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Academic Work Germany 
GmbH
Bewertungen

250 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 4,1Weiterempfehlung: 77%
Score-Details

250 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

163 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 49 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

Finde heraus, was Mitarbeiter von Academic Work Germany GmbH über den Umgang mit Corona sagen.

BEWERTUNGEN ANZEIGEN

Gutes Unternehmen für den Berufsstart im Vertrieb mit steiler Lernkurve die jedoch schnell abflacht

3,6
Empfohlen
Ex-Führungskraft / ManagementHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Academic Work Germany GmbH in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr nette Arbeitskollegen und viel Freiraum sein Business selber aufzubauen. Bei Erfolg erhält man viel Wertschätzung. Man kann als Berufseinsteiger extrem viel vom Vertrieb lernen und findet einen guten Start ins Berufsleben.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gute Leistung wird irgendwann als "normal" angesehen. Hoher KPI Druck und stetig wachsende unrealistische Ziele.
Die Schulungen werden fast immer von internen Personen durchgeführt, die ebenfalls bis dato "nur" bei Academic Work gearbeitet haben. Man lebt in einer gewissen Betriebsblindheit und hat wenig qualitativen Input von Dritten.

Verbesserungsvorschläge

AW bewegt sich starr in idealistischen Prozessen und KPIs die aus Schweden vorgeschrieben sind. Man wird überhäuft mit Best Practices, Policys und klaren Vorgaben was man wie erreichen muss. Es wird der Gedanke gelebt, dass was in Schweden (dort ist AW ein big Player) passiert auf den deutschen Markt 1:1 übertragbar ist.

Individuelle Lösungen oder angepasste Modelle für langjährige erfahrende Mitarbeiter gibt es hier nicht. Ein erfahrender Vertriebler mit Großkunden muss genau so viel Termine machen wie ein Junior. Selbst wenn genug Gross Profit generiert wurde, man aber zu wenig Kundentermine gemacht hat, ist man ein "schlechter Vertriebler"

Der enorme Druck und das setzen von hohen Aktivitätszielen ist aus meiner Sicht mit die Hauptursache für das Kündigen vieler Mitarbeiter. Es bestehen in der Regel 50% die Probezeit (gehen selbst oder werden aufgrund mangelnder Ergebnisse gegangen) wo man sich selbst nach dem Warum hinterfragen muss.

Arbeitsatmosphäre

Das Unternehmen vertritt nach Außen hin gewisse Werte, die in jedem Fall versucht werden bestmöglich im Unternehmen zu leben. Diese werden immer wiederholt, was teilweise dazu führt, dass diese (mittlerweile) sehr aufgesetzt und gezwungen wirken.

AW ist ein Personaldienstleister und eine Vertriebsorganisation. Darüber muss man sich im Klaren sein. AW gehört hier mit Sicherheit zu oberen 10% in der Branche, wenn es um "knallhartes" KPI Tracking geht. Für fast jede Handlung im Unternehmen gibt es Richtwerte und Mindeststandards die erfüllt werden müssen/sollen. Der Kontrollfaktor ist hier ebenfalls sehr hoch, da fast alle KPIs auf Wochen- und Monatsbasis getrackt werden und es hierzu Besprechungen gibt.

Was sind nun die Auswirkungen auf die Arbeitsatmosphäre? In der Regel rennen die meisten Mitarbeiter ihren Zielen regelmäßig hinterher was zu einer inneren Unruhe, Druck und langfristig Unzufriedenheit führt. Je nachdem wie ernst man es selbst nimmt.

Erfolge, egal wie groß, werden jedoch stets gehighlighted und gefeiert. Zusätzlich werden außergewöhnliche Leistung in Bezug auf die Core Values durch persönliche "Culture Cards" (eine Art Postkarte mit netten Worten) gewürdigt.

Image

AW hat regional in den Städten wo sie vertreten sind eine recht große Präsenz und Bekanntheitsgrad sowie eine gute Kundenzufriedenheit, kommt jedoch bei weitem nicht an die "Big Player" in der Personalbranche ran. Diese genannten "Big Player" sind jedoch auch Unternehmen, die die Größe von AW weit überschreiten. Es gibt natürlich immer verärgerte Kunden oder Kunden die mit AW nicht mehr arbeiten möchten weil sie unzufrieden waren. Dies würde ich aber als völlig normal einsortieren.

Sich selbst verkauft man als "Premiumdienstleister" im relativ hochpreisigen Segment, was aber auch von Kunden so unterstrichen wird. Die Zufriedenheit der Kunden im allgemeinen liegt hier klar über Durchschnitt.

Bei den Mitarbeitern selbst ist es leider so, dass die meisten ehemaligen Kollegen aus verschiedenen Gründen eher negativ über AW reden. Teilweise aus gerechtfertigten Gründen, teilweise maßlos übertrieben. Die Fluktuation war in den letzten Jahren leider enorm hoch, was aus meiner Sicht viel mit den oben genannten Aspekten zu den KPIs zu tun hat.

Work-Life-Balance

PRO:
Es wird einiges in Gesundheit der Mitarbeiter investiert, wie z.B. Vergünstigungen im Fitnessstudio, Massagen, Wellness Hour (1h früher Feierabend für Sport) etc.
Bei Mitarbeitern mit Kindern wird viel Flexibilität geboten und Rücksicht genommen

Contra:
Die gewünschte Leistung zu erbringen ist für den Großteil der Belegschaft in 40h eigentlich nicht möglich. Überstunden werden regelmäßig gemacht. Es sind keine Ausmaße wie in manchen Agenturen, jedoch oft notwendig um alles zu schaffen.

Es gehört leider zur Normalität, dass auch am Wochenende oder spät nach Feierabend Emails versendet werden. Es wird zwar klar gesagt die Erwartung ist nicht, dass diese beantwortet oder gelesen werden, jedoch wird einem unterbewusst vermittelt "hey ich arbeite Sonntags oder auch noch um 22 Uhr"

Karriere/Weiterbildung

Die Karrierewege in der eigenen Rolle sind klar aufgeführt und jeder Mitarbeiter weiß genau was man erreichen muss um befördert zu werden.
Von den meisten Vertrieblern (insofern sie sich für eine Rolle interessieren) wird der Weg als Teamleiter angestrebt. Sonst gibt es da eigentlich nicht mehr all zu viel. Position auf Niederlassungsebene wurden in den letzten Jahren eher durch Schweden besetzt.

Spezialistenrollen werden eher sehr selten vergeben und dann oft an ohne hin schon im Management sitzende Personen. Wenn man seine Wünsche jedoch klar äußert sind auch hier oft Lösungen möglich.

Es gilt auch hier vor Allem, wer den Mund aufmacht und Wünsche äußert wird auch oft gehört.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Grundgehalt würde ich hier als Durchschnitt bis unterer Durchschnitt bezeichnen. Man bekommt bei jährlicher Zielerreichung eine Beförderung in dem man sein Grundgehalt sowie die Anzahl der Urlaubstage erhöhen kann. Wenn es um Urlaub geht befindet sich nach einer Gewissen Zeit AW im klar im überdurchschnittlichen Bereich.

Man kann als Vertriebler bei AW viel verdienen, wenn man Bereit ist immer die extra Meile zu gehen und ein wenig Glück mitbringt. Die Provision kann hier klar mehr werden als das Grundgehalt und nach einiger Zeit zum 6-Stelligen Gehalt führen.
Die Provisionszahlungen sind überdurchschnittlich.

Für Führungskräfte ist das Gehalt sehr mau. In der Regel ist man als Führungskraft ebenfalls noch zum Großteil operativ tätig. Wird man hier in seiner Rolle als Vertriebler befördert, verringert sich automatisch der Bonus als Gehalt für die Führungsrolle, was ich als sehr untyptisch und kritisch bezeichnen würde.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird versucht mehr mit der Bahn zu machen und mehr digital abzubilden.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Arbeitskollegen herrscht in der Regel eine gute offene Atmosphäre, in der alle zusammenhalten. Ab und an gibt es natürlich ausgefahrene kleine Ellenbogen wo um gewisse Kunden "gekämpft" wird, was sich jedoch stets im Rahmen hält.
Es wird eine offene Feedback Kultur gelebt, in der man bei "Problemen" direkt das Gespräch mit dem Gegenpart sucht. Wie das Feedback angenommen wird unterscheidet sich jedoch.

Da es ein sehr junges Unternehmen ist, ist das Gossip Level doch recht hoch.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Durchschnittsalter ist sehr niedrig und es gibt eigentliche keine "alte" Kollegen. Über 40 ist in Hamburg keiner. Das Durchschnittsalter würde ich mit 26 schätzen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten würde ich, je nach Führungskraft, als sehr gemischt bezeichnen. Hier gibt es wie immer starke individuelle Unterschiede im Führungsstil und in den vertretenen Philosophien. Eine Einbeziehung der Mitarbeiter in den Entscheidungen findet eher selten statt und wird auf Management Ebene beschlossen. Oft werden Entscheidungen recht "vorschnell" und emotional getroffen.

Ein wirklicher Einbezug der Mitarbeiter findet oft jedoch auch nicht statt, da Mitarbeiter zwar Unmut äußern, jedoch selten konstruktives Feedback bzw. konkrete Verbesserungsvorschläge. Mitarbeiter haben stets die Möglichkeit über ein Tool auf Wochenbasis Feedback zu äußern und die aktuelle Stimmung in verschiedenen Kategorien zu äußern. Sobald man auf negative Bewertungen jedoch (anonym) reagiert, kommt keine Gegenreaktion.

Zu den gesetzten Zielen habe ich mich bereits vorher geäußert. Im Junior Level gut machbar, ab einem gewissen Senior Level unrealistisch.

Arbeitsbedingungen

In einem vollen Büro wird es recht laut. Man hat, wie man es sich vorstellt, ein klassisches Großraumbüro mit kleinen Schreibtischen. Diese haben zwar alle Trennwände jedoch wird es hier auch schon mal störend laut. Die Tische sind jedoch höhenverstellbar und man hat ergonomische Stühle. Ist aber auch alles eher Basic.

Ansonsten hat man noch ein wenig "start-up flair" mit einer Tischtennisplatte und einer großen Küche (kein Herd, nur Mikrowelle) in der man sich mit allen in den Pausen aufhalten kann oder wie jeden Montag ein gemeinsamen von AW gesponsertes Frühstück hat.

Da es zur Kultur gehört bei Erfolgen zu klatschen und eine Glocke zu läuten, wird man hier in Telefonaten oftmals unterbrochen, was auch Kunden schon angemerkt haben mit "was ist denn bei Ihnen los"

Kommunikation

Die Kommunikation ist aus meiner Sicht sehr geregelt. Natürlich gibt es immer hier und da kleinere Punkte jedoch gibt es eine klare hierarchische Kommunikationslinie.

Die Frequenz der Meetings ist ebenfalls recht hoch. Jeder Mitarbeiter hat Monats- und Jahresgespräche, Career Development Talks, Yearly Performance Reviews, wöchentliche Teammeetings und je nach Performance oder Erfahrungsgrad auch Weeklys.

Das Management hat in der Corona Zeit monatliche Updates vor der ganzen Firma gegeben. Diese Gespräche waren zwar gescripted, dennoch war die Präsenz da.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird aus meiner Sicht bei AW groß geschrieben. Es gibt sehr viele weibliche Führungskräfte (ca. 50/50). Die Aufstiegschancen sind hier für alle (insofern man gute performed) gleich.
In Deutschland ist das obere Management zwar männlich, was aber nix über die Gleichberechtigung aussagt, da es fast alles Mitarbeiter sind, die mit dem Unternehmen gewachsen sind und sich schon mehrere Jahre in ihrer Rolle befinden. In der Gruppe AW gibt es auch Frauen im oberen Management.

Für Mütter die aus der Elternzeit zurückkehren wird ebenfalls immer eine gute Lösung gefunden, in dem Sie entweder in ihre alte Rolle zurückkehren und sogar ihre alten Kunden zurück bekommen, oder in Absprache neue Positionen geschaffen werden.

Interessante Aufgaben

Man ist im Unternehmen quasi sein eigener Unternehmer. Die Aufgaben sind in der Regel jedoch recht monoton. 80% der Arbeitszeit im Vertrieb befasst sich mit Prospecten, Callen, Buchen, Meet - Vertrieb eben. Sonderaufgaben gibt es hier eher selten. In diesem Rahmen hat man jedoch maximale Freiheit und kann eigentlich alles so machen wie man es selbst möchte.

Es ist spannend viele verschiedenen Ansprechpartner, Unternehmen und Branchen kennen zulernen und hier ein großes Spektrum an verschiedenen Dienstleistungen anbieten zu können, jedoch sind die Kernaufgaben immer die selben.

Krise offenbart die wahre Kultur

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Academic Work Germany GmbH in München gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Stellt euch nicht die Frage wer diesen Beitrag geschrieben hat, sondern hinterfragt euch und euere Handlungen. Übernimmt Verantwortung für eure Entscheidungen. Redet nicht nur von Kultur, sondern lebt danach.

Jede der getroffenen wirtschaftlichen Maßnahmen ist sachlich nachvollziehbar. Die Umsetzung, Begründung, Kommunikation, Transparenz ist ernüchternd. Nicht das WAS ist entscheidend. Sondern das WIE und WARUM.

Arbeitsatmosphäre

Innerhalb des Unternehmens und insbesondere seitens des Management werden immer wieder die 3 Werte Show Heart, Share Energy und Beat Yesterday betont. Hier wird von "take care of each other" und "we make people grow" gesprochen. Gern wird auch die Bezeichnung "AW Family" genutzt. Es ist weithin bekannt, das der Wahrheitsgehalt solcher Aussagen und die Qualität von Beziehungen in Krisenzeiten erkennbar sind.
Die wirtschaftlichen Folgen auf Basis der Coronapandemie zeigen deutlich, dass die genanten Werte nur Worthülsen sind.
Seit März sind fast alle Mitarbeiter im Home Office, Kurzarbeit wurde angeordnet, 2 kürzlich eröffnete Niederlassungen in Garching und Hamburg (Hafencity) wurden wieder geschlossen. Fast sämtliche Mitarbeiter in der Probezeit wurden in der 1. Jahreshälfte entlassen. Viele Benefits und Weiterbildungsmöglichkeiten sind nicht mehr existent. Bis zum Beginn der Krise wurde immer vom Mitarbeiter als Schlüssel für Wachstum und unternehmerischem Erfolg kommuniziert. Seitdem ist in der Kommunikation fast ausschließlich von Personalkosten die Rede.
Mitarbeiter aus einem Unternehmensbereich wurden in unterschiedlicher Ausprägung in Kurzarbeit geschickt.

Work-Life-Balance

Seit dem Frühjahr sind Mitarbeiter in Kurzarbeit. Inzwischen seit mehr als einem halben Jahr. Arbeit im Home Office wird dringend empfohlen. Die Kommunikation innerhalb des Unternehmens hat viel Entwicklungspotential, Benefits wurden gestrichen oder sind nicht mehr nutzbar. Und vielleicht der schwierigste Punkt: Es ist unklar, ob und wie es weitergeht. Seit April werden Ziele für Umsatz und Kostensenkungen kommuniziert, die immer wieder nicht erreicht werden. Dazu ist die Finanzierungssituation seitens der Investoren aus Schweden unklar. Inwieweit sich hier eine Work-Life Balance ergeben soll ist daher fraglich.

Karriere/Weiterbildung

Aktuell nicht realistisch, es sein denn du pflegst eine gute persönliche Beziehung zum Management.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sind der Krise zum Opfer gefallen.

Kollegenzusammenhalt

Auch hier offenbart die Krise die Qualität von Beziehungen. Da die Zukunft des Unternehmens ungewiss ist, sind natürlich viele Mitarbeiter mit ihrer eigenen Situation beschäftigt. Viele haben das Unternehmen inzwischen verlassen. Auf Kununu schreibt das Unternehmen noch von rund 300 Mitarbeitern. Tatsächlich sind es inzwischen weniger als 100. Fast die Hälfte der Mitarbeiter hat das Unternehmen seit Beginn der Krise verlassen oder wurde gekündigt. 300 Menschen haben noch nicht für AW in Deutschland gearbeitet.

Umgang mit älteren Kollegen

siehe Gleichberechtigung.

Vorgesetztenverhalten

Das Management ist seit Krisenbeginn weitestgehend abgetaucht. Fragen oder Themen werden nur noch über Hierarchieebenen kommuniziert und beantwortet. Transparenz, Ehrlichkeit, Wertschätzung, Vertrauen und Empathie fehlen.
Bei Einführung der Kurzarbeit mussten erste alle Mitarbeiter unterschreiben, bevor Beginn, Dauer und Höhe der Kurzarbeit feststanden. Zu Weiterzahlung von Provisionen wurden mehrfach Falschaussagen getätigt. Die rechtliche Kommunikation erfolgte in großen Teilen auf Englisch. Fehler wurden mit "Für uns ist das auch eine neue Situation" begründet.
Kein Mitglied des Management hat bislang auf Managementebene außerhalb von Academic Work gearbeitet. Bis zum Beginn der Krise hat Academic Work mit einer Investitionsstrategie keinen Ertrag erwirtschaftet. Die dabei handelnden Personen sollen nun eine Kosteneinsparungsstrategie erfolgreich umsetzten. Bislang hat niemand der Managementmitglieder persönlich die Verantwortung für den unternehmerischen Misserfolg übernommen.

Arbeitsbedingungen

siehe bisherige Eintragungen. Ohne Corona erbitten die Mitarbeiter im Großraumoffice.

Kommunikation

In der Vergangenheit wurde recht viel kommuniziert, insbesondere mit "Leistungsträgeren" hat das Management viel und gern kommuniziert. Gerade bei Firmenevents haben Führungskräfte die Nähe zu den "Cash Cows" gesucht.
Seit März gibt es lediglich 1 x im Monat ein Update seitens des Management. Hierbei liest der Geschäftsführer offensichtlich ein Manuskript ab. Diese Kommunikation erfolgt auf Englisch. Die weiteren Mitglieder des Management haben erst nach Aufforderung durch die Mitarbeiter wieder Wortbeiträge gebracht. Meistens sehr kurz. Darüber hinaus hat eine Kommunikation so gut wie nicht stattgefunden. Themen und Fragen sollten durch Teamleiter gesammelt und über die Niederlassungsleiter an das Management weitergegeben werden. Über diesen Weg kommen auch die Antworten zurück, wenn es denn welche gibt. Fragen von Mitarbeitern an das Management konnten oder wollten in den Meetings nicht beantwortet werden.

Gleichberechtigung

Es wurden Niederlassungen geschlossen und Mitarbeiter abgebaut. Sowohl Führungskräfte, als auch Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung. Dabei waren Mitarbeiter die einen schwedischen Backround haben oder schwedische Führungskräfte weit weniger betroffen als Andere. Dies mag reiner Zufall und der unterschiedlichen individuellen Qualität geschuldet sein, kann aber Fragen aufwerfen. Inzwischen gibt es ausschließlich schwedische Niederlassungsleiter. Alle schwedischen Teamleiter haben ihre Posten behalten. Schwedische Mitarbeiter mit Spezialistenfunktionen durften diese behalten.


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Gehalt/Sozialleistungen

Interessante Aufgaben

Guter Start in die Personaldienstleistung, allerdings auch nicht mehr

3,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Academic Work Germany GmbH in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist durch den guten Zusammenhalt der Kollegen sehr gut

Image

Ist mittlerweile leider nicht mehr so gut wie früher

Karriere/Weiterbildung

Innerhalb des ersten Jahres bekommt man sehr gute Trainings und kann sich somit sehr gut weiterentwickeln, anschließend wird es mit Weiterbildungen deutlich weniger

Gehalt/Sozialleistungen

Leider ist das Grundgehalt für die Branche unter dem Durchschnitt
Keine Sozialleistungen

Vorgesetztenverhalten

Wie in jedem Unternehmen: Man kann Glück oder Pech mit seinem Vorgesetzten haben

Kommunikation

Leider lässt die Kommunikation des Managements oft zu wünschen übrig

Gleichberechtigung

Hier spührt man sehr schnell, ob man das Wohl wollen des Managements genießt, hat leider nicht immer etwas mit der eigenen Leistung zu tun


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

Der Fisch stinkt schon seit Jahren nicht mehr nur am Kopf!

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Academic Work Germany GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Danke für eine anfangs sehr schöne Zeit und für all die netten Leute, die ich kennen lernen durfte!

Verbesserungsvorschläge

- Hört bitte auf die Mitarbeiter!
- Tauscht das Management aus und zwingt gewisse Personen zu Verantwortungsbewusstsein
- Lasst das mit der künstlich vorgetäuschten guten Laune - Transparenz, offene Kommunikation und auch mal einen Fehler zugeben sind mehr erwünscht als Online-Feierabendbiere.

Arbeitsatmosphäre

Zu Zeiten meines Starts bei AW war die Arbeitsatmosphäre toll - coole Leute, motivierende Stimmung, viel Party, ein gutes Miteinander.
Inzwischen ist das leider ganz anders, allerdings auch schon vor der aktuellen Corona-Homeoffice-Situation: Machtkämpfe, Ungleichbehandlungen, das Treffen von den immer gleichen Fehlentscheidungen und das Ausstechen anderer Mitarbeier/innen stehen an der Tagesordnung. Leider wird eine künstliche Stimmung erzeugt, die auf einzelne Mitarbeiter/innen abfärbt, allerdings sehen die meisten dies kritisch und sind froh, alleine im Home Office zu sein und ihre Ruhe zu haben.

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Academic Work Schweden soll ein super Arbeitgeber sein...vielleicht sind wir das in Deutschland ja auch, aber ich kenne nahezu niemanden, der AW auch kennt. Also gehe ich davon aus, dass AW kein Image hat.

Work-Life-Balance

Anfangs findet man es cool, bis abends um 19 Uhr im Büro zu sein, noch ein wenig zu arbeiten und parallel mit Leuten zu quatschen. Nach einiger Zeit allerdings merkt man, dass dies schamlos ausgenutzt wird und die Arbeitszeiten immer länger werden und zusätzlich viel von den direkten Manager/innen abverlangt wird. Wenn man lange im Büro sitzt wird einem vorgeworfen, dass man ein schlechtes Time Management hat und seine Aufgaben priorisieren müsse, wenn man nicht so lange im Büro sitzt, wird man schief angeschaut und hat am nächsten Tag einen Austausch im Kalender stehen, bei dem darüber diskutiert wird, ob man noch motiviert genug ist.
Hab mal gehört, dass seit Januar 2020 JEGLICHE Stunden getrackt werden müssen, allerdings ist dies dann erst im April passiert, ausschließlich aufgrund von Corona. Vielleicht sollte man hier mal überlegen, dass man Vertrauensarbeitszeit beiseite lässt und sich einfach an festgelegten Stunden orientiert.

Karriere/Weiterbildung

Freunde dich mit den Vorgesetzten bei AW an, dann kannst du Karriere machen!

Gehalt/Sozialleistungen

Eigentlich sollte über neue Gehaltsstrukturen im Jahr 2020 gesprochen werden...zu AWs Glück kam dann Corona und somit konnte man das Thema wieder gut aufschieben.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Wichtig war, während der Corona-Pandemie trotz strenger Sparmaßnahmen neue Sticker und Plakate zu drucken - noch Fragen?

Kollegenzusammenhalt

Die meisten Kolleg/innen sind sehr nett und hilfsbereit. Aktuell herrscht verstärkt das Prinzip: "Geteiltes Leid ist halbes Leid". Man tauscht sich also viel mit Gleichgesinnten aus und versucht sich durch die schwere, anstrengende Zeit hindurch zu helfen. Schade, dass ausgerechnet in der aktuellen Krise nicht mehr Unterstützung vom Management kommt. Manchmal scheint es so, als wären sie untergetaucht, um unangenehmen Fragen und einer potenziellen Konfrontation zu entgehen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt kaum ältere...

Vorgesetztenverhalten

Hierzu kann ich nur sagen, was ich auch schon mindestens 10mal in 1:1s, in Weeklys, in Office Vibe und auch in anderen zahlreichen Gesprächen gesagt habe: "Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken." Leider gehen viele Fehler, wie zum Beispiel Intransparenz, Ungleichbehandlung und fehlende Kommunikation vom Management aus und werden von diesem vorgelebt. Das Verhalten der einzelnen Leute aus dem Management wird von den jeweiligen Team Managern, Branch Managern und Personen mit zusätzlichen Rollen (SPS, OPS etc.) adaptiert. Dies führt dazu, dass seit Jahren immer die gleichen Fehler gemacht werden - ohne jeglichen Lerneffekt. Leider ist es auch so, dass im Management und in den Branch-Führungspositionen nun ausschließlich die Leute sitzen, die ohne zu hinterfragen ALLES machen, um ihren jeweiligen Vorgesetzten zu gefallen. Hinzu kommt, dass nur die Leute in Führungspositionen gesteckt werden, die auch im privaten Bereich "die persönlichen Lieblinge" der "wichtigen" Leute sind. Man hat das Gefühl, dass man sich an keinen Vorgesetzten mehr bezüglich Probleme mit anderen Vorgesetzten wenden kann, weil er/sie am Wochenende dann mit besagter Person Tennis spielen geht.

Arbeitsbedingungen

Leider auch vor Corona schon eine absolute Katastrophe - laut, eng, stickig, kaputte Stühle, verschmierte Tastaturen. Auch wenn ich keinen Bürostuhl im Home Office habe, fühle ich mich hier seit Corona deutlich wohler!

Kommunikation

Die Kommunikation war schon immer unterirdisch - "welche Kommunikation?" müsste man eigentlich fragen. Es gibt keine fest vorgeschriebenen Kommunikationsketten, man weiß bei nahezu keiner Thematik, an wen man sich wenden kann und wenn etwas kommuniziert wird, dann immer mit falschen Hintergedanken oder eben auf eine unkollegiale, unmenschliche Art und Weise. Wenn man dies in sämtlichen Meetings feedbackt wird immer versprochen, dass hieran gearbeitet wird - seit Jahren sehe ich allerdings keine Verbesserung, eher im Gegenteil. Vor allem seitens Management ist alles sehr intransparent und unehrlich...schlechte Laune und das Gefühl von Ungleichbehandlung sind da vorprogrammiert.

Gleichberechtigung

Wie oben bereits beschrieben, herrscht keinerlei Gleichberechtigung in den jeweiligen Abteilungen bei Academic Work. Man muss sich auch privat sehr gut mit den Vorgesetzten verstehen, um bei AW irgendwie weiter zu kommen. Leute kommen und bleiben in Führungspositionen, obwohl sie einen nachgewiesen schlechten Führungsqualitätsscore haben - dies wird natürlich nicht hinterfragt, kein Wort wird hierüber verloren. Mitarbeiter/innen, die WIRKLICH Ambition haben etwas zu erreichen und wirklich weiterkommen wollen, werden am Boden gehalten...besonders dann, wenn sie sich mit dem Entscheidungsträger/der Entscheidungsträgerin nicht verstehen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren immer spannend und haben mir viel Spaß gemacht. Leider schützen interessante Aufgaben einen nicht vor Unzufriedenheit mit dem gesamten Unternehmen.

Schade was aus AW geworden ist...der erste Eindruck ist Top, die Realität ein Flop

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Academic Work Germany GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen und die Benefits und die Arbeit an sich ist in manchen Bereichen auch interessant und spannend!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Rest...die Arbeitsplatz Ausstattung, die Atmosphäre, das Verhalten während Corona gegenüber den MA...

Verbesserungsvorschläge

Fangt an eure MA zu schätzen Und mehr für sie zu tun die sich für den Laden aufopfern und hört auf mit eurem AW Family - davon ist absolut nichts echt! Nicht nur nach Sympathie gehen sondern auch die Leistung sollte geschätzt werden...

Arbeitsatmosphäre

Da immer mehr MA gehen, ist sie dementsprechend auch mehr als schlecht!

Image

Viele kennen es nicht und wenn eher im negativen Sinne...

Work-Life-Balance

Wenn man nicht mindestens 9h gearbeitet hat oder man mal früher gehen will kommen komische Blicke und fragen wieso man jetzt schon geht...sie verstehen nicht das man noch ein privat leben hat!
Hat absolut nichts mit Vertrauensarbeitszeit zu tun...Kernarbeitszeit von 8 bis 16 Uhr! Da ist keine Flexibilität vorhanden!
So viel Überstunden werden gemacht aber null geschätzt, und ganz wichtig ist immer erreichbar zu sein, egal ob man krank ist oder Urlaub hat!
Oft schlechte/hektische Stimmung oder total aufgesetzte Stimmung...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

In der Zeit als ich da ausgestellt war wurde nichts einmal über das Sozialprodukt berichtet...Hauptsache schön auf der Internetseite werben!

Karriere/Weiterbildung

War einem versprochen das man dies und jenes macht...daraus geworden ist nichts!

Kollegenzusammenhalt

Mein Team war einfach super, toller Zusammenhalt und man konnte sich auf sie verlassen! Leider gibt es dieses Team nicht mehr und immer mehr sind weg...auch die anderen Kollegen waren toll! Das ist das einzige was ich wirklich sehr vermisse...durch die hohe Fluktuation kann man leider auch nicht mehr von Zusammenhalt sprechen!

Vorgesetztenverhalten

Mein/e Vorgesetzte/r war super, hat mir viel geholfen, hat sich Mühe gegeben und man konnte sich auf sie/ihn verlassen! Leider war es am Ende dann nicht mehr wirklich da das und entspannte Verhältnis

Arbeitsbedingungen

Sehr laut, wenig Platz und einfach ungemütlich...man merkt den Stress der Kollegen und wird davon angesteckt!

Kommunikation

Mehr Schein als sein...man hat so super Umsätze und kaum kommt eine Krise gibt es Kurzarbeit, Kündigungen und man hat das Gefühl man steht kurz vor der Insolvenz...man macht Drama wo eigentlich keins ist! Hauptsache der Umsatz stimmt, egal wie es den MA dabei geht! Nur wenn irgendwann keine MA mehr da sind, die viel dafür tun, wird AW auch keinen Umsatz mehr machen und dann stehen sie bei Null! Vielleicht sollten sie hier nochmal nachdenken, ob es die richtige Entscheidung war so zu handeln!

Gehalt/Sozialleistungen

Wer damit glücklich ist auf Dauer viel Spaß! Für den Anfang okay aber nach der Probezeit und nach einem Jahr kann man schon einen Gehaltsanstieg erwarten! München hat einen anderen Standart und dafür ist das Gehalt echt unterirdisch...
Benefits sind echt super...nur wieso bekommt man bei dem Standort mitten in München keinen Fahrtkosten Zuschuss? man sollte bei den Benefits mal schauen, ob es hier nicht andere Sachen gibt die besser sind...Essenszuschuss/Essensmarken usw.

Gleichberechtigung

MA untereinander werden definitiv nicht gleich behandelt...die einen bekommen Provision die anderen nicht...auch keine Bonis bei Sonderprojekten oder sonst was! Je nach Kunde haben AM oder CM gegenüber anderen viel mehr Vorteile! Da ist nichtmal 1 Stern gerecht....

Interessante Aufgaben

Anfangs ja...leider war es dann sehr schnell eintönig und mit Stress verbunden und Kollegen wussten nicht welche Aufgaben sie haben...

it was ok

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat bei Academic Work Germany GmbH (Hamburg / Deutschland) in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

no comment

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

no comment

Verbesserungsvorschläge

nothing


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Rette sich, wer kann!

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Academic Work Germany GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wenn ich die letzten Jahre bewerten müsste, dann nur unser eigenes Team. Darüber hinaus leider nix mehr.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man bekommt, das Gefühl das die Kurzarbeitermöglichkeit, dazu genutzt wird um mich sich finanziell wieder besser aufzustellen und die Mitarbeiter die man nicht mehr möchte loszuwerden. Mitarbeiter werden nach Sympathie in 100% Kurzarbeit gesteckt und nicht mehr berücksichtigt. Stattdessen werden andere Mitarbeiter noch zusätzlich erhöht.

Verbesserungsvorschläge

Sie sollte mal anfangen, sich ernsthaft zu hinterfragen, wieso es so eine hohe Kündigungsrate gibt. Sich selbst, so wie man es von Mitarbeiter wünscht, selbst reflektieren. Ob überhaupt noch Verbesserungsvorschläge hier was nützen, wage ich zu bezweifeln.

Arbeitsatmosphäre

exisitiert nicht mehr!

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siehe einfach mal alle anderen Bewertungen. Mehr kann man hierzu nicht mehr sagen.

Work-Life-Balance

Viel verlangen und nix dafür erhalten.

Karriere/Weiterbildung

Hat man, wenn man den vorhandenen "Management" immer schön zustimmt in allem was Sie entscheiden. Hier wird man nur nach Sympathien weiterentwickelt und gefördert.

Gehalt/Sozialleistungen

Wegen dem Gehalt kommt man nicht zu AW, sondern wegen den einzelnen Kollegen die man mal früher vorfinden konnte. Die Aussendarstellung spiegelt nicht mehr das wieder, was man am Ende des Tages hier vor findet. Das Grundgehalt ist nicht mehr zeitgemäß!

Kollegenzusammenhalt

War bis vor wenigen Monaten in meinem Team noch das einzig positive. Ansonsten schaut jeder auf sich.

Vorgesetztenverhalten

1 Stern für das gesamte Management OHNE jegliche Ausnahme. Ich verstehe nicht wieso diese Personen mitgezogen werden. Keinerlei Erfahrung in der Mitarbeiterführung, keinerlei Empathie, keinerlei Führungsqualität.

Kommunikation

Kommunikation wird hier wohl nur im Management untereinander gelebt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

"Die Hunde haben zwar gebellt, doch nicht so laut wie heute"

1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Academic Work Germany GmbH in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es scheint alles auseinander zu brechen. Wichtige Staabsfunktionen verlassen das Unternehmen, essentielle Bereiche werden abgeschafft, wodurch man die fehlenden Strukturen und das daraus resultierende Durcheinander immer mehr bemerkt. Das Germany Management ist kaum noch präsent. Führungswechsel sind mittlerweile an der Tagesordnung, Standorte werden geschlossen. Wenn man jetzt wenigstens Vertrauen in diesen Arbeitgeber hätte...
Aktuell handelt das Unternehmen wie als wünsche man sich einen eiskalten, sonnigen Regentag. Völlig konfus. Und die Mitarbeiter befinden sich hierbei in einer Gegenstrom-Schwimmanlage.

Verbesserungsvorschläge

Show Heart, Share Energy, Beat Yesterday? Hört doch auf, Geld auszugeben, um Postkarten mit diesen Werten zu bedrucken. Und nutzt sie eher als Erinnerungszettel für die leitenden Angestellten: Show Transparenz, Share Kommunikation, Beat ... (das verkneife ich mir).

Arbeitsatmosphäre

Ist Nostalgie nicht eine charmante Lügnerin? Die damalige Führung hat den Weg für das, was jetzt ist, geebnet. Das Problem bei AW besteht nicht erst seit gestern, nicht seit Corona oder seit es neue Teamleiter gibt. Das Problem wurde vor Jahren gezüchtet und gedeiht bis jetzt. Doch wäre innerhalb der letzten Jahre einiges anders gelaufen hätten wir die Schwierigkeiten heute nicht. Es wurden viel zu lange die Augen verschlossen, vor das, was offensichtlich war. Die Stimmung ist vergiftet? Das ist sie schon seit Jahren. Nur ist dieses Gift gut versteckt worden, da das Gift die Führung selbst war.
Wenn Mitarbeiter über Jahre schlecht behandelt, unterdrückt, tyrannisiert worden und einem immensen Stress-Level ausgesetzt sind, gehen sie. Was hierbei aber beachtet werden muss: Die im Unternehmen bleibenden Mitarbeiter tragen dies weiter bis zu dem Moment, wo es alle wissen: AW ist nicht mehr das, was es mal war. Es ist das Gefängnis der moralischen Zerstörung.
Und wer immer noch der Meinung ist, dass diese Probleme neu sind, scrolle bitte 8 Jahre zurück bei Kununu. Dort werden schon über genau die Führungsfehler gesprochen, über die JETZT plötzlich alle wieder sprechen.

Work-Life-Balance

Eine Work-Life-Balance wird, wie so vieles andere, wird nicht geschaffen, in dem drüber spricht, sondern, indem man es LEBT.

Vorgesetztenverhalten

Was sind die 3 Säulen eines guten Vorgesetztenverhaltens? Wertschätzung, regelmäßiges, ehrliches und konstruktives Feedback und Interesse an den Mitarbeitern zeigen.
Das ist leider bei einigen der Teamleitern und Vorgesetzten noch nicht angekommen. Ihnen ist nicht bewusst, dass SIE die wesentliche Beziehung zwischen den Mitarbeitern und dem Unternehmen prägen. Vielleicht können sie es auch nicht wissen, da keine von ihnen vorher Führungserfahrung gesammelt hat. Früher (ich benutze das Wort bewusst, um damit klar zustellen, dass es sich hierbei um die Zeit VOR 2020 geht), wurde man Teamleiter ganz stumpf durch gute Beziehung zur Führung. Und heute versucht man das vergeblich durch neue Führung aus Schweden auszubügeln.
Man muss verstehen, dass hier keine Culture-Workshops und kein Eis für Mitarbeiter an heißen Sommertagen hilft. Es muss schon ein Wunder geschehen, dass diese Firma es noch einmal schafft, Mitarbeiter zufrieden zu stellen. Diese sind aber, verständlicherweise, nur noch von Misstrauen geprägt.

Kommunikation

Ein Vakuum, geschaffen durch fehlende Kommunikation, füllt sich in kürzester Zeit mit falscher Darstellung, Gerüchten, Geschwätz und Gift. Und das Vakuum ist nun voll.

Gehalt/Sozialleistungen

Wegen des Gehalts fängt keiner bei AW an. Jedoch muss der Mitarbeiter dann durch andere Werte gehalten werden. Diese Werte existieren jedoch nicht mehr.


Kollegenzusammenhalt

Was mal war ist nicht mehr

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Academic Work Germany GmbH in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Kommt mal aus der Kurzarbeit raus. Langsam sollte man sich wieder im normalen Berreich wiederfinden. Ich kenne niemanden mehr der in Kurzarbeit ist.

Arbeitsatmosphäre

Die anfänglich tolle Atmosphäre ist im Unternehmen nicht mehr spürbar. Man wird bei der täglich Arbeit immer mehr kontrolliert. Was dazu führt das man keine Lust mehr hat noch viel für das Unternehmen zu leisten.

Work-Life-Balance

Gibts nicht

Kollegenzusammenhalt

Jeder fürchtet um sich selbst

Umgang mit älteren Kollegen

Gibts nicht

Vorgesetztenverhalten

Nur der innere Academic Work circle profitiert. Alles anderen sind wie Nummern und werden wenn Sie nichts mehr leisten gekündigt und in 100 Prozent Kurzarbeit gesteckt. Ähnlich wie Milchkühe die geschlachtet werden wenn Sie nicht mehr produktiv sind.

Arbeitsbedingungen

Man kann mittlerweile im Office Arbeiten. Gibt nicht mal einen Kaffee. Selber mitbringen oder für viel Geld bei Starbucks

Kommunikation

Versprechen werden nicht gehalten. Keiner weiß mehr was richtig ist. Es werden willkürlich Entscheidungen getroffen die sehr untransparent sind. Nur die Management Etage und die Teammanager werden noch fair behandelt.

Gleichberechtigung

Gibts nicht. Viel geht nach Sympathie


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Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Interessante Aufgaben

Durch die falsche Führung geht das Unternehmen zu Grunde

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Academic Work Germany GmbH in Hamburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Behandelt eure Mitarbeiter mit mehr Respekt und setzt Führungskräfte ein, die auch wirklich was von Führung verstehen und nicht nur egoistisch handeln

Arbeitsatmosphäre

Vor ein paar Jahren war die Arbeitsatmosphäre noch sehr gut, doch das nahm immer mehr ab. Mittlerweile ist die Atmosphäre nur noch vergiftet und jeder ist sich selbst der nächste.

Karriere/Weiterbildung

Zu meiner Anfangszeit gab es noch einige Trainings, doch das wurde leider mit der Zeit immer weniger. Auch Entwicklungschancen bleiben bei Academic Work leider aus

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keine älteren Kollegen. Das Management könnte jedoch vielleicht mal welche gebrauchen :)

Vorgesetztenverhalten

Das ist leider das schlimmste an Academic Work. Geführt wird AW nämlich von Teamleitern, die nur aufgrund der erreichten KPI's befördert wurden und nicht, weil sie Führungsqualitäten und emotionale Reife besitzen. Das führt dazu, dass sehr unprofessionelle Entscheidungen getroffen werden und sich die Teammanager nur gegenseitig in die Karten spielen und sich die besten Kunden zuschieben. Wie es ihren Mitarbeitern dabei geht bleibt völlig auf der Strecke.
Und wer nicht nach der Pfeife des Managements tanzt, dem werden eben Kunden weggenommen und auf 100% Kurzarbeit gesetzt. Absolut traurig und respektlos. Da merkt man, dass Mitarbeiter bei Academic Work nichts wert sind, sondern nur ein Mittel zum Zweck

Gehalt/Sozialleistungen

Das Grundgehalt ist absolut unterirdisch. Mit Provision lässt sich jedoch viel machen


Gleichberechtigung

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