Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit August 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 21.8.2026
Abbott erhält ein gemischtes Bild in den Bewertungen seiner Mitarbeiter:innen. Die Arbeitsatmosphäre wird von vielen als respektvoll und kollegial beschrieben, jedoch berichten einige von einer zunehmend angespannten Stimmung seit Anfang 2025 – ausgelöst durch kurzfristige Entscheidungen, den Abbau flexibler Home-Office-Regelungen und zentrale Steuerung aus den USA. Der Kollegenzusammenhalt erhält positive Stimmen, doch steht dem gegenüber, dass manche Bewertungen ein Klima der Ellenbogenkultur schildern. Bei Kommunikation und Führungsverhalten zeigen sich die deutlichsten Schwächen: Informationen fließen oft unzureichend, und das Verhalten von Vorgesetzten wird häufig als inkonsistent, wenig wertschätzend oder fachlich unzureichend eingestuft. Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten gelten als stark eingeschrän...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Abbott wird von Mitarbeiter:innen unterschiedlich wahrgenommen. Viele beschreiben das Miteinander als respektvoll, kollegial und professionell, loben eine offene Unternehmenskultur und empfinden das Arbeitsklima als angenehm.
Dem stehen jedoch kritische Stimmen gegenüber: Einige Mitarbeiter:innen berichten von einer angespannten Stimmung, die durch kurzfristige Entscheidungen und mangelnde Wertschätzung entstanden sei. Hinzu kommt Unzufriedenheit über die Abschaffung flexibler Homeoffice-Regelungen, wobei zentral aus den USA getroffene Entscheidungen als Grund genannt werden. Auch der Wunsch, dass Beschwerden von Mitarbeiter:innen stärker gehört werden, sowie ein seit Anfang 2025 beschriebenes Klima der Unsicherheit deuten auf Spannungsfelder hin. Der insgesamt ausgeglichene Gesamteindruck spiegelt diese Widersprüchlichkeit wider.
Das Gehalt bei Abbott wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Einige heben hervor, dass die Vergütung auf dem IGBCE-Tarifvertrag basiert, leistungsorientiert gestaltet ist und Zusatzleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Betriebsrente sowie Abbott-Aktienvorteile umfasst. Besonders positiv fällt die Bewertung der Werkstudierenden-Gehälter aus, die als regional überdurchschnittlich beschrieben werden. Auch die Förderung der Altersvorsorge und Kinderbetreuungskosten werden positiv erwähnt.
Auf der anderen Seite empfinden wenige Nutzer:innen das Gehalt als durchschnittlich bis unterdurchschnittlich und bemängeln, dass Vergütung und Zusatzleistungen nicht immer der tatsächlichen Verantwortung und Arbeitsbelastung entsprechen. Wenige berichten zudem von ausbleibenden Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld sowie von zurückgehaltenen Gehaltserhöhungen. Die Einschätzung zu den Sozialleistungen fällt ebenfalls unterschiedlich aus: Während manche viele attraktive Möglichkeiten sehen, bewerten andere die besonderen Zusatzleistungen als gering.
Die Kommunikation bei Abbott wird von den Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Besonders kritisch sehen viele, dass wichtige Informationen nicht zeitnah oder transparent weitergegeben werden, was zu Missverständnissen und unnötigem Mehraufwand führt. Einige bemängeln, dass relevante Schnittstellen aus Vorabgesprächen ausgeschlossen werden, während andere die Kommunikation als kaum vorhanden beschreiben. Zudem empfinden einige Nutzer:innen die interne Kommunikation als wenig offen und konfliktvermeidend, ohne konstruktives Feedback.
Dem gegenüber stehen einige positivere Stimmen: Wenige Nutzer:innen loben die transparente Kommunikation sowie kurze Wege und einen guten Austausch. Auch das Kommunizieren auf Augenhöhe durch Vorgesetzte sowie die Sichtbarkeit von Arbeitsergebnissen werden positiv erwähnt. Angesichts der insgesamt negativen Bewertungslage überwiegt jedoch der Eindruck, dass Mitarbeiter:innen sich in puncto Informationsfluss und Offenheit mehr Verbesserung wünschen.
Das Vorgesetztenverhalten bei Abbott wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Während einige positive Erfahrungen berichten – etwa eine Kommunikation auf Augenhöhe, ein respektvoller Umgangston und gute persönliche Erlebnisse mit Führungskräften – überwiegen in den schriftlichen Bewertungen kritische Stimmen. Mehrere Nutzer:innen bemängeln fehlende Führungskompetenz, mangelnde Transparenz sowie unstrukturierte Entscheidungsprozesse. Auch Ungleichbehandlung und Bevorzugung einzelner Mitarbeiter:innen werden erwähnt. Wenige Nutzer:innen kritisieren zudem, dass Führungspositionen häufig auf Basis von Betriebszugehörigkeit statt Eignung vergeben werden und der Führungsstil als veraltet wahrgenommen wird. Die Qualität der Führung scheint stark von der jeweiligen Führungskraft abzuhängen, was die unterschiedlichen Erfahrungen erklärt.
Findest du das hilfreich?