Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 25.7.2026
IKEA Austria GmbH erhält von seinen Mitarbeiter:innen ein gemischtes Gesamtbild. Besonders positiv stechen der Kollegenzusammenhalt und die Aufgabenvielfalt hervor: Die Bewertungen beschreiben ein starkes Miteinander im Team und abwechslungsreiche Tätigkeiten mit Entwicklungsmöglichkeiten. Die Arbeitsatmosphäre wird ebenfalls positiv bewertet, jedoch berichten Mitarbeiter:innen, dass laufende Umstrukturierungen, Personalabbau und zunehmender Kontrolldruck die Stimmung belasten.
Beim Gehalt kritisieren viele einen Rückgang von Sozialleistungen und eine Entlohnung, die kaum über dem Kollektivvertrag liegt. Die Kommunikation gilt als verbesserungswürdig: Informationen kommen oft verspätet, unvollständig oder gar nicht an. Das Vorgesetztenverhalten wird gespalten beurteilt – während manche Führungskräfte als unterstütz...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei IKEA Austria GmbH wird von Nutzer:innen positiv bewertet. Viele beschreiben das Miteinander als angenehm, loben den starken Zusammenhalt unter Kolleg:innen und heben die gegenseitige Hilfsbereitschaft hervor. Auch die Wertschätzung durch Vorgesetzte wird von einigen positiv erwähnt.
Gleichzeitig berichten einige Nutzer:innen von einer spürbaren Verschlechterung der Stimmung, die sie auf laufende Umstrukturierungen zurückführen. Dabei nennen sie Aspekte wie erhöhten Arbeitsdruck, Personalabbau und Micromanagement, was zu Unsicherheit und Anspannung führe. Zudem schwanke die Atmosphäre in manchen Bereichen je nach Abteilung und Stimmungslage der Vorgesetzten stark. Lob werde selten ausgesprochen, während Kritik häufiger direkt oder indirekt geäußert werde. Trotz dieser kritischen Stimmen bleibt der Gesamteindruck positiv, wobei der Kolleg:innenzusammenhalt als wichtiger Ausgleich gilt.
Das Gehalt bei IKEA Austria GmbH wird in den Bewertungen gemischt beurteilt. Einige Nutzer:innen geben an, dass die Löhne zwar über dem Kollektivvertrag liegen, jedoch kaum Bereitschaft besteht, bei steigender Verantwortung entsprechend mehr zu bezahlen. Gleichzeitig empfinden einige das Gehalt angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten und der Arbeitsbelastung als zu niedrig.
Ein weiterer kritischer Punkt betrifft den Rückgang der Sozialleistungen. Mehrere Nutzer:innen berichten, dass frühere Vergünstigungen und Benefits im Zuge von Sparmaßnahmen gestrichen wurden und die Sozialleistungen jährlich abnehmen. Einige bemängeln zudem, dass beworbene Benefits nicht mehr verfügbar sind. Positiv wird festgehalten, dass Gehälter pünktlich ausgezahlt werden und die Bezahlung in manchen Fällen leicht über dem Kollektivvertragsniveau liegt.
Die Kommunikation bei IKEA Austria GmbH erhält gemischte Bewertungen. Einige Nutzer:innen heben hervor, dass wichtige Informationen über regelmäßige Meetings, interne Plattformen und E-Mails weitergegeben werden. Die Kommunikation innerhalb einzelner Teams wird dabei positiver bewertet als jene zwischen den Abteilungen.
Kritischere Stimmen überwiegen jedoch: Mehrere Nutzer:innen bemängeln, dass Informationen verzögert, unvollständig oder gar nicht weitergegeben werden. Arbeitsbezogene Inhalte erfahren Mitarbeiter:innen laut einigen Bewertungen oft erst im Nachhinein und auf indirektem Weg. Zudem kritisieren einige, dass Kommunikation aus der Führungsebene unklar oder wenig transparent wirkt, wodurch Prioritäten schwer erkennbar bleiben. Auch Teilzeitkräfte sollen relevante Informationen mitunter nicht rechtzeitig erhalten. Insbesondere bei strukturellen Veränderungen wünschen sich Mitarbeiter:innen eine offenere und frühzeitigere Information.
Das Vorgesetztenverhalten bei IKEA Austria GmbH wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einerseits beschreiben einige Bewertungen die Führungskräfte als respektvoll, kommunikativ und teamorientiert – mit regelmäßigem Feedback, offener Kommunikation und einer unterstützenden Haltung gegenüber Mitarbeiter:innen. Andererseits überwiegen kritische Stimmen: Wenige Nutzer:innen berichten, dass Führungspositionen an Personen ohne ausreichende Qualifikation vergeben werden, was zu Überlastung und Demotivation führe. Darüber hinaus sehen einige Bewertungen die Führungskultur als zunehmend sanktionsorientiert, mit mangelnder Sichtbarkeit von Vorgesetzten, übermäßiger Delegation und fehlender Unterstützung im Konfliktfall. Auch Respektlosigkeit und widersprüchliches Verhalten gegenüber den Unternehmenswerten werden erwähnt. Diese gegensätzlichen Einschätzungen spiegeln sich in der insgesamt ausgeglichenen Gesamtbewertung der Kategorie wider.
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