Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Oktober 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 22.10.2026
Das Gesamtbild der Bewertungen zu 1&1 fällt negativ aus. Besonders stark prägen die Arbeitsatmosphäre und die interne Kommunikation das Profil: Bewertungen beschreiben eine angespannte Stimmung, die durch Stellenabbau, Micromanagement und fehlende strategische Transparenz entstanden ist. Informationen über Personalmaßnahmen erreichen Mitarbeiter:innen oft erst über die Presse, während wichtige Entscheidungen ohne Einbindung der Betroffenen getroffen werden. Das Vorgesetztenverhalten wird auf Teamleiter-Ebene noch positiv eingeschätzt, doch das höhere Management gilt als distanziert und wenig empathisch. Ähnlich kritisch sehen die Bewertungen das Gehalt: Es liegt nach Meinung vieler Bewertenden unter dem Branchendurchschnitt, Gehaltsanpassungen fallen trotz Inflation minimal aus. Die Work-Life-Balance leidet unter ...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei 1&1 wird von vielen Bewertenden als stark belastet wahrgenommen. Im Vordergrund stehen sinkende Stimmung und Vertrauen infolge kurzfristiger Entscheidungen, Personalabbau ohne transparente Kommunikation sowie ausgeprägtem Mikromanagement seitens der Führungsebene. Einige Bewertungen beschreiben eine von Druck und Unsicherheit geprägte Umgebung, in der steigende Workloads durch unbesetzte Stellen und eine hohe Fluktuation bei Mitarbeiter:innen wie auch Führungskräften die Stimmung zusätzlich belasten.
Auf Teamebene zeigt sich ein differenzierteres Bild: Die Zusammenarbeit innerhalb einzelner Teams wird von wenigen Bewertenden als professionell und kollegial gelobt, jedoch stehen dem hierarchische Strukturen und Top-down-Entscheidungen gegenüber, die praktisches Feedback häufig ignorieren. Die Nutzenden betonen zudem, dass die Atmosphäre stark von der jeweiligen Führungskraft und dem Team abhängt – abteilungsübergreifend bleibt das Stimmungsbild dennoch angespannt.
Die Kommunikation bei 1&1 wird von Mitarbeiter:innen als problematisch bewertet. Besonders kritisiert wird das Fehlen von Transparenz seitens der Führungsebene: Wichtige Informationen werden oft zu spät oder gar nicht weitergegeben, Entscheidungen erscheinen als vollendete Tatsachen, und Umstrukturierungen werden teils erst über die Presse bekannt. Einige Bewertungen beschreiben, dass Abwärtskommunikation trotz anderslautender Unternehmensmottos kaum stattfindet und strategische Inhalte selten geteilt werden. Auch wird bemängelt, dass Kommunikation bei sensiblen Themen wie Stellenabbau ausweicht oder auf Phrasen beschränkt bleibt.
Innerhalb der Teams fällt die Einschätzung differenzierter aus: Wenige Nutzer:innen loben die schnelle und unkomplizierte Kommunikation auf Teamebene, etwa über MS Teams. Diese positive Wahrnehmung gilt jedoch kaum für übergeordnete Ebenen, wo Informationen nach Meinung vieler Bewertenden spärlich und häufig zu spät ankommen.
Das Vorgesetztenverhalten bei 1&1 wird von den Nutzer:innen negativ bewertet, wobei ein klares Muster erkennbar ist: Direkte Vorgesetzte und Teamleiter:innen erhalten häufig positive Rückmeldungen, während das höhere Management deutlich schlechter abschneidet. Einige Bewertungen loben direkte Führungskräfte als kompetent und unterstützend, betonen jedoch gleichzeitig, dass diese selbst wenig Handlungsspielraum besitzen und zwischen den Ebenen aufgerieben werden.
Das mittlere und obere Management steht hingegen stark in der Kritik. Nutzer:innen bemängeln eine ausgeprägte Top-down-Kultur, die schlecht mit dem angestrebten agilen Anspruch vereinbar ist. Hinzu kommen fehlende Kommunikation, abgesagte Feedbackgespräche und das Gefühl, dass Mitarbeiter:innen ab einer bestimmten Hierarchieebene lediglich als zu reduzierende Kosten betrachtet werden. Einige Bewertungen beschreiben zudem unangemessenes Verhalten einzelner Führungskräfte sowie mangelnde Transparenz bei unternehmensweiten Entscheidungen.
Das Gehalt bei 1&1 steht für viele Mitarbeiter:innen im Mittelpunkt der Kritik. Die Vergütung liegt nach Meinung einiger Bewertungen deutlich unter dem Branchendurchschnitt, und Gehaltserhöhungen fallen kaum ins Gewicht – Inflationsanpassungen werden als unzureichend oder nahezu nicht vorhanden beschrieben. Hinzu kommt, dass variable Gehaltsanteile an kaum beeinflussbare Ziele geknüpft wurden, was zusätzlichen Unmut auslöst. Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten werden ebenfalls als begrenzt wahrgenommen.
Wenige Bewertungen zeichnen ein positiveres Bild: Gehälter werden pünktlich ausgezahlt und können mit guter Verhandlung auf ein akzeptables Niveau gebracht werden. Sozialleistungen wie Freigetränke oder Mitarbeiterrabatte werden zwar erwähnt, gelten jedoch als wenig attraktiv. Einige Bewertungen stufen das Gehalt als durchschnittlich ein, bemängeln jedoch, dass es gemessen an der Arbeitsbelastung nicht ausreichend sei.
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