Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit September 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 7.9.2026
Abbott erhält ein gemischtes Bild von seinen Mitarbeiter:innen. Die Arbeitsatmosphäre wird von einigen als respektvoll und kollegial beschrieben, jedoch berichten andere von einem angespannten Klima durch kurzfristige Entscheidungen, mangelnde Wertschätzung und die Abschaffung des Homeoffice. Das Gehalt gilt mehrheitlich als fair und tarifgebunden, wobei Sozialleistungen wie Betriebsrente und Mitarbeiteraktien positiv auffallen – einzelne Stimmen sehen Gehalt und Zusatzleistungen jedoch nicht im Einklang mit der Verantwortung.
Die Kommunikation und das Vorgesetztenverhalten werden kritisch bewertet: Informationen fließen nicht immer zeitnah oder transparent, und Führungskräfte agieren nach Meinung vieler Bewertender inkonsistent oder ohne ausreichend Führungserfahrung. Auch Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten...
Zusammenfassung nach Kategorie
Die Arbeitsatmosphäre bei Abbott wird von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Viele beschreiben die Atmosphäre als angenehm, kollegial und professionell – einige heben zudem eine offene Unternehmenskultur sowie einen respektvollen Umgang miteinander hervor.
Auf der anderen Seite äußern einige Nutzer:innen deutliche Kritik: Die Atmosphäre habe sich zuletzt verschlechtert, unter anderem durch kurzfristige Entscheidungen, mangelnde Wertschätzung und die Abschaffung der Homeoffice-Regelung. Letztere habe zu Frustration und Abgängen geführt, wobei fehlende Flexibilität durch Vorgaben aus den USA als Grund genannt wird. Einige Bewertungen sprechen zudem von einer angespannten Stimmung seit Beginn des Jahres 2025. Das Gesamtbild fällt damit gemischt aus: Während ein Teil der Mitarbeiter:innen die Zusammenarbeit positiv erlebt, wünscht sich ein anderer Teil mehr Gehör für Anliegen und flexiblere Rahmenbedingungen.
Das Gehalt und die Sozialleistungen bei Abbott werden von den Nutzer:innen gemischt bewertet. Positiv heben viele hervor, dass die Vergütung auf Basis von Tarifverträgen – etwa dem IGBCE-Tarifvertrag der chemischen Industrie – erfolgt, leistungsorientiert gestaltet ist und transparente Gehaltserhöhungen umfasst. Besonders die Studierendengehälter gelten als überdurchschnittlich hoch. Zu den genannten Zusatzleistungen zählen eine betriebliche Altersvorsorge, Abbott-Aktienoptionen, E-Auto-Ladestationen sowie eine Kantine.
Kritischere Stimmen bemängeln hingegen, dass Gehälter und Zusatzleistungen nicht immer der tatsächlichen Verantwortung und Arbeitsbelastung entsprechen. Wenige Nutzer:innen berichten von supprimierten Gehaltssteigerungen und dem Fehlen von Weihnachts- oder Urlaubsgeld. Zudem wird angemerkt, dass Mitarbeiter:innen die vorhandenen Benefits aktiv kennen müssen, um davon profitieren zu können, und dass Sonderleistungen jenseits der Kinderbetreuungszuschüsse begrenzt ausfallen.
Die Kommunikation bei Abbott wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Einige bemängeln, dass wichtige Informationen nicht rechtzeitig oder transparent weitergegeben werden, was zu Missverständnissen und unnötigem Koordinationsaufwand führt. Weitere Kritikpunkte betreffen die als sehr spärlich empfundene offizielle Kommunikation sowie den Vorwurf, dass das Management unangenehme Themen wie Stellenabbau umgeht und stattdessen den Betriebsrat informiert. Zudem wird fehlende Einbindung relevanter Schnittstellen in Vorabgespräche als Problem genannt.
Dem gegenüber stehen positivere Einschätzungen: Einige Nutzer:innen loben die Kommunikation auf Augenhöhe durch Vorgesetzte sowie eine transparente und digitale Informationsweitergabe. Kurze Wege und ein guter Austausch werden ebenfalls positiv hervorgehoben. Diese positiven Stimmen fallen jedoch angesichts der überwiegend negativen Rückmeldungen weniger ins Gewicht.
Das Vorgesetztenverhalten bei Abbott wird von Nutzer:innen mehrheitlich negativ bewertet. Kritisiert werden vor allem mangelnde Führungserfahrung, fehlende Transparenz bei Entscheidungen sowie Inkonsistenz und Vetternwirtschaft im Management. Einige Bewertungen beschreiben einen veralteten Führungsstil und bemängeln, dass Konflikte nicht angemessen gelöst werden. Auch fehlende Wertschätzung, unzureichende Mitarbeiter:innengespräche und eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten werden als Schwachpunkte genannt.
Daneben gibt es aber auch positive Stimmen: Wenige Nutzer:innen berichten von Vorgesetzten, die auf Augenhöhe kommunizieren und ein offenes Miteinander pflegen. Diese Erfahrungen scheinen jedoch stark von der jeweiligen Führungskraft abzuhängen, da einzelne Bewertungen betonen, persönlich Glück mit ihren Vorgesetzten gehabt zu haben. Die Führungsqualität wirkt damit wenig einheitlich.
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