Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 31.8.2026
BDO Austria erhält ein positives Gesamtbild, das jedoch von gemischten Erfahrungen in einzelnen Bereichen geprägt wird. Die Arbeitsatmosphäre wird von manchen als angenehm und kollegial beschrieben, während andere hohen Leistungsdruck, fehlende Wertschätzung und willkürliche Entscheidungen kritisieren. Das Vorgesetztenverhalten fällt laut Bewertungen stark teamabhängig aus: Einige berichten von ehrlichem Umgang, viele andere bemängeln mangelnde Führungskompetenz, fehlende Unterstützung und das Abschieben von Verantwortung auf Mitarbeiter:innen.
Die Kommunikation gilt als weiterer Schwachpunkt: Informationen erreichen Mitarbeiter:innen oft verspätet, indirekt oder gar nicht. Beim Gehalt sehen viele Bewertende die Vergütung als nicht proportional zur übernommenen Verantwortung, und unzureichend abgegoltene Überstunde...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei BDO Austria wird von den Nutzer:innen unterschiedlich bewertet. Während einige die Büro- und Teamatmosphäre als angenehm und kollegial beschreiben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Viele Nutzer:innen berichten von hohem Leistungsdruck, der das Arbeitsklima belastet, sowie von mangelnder Wertschätzung seitens des Managements. Probleme werden laut einigen Bewertungen häufig ignoriert, und Entscheidungen wirken willkürlich. Zudem bemängeln wenige Nutzer:innen fehlende Kollegialität zwischen Teams sowie eine ausgeprägte Fehlerkultur, die wenig Spielraum für Lernprozesse lässt. Einige beschreiben die Atmosphäre als angespannt, auch wenn persönliche Interaktionen als durchaus angenehm empfunden werden. Die sternbasierten Bewertungen fallen positiver aus, wodurch sich insgesamt ein gemischtes Bild ergibt, das auf eine spürbare Diskrepanz zwischen dem erlebten Arbeitsalltag und einer oberflächlich positiven Wahrnehmung hindeutet.
Die Kommunikation bei BDO Austria erhält insgesamt eine gemischte Bewertung. Während einige Nutzer:innen die Kommunikation im Vergleich zu anderen Arbeitgebern als positiv hervorheben, überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Einige Nutzer:innen berichten, dass Informationen intern verspätet oder nur unvollständig weitergegeben werden und wichtige Entscheidungen häufig erst über inoffizielle Kanäle bekannt werden.
Die negativen Erfahrungen reichen von langen Wartezeiten bei Rückfragen und einer Flut unnötiger E-Mails bis hin zu dem Eindruck, dass relevante Informationen nur zufällig oder gar nicht zugänglich sind. Einige Nutzer:innen beschreiben die Kommunikation als unklar und ausweichend, mit mangelnder Verbindlichkeit seitens der Führungsebene. Zudem wird kritisiert, dass Rückmeldungen zwar bei Fehlern erfolgen, Mitarbeiter:innen in der Projektentwicklung jedoch kaum einbezogen werden.
Das Vorgesetztenverhalten bei BDO Austria erhält insgesamt eine positive Bewertung, wobei die schriftlichen Bewertungen ein kritischeres Bild zeichnen. Einige Nutzer:innen heben ehrliches Verhalten gegenüber Mitarbeiter:innen sowie positive Erfahrungen hervor, betonen jedoch, dass die Qualität der Führung stark vom jeweiligen Team abhängt.
Die kritischen Stimmen überwiegen in den schriftlichen Rückmeldungen deutlich. Wenige Nutzer:innen berichten von fehlender klarer Führung, mangelndem Engagement und unzureichender Unterstützung, was zu Druck und Unsicherheit führe. Zudem werden Vorwürfe der Bevorzugung einzelner Mitarbeiter:innen sowie fehlende Gehaltsverhandlungen durch Vorgesetzte erwähnt. Einige Bewertungen kritisieren passive Führungskräfte, eine Kultur, in der Fragen nicht erwünscht seien, sowie das Abwälzen von Verantwortung auf niedrigere Ebenen. Auch mangelnde Professionalität und fehlende Weiterbildungsangebote trotz hoher Erwartungen werden bemängelt.
Die Work-Life-Balance bei BDO Austria wird gemischt bewertet. Besonders kritisch sehen einige Nutzer:innen die Überstundensituation: Wochenendarbeit soll keine Seltenheit sein, Anfragen zur Überstundenvergütung werden laut diesen Meinungen ignoriert, und hoher Leistungsdruck sowie kurzfristige Anforderungen belasten den Alltag. Wenige Nutzer:innen beschreiben zudem eine Unternehmenskultur, in der ein vollständiges Aufgehen im Job als selbstverständlich gilt. Hinzu kommt die ausgeprägte Saisonalität im Prüfungsbereich, die zwischen November und Mai zu starker Arbeitsbelastung führt.
Auf der anderen Seite erwähnen einige Nutzer:innen positive Aspekte wie Gleitzeitmodelle, Homeoffice-Möglichkeiten und Verständnis für familiäre Verpflichtungen. Jedoch steht dem die Meinung gegenüber, dass Homeoffice nicht gestattet sei und Gleitzeit nur auf dem Papier existiere. Termine lassen sich laut wenigen Nutzer:innen gut mit dem Team abstimmen.
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