Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 19.9.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu 1&1 fällt negativ aus. Besonders die Kommunikation steht in der Kritik: Informationen aus dem oberen Management erreichen die Belegschaft kaum, Strategien werden erst nach ihrer Umsetzung bekanntgegeben, und die Transparenz fehlt auf höheren Ebenen weitgehend. Auf Teamebene hingegen loben viele Bewertungen die Kommunikation als schnell und unkompliziert. Ähnlich gespalten zeigt sich das Bild beim Vorgesetztenverhalten: Direkte Führungskräfte erhalten mehrheitlich positive Rückmeldungen, während das mittlere und obere Management als distanziert, kontrollierend und wenig vertrauensfördernd wahrgenommen wird. Der Kollegenzusammenhalt gilt innerhalb der Teams als positiver Anker, bricht aber abteilungsübergreifend ein.
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten werden als eingeschränkt ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Kommunikation bei 1&1 wird von Mitarbeiter:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders der Informationsfluss von oben nach unten steht im Fokus: Viele berichten, dass Entscheidungen erst nach ihrer Umsetzung kommuniziert werden, strategische Informationen kaum geteilt werden und Neuigkeiten oft erst aus der Presse zu erfahren sind. Einige beschreiben, dass Mitarbeiter:innen vor vollendete Tatsachen gestellt werden, ohne in Prozesse einbezogen zu werden. Wenige Stimmen loben hingegen die schnelle und unkomplizierte Kommunikation innerhalb der Teams – dieser positive Eindruck beschränkt sich aber meist auf die direkte Teamebene.
Auf übergeordneten Ebenen bemängeln Mitarbeiter:innen fehlende Transparenz und verzögerte Reaktionen. Schwierige Themen wie Umstrukturierungen werden nach Ansicht einiger Bewertungen verschleiert oder nur zögerlich kommuniziert. Die Klarheit und Verfügbarkeit von Informationen werden ebenfalls als unzureichend empfunden, wobei die Qualität stark je nach Abteilung variiert.
Die Arbeitsatmosphäre bei 1&1 wird von vielen Bewertenden als belastet beschrieben. Kurzfristige Entscheidungen, Micromanagement und unbesetzte Stellen erhöhen den Druck auf die Belegschaft und lassen die Stimmung sinken. Zukunftsunsicherheit sowie mangelnde Kommunikation seitens des Managements verstärken die Anspannung zusätzlich. Während einige Nutzende betonen, dass der Zusammenhalt im eigenen Team funktioniert, empfinden sie das abteilungsübergreifende Miteinander als deutlich kühler. Hierarchische Top-down-Strukturen ignorieren nach Ansicht einiger Bewertenden operatives Feedback, und Führungskräfte zeigen wenig Anerkennung. Hinzu kommen Berichte über mangelndes Vertrauen unter Kolleg:innen sowie eine hohe Fluktuation auf Management- und Mitarbeiter:innenebene. Wenige Stimmen heben eine zielorientierte Arbeitsweise positiv hervor, doch diese bleiben klar in der Minderheit gegenüber der deutlich negativen Gesamtwahrnehmung der Atmosphäre.
Der Kollegenzusammenhalt bei 1&1 wird von den Nutzer:innen positiv bewertet, wobei sich ein klares Muster abzeichnet: Innerhalb der eigenen Teams erlebt man Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Einige Bewertungen heben hervor, dass der Zusammenhalt mit den Kolleg:innen für viele einer der wenigen Gründe bleibt, dem Unternehmen treu zu bleiben.
Abteilungsübergreifend fällt das Bild jedoch gemischter aus. Während die Zusammenarbeit im direkten Team oft als gut bis sehr gut beschrieben wird, berichten einige Nutzer:innen von formellen, ticketbasierten Prozessen und wenig Miteinander über Teamgrenzen hinaus. Zudem variiert der Zusammenhalt nach Meinung einiger Bewertungen stark je nach Abteilung und Drucksituation. Vereinzelt äußern Nutzer:innen, dass Eigeninteressen den Teamgedanken überlagern können.
Das Vorgesetztenverhalten bei 1&1 wird von Mitarbeiter:innen gespalten wahrgenommen: Direkte Vorgesetzte erhalten mehrheitlich positive Rückmeldungen und gelten als kompetent und engagiert, wenngleich einige Bewertungen darauf hindeuten, dass auch hier Qualität stark von der jeweiligen Abteilung und persönlicher Sympathie abhängt. Mit zunehmender Hierarchieebene kehrt sich das Bild jedoch deutlich ins Negative.
Das höhere Management steht in der Kritik für mangelnde Kommunikation, fehlende Transparenz und einen ausgeprägten Top-down-Führungsstil, der Teamleiter:innen kaum Handlungsspielraum lässt. Einige Bewertungen schildern, dass Vorgesetzte auf höherer Ebene Mitarbeiter:innen als reine Kostenpositionen behandeln und Entscheidungen – etwa Stellenverlagerungen oder Personalabbau – unehrlich kommunizieren. Auch das Ignorieren von Teamentscheidungen und kurzfristig abgesagte Feedbacktermine werden kritisiert. Der Kontrast zwischen direkter Führungsebene und dem oberen Management zieht sich als roter Faden durch die Bewertungen.
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