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38 von 89 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Gut am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 4,5Weiterempfehlung: 95%
Score-Details

38 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Im Team nachhaltig für mehr Wertschätzung von Natur und Lebensmittel wirken - bei Acker mit Spaß und Learnings!

4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt viel Vertrauen, Freiheit, und Wertschätzung der individuellen Stärken und Gegebenheiten. Die Kommunikation ermöglicht Teilhabe und der gemeinsame Team Spirit motiviert unheimlich. Danke für die Investitionen in uns als Team.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich finde es schlecht, dass die wichtige Aufgabe von Acker in dieser Gesellschaft nicht selbstverständlich öffentlich und privat finanziert wird. Wenn das Überkommen wäre, wären bessere Gehälter und noch bessere Innovationen möglich. Acker verändert sich immer wieder und ist auf dem richtigen Weg.

Verbesserungsvorschläge

Das AckerTeam ist großartig und hat tolle Ideen. Acker hört unseren Ideen schon gut zu und ermöglicht Teilnahme. Diesen Weg weiterzuverfolgen wird Acker langfristig zum besten, vielfältigen und fairen Arbeitgeber unter allen Sozialunternehmen machen.

Arbeitsatmosphäre

Bei Acker wird uns ein riesiger Vertrauensvorschuss gegeben wenn es zur Bearbeitung der Aufgaben geht. Mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeiten sind ganz normal und am Ende zählen die Ergebnisse. Ich habe das Gefühl, dass wir alle für die gemeinsamen Werte und Ziele ackern und uns dabei immer in allen Bereichen unterstützen. Von unseren AckerHacks bis zu kostenlosen Trainings in gewaltfreier Kommunikation von erfahrenen Kolleg*innen, lernen wir voneinander und erfüllen unsere Mission somit immer besser. Die regelmäßigen Team-Meetings, Feiern und der jährliche Retreat sind freiwillig, aber unglaublich schön um unkompliziert mit Kolleg*innen aus allen Bereichen in den Austausch zu kommen, gemeinsam gut zu essen, immer etwas zu lernen, und sich beim gemeinsamen (optionalen) Feiern oder Karaoke wieder aufs neue zu motivieren für eine bessere Welt zu arbeiten. Ich persönlich mag die Ruhe, die einige im Berliner Großraumbüro brauchen nicht so gerne, aber da wir so tolle neue Räumlichkeiten haben, gibt es auch für die Extrovertierten unter uns genug Spielwiese zum ergonomischen Arbeiten, Break-outs und Workshops.

Image

Wir sind alle sehr engagiert im Umwelt- und Sozialbereich. Daher sind wir auch sehr kritisch, und das ist gut, damit wir noch besser wirken können. Am Ende des Tages lieben wir aber gemeinsam für unsere tolle Mission zu ackern und all unsere Passion für eine Generation, die weiß was sie isst, einzusetzen. Acker wirkt mit tollen Projekten und ich bin glücklich Teil des Teams zu sein und immer besser zu werden.

Work-Life-Balance

Acker ist einer freundlichsten Arbeitgeber bezüglich Teilzeitreglungen und eigener Einteilung von Arbeitszeiten, sowie mobiles Arbeiten, den ich kenne. Auch was Urlaub angeht, wird vertraut, dass das Team sich so abstimmt und unterstützt, dass alles gut laufen kann. So konnte ich bisher immer sehr spontan entscheiden Urlaub zu nehmen und auch längere Urlaubszeiten sind möglich. Nur manchmal, wenn doch der Übermut an zu vielen Ackerprojekten gleichzeitig gewachsen ist, hat man vor Überstunden kaum den Himmel mehr gesehen. Das Problem wurde aber groß thematisiert und ich habe das Gefühl, dass ernsthaft versucht wird, dass das nicht wieder passiert.

Karriere/Weiterbildung

Für mich war meine ursprüngliche nicht mehr passend, da ich in anderen Bereichen besser wirken wollte. Meine Bedenken wurden ernst genommen und wir haben gemeinsam eine noch besser passendere Rolle gefunden, in der ich Acker noch besser unterstützen kann. Dafür bin ich sehr dankbar. Innerhalb des Teams gibt es ebenfalls viel Austausch von Expertisen und Skills.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter werden immer pünktlich gezahlt und sind von hoher Priorität für HR und Finanzteam. Die Geschäftsführung versucht ihr bestes, aber die Löhne liegen leider leicht unter Branchendurchschnitt und die Struktur ist auch nicht ganz transparent. Vielleicht kann das ja bald noch geändert werden?! Acker bietet dafür einige Sozialleistungen, unter anderem eine Beteiligung am Monatsticket im öffentlichen Nahverkehr. Danke!

Kollegenzusammenhalt

Das Team ist großartig. Ich habe von Anfang an mit sehr vielen verschiedenen Teams zusammengearbeitet und nun 2 1/2 Mal das Team gewechselt - und überall fühle ich mich super wohl. Wir sind eigentlich mehr wie eine Community, die sich auch mit Alltagstipps unterstützt, als einfach "nur" Kolleg*innen.

Vorgesetztenverhalten

Am wichtigsten ist, dass man mit allen bei Acker reden kann - auch den Vorgesetzten. Es gibt zwar Hierarchien, aber die Teamleads haben immer ein offenes Ohr und ermöglichen durch verschiedene Formate, dass man über alles reden kann. Wenn es etwas größeres gibt, kann man auch immer mit den Geschäftsführern ins Gespräch kommen. Wenn man im Berliner Büro vorbauschaut noch unkomplizierter. Ein Stern Abzug gibt es allerdings, weil ambitionierte Ziele uns zwar antreiben, aber zu viel auf einmal manchmal nicht realistisch oder nachvollziehbar war. Auch hier ist aber groß anzurechnen, dass die Geschäftsführung uns den Platz gibt diese Kritik zu platzieren. Ich hoffe, dass sie nun die großartige Ideen und Expertise im Team nutzen wird um zukünftig noch großartiger, vielfältiger, inklusiver und sozialer zu werden.

Arbeitsbedingungen

Ein wunderschönes und modernes Büro in Berlin erfüllt alle Bedürfnisse für Berliner Kolleg*innen, und die Ausstattung für mobiles Arbeiten funktioniert gut für mich.

Kommunikation

Die Geschäftsführung und die vielen Teams informieren regelmäßig über das wöchentliche Check-in, sowie viele weitere Kanäle oder spezifischere Austauschformate über Neuigkeiten, Erfolge, Initiativen und Kooperationsmöglichkeiten. Wirkung wird groß geschrieben und somit wird Feedback, das Teilen von Ergebnissen und natürlich unseren Wirkungsberichten und Gewinnen priorisiert. Ich bin stolz ein Teil dieser Wirkung zu sein. Nur an den perfekten Tools um die mittlerweile komplexen Kommunikationsstrukturen aufzuräumen, damit wir noch effizienter werden können, wird gerade noch geschraubt ;-) .

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist für mich ein Herzensthema, daher bin ich besonders kritisch. Es gibt neben der Dimension gleiche Aufstiegschancen für Frauen und Männer noch viele weitere, die ich zu Gleichberechtigung zähle. Acker ist schon gut aufgestellt und hat einige interne Hürden für echte Diversität erkannt. Ich wünsche mir nun noch bessere Strukturen um Vielfältigkeit auf allen Ebenen zu fördern, und in diesem Bereich als Vorbild unter den Sozialunternehmen weiter voranzugehen.

Interessante Aufgaben

In beiden Rollen habe große Spektren an interessanten und wichtigen Aufgaben. Ich habe von der Geschäftsführung sehr viel Gestaltungsraum um die Ziele meiner Rolle zu erfüllen. Das ist großartig und beweist viel Vertrauen in meine Fähigkeiten und Person. Da ich am Anfang allerdings noch nicht wusste wie ich mit den zugleich vorhandenen vielen fremden Erwartungen und Ideen wie ich dies Rollen auszuführen habe von anderen Teams umgehen soll, führte es zwischenzeitlich zur Überlastung, weil ich allen Erwartungen gerecht werden wollte. Mittlerweile habe ich den Dreh raus, kann in dem großen Team klar kommunizieren was realistisch zu erwarten und priorisieren ist, und gebe diesen Rat gern an Kolleg*innen weiter.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Überragendes Team, sinnvolle Arbeit aber man muss Acht auf sich geben!

3,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Vertrauen in die Mitarbeiter*innen ab dem ersten Tag!
Unser Team und unsere Mission!
Unsere Kommunikation in jeder Hinsicht!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das zu schnelle Wachstum bei dem unsere Strukturen oft nicht hinterherkommen und die damit verbundene Überlastung vieler Mitarbeiter*innen!
Geringes Gehalt und wenig Weiterentwicklungsmöglichkeiten!
Unser Image scheint zunehmend wichtiger als der Inhalt unserer Bildungsprogramme!

Arbeitsatmosphäre

Unsere Mission und das sehr gleichgesinnte Team welches hinter dieser steht sorgt für eine überragende Arbeitsatmosphäre! Zwei unserer Grundwerte sind Vertrauen und Verantwortung. Das merkt man wirklich bei allem, was man tut und beeinflusst die Atmosphäre natürlich absolut positiv!

Ist man länger dabei, bemerkt man irgendwann aber immer mal wieder dass wir ein Talent dazu haben, alles zu "verpositiven" und "wegzuerklären". Das ändert nichts daran, dass die Arbeitsatmosphäre im Team sehr gut ist, hinterlässt aber ab und an einen durchaus sehr negativen Beigeschmack.

Image

Acker hat extern und zu großen Teilen auch intern ein sehr gutes Image. Das ist eigentlich auch berechtigt. Leider kommt es einem zunehmend vor, als ob die Pflege des Images mittlerweile wichtiger ist als der Inhalt der Bildungsprogramme! Das ist sehr schade!

Work-Life-Balance

Um eine gesunde Work-Life-Balance muss man sich SEHR aktiv selber kümmern und auf sich selber Acht geben. Die Überzeugung für unsere Mission und von unseren Bildungsprogrammen sorgen dafür, dass sich sehr viel verausgabt wird. Alles wird irgendwie möglich gemacht und Überarbeitung ist keine Seltenheit. Aktiv auf sein Wohlergehen schauen und Grenzen setzen muss gekonnt sein wenn man bei Acker arbeitet! Zu Beginn ist man absolut beflügelt von dieser tollen Arbeit bis man merkt, dass man nicht mehr kann und völlig ausgelaugt ist. Grenzen setzen! Das ist wirklich Übungssache und liegt hier in der eigenen Verantwortung!

Karriere/Weiterbildung

Gibt es kaum und man muss sich wieder SEHR aktiv darum kümmern. Wünsche zur Weiterentwicklung zu kommunizieren ist immer willkommen und stößt auf offene Ohren. Es wird auch geschaut, was möglich ist. Leider ist dann meistens nichts möglich und qualifizierte Mitarbeiter*innen verlassen Acker um sich weiterzuentwickeln. Sehr schade!

Für Acker jedoch weniger relevant da es unzählige hochmotivierte Bewerber*innen gibt, die nachrücken und wieder voller Elan mehr als 100% geben.

Kollegenzusammenhalt

Das Team ist großartig und nicht zu übertreffen!

Umgang mit älteren Kollegen

Viele ältere Kolleg*innen haben wir gar nicht. Allgemein werden aber alle gleich behandelt. Unser Team ist großartig und mir wäre nie aufgefallen, dass mit älteren Kolleg*innen anders umgegangen wird als mit jungen.

Vorgesetztenverhalten

Das Wort "Vorgesetzer" würde ich für unsere Teamleads nicht nutzen. Technisch sind sie das zwar, es fühlt sich aber wirklich nicht so an!

Wir haben flache Hierachieebenen und sehr offene, wertschätzende und ehrliche Kommunikation voller Vertrauen! Positives sowie negatives Feedback sind in beide Richtungen immer willkommen und gehören bei uns einfach dazu.

Besser könnte es nicht sein! Die Teamleads sind halt einfach auch Teil des Teams!

Kommunikation

Offene und wirklich wertschätzende Kommunikation.

Leider hat man ab und zu das Gefühl, dass inhaltlich zu vielem geredet und Feedback eingeholt wird, dann aber nichts damit passiert.

Also Kommunikation an sich auf allen Ebenen super aber viel Kommunikation ohne Vorankommen/Ergebnis bringt leider wenig und frustriert auf Dauer.

Gleichberechtigung

Eine andere, ältere Bewertung hier hat es gut getroffen: 10% Männer, 90% Frauen aber die leitenden Rollen sind zu 80% mit Männern besetzt. Ob die Zahlen nun genau stimmen habe ich nicht ausgerechnet aber es ist wirklich auffällig.

Viele junge Frauen und Mütter, die sich in ihre Arbeit werfen aber leitende Rollen werden von Männern besetzt.

Interessante Aufgaben

Zu Beginn auf jeden Fall. Irgendwann stagniert die Rolle und es kommt sehr darauf an, was man daraus macht. Hier gibt es meist Spielraum. Eine echte Weiterentwicklung in neue Rollen/Aufgaben ist aber die Ausnahme und man muss sich stattdessen innerhalb seiner Rolle
seine Schwerpunkte selber suchen und setzen! Irgendwann hat man seine Rolle natürlich gemeistert und die Aufgaben sind einfach weniger Interessant.


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Team Mensch & KulturTalentgewinnung

Vielen Dank für deine wertschätzenden Worte für das AckerTeam und unsere „überragende Arbeitsatmosphäre“. Aber auch für deine Kritikpunkte, auf die ich eingehen möchte.

Der für dich wichtigste scheint die Gefahr eines Ausbrennens für die gute Sache zu sein. Wie du schreibst, ist die Arbeitskultur bei Acker von Vertrauen und Verantwortung geprägt. Das bringt neben großen Freiheiten und viel Flexibilität aber auch die von dir genannten Herausforderungen mit. Natürlich liegt es zuerst einmal in der persönlichen Verantwortung, Überlastungen frühzeitig im Team zu kommunizieren, damit gemeinsam Lösungen gefunden werden können. Das ist aber nicht immer so einfach und wir sehen uns als Arbeitgeber insbesondere im sozialunternehmerischen Sektor absolut in der Pflicht, die Voraussetzungen für einen Umfeld zu schaffen, in dem niemand permanent über seine*ihre Grenzen gehen muss.

Hierfür haben wir vor Kurzem das Format „Gesundes Arbeiten bei Acker“ gestartet, um uns darüber auszutauschen, wie wir mit mehr Energie, Konzentration und Klarheit arbeiten können – um das zu schaffen, was uns wichtig ist und dabei Freude zu haben. Gleichzeitig arbeiten wir fortwährend daran, unsere Strukturen, Prozesse und Verantwortlichkeiten zu klären und zu verbessern. Sollte es dir oder jemanden in deinem Team gerade nicht gut gehen, dann sprich bitte deine*n Teamlead oder jemanden bei uns im Team Mensch & Kultur an, damit wir gemeinsam überlegen können, wie wir dich oder die betroffene Person entlasten können.

Das von dir angesprochene Thema „Weiterentwicklungsmöglichkeiten“ beschäftigt uns aktuell ebenfalls sehr. Es ist definitiv nicht so, dass es für Acker „weniger relevant“ ist, wenn qualifizierte Mitarbeiter*innen sich umorientieren, weil es „unzählige hochmotivierte Bewerber*innen gibt, die nachrücken“. Es ist für uns sogar sehr relevant und die Neugestaltung der Rollen in unseren Regionalteams mit vielfältigen Möglichkeiten zur individuellen Weiterentwicklung und Spezialisierung eines unserer derzeitigen Prio-Themen. Stay tuned!

„Unser Image scheint zunehmend wichtiger als der Inhalt unserer Bildungsprogramme!“ Hier möchte ich auf unsere Antwort auf eine andere Kununu-Bewertung zurückgreifen: Das ist es natürlich nicht. Der Fokus auf Inhalt und Wirkung ist von Anfang an die Basis unserer Arbeit und wird immer wieder als beispielgebend anerkannt und ausgezeichnet. Unser Team „Inhalte und Vermittlung“, bestehend aus Bildungs- und Ernährungsexpert*innen, evaluiert fortlaufend unsere Bildungsansätze und -materialien und entwickelt diese zielgruppengerecht weiter, um damit die größtmögliche Wirkung bei unseren Zielgruppen zu erzielen. Diese wird von unserem vierköpfigen Wirkungsteam mit quantitativen und qualitativen Methoden wie Vorher-Nachher-Befragungen mit Kontrollgruppen, Fokusgruppengesprächen oder teilnehmenden Beobachtungen analysiert und in jährlichen Wirkungsberichten veröffentlicht. Dafür arbeiten wir bundesweit mit mehr als 10 verschiedenen wissenschaftlichen Instituten und Universitäten zusammen. Aber Image ist auch nicht unwichtig. Als wirkungsorientierte Organisation stecken wir all unsere Kraft und Ressourcen in die Erreichung unseres großen Ziels: Bis 2030 soll jedes Kind die Möglichkeit haben, den Wachstums- und Wertschöpfungsprozess von Lebensmitteln in seiner Kita- und Schullaufbahn zu erleben. Was wir anstreben, ist nicht weniger als ein gesellschaftlicher Systemwandel. Um diesen zu erreichen, setzen wir auf Skalierung unserer Bildungsprogramme, eine Veränderung der Lehrer*innenausbildung und strategisches Lobbying. Öffentlichkeitswirksame Aktivitäten wie unser Webseitenrelaunch, die AckerKonferenz oder ein Film über die GemüseAckerdemie führen also auf den ersten Blick nicht sofort zu mehr Samen in der Erde aber sind letztlich genau das. Preise, Auszeichnungen, Presseartikel, Politiker*innenbesuche auf dem Acker helfen uns, den Schwung aufzunehmen, den wir brauchen, um gemeinsam mit starken Förderpartnern und engagierten MitAcker*innen unsere Mission zu erfüllen.

Mit dem folgenden Kritikpunkt beziehst du dich auf eine andere ältere Bewertung: „10% Männer, 90% Frauen aber die leitenden Rollen sind zu 80% mit Männern besetzt. Ob die Zahlen nun genau stimmen, habe ich nicht ausgerechnet aber es ist wirklich auffällig.“

Wir haben es ausgerechnet (Stand Juli 2022):
Das AckerTeam setzt sich zusammen aus 80 Prozent Frauen und 20 Prozent Männern (bzw. sich als jeweils weiblich oder männlich identifizierende Personen). Dieses Verhältnis spiegelt bei unseren Führungspositionen wider, die aktuell über alle Führungsebenen hinweg zu 76 Prozent von Frauen und 24 Prozent von Männern besetzt sind. Bei den Teamleads gibt es mit 15 weiblichen und 2 männlichen Teamleads sogar einen überproportional hohen Frauenanteil. (Und dabei ist einer von den beiden Männern sogar „nur“ interimistisch Teamlead – diese Stelle wurde davor einer Frau angeboten, die abgelehnt hat.) Um das subjektiv von dir wahrgenommene Ungleichgewicht zu verstehen, muss man – auch wenn wir bei Acker ungern in Hierarchien denken – in die „oberen“ Führungsebenen schauen. Hier haben wir den Vorstand/Geschäftsführung (zwei Männer, darunter der Gründer) und die Regionalleitungen & Clusterleads. Letztere sind neue Positionen in der Zentrale, von denen bisher erst zwei (eine davon ab Januar 2023) besetzt sind – beides durch Männer. Die anderen Clusterleads werden – bis zur erfolgreichen internen oder externen Besetzung - durch den Vorstand/die Geschäftsführung vertreten. Dem gegenüber stehen zwar in den vier Regionen vier weibliche Regionalleitungen, aber dennoch ist in der Wahrnehmung und Sichtbarkeit anscheinend ein Ungleichgewicht entstanden.

Vor diesem Hintergrund ist es für uns weiterhin ein wichtiges Anliegen, bei der zukünftigen Besetzung der Clusterleadpositionen auf einen ausgewogenen Frauenanteil zu achten und vor allem die interne Sichtbarkeit der sehr erfolgreich führenden Frauen bei Acker zu erhöhen.

Sehr positiv fordernder und "herausfördernder" Onboarding-Prozess

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

hält, was er verspricht; haben sehr viele richtige Personalentscheidungen getroffen; arbeiten mit optimistisch-realistischen Zielen und bleiben auch am Boden der Tatsachen

Arbeitsatmosphäre

sehr vertrauensvoll, transparente Führung, professionelles Arbeiten in motivierender Atmosphäre

Image

Bewertungen der MitarbeiterInnen übertreffen das Image noch

Work-Life-Balance

Rücksicht auf individuelle Situation

Karriere/Weiterbildung

Karriere und auch persönliche Weiterbildung fördert das Unternehmen

Kollegenzusammenhalt

nie kooperativere KollegInnen gehabt

Vorgesetztenverhalten

transparent, nachvollziehbar, realistisch

Kommunikation

Fails und Learnings werden offen kommuniziert, man darf nahezu unendlich oft Fragen stellen

Gehalt/Benefits

ein gemeinnütziges Sozialunternehmen kann nicht unbedingt die Gehälter der Privatwirtschaft zahlen; dafür stimmt der Purpose umso mehr

Interessante Aufgaben

die Selbst(mit)bestimmung wird hier groß geschrieben


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

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Großartiger Arbeitgeber, tolles Team, sinnvolle Tätigkeit

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Vertrauen, Flexibilität, Atmosphäre, Zusammenhalt

Verbesserungsvorschläge

Bei Veränderungen alle mitnehmen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Image scheint wichtiger als Inhalt

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Teamspirit, Anspruch an die eigene Arbeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Oben genannt. Für junge Leute die direkt nach dem Studium hier anfangen wollen, ist das alles bestimmt schön, so mit den Teamevents und schlechten Gehalt, aber für ältere erfahrene Mitarbeiter eher abzuraten.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge aus den "unteren Ebenen" (Regionalteams, MA der Zentralteams) tatsächlich ernst nehmen und genauso wichtig wie Ideen aus der Geschäftsführung/Leitungsebenen. Arbeitsbelastung der MA minimieren, besser entlohnen und Strukturentscheidungen vorantreiben mit Fokus auf Stabilität anstatt Imagepflege und neoliberaler Wachstumsparadigma. Letzteres passt doch auch nicht so gut zu Acker e.V., oder ;)!?

Arbeitsatmosphäre

Viele tolle Kollegen, aber Atmosphäre leidet unter hoher Arbeitsbelastung

Image

Mehr Imagepflege und schöne Worte als tatsächlich in der Realität

Work-Life-Balance

Überlastung von Mitarbeitern ist Standard - und das ist nicht Corona bedingt, sondern strukturelles Problem! Neue Mitarbeiter werden zwar eingestellt, aber an falschen Positionen.

Karriere/Weiterbildung

Der Wille ist da und man könnte theoretisch Weiterbildungen nutzen, wenn die Arbeitsbelastung dies erlauben würde, aber in den letzten 3 Jahren sind viele gute MA gegangen weil sie intern keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten hatten und an den immer gleichen Problemen verzweifelt sind. Ebenso gibt es Aufstiegschancen nur für diejenigen MA, welche die Geschäftsführung besonders mag.

Gehalt/Benefits

Man muss einen Verein, der im Bildungswesen/Sozialsektor tätig ist, nicht mit privater Wirtschaft vergleichen, wie das andere hier bei kununu tun um das krass niedrige Gehalt zu rechtfertigen, sondern mit den Gehältern im gleichen Sektor. Und da bewegt sich Acker e.V. leider nur im unteren Drittel. Also nicht gut und auch nicht fair. Dies wird versucht mit netten Team Events auszugleichen. Leider zahlt der Teamspirit aber nicht meine Miete.

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf den Bereich an,aber da stimmt es meistens.

Umgang mit älteren Kollegen

Langdienende MA gibt es außer in der Geschäftsführung praktisch kaum, da viel Fluktuation. Gute MA suchen oft nach wenigen Jahren besser bezahlte Jobs. Menschen die über 50 Jahre alt sind arbeiten hier nicht (bis auf 1-2 Ausnahmen). Schade.

Vorgesetztenverhalten

Zwar nette Menschen in der Geschäftsführung und mittleren Leitungsebene ABER unrealistisch hohes Wachstumsparadigma und "Auf-Teufel-komm-raus"- Mentalität brennt die Mitarbeiter aus. Tipp: lieber Nachdenken bevor wieder was Neues kurzfristig in der Geschäftsführung und den Leitungsebenen angestoßen wird, dass dann die schlechter bezahlten Mitarbeiter in Hauruck-Nachtarbeit ausbaden müssen! Wenn langjährig bestehende Kritik diesbezüglich von Mitarbeitern tatsächlich ernst genommen worden wäre, müsste ich hier nicht so eine schlechte Bewertung schreiben.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice wird gefördert und technisch gut ausgestattet. Büros ebenfalls, wenn vorhanden.

Kommunikation

Eigentlich gut, aber oft wird mehr geredet als getan und viele schöne Wörter benutzt, um Probleme zu kaschieren.

Gleichberechtigung

Aufteilung gesamt bei Acker e.V.: 90% Frauen und 10% Männer. ABER verteilt auf Leitungsebenen: 20% Frauen und 80% Männer.

Interessante Aufgaben

Kommt auf den Bereich an. Mitgestaltung wird zwar immer wieder als hoch proklamiert, aber in der Realität bestimmen die Entscheidungen der Geschäftsführung, wie mein Arbeitsbereich zu laufen hat.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Arbeitgeber-Kommentar

Team Mensch & KulturTalentgewinnung

„Image scheint wichtiger als Inhalt“ Das ist es natürlich nicht. Der Fokus auf Inhalt und Wirkung ist von Anfang an die Basis unserer Arbeit und wird immer wieder als beispielgebend anerkannt und ausgezeichnet. Unser Team „Inhalte und Vermittlung“, bestehend aus Bildungs- und Ernährungsexpert*innen, evaluiert fortlaufend unsere Bildungsansätze und -materialien und entwickelt diese zielgruppengerecht weiter, um damit die größtmögliche Wirkung bei unseren Zielgruppen zu erzielen. Diese wird von unserem vierköpfigen Wirkungsteam mit quantitativen und qualitativen Methoden wie Vorher-Nachher-Befragungen mit Kontrollgruppen, Fokusgruppengesprächen oder teilnehmenden Beobachtungen analysiert und in jährlichen Wirkungsberichten veröffentlicht. Dafür arbeiten wir bundesweit mit mehr als 10 verschiedenen wissenschaftlichen Instituten und Universitäten zusammen. Aber Image ist auch nicht unwichtig. Als wirkungsorientierte Organisation stecken wir all unsere Kraft und Ressourcen in die Erreichung unseres großen Ziels: Bis 2030 soll jedes Kind die Möglichkeit haben, den Wachstums- und Wertschöpfungsprozess von Lebensmitteln in seiner Kita- und Schullaufbahn zu erleben. Was wir anstreben, ist nicht weniger als ein gesellschaftlicher Systemwandel. Um diesen zu erreichen, setzen wir auf Skalierung unserer Bildungsprogramme, eine Veränderung der Lehrer*innenausbildung und strategisches Lobbying. Öffentlichkeitswirksame Aktivitäten wie unser Webseitenrelaunch, die AckerKonferenz oder ein Film über die GemüseAckerdemie führen also auf den ersten Blick nicht sofort zu mehr Samen in der Erde aber sind letztlich genau das. Preise, Auszeichnungen, Presseartikel, Politiker*innenbesuche auf dem Acker helfen uns, den Schwung aufzunehmen, den wir brauchen, um gemeinsam mit starken Förderpartnern und engagierten MitAcker*innen unsere Mission zu erfüllen.

„Neue Mitarbeiter werden zwar eingestellt, aber an falschen Positionen“ und „Arbeitsbelastung der MA minimieren“. Aktuell ackern wir an mehr als 1.300 Lernorten. Diese Zahl wollen wir in den nächsten 2 Jahren verdoppeln. Wir merken bereits jetzt, dass wir mit unserem aktuellen Lernortbetreuungsschlüssel an unsere logistischen Grenzen kommen. Ein Weg wäre natürlich, mehr Menschen einzustellen, die in der operativen Umsetzung unterstützen und die Arbeitsbelastung damit auf mehr Schultern zu verteilen. Aber wir können auf diesem Weg unser Skalierungsziel bis 2030 nicht erreichen. Darum ist unsere Strategie nicht, als kurzfristige Lösung mehr MitAckernde an diesen Positionen einzustellen, sondern uns Menschen ins Team zu holen, die die Kompetenz und Expertise mitbringen, unsere Prozesse und Strukturen so zu verändern, dass diese mit uns sinnvoll mitwachsen können.

Du schreibst von hoher Fluktuation in den letzten 3 Jahren und davon, dass es deswegen „kaum langdienende MA“ gibt. Rein faktisch lag unsere Fluktuation 2019 - 2021 zwischen 6 und 9 Prozent und damit weit entfernt von der durchschnittlichen Fluktuationsrate, die in deutschen Unternehmen bei knapp 30 Prozent liegt (nicht, dass das unsere Messlatte wäre). Unser Team ist in den letzten Jahren stark gewachsen, was bedeutet, dass bei gleichbleibend hoher bzw. niedriger Fluktuationsrate es dennoch natürlich in Summe häufiger vorkommt, dass MitAcker*innen weiterziehen. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie es die Menschen sind. Diese hinterfragen wir immer selbstkritisch, denn natürlich ist es unser Ziel, engagierte und kompetente MitAcker*innen zu halten – solange es sich für beide Seiten richtig und sinnvoll anfühlt. Manchmal trennen sich aber auch Wege und auch das ist okay – wir sind mit den allermeisten unserer AckerAlumni in gutem Kontakt und erwarten nicht, dass jemand sein oder ihr komplettes Berufsleben bei uns verbringt. Wir freuen uns dann lieber, wenn unser Alumni-Netzwerk wächst und wir an ganz unterschiedlichen Stellen im System ansetzen können, um dieses zu revolutionieren. Acker ist (zum Glück) nicht die einzige sinnstiftende Organisation.

Und bezüglich der „kaum vorhandenen langdienenden Mitarbeitenden“: Nach der Gründung von Acker (damals noch Ackerdemia) 2014 wurden 2015 die ersten vier Mitarbeiter*innen eingestellt, die heute alle vier noch engagiert und voller Tatendrang dabei sind. 2016 wuchs das Team um zwei weitere Personen. Eine davon ist heute noch Teil des AckerTeams, die andere ist – aus anderen als den von dir vermuteten Gründen – einige Jahre später weitergezogen und uns weiterhin sehr verbunden. Von den 28 Menschen, die 2017 bei Acker gestartet sind, ackern heute – 5 Jahre später – noch mehr als die Hälfte bei uns. Natürlich ist es so, dass du auf einem großen Teamtag mit 200 Kollegen und Kolleg*innen mehr „junges Gemüse“ als „alte Häs*innen“ (in Bezug auf die Organisationszugehörigkeit) triffst – das liegt in der Natur der Sache: es gibt einfach sehr viel mehr Menschen, die erst in den letzten Jahren bei uns angefangen haben.

Weil wir gerade bei „jungem Gemüse“ und „alten Häs*innen“ sind. Du schreibst, dass du es schade findest, dass, bis auf 1-2 Ausnahmen, bei Acker keine Menschen arbeiten, die über 50 Jahre alt sind. Tatsächlich sind es einige mehr – man sieht/merkt sein Alter eben nicht jedem*jeder an und es ist für uns auch ehrlich gesagt nicht relevant. Wenn wir neue AckerTalente suchen, dann liegt unser Fokus auf ihrer Qualifikation und nicht auf ihrem Alter. Darum ist von 24 bis 65 Jahren im Team auch alles dabei.

Apropos gefühlte Wahrheiten: „90% Frauen und 10% Männer. ABER verteilt auf Leitungsebenen: 20% Frauen und 80% Männer.“

Die aktuellen Zahlen (Stand Juli 2022) zeigen da tatsächlich ein ganz anderes Bild:
Das AckerTeam setzt sich zusammen aus 80 Prozent Frauen und 20 Prozent Männern (bzw. sich als jeweils weiblich oder männlich identifizierende Personen). Dieses Verhältnis spiegelt bei unseren Führungspositionen wider, die aktuell über alle Führungsebenen hinweg zu 76 Prozent von Frauen und 24 Prozent von Männern besetzt sind. Bei den Teamleads gibt es mit 15 weiblichen und 2 männlichen Teamleads sogar einen überproportional hohen Frauenanteil. (Und dabei ist einer von den beiden Männern sogar „nur“ interimistisch Teamlead – diese Stelle wurde davor einer Frau angeboten, die abgelehnt hat.) Um das subjektiv von dir wahrgenommene Ungleichgewicht zu verstehen, muss man – auch wenn wir bei Acker ungern in Hierarchien denken – in die „oberen“ Führungsebenen schauen. Hier haben wir den Vorstand/Geschäftsführung (zwei Männer, darunter der Gründer) und die Regionalleitungen & Clusterleads. Letztere sind neue Positionen in der Zentrale, von denen bisher erst zwei (eine davon ab Januar 2023) besetzt sind – beides durch Männer. Die anderen Clusterleads werden – bis zur erfolgreichen internen oder externen Besetzung - durch den Vorstand/die Geschäftsführung vertreten. Dem gegenüber stehen zwar in den vier Regionen vier weibliche Regionalleitungen, aber dennoch ist in der Wahrnehmung und Sichtbarkeit anscheinend ein Ungleichgewicht entstanden.

Vor diesem Hintergrund ist es für uns weiterhin ein wichtiges Anliegen, bei der zukünftigen Besetzung der Clusterleadpositionen auf einen ausgewogenen Frauenanteil zu achten und vor allem die interne Sichtbarkeit der sehr erfolgreich führenden Frauen bei Acker zu erhöhen.

Zum Abschluss möchten wir noch auf deinen Verbesserungsvorschlag „Mitarbeitende besser entlohnen“ eingehen. Gerade mit Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation und den sich ständig erhöhenden Kosten, mit denen wir privat alle konfrontiert sind, würden wir am liebsten allen MitAckernden eine dicke Gehaltserhöhung geben. Leider geht es den Menschen wie den Leuten und Acker wie vielen anderen Organisationen im sozialen Sektor: wir müssen unsere Ausgaben immer – aber aktuell nochmal ganz besonders gut - im Blick behalten, um sicher und stabil durch eine unsichere Zeit zu kommen.
Dass du allerdings von „krass niedrigen Gehälter“ im Sektorvergleich schreibst und Acker im unteren Drittel verortest, das deckt sich nicht mit den uns bekannten Zahlen. Aus meiner persönlichen Erfahrung sowohl im Stiftungs- als auch im sozialwirtschaftlichen Bereich kann ich nur sagen, dass Acker – vor allem bei den operativ tätigen Positionen – höhere Gehälter zahlt. Uns würde interessieren, worauf du deine Aussage stützt. Sprich uns dazu gern nochmal an, wenn du magst!

Eine einzigartige Unternehmenskultur & sinnstiftende Arbeit, für die ich sehr brenne!

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Unsere Vision und Ziele, die mich so motivieren und jeden Tag daran erinnern wie wichtig und wertvoll meine Arbeit ist.
Außerdem unsere gelebte Kultur: die große Wertschätzung, das Vertrauen und eigene Verantwortungsbereiche, die ehrliche Fehler- und Feedbackkultur, das sehr freundschaftliche Miteinander, unsere Teamevents, Retreat, Feiern und Co sowie dass ich mir meinen Arbeitsalltag sehr frei organisieren kann.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Jeder wie er/sie es braucht - gemeinsam für die Sache

5,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Offenes Ohr und hohe Selbstreflexionsfähigkeit

Verbesserungsvorschläge

Nicht zuviele Projekte parallel umsetzen, eins nach dem anderen

Arbeitsatmosphäre

Ein großartiges Miteinander, sich gegenseitiges unterstützen, Wertschätzung wird ganz groß geschrieben

Work-Life-Balance

vertrauensvolle Zusammenarbeit, sehr gute individuelle Planbarkeit

Karriere/Weiterbildung

Man gestaltet seine Tätigkeit ständig selbstverantwortlich mit

Gehalt/Benefits

Fair

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Der Kern der Tätigkeit

Kollegenzusammenhalt

Jeder hilft und unterstützt wo es geht

Vorgesetztenverhalten

Flache Hierarchie, Titel und Positionen tun nichts zur Sache - jeder hat sein Aufgabengebiet- alle ziehen am gleichen Strang

Arbeitsbedingungen

Jeder nach seinem Bedürfnis, Homeoffice oder Büro-Arbeitsplatz

Kommunikation

transparent wie selten irgendwo sonst erlebt

Gleichberechtigung

Rücksicht auf Gleiberechtigung wird ganz groß geschrieben- - Jung bis Alt - alle dabei

Interessante Aufgaben

Zwischen Büroarbeit und viel praktischem Tun gibt es tolle Abwechslung


Image

Umgang mit älteren Kollegen

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Hier schlage ich gerne Wurzeln (also im übertragenen Sinne)

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Unsere Mission und Vision. Die Authentizität und Weitsicht mit der die Organisation vom Gründer geführt wird. Das Vertrauen, das allen entgegen gebracht wird. Die offene Feedbackkultur. Die tollen Teamevents - vor allem das jährliche Retreat. Und ganz besonders: das Team.

Arbeitsatmosphäre

Von Konzern über Mittelstand, Stiftung und Sozialunternehmen habe ich schon verschiedene berufliche Umfelder erlebt und weiß für mich, dass ich aus letzterem nicht mehr weg möchte. Aber selbst wenn ich nur den sozialunternehmerischen Standard ansetze, ist die Arbeitsatmosphäre bei Acker für mich nochmal eine ganz Besondere. Die eigenen Werte wie Bodenständigkeit, Authentizität oder Ehrlichkeit werden hier wirklich gelebt. Ich kann so sein wie ich bin, ich kann mich einbringen, weiter entwickeln, darf dabei auch Fehler machen, fühle mich geschätzt und habe ganz wundervolle, empathische, witzige und blitzgescheite Kolleg*innen.

Image

Menschen, die uns von außen wahrnehmen, sind oft sehr begeistert. Umso schöner ist es, dass die Außenwahrnehmung und die Realität deckungsgleich ist. Da gibt es keine Diskrepanz.

Work-Life-Balance

Jede*r kann bei uns seine vertragliche Arbeitszeit selbst wählen. Die allerwenigsten arbeiten in Vollzeit, die meisten haben sich für das Teilzeitmodell entschieden, das am besten zu ihrer privaten Lebenssituation passt. Wann und wo ich meine 32 Wochenstunden arbeite ist mir selbst überlassen. Ich persönlich arbeite meist zwei Tage im Homeoffice und fahre für zwei Tage ins Büro. Aber das mache ich von beruflichen und privaten Terminen, dem Fahrradwetter oder meiner aktuellen Stimmung abhängig. Wenn ich tagsüber mal was erledigen möchte, dann klappe ich eben am Abend nochmal den Laptop auf. Vertrauen und Verantwortung werden bei Acker groß geschrieben - in jeder Hinsicht. Meine eigene Work-Life-Balance ist genau richtig und wenn sie doch mal kippt (was durchaus vorkommt), dann muss ich wieder besser darauf und auf mich achten.

Karriere/Weiterbildung

Dieser Punkt ist gar nicht so einfach zu beantworten. Bei uns kann man sicher nicht "Karriere machen". Aber ich glaube auch nicht, dass deswegen jemand zu Acker kommt. Für die individuelle Weiterentwicklung steht ein kleines Budget zur Verfügung und es gibt auch interne Formate. Wir haben ja viele Spezialist*innen in unserem Team, die ihr Wissen oder ihre Erfahrungen auch mit anderen teilen und uns damit einen Blick über den Teller- äh... Ackerrand ermöglichen. Ich persönlich habe die Möglichkeit, mich weiter zu entwickeln und einen neuen Aufgabenbereich zu übernehmen und habe das auch schon bei anderen Teammitgliedern erlebt. Darum gibt es dafür von mir die vollen fünf Sterne. Da gehört natürlich auch Eigeninitiative dazu und eine Vorstellung davon, in welche Richtung man sich gerne weiterentwickeln möchte.

Gehalt/Benefits

Als Verein und Sozialunternehmen können wir mit den Gehältern in der freien Wirtschaft natürlich nicht mithalten. Ich finde die Gehälter dennoch fair und sie werden auch nach und nach (entsprechend unserer finanziellen Möglichkeiten) weiter angepasst. Für mich persönlich ist das Gehalt nicht der entscheidende Motivationshebel, da zählen andere Faktoren für mich sehr viel mehr. Die freie Wirtschaft könnte mir das zigfache meines aktuellen Gehalts anbieten und ich würde dankend abwinken. Benefits sind sicherlich noch ausbaufähig. Da wünsche ich mir - vor allem mit Blick auf die jüngeren Kolleg*innen - in naher Zukunft zum Beispiel vermögenswirksame Leistungen und/oder einen Zuschuss zur BAV. Aber das kommt, da bin ich mir sicher. Eins nach dem anderen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

100 %

Ohne dogmatisch zu sein - das ist mir ja persönlich sehr wichtig. Ich habe schon im Vorstellungsgespräch gefragt, ob man sich denn bei Acker vegan oder vegetarisch ernähren müsse und das ist nicht der Fall. Es liegt in der Natur der Sache, dass bei uns sehr viele Menschen sehr bewussten Umgang mit Lebensmitteln pflegen. Aber wenn dann jemand Mittags eine Salamistulle auspackt, dann bricht kein Handgemenge aus. Wie auch bei unseren Bildungsprogrammen glauben wir nicht an die Wirkung des erhobenen Zeigefingers. Bei Teammeetings gibt es natürlich nur (sehr leckere) pflanzliche Kost, aber was jede*r privat macht, ist genau das: privat. Aber ich für mich persönlich kann schon auch sagen, dass sich meine Wahrnehmung und mein Verhalten in eine nachhaltigere Richtung weiterentwickelt hat, seit ich bei Acker bin. Und das gefällt mir gut. Kann ja nicht jede*r early adopter sein.

Kollegenzusammenhalt

I love them. In meinem eigenen Team fühle ich mich so gut aufgehoben wie in keinem anderen Team zuvor. Unsere Zusammenarbeit ist geprägt von hohem Vertrauen, Unterstützung, Empathie und ganz viel Humor. Wir lachen viel miteinander, aber sind auch in schwierigen Situationen füreinander da. Das gleiche kann man aber auch für das Gesamtteam sagen. Als wir vor Kurzem endlich mal alle auf einem mehrtägigen Retreat wiedergesehen haben (was wegen Corona lange nicht möglich war), kam ich total glücklich und beseelt zurück. Wir haben schon echt viele ganz tolle Leute hier bei Acker.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kolleg*innen: nächstes Jahr geht der erste Ackerdemiker in Rente!
Damit wird unser Altersdurchschnitt ganz schön nach unten gerissen, denn insgesamt sind wir schon ein eher junger Haufen zwischen Mitte 20 und Mitte 40. Wir freuen uns aber ganz explizit über sehr erfahrene Bewerber*innen! Ich glaube, dass manchmal unsere agile und digitale Arbeitsweise für den einen oder die andere eine Einstiegshürde darstellen könnte, aber wer darauf Lust hat, ist bei uns auf jeden Fall herzlich willkommen!

"Langdienende" Kolleg*innen: eieiei Kununu, ihr habt manchmal aber auch echt eine Wortwahl aus der Mottenkiste. ;-) Bei uns sind noch viele Ackerdemiker*innen "der ersten Stunde" an Bord und wenn sie am Lagerfeuer von den Gründungsjahren erzählen, hören wir Newbies alle mit leuchtenden Augen zu. Wer lange dabei ist, der oder die hat meist schon viele Rollenveränderungen erlebt und wir alle profitieren von ihren Erfahrungen. Im Alltag ist es aber nicht wahrnehmbar, wer schon lange oder nur kurz dabei ist - es gibt keine "früher war aber alles besser" - Clique. Gott sei Dank, sowas ist ja immer fürchterlich.

Vorgesetztenverhalten

"Vorgesetzt" klingt in unserem Kontext irgendwie total schräg und unpassend. Wir arbeiten wenig hierarchisch. Teamleads sind einfach Mitarbeiter*innen mit einem anderen Rollenprofil. Manche davon sind bereits sehr erfahren, andere haben da sicherlich auch noch Entwicklungspotenzial. Grundsätzlich werden Ziele aber gemeinsam im Team vereinbart und ebenso Entscheidungen getroffen.

Arbeitsbedingungen

Da muss ich ganz ehrlich sagen, habe ich schon besseres erlebt. Grundsätzlich haben wir alle die Technik, die wir brauchen: Laptop, Bildschirm - you name it. In Berlin arbeiten wir im Großraumbüro, in dem nicht laut gesprochen oder telefoniert wird, damit alle in Ruhe arbeiten können. Mir persönlich ist es trotzdem zu unruhig: es ist mir zu eng, zu laut, zu chaotisch. Ich bin da aber auch empfindlicher als andere scheint mir. Beim Office Management könnten wir uns schon noch ein bisschen mehr professionalisieren. Es ist aber Besserung in Sicht: zum Jahreswechsel verdoppeln wir unsere Bürofläche, es wird ein individuell buchbares Flex-Desk-System eingeführt, es gibt mehr Besprechungsräume und Telefonzellen. Ich bin super gespannt und freue mich darauf. Ansonsten halte ich es bisher so, dass ich im Büro arbeite, wenn ich Präsenzmeetings oder einfach Lust auf Leute habe und von Zuhause, wenn ich meine Ruhe brauche.

Kommunikation

Natürlich ist es in einer so jungen und schnell wachsenden Organisation immer eine Herausforderung: wann kommuniziert man was wem und wieviel? Für größtmögliche Transparenz gibt es jeden Dienstag einen halbstündigen digitalen Check-In für alle Ackerdemiker*innen, bei dem Neuigkeiten, Erfolge und Learnings geteilt werden. Neben teaminternen Austauschformaten gibt es noch regelmäßig große Teammeetings, auf denen die strategische Entwicklung von Acker und den einzelnen Bildungsprogrammen Thema sind. Insgesamt passiert immer sehr viel und wenn man mal länger im Urlaub war, staunt man manchmal nicht schlecht. Ich für mich und meine Arbeit fühle mich aber immer gut abgeholt bzw. weiß, wo ich mir die Informationen holen kann, die ich brauche.

Gleichberechtigung

Drei von vier Ackerdemiker*innen sind weiblich. Zwei meiner beiden Teamkolleginnen wurden hochschwanger eingestellt. Alles Paletti würde ich sagen!

Interessante Aufgaben

Ich bin jetzt seit 2,5 Jahren bei Acker und wenn ich zurückschaue, habe ich mir meist Aufgaben und Themen gesucht, die ich selbst interessant und wichtig fand. Ich hatte natürlich einen Rahmen und Ziele, aber innerhalb derer habe meinen Aufgabenbereich gestalten können und habe so echt auch einiges auf die Beine gestellt. Ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich meinen aktuellen Aufgabenbereich nicht mehr sooooo spannend finde und bin super dankbar, dass wir gemeinsam etwas komplett Neues für mich gefunden haben. Jetzt bin ich wieder on fire!

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Ein dich-umarmender Spirit, Offenheit, Teamgeist & gemeinsames Vorrankommen

4,8
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Modern, positiv, fördernd und menschlich

Verbesserungsvorschläge

Keine Vorschläge bisher.

Arbeitsatmosphäre

Regelmäßige Unterstützung & ehrliches Feedback: man arbeitet gern hier und jeder wird mit seinen Bedürfnissen gesehen: Ich empfand die Stimmung immer als positiv.

Image

Image passt zur Realität.

Work-Life-Balance

Meine Arbeitszeiten konnte ich mir selbst einteilen. Es wurde darauf geachtet, dass ich Urlaub nehme und auch auf meine Zeiten achte.

Karriere/Weiterbildung

Kompetenzaufbau und Persönlichkeitsentwicklung werden gefördert.

Gehalt/Benefits

Pünktliche und sehr faire Bezahlung. Bin zufrieden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Da hat Acker 5+ Sterne verdient.

Kollegenzusammenhalt

Sehr guter Zusammenhalt untereinander - du fragst nach Hilfe und dir wird geholfen.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen haben die gleichen Chancen, wie jüngere Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Transparent, wertschätzend und viel Gestaltungsspielraum.

Arbeitsbedingungen

Ich habe einen Arbeitslaptop für das Homeoffice bekommen und immer die Möglichkeit in Berlin oder Potsdam im Büro an einem voll ausgestatteten Arbeitsplatz zu arbeiten. Es gibt Rückzugsmöglichkeiten für Meetings.

Kommunikation

Transparent und respektvoll - es wird sich um eine Kommunikation bemüht, die wertschätzend ist.

Gleichberechtigung

Man wird entsprechend seines Potenzials und seines Willens gefördert.

Interessante Aufgaben

Es wird darauf geachtet, dass sich jeder in seinem Aufgabenfeld wohlfühlt und es werden auch gemeinsam neue Wege gesucht.

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Gutes Klima, nette Arbeit, schlechtes Gehalt

4,4
Empfohlen
Werkstudent/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Alle können sich einbringen, ohne an Hierarchieebenen zu scheitern, alle werden gehört. Extrem hoher Frauenanteil, was das Arbeitsklima annehmen und die Zusammenarbeit einfach macht

Verbesserungsvorschläge

Mehr Gehalt, dauerhafte Zuschüsse für Home Office, Tarifverträge einführen, wenn man es mit Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit Ernst meint sollte man über Vergesellschaftung nachdenken.

Gehalt/Benefits

12€/ Stunde, keine Transparenz über andere Firmengehälter


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Wir setzen auf Transparenz

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