Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Acker 
e. 
V.
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

47 von 89 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 4,5Weiterempfehlung: 91%
Score-Details

47 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Richtig toller Arbeitgeber mit viel Raum zur Mitgestaltung

4,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die flexiblen Arbeitszeiten und die richtig tollen Teamevents für die Mitarbeitenden

Arbeitsatmosphäre

Richtig nette Kolleg*innen, die sich auf Augenhöhe begegnen.

Work-Life-Balance

DA wir sehr flexible Arbeitszeiten haben, ist eine ausgewogene Work-Life Balance absolut umsetzbar

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist mit Gehältern der freien Wirtschaft nicht vergleichbar, dies wird aber auch transparent kommuniziert

Kollegenzusammenhalt

Habe ich noch nirgends so toll erlebt

Vorgesetztenverhalten

Da wir sehr viele junge Kolleg*innen in ihrer ersten Führungserfahrung haben, gibt es hier auch noch Luft nach oben. Aber die Mehrzahl der Teamleads ist erfahren und fördert ihre Teammitglieder hervorragend

Arbeitsbedingungen

Tolle Büroräume, sehr gut ausgestattet mit stabilem Internet

Kommunikation

Die vielen und nötigen Veränderungen innerhalb der Organisation können manchmal noch transparenter und früher kommuniziert werden, aber im Allgemeinen bemüht sich die Organisation sehr um eine gute Kommunikation.

Gleichberechtigung

Wir haben nachgewiesen und berechnet kein Gender-Pay Gap und fast ausschließlich weibliche Führungskräfte


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Als Berufseinsteigerin für mich ein toller erster Arbeitgeber

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Ich habe mich bei Acker rundum wohl gefühlt. Mir wurde viel Vertrauen entgegen gebracht und ich habe die produktive und, trotz Homeoffice, gesellige Arbeitsatmosphäre in Meetings sehr genossen.

Image

Für mich stimmt das Image von Acker mit der Realität ein. Gefühlt sind viele Mitarbeitenden stolz darauf ein Teil von Acker zu sein. Ich für meinen Teil war zumindest sehr stolz und bin glücklich über meine Zeit bei Acker.

Work-Life-Balance

Meiner Meinung nach arbeiten bei Acker viele sehr idealistische Menschen, die die große Mission von Acker ("mehr Wertschätzung von Natur und Lebensmitteln") auch im Privaten leben und sich dafür einsetzen. Dadurch fiel es auch mir manchmal schwer, eine gesunde Work-Life-Balance zu finden. Aber auch für diese Problematik gibt es bei Acker Ansprechpersonen und Angebote für die individuelle Weiterentwicklung.

Karriere/Weiterbildung

Acker bietet verschiedenste Möglichkeiten an, sich beruflich und auch persönlich weiterzuentwickeln - sei es über Bildungsurlaube, interne oder auch externe Workshops und Weiterbildungsangebote.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wurde stets pünktlich ausgezahlt. Für mich als Berufseinsteigerin empfand ich das Gehalt meiner Tätigkeit angemessen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Definitiv!!!

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt zwischen den Kolleg*innen ist sehr stark. Ich konnte immer um Hilfe bitten, mir zu jeder Zeit von Kolleg*innen ehrliches Feedback einholen und fand stets eine Person für vertrauensvolle Gespräche.

Vorgesetztenverhalten

Acker bemüht sich um flache Hierarchien und darum Entscheidungen transparent zu kommunizieren. Auch Partizipation wird bis zu einem gewissen Grad sehr groß geschrieben.

Arbeitsbedingungen

Für mein Zeit im Homeoffice wurde ich technisch gut ausgestattet. Auch die Einrichtung der Geräte war maximal unkompliziert. Bei Problemen wurde mit zudem stets sehr schnell geholfen oder Ersatzgeräte zeitnah zugeschickt.

Kommunikation

In regelmäßigen Meetings werden alle Mitarbeitenden über Änderungen und Neuerungen in der Unternehmensstruktur informiert. Ich habe mich stets gut informiert gefühlt. Auch unter den Kolleg*innen war die Kommunikation meist sehr wertschätzend und respektvoll.

Interessante Aufgaben

Mein Aufgabenbereich war überaus vielfältig. Ich konnte meinen Tätigkeitsbereich aktiv mitgestalten. Indem meine Vorgesetzten und Kolleg*innen mir viel Vertrauen geschenkt haben, bin ich an etlichen Punkten über mich hinaus gewachsen und habe mich getraut Neues auszuprobieren und konnte mich so auch persönlich weiterentwickeln.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

wertschätzend und ausbaufähig

3,7
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Finanzen / Controlling bei Acker e.V. Verein für angewandte Bildung und nachhaltige Entwicklung in Potsdam gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich liebe den Spirit und die Vision meines Arbeitgebers und des Wunsch etwas in der Welt zu bewegen. Ich habe das Gefühl ein Teil im großen Zahnradsystem zu sein, ohne das das System nicht laufen könnte. Mein Aufgabenbereich gehört mir alleine und ich kann mich in ihm frei entfalten, selbstverantwortlich und dennoch durch eine gute Fehlerkultur und den Rückhalt im Team gestärkt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es ist wichtig die Arbeitssicherheit aller Arbeitnehmer*innen ernst zu nehmen und zu verbessern, denn die Gesundheit der Mitarbeiter*innen ist das Rückgrat der Firma von morgen.

Verbesserungsvorschläge

Es sollten neben den bisher vorhandenen Benefits solche gesucht werden, die vielleicht nicht nur Mütter mit Kindern oder Familien unterstützen, sondern auch Alleinstehende oder Personen ohne Kinder. Es wäre denke ich hilfreich die Gehaltsstrukturen einmal grundlegend zu überdenken und glatt zu ziehen, um Sicherheit und Transparenz für alle zu schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Ich finde Wertschätzung und Selbstorganisation sind groß geschrieben, gleichzeitig sind Abläufe sehr verschachtelt, wodurch der Handlungsspielraum eingeschränkt wird.

Image

Ich denke, dass viele sich mit den Werten und der Kultur der Firma identifizieren und deren Vision dazu beiträgt, dass das Image nach außen sehr positiv transportiert wird. Gleichzeitig merke ich, dass die Stimmung intern nicht immer zu 100% diesem Bild entspricht.

Work-Life-Balance

Es heißt Arbeiten von zu Hause ist kein Problem und der Urlaub kann in der Regel frei genommen werden; Absprachen im Team sind selbstverständlich, um Vertretbarkeiten zu gewährleisten. Arbeitszeiten können nach Gusto angesetzt werden, egal ob 7-15 Uhr an 5 Tagen, oder 9-17Uhr, oder eben weniger nach vereinbarter Wochenstundenzahl. Auch mögliche Überstunden können fließend genommen werden, so meine Erfahrung im Team.

Karriere/Weiterbildung

Seit einiger Zeit gibt es interne Weiterbildungsformate im Bereich der Softskills, also z.B. gewaltfreie Kommunikation oder Scrum-Methoden. Pro Mitarbeiter*in ist auch ein festes Budget für Weiterbildung pro Jahr einkalkuliert, welches neben gesetzlichem Bildungsurlaub in Anspruch genommen werden kann. Dies muss aber nicht zwingen zu Aufstiegsmöglichkeiten führen, oder mit Gehaltserhöhungen einhergehen. Je nachdem in welchem Bereich man tätig ist, so kann man meiner Einschätzung nach einige wenige Karriere-Schritte schaffen, jedoch keine allzu großen (Bsp.: Teammitglied zu Teamlead).

Gehalt/Benefits

Eine Auszahlung erfolgt stets pünkltlich und das Unternehmen ist vermehrt darum bemüht sogenannte "Benefits" anzubieten. Diese sind in meinen Augen aber nur bedingt sinnvoll, da z.B. die betriebliche Altersvorsorge nicht wirklich für mich geeignet ist. Ebenso sind die Kooperationen mit vergünstigten, dafür fairen Länden für mich nicht attraktiv, da die dort angebotenen Artikel sowohl mein Budget, als auch meinen Stil verfehlen. Das Gehalt selbst ist niedriger als in der freien Wirtschaft und wird innerhalb des Unternehmens nicht wirklich transparent kommuniziert. Regelmäßige Erhöhungen sind nur in sehr kleinen Schritten möglich und dann auch nur nach proaktiv angefragtem Gehalts-Check, der durch den/die Mitarbeiter*in oder deren/dessen Lead erfolgen muss. Mein Eindruck ist, dass die Gewichtung des Gehaltes nach Personalverantwortung erfolgt, was ich persönlich nicht korrekt finde, da z.B.auch die Alleinverantwortung eines Bereiches ohne weitere Mitarbeiter*innen unter einem dem gleichzusetzen ist. Gleichzeitig ist vielen bekannt, dass Kernstellen (wie IT) grundsätzlich höher angesetzt werden, ohne dies transparent begründen zu können (außer: sonst bekommt man hier niemanden).

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Als Umweltbildungsunternehmen mit ökologischer Ausrichtung im Bereich BNE ist es denke ich klar, dass die Thematik Umwelt- und Sozialbewusstsein bekannt ist. In den zentralen Büros wird dahingehend darauf geachtet regional, saisonal und fair-trade einzukaufen, und z.B. recyceltes Papier zu nutzen. Darüber hinaus leistet das Unternehmen durch seine Zweckarbeit einen kleinen Beitrag zum Naturschutz.

Kollegenzusammenhalt

Auch hier sind meiner Meinung nach Wertschätzung und Vertrauen der Grundstein innerhalb des Teams. Ich finde es wird wo immer nötig gegenseitig Hilfestellung geleistet, die Fehlerkultur ist positiv und Empowerment findet auf vielen Ebenen statt.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Durchschnittsalter meines Unternehmens bezieht ältere Personen nicht wirklich ein, sodass ich auch nicht behaupten kann es würden auch ältere Personengruppen eingestellt. Gleichzeitig wird wegen Alter ausscheidenden Personen die Möglichkeit geboten als Minijob weiter beschäftigt zu bleiben. Mein Eindruck ist, dass allen ein möglichst zu ihnen passendes Arbeitsfeld ermöglicht werden soll.

Vorgesetztenverhalten

Mein Teamlead bezieht das Team in großen, teamrelevanten Entscheidungen mit ein. Ziele, die sich das Team eigenständig setzt sind meist etwas überambitioniert und ziehen sich daher gerne etwas länger. Dennoch arbeiten alle motiviert an einer Realisierung dieser mit. Regelmäßige Feedback-Runden zwischen mir und meinem Lead stellen einen Austausch untereinander sicher und ermöglichen es eigene Bedürfnisse mit einzubringen.

Arbeitsbedingungen

Hier ist meine Wahrnehmung, dass es noch sehr viel Luft nach oben gibt. Es wurden zwar in den zentralen Büros das Equipment erneuert (Drucker, Monitore, Tastaturen, ...), gleichzeitig wird die Peripherie meiner Meinung nach etwas vernachlässigt (Regionen). In den zentralen Räumlichkeiten, vor allem Berlin, handelt es sich um Burökomplexe, wodurch der Geräuschpegel für mich persönlich nicht langfristig zumutbar ist (Großraumbüro). Die Ausstattung, so meine Wahrnehmung, lässt nach, sobald man entweder nicht in der Zentrale, oder einem regionalen Büro arbeitet: hier ist definitiv noch Luft nach oben.

Kommunikation

Viele Dinge (Abläufe, Projekte, ...) werden intern, so meine Einschätzung, überkommuniziert und holen die relevanten Stakeholder nicht (rechtzeitig) ab. Dinge die wiederum sehr wichtig für alle sind werden z.T. ungünstig platziert, sodass sie nicht alle erreichen. Die Meetings wirken auch mich oftmals unstrukturiert und eher auf Quantität als Qualität ausgerichtet.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich besteht der Großteil meines Unternehmens aus Frauen, daher kann ich mit Sicherheit davon sprechen, dass alle Arbeitnehmerinnen gleichberechtigt untereinander gewertschätzt werden und es keine Benachteiligung bei Wiedereinstieg gibt. Gleichzeitig nehme ich war, dass es fast ausschließlich Männer in den hohen Führungspositionen gibt, sodass z.B. der Vorstand nur noch aus Männern besteht.

Interessante Aufgaben

Durch Projektarbeiten im Team besteht immer die Möglichkeit sich über den eigenen Aufgabenbereich hinaus einzubringen. Gleichzeitig ist meine Wahrnehmung, dass die Menge an Projekten ab und an etwas ambitioniert für die Personenzahl im Team ist. Auch sorgen stetig wechselnde Abläufe/Prozesse gerne dafür, dass kein Jahr dem anderen gleicht, was das Etablieren dieser Projekte manchmal erschwert, wenn man mich fragt. Innerhalb des Teams wird wöchentlich abgestimmt, ob in Zeiten von Hoch-/Nebensaison, jemand Unterstützung aufgrund der Arbeitsmenge benötigt, so wird sichergestellt, dass alle im Rahmen ihrer Möglichkeiten arbeiten können und sich nicht übernehmen.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Bestes Sozialunternehmen und Job ever!

4,9
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Forschung / Entwicklung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre bei Acker ist sehr kollegial und fast freundschaftlich. Es gibt eine gelebte Feedbackkultur und flache Hierachien. Die Teams haben sehr viel Eigenverantwortung.

Image

Das Image von Acker ist sehr gut! Es gibt wenige schlechte Stimmen und die sind meist Feedback und führen zur Prozess-Optimierung.

Work-Life-Balance

Die Motivation der meisten Mitarbeiter*innen ist super hoch, was zu viel Einsatz für Acker führt! Es gibt eine Vertrauensarbeitszeit, flexible Home-Office/Office-Wahl und auch die Möglichkeit lange am Stück Urlaub zu nehmen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt verschiedene interne Formate (z.B. gemeinsame Learning-Meetings, Hacks etc.) aber auch Bildungsurlaub usw.

Gehalt/Benefits

Meiner Meinung nach sehr fair und der Erfahrung und der Verantwortung im sozialen Sektor angemessen. Es gibt die Möglichkeit stets mit dem Teamlead einen Gehaltscheck zu vereinbaren. Weiterhin gibt es Benefits wie z.B. Budget für Team- und Weihnachtsfeiern.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Steht mit an erster Stelle - siehe acker.co

Kollegenzusammenhalt

Besser gehts nicht <3

Umgang mit älteren Kollegen

Der Großteil des AckerTeams besteht aus jungen Menschen. Die "älteren" (sowohl vom Alter her als auch den Dienstjahren) werden sehr geschätzt und können ihre Erfahrung gut einbringen.

Vorgesetztenverhalten

Die Ziele werden mittels OKR selbst gesteckt und somit auch mit dem/der Vorgesetzten bzw. dem gesamten Team reflektiert.

Arbeitsbedingungen

Mega modern - neuste Laptops, Maus und Bildschirm für alle. Im Hauptbüro neuste Dockinstations, modernes Loft, brandneuer Teambereich, eigener Koch <3, angenehme Bürostühle, viele Meetingräume mit neuster Technik, Telefonzelle, Lastenrad, eigener Acker vor der Tür, Badesee...

Kommunikation

Bei Acker gibt es regelmäßige "große Teammeetings" sowie wöchentliche Formate, in denen strategische Updates gegeben und Fragen gestellt werden können. Die Kommunikation erfolgt über moderne Tools und erlaubt eine direkte Antwort. Die Teams organisieren sich in eigenen Formaten selbst. Alles top!

Gleichberechtigung

Der Großteil des Teams bei Acker besteht aus weiblich gelesenen Personen und m.E. haben die auch die gleichen Chancen wie Männer "aufzusteigen". Jedoch ist auch Acker nicht frei von patriachalen Strukturen und es gibt sicher in der Entwicklung noch Luft nach oben.

Interessante Aufgaben

Meines Erachtens gibt es hier sehr spannende Herausforderungen mit viel Pioniercharakter - Wirkung und Skalierung zusammenzubringen und gemeinsam die Welt zu verändern, was geht da noch mehr?

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

ein Verein mit hoch qualifizierten und motivierten Menschen, die für die Mission stehen.

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Top Sozialunternehmen und die Mitarbeiter, die es zu dem machen, was es ist.

Arbeitsatmosphäre

Wer Selbstverantwortung und Aufrichtigkeit schätzt, ist hier richtig. In Stresssitualionen mag ich das "einer für alle - alle für einen"-Klima.

Image

Das Image macht die Summe aus allen Mitarbeitern. Von außen habe ich bislang nur Gutes gehört. Was mich bestärkt, dass ich hier richtig bin.

Work-Life-Balance

In unseren Sprints achten wir darauf, uns nicht zu übernehmen. Überstunden nehmen wir uns frei. Im Homeoffice sind Familienzeiten problemlos Teil des Tages. Urlaube regeln wir eigenverantwortlich im Team.

Karriere/Weiterbildung

Die Kollegen fördern gegenseitig die Stärken der anderen. Wenn man Spaß an einer bestimmten Sache hat, wird man gern eingebunden und dafür geschätzt.

Gehalt/Benefits

Es handelt sich um einen Verein, der aus Spendengeldern finanziert wird. Vor diesem Hintergrund halte ich die Bezahlung für fair bzw. so fair wie möglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Definitiv. Wir leben es und arbeiten dafür.

Kollegenzusammenhalt

Ehrliche Kommunikation wird aktiv auf allen Ebenen gefördert und gefordert. Es wird gelacht, geweint und getröstet. Das IT-Team veranstaltet zweiwöchige Sprint-Retrospektiven und Projektretrospektiven.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Alter spielt keine Rolle. Jeder wird gleichermaßen gefördert. Ich fühle mich jedenfalls noch jung ;-)

Vorgesetztenverhalten

Die Ziele sind sehr ambitioniert. Dafür hat man mir oftmals den Rücken freigehalten, was ich sehr hoch halte. Und lang leben die MVPs und Plan-Bs. ;-). Die Kommunikation warum für was auf der Strecke bleibt, wird gelebt.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist sinnvoll und zweckmäßig. Es herrscht grundsätzlich Bibliothektatmosphäre. Zudem gibt einen separaten Raum für die kommunikativen Teams(*hüstel*, uns) und Konferenzräume.

Kommunikation

Es gibt zahlreiche Rituale, um für globalen Austausch und Transparenz zu sorgen. Die rechtzeitige Einbindung bei Projekten ist nicht perfekt, wird aber besser. Damit nimmt auch der Termindruck ab ... Das ist aber eher ein Prozess. Dazu sind Projektretros bei der IT das Mittel der Wahl.

Gleichberechtigung

Kürzlich erst mit einer Kollegin darüber gesprochen. Wir haben für Inklusion und Integration noch Potenzial bei den Zielgruppen und bei uns festgestellt. Wiedereinstiege ins Berufsleben sind herzlich.

Interessante Aufgaben

Langweilig wird es bestimmt nicht. Man kann sich voll entfalten, woran man Spaß findet und was einem wichtig ist.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Im Team nachhaltig für mehr Wertschätzung von Natur und Lebensmittel wirken - bei Acker mit Spaß und Learnings!

4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt viel Vertrauen, Freiheit, und Wertschätzung der individuellen Stärken und Gegebenheiten. Die Kommunikation ermöglicht Teilhabe und der gemeinsame Team Spirit motiviert unheimlich. Danke für die Investitionen in uns als Team.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich finde es schlecht, dass die wichtige Aufgabe von Acker in dieser Gesellschaft nicht selbstverständlich öffentlich und privat finanziert wird. Wenn das Überkommen wäre, wären bessere Gehälter und noch bessere Innovationen möglich. Acker verändert sich immer wieder und ist auf dem richtigen Weg.

Verbesserungsvorschläge

Das AckerTeam ist großartig und hat tolle Ideen. Acker hört unseren Ideen schon gut zu und ermöglicht Teilnahme. Diesen Weg weiterzuverfolgen wird Acker langfristig zum besten, vielfältigen und fairen Arbeitgeber unter allen Sozialunternehmen machen.

Arbeitsatmosphäre

Bei Acker wird uns ein riesiger Vertrauensvorschuss gegeben wenn es zur Bearbeitung der Aufgaben geht. Mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeiten sind ganz normal und am Ende zählen die Ergebnisse. Ich habe das Gefühl, dass wir alle für die gemeinsamen Werte und Ziele ackern und uns dabei immer in allen Bereichen unterstützen. Von unseren AckerHacks bis zu kostenlosen Trainings in gewaltfreier Kommunikation von erfahrenen Kolleg*innen, lernen wir voneinander und erfüllen unsere Mission somit immer besser. Die regelmäßigen Team-Meetings, Feiern und der jährliche Retreat sind freiwillig, aber unglaublich schön um unkompliziert mit Kolleg*innen aus allen Bereichen in den Austausch zu kommen, gemeinsam gut zu essen, immer etwas zu lernen, und sich beim gemeinsamen (optionalen) Feiern oder Karaoke wieder aufs neue zu motivieren für eine bessere Welt zu arbeiten. Ich persönlich mag die Ruhe, die einige im Berliner Großraumbüro brauchen nicht so gerne, aber da wir so tolle neue Räumlichkeiten haben, gibt es auch für die Extrovertierten unter uns genug Spielwiese zum ergonomischen Arbeiten, Break-outs und Workshops.

Image

Wir sind alle sehr engagiert im Umwelt- und Sozialbereich. Daher sind wir auch sehr kritisch, und das ist gut, damit wir noch besser wirken können. Am Ende des Tages lieben wir aber gemeinsam für unsere tolle Mission zu ackern und all unsere Passion für eine Generation, die weiß was sie isst, einzusetzen. Acker wirkt mit tollen Projekten und ich bin glücklich Teil des Teams zu sein und immer besser zu werden.

Work-Life-Balance

Acker ist einer freundlichsten Arbeitgeber bezüglich Teilzeitreglungen und eigener Einteilung von Arbeitszeiten, sowie mobiles Arbeiten, den ich kenne. Auch was Urlaub angeht, wird vertraut, dass das Team sich so abstimmt und unterstützt, dass alles gut laufen kann. So konnte ich bisher immer sehr spontan entscheiden Urlaub zu nehmen und auch längere Urlaubszeiten sind möglich. Nur manchmal, wenn doch der Übermut an zu vielen Ackerprojekten gleichzeitig gewachsen ist, hat man vor Überstunden kaum den Himmel mehr gesehen. Das Problem wurde aber groß thematisiert und ich habe das Gefühl, dass ernsthaft versucht wird, dass das nicht wieder passiert.

Karriere/Weiterbildung

Für mich war meine ursprüngliche nicht mehr passend, da ich in anderen Bereichen besser wirken wollte. Meine Bedenken wurden ernst genommen und wir haben gemeinsam eine noch besser passendere Rolle gefunden, in der ich Acker noch besser unterstützen kann. Dafür bin ich sehr dankbar. Innerhalb des Teams gibt es ebenfalls viel Austausch von Expertisen und Skills.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter werden immer pünktlich gezahlt und sind von hoher Priorität für HR und Finanzteam. Die Geschäftsführung versucht ihr bestes, aber die Löhne liegen leider leicht unter Branchendurchschnitt und die Struktur ist auch nicht ganz transparent. Vielleicht kann das ja bald noch geändert werden?! Acker bietet dafür einige Sozialleistungen, unter anderem eine Beteiligung am Monatsticket im öffentlichen Nahverkehr. Danke!

Kollegenzusammenhalt

Das Team ist großartig. Ich habe von Anfang an mit sehr vielen verschiedenen Teams zusammengearbeitet und nun 2 1/2 Mal das Team gewechselt - und überall fühle ich mich super wohl. Wir sind eigentlich mehr wie eine Community, die sich auch mit Alltagstipps unterstützt, als einfach "nur" Kolleg*innen.

Vorgesetztenverhalten

Am wichtigsten ist, dass man mit allen bei Acker reden kann - auch den Vorgesetzten. Es gibt zwar Hierarchien, aber die Teamleads haben immer ein offenes Ohr und ermöglichen durch verschiedene Formate, dass man über alles reden kann. Wenn es etwas größeres gibt, kann man auch immer mit den Geschäftsführern ins Gespräch kommen. Wenn man im Berliner Büro vorbauschaut noch unkomplizierter. Ein Stern Abzug gibt es allerdings, weil ambitionierte Ziele uns zwar antreiben, aber zu viel auf einmal manchmal nicht realistisch oder nachvollziehbar war. Auch hier ist aber groß anzurechnen, dass die Geschäftsführung uns den Platz gibt diese Kritik zu platzieren. Ich hoffe, dass sie nun die großartige Ideen und Expertise im Team nutzen wird um zukünftig noch großartiger, vielfältiger, inklusiver und sozialer zu werden.

Arbeitsbedingungen

Ein wunderschönes und modernes Büro in Berlin erfüllt alle Bedürfnisse für Berliner Kolleg*innen, und die Ausstattung für mobiles Arbeiten funktioniert gut für mich.

Kommunikation

Die Geschäftsführung und die vielen Teams informieren regelmäßig über das wöchentliche Check-in, sowie viele weitere Kanäle oder spezifischere Austauschformate über Neuigkeiten, Erfolge, Initiativen und Kooperationsmöglichkeiten. Wirkung wird groß geschrieben und somit wird Feedback, das Teilen von Ergebnissen und natürlich unseren Wirkungsberichten und Gewinnen priorisiert. Ich bin stolz ein Teil dieser Wirkung zu sein. Nur an den perfekten Tools um die mittlerweile komplexen Kommunikationsstrukturen aufzuräumen, damit wir noch effizienter werden können, wird gerade noch geschraubt ;-) .

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung ist für mich ein Herzensthema, daher bin ich besonders kritisch. Es gibt neben der Dimension gleiche Aufstiegschancen für Frauen und Männer noch viele weitere, die ich zu Gleichberechtigung zähle. Acker ist schon gut aufgestellt und hat einige interne Hürden für echte Diversität erkannt. Ich wünsche mir nun noch bessere Strukturen um Vielfältigkeit auf allen Ebenen zu fördern, und in diesem Bereich als Vorbild unter den Sozialunternehmen weiter voranzugehen.

Interessante Aufgaben

In beiden Rollen habe große Spektren an interessanten und wichtigen Aufgaben. Ich habe von der Geschäftsführung sehr viel Gestaltungsraum um die Ziele meiner Rolle zu erfüllen. Das ist großartig und beweist viel Vertrauen in meine Fähigkeiten und Person. Da ich am Anfang allerdings noch nicht wusste wie ich mit den zugleich vorhandenen vielen fremden Erwartungen und Ideen wie ich dies Rollen auszuführen habe von anderen Teams umgehen soll, führte es zwischenzeitlich zur Überlastung, weil ich allen Erwartungen gerecht werden wollte. Mittlerweile habe ich den Dreh raus, kann in dem großen Team klar kommunizieren was realistisch zu erwarten und priorisieren ist, und gebe diesen Rat gern an Kolleg*innen weiter.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Traumjob für nachhaltige Multiplayer

4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Work-Life-Balance

Bei Acker bist du frei, selbst die Verantwortung für dein Leben zu übernehmen - und erhältst dabei viele Freiheiten.

Gehalt/Benefits

Zugegeben. Ich habe schon mehr verdient. ABER: Das, was ich einst mehr verdiente, war eher ein "Schmerzensgeld" für die entgangene Lebensqualität. Das Gehalt motiviert dazu, sein Leben umzustellen - weg vom konsumorientierten, natur- und ressourcenzerstörerischen Leben hin zu deutlich mehr nachhaltiger Lebensqualität.
Bei Acker bedeutet "weniger, mehr!"

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sehr hoch und nachahmenswert: Die eigene Küche/ Verpflegung ist bio, vegetarisch und auch vegan. Die Nutzung des ÖPNV, nachhaltigen Büromaterialien und Druckerzeugnissen etc. ist normal.
Soziale Bedürfnisse werden respektiert.

Kollegenzusammenhalt

Ist grandios. Wir sind eine große Familie!

Umgang mit älteren Kollegen

Als älterer Kollege beim Acker e.V. (jenseits der 50) habe ich das Gefühl, dass das biologische Alter überhaupt keine Rolle spielt. Es sind vielmehr menschliche Qualitäten (oder Softskills), die zählen - und zwar unabhängig vom Alter:
Flexibilität, Neugier, Offenheit, Toleranz, technisches Verständnis für unterschiedlichste Apps, Menschlichkeit, Freundlichkeit und gelebte Nachhaltigkeit.
Gekoppelt mit Lebens- und Arbeitserfahrung bist du als älterer Kollege ein willkommener Fels in der Brandung eines quirligen und jungen Startups.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Überragendes Team, sinnvolle Arbeit aber man muss Acht auf sich geben!

3,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Vertrauen in die Mitarbeiter*innen ab dem ersten Tag!
Unser Team und unsere Mission!
Unsere Kommunikation in jeder Hinsicht!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das zu schnelle Wachstum bei dem unsere Strukturen oft nicht hinterherkommen und die damit verbundene Überlastung vieler Mitarbeiter*innen!
Geringes Gehalt und wenig Weiterentwicklungsmöglichkeiten!
Unser Image scheint zunehmend wichtiger als der Inhalt unserer Bildungsprogramme!

Arbeitsatmosphäre

Unsere Mission und das sehr gleichgesinnte Team welches hinter dieser steht sorgt für eine überragende Arbeitsatmosphäre! Zwei unserer Grundwerte sind Vertrauen und Verantwortung. Das merkt man wirklich bei allem, was man tut und beeinflusst die Atmosphäre natürlich absolut positiv!

Ist man länger dabei, bemerkt man irgendwann aber immer mal wieder dass wir ein Talent dazu haben, alles zu "verpositiven" und "wegzuerklären". Das ändert nichts daran, dass die Arbeitsatmosphäre im Team sehr gut ist, hinterlässt aber ab und an einen durchaus sehr negativen Beigeschmack.

Image

Acker hat extern und zu großen Teilen auch intern ein sehr gutes Image. Das ist eigentlich auch berechtigt. Leider kommt es einem zunehmend vor, als ob die Pflege des Images mittlerweile wichtiger ist als der Inhalt der Bildungsprogramme! Das ist sehr schade!

Work-Life-Balance

Um eine gesunde Work-Life-Balance muss man sich SEHR aktiv selber kümmern und auf sich selber Acht geben. Die Überzeugung für unsere Mission und von unseren Bildungsprogrammen sorgen dafür, dass sich sehr viel verausgabt wird. Alles wird irgendwie möglich gemacht und Überarbeitung ist keine Seltenheit. Aktiv auf sein Wohlergehen schauen und Grenzen setzen muss gekonnt sein wenn man bei Acker arbeitet! Zu Beginn ist man absolut beflügelt von dieser tollen Arbeit bis man merkt, dass man nicht mehr kann und völlig ausgelaugt ist. Grenzen setzen! Das ist wirklich Übungssache und liegt hier in der eigenen Verantwortung!

Karriere/Weiterbildung

Gibt es kaum und man muss sich wieder SEHR aktiv darum kümmern. Wünsche zur Weiterentwicklung zu kommunizieren ist immer willkommen und stößt auf offene Ohren. Es wird auch geschaut, was möglich ist. Leider ist dann meistens nichts möglich und qualifizierte Mitarbeiter*innen verlassen Acker um sich weiterzuentwickeln. Sehr schade!

Für Acker jedoch weniger relevant da es unzählige hochmotivierte Bewerber*innen gibt, die nachrücken und wieder voller Elan mehr als 100% geben.

Kollegenzusammenhalt

Das Team ist großartig und nicht zu übertreffen!

Umgang mit älteren Kollegen

Viele ältere Kolleg*innen haben wir gar nicht. Allgemein werden aber alle gleich behandelt. Unser Team ist großartig und mir wäre nie aufgefallen, dass mit älteren Kolleg*innen anders umgegangen wird als mit jungen.

Vorgesetztenverhalten

Das Wort "Vorgesetzer" würde ich für unsere Teamleads nicht nutzen. Technisch sind sie das zwar, es fühlt sich aber wirklich nicht so an!

Wir haben flache Hierachieebenen und sehr offene, wertschätzende und ehrliche Kommunikation voller Vertrauen! Positives sowie negatives Feedback sind in beide Richtungen immer willkommen und gehören bei uns einfach dazu.

Besser könnte es nicht sein! Die Teamleads sind halt einfach auch Teil des Teams!

Kommunikation

Offene und wirklich wertschätzende Kommunikation.

Leider hat man ab und zu das Gefühl, dass inhaltlich zu vielem geredet und Feedback eingeholt wird, dann aber nichts damit passiert.

Also Kommunikation an sich auf allen Ebenen super aber viel Kommunikation ohne Vorankommen/Ergebnis bringt leider wenig und frustriert auf Dauer.

Gleichberechtigung

Eine andere, ältere Bewertung hier hat es gut getroffen: 10% Männer, 90% Frauen aber die leitenden Rollen sind zu 80% mit Männern besetzt. Ob die Zahlen nun genau stimmen habe ich nicht ausgerechnet aber es ist wirklich auffällig.

Viele junge Frauen und Mütter, die sich in ihre Arbeit werfen aber leitende Rollen werden von Männern besetzt.

Interessante Aufgaben

Zu Beginn auf jeden Fall. Irgendwann stagniert die Rolle und es kommt sehr darauf an, was man daraus macht. Hier gibt es meist Spielraum. Eine echte Weiterentwicklung in neue Rollen/Aufgaben ist aber die Ausnahme und man muss sich stattdessen innerhalb seiner Rolle
seine Schwerpunkte selber suchen und setzen! Irgendwann hat man seine Rolle natürlich gemeistert und die Aufgaben sind einfach weniger Interessant.


Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Team Mensch & KulturTalentgewinnung

Vielen Dank für deine wertschätzenden Worte für das AckerTeam und unsere „überragende Arbeitsatmosphäre“. Aber auch für deine Kritikpunkte, auf die ich eingehen möchte.

Der für dich wichtigste scheint die Gefahr eines Ausbrennens für die gute Sache zu sein. Wie du schreibst, ist die Arbeitskultur bei Acker von Vertrauen und Verantwortung geprägt. Das bringt neben großen Freiheiten und viel Flexibilität aber auch die von dir genannten Herausforderungen mit. Natürlich liegt es zuerst einmal in der persönlichen Verantwortung, Überlastungen frühzeitig im Team zu kommunizieren, damit gemeinsam Lösungen gefunden werden können. Das ist aber nicht immer so einfach und wir sehen uns als Arbeitgeber insbesondere im sozialunternehmerischen Sektor absolut in der Pflicht, die Voraussetzungen für einen Umfeld zu schaffen, in dem niemand permanent über seine*ihre Grenzen gehen muss.

Hierfür haben wir vor Kurzem das Format „Gesundes Arbeiten bei Acker“ gestartet, um uns darüber auszutauschen, wie wir mit mehr Energie, Konzentration und Klarheit arbeiten können – um das zu schaffen, was uns wichtig ist und dabei Freude zu haben. Gleichzeitig arbeiten wir fortwährend daran, unsere Strukturen, Prozesse und Verantwortlichkeiten zu klären und zu verbessern. Sollte es dir oder jemanden in deinem Team gerade nicht gut gehen, dann sprich bitte deine*n Teamlead oder jemanden bei uns im Team Mensch & Kultur an, damit wir gemeinsam überlegen können, wie wir dich oder die betroffene Person entlasten können.

Das von dir angesprochene Thema „Weiterentwicklungsmöglichkeiten“ beschäftigt uns aktuell ebenfalls sehr. Es ist definitiv nicht so, dass es für Acker „weniger relevant“ ist, wenn qualifizierte Mitarbeiter*innen sich umorientieren, weil es „unzählige hochmotivierte Bewerber*innen gibt, die nachrücken“. Es ist für uns sogar sehr relevant und die Neugestaltung der Rollen in unseren Regionalteams mit vielfältigen Möglichkeiten zur individuellen Weiterentwicklung und Spezialisierung eines unserer derzeitigen Prio-Themen. Stay tuned!

„Unser Image scheint zunehmend wichtiger als der Inhalt unserer Bildungsprogramme!“ Hier möchte ich auf unsere Antwort auf eine andere Kununu-Bewertung zurückgreifen: Das ist es natürlich nicht. Der Fokus auf Inhalt und Wirkung ist von Anfang an die Basis unserer Arbeit und wird immer wieder als beispielgebend anerkannt und ausgezeichnet. Unser Team „Inhalte und Vermittlung“, bestehend aus Bildungs- und Ernährungsexpert*innen, evaluiert fortlaufend unsere Bildungsansätze und -materialien und entwickelt diese zielgruppengerecht weiter, um damit die größtmögliche Wirkung bei unseren Zielgruppen zu erzielen. Diese wird von unserem vierköpfigen Wirkungsteam mit quantitativen und qualitativen Methoden wie Vorher-Nachher-Befragungen mit Kontrollgruppen, Fokusgruppengesprächen oder teilnehmenden Beobachtungen analysiert und in jährlichen Wirkungsberichten veröffentlicht. Dafür arbeiten wir bundesweit mit mehr als 10 verschiedenen wissenschaftlichen Instituten und Universitäten zusammen. Aber Image ist auch nicht unwichtig. Als wirkungsorientierte Organisation stecken wir all unsere Kraft und Ressourcen in die Erreichung unseres großen Ziels: Bis 2030 soll jedes Kind die Möglichkeit haben, den Wachstums- und Wertschöpfungsprozess von Lebensmitteln in seiner Kita- und Schullaufbahn zu erleben. Was wir anstreben, ist nicht weniger als ein gesellschaftlicher Systemwandel. Um diesen zu erreichen, setzen wir auf Skalierung unserer Bildungsprogramme, eine Veränderung der Lehrer*innenausbildung und strategisches Lobbying. Öffentlichkeitswirksame Aktivitäten wie unser Webseitenrelaunch, die AckerKonferenz oder ein Film über die GemüseAckerdemie führen also auf den ersten Blick nicht sofort zu mehr Samen in der Erde aber sind letztlich genau das. Preise, Auszeichnungen, Presseartikel, Politiker*innenbesuche auf dem Acker helfen uns, den Schwung aufzunehmen, den wir brauchen, um gemeinsam mit starken Förderpartnern und engagierten MitAcker*innen unsere Mission zu erfüllen.

Mit dem folgenden Kritikpunkt beziehst du dich auf eine andere ältere Bewertung: „10% Männer, 90% Frauen aber die leitenden Rollen sind zu 80% mit Männern besetzt. Ob die Zahlen nun genau stimmen, habe ich nicht ausgerechnet aber es ist wirklich auffällig.“

Wir haben es ausgerechnet (Stand Juli 2022):
Das AckerTeam setzt sich zusammen aus 80 Prozent Frauen und 20 Prozent Männern (bzw. sich als jeweils weiblich oder männlich identifizierende Personen). Dieses Verhältnis spiegelt bei unseren Führungspositionen wider, die aktuell über alle Führungsebenen hinweg zu 76 Prozent von Frauen und 24 Prozent von Männern besetzt sind. Bei den Teamleads gibt es mit 15 weiblichen und 2 männlichen Teamleads sogar einen überproportional hohen Frauenanteil. (Und dabei ist einer von den beiden Männern sogar „nur“ interimistisch Teamlead – diese Stelle wurde davor einer Frau angeboten, die abgelehnt hat.) Um das subjektiv von dir wahrgenommene Ungleichgewicht zu verstehen, muss man – auch wenn wir bei Acker ungern in Hierarchien denken – in die „oberen“ Führungsebenen schauen. Hier haben wir den Vorstand/Geschäftsführung (zwei Männer, darunter der Gründer) und die Regionalleitungen & Clusterleads. Letztere sind neue Positionen in der Zentrale, von denen bisher erst zwei (eine davon ab Januar 2023) besetzt sind – beides durch Männer. Die anderen Clusterleads werden – bis zur erfolgreichen internen oder externen Besetzung - durch den Vorstand/die Geschäftsführung vertreten. Dem gegenüber stehen zwar in den vier Regionen vier weibliche Regionalleitungen, aber dennoch ist in der Wahrnehmung und Sichtbarkeit anscheinend ein Ungleichgewicht entstanden.

Vor diesem Hintergrund ist es für uns weiterhin ein wichtiges Anliegen, bei der zukünftigen Besetzung der Clusterleadpositionen auf einen ausgewogenen Frauenanteil zu achten und vor allem die interne Sichtbarkeit der sehr erfolgreich führenden Frauen bei Acker zu erhöhen.

Sehr positiv fordernder und "herausfördernder" Onboarding-Prozess

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

hält, was er verspricht; haben sehr viele richtige Personalentscheidungen getroffen; arbeiten mit optimistisch-realistischen Zielen und bleiben auch am Boden der Tatsachen

Arbeitsatmosphäre

sehr vertrauensvoll, transparente Führung, professionelles Arbeiten in motivierender Atmosphäre

Image

Bewertungen der MitarbeiterInnen übertreffen das Image noch

Work-Life-Balance

Rücksicht auf individuelle Situation

Karriere/Weiterbildung

Karriere und auch persönliche Weiterbildung fördert das Unternehmen

Kollegenzusammenhalt

nie kooperativere KollegInnen gehabt

Vorgesetztenverhalten

transparent, nachvollziehbar, realistisch

Kommunikation

Fails und Learnings werden offen kommuniziert, man darf nahezu unendlich oft Fragen stellen

Gehalt/Benefits

ein gemeinnütziges Sozialunternehmen kann nicht unbedingt die Gehälter der Privatwirtschaft zahlen; dafür stimmt der Purpose umso mehr

Interessante Aufgaben

die Selbst(mit)bestimmung wird hier groß geschrieben


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Image scheint wichtiger als Inhalt

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Acker e. V. in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Teamspirit, Anspruch an die eigene Arbeit

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Oben genannt. Für junge Leute die direkt nach dem Studium hier anfangen wollen, ist das alles bestimmt schön, so mit den Teamevents und schlechten Gehalt, aber für ältere erfahrene Mitarbeiter eher abzuraten.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge aus den "unteren Ebenen" (Regionalteams, MA der Zentralteams) tatsächlich ernst nehmen und genauso wichtig wie Ideen aus der Geschäftsführung/Leitungsebenen. Arbeitsbelastung der MA minimieren, besser entlohnen und Strukturentscheidungen vorantreiben mit Fokus auf Stabilität anstatt Imagepflege und neoliberaler Wachstumsparadigma. Letzteres passt doch auch nicht so gut zu Acker e.V., oder ;)!?

Arbeitsatmosphäre

Viele tolle Kollegen, aber Atmosphäre leidet unter hoher Arbeitsbelastung

Image

Mehr Imagepflege und schöne Worte als tatsächlich in der Realität

Work-Life-Balance

Überlastung von Mitarbeitern ist Standard - und das ist nicht Corona bedingt, sondern strukturelles Problem! Neue Mitarbeiter werden zwar eingestellt, aber an falschen Positionen.

Karriere/Weiterbildung

Der Wille ist da und man könnte theoretisch Weiterbildungen nutzen, wenn die Arbeitsbelastung dies erlauben würde, aber in den letzten 3 Jahren sind viele gute MA gegangen weil sie intern keine weiteren Entwicklungsmöglichkeiten hatten und an den immer gleichen Problemen verzweifelt sind. Ebenso gibt es Aufstiegschancen nur für diejenigen MA, welche die Geschäftsführung besonders mag.

Gehalt/Benefits

Man muss einen Verein, der im Bildungswesen/Sozialsektor tätig ist, nicht mit privater Wirtschaft vergleichen, wie das andere hier bei kununu tun um das krass niedrige Gehalt zu rechtfertigen, sondern mit den Gehältern im gleichen Sektor. Und da bewegt sich Acker e.V. leider nur im unteren Drittel. Also nicht gut und auch nicht fair. Dies wird versucht mit netten Team Events auszugleichen. Leider zahlt der Teamspirit aber nicht meine Miete.

Kollegenzusammenhalt

Kommt auf den Bereich an,aber da stimmt es meistens.

Umgang mit älteren Kollegen

Langdienende MA gibt es außer in der Geschäftsführung praktisch kaum, da viel Fluktuation. Gute MA suchen oft nach wenigen Jahren besser bezahlte Jobs. Menschen die über 50 Jahre alt sind arbeiten hier nicht (bis auf 1-2 Ausnahmen). Schade.

Vorgesetztenverhalten

Zwar nette Menschen in der Geschäftsführung und mittleren Leitungsebene ABER unrealistisch hohes Wachstumsparadigma und "Auf-Teufel-komm-raus"- Mentalität brennt die Mitarbeiter aus. Tipp: lieber Nachdenken bevor wieder was Neues kurzfristig in der Geschäftsführung und den Leitungsebenen angestoßen wird, dass dann die schlechter bezahlten Mitarbeiter in Hauruck-Nachtarbeit ausbaden müssen! Wenn langjährig bestehende Kritik diesbezüglich von Mitarbeitern tatsächlich ernst genommen worden wäre, müsste ich hier nicht so eine schlechte Bewertung schreiben.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice wird gefördert und technisch gut ausgestattet. Büros ebenfalls, wenn vorhanden.

Kommunikation

Eigentlich gut, aber oft wird mehr geredet als getan und viele schöne Wörter benutzt, um Probleme zu kaschieren.

Gleichberechtigung

Aufteilung gesamt bei Acker e.V.: 90% Frauen und 10% Männer. ABER verteilt auf Leitungsebenen: 20% Frauen und 80% Männer.

Interessante Aufgaben

Kommt auf den Bereich an. Mitgestaltung wird zwar immer wieder als hoch proklamiert, aber in der Realität bestimmen die Entscheidungen der Geschäftsführung, wie mein Arbeitsbereich zu laufen hat.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Team Mensch & KulturTalentgewinnung

„Image scheint wichtiger als Inhalt“ Das ist es natürlich nicht. Der Fokus auf Inhalt und Wirkung ist von Anfang an die Basis unserer Arbeit und wird immer wieder als beispielgebend anerkannt und ausgezeichnet. Unser Team „Inhalte und Vermittlung“, bestehend aus Bildungs- und Ernährungsexpert*innen, evaluiert fortlaufend unsere Bildungsansätze und -materialien und entwickelt diese zielgruppengerecht weiter, um damit die größtmögliche Wirkung bei unseren Zielgruppen zu erzielen. Diese wird von unserem vierköpfigen Wirkungsteam mit quantitativen und qualitativen Methoden wie Vorher-Nachher-Befragungen mit Kontrollgruppen, Fokusgruppengesprächen oder teilnehmenden Beobachtungen analysiert und in jährlichen Wirkungsberichten veröffentlicht. Dafür arbeiten wir bundesweit mit mehr als 10 verschiedenen wissenschaftlichen Instituten und Universitäten zusammen. Aber Image ist auch nicht unwichtig. Als wirkungsorientierte Organisation stecken wir all unsere Kraft und Ressourcen in die Erreichung unseres großen Ziels: Bis 2030 soll jedes Kind die Möglichkeit haben, den Wachstums- und Wertschöpfungsprozess von Lebensmitteln in seiner Kita- und Schullaufbahn zu erleben. Was wir anstreben, ist nicht weniger als ein gesellschaftlicher Systemwandel. Um diesen zu erreichen, setzen wir auf Skalierung unserer Bildungsprogramme, eine Veränderung der Lehrer*innenausbildung und strategisches Lobbying. Öffentlichkeitswirksame Aktivitäten wie unser Webseitenrelaunch, die AckerKonferenz oder ein Film über die GemüseAckerdemie führen also auf den ersten Blick nicht sofort zu mehr Samen in der Erde aber sind letztlich genau das. Preise, Auszeichnungen, Presseartikel, Politiker*innenbesuche auf dem Acker helfen uns, den Schwung aufzunehmen, den wir brauchen, um gemeinsam mit starken Förderpartnern und engagierten MitAcker*innen unsere Mission zu erfüllen.

„Neue Mitarbeiter werden zwar eingestellt, aber an falschen Positionen“ und „Arbeitsbelastung der MA minimieren“. Aktuell ackern wir an mehr als 1.300 Lernorten. Diese Zahl wollen wir in den nächsten 2 Jahren verdoppeln. Wir merken bereits jetzt, dass wir mit unserem aktuellen Lernortbetreuungsschlüssel an unsere logistischen Grenzen kommen. Ein Weg wäre natürlich, mehr Menschen einzustellen, die in der operativen Umsetzung unterstützen und die Arbeitsbelastung damit auf mehr Schultern zu verteilen. Aber wir können auf diesem Weg unser Skalierungsziel bis 2030 nicht erreichen. Darum ist unsere Strategie nicht, als kurzfristige Lösung mehr MitAckernde an diesen Positionen einzustellen, sondern uns Menschen ins Team zu holen, die die Kompetenz und Expertise mitbringen, unsere Prozesse und Strukturen so zu verändern, dass diese mit uns sinnvoll mitwachsen können.

Du schreibst von hoher Fluktuation in den letzten 3 Jahren und davon, dass es deswegen „kaum langdienende MA“ gibt. Rein faktisch lag unsere Fluktuation 2019 - 2021 zwischen 6 und 9 Prozent und damit weit entfernt von der durchschnittlichen Fluktuationsrate, die in deutschen Unternehmen bei knapp 30 Prozent liegt (nicht, dass das unsere Messlatte wäre). Unser Team ist in den letzten Jahren stark gewachsen, was bedeutet, dass bei gleichbleibend hoher bzw. niedriger Fluktuationsrate es dennoch natürlich in Summe häufiger vorkommt, dass MitAcker*innen weiterziehen. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie es die Menschen sind. Diese hinterfragen wir immer selbstkritisch, denn natürlich ist es unser Ziel, engagierte und kompetente MitAcker*innen zu halten – solange es sich für beide Seiten richtig und sinnvoll anfühlt. Manchmal trennen sich aber auch Wege und auch das ist okay – wir sind mit den allermeisten unserer AckerAlumni in gutem Kontakt und erwarten nicht, dass jemand sein oder ihr komplettes Berufsleben bei uns verbringt. Wir freuen uns dann lieber, wenn unser Alumni-Netzwerk wächst und wir an ganz unterschiedlichen Stellen im System ansetzen können, um dieses zu revolutionieren. Acker ist (zum Glück) nicht die einzige sinnstiftende Organisation.

Und bezüglich der „kaum vorhandenen langdienenden Mitarbeitenden“: Nach der Gründung von Acker (damals noch Ackerdemia) 2014 wurden 2015 die ersten vier Mitarbeiter*innen eingestellt, die heute alle vier noch engagiert und voller Tatendrang dabei sind. 2016 wuchs das Team um zwei weitere Personen. Eine davon ist heute noch Teil des AckerTeams, die andere ist – aus anderen als den von dir vermuteten Gründen – einige Jahre später weitergezogen und uns weiterhin sehr verbunden. Von den 28 Menschen, die 2017 bei Acker gestartet sind, ackern heute – 5 Jahre später – noch mehr als die Hälfte bei uns. Natürlich ist es so, dass du auf einem großen Teamtag mit 200 Kollegen und Kolleg*innen mehr „junges Gemüse“ als „alte Häs*innen“ (in Bezug auf die Organisationszugehörigkeit) triffst – das liegt in der Natur der Sache: es gibt einfach sehr viel mehr Menschen, die erst in den letzten Jahren bei uns angefangen haben.

Weil wir gerade bei „jungem Gemüse“ und „alten Häs*innen“ sind. Du schreibst, dass du es schade findest, dass, bis auf 1-2 Ausnahmen, bei Acker keine Menschen arbeiten, die über 50 Jahre alt sind. Tatsächlich sind es einige mehr – man sieht/merkt sein Alter eben nicht jedem*jeder an und es ist für uns auch ehrlich gesagt nicht relevant. Wenn wir neue AckerTalente suchen, dann liegt unser Fokus auf ihrer Qualifikation und nicht auf ihrem Alter. Darum ist von 24 bis 65 Jahren im Team auch alles dabei.

Apropos gefühlte Wahrheiten: „90% Frauen und 10% Männer. ABER verteilt auf Leitungsebenen: 20% Frauen und 80% Männer.“

Die aktuellen Zahlen (Stand Juli 2022) zeigen da tatsächlich ein ganz anderes Bild:
Das AckerTeam setzt sich zusammen aus 80 Prozent Frauen und 20 Prozent Männern (bzw. sich als jeweils weiblich oder männlich identifizierende Personen). Dieses Verhältnis spiegelt bei unseren Führungspositionen wider, die aktuell über alle Führungsebenen hinweg zu 76 Prozent von Frauen und 24 Prozent von Männern besetzt sind. Bei den Teamleads gibt es mit 15 weiblichen und 2 männlichen Teamleads sogar einen überproportional hohen Frauenanteil. (Und dabei ist einer von den beiden Männern sogar „nur“ interimistisch Teamlead – diese Stelle wurde davor einer Frau angeboten, die abgelehnt hat.) Um das subjektiv von dir wahrgenommene Ungleichgewicht zu verstehen, muss man – auch wenn wir bei Acker ungern in Hierarchien denken – in die „oberen“ Führungsebenen schauen. Hier haben wir den Vorstand/Geschäftsführung (zwei Männer, darunter der Gründer) und die Regionalleitungen & Clusterleads. Letztere sind neue Positionen in der Zentrale, von denen bisher erst zwei (eine davon ab Januar 2023) besetzt sind – beides durch Männer. Die anderen Clusterleads werden – bis zur erfolgreichen internen oder externen Besetzung - durch den Vorstand/die Geschäftsführung vertreten. Dem gegenüber stehen zwar in den vier Regionen vier weibliche Regionalleitungen, aber dennoch ist in der Wahrnehmung und Sichtbarkeit anscheinend ein Ungleichgewicht entstanden.

Vor diesem Hintergrund ist es für uns weiterhin ein wichtiges Anliegen, bei der zukünftigen Besetzung der Clusterleadpositionen auf einen ausgewogenen Frauenanteil zu achten und vor allem die interne Sichtbarkeit der sehr erfolgreich führenden Frauen bei Acker zu erhöhen.

Zum Abschluss möchten wir noch auf deinen Verbesserungsvorschlag „Mitarbeitende besser entlohnen“ eingehen. Gerade mit Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Situation und den sich ständig erhöhenden Kosten, mit denen wir privat alle konfrontiert sind, würden wir am liebsten allen MitAckernden eine dicke Gehaltserhöhung geben. Leider geht es den Menschen wie den Leuten und Acker wie vielen anderen Organisationen im sozialen Sektor: wir müssen unsere Ausgaben immer – aber aktuell nochmal ganz besonders gut - im Blick behalten, um sicher und stabil durch eine unsichere Zeit zu kommen.
Dass du allerdings von „krass niedrigen Gehälter“ im Sektorvergleich schreibst und Acker im unteren Drittel verortest, das deckt sich nicht mit den uns bekannten Zahlen. Aus meiner persönlichen Erfahrung sowohl im Stiftungs- als auch im sozialwirtschaftlichen Bereich kann ich nur sagen, dass Acker – vor allem bei den operativ tätigen Positionen – höhere Gehälter zahlt. Uns würde interessieren, worauf du deine Aussage stützt. Sprich uns dazu gern nochmal an, wenn du magst!

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.