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Zuletzt aktualisiert am 1.9.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu XXXLdigital fällt deutlich negativ aus. Den größten Einfluss auf das Profil haben die Arbeitsatmosphäre, das Vorgesetztenverhalten und die Kommunikation – drei Bereiche, die laut Bewertungen eng miteinander verknüpft sind. Seit einem Führungswechsel beschreiben viele Mitarbeiter:innen eine Atmosphäre aus Angst, Unsicherheit und Kontrollverlust. Die verpflichtende Rückkehr ins Büro an drei Tagen pro Woche wird als zentraler Auslöser für Demotivation und Vertrauensverlust genannt, zumal die Büroinfrastruktur als überfüllt und für verteilte Teams ungeeignet gilt. Das Vorgesetztenverhalten wird gespalten bewertet: Direkte Teamleitungen erhalten überwiegend positives Feedback, während das obere Management als autoritär, realitätsfern und wenig mitarbeiterorientiert wahrgenommen wird. D...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei XXXLdigital wird von den Nutzer:innen als sehr negativ bewertet. Als zentrales Thema gilt die Rückkehrpflicht ins Büro: Die verpflichtenden drei Bürotage pro Woche führen laut vielen Bewertungen zu überfüllten Büros, fehlenden geeigneten Arbeitsplätzen und weit verbreiteter Demotivation. Eng damit verknüpft ist der Führungswechsel, den viele Mitarbeiter:innen als Wendepunkt beschreiben – seitdem prägten Angst vor Entlassungen, mangelnde Wertschätzung, fehlende Transparenz und ein autoritärer Führungsstil den Alltag. Langjährige Mitarbeiter:innen seien ohne nachvollziehbare Begründung entlassen worden, und ein Klima des Misstrauens habe sich von oben nach unten ausgebreitet.
Einige Bewertungen heben hervor, dass der Zusammenhalt innerhalb einzelner Teams positiv geblieben sei. Diese Stimmen bilden jedoch eine klare Minderheit gegenüber der deutlich vorherrschenden Meinung, dass sich das Arbeitsklima durch neue Managemententscheidungen und strukturelle Veränderungen erheblich verschlechtert habe.
Die Kommunikation bei XXXLdigital wird von den Nutzer:innen als stark verbesserungswürdig bewertet. Besonders kritisiert wird die fehlende Transparenz: Informationen fließen ausschließlich von oben nach unten, während Feedback der Mitarbeiter:innen kaum erwünscht scheint. Entscheidungen wie Entlassungen oder Richtlinienänderungen werden laut einigen Nutzer:innen oft erst nach ihrer Umsetzung kommuniziert – oder verbreiten sich über Gerüchte. Formate wie Townhalls gelten vielen als einseitig, da Kameras, Mikrofone und Chats häufig deaktiviert sind und kritische Fragen unbeantwortet bleiben.
Auch die Qualität der Kommunikation selbst steht in der Kritik: Nutzer:innen beschreiben sie als inhaltslos, von Phrasen geprägt und teils herablassend. Wenige positive Stimmen erwähnen zwar Formate wie Newsletter oder Team-Meetings, doch diese Eindrücke stehen im Widerspruch zur Mehrheitsmeinung. Entscheidungen werden laut den Bewertungen häufig ohne Einbindung der Teams getroffen und mit Plattitüden begründet, was das Vertrauen in das Management spürbar belastet.
Der Kollegenzusammenhalt bei XXXLdigital zeigt ein gemischtes Bild. Innerhalb einzelner Teams erleben viele Kolleg:innen eine starke Solidarität und gegenseitige Unterstützung, die für einige der wenige verbleibende Grund ist, im Unternehmen zu bleiben. Die Qualität der Zusammenarbeit schwankt dabei stark je nach Team – manche beschreiben sie als hervorragend, andere berichten von deutlichen Unterschieden zwischen einzelnen Abteilungen sowie mangelnder teamübergreifender Kommunikation.
Gleichzeitig sehen einige Nutzer:innen den Zusammenhalt unter Druck geraten. Unsicherheit, neue Führungsstrukturen und eine wachsende Fluktuation belasten das Miteinander spürbar. Mehrere Bewertungen beschreiben, dass Vertrauen schwindet und Kolleg:innen zunehmend eigene Interessen in den Vordergrund stellen. Auffällig ist, dass der Zusammenhalt in manchen Fällen weniger durch gemeinsame Ziele als durch geteilte Unzufriedenheit entsteht – ein Umstand, der den positiven Eindruck relativiert.
Das Vorgesetztenverhalten bei XXXLdigital wird von den Nutzer:innen sehr negativ bewertet. Ein zentrales Kritikpunkt ist der autoritäre, top-down geprägte Führungsstil des höheren Managements: Entscheidungen werden ohne Einbindung der Mitarbeiter:innen getroffen, Transparenz fehlt, und mittlere Führungskräfte agieren nach Meinung vieler lediglich als Sprachrohr der oberen Ebene. Einige Bewertungen beschreiben, dass erfahrene, geschätzte Führungskräfte durch neue ersetzt wurden, was die Führungsqualität spürbar verschlechtert habe.
Ein wiederkehrendes Muster zeigt einen deutlichen Gegensatz: Direkte Vorgesetzte werden häufig als fair, unterstützend und zugänglich beschrieben, während das höhere Management als realitätsfern, kontrollierend und wenig einfühlsam wahrgenommen wird. Dieses Spannungsfeld zieht sich durch viele Bewertungen. Wenige Nutzer:innen äußern sich positiv über offene Kommunikation und respektvollen Umgang auf Teamebene, doch diese Stimmen bleiben angesichts der mehrheitlich kritischen Einschätzungen zum Führungsverhalten insbesondere auf oberer Ebene in der Minderheit.
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