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kununu Prüfprozess
23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
23 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Viel Verantwortung, Offenheit bei Fragen und steile Lernkurve, tolle Lage des Büros mit Elbblick
Die technischen Ausstattung könnte angepasst werden.
Die Atmosphäre empfand ich als sehr angenehm. Die meiste Zeit arbeitet man auf den Projekten mit (Senior) Consultants oder Managern, aber auch Projekte mit den Partnern sind möglich. Jederzeit konnte ich Fragen stellen und es wurde sich entsprechend Zeit genommen, um mir zu helfen oder Abläufe/Prozesse zu erklären. Die Erwartungen waren hoch, dennoch bekam ich zwischendurch immer wieder Feedback zu meinen Ergebnisse, was mir gut gefallen hat und mir schlussendlich geholfen hat diese Erwartungen zu erfüllen.
Es wurde Rücksicht auch private Termin genommen und auch Homeoffice war jederzeit möglich. Das Arbeitspensum hat von Projekt zu Projekt variiert, was gelegentlich mehr Arbeitseinsatz gefordert hat, jedoch empfand ich das nie als störend.
Es wurden Online-Trainings im Bereich Wirtschaftsprüfung angeboten und Berufsweiterbildungen werden ebenfalls unterstützt.
Praktikanten erhalten Mindestlohn.
Das Untereinander mit den Kollegen und Kolleginnen hat mir sehr gut gefallen. Es war locker und zwanglos. Mittags wurde zusammen gegessen und Freitags gab es nach der Arbeit die Möglichkeit auf ein Getränk zu bleiben.
Das Vorgesetztenverhalten war stets respektvoll und freundlich. Ich hatte die Chance ein Projekt mit einem Partner durchzuführen und bekam viele Einblicke und auch sehr hilfreiches Feedback. Auch gelegentliches lunchen gab die Möglichkeit für einen kleinen Austausch mit Partnern.
Alle Arbeitsplätze verfügen über zwei Monitore und höhenverstellbare Tische. Die technische Ausstattung ist auf dem neusten Stand (Surface), jedoch wären bei der Arbeit mit Excel leistungsstärkere Geräte effizienter.
Die Kommunikation empfand ich als direkt und freundlich. Es wurde sich von Anfang an geduzt (auch im Vorstellungsgespräch), was jedoch nicht als aufgezwungen wirkte. Ein monatliches Jour-Fixe sollte über die Geschehnisse des Monats und zukünftige Planungen informieren.
Die Aufgaben, die in den verschiedenen Projekten (Prüfung und Transaktionsberatung) mir zugeteilt wurden, sind nicht nur abwechslungsreich gewesen sondern gaben mir die Möglichkeit viel Verantwortung zu übernehmen und meine Ergebnisse einzubringen.
Steile Lernkurve und kollegialer Zusammenhalt!
Die Arbeitsatmosphäre ist grundlegend produktiv, kooperativ und angenehm. Mitarbeiter unterstützen sich gegenseitig, vor allem was die Einarbeitung von Praktikanten und den Wissenstransfer angeht. Bei Rückfragen nehmen sich auch Manager / Director / Partner für einen Zeit, ein Benefit was eine größere Gesellschaft nicht mehr bieten kann.
Die flexible Home-Office Regelung ermöglicht es Mitarbeitern auch mal außerhalb des Büros zu arbeiten.
Mitarbeiterevents stärken den Zusammenhalt und sind eine tolle Möglichkeit die Kollegen auch im privaten Rahmen kennenzulernen.
AC Christes & Partner hat einige namenhafte Mandanten und eine gewisse Bekanntheit im DACH Small/Midcap PE Segment. Durch eine kürzlich geschlossene und sich noch in den Anfangszügen befindliche Kooperation mit amerikanischen, französischen und englischen WP Gesellschaften wird versucht die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen. Hierzu gab es bereits Berichte in den Medien. Der Arbeitgeber ist selbstverständlich weniger bekannt als eine BigFour oder Next10 Gesellschaft.
Die Work-Life-Balance ist meiner Ansicht nach für den Transaction Advisory Bereich sehr gut. Natürlich gibt es durch das Projektgeschäft hier und da ein paar längere Abende, jedoch machen die Kollegen diese mehr als nur ertragbar. Meiner Ansicht nach, waren diese Abende nicht nur die lehrreichsten, sondern auch die lustigsten in der ganzen Praktikumszeit.
Es werden regelmäßig Schulungen im Bereich Wirtschaftsprüfung gehalten. Meiner Ansicht nach sind diese jedoch weniger bedeutend als die eigentliche Arbeitserfahrung. Selbst als Praktikant konnte ich an vielfältigen Aufgaben arbeiten, die die üblichen Praktikantenaufgaben bei Weitem überschreiten. Hier besteht deutlich mehr Potenzial als bei jeder BigFour oder Next10.
Natürlich werden ab und an ältere Arbeitnehmer in höheren Positionen eingestellt. Gerade jedoch junge, aufstrebende Talente im Unternehmen werden im besonderen Maße gefördert. Auch als guter Praktikant werden einem attraktive Einstiegsmöglichkeiten geboten.
Das Verhalten der Vorgesetzen gegenüber den Mitarbeitern ist sehr fair. Entscheidungen sind in der Regel klar und nachvollziehbar, Ziele realistisch. In Ausnahmefällen werden Entscheidungen getroffen ohne Mitarbeiter einzubeziehen. Hier ist dann erneute Rücksprache notwendig, welche aber in der Regel auf Verständnis trifft.
Schönes, modernes Büro am Hamburger Fischmarkt. Die Einrichtungen ermöglichen produktive Arbeit. Kaffee und Obstkorb stehen stehts zur Verfügung. Für ein feierabendliches Softgetränk ist auch gesorgt.
Ausbaufähig ist meiner Ansicht nach die IT-Infrastruktur. Der zur Verfügung gestellte Laptop ist meistens ausreichend, macht jedoch Probleme bei der Analyse von größeren Datenmengen. Dies ist allerdings eher der Ausnahmefall.
Generell wird sehr offen kommuniziert und es werden klare Ansagen gemacht. Leider ist es manchmal aufgrund begrenzter Kapazitäten so, dass man auf neue Projekte ohne Absprache mit anderen Project Leads gestaffed wird. Hierdurch ist dann erneute Rücksprache nötig um die einige Kapazität nicht zu überschreiten.
Das Team ist divers, besteht zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern, und hat auch einige internationale Kollegen. Alle Mitglieder werden fair behandelt, Bevorzugung gibt es in meinen Augen nicht.
Die Aufgaben sind vielfältig und abwechslungsreich. Durch Mandanten in den verschiedensten Branchen, gibt es hier immer wieder neues zu lernen. Starke Lernkurve!
Wenn der AG alle neuen Bewertungen (keine Fake Bewertungen) auf Kununu liest, könnte er einiges verbessern. Ich denke die Firma konnte dann tatsächlich Potential haben.
Die Arbeitsatmosphäre habe ich persönlich als sehr belastend wahrgenommen. Dies liegt zum großen Teil daran, das zu viel Arbeit auf zu wenig Mitarbeiter verteilt wird. Aufgrund der permanenten Überbelastung der Mitarbeiter, schlägt dies sehr auf die Stimmung. Seit Eintritt des neuen Partners hat sich die Atmosphäre massiv verschlechtert. Dies liegt meiner Meinung daran, dass auch eher ein EY 2.0 aus der Firma gemacht wird. Die Strukturen werden konsequent an Big4 angepasst. Dabei wird jedoch außer Acht gelassen, dass Mitarbeiter gezielt nicht zu den Big4 wechseln …
Mittlerweile selbst bei Personalern nicht mehr beliebt. Selbst diese sagen, dass AC Christes den Ruf hat Mitarbeiter zu verschleißen. Etwas, dass man sich leider nicht mehr erlauben kann in einer Zeit und in einer Branche in der, der Mitarbeiter das “höchste Gut” sein sollte. Dies ist aber leider bei der Chefetage noch nicht angekommen. Hier herrscht eine altertümliches Arthur Andersen bzw. (altes) EY denken.
Überstunden waren an der Tagesordnung und erst vor kurzem wurde nach jahrelangem Protest und dem Abwandern wirklich guter und fähiger Kollegen eine Überstundenregelung eingeführt.
Wochenendarbeit wurde offiziell nicht gewünscht doch gerne gesehen und war teilweise auch notwendig und die Deadlines zu schaffen. Auch wurden kurzfristig für den nächsten Morgen vor offiziellem Arbeitsbeginn Meetings mit dem Mandanten eingestellt. Es wurde somit erwartet, dass man seine Mails auch nach der Arbeit regelmäßig checkt. Auch wurde erwartet, dass man dem Mandanten nach der Arbeit antwortet, sofern dies dringend sei. Für die ständige Erreichbarkeit bekäme man ja auch die Handypauschale …
Weiterbildungen sind echt unterirdisch. Karrierebedingungen haben sich aufgrund der Angleichung an eine Big4 meiner Meinung nach extrem verschlechtert …
Gehalt ist im Mittelfeld - nicht höher als bei den Big4, obwohl damit geworben wird (nicht drauf reinfallen). Dies stimmt nämlich nur für einige, ganz wenige Mitarbeiter. Sozialleistungen gibt es keine.
Spielt eine eher untergeordnete Rolle meiner Meinung nach. Das Bewusstsein ist wohl da, die Umsetzung lässt ein wenig zu wünschen übrig
Der Zusammenhalt unter der Kollegen ist wirklich gut und dass einzige, weshalb ich doch an manchen Tagen gerne ins Büro gekommen bin. Allerdings sind auch diese gegen eine weitestgehend ignorante oder Oldschool eingestellte Führungsebene machtlos.
Eher schwer zu beurteilen, da es keine älteren Kollegen gibt. Es wird bevorzugt der oder die junge Kollege/in eingestellt, der auch “wirklich bereit ist alles zu geben”.
Ausbaufähig! Siehe oben oder die anderen Kommentare meiner Ex-Kollegen
Hier leider auch mehr Schein als sein. Die Laptops waren eher leistungsschwach, wenn man wirklich mit Excel etc. arbeiten musste. Dafür hatte man dann aber ein Touchpad, was niemand genutzt hat. Für den audit Bereich waren diese eher nicht zu gebrauchen. Im Bereich Tax wohl eher ok. Die Headsets waren - sorry - der letzte Schmutz. Diese waren wohl in der Tat das billigste was es auf dem Markt gab/ gibt. Man hatte nur an einer Seite des Headsets eine Muschel, wodurch man auf der einen Seite den Mandanten sehr leise gehört hat und auf der anderen Seite das Großraumbüro bzw. seine Kollegen. Hat ja auch kaum jemanden interessiert wenn man telefonieren musste.
Man kann auch nicht in andere Büros ausweichen, weil es mittlerweile keine leeren Büros mehr gibt und mal in Ruhe mit dem Mandanten zu telefonieren. Zudem hallt es auch extrem stark in den sogenannten Büros, wodurch es extrem schwierig ist den Mandanten zu verstehen.
Der Server der Firma ist glaube ich ca 20 alt, aber solange er funktioniert, wird er nicht ersetzt (auch wenn dieser extrem langsam ist). Dies gilt im übrigen fur alles in der Firma. Meine Tastatur war total
versifft, man hat sich selbst eine gekauft
Die Kommunikation ist eher streng Top Down geregelt (sehr oldschool). Es werden einmal im Monat Jour Fixe abgehalten, bei denen dann ein oder mehr Vorgesetzte reden. Meistens wird das selbe erzählt (wie toll ja alles ist, wie bemerkenswerte die Entwicklung sei, sie spannend es doch ist welche Mandanten man habe, etc.). Wesentliche Belange der Mitarbeiter werden an dieser Stelle eher selten angesprochen.
Habe hier keinen negativen Erfahrungen sammeln können. Die Belegschaft besteht aus ca 50% Männern und 50% Frauen. Im Management wird es meiner Einschätzung jedoch nach niemals eine Frau geben.
Ich habe die Aufgaben zum sehr großen Teil als Stumpf und ermüdend wahrgenommen, da immer das selbe gemacht wurde.
Auch habe ich mehrfach den Sinn und Zweck hinterfragt. Man bekommt sehr viel Verantwortung, was positiv ist, sofern dann jedoch die Qualität leidet, weil kaum jemand Zeit hat Fragen zu beantworten oder Arbeitsergebnisse zu kontrollieren (4 Augen Prinzip) und diese dann einfach an den Mandanten verschickt werden, wird es meiner Meinung nach kriminell.
Definitiv eine HR Abteilung gründen.
Mehr Geld für Computer investieren.
Einen Zuschuss für den HVV oder Parkplätze.
Jeder arbeitet für sich, kein Teamwork.
Teilweise bis 21:00 gearbeitet.
Der Arbeitgeber hat uns keine Betriebstelefone gegeben, man musste seine private Nummer benutzen.
Liegt mittlerweile im unteren Bereich.
Leider ist in den letzten Jahren der Zusammenhalt gesunken, da die hohe Fluktuation einfach keinen “Zusammenhalt” erlaubt.
Die Vorgesetzten sind Perfekt, leider haben die aber kein Verständnis für alles was mit Lohn und Gehalt zu tun hat.
Die PC Ausstattung kommt aus Aliexpress.
Teilweise reagieren die Computer nach öffnen einer Excel Datei nicht mehr.
Kommunikation gibt es nur hinter den Kulissen.
Der Themenbereich ist sehr groß, es gibt Mandanten aus verschiedenen Industrien und Ländern.
Zeitweise spannende Aufgaben, jedoch mit wenig Zeit.
Schlechtes Vorgesetztenverhalten. Zu viel Arbeit mit zu wenig Zeit.
Verbesserungsvorschläge anständig anhören und auch mal annehmen. Mitarbeiter wertschätzen.
Es werden Überstunden erwartet. Überstunden wurden damals nicht bezahlt, auch Freizeitausgleich war nicht drin. Komische Blicke werden einem zugeworfen und Sprüche gedrückt, wenn man pünktlich Feierabend macht.
In Farbe darf nicht gedruckt werden - wird sehr ungern gesehen.
Zwischen Consultant und Senior Consultant gut.
Schönes Büro aber schlechte Bahnanbindung. In den Büros war es laut, sei es weil das Fenster geöffnet wurde oder aufgrund von Großraumbüros. Nicht in allen Abteilung wurden Laptops verteilt und Homeoffice wurde nicht gern gesehen. Technik eher schlecht und eindeutig verbesserungswürdig.
Viel Flurfunk und wenig Kommunikation. Trotz maximaler Auslastung wurden einem weitere Aufgaben zugeteilt. Außerdem wurde andauernd gefragt, was man so tut, keine Ahnung ob es irgendeine Art Prüfung war.
Es waren interessante Aufgaben dabei, viel Zeit für Recherche oder was nachzulesen gab es jedoch nicht. Schließlich lagen noch viele andere Fälle auf dem Tisch. Hinzu kommt auch noch, dass die eingetragenen abzurechnenden Stunden bei dem Mandanten sonst zu hoch wären.
Kollegenzusammenhalt, die Arbeitsaufgaben und das Maß an übertragener Verantwortung ist wirklich außergewöhnlich.
Eventuell könnte einem häufiger Feedback gegeben werden.
Die Consultants / Senior Consultants (also die mit denen man mit Abstand die meiste Arbeit verbringen wird) sind alle sehr nett und nehmen sich eigentlich immer Zeit um Wissenslücken von einem zu schließen bzw. bei der Arbeit einen zu unterstützen. Der Spaß an der Arbeit fehlt selten. Die Kommunikation mit den "höheren" Etagen erfolgt sehr höflich & wenig aufgesetzt.
Unternehmen steht, was man im Rahmen eines Praktikums so mitbekommen kann, für ungewöhnliche Qualitätsarbeit, welche sehr schnell vollbracht wird.
Zugegebener Maßen ist der Job sehr fordernd. Man muss auch mal länger machen können und gewillt sein bei Projektfristen sich durchzubeißen, allerdings (soweit ich das mitbekommen habe) ist dies nicht ungewöhnliches in der Branche. Auf Aktivitäten außerhalb der Arbeit wird stehts Rücksicht genommen.
Es werden regelmäßig Schulungen im Bereich Wirtschaftsprüfung gehalten und auch Berufsexamina werden gefördert. Im Bezug auf das Praktikum gilt das Motto "learning by doing" was ich persönlich als sehr fordernd wahrgenommen habe. Dies führt allerdings zu einer sehr schneller Vermehrung des Wissens.
Als Praktikant erhält man den Mindestlohn.
Mehr geht nicht. Die Kollegen nehmen sich außergewöhnlich viel Zeit für einander und springen gerne ein wenn es mal nötig sein sollte. Zudem wird auch mal gerne nach der Arbeit zusammen Zeit verbracht und das ein oder andere Bier getrunken.
Sowohl in den unteren als auch in den oberen Etagen ist das Verhalten immer sehr höflich und respektvoll. Unter Zeit- / Ergebnisdruck kann der Ton auch mal ein wenig angespannter werden, was allerdings soweit ich das mitbekommen habe immer der Situation geschuldet war und ich persönlich nicht als störend wahrgenommen habe.
Stand Technik / Büro im Allgemeinen ist, im Vergleich zu meinen anderen Praktika, wirklich sehr gut. Einziger Kritikpunkt welcher zu meiner Arbeitszeit angesprochen wurde war die Lautstärke, welche mich persönlich allerdings nicht gestört hat.
Es gibt ein monatliches Jour-Fixe bei denen die neusten Entwicklungen bezüglich der Mitarbeiter & der Unternehmensentwicklung bekannt gegeben werden.
Die Aufgabengebiete in den Bereichen WP und TA sind, u.a. wegen der Größe der Mandanten, sehr abwechslungsreich. Je nachdem wie viel man sich persönlich engagiert kriegt man auch ungewöhnlich viel Verantwortung als Praktikant übertragen. Die Lehrkurve ist, bei dem nötigen Einsatz, unglaublich steil.
Karrierepotenzial, sofern man bereit ist eine hohe Fluktuation zu ertragen.
Interessante Mandanten aus verschiedenen Branchen.
Grandioser Ausblick auf die Elbe!
Das eigentliche Kapital der Professional Service Firm wird aus den Augen verloren und vernachlässigt.
Einführung einer 360° Feedbackkultur inkl. Umsetzung. Auf Worte sollten (zeitnahe) Taten folgen. Gehaltsstruktur an den Markt anpassen und Mitarbeiter entlasten. Mehr Parkplätze (z.B. in umliegenden Parkhäusern) oder alternative Mobilitätslösungen anbieten, die Anbindung mit Öffis ans Büro ist schlecht.
Signifikante Investitionen in IT, Hard- und Software.
Attitüden wie "Man kann jeden Euro nur ein Mal ausgeben" oder "Wo ein Abgang, da ein Neuzugang" ablegen und auf das Hauptkapital einer Professional Service Firm eingehen.
Die Atmosphäre hat sich in den letzten 1,5 Jahren deutlich verschlechtert, seitdem der Kurs auf exzessives Wachstum geändert wurde. Neueinstellungen erfolgen nicht nach dem früheren Prinzip des Social-Fits, Hauptsache es werden Mitarbeiter gefunden ("Wo ein Abgang, da ein Neuzugang.").
Die Arbeitsbelastung ist auf einem konstanten Hoch, das keine Zeit zum Verschnaufen lässt. I.d.R. arbeitet man auf mehreren Projekten parallel, sodass die Arbeitsbelastung keiner Sinuskurve sondern eher einer Linearen mit positivem Wachstumsfaktor gleicht.
Bei Krankmeldung werden Mitarbeiter oft von Projektleitern+GFs angerufen und via Email kontaktiert, ob man nicht doch arbeiten könne.
In der TAS-Branche anerkannt und wertgeschätzt, im Audit eher unbekannt und -gewollt. Die Außenwirkung wird vom Top Management sehr ernst genommen.
Jeder ist seines Glückes Schmieds. Das Top Management betont, dass die WLB ein wesentlicher Bestandteil der Corporate Culture ist. Gelebt werden diese Aussagen jedoch eher eingeschränkt.
Die Personaleinsatzplanung (Staffing) ist schlecht organisiert und fehleranfällig, auch weil es an professionellen (=kostenpflichtigen) Tools fehlt. Es kam/kommt z.B. öfter vor, dass Mitarbeiter auf Projekte gestafft werden, obwohl diese bereits zu >100% ausgelastet sind und dies auch deutlich kommuniziert haben. Wochenendarbeit wird kommunikativ nicht gewünscht, aber gerne gesehen; ohne diese würden Deadlines regelmäßig gerissen.
Zuletzt wurde nach mehrjähriger Kritik eine Überstundenregelung eingeführt.
Es wird kein Firmenhandy gestellt, ab Consultant ist es verpflichtend, seine private Handynummer in der Emailsignatur und für Mandanten anzugeben - dies wird mit einer kleinen monatlichen Pauschale vergütet. Sofern man eine separate Telefonnummer für den Job haben möchte, muss man einen weiteren privaten Vertrag abschließen und die Hardware eigenständig kaufen.
Es werden intern vorbereitete Office Trainings, meist auf (Senior) Consultant Ebene, der Vortrag wird von Managern reviewed.
Externe Fortbildungen, Berufsexamina und z.B. CFA-Programme werden gefördert. Allerdings ist damit zu rechnen, dass in der Freistellung/dem Bildungsurlaub vom Top Management erwartet wird, dass parallel Arbeitsleistungen für Projekte erbracht werden.
Kostenübernahmen bei Fortbildungsmaßnahmen erfolgen, jedoch eingeschränkt und gerne mit finanziellen Nachteilen für den Mitarbeiter.
Fixum und Bonus sind unterdurchschnittlich.
Sozialleistungen werden nur auf mehrmalige und ausdrückliche Nachfrage gestattet, freiwillig werden keine Leistungen über das Grundgehalt hinaus erbracht geschweige denn angeboten. Es muss um jeden Euro bitterlich gekämpft werden.
Lohnabrechnungen waren in der Vergangenheit öfter fehlerhaft oder wurden auch mal an die falschen Mitarbeiter gesendet.
Bitte möglichst wenig drucken, bloß nicht in Farbe und Briefpapier ist heilig.
Mülltrennung erfolgt nicht.
Die Einhaltung von Deadlines ggü. Mandanten ist einzig dem Kollegenzusammenhalt zu verdanken, jedoch nimmt dieser graduell ab.
Es besteht keine Ellenbogenmentalität, gerade in stressigeren Zeiten (meist ab 20 Uhr) wird sich ausgeholfen.
Überdurchschnittlich viele freiwillige Abgänge in den letzten Monaten von überwiegend Altmitarbeitern aber auch von Neuzugängen innerhalb der Probezeit lassen diese Säule des Erfolgs wackeln.
Die älteren Kollegen (Top Management) gehen gut miteinander um, alles darunter ist jung :)
Das Vorgesetztenverhalten ist ganz überwiegend respektvoll.
Anmerkungen und Hinweise der Mitarbeiter werden allerdings oft ausgeblendet/nicht berücksichtigt (z.B. beim Staffing).
Der Erfolg des Unternehmens wird nicht oder nur sehr geringfügig an die Mitarbeiter weitergegeben.
Die Manager und aufwärts haben zudem immer weniger Zeit, neue Mitarbeiter anzulernen und in die Excel-Tools einzuführen.
Veraltete IT, Laptops (MS Surface) werden nach Design und nicht Leistungsfähigkeit gekauft. Nahezu ausnahmslos alles erfolgt Excel-basiert, da dies keine weiteren Kosten verursacht. Auch bei Tastaturen+Mäusen wird gespart.
Fast alle Tische sind elektrisch höhenverstellbar, die Räumlichkeiten werden teilweise unheimlich warm.
Wenn Mitarbeiter aus dem Home Office arbeiten möchten, muss die Ausstattung vollständig aus der privaten Tasche erfolgen.
Es wird viel gesprochen. Regelmäßige (1/2-jährige) Feedback-Gespräche zwischen Counselor((Senior) Manager)-Conselee((Senior) Consultant) wurden eingeführt; diese Gespräche dienen jedoch nur als Feedback top down, eine 360° Feedbackkultur wird nicht gelebt. Die (Senior) Manager haben auch außerhalb der Feedbackgespräche stets ein offenes Ohr auch für generelle Themen (Organisation, Staffing, Strukturen, ...) und nehmen sich entsprechend Zeit; darüber wird es dünn. Wenn hier ein offenes Gespräch mit dem Top Management (Direktoren/GFs) zustande kommt, hat dies meist keine Folgen (vgl. Titel).
Im monatlich stattfindenden Jour Fixe werden ausschließlich positive Aspekte beleuchtet und tlw. übertrieben dargestellt, geäußerte Kritik ggü. Vorgesetzten wird nicht in großer Runde vom Management angesprochen, eher verdrängt.
Es erfolgt keine Benachteiligung der Geschlechter, gleichwohl es seitens des Top Management auch mal anzügliche Bemerkungen u.a. zu Aussehen, Kleidung oder Körperbau von Bestandsmitarbeitern und Bewerber:innen gibt.
Das Aufgabenfeld ist sehr interessant. Mitarbeiter können sich ab einem späteren Zeitpunkt in der Entwicklung auch auf Bereiche fokussieren, jedoch erfolgt keine Separierung in Industrien (ein FDDler für Anlagenbau betreut auch Software-, Tiefbau-, Payment- oder Handelsunternehmen).
Durch viele Abgänge müssen auch höherrangige Mitarbeiter mittlerweile wieder deutlich mehr Zeit mit 'niederen' Arbeiten wie der Datenaufbereitung verbringen.
Es wird eine produktive, kooperative und angenehme Arbeitsatmosphäre geschaffen. Generell sind alle Mitarbeiter angehalten sich gegenseitig zu unterstützen und den Wissenstransfer zu gewährleisten. Insbesondere die Manager und Partner nehmen sich Zeit für die Wissensvermittlung.
Branchenbedingt gibt es aber auch Phasen, in denen sich aufgrund der Arbeitsbelastung eine etwas angespanntere Arbeitsatmosphäre ergibt.
Durch eine flexible Homeofficeregelung steht es den Mitarbeitern frei auch außerhalb des Büros zu arbeiten. Ein festgelegtes Verhältnis zwischen Präsenz und Homeofficezeiten gibt es nicht.
Abseits des Arbeitsalltags wird eine jährlich Seminarfahrt veranstaltet (europäisches Ausland) sowie Mitarbeiterevents (diese Jahr Volleyball, Triathlon und Weihnachtsfeier). Am Freitag trifft man sich auf ein Feierabendbier im Büro, sofern man teilnehmen möchte.
Namenhafte Mandate (können auf der Unternehmenswebsite eingesehen werden) und gewisse Bekanntheit im DACH Small/Midcap PE Segment. Durch eine neu geschlossene und sich noch im Frühstadium befindende Kooperation mit amerikanischen, französischen und englischen WP Gesellschaften wird versucht die internationale Sichtbarkeit zu erhöhen (über die eingegangene Kooperation wurde in der Financial Times berichtet). Da es sich um eine kleinere Gesellschaft handelt selbstverständlich keine vergleichbare Bekanntheit wie bspw. BigFour oder Next10.
Branchenbedingt gibt es immer wieder Spitzen, so dass sicherlich mit einer höheren Arbeitsbelastung als bspw. in einem Konzern gerechnet werden muss. Die Arbeitszeiten der meisten Mitarbeiter liegen meiner Einschätzung nach im Jahressdurchschnitt zwischen 40-50 Stunden. Einzelne Mitarbeiter ggf. auch darüber. Durch den Charakter des Projektgeschäftes und die teilweise nicht verschiebbaren Deadlines sowie parallele Projekte sollte man eine gewisse Stressresilienz mitbringen. Es wird sich darum bemüht das Staffing und die Auslastungssteuerung stetig zu verbessern.
Es werden regelmäßig Schulungen im Bereich Wirtschaftsprüfung gehalten. Der wesentliche Teil der Ausbildung erfolgt jedoch „on the job“. Berufsexamina werden gefördert. Die vielfältigen Aufgabengebiete in den Bereichen WP und TA führen in den ersten Jahren zu einer sehr steilen Lernkurve. Aufgrund der kleineren Mandate im Vergleich zu den Big Four/Next10 wird meiner Einschätzung nach schneller ein breiteres umfassenderes Verständnis gewonnen. Auf der anderen Seite wird vermutlich bei den Big/Four/Next10 ein tieferes Verständnis einzelner Teilbereiche gewonnen.
Die Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung sind meiner Meinung nach groß, hängt aber natürlich auch vom eigenen Einsatzwillen und den Zielen ab
Da ich nur mein eigenes Gehalt kenne nur bedingt aussagefähig hierzu. Meiner Erfahrung nach auf Marktniveau. Ein Überstundenvergütung wurde ggf. etwas verspätet erst Ende letzten Jahres eingeführt.
Es wird die Weiterentwicklung und das eigenverantwortliche Arbeiten gefördert. Durch die größere des Unternehmens ist in der Regel eine direkte Kommunikation gegeben. Auch die Partner geben ihr Wissen weiter und beteiligen sich am operativen Geschäft. Die Geschäftsführung ist offen für Verbesserungsvorschläge und gibt sich meinem persönlichen Empfinden nach sehr viel Mühe die Gesellschaft weiterzuentwickeln und die Arbeitsbedingungen stetig zu verbessern.
Meiner Erfahrung nach werden auftretende Problemstellungen gemeinsam gelöst. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man ggf. eigenständig die Vorgesetzten auf, die sich ergebenen Probleme aufmerksam macht, da naturgemäß das Management nicht alles vollständig im Blick haben kann.
Spannendes Aufgabenfeld, hohes Entwicklungspotential
zu hohes Arbeitspensum, schlechte Mitarbeiterführung
Die Stimmung im Team war zum Zeitpunkt meines Austritts von zu hoher Belastung und schlechtem Führungsverhalten geprägt. Mehrere Kollegen haben gemeinsam mit mir das Unternehmen verlassen. Es gibt insgesamt eine hohe Fluktuation und kaum Mitarbeiter, die länger als 3 Jahre im Unternehmen bleiben.
50-60 Stunden Woche wird gefordert. Anfangs waren es nur Phasen, aber inzwischen ist das Arbeitspensum so hoch, dass es trotz der signifikanten Mehrarbeit nicht zu stemmen ist. Mitarbeiter werden vom Management regelmäßig zu 180% verplant. Überstunden wurden in der Vergangenheit nicht bezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen.
Wer motiviert ist und sich reinhängt, kommt schnell weiter und kann mehr Verantwortung übernehmen. Fortbildungen werden gefördert.
Insbesondere der Zusammenhalt zwischen Prüfungsleitern (Senior Consultants) und Prüfungsassistenten (Consultants) ist sehr stark! Man unterstützt sich gegenseitig auf Projekten und lernt voneinander. Da alle ungefähr in einem Alter sind, haben sich auch einige Freundschaften entwickelt.
Ich habe kaum Feedback und für meinen Einsatz wenig Wertschätzung erhalten. Für "Mitarbeiterführung" bleibt bei der Auftragslage keine Zeit.
Die Partner sind von der alten Schule und es kam häufiger zu anzüglichen Witzen oder unangebrachten Kommentaren zum Aussehen der Mitarbeiter.
Die Meinung der Mitarbeiter wird nur selten gehört. Neuigkeiten werden häufig zu spät und nur über den Flurfunk kommuniziert.
Gehalt war gut, Sozialleistungen gibt es aber keine
Im Bereich Wirtschaftsprüfung / Transaktionsberatung herrschte im Wesentlichen Gleichberechtigung. Die Steuerabteilung war allerdings immer etwas benachteiligt (z.B. keine Laptops, keine Handy-Pauschale).
Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und spannend. Die Zusammenarbeit mit den Mandaten aus unterschiedlichsten Branchen hat mir immer viel Spaß gemacht! Auch neue Mitarbeiter haben früh die Möglichkeit sich zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen.
Alles!? Aber insbesondere das gute Arbeitsklima, die Kollegen, die Abwechslung in der Arbeit und die fachliche Herausforderung!
Einige sagen es sei der Kaffee. Da ich keinen trinke, sage ich es gibt nichts.
Da würde ich mich auf hohem Niveau beklagen aber um was zu nennen, neue Telefone/Telefonsystem und Webseite!
Insgesamt relativ entspannt und produktiv, sicherlich auch Phasen vorhanden die mit Stress verbunden sind aber persönlich sehe das in dem Berufszweig als selbstverständlich an. Letztendlich gehe ich stets gerne zur Arbeit.
Nach innen betrachtet stets positiv. Von außen schwer zu Bewerten, da nicht so groß und bekannt wie z. B. einer der Big Four. Insgesamt aber nicht einen Tag bereut hier arbeiten zu können und würde es den Big Four stets vorziehen. Ist aber sicherlich auch teilweise auf die persönliche Einstellung und Präferenzen zurückzuführen.
Einem ist die freie Wahl gegeben in wie weit man sich einbringen möchte. Jeder kann seine Sollarbeitszeit leisten oder natürlich auch mehr tun. Das hängt von der eigenen Einstellung der Arbeit gegenüber ab und der Verantwortung die man damit trägt. Auf persönliche Umstände wird meiner Erfahrung nach so gut wie immer Rücksicht genommen und durch die recht flexible Arbeitszeit ist es auch kein Problem, wenn man später wegen privaten Terminen ins Büro kommt oder früher gehen muss.
Weiterbildungen werden stets gefördert. Der größte Vorteil ist die Berufserfahrung die man im Einklang mit der Arbeit mit erwerben kann. Die Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung ist meiner Meinung nach groß, hängt aber natürlich vom eigenen Einsatzwillen und den Zielen ab.
Bin mit dem Gehalt sehr zufrieden, hatte bislang übereinstimmende Ansichten diesbezüglich mit der Geschäftsführung. Gehälter kommen immer pünktlich.
Für mich persönlich schwer zu beantwortende Frage, was sind die Kriterien? Da es keine "keine Wertung" oder 2,5 Sterne gibt mit 3 Bewertet.
Kollegen und Vorgesetzte sind stets Hilfsbereit und nehmen sich in Normalfall so gut wie immer die Zeit, wenn man ein Anliegen vorzutragen hat.
Im Normalfall sind die älteren Kollegen öfters in der Geschäftsleitung bzw. in fachlich höheren Positionen. Aber um die Frage zu beantworten, nein die Berufseinsteiger mobben normalerweise nicht die Vorgesetzten :D.
Entspannter und bodenständiger Umgang mit Vorgesetzten der auch in dieser Form erwidert wird. Man wird über interne Vorgänge nicht nur informiert sondern auch durchaus in Entscheidungen einbezogen und hat die Möglichkeit mit zu gestalten.
Insgesamt wird großen Wert auf die EDV gelegt aber diese könnte hin und wieder besser organisiert sein. Jeder kann sich stets dazu äußern was er zum Arbeiten benötigt.
Darauf wird großen Wert gelegt. Es kann sicherlich darüber gestritten werden ob es mehr oder weniger sein könnte aber in Summe ist man daran interessiert diese mindestens gut zu gestalten, da es mit einen wesentlichen Bestandteil des Berufs ausmacht. Recht kurze und unkomplizierte Kommunikation, sicherlich auch irgendwo der Unternehmensgröße geschuldet.
Hierzu nichts negatives bzw. keine abweichende Behandlung beobachtet.
Im Verhältnis zur Größe des Unternehmens sehr abwechslungsreiche und besondere Tätigkeiten.
So verdient kununu Geld.