Es war einmal...
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im Moment kann ich nichts gutes erwähnen.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Seit der Übernahme durch 1Q Health hat sich die Arbeitsatmosphäre stark verschlechtert. Viele neue Prozesse, Regeln und teilweise auch vertragliche Änderungen werden ohne klare Struktur oder Absprache eingeführt. Mitarbeitende werden unter Druck gesetzt und zum Unterschreiben von Verträgen gedrängt, die teilweise nachteilig formuliert sind und Rechte einschränken. Kommunikation und Unterstützung seitens der neuen Führung sind kaum vorhanden; Fragen oder Hilfsanfragen bleiben oft unbeantwortet.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre ratsam, das Führungspersonal mit Personen zu besetzen, die über klare Führungsqualitäten verfügen, die sich aktiv um die Belange der Mitarbeitenden kümmern und bereit sind anzupacken und Unterstützung zu leisten. Die Firma hat bereits mehrere langjährige Mitarbeitende verloren, was ich sehr bedenklich finde.
Arbeitsatmosphäre
Seit der Übernahme durch 1Q Health hat sich die Stimmung im Unternehmen stark verschlechtert. Es werden laufend neue Prozesse und Regeln eingeführt, allerdings ohne klare Struktur oder Planung. Das führt zu sehr großen Verunsicherung und einem sehr unruhigen Arbeitsumfeld. Kollegialität ist kaum vorhanden – selbst einfache Dinge wie ein Gruß auf dem Gang bleiben durch die neuen Kollegen der 1Q Health oft unbeantwortet. Unterstützung bei Fragen oder Problemen gibt es nicht; man hat das Gefühl, dass ausschließlich Leistung und ständiges Arbeiten gefordert wird, ohne dass die Bedürfnisse der Mitarbeitenden wahrgenommen werden. Insgesamt ist die Atmosphäre dadurch sehr belastend und unangenehm.
Image
Nach außen hin präsentiert sich das Unternehmen als modern, attraktiv und erfolgreich. Intern entspricht dies jedoch nicht der Realität: Strukturelle Defizite, fehlende Wertschätzung und belastende Arbeitsbedingungen sorgen dafür, dass das positive Image nach außen stark von den tatsächlichen Erfahrungen der Mitarbeitenden abweicht.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist stark abhängig von der Abteilung. In einigen Teams ist sie noch akzeptabel, in anderen kommt es zu ständiger Belastung. Urlaubszeiten werden häufig nicht klar abgestimmt, sodass Mitarbeitende auch während des Urlaubs immer wieder kontaktiert werden. Überstunden sind regelmäßig erforderlich, insbesondere in Zeiten hoher Arbeitsbelastung, und werden nicht immer klar geplant oder kompensiert. Insgesamt ist die Vereinbarkeit von Arbeit und Freizeit nur eingeschränkt gegeben.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Vor der Übernahme war das Sozialleben im Unternehmen sehr angenehm: Mitarbeitende fühlten sich wertgeschätzt, es gab immer wieder kleine Aufmerksamkeiten und man wurde als Mensch und Kollege wahrgenommen. Seit der Übernahme ist dieses positive Klima nahezu vollständig verloren gegangen. Unterstützung, offene Kommunikation und gegenseitige Wertschätzung fehlen zunehmend, sodass ein bedrückendes und belastendes Arbeitsumfeld entstanden ist.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildungen werden nur selten gefördert und die wenigen Hierarchiestufen bieten kaum Möglichkeiten für nennenswerte Karrierefortschritte. Eigeninitiative wird dadurch stark eingeschränkt.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der ursprünglichen Abteilungen herrscht ein sehr guter Zusammenhalt. Kolleg:innen unterstützen sich gegenseitig und helfen, wo sie können
Vorgesetztenverhalten
Die Vorgesetzten zeigen wenig Engagement für die Belange der Mitarbeitenden. Vereinbarungen werden häufig nicht eingehalten. Unterstützung bei Problemen oder bei der Arbeit mit Kolleg:innen gibt es kaum, da die Führungskräfte oft in Meetings gebunden sind und kein offenes Ohr haben. Es fehlt an klarer Struktur und konsequenter Führung, sodass Entscheidungen unkoordiniert wirken und Mitarbeitende häufig ohne Orientierung dastehen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen sind durch fehlende Struktur und mangelnde Planung geprägt. Neue Prozesse und Aufgaben werden oft ohne klare Abläufe oder Absprachen eingeführt, was die tägliche Arbeit erschwert. Unterstützung und Ressourcen stehen nur begrenzt zur Verfügung, sodass Mitarbeitende häufig selbst Lösungen finden müssen. Hohe Arbeitslast und regelmäßige Überstunden gehören zum Alltag, während organisatorische Abstimmungen und klare Verantwortlichkeiten häufig fehlen.
Kommunikation
Die Kommunikation im Unternehmen ist äußerst unzureichend. Anfragen an Vorgesetzte oder das HR-Team bleiben unbeantwortet, selbst bei wichtigen Themen wie Zeiterfassung oder organisatorischen Abläufen. Informationen über Änderungen oder Aktionen werden oft nicht an die relevanten Abteilungen weitergegeben, sodass Mitarbeitende im Unklaren gelassen werden. Insgesamt herrscht ein Mangel an transparenter und strukturierter Kommunikation, was die Zusammenarbeit deutlich erschwert.
Gehalt/Benefits
Das Verhältnis von Arbeitsbelastung, Verantwortung und Vergütung ist stark unausgewogen. Mitarbeitende leisten viel, erhalten dafür jedoch nur wenig Anerkennung und ein Gehalt, das nicht angemessen erscheint. Angebote wie Benefits-Apps gleichen dies nicht aus. Insgesamt sind Vergütung und Zusatzleistungen unzureichend im Vergleich zum Arbeitsaufwand und zur Verantwortung.
Gleichberechtigung
In der Führungsebene gibt es deutlich Unterschiede im Umgang mit Mitarbeitenden. Einige Personen genießen größere Freiheiten und werden stärker unterstützt, während andere Mitarbeitende benachteiligt oder weniger gefördert werden. Dies führt zu einer spürbaren Ungleichbehandlung und wirkt sich negativ auf das Vertrauen und die Motivation im Team aus.
Interessante Aufgaben
Es gibt immer wieder interessante Aufgaben und Projekte. Allerdings müssen diese zusätzlich zu den regulären Aufgaben erledigt werden, ohne dass dafür zusätzlicher Freiraum oder Zeit eingeräumt wird.

