Ihr Unternehmen?
Mitarbeiter:innen-Zufriedenheit
- 3,0Gehalt/Benefits
- 3,2Image
- 2,9Karriere/Weiterbildung
- 2,9Arbeitsatmosphäre
- 2,9Kommunikation
- 4,0Kollegenzusammenhalt
- 3,2Work-Life-Balance
- 2,9Vorgesetztenverhalten
- 3,3Interessante Aufgaben
- 3,2Arbeitsbedingungen
- 3,0Umwelt-/Sozialbewusstsein
- 2,9Gleichberechtigung
- 3,1Umgang mit älteren Kollegen
Seit 2010 haben 94 Mitarbeiter:innen diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,1 bewertet. Dieser Wert ist niedriger als der Durchschnitt der Branche Banken (3,8).
Alle Mitarbeiter:innen-Bewertungen ansehenBenefits
Die folgenden Benefits wurden am häufigsten in den Bewertungen von 94 Mitarbeiter:innen bestätigt.
Essenszulage
Gute Verkehrsanbindung
Gesundheits-Maßnahmen
Diensthandy
Flexible Arbeitszeiten
Homeoffice
Mitarbeiter-Events
Betriebsarzt
Coaching
Betriebliche Altersvorsorge
Rabatte
Internetnutzung
Kinderbetreuung
Kantine
Barrierefrei
Mitarbeiter-Beteiligung
Hund erlaubt
Firmenwagen
Parkplatz
Arbeitgeber stellen sich vor
Was Mitarbeitende sagen
Was Mitarbeitende gut finden
Positiv ist die bislang sehr gute bereichsübergreifende Zusammenarbeit mit einzelnen Fachabteilungen. Gegenseitige Unterstützung und ein gemeinsames Ziel standen im Vordergrund – noch. Die neuen Zielvorgaben fördern jedoch zunehmend internen Wettbewerb statt Zusammenarbeit. Aus einem ‚Wir‘ wird schleichend ein ‚Jeder für sich‘ – eine Entwicklung, die eine zentrale Stärke des Unternehmens ernsthaft gefährdet.
In all den Jahren fand ich sehr viel gut, habe mich wohlgefühlt und gesehen wie sich viele Mitarbeiter in unterschiedlichen Abteilungen zu tragenden Säulen der Bank entwickelt haben, sonst wäre ich nicht mehr hier. Mein Glaube an eine erfolgreiche Zukunft schwindet, da diese nur gemeinsam mit den Mitarbeitenden möglich ist, nicht gegen sie.
Mittlerweile nichts mehr außer den Zusammenhalt unter den Kollegen, der aber leider auch nicht alles aufwiegt.
Das besondere familiäre Gefühl und den respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander.
flache Hierarchien, schnelle Entscheidungswege, stark ausgeprägtes Unternehmertum
Was Mitarbeitende schlecht finden
Entwicklungsmöglichkeiten gibt es praktisch keine. Wertschätzung der Mitarbeiter ist kaum vorhanden. Am Unternehmensgewinn partizipiert man nur als Partner. Nach Außen hin wird viel Wirbel gemacht, um den Schein eines tollen Arbeitgebers zu wahren. Unter anderem um Auszeichnungen (zB als familienfreundlicher Arbeitergeber) und gute Bewertungen zu erhalten, gelebt wird es jedoch anders (im "Obstkorb" findet man das ganze Jahr die selbe Sorte Äpfel, wenn man Glück hat, erwischt man auch mal eine Mandarine oder Banane).
Hoher Druck auf Mitarbeiter die nicht honoriert wird. Beim Abschluss eines großen Projekts gab es ein Duplo. Die schlechte Stimmung innerhalb der Bank kann nicht mehr durch den bereitgestellten Obstkorb / Kaffeemaschine gerettet werden. Bei den Einsparung der Kosten ist es sowieso eine Überraschung dass diese überhaupt noch vorhanden sind und nicht mit dem Gehalt verrechnet werden.
Dies ist ein Unternehmen, das Wert auf Kundenbeziehungen legt und das Vertrauen der Kunden verdient, sich der Kundenbetreuung widmet und sich an den Kundenanforderungen orientiert.
Leider die derzeitige Entwicklung zurück in eine Zeit der Generation Babyboomer und davor: Leben um zu Arbeiten. Dies entspricht nicht mehr der heutigen Zeit.
Wie sich der Umgang des Top Managements mit den Mitarbeitenden entwickelt hat
Verbesserungsvorschläge
Ein respektvoller Umgang mit den Mitarbeitern wäre schön. Wenn man z.B. auf die eigenen Mitarbeiter hören würde, anstatt sie als Feinde zu betrachten wenn mal etwas unbequemes rückgemeldet wird. Eine Etablierung einer Unternehmenskultur wo versucht wird gemeinsam etwas zu erreichen, anstatt sich nur gegenseitig Vorwürfe zu machen. Und wenn es abseits von Vorständen Und Partnern und einigen Kundenbetreuern schon keine Boni und keine Mitarbeiterbeteiligungen gibt, wäre es eventuell nicht zu viel verlangt zumindest die Inflation abzugelten? Wie gesagt auch hier ...
Was sich dringend ändern müsste:
Führung sollte wieder durch Kompetenz und Vorbildwirkung statt durch Verunsicherung funktionieren.
Personalentscheidungen sollten nachvollziehbar, transparent und fair sein.
Langjährige Mitarbeiter sollten nicht das Gefühl bekommen, nach Jahren plötzlich nichts mehr wert zu sein.
Zusagen gegenüber Mitarbeitern müssen verlässlich sein.
Leistung und Verantwortung sollten fair und nachvollziehbar vergütet werden.
Mitarbeiter sollten unabhängig von Position und Hierarchie respektvoll behandelt werden.
Auch mit ehemaligen Mitarbeitern sollte professionell und menschlich umgegangen werden.
Es braucht wieder eine Unternehmenskultur, in der ...
Wertschätzung ist kein lächerlicher Obstkorb und keine Weihnachtsfeier. Sie zeigt sich im täglichen Umgang, in ehrlichem Feedback, in fairer Bezahlung, Beibehaltung der Infaltionsanpassung. Wer Mitarbeiter als Kostenstelle betrachtet, sollte sich nicht wundern, wenn sie sich auch so verhalten. Handeln statt beschwichtigen!
Bester und schlechtester Faktor
Am besten bewertet: Kollegenzusammenhalt
Der am besten bewertete Faktor von Bank Gutmann ist Kollegenzusammenhalt mit 4,0 Punkten (basierend auf 32 Bewertungen).
Was ich besonders positiv hervorheben möchte, ist der Zusammenhalt unter den Mitarbeitern. Auch in stressigen Situationen kann man sich auf die Kollegen verlassen, und die gegenseitige Hilfsbereitschaft ist wirklich groß. Viele Mitarbeiter bringen viel Erfahrung, Fachwissen und Engagement mit und sind bereit, ihr Wissen weiterzugeben und andere zu unterstützen.
Aus meiner Sicht sollte das Unternehmen stärker erkennen und wertschätzen, welche guten, engagierten und fähigen Mitarbeiter hier arbeiten. Jede einzelne Person ist eine wichtig Säule des Unternehmens und trägt maßgeblich dazu ...
Respektvoller Umgang, viele arbeiten schon seit vielen Jahren / Jahrzehnten zusammen, man kennt die Stärken und Schwächen der anderen, man hilft sich gegenseitig
Der Kollegenzusammenhalt ist sehr stark, wie in keinem anderen Unternehmen, das ich kenne und ähnelt sehr einer großen Familien.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen war stets einwandfrei.
Der ist trotz der miserablen Stimmung noch immer sehr gut
Am schlechtesten bewertet: Arbeitsatmosphäre
Der am schlechtesten bewertete Faktor von Bank Gutmann ist Arbeitsatmosphäre mit 2,9 Punkten (basierend auf 33 Bewertungen).
Vom neuen Vorstand wird laufend Druck aufgebaut, doch gibt es keinerlei finanzielle Wertschätzung (auch nicht einmalig) der Mehrarbeit, die für die Erreichung dieser sehr ambitionierten Ziele notwendig ist.
1) Für die Umsetzung eines großen Projektes, dass Mitarbeitern aus vielen Abteilungen ein hohes Maß an außertourlichem Engagement abverlangt hat, gab es nichts, dass über ein breitgefächert adressiertes "Danke" hinausgeht.
2) Inflationsausgleich auf das Ist-Gehalt wird abgeschafft, Weiterbildungsbudgets für die Mehrheit gestrichen und nur noch in Einzelfällen genehmigt,..
3) Das Unternehmen ist ...
Die Stimmung im Unternehmen befindet sich aktuell auf einem historischen Tiefpunkt. Ein sehr umfangreiches IT-Projekt, das aus Sicht vieler involvierter Mitarbeiter:innen unzureichend geplant war, wurde in den vergangenen zwei Jahren vom Vorstand vorangetrieben und von ohnehin knapp besetzten Abteilungen umgesetzt. Dabei werden Wochenend- und Überstunden weitgehend als selbstverständlich vorausgesetzt.
Als Form der Anerkennung erhielt jede:r Mitarbeiter:in ein Duplo mit einer Karte ‚Du bist super‘ – was insbesondere von den stark eingebundenen Kolleg:innen eher als Hohn wahrgenommen wurde. Eine ursprünglich vom ...
Die Arbeitsatmosphäre hat sich in kurzer Zeit spürbar verschlechtert. Früher engagierte Kolleg:innen wirken inzwischen demotiviert, Wertschätzung findet faktisch nicht mehr statt. Man fühlt sich wie eine austauschbare Nummer. Entscheidungen und Aussagen von Vorstand und CEO sind für Mitarbeitende auf operativer Ebene kaum nachvollziehbar und werden weder transparent noch verständlich kommuniziert.
Besonders frustrierend war der Umgang nach Abschluss eines mehrjährigen Großprojekts: Trotz unzähliger Überstunden – teils Tag und Nacht – gab es lediglich ein formelles „Danke“. Gleichzeitig wurde die Inflationsanpassung gestrichen. ...
Karriere und Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung
Karriere/Weiterbildung wird mit durchschnittlich 2,9 Punkten bewertet (basierend auf 24 Bewertungen).
Weiterbildung und Karriereentwicklung werden nach außen hin als fester Bestandteil der Unternehmenskultur kommuniziert. Die Realität ist ernüchternd, Investitionen in Mitarbeiter werden auf ein Minimum reduziert, am liebsten auf null. Wissen und Kompetenz werdenvorausgesetzt, ihre Entwicklung jedoch nicht finanziert. Man erwartet Expertise, ist aber nicht bereit, sie zu fördern oder angemessen zu vergüten. Ein Widerspruch, der symptomatisch ist für den Gesamtzustand des Unternehmens.
Angekündigte Entwicklungsmöglichkeiten und Gehaltserhöhungen sind oft nicht nachvollziehbar oder bleiben aus. Vertrauen in solche Zusagen ist gering. Wie früher auch, haben es sich ein paar gerichtet. Management kommuniziert, dass wir eh die besten sind. Ehrliche Feedbackschleife ganz nach oben wird spätestens bei der Bereichsleitung abgefangen.
Es gibt keinen mir bekannten Förderungsplan, außerdem ist alles was Geld kosten könnte ohnehin nicht gerne gesehen. Dazu kommt das es ein relativ kleines Unternehmen ist und das dadurch nicht viele Aufstiegschancen durch Nachbesetzung verfügbar sind. Das ist natürlich nur meine Meinung.
Kosten werden gespart, auch auf dieser Ebene. Eine Karriere ist nicht möglich, da es keine Weiterentwicklung geben kann, ohne Teamleads und voll besetzter Führungsebene.
Wer Wert auf berufliche und persönliche Weiterentwicklung legt, ist hier aktuell leider falsch. Aufgrund des strikten Sparkurses wurden die Budgets für Fortbildungen nahezu komplett gestrichen. Auch interne Förderprogramme, die früher eine Perspektive boten, existieren derzeit nicht mehr. Dadurch entsteht ein massiver Widerspruch. Das Unternehmen fordert stetige Innovation und Weiterentwicklung, verwehrt den Mitarbeiter:innen jedoch die notwendigen Werkzeuge dafür.
Besonders kritisch ist dies für junge Talente, die man zwar aktiv anwerben möchte, denen man dann aber keinerlei Perspektiven oder Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Ohne ...
Fragen zu Bewertungen und Gehältern
- Bank Gutmann wird als Arbeitgeber von Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen mit durchschnittlich 3,1 von 5 Punkten bewertet. In der Branche Banken schneidet Bank Gutmann schlechter ab als der Durchschnitt (3,8 Punkte). Basierend auf den Bewertungen der letzten 2 Jahre würden 50% der Mitarbeiter:innen und Bewerber:innen Bank Gutmann als Arbeitgeber weiterempfehlen.
- Anhand von insgesamt 92 Bewertungen schätzen 59% ihr Gehalt und die Benefits als gut oder sehr gut ein.
- Basierend auf Daten aus 45 Kultur-Bewertungen betrachten die Mitarbeiter:innen die Unternehmenskultur bei Bank Gutmann als eher modern.
Puls
Aktuelle Stimmung
Basierend auf 3 Teilnehmer:innen · letzte 4 Wochen
Neu diese Woche:
3 Angaben
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Mitarbeiter:innen nehmen bei diesem Arbeitgeber vor allem diese Faktoren wahr: Sich kollegial verhalten und Kollegen helfen.





































