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Bewertungen

52 von 161 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

KI-Zusammenfassung
kununu Score: 2,1Weiterempfehlung: 21%
Score-Details

52 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Unter jedem Niveau

1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 bei XXXLDigital in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dass er trotz der Missstände noch überleben kann - Möbel braucht schließlich jeder, unabhängig davon, wie unfähig die Zentrale ist.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Menschen an die Führungsebene, die keine Ahnung haben, was sie tun, machtsüchtig sind und vor allem das Mobbing. Viele Mitarbeiter klagen untereinander über schlechtere mentale Gesundheit, und viele Krankenstände. Was hier passiert ist, ist einfach NICHT in Ordnung und zum Glück zunehmend bekannt nach außen. P.S. Der Eigentümer kommt in einer Woche im Büro in Wien vorbei, wo viele Mitarbeiter einer Abteilung entlassen wurden, und es wurde kein Mucks darüber gesprochen. Sagt doch alles.

Verbesserungsvorschläge

Stellt bitte Menschen ein, die wissen, was sie tun. Beginnend ganz oben- Management und besonders HR austauschen. Wenn aus Teams von 15+ Menschen innerhalb von 12 Monaten nur noch 3-4 da sind und die Neuen nur Freunde sind, läuft was falsch. Beispiel: Es werden Mitarbeiter als Teamleads bestellt, die 2-3 Jahre Berufserfahrung haben - so was kann einfach nicht sein und man sieht die Ergebnisse. Diese Willkür, sich nur mit Yes-Men zu umrunden, ist genau das, was hier schief läuft. Und hört auf die Leute zu mobben, auch das ist mittlerweile außerhalb der Gruppe bekannt und unakzeptabel.

Arbeitsatmosphäre

Wenn Menschen mehr Energie darauf verwenden, sich innerhalb einer Organisation abzusichern, als sich auf ihre eigentliche Arbeit zu konzentrieren, ist aus meiner Sicht etwas grundlegend falsch gelaufen. Management & Co. leider fern von jeglicher Realität.

Image

Siehe Kununu-Score und ohnehin in der Branche kennt jeder die Situation bei Lutz und die Freunderlwirtschaft.

Work-Life-Balance

Bewusst ruiniert durch Return-to-Office-Policy, damit Mitarbeiter kündigen und jene, die bleiben, kontrolliert werden. By the way - Präsenz wird wie im Kindergarten von Office-Management und HR kontrolliert. Es lebe 2026!

Karriere/Weiterbildung

Keine

Gehalt/Benefits

Unterdurchschnittlich

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Null. Müll wird getrennt und wieder zusammengeworfen.

Kollegenzusammenhalt

Ok, aber zunehmend weniger aufgrund der Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren. Allerdings kann selbst ein gutes Team langfristig keine Unternehmenskultur ausgleichen, die von Unsicherheit, Frustration und mangelndem Vertrauen geprägt ist.

Umgang mit älteren Kollegen

Man braucht nur auf LinkedIn zu sehen, wie viele langjährige, erfahrene Mitarbeiter Open-to-Work sind, und wie viele von sich aus in den letzten 12 Monaten gegangen sind.

Vorgesetztenverhalten

Aus meiner Sicht eines der gravierendsten Probleme.

Loyalität und Anpassungsfähigkeit haben einen höheren Stellenwert als Fachkompetenz, kritisches Denken und eigenständiges Handeln. Deswegen werden zunehmend selbst langjährige Mitarbeiter dazu gedrängt zu kündigen oder werden schlichtweg abgebaut, um sie dann mit Freunden von Freunden zu besetzen (siehe besonders Product & HR - da sitzen fast nur noch Bekannte von Bekannten).

Mobbing gehört zum Alltag und Kritik wird nicht gehört (siehe Kununubewertungen, die gelöscht werden, und mit Fake-Reviews ersetzt - thank you HR).

Arbeitsbedingungen

Glauben, weil sie im Ares-Tower gezogen sind und eine coole Einweihungsparty gemacht haben, alles in Ordnung ist. Realität sind 3-4 Tage vor Ort mit Kopfhörern im Großraum in Teams-Besprechungen, weil wir ja länderübergreifend arbeiten.

Kommunikation

Es wird viel kommuniziert, aber kaum erklärt. Strategische Entscheidungen werden präsentiert, ohne die Hintergründe oder Auswirkungen ausreichend nachvollziehbar zu machen.

Die Kommunikation wirkt häufig einseitig und stark von oben nach unten geprägt. Kritische Fragen und konstruktive Rückmeldungen scheinen nur Einfluss darauf zu haben wie sehr man unbeliebt wird und wie bald man ggf. gegangen wird.

Gleichberechtigung

Frau sollte man lieber nicht sein - idealerweise mit der Führungsetage befreundet.

Interessante Aufgaben

Selbst interessante Aufgaben verlieren an Attraktivität, wenn die Rahmenbedingungen die eigenständige und wirksame Arbeit erschweren.

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Puls

Bewertungen zeigen das große Ganze. Puls zeigt den Moment.

Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Rette sich wer kann!

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei XXXLDigital in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile echt nichts mehr. Schade ich habe immer gerne hier gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die nicht mehr vorhandene Wertschätzung, der Umgang mit langjährigen Mitarbeiter und den Mitarbeitern das Gefühl zu geben man kann eh nichts.

Verbesserungsvorschläge

Schätzt eure Mitarbeiter. Man hat offenbar noch immer nicht verstanden, dass der Erfolg des Unternehmens auch von den Mitarbeitern abhängig ist.

Arbeitsatmosphäre

Hat sich seit dem Managementwechsel rapide verschlechtert

Image

Die XXXLdigital hat sich bemüht das schlechte Image des Konzerns aufzubessern und hat das über etliche Jahre tatsächlich geschafft. Man hat es aber innerhalb eines Jahres geschafft das alles wieder zu Nichte zu machen.

Work-Life-Balance

Zurück ins Office weil ja der direkte Austausch so wichtig ist, nur damit man dann den ganzen Tag in Meetings sitzt weil das Team über mehrere Standorte verteilt ist? Finde den Fehler.

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden

Gehalt/Benefits

Gehalt ist seit über einem Jahr eingefroren und auch sonst lassen die Benefits mittlerweile zu wünschen übrig wenn man andere Unternehmen betrachtet.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Außer Mülltrennung nicht vorhanden

Kollegenzusammenhalt

Das einzig positive das es noch zu sagen gibt. Innerhalb des Teams hält man so gut es geht zusammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Kollegen mit Expertise werden gekündigt und durch jüngere ersetzt. Das sagt alles.

Vorgesetztenverhalten

In meiner gesamten Laufbahn noch nicht erlebt, dass man als Mitarbeiter das Gefühl hat man kann eh nichts und nur externe Partner haben eine Expertise.

Arbeitsbedingungen

Starker Unterschied an den Standorten. Die Kollegen in Wels kommen nicht in den Genuss eines modernen Büros aus Angst die Zentrale könnte sich leid sehen.

Kommunikation

Flurfunk funktioniert- das einzig positive an der zurück ins Office-Politik.
Ansonsten nicht vorhanden

Gleichberechtigung

Frau darfst du wenn du nicht zufällig Führungskraft bist in diesem Unternehmen nicht sein und Mutter schon gar nicht.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben an sich sind nach wie vor interessant und spannend

8Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Der Abriss einer Unternehmenskultur, die einst von Wertschätzung & Vertrauen geprägt war

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei XXXLDigital in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Büro- und Arbeitsplatzausstattung sind modern. Die Atmosphäre unter Kolleg:innen ist angenehm.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alle Änderungen, die das neue Management durchgeführt hat. Keine der bisherigen Maßnahmen bringt uns unseren Unternehmenszielen näher oder unterstützt die Mitarbeiter:innen bei der täglichen Arbeit. Viele der Maßnahmen sind übertrieben bürokratisch, lassen den Teams keine Luft sinnvolle Projekte voranzutreiben, legen den Fokus auf Business statt den Kunden.

Verbesserungsvorschläge

Viele Jahre herrschte eine Unternehmenskultur, die Input/Ideen/Feedback von Mitarbeiter:innen in allen Ebenen begrüßte und förderte. Dies hat sich mit dem neuen Management um 180 Grad gedreht.

Arbeitsatmosphäre

Das Arbeitsklima ist von Misstrauen geprägt. Wertschätzung von Management in Richtung Mitarbeiter:innen ist nicht vorhanden.

Work-Life-Balance

Man muss sich mental gut abschotten können, um die aktuelle Arbeitssituation nicht nach Hause zu tragen. Wem das gelingt, der erlebt eine positive Work-Life-Balance mit flexiblen Arbeitszeiten jedoch, nicht mehr, flexibles Home Office. Dieses wurde auf 2 Tage pro Woche beschränkt und unter einem Berg von Bürokratie für etwaige Ausnahmen begraben.

Karriere/Weiterbildung

Das Fortbildungsangebot wird seit einem Jahr überarbeitet. Derzeit gibt es für viele Tätigkeitsbereiche keine Angebote.

Gehalt/Benefits

Wiener Linien Jahreskarte, monatlich wechselnde Preisnachlässe bei Partnerunternehmen, Edenred-Guthaben

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es scheitert selbst an Mülltrennung.

Kollegenzusammenhalt

Kolleg:innen halten zusammen und unterstützen sich gegenseitig.

Umgang mit älteren Kollegen

Expertise von langjährigen Mitarbeiter:innen wird nicht wertgeschätzt. Wer mit seinem Fachwissen und seiner Erfahrung vor Hindernissen warnt wird als Blocker wahrgenommen von dem man sich trennen muss. Wen man nicht los wird, schiebt man in undankbare Positionen.

Vorgesetztenverhalten

In meiner gesamten beruflichen Tätigkeit habe ich selten derartiges Verhalten von Vorgesetzten beobachtet. Das aktuelle Motto "Wir bauen das zusammen" steht in starkem Widerspruch zu zahlreichen Kündigungen sowie Ablehnung von fachlichen Empfehlungen/Warnungen langjähriger Mitarbeiter:innen. In Wahrheit folgt man aktuell dem Leitspruch "Wir bauen was wir euch sagen". Dazu holt man sich bevorzugt externe Partner und betont in jeder Kommunikation deren angeblich überlegene Leistung & Kompetenz.

Arbeitsbedingungen

Schönes, modernes Büro.

Kommunikation

Keine wertschätzende Kommunikation von Management. Erst heute wurde wieder ein Team zur Gänze gekündigt. Wird den Betroffenen in der zugehörigen Kommunikation für ihren Einsatz und ihre gute Arbeit gedankt? Nein, die Entscheidung sich plötzlich von fast 20 langjährigen Mitarbeiter:innen zu trennen wird nüchtern in 8 Sätzen kommuniziert. Man findet viele Worte welche Auswirkungen die Entscheidung auf die Unternehmensziele hat, aber kein einziges davon ist "Danke".

Gleichberechtigung

Frau darf man in diesem Unternehmen nicht sein.

Interessante Aufgaben

Die Themen "eCommerce" bzw. "Möbelkauf" sind nach wie vor interessant. Die Inhalte der Aufgaben können, im Gegensatz zu früher, nicht mehr signifikant mitgestaltet werden.


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9Hilfreichfinden das hilfreich18Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Produktorganisation rückwärts

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei XXXLDigital in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die öffentliche Verkehrsanbindung ist gut, die technische Grundausstattung mit Laptop und Handy passt, und die Aufgaben in meinem Bereich waren über lange Zeit fachlich interessant. Vor allem in den Teams und bei vielen einzelnen Kolleg:innen ist nach wie vor sehr viel Potenzial vorhanden. Der direkte Kollegenzusammenhalt und die Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen, gehören für mich weiterhin zu den stärksten Seiten des Unternehmens. Auch die geplante bzw. erfolgte Veränderung der Bürosituation (gemeint ist der neue Standort) kann eine Verbesserung sein, sofern 2027 nicht die 4- oder gar 5-Tage Office Woche ausgerufen wird.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Entwicklung der vergangenen rund zwölf Monate empfinde ich als massive Verschlechterung. Besonders problematisch sind für mich der Vertrauensverlust gegenüber den Mitarbeitenden, die starke Top-down-Steuerung und der Eindruck, dass bisherige Leistungen, Erfahrung und Produktkompetenz nicht mehr zählen. Gleichzeitig bleibt bis heute unklar, welches Zielbild eigentlich verfolgt wird: eine produktorientierte Organisation mit Verantwortung in den Teams oder eine Servicestelle, die Business-Wünsche abarbeitet. Beides gleichzeitig funktioniert nicht – und genau dieser Widerspruch prägt seit einem Jahr den Alltag. Dazu kommen intransparente Umstrukturierungen, ein Portfolio-Prozess, der weder verstanden noch als praxistauglich erlebt wird (hier ist interessanterweise ein Teil aus dem Business der gleichen Meinung), sowie erheblicher externer Beratungsaufwand, dessen konkreter Mehrwert für viele Mitarbeitende kaum sichtbar ist. Zudem wird bis heute immer nur auf Seite der Digital umstrukturiert, eine Transformation nach der anderen - während nicht erkannt werden will, dass man auf der Business Seite genauso verfahren muss, um eventuell eines Tages ein brauchbares Ergebnis zu erzielen. Parallel dazu werden Anwesenheit, Homeoffice und sogar Sitzplatzbuchungen stärker kontrolliert. In Summe entsteht nicht der Eindruck einer Organisation, die Vertrauen aufbaut und Verantwortung fördert, sondern einer, die Kontrolle erhöht und gleichzeitig immer weniger erklärt, wohin sie eigentlich will.
Weiter ist der Umgang mit der inzwischen sehr deutlichen Kritik hier auf Kununu nicht nachvollziehbar. Wenn Mitarbeitende wiederholt solche Rückmeldungen über das eigene Unternehmen geben und HR auch Exit-Talks einberuft - warum wird all dies geflissentlich ignoriert, anstatt es als ernstes Warnsignal zu verstehen – ehrlich gesagt würde ich mich als Verantwortlicher und auch in HR eher fragen, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Außer dann, wenn es ohnehin der Plan ist, auf diese Weise die Belegschaft auszudünnen.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte sich endlich klar entscheiden, welches Arbeitsmodell es wirklich will. Wenn Produktorientierung das Ziel ist, müssen Produktrollen wieder echte Verantwortung und Gestaltungsspielraum erhalten und dürfen nicht auf Ticket-Priorisierung und das Abarbeiten einzelner Business-Wünsche reduziert werden. Portfolio- und Priorisierungsprozesse müssen praxistauglich, verständlich und mit den betroffenen Bereichen gemeinsam entwickelt werden – nicht einfach ausgerollt und anschließend als „etablierter Prozess“ dargestellt werden, obwohl große Teile der Organisation nicht wissen, wie er funktionieren soll. Entscheidungen und strategische Änderungen sollten nachvollziehbar erklärt werden, bevor sie umgesetzt werden. Ebenso wichtig wäre eine Feedbackkultur, in der Kritik tatsächlich gewollt und verarbeitet wird (dies war vor dem Management-Wechsel durchaus der Fall). Weniger neue Kästchen, neue Begriffe und externe Konzepte; mehr Klarheit bei Verantwortung, Zielen und Zusammenarbeit. Vor allem sollte aufgehört werden, jahrelang aufgebaute Produktstrukturen zurückzubauen und diesen Rückschritt gleichzeitig als Fortschritt zu verkaufen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre hat sich für mich seit dem Managementwechsel deutlich verschlechtert. Bereits zu Beginn wurden Aussagen transportiert, die bei vielen wie ein pauschales Misstrauensvotum gegenüber der bisherigen Arbeit ankamen – etwa, dass Digital nicht liefere, dass bisher zu viel gewährt worden sei oder dass Leistungen stärker kontrolliert werden müssten. Wer hier bereits mehrere Jahre gearbeitet und nachweisbar geliefert hat, fragt sich zwangsläufig, welchen Wert diese Arbeit rückblickend überhaupt noch haben soll. In Kombination mit wiederkehrenden Kündigungen, fehlender Transparenz und ständig neuen Vorgaben ist ein Klima der Unsicherheit entstanden. Besonders schwierig empfinde ich die Diskrepanz zwischen interner Realität und offizieller Kommunikation. Wenn Mitarbeitende über Monate Vertrauensverlust, Einschränkungen und fehlende Orientierung erleben (siehe hier Kununu), während parallel vermittelt wird, dass alles im Sinne einer positiven Transformation geschieht, führt dies unweigerlich zu Ärger auf täglicher Basis und zu spürbarem Motivations- und Identifikationsverlust.

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Mein persönliches Bild des Unternehmens hat sich stark verändert. Ich bin mit der Erwartung gestartet, in einer modernen, produktorientierten Digitalorganisation zu arbeiten. Und das war auch lange Zeit der Fall. Heute kann ich mich mit dem aktuellen Kurs nicht mehr identifizieren. Besonders belastend ist die Diskrepanz zwischen positiver Außendarstellung und dem intern erlebten Vertrauens- und Motivationsverlust. Eine Organisation kann sich nach außen modern und produktorientiert positionieren – wenn intern gleichzeitig Verantwortung reduziert, Kontrolle erhöht und Entscheidungen immer stärker zentralisiert werden, passt dieses Bild nicht mehr zusammen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war für mich lange kein Problem. Kritischer wurde sie durch die strengere Homeoffice-Regelung. Ich sehe wenig Mehrwert darin, verpflichtend im Büro zu sitzen, wenn ein großer Teil des Arbeitstags ohnehin aus Online-Meetings besteht. Mehr Präsenz führt nicht automatisch zu mehr Zusammenarbeit. Besonders störend ist dabei weniger die Anwesenheit an sich als die Art der Umsetzung: Kontrolle von Anwesenheit und Sitzplatzbuchungen vermittelt mehr Misstrauen als den Willen, sinnvolle Zusammenarbeit zu fördern.

Karriere/Weiterbildung

Für mich ist aktuell keine fachliche Weiterentwicklung in Richtung Product erkennbar. Statt stärker in Produktdenken, Discovery, Ownership und strategische Produktarbeit hineinzuwachsen, verschiebt sich die Rolle in Richtung Priorisieren, Bewerten und Abarbeiten. Dadurch habe ich zunehmend das Gefühl, fachlich rückwärts zu gehen. Ich lerne aktuell weniger darüber, wie man gute Produkte baut, sondern mehr darüber, wie man sich in neuen Freigabe- und Steuerungsprozessen so bewegt, dass man bloß nirgends aneckt. Das kann bei weitem nicht der Anspruch einer produktorientierten Digitalorganisation sein. Und von einer vor mehr als einem Jahr groß angekündigten Zusammenarbeit mit dem Business Bereich (immer präsentiert als „One Team“) sehe ich nach wie vor weit und breit nichts. Ganz im Gegenteil – hier ist und bleibt alles beim Alten – Misstrauen der Business Kollegen (aka „Digital liefert nicht“) und ewigwährende Eskalation Richtung Management, bevor man vor der eigenen Haustüre kehren möchte – was in diesem Unternehmen scheinbar ohnehin niemand will.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt in meinem direkten und erweiterten Team ist nach wie vor sehr gut. Offenheit, Hilfsbereitschaft und fachlicher Austausch funktionieren auf dieser Ebene. Genau deshalb ist es schade, dass übergeordnete Strukturen die Zusammenarbeit derart erschweren. Das Ziel, Digital und Business näher zusammenzubringen, ist grundsätzlich richtig. Es wird aber nicht durch neue Organigramme oder Portfolio-Gremien allein erreicht. Wo Konkurrenzdenken, fehlende Kommunikation auf Augenhöhe und unterschiedliche Arbeitsverständnisse bestehen, braucht es echte gemeinsame Verantwortung statt lediglich neu benannter Silos und frisch angestrichenen Organigrammen.

Umgang mit älteren Kollegen

Die größere Frage ist für mich weniger das Alter als der Umgang mit Erfahrung insgesamt. Seniorität, langjährige Kenntnis der Organisation und bereits aufgebaute Produktkompetenz wirken derzeit weniger wertvoll als neue Strukturen oder externe Perspektiven. Gerade in einer Transformation sollte bestehendes Wissen stärker genutzt statt ignoriert werden.

Vorgesetztenverhalten

Mein Hauptkritikpunkt richtet sich weniger gegen einzelne direkte Führungskräfte als gegen die Führungskultur auf höherer Ebene. Viele Entscheidungen werden stark top-down getroffen, ohne Betroffene ausreichend einzubeziehen. Kritisches Feedback wird zwar formal eingefordert, seine Wirkung ist für mich jedoch nicht erkennbar. Gleichzeitig werden weitreichende Veränderungen umgesetzt, obwohl Ziele, Verantwortlichkeiten und Auswirkungen für die operativen Teams oft unklar bleiben. Für mich entsteht dadurch der Eindruck, dass Kontrolle, Reporting und Steuerung wichtiger geworden sind als Vertrauen in Fachwissen und Erfahrung. Führung sollte Orientierung schaffen. Genau diese Orientierung fehlt derzeit an fast allen Stellen.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung ist grundsätzlich in Ordnung. Kritischer sehe ich organisatorische Rahmenbedingungen, insbesondere die zunehmende Kontrolle von Anwesenheit und Sitzplatzbuchungen sowie die Einschränkung mobiler Zeiterfassung. Solche Maßnahmen verstärken für mich den Eindruck, dass Präsenz stärker kontrolliert wird als Ergebnisse und Wirkung.

Kommunikation

Strategisch wichtige Informationen werden aus meiner Sicht zu spät, zu selektiv oder gar nicht geteilt. Teilweise erfahren nur kleine Gruppen von Änderungen, während selbst direkte Führungskräfte nicht ausreichend informiert sind und entsprechend wenig an ihre Teams weitergeben können. Townhalls und allgemeine Updates ersetzen keine konkrete Kommunikation zu Entscheidungen, die die tägliche Arbeit unmittelbar betreffen. Besonders problematisch ist die Lücke zwischen offiziellen Botschaften und dem, was Mitarbeitende im Alltag erleben. Bei Themen wie Portfolio, Reorganisation, Verantwortlichkeiten oder Personalentscheidungen fehlt oft ein nachvollziehbares Gesamtbild. Das Ergebnis ist eine Kommunikationskultur, in der Gerüchte und Interpretation schneller sind als belastbare Information – und das in einer Organisation, die gleichzeitig ständig mehr „Alignment“ einfordert.

Gehalt/Benefits

Neben der generellen Vergütung empfinde ich vor allem die Entwicklung bei Benefits und Gehaltsanpassungen als enttäuschend. Wenn gleichzeitig kommuniziert wird, dass bisher zu viel gewährt worden sei, Benefits wenig „bringen“ würden oder Gehaltsrunden seit geraumer Zeit nicht mehr durchgeführt werden, trägt das zusätzlich zum Eindruck fehlender Wertschätzung bei. Auch Team Events werden nicht mehr freigegeben . Solche Botschaften sind besonders schwierig, wenn parallel hohe Ansprüche an Motivation, Leistungsbereitschaft und Veränderungswillen gestellt werden, untermauert mit dem aus meiner Sicht nicht der Realität entsprechenden Zusatz „Wir bauen das zusammen“.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben in meinem Bereich sind fachlich grundsätzlich spannend und waren ein wesentlicher Grund, warum ich gerne hier gearbeitet habe (und auch der Grund, warum ich eingestiegen bin). Genau hier liegt aber auch ein großer Teil meiner Enttäuschung: Produktarbeit bedeutet für mich, Probleme zu verstehen, Lösungen vorzubereiten, Verantwortung zu übernehmen und Teams sinnvoll auszulasten. Wenn bereits die Vorbereitung noch nicht freigegebener Themen kritisch hinterfragt wird oder Produktrollen hauptsächlich Tickets bewerten und Business-Wünsche ausführen sollen, bleibt von Product Ownership nicht mehr viel übrig. Eine Organisation, die Product auf diese Weise zurückbaut (während sie glaubt, vorwärts zu gehen), darf sich nicht wundern, wenn erfahrene Produktleute keine Perspektive mehr sehen.

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Transformation ist unbequem, besonders wenn sie schlecht gemacht wird.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei XXXLDigital in Wien gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Wird gefühlt von Tag zu Tag schlechter. Personen kündigen oder werden gekündigt ohne das dies klar kommuniziert wird, die Transformation schreitet voran, oder rückwärts, keiner scheint es zu wissen.

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Schwierig

Work-Life-Balance

Durch die Reduktion der Homeoffice Tage wendet sich das Blatt hier zum schlechteren, ebenso scheint es neue "geheime" HR Richtlinien zu geben, die zb. eien 4 Tage Woche unmöglich machen. In österreich arbeitet man ja nur, wenn man brav im Office seine Stunden 5 Tage die Woche absitz. Echte Leistung scheint irrelevant zu sein.

Karriere/Weiterbildung

Konfernzen und (sinnvolle) Weiterbildungen sind auch seit bald nem Jahr pausiert.

Gehalt/Benefits

Gehaltserhöhungen sind Grundlos seit über einem Jahr ausgesetzt ohen Info ob und wenn ja, wann sich mal wieder was bewegt. In Wien gibts die Jahreskart und 36€ Edenred Guthaben pro Monat. (und am Montag nen Obstkorb, gratis Wasser und gratis Kaffee, juhuuu)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Müll wird getrennt und dann von der Reinigungskraft wieder zusammengegeben. Also eigentlich ein klares Nein.

Kollegenzusammenhalt

Verscheiden, aber eigentlich noch ganz ok, man sitzt ja im selben Boot.

Vorgesetztenverhalten

Je nach Team ganz verscheiden, schon von alle möglichen Ausprägungen gehört.

Kommunikation

Management versagt bei der Kommunikation leider total, auch wenn das eigentlich zu ihrer Kernkompetenz zählen sollte.

Gleichberechtigung

Solange man Deutsch spricht ist alles ok...aber wehe wenn nicht. Und ja, man sollte potenziell auch keine Frau sein und schwanger werde, auch das führt manchmal zu unerwünschten "Nebenwirkungen"

Interessante Aufgaben

Mal so, mal so. Viel wird mittlerweile von "Oben" vorgegeben. Ob es Sinnvoll ist, ob es eine bessere Lösung gibt oder nicht ist mittlerweile oft irrelevant.


Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

9Hilfreichfinden das hilfreich17Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Wenn Menschen keinen Wert haben

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei XXXLDigital in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kaffeemaschine und das ich bald nicht mehr da bin

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Inhaber Level dem alles egal ist und die neue Führungsspitze in der Digital

Verbesserungsvorschläge

es ist zu spät

Arbeitsatmosphäre

Furchtbar seit dem Wechsel im Management vor circa einem Jahr.

Work-Life-Balance

Angst nach dem Wochenende und bei jedem Anruf

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden

Gehalt/Benefits

Kein Betriebsrat. Mobbing und Druck. Darf man sich da ein faires Gehalt erwarten?

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Also wenn der Firma was wirklich egal ist ist es das. Der an Testosteron und PS ausgestatteten Firmenwagen des Assistent des nicht sichtbaren Inhaber Spross darf sich in der Firma um das Thema kümmern. Gnade dir du möchtest nur Mal eine Idee haben ausgerichtet am Gesetzgeber. Du wirst gemobbed bis du nicht mehr weißt wie dein Name ist

Umgang mit älteren Kollegen

Mobbing und immer wieder negative Botschaften

Vorgesetztenverhalten

Mir fällt es schwer in Worte zu fassen aber ich probiere es. Sehr junges Management. Sehr bedacht Erfolge zu liefern. Generationenwechsel und keine Einigkeit bei den Inhabern. In Summe führt dies zu einer Burn-out Atmosphäre. Die die wollen werden fertig gemacht mit Arbeit die nicht erfüllbar ist. Wenn man einmal nein sagt wird man gekündigt. Man darf ab Woche 2 wählen: Burn-out oder Kündigung

Arbeitsbedingungen

Büros sind gut ausgestattet aber die Atmosphäre ist zum weinen. Es wird nicht mehr miteinander geredet. Ein falsches Wort und man wird zuerst mit Arbeit überladen und dann gekündigt. Angstatmosphäre

Kommunikation

Nicht vorhanden

Gleichberechtigung

Gnade dir wenn du ein Bedürfnis hast.

Interessante Aufgaben

Unerreichbare Ziele


Image

Kollegenzusammenhalt

10Hilfreichfinden das hilfreich18Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Vollkatastrophe - Kontrolle, busywork, schlechtes Management, Diskriminierung

1,6
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei XXXLDigital in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen sind sehr nett und jeder möchte reden und neue Leute kennenlernen. Man hilft sich gegenseitig, solange es im eigenen Team bleibt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles. Unter dem neuen Management, falls das möglich ist, ist es nur schlechter geworden. Vorher gab es wenigstens Homeoffice und es hat niemandem interessiert, wo man ist, jetzt gibt es Office Pflicht, die kontrolliert wird (vom Officemanagement, wer es noch nicht mitbekommen hat). Kann man einfach nicht empfehlen. Alle Führungskräfte sind extrem unqualifiziert. Entlassen werden trotzdem nur die Kollegen, die die Transformation kritisieren, nicht die Leiter der Abteilungen, die seit Jahren gar nichts tun und nur delegieren und wer sein wollen.

Verbesserungsvorschläge

Klüngelwirtschaft beenden. Opferkultur und Verantwortungslosigkeit beenden. Unqualifizierte Leute raus aus den Leitungs Positionen. Mal wirklich an den richtigen Problemen arbeiten und nicht jeden Tag ein neues Problem aufmachen, dass wir dann am besten sofort dringend bearbeiten und dafür Überstunden machen müssen, die nichtmal bezahlt werden.
Es läuft eigentlich nichts gut, das Geschäft läuft aber, weil Leute in den Filialen einfach entlassen und Lohndumping gemacht wird. Man könnte die Hälfte der Leute, die ihm Hintergrund arbeiten und in den Büros entlassen und rein gar nichts würde fehlen, es würde sich sogar besser ausgehen.

Arbeitsatmosphäre

Sudeln mit den lieben Kollegen, ansonsten busywork. Jeder weiß, dass das Unternehmen ständig Probleme mit dem Kartellamt hat und hier niemand gern arbeitet. Und den ganzen Tag Meetings und Emails und Anrufe und Teams Chats, es hört nie auf, weil ja niemand was weiß oder kann und Leute finden muss, denen man den Job überhelfen kann. Und rausfinden, wer wieder entlassen worden ist.

Image

Kennt halt jeder und Konnkurenz wird aufgekauft. Alles gesagt.

Work-Life-Balance

Man arbeitet sehr viel, immer. Es gibt jeden Tag neue "wichtige" Themen per Email oder per Anruf vom Chef und man kann nichts zu Ende bringen, weil sich ständig ändert, was jetzt am wichtigsten ist. Es erwartet aber auch niemand, dass man etwas leistet, denn es bringen ja alle nichts zuende. Deswegen ist die Firma in 1980 stehen geblieben und den Leuten, die Macht haben, taugt das.

Karriere/Weiterbildung

Seit zwei Jahren kein Training gehabt. Es soll Lerntage geben, aber geht nach Führungskraft, ob man die nehmen darf. Aufsteigen eigentlich nur, wer mit dem Chef pumpen geht, egal ob qualifiziert oder nicht. Und eigentlich nur Männer in Führungspositionen, sogar in der Abteilung People.

Gehalt/Benefits

Gehaltserhöhungen sind ausgesetzt. Keiner weiß warum. Benefits gibt es nichts außer ein paar Rabatte und die muss man sich umständlich übers Gehalt zurücküberweisen lassen. Unbezahlten Urlaub darf man nicht nehmen, Workation darf man nicht nehmen (hat im Homeoffice damals auch keinen gejuckt, aber jetzt ist alles nur noch kontrolliert), Babbel gibt es nicht mehr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

nee. Mülltrennung ja, aber sonst alles aus China kaufen. Immer das billigste vom billigsten.

Kollegenzusammenhalt

Wirklich liebe Kollegen, die seit Jahren unter diesen Bedingungen durchhalten. Viele wechseln auch, es wird immer neu eingestellt, in Wien jeden Monat neue Kollegen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen dürfen alles. Egal wie pampig, schludrig, unfähig jemand ist, da gibts keine Entlassungen. Müssen sich auch nicht weiterbilden oder AI lernen, unsereiner muss das nebenbei.

Vorgesetztenverhalten

Kommt arg auf den Vorgesetzten an. Viele sind sehr unqualifiziert, aber im persönlichen Umgang dann sehr nett. Entscheiden halt auch nichts, weil alles von oben kommt. Bringen aber auch nichts voran. Keine Ahnung, warum es so viele Hierarchiestufen braucht. Gibt aber auch viele unprofessionelle, geschrien wird regelmäßig.

Arbeitsbedingungen

Schönes neues Office im Tower, mit Teppich. Das geht, aber Gehaltserhöhung geht nicht. Und Einweihungsparty, ganz wichtig. Ansonsten nie ein Meetingraum frei, IT aus dem letzten Jahrhundert, nichts funktioniert und der Wille ist nicht da, das zu ändern. Man hört dann oft, die in Wels haben ja auch keine schönen Arbeitsbedingungen und man muss mit denen ja nachsichtig sein, wenn etwas nicht so gut klappt.
Ansonsten werden viele Kollegen entlassen gerade, von einem Tag auf den anderen, manche sieht man einfach nicht wieder. Wer kann, ist schon weg oder ist zu überarbeitet, um sich nebenbei zu bewerben.
Andere Standorte haben kleinere Büros, da haben wir schon Glück, auch wenn es nicht gut gelegen ist.

Kommunikation

Viele Meetings vom Management, wo Fragen unerwünscht sind. Viele Emails zu Homeoffice und wie toll es alle finden, dass wir ins Büro müssen und am besten machen wir noch einen Tag. Da hat jemand richtig viel Humor.
Mitarbeiterbefragungen, aber man sieht nie die Ergebnisse. Informationen bekommt man nur, wenn man Leute kennt, die schon seit Jahren da sind und wissen, wen man fragen kann. Prozesse ändern sich jeden Tag, ohne dass man es mitbekommt. Auch nach der Karenz kennt man sich gar nicht mehr aus, weil alles anders ist, aber nicht besser.

Gleichberechtigung

Frau möchtest du hier nicht sein. Als Mann ist es ganz nett. Bloß nicht in Karenz gehen, dann wars das mit dem Aufsteigen. Wird auch ganz offen gesagt.

Interessante Aufgaben

Nein. Alles von oben delegiert und gemicromanagt. Man kommt auch nie zu was, weil ja immer irgendwas nicht funktioniert und dann muss man sich erstmal darum kümmern. Prozesse gibts nicht, die kann man dann auch gleich selbst aufsetzen. Confluence ist eine Katastrophe, also Infos, die es gibt, findet man nicht. Viele Kollegen telefonieren den ganzen Tag, so geht die Zeit auch rum.

11Hilfreichfinden das hilfreich17Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

mit der sprichwörtlichen kettensäge durch die belegschaft

1,8
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei XXXLDigital in Wien gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

wenn man als arbeitnehmer das gefühl hat, nicht mehr als mensch wahrgenommen zu werden und zunehmend respektlos behandelt wird, kann man nichts mehr gut finden.

Verbesserungsvorschläge

aufgrund mangelnder fähigkeit zur selbstreflexion der obersten führungsriege nicht relevant.

Arbeitsatmosphäre

hat sich seit dem neuen c-level massiv verschlechtert. es erhärtet sich der eindruck, dass alle seniorigen mitarbeiter nach und nach durch neue kollgen ersetzt werden sollen, die weniger widerspruch leisten. generell scheint widerspruch besonders unerwünscht zu sein: wer widerspricht wird als "störenfried" oder "blockierer der transformation" abgetan; ein makel, der in den augen des c-levels beseitigt werden muss. selbst vor mitarbeitern, die sich bereits jahrelang krumm für xxxldigital gebuckelt haben, wird nicht halt gemacht.

Work-Life-Balance

ok

Gehalt/Benefits

gehalt unterdurchschnittlich. relevante benefits quasi nicht vorhanden.

Kollegenzusammenhalt

natürlich gibt es kollegen, bei denen absolute loyalität noch vorhanden ist. aber sie werden weniger...

Vorgesetztenverhalten

kommt darauf an. spürbar zunehmend ist jedenfalls der autoritäre führungsstil - der voraussichtlich insbesondere auf die überforderung neuer führungskräfte zurückzuführen ist.

Kommunikation

kommunikation an sich im sinne eines austauschs findet nicht mehr statt. top-down-befehle 100%.


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

8Hilfreichfinden das hilfreich21Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Überfordertes Management

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei XXXLDigital in Wels gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Verbesserungsvorschläge

Ein Teil der Aktuelle Geschäftsführung ist der Untergang, sie ist völlig überfordert und treibt die Menschen und Projekte mit ihrem Misstrauen und Micromanagement in den wahnsinnig. Solange die Person das sagen hat sehe ich da schwarz.

Arbeitsatmosphäre

Die Mitarbeiter haben Angst um ihre jobs Wöchentliche werden vereinzelt Kollegen gekündigt, ob lange jährliche und gute Mitarbeiter

Work-Life-Balance

Es werden nur sehr verzögert neue Leute eingestellt, die was noch da sind gehen in arbeit unter

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt und Mitarbeiter sind nichts wert nur ein Mittel zum Zweck

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind erstklassig und das miteinander unter den Kollegen ist Top

Umgang mit älteren Kollegen

Das wissen von erfahrenen Mitarbeiter zählt nichts

Vorgesetztenverhalten

Alles Marionette, können sich nicht nach oben durchsetzen.

Arbeitsbedingungen

Je nach Standort Wien ist ok der Rest erinnert an früher 2000er Büros

Kommunikation

Es findet nur sinnlos Kommunikation statt um den Schein zu wahren

Interessante Aufgaben

Es gibt durchaus spannende Tätigkeit aber das ist auch schon alles


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

6Hilfreichfinden das hilfreich17Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Unstrukturiertes Onboarding und enttäuschende Erfahrung in der Probezeit

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT bei XXXLDigital in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die technische Tätigkeit und das Arbeitsgebiet hätten grundsätzlich interessante Entwicklungsmöglichkeiten bieten können.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Für mich waren vor allem das wenig strukturierte Onboarding, unklare Erwartungen während der Probezeit, zeitweise fehlende Aufgaben und die Kommunikation problematisch.

Besonders enttäuschend war dies für mich, weil ich für die Position international nach Wien umgezogen bin und den Umzug selbst finanziert hatte.

Ich hätte mir während der Probezeit regelmäßiges Feedback und die Möglichkeit gewünscht, mögliche Bedenken frühzeitig zu besprechen und darauf zu reagieren.

Verbesserungsvorschläge

Für zukünftige Neueinstellungen würde ich empfehlen:

einen klaren und realistischen Onboarding-Plan zu erstellen;
konkrete Erwartungen für die Probezeit zu definieren;
regelmäßige Feedbackgespräche während der ersten Wochen einzuplanen;
sicherzustellen, dass eine Vertretung für das Onboarding vorhanden ist, wenn der zuständige Buddy längere Zeit nicht verfügbar ist;
neuen Mitarbeitern kontinuierlich sinnvolle Aufgaben zuzuweisen;
Kritik oder Bedenken frühzeitig anzusprechen, damit der Mitarbeiter darauf reagieren kann;
auf einen respektvollen Kommunikationsstil innerhalb des Teams zu achten;
und bei internationalen Einstellungen zu berücksichtigen, welche persönliche und finanzielle Verpflichtung ein Umzug für den neuen Mitarbeiter bedeutet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfand ich während meiner Probezeit zunehmend als unangenehm. Fehlende Aufgaben, unklare Zuständigkeiten und schwierige Kommunikation haben dazu beigetragen.

Image

Das öffentliche Image des Unternehmens kann ich nur begrenzt beurteilen. Meine persönliche Erfahrung während der Probezeit war deutlich weniger positiv, als ich vor meinem Einstieg erwartet hatte.

Work-Life-Balance

In meiner kurzen Beschäftigungszeit gab es für mich keine ausreichende Grundlage, diesen Bereich besonders positiv oder negativ zu bewerten.

Karriere/Weiterbildung

Während meiner kurzen Beschäftigung habe ich keinen klar strukturierten Entwicklungs- oder Einarbeitungsplan erlebt.

Gerade für neue Mitarbeiter wäre aus meiner Sicht ein konkreter Plan mit Ansprechpartnern, realen Aufgaben, regelmäßigen Feedbackgesprächen und klar definierten Erwartungen während der Probezeit sinnvoll.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt war nicht der zentrale Kritikpunkt meiner Erfahrung.

Für mich persönlich war allerdings relevant, dass ich für diese Stelle international nach Wien umgezogen bin und die damit verbundenen Umzugskosten selbst getragen habe. Deshalb hätte ich mir insbesondere beim Onboarding und während der Probezeit mehr Struktur und Planungssicherheit gewünscht.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Diesen Bereich konnte ich während meiner kurzen Beschäftigungszeit nicht ausreichend beurteilen.

Kollegenzusammenhalt

Das kann ich aufgrund meiner relativ kurzen Zeit im Unternehmen nur eingeschränkt beurteilen. Meine Erfahrungen waren gemischt und ich möchte daraus keine allgemeine Aussage über das gesamte Team ableiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht seriös beurteilen.

Vorgesetztenverhalten

Während der Probezeit hätte ich mir deutlich mehr Struktur, regelmäßiges Feedback und klarere Erwartungen gewünscht.

Mein eigentlicher Buddy war für einen erheblichen Teil meiner kurzen Onboarding-Zeit nicht verfügbar. In dieser Phase musste ich häufig selbst nach sinnvoller Arbeit suchen.

Gegen Ende der Probezeit wurde mir mitgeteilt, dass es Bedenken bezüglich meiner Bereitschaft gegeben habe, bestimmte Aufgaben zu übernehmen. Dies entsprach nicht meinem eigenen Verständnis der Situation, da ich während Phasen mit wenig zugewiesener Arbeit aktiv versucht hatte, zusätzliche Aufgaben zu finden.

Ich hätte mir gewünscht, solche Bedenken früher zu erfahren und die Möglichkeit zu bekommen, darauf zu reagieren.

Arbeitsbedingungen

Die grundlegenden Arbeitsbedingungen waren für mich nicht das Hauptproblem. Meine Kritik betrifft hauptsächlich die Organisation des Onboardings, die Kommunikation und den Umgang mit der Probezeit.

Kommunikation

Die Kommunikation war für mich einer der größten Kritikpunkte. Erwartungen und Aufgaben wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend klar kommuniziert.

Mit einem Kollegen erlebte ich außerdem mehrere für mich unangenehme Gesprächssituationen. Während Gesprächen wurde ich wiederholt aufgefordert, nicht weiterzusprechen bzw. still zu sein, teilweise in erhöhter Lautstärke. Ich empfand diese Art der Kommunikation als unnötig konfrontativ und habe meine Bedenken schließlich auch bei HR angesprochen.

Gleichberechtigung

Dazu habe ich während meiner kurzen Zeit keine ausreichenden Erfahrungen gesammelt, um eine faire Bewertung abzugeben.

Interessante Aufgaben

Die eigentliche technische Tätigkeit hätte grundsätzlich interessant sein können. Während meiner kurzen Zeit hatte ich jedoch zu wenig Gelegenheit, dauerhaft an relevanten Aufgaben zu arbeiten.

Ein wesentlicher Teil meines Einstiegs bestand aus allgemeinen Onboarding-Aufgaben, während ich später teilweise selbst nach zusätzlicher Arbeit suchen musste.

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