17 von 58 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
17 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Zur aktuellen Corona-Situation:
Aufhebung der Kernarbeitszeit, sodass versetzt gearbeitet werden kann (aber auch nur abteilungsspezifisch). Möglichkeit von Home Office (abteilungsspezifisch). Aufhebung von begrenzter Gleitzeit im Minusbereich.
Im allgemeinen ist die Produktvielfalt, die Technologien und das lockere Arbeitsumfeld als positiv zu bewerten.
Zur aktuellen Corona-Situation:
Mehr Sensibilisierung der Mitarbeiter. Zum Virus kann jeder seine Meinung haben, deswegen sollte man aber trotzdem darauf achten, dass sich wirklich alle Mitarbeiter an die entsprechenden Maßnahmen halten.
Als negativ im Allgemeinen empfinde ich die Diskrepanz zwischen dem Image nach außen und der Realität innerhalb der Firma.
Zur aktuellen Corona-Situation:
Home Office abteilungsspezifisch. Hier besteht Verbesserungsbedarf. Mundschutz in der Produktion, beim Mittag sitzen aber die Kollegen wieder zusammen. Hier muss von der Managementebene besser agiert werden.
Als allgemeines Verbesserungspotential sehe ich die Aufgabenverteilung, die Kommunikation/ Schnittstellen und die teilweise doch sehr altbackenen Vorgehensweisen. Hier sollte der Trend zu modernen Mitteln und Abläufen nicht verpasst werden. Definitives Verbesserungspotential hat die Führungskompetenz, was man mit längerfristigen Schulungen verbessern könnte. Ebenfalls sollten Qualifikation, Erfahrung und Leistung sich im Gehalt widerspiegeln, dort sollte man diverse Ungleichgewichte beheben.
Fehlende Fairness und fehlendes Vertrauen in die Führungsebene überschatten die eigentlich gute Atmosphäre.
... aber Image ist nicht alles. Nicht alles, was in der Webpräsenz offeriert wird, entspricht der Wahrheit. Tlw. sind die dortigen Aussagen für langjährige Kollegen blanker Hohn. Mundpropaganda hat bekanntlich auch Effekte, als nur eine schöne Webpräsenz, dessen ist sich aber keiner bewusst. Die anderen hier genannten Punkte gehören ebenfalls zu einem guten Image der Firma, werden aber in der Managementebene nicht als solche wahr genommen, daher besteht dort Verbesserungsbedarf.
In der Produktion wird in 3 Schichten gearbeitet, das ist für den ein oder anderen Kollegen sicher von Nachteil (Sonntag Abend bis Freitag Abend). Kernarbeitszeit für Angestellte (9:00-15:30) & Gleitzeit, das sehe ich positiv.
Kann man machen, man muss sich aber bewusst sein, dass es nicht bei jedem Auswirkungen auf das Gehalt hat. Das Unternehmen profitiert vom Einsatz des erlernten Wissens. Danken muss man sich alleine, wurde sogar auf der Betriebsversammlung so kommuniziert.
Eindeutig Verbesserungsbedarf. Unterschiede zwischen langjährigen und neuen Kollegen zu beobachten. In der Produktion gibt es Gehaltsklassen. Gehalt kommt pünktlich .
Mülltrennung im ganzen Unternehmen.
Die einzelnen Teams halten tlw. gut zusammen, jedoch ist die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit stark von Abteilungsdenken geprägt, es gibt einige Reibungspunkte. Es gibt auch gemischte Büroteams, was Vor- und Nachteile hat (Positiv: Wissenstransfer/ Synergien; Negativ: verringertes Teamgefühl bzw. verringerter Informationsfluss zur eigenen Abteilung).
Kann ich nichts negatives feststellen.
Fehlende Führungskompetenzen an verschieden Stellen des Unternehmens bringen Unruhe und Missmut. Wo der eine unterfordert ist, ist ein anderer überfordert, ungleichmäßige Verteilung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten, dadurch tlw. Überlastung von Kollegen. Ungleichbehandlung kann beobachtet werden.
Klimatisiertes Büro, klimatisierte Produktion (Reinraum), modernes Gebäude. Zur Verfügung gestellte Arbeitsmittel sind tlw. veraltet, überholbedürftig. Dafür gibt es aber Free Coffee und Wasser, im Winter frisches Obst.
Hat sich zwar im Laufe der Jahre verbessert, aber auch hier besteht weiterhin Verbesserungspotential. Ein "Impulsboard" wurde errichtet, um den "Quality of Service" zu verbessern, hat aber seinen Sinn und Zweck verloren, als dortige Ideen/Kommentare der Mitarbeiter auf einer Betriebsversammlung belacht wurden. Seitdem steht nicht mehr viel am Impulsboard.
Hier besteht eindeutig Verbesserungsbedarf. Dieses betrifft verschiedene Bereiche, wie z.B. die Entlohnung, Umgang mit Home Office, Umgang mit Mitarbeiter-Fehlhandlungen, genderspezifische Unterschiede können ebenfalls wahrgenommen werden. Diese Punkte sollten definitiv betrachtet werden, denn sie führten bereits in der Vergangenheit als auch aktuell zum Wissensverlust durch den Weggang von Kollegen. Das könnte zum Nachteil des Unternehmens werden, wird jedoch von der Managementebene nicht negativ oder als Risiko bewertet. Schade.
Durch breites Produktspektrum recht interessante Aufgaben, jedoch kann man sich ihnen nicht vollends widmen, da zu viele Projekte gleichzeitig zu bearbeiten sind. So verlieren die interessanten Aufgaben ihren Reiz.
Aktuell befinden wir uns in der „Corona-Krise“. Die Firma hat bis jetzt gut reagiert und entsprechende und vor allem faire Maßnahmen getroffen: Jedem Mitarbeiter wird die Möglichkeit zum Homeoffice ermöglicht. Auch gibt es derzeit keine festen Kernarbeitszeiten. Entsprechend der privaten Situation kann sich jeder von uns seine Arbeit so einteilen, wie es ihm zeitlich möglich ist. Die Kollegen aus der Produktion können ihr Schichtmodell wechseln, wodurch eine Kinderbetreuung auch gut händelbar ist. Auch um die Kinderbeschäftigung wird sich Gedanken gemacht: Für unsere Kinder durften wir uns ein neues Spiel aussuchen, gesponsert von der Firma. Vielen Dank dafür!
Die Arbeitsatmosphäre würde ich generell als gut bezeichnen. Sicherlich ist es abhängig vom jeweiligen Team, aber im Großen und Ganzen ist der Umgang untereinander sehr kollegial und alle sind sehr hilfsbereit. Jeder hat die Chance, zu einer positiven Atmosphäre beizutragen.
An Arbeit mangelt es nicht, aber durch die flexiblen Arbeitszeiten kann man sich seine Arbeit so einteilen, wie das zeitlich gut passt. Dank Gleitzeit kann man seiner Freizeit gut nachkommen.
Weiterbildungen werden in der Regel genehmigt. Ich habe diesbezüglich noch nichts Gegenteiliges mitbekommen.
Nicht immer passt alles – dafür ist die Vielfalt von knapp 200 Menschen einfach zu groß. Im Allgemeinen ist der Kollegenzusammenhalt aber wirklich gut und wir unterstützen uns gegenseitig.
Ich zähle mich nicht zu den älteren Kollegen, dennoch gibt es einige bei uns. Das Alter spielt hier jedoch keine Rolle. Alle werden fair behandelt.
Wir sitzen in Berlin Adlershof im Technologiepark. Das Gebäude ist neu und die Büros sind funktionsfähig eingerichtet. Jeder hat seinen eigenen Arbeitsplatz, den er sich so einrichten kann wie er möchte. Mittlerweile sind die Büros recht voll, aber es ist ein Anbau geplant, dann dürften wir wieder etwas mehr Platz haben. Im kompletten Gebäude gibt es ein Belüftungssystem und eine Klimaanlage, die man individuell regeln kann. Dennoch ist es in einigen Räumen recht kühl.
Quartalsweise finden Betriebsversammlungen statt, wo alle aktuellen Themen und alle Zahlen besprochen werden. Ansonsten findet man im Intranet alles was man wissen muss. Hat man ein Problem, sind die Kollegen offen und helfen sich untereinander. Wer fragt, bekommt auch eine Antwort und es wird sich Zeit genommen.
Hier ist sicherlich noch etwas Luft nach oben. Allerdings finden jährlich Feedback- bzw. Zielvereinbarungsgespräche statt. In diesem Rahmen können auch Gehaltserhöhungen besprochen werden.
Meine Wahrnehmung ist, dass das Managementteam und die Führungskräfte durchaus daran interessiert sind, alle Mitarbeiter gleich zu behandeln.
Fünf Sterne, meine Aufgaben finde ich sehr spannend. Bei der AEMtec wird generell an sehr komplexen Technologien gearbeitet. Es ist sehr interessant zu sehen, an welchen spannenden Themenfeldern meine Kollegen arbeiten. Mich beeindruckt das immer wieder und ich denke, die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich und vielseitig.
Die Stimmung ist mehr als schlecht. Ich habe noch nie mit so vielen gefrusteten Leuten zusammengearbeitet. Grund ist oft das geringe Gehalt und die Arbeit, die kaum zu schaffen ist. Der Zusammenhalt untereinander ist gut. Allerdings gibt es auch Kollegen die alle unliebsamen Arbeiten auf andere übertragen und damit durchkommen.
Gleitzeit.
30T Urlaub
Durch die hohe Arbeitsbelastung sind Überstunden oft notwendig. Diese können abgebummelt werden - nur wann?
Weiterbildungen werden regelmäßig angeboten. Karriere ist schwierig.
Gehaltsstruktur ist ausbaufähig. Gehälter liegen im Vergleich ziemlich weit im unteren Level
Mehr Schein als Sein
Eingeschweißtes altes Team. Neue Kollegen haben es oft etwas schwerer, werden aber nett aufgenommen.
Ältere Kollegen werden nicht benachteiligt.
Abteilungsleiter sind sehr kollegial. Die Führungsebene ist nicht in der Lage ein Unternehmen zu führen. Angestellte sind nur Nummern.
Kollegen, die kündigen werden nicht versucht zu halten. Kommt halt jemand neues..
Moderne, klimatisierte Räume.
Kostenloses Wasser und Kaffee, im Winter auch Obst.
Ausbaufähig.
Es gibt sehr regelmäßig Betriebsversammlungen.
Leider traut sich kaum jemand dort offen seine Meinung zu sagen.
Innerhalb der Schichten gibt es z.T. Mobbing. In anderen Abteilungen ist mir das bisher nicht aufgefallen.
Es ist viel zu tun.
Interessant ist allerdings anders
Lockere Kleiderordnung (keine Krawatte beim Kundenbesuch, T-Shirt&Jeans am Schreibtisch)
Es steht ja wohl schon genug da
WERTschätzung in Euro.
Auf leere Tasche machen und gleichzeitig neuen Dienstwagen bestellen führt zu Frust.
Die Ingenieure ächzen weil alle total überbelegt ist. Geht einer in Urlaub, wackelt das ganze Prozesskartenhaus.
Die Kollegen bekommen vieles hin was andere nicht können, daher steht man nach außen gut da
Überstunden werden korrekt notiert. Dienstreisen hingegen zählen immer als 8h, egal wie lang der Termin beim Kunden war..
Vorhanden, wenn man danach fragt
Man arbeitet hier nicht wegen des Geldes
Umweltmanagement auf Sparflamme.
Positiv: Langzeitkranke werden aufmunternd kontaktiert.
Leid schweißt zusammen
Manche sind schon über 20 Jahre dabei
Die GF verteilt Geld in homöopatischen Dosen und lässt die Führungskräfte am langen Arm verhungern. Die wiederum müssen halt mit der Mangelwirschaft klarkommen
"Loben müsst ihr euch gegenseitig" hieß es auf der letzten Mitarbeiterversammlung.
Die Reisekostenabrechnung bekommt man um die Ohren gehauen weil man nicht wusste dass das eine Essen mit 7% und das andere mit 19% Mwst angesetzt wird..
Firmenstrategie? - ähm, naja...
Spaß, Spannung, aber kaum Geld dafür
Wenig bis kein Stress bei der Arbeit.
Mitarbeiter werden mit Probleme teils im Stich gelassen, Arbeitsmaterialien werden oft nur mit starker Verzögerung ersetzt oder eben "vergessen". Manche Abteilungen im Engineering sind stark unterbesetzt. Der Mitarbeiter wird nicht gehalten. Wenn er geht, kommt eben ein neuer.
Zeitverschwendung. Der Arbeitgeber weiss bescheid. Es ist ihm nur schlicht egal.
Relativ ruhige Arbeitsatmosphäre aber durch die Mitarbeiter ist da Mobbing Größ geschrieben, kein bzw. wenig Zeitdruck. Auf der anderen Seite viele Verbote und Einschränkungen, die mit fadenscheinigen Erklärung kaschiert werden.
Lob ist im Bereich des Möglichen aber sehr selten, allerdings fehlt die entsprechende Belohnung. aber Negatives das geht immer.
Maschinen und Verschleißteile funktionieren teilweise nicht. Fehler werden "Wenn Zeit ist" eventuell behoben. In der Regel muss der Mitarbeiter damit irgentwie auf Dauer klarkommen.
Betriebsklima: Momentan schlecht. Die Motivation der Kollegen sinkt stetig, aufgrund der hier aufgeführten Probleme.
Hier wird gute Arbeit geleistet um die Firma gut aussehen zu lassen.
Schichtarbeit mit rückläufigem Zyklus, also Früh - Nacht - Spätschicht. Die Nachtschichtwoche beginnt am Sonntag um 22 Uhr und endet am Freitag um 6 Uhr.
Überstunden werden nur ins Gleitzeitkonto übernommen, aber nicht vergütet.
Weiterbildung gibt es nur sehr begrenzt. Kompetenzen werden nicht gefördert. Höher gebildete werden nahezu ausschliesslich von aussen geholt, anstatt die Mitarbeiter, die die möglicherweise auftretenden Hindernisse bei den Fertigungsprozessen kennen, zu fördern.
Der Fertigungsmitarbeiter wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in 10 Jahren noch Fertigungsmitarbeiter sein, aber bei einer anderen Firma.
Gehalt: Erträglich, aber nur durch die Schichtarbeit. Der Grundlohn ist schon fast eine Beleidigung. Hauptsache die Quartalszahlen stimmen!
Innerhalb der Gruppen ok. Gruppenübergreifend wird viel hinter dem Rücken gelästert, besonders bei den Frauen. Dort wird das Arbeiten für manche zum Spießrutenlauf.
Der Zusammenhalt leidet stark unter der hohen Mitarbeiterfluktuation. Es ist bekannt wird nichts gemacht. wird weiter so bleiben.
Nichts negatives bekannt. Da die die neuen rausekeln werden von den alten und viele alten sind nicht da. Die meisten bleiben allerdings auch nicht lang.
Chefetage: Absolut daneben. Teilweise keine Ahnung warum und wo es Probleme gibt. Interesse diesbezüglich auch nur schwach ausgeprägt. Wenn Probleme kritisch angesprochen werden, wird ausgewichen oder man bekommt arrogante bzw. dämliche Antworten.
Engineering: Arbeitet zum Teil gut mit der Produktion zusammen. Hier sind einige sehr aufgeschlossen, andere scheinen sich zu wertvoll zu fühlen, um sich mit der Produktion auseinander zu setzen. Aufgaben des Engineerings werden auch oft auf die Produktionsmitarbeiter abgewälzt.
Schichtleiter: Von drei schichtleiter bemüht sich einer und der rest ist alles egal,alle sind aber oft überlastet.
Arbeiten mit mindestens Kittel, Haarnetz, ESD-Band und ggf. Mundschutz oder Reinraumanzug.
Beleuchtung: sehr gut
Wenige nette Kollegen sind sehr nett. Paar sehr falsch. Lestern an der Tagesordnug. Mobbing wird unterstützt Die Kommunikation funktioniert bedingt,
Kann hier nichts negatives sagen.
Wie bei anderen Firmen auch, mal interessante Aufgaben, mal sehr langweilige Aufgaben.
Das Problem hier:
Kompetenzen werden nicht oder nur bedingt genutzt. Mitarbeiter werden in bestimmten Bereichen angelernt, dann dort abgezogen und bekommen Aufgaben, die man vor X-Monaten mal gemacht hat. Es gilt: Lieber alles so halb-halb können, als das wenige ordentlich. Dann wundert man sich über Fehler.
Wenig bis kein Stress bei der Arbeit.
Mitarbeiter werden mit Probleme teils im Stich gelassen, Arbeitsmaterialien werden oft nur mit starker Verzögerung ersetzt oder eben "vergessen". Manche Abteilungen im Engineering sind stark unterbesetzt. Der Mitarbeiter wird nicht gehalten. Wenn er geht, kommt eben ein neuer. Seit ca. einem Jahr geht es hier stark bergab.
Es wird viel mist gebaut, aber Konsequenzen fehlen. Daher geht es immer so weiter.
Zeitverschwendung. Der Arbeitgeber weiss bescheid. Es ist ihm nur schlicht egal.
Relativ ruhige Arbeitsatmosphäre, kein bzw. wenig Zeitdruck. Auf der anderen Seite viele Verbote und Einschränkungen, die mit fadenscheinigen Erklärung kaschiert werden.
Lob ist im Bereich des Möglichen, allerdings fehlt die entsprechende Belohnung.
Maschinen und Verschleißteile funktionieren teilweise nicht. Fehler werden "Wenn Zeit ist" eventuell behoben. In der Regel muss der Mitarbeiter damit irgentwie auf Dauer klarkommen.
Verbesserungsvorschläge werden, wenn gut, akzeptiert, verzögert umgesetzt und dann miserabel entlohnt.
Betriebsklima: Momentan schlecht. Die Motivation der Kollegen sinkt stetig, aufgrund der hier aufgeführten Probleme.
Kompetenzabwanderung ist hier ein großes Problem.
Hier wird gute Arbeit geleistet um die Firma gut aussehen zu lassen.
Schichtarbeit mit rückläufigem Zyklus, also Früh - Nacht - Spätschicht. Die Nachtschichtwoche beginnt am Sonntag um 22 Uhr und endet am Freitag um 6 Uhr.
Überstunden werden nur ins Gleitzeitkonto übernommen, aber nicht vergütet.
Weiterbildung gibt es nur sehr begrenzt. Kompetenzen werden nicht gefördert. Höher gebildete werden nahezu ausschliesslich von aussen geholt, anstatt die Mitarbeiter, die die möglicherweise auftretenden Hindernisse bei den Fertigungsprozessen kennen, zu fördern.
Der Fertigungsmitarbeiter wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in 10 Jahren noch Fertigungsmitarbeiter sein, oder bei einer anderen Firma.
Für Aufstiegschancen muss man ordentlich tief in der Hintern kriechen. Oft hilft nichtmal das.
Gehalt: Erträglich, aber nur durch die Schichtarbeit. Der Grundlohn ist schon fast eine Beleidigung. Hauptsache die Quartalszahlen stimmen!
Lohngruppensystem:
Restriktives System, das Mitarbeiter, die sich hervorheben nicht berücksichtigt, da der Aufstieg zur nächsten Lohngruppe primär von der Betriebszugehörigkeit abhängig ist und nicht von den Kompetenzen.
Der Mitarbeiter, der eigenständig Probleme löst, andere anlernt und erweitertes Wissen besitzt, wird hier ähnlich oder gleich entlohnt, wie der Mitarbeiter, der erst seit letzter Woche dabei ist, oder der, der regelmässig Fehler macht.
Teils sinnloser Verwurf, besonders beim Sondermüll.
Innerhalb der Gruppen ok. Gruppenübergreifend wird viel hinter dem Rücken gelästert, besonders bei den Frauen. Dort wird das Arbeiten für manche zum Spießrutenlauf.
Der Zusammenhalt leidet stark unter der hohen Mitarbeiterfluktuation.
Nichts negatives bekannt. Die meisten bleiben allerdings auch nicht lang.
Chefetage: Absolut daneben. Teilweise keine Ahnung warum und wo es Probleme gibt. Interesse diesbezüglich auch nur schwach ausgeprägt. Wenn Probleme kritisch angesprochen werden, wird ausgewichen oder man bekommt arrogante bzw. dämliche Antworten.
Engineering: Arbeitet zum Teil gut mit der Produktion zusammen. Hier sind einige sehr aufgeschlossen, andere scheinen sich zu wertvoll zu fühlen, um sich mit der Produktion auseinander zu setzen. Aufgaben des Engineerings werden auch oft auf die Produktionsmitarbeiter abgewälzt.
Schichtleiter: Meist bemüht und sehr entgegenkommend, aber oft überlastet und es macht den Anschein, dass der Schichtleiter von oben eher ausgebremst wird. Ohne die gute Arbeit der Schichtleiter wären die Probleme noch viel größer.
Arbeiten mit mindestens Kittel, Haarnetz, ESD-Band und ggf. Mundschutz oder Reinraumanzug.
Beleuchtung: sehr gut
Klimatisierte Fertigung mit konstanter Temperatur rund um 23°C, egal ob es draussen friert oder kocht. Luftfeuchtigkeit liegt im angenehmen Bereich.
Gerüche: Wenn es mal chemisch riecht, dann nicht lange. Die wichtigen Arbeitsplätze sind mit zusätzlichen Filteranlagen ausgerüstet.
Akkustik: Nicht laut, nicht leise. Mal nervt das Pfeifen einer Maschine, mal ist es eher ruhig. Kommt auf den Bereich an. Im Grunde aber in Ordnung.
Die meisten Kollegen sind sehr nett. Die Kommunikation funktioniert bedingt, sofern der- bzw. diejenige Deutsch sprechen kann, was auch nicht immer gegeben ist.
Kann hier nichts negatives sagen.
Wie bei anderen Firmen auch, mal interessante Aufgaben, mal sehr langweilige Aufgaben.
Das Problem hier:
Kompetenzen werden nicht oder nur bedingt genutzt. Mitarbeiter werden in bestimmten Bereichen angelernt, dann dort abgezogen und bekommen Aufgaben, die man vor X-Monaten mal gemacht hat. Es gilt: Lieber alles so halb-halb können, als das wenige ordentlich. Dann wundert man sich über Fehler.
Das der Stuhl sich dreht.. :-)
Steht und fällt mit den gebotenen Aufgaben und an welchen Vorgesetzen man gerät.
Bei wem viel der vorhergehenden Punkte positiver beantwortet werden können, der/die wird auch positiver von seiner Firma sprechen können, persönlich bin ich eher enttäuscht.
3 Schicht, mit allen gebotenen Nachteilen für den Privatbereich. In Notfällen bekommt man auch mal kurzfristig frei, aber auch nicht jeder....
Karriere in der Produktion....? Nur in homöopathischen Einzelfällen und auch nur bei dem entsprechenden Vorgesetzen.
Was gezahlt wird, kommt immer sehr pünktlich und komplett. Was ist zufriedenstellend? Den Ruf nach mehr wird es immer geben, die Zahlungmodalitäten sind aber noch ein Stück entfernt von ungerecht. Trotzdem gibt es eine starke Diskrepanz zwischen der Belegschaft und den Vorstellungen der Geschäftsführung, wenn Geschäftszahlen präsentiert werden.
Branchenüblicher höher Anfall von Unrat, Einsparpotential liegt leider ein wenig bei jedem Mitarbeiter selbst. Arbeitsschritte geben den Materialeinsatz aber oft vor (Schutzausrüstung) zur Handhabung der Produkte. Fair trade wird stellenweise unterstützt und genutzt.
Gibt es, Grüppchenweise. Die einen mal mehr, die anderen mal weniger.
Da bekommt man nicht viel negatives zu hören.
Schweres Thema, gibt zwar keine groben Ausreißer, aber trotzdem aus persönlicher Sicht über den großen Zeitraum und 3 Schichten hinweg sehr unausgewogen und doch recht unfair.
Ist halt eine Arbeitshalle mit höherer Sauberkeit, ansonsten Lärm, manchmal starker Chemiegeruch, alles vorhanden.
Findet nur sehr wenig statt, zumindest um die Arbeitrelevanten Dinge. Ansonsten klassische "Stille Post" Problematik.
Alle die gleichen Chancen, nur machen Frauen sich und anderen gegenüber selbst zuviel Druck.
Kommt auf die Bereiche an, in der Produktion gibt es viele Tätigkeitsbereiche. In der einen mal mehr, in der anderen mal weniger interessantes.