26 von 129 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
26 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
26 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Konzept/Philosophie (wennman sie denn auch lebt)
- Unbefristetes Arbeitsverhältnis
- Mitarbeiter-Events
Haltet, was ihr versprecht. Das Konzept ist an sich gut, aber es gibt einige "Abers".
Es werden massenhaft Kandidaten zum Bewerbungsgespräch eingeladen (auch, die ihr selbst über Recruitingportale gefunden habt), um dann festzustellen, dass die nicht den passenden Hintergrund haben. Und vorallem: übernehmt wenigstens für diese Xing-Kandidaten die Fahrtkosten... Es wird in den Gesprächen viel versprochen, aber nicht gehalten. Sortiert vorab ein wenig besser aus, dann könnt ihr auch für alle Kandidaten die Fahrtkosten übernehmen - denn darauf hat der Bewerber Anspruch.
Seid wirklich offen zu euren Mitarbeitern, denn man braucht einander. Seid ehrlich zu ihnen, seid realisitisch, macht keine falsche Hoffnungen. Bezahlt eure Mitarbeiter wirklich branchenüblich, lebt die flache Hierachien, hört auf eure Mitarbeiter - schließlich wollen die Vorgesetzten ja, dass sie die Firma mitgestalten.
Zuschüsse für Essen in den Zwischenprojektphasen
Nach Außen versucht agap2, sich von seiner besten Seite zu präsentieren - doch ich habe bisher keinen Fachspezialisten getroffen, der für die Firma schwärmt oder sagen kann, dass agap2 seinem zu verkaufenden Image gerecht wird.
In den Zwischenprojektphasen mieserabel. Keine Work-Life-Balance, wie es nach außen hin kommuniziert wird. In den Projektphasen dagegen gut
Es gibt ein Karrieremodell, welches aber erst "im Aufbau" ist. Man kann zum Senior Fachspezialist aufsteigen und es wird versprochen, anspruchsvollere Aufgaben innerhalb der Projekte einzunehmen.
Zum Thema Weiterbildungen. Naja, es gibt eine Onboarding-Phase. Schön und gut. Es gibt eine GMP Schulung (6 h), doch die wird von einem internen Mitarbeiter gehalten. Die Kosten für diese Schulung übernimmt [großzügigerweise] agap2. Weitere Fortbildungen werden zwar beworben und versprochen, ist aber in der Realität Seltenheit.
Es soll einen Coach geben - nur finde ich ihn nicht.
"Marktüblich" - für den Bereich Zeitarbeit ja, für die Life-Science Industrie nicht.
Faire Bezahlung der MItarbeiter? Fehlanzeige. Unter den Fachspezialisten gibt es einen dynamischen Range, wobei die Qualifikation (Master oder Dr.) nicht zwangsläufig einen Unterschied macht.
Viel gedruckt und wieder vernichtet
Unter den "Consultants" gut, man befindet sich schließlich in derselben Lage.
Es gibt meines Wissens nach nur zwei Kollegen mit Berufserfahrung 5 Jahre. Die Senior-Consultants haben Sonderaufgaben.
Es wird ein Entgegenkommen erwartet, welches aber selbst nicht erfüllt wird. Oft werden die Anliegen heruntergespielt - und das Argument "wir erwarten auch ein gewisses Engagement" habe ich mehr als ein Mal gehört.
Es wird eine große Bereitschaft zum Pendeln (100 km als Tagespendler) mit seinem privaten Auto erwartet, die Fahrtkosten werden dabei nicht bezahlt. Die Kommunikation innerhalb der Projektphasen erfolgt über das Privathandy oder (immerhin) über die Firmen-Email.
Es wird eine offene Kommunikation versprochen und erwartet - aber die ist in der Realität nur einseitig. Es wird vieles verschwiegen.
Kein UNterschied
In Zwischenprojektphasen eintönig - Man klickt sich durch Online-Job-Portale und muss Quoten erfüllen und lenkt sich mit Bewerbungsgesprächen ab - auch wenn diese nicht von Professionalität geprägt sind. Es gibt einen strikten ABlauf, der über alle Gespräche (erst oder auch zweit) durchgezogen wird ohne große Felixibilität. Interessante Aufgaben sind vor allem projektabhängig und auch dort nicht immer vorhanden.
Es gibt eine Vision und die Kollegen arbeiten alle gemeinsam daran diese umzusetzten. Die Energie und der Enthusiasmus ist beeindruckend.
Je nach Projekt auch mal etwas stressiger, konnte aber entsprechend abgefeiert werden.
Habe viel gelernt über die Jahre und das in völlig unterschiedlichen Bereichen, es war eine super Erfahrung.
<3
Vertrauensvoller Umgang
Über die Zeit immer besser, mittlerweile super, weiter so!
Viel kommunikation, direkt und klar
Kein Unterschied
Rückblickend definitiv. Gerade am Anfang fand ich es schwer einzuordnen aber es ist schön zu sehen wie alles gewachsen ist und sich entwickelt hat
Gefühlt sehr gut, man hört beim Kunden immer mal wieder, dass sie sehr zufrieden sind.
Bei mir war es kein Problem auch schon in der Probezeit Urlaub zu nehmen. Überstunden können entweder abgefeiert oder ausbezahlt werden, ab der 1. Überstunde.
Fortbildungen sind gegeben, letztens war eine CSV Schulung mit einem Dozenten von Concept Heidelberg im Frankfurter Office. Persönliche Entwicklung ist ebenfalls gegeben, zumindest aus meiner Sicht.
Passt für mich als Gesamtpaket
Ist auf jeden Fall gegeben - es macht Spaß!
DIe älteren Kollegen sind Klasse, können auch ihre Erfahrung weitergeben.
Offenes und direktes Feedback. Mir gefällt das.
Moderne Büros, zeitgemäße EDV und Monitore, Kaffee und Wasser für Umsonst, kleine Lounge und gut ausgestatte Küche
Ich fühle mich jederzeit gut informiert und vorbereitet, die Kommunikation mit meinem TBM ist sehr gut - auch im Porjekt. Ich habe viel Unterstützung erhalten, als es privat bei mir etwas schwieriger war - wir haben gemeinsam eine gute Lösung gefunden.
Viele Frauen in Führungsposition
Das Miteinander ist super - ich habe mich sofort gut aufgenommen gefühlt. Büros sind modern eingerichtet.
Zwar 40 Stundenwoche, aber Gleitzeit im Büro und oft auch beim Kunden möglich. Überstunden können abgefeiert oder ausbezahlt werden
Weiterbildungen werden angeboten, es werden auch immer mehr Schulungen mit externen Partnern angeboten.
Gutes Gehalt für den Einstieg
Viele Kollegen auch aus anderen Fachgebieten - man kann sich aufeinander verlassen.
Ältere Kollegen scheinen sehr zufrieden zu sein, wenn sie mal zu Projektvorstellungen oder social events im Büro sind.
Für mich sehr gut, man hatte immer ein offenes Ohr und ich wurde auch in schwierigen Situationen unterstützt.
Generell gut, der Newsletter ist super!
Viele Frauen in Führungsposition, Umgang miteinander respektvoll
Definitiv sehr abwechslugnsreich und es gibt genug möglichkeiten Neues zu lernen.
Sehr gute und angenehme Arbeitsatmosphäre. Den Umgang empfinde ich als offen, auf Augenhöhe und vertrauensvoll. Erfolge werden gemeinsam gefeiert. Feedback wird direkt und konstruktiv gegeben.
Urlaub kann nach Absprache jederzeit genommen werden. Nach dem ersten Jahr steigt der Urlaub von 27 Tage auf 30 Tage.
Entwicklungsmöglichkeiten sind gegeben.
Offen und vertrauensvoll. Tolle Kollegen und super Zusammenhalt - auch privat.
Ältere Kollegen werden eingestellt.
Direkt, klar, nachvollziehbar, wertschätzend.
Sehr gut, vor allem nach Erweiterung um den 5. Stock
Offene Kommunikation - Alle Themen können addressiert werden
Absolut gegeben
Transparenz und Offenheit. Der Mitarbeiter ist wichtig trotz Dienstleistungsunternehmen. Ich kann viel Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen sammeln.
Das Gehalt liegt zwar im Durchschnitt, könnte aber daher noch angepasst werden. Obwohl es starke Gehaltsentwicklungen leistungsbezogen definitv gibt.
Die Standard/Basisschulungen die es gibt noch ausbauen, um gängige Themen wie: GMP, Projektmanagement, ISO 13485, MDR, Unternehmensstrukturen, CSV etc.
Die Arbeitsatmosphäre im Office ist sehr freundlich und offen. Da die Hierarchie sehr flach ist und alle einen ähnlichen Hintergrund haben, verstehen sich die Kollegen alle sehr gut. Es wird viel gelacht, aber die Ziele nicht aus den Augen verloren. Jeder wird mit Respekt behandelt. Weiterhin lernen sich die Kollegen untereinander kennen. Das heißt, die Manager kennen die Fachspezialisten und können ihre Qualifikationen besser einschätzen, als auch die Fachspezialisten die sich untereinander und die Manager kennen lernen, die sie in Projekten betreuen. Dadurch entsteht eine Bindung untereinander und zum Unternehmen.
Die Stimmung ist eigentlich sehr gut, daher wundern mich die negativen Bewertungen. Ich finde hier wird Dienstleistung anders gelebt und nicht nur auf das schnelle Geld geachtet. Es wird sich darum bemüht, dass die Fachspezialisten mit einbezogen werden und damit alle zufrieden sind. "Qualität statt Quantität" könnte gerade mit Blick auf andere Dienstleistungsunternehmen ein guter Untertitel sein.
Da es aber auch negative Eindrücke gibt, die hier niedergeschrieben sind, gebe ich nur 4 Sterne für Image.
Gearbeitet wird als Fachspezialist in einer regulären 40h Woche. Das ist, meiner Meinung nach in Ordnung, speziell, da im Projekt jede Überstunde bezahlt wird und die Kunden dann darauf achten, dass sich nicht zu viele Überstunden anhäufen. Kollegen, die beim Kunden eine 37,5 h Woche haben, müssen dafür mehr Überstunden machen, sodass sich das mindestens ausgleicht.
Mit mehr Erfahrung durch Projekte z.B. im Projektmanagement, können anschließend auch Leitungsprojekte übernommen werden. Die Aufgaben steigen also mit der Erfahrung. Zum Thema Weiterbildung: Es gibt viele Schulungen von erfahrenen Mitarbeitern, aber auch von externen Unternehmen bezüglich unterschiedlicher Themen.
Es könnten noch mehr Basisschulungen z.B. zum Thema GMP bzw. grundlegende Kenntnisse für Absolventen bzw. unerfahrene Mitarbeiter in der On-boarding Phase angeboten werden. Die Mitarbeiter bekommen natürlich die besten Eindrücke im Projekt, könnten so aber auf die Industrie vorbereitet werden (daher 4 Sterne)
Der Kollegenzusammenhalt ist schwierig bei einem auf Projektarbeit basierenden Konzept. Im Büro verstehen sich alle sehr gut, jedoch ist die Bindung im Projekt schwierig, da man an unterschiedlichen Orten arbeitet. Der Kontakt zum Manager ist wichtig und wird meiner Erfahrung nach gepflegt, aber nicht immer regelmäßig. Das hängt davon ab, wie oft der Manager vor Ort ist und wie viele Fachspezialisten er betreut.
Mindestens zu den Leuten mit denen man als Fachspezialist jedoch im Büro anfängt, ist sehr guter Kontakt (auch privat) vorhanden, auch wenn man noch im Projekt ist. Man hat die Möglichkeit sich mindestens an Weihnachtsfeiern, Sommerfest, Projektvorstellungen, Schulungen usw. wiederzusehen.
Ich finde das Vorgesetztenverhalten sehr gut und kann nicht verstehen, wie die anderen Bewertungen so negativ ausfallen. Ich habe selbst Projekte abgelehnt und das war kein Problem. Meiner Erfahrung nach kommt das darauf an, wie man Projekte ablehnt. Transparenz ist hier das Stichwort. Wenn man von Anfang an sagt, was man möchte und was nicht, dann ist damit eine eventuelle Absage an Projekte (selbst wenn mal eines nicht in das Interessengebiet fällt) begründbar.
Sehr modernes Büro direkt an der Haltestelle Westend.
Die Kommunikation läuft sehr offen und auf Feedback wird sehr großen Wert gelegt. Dies passiert sowohl vom Manager zum Fachspezialisten als auch umgekehrt. Im Projekt ist die Betreuung durch den Manager teilweise sehr schwierig und wird nicht immer regelmäßig eingehalten. Die vorherigen Bewertungen kann ich aber nicht verstehen, da mein Manager sich dennoch oft genug mit mir getroffen und auf mein Feedback geachtet hat. Er hat mich, als ich z.B. Schwierigkeiten in der Einarbeitung hatte, auch regelmäßig gefragt, ob er unterstützen kann und eingreifen soll. Als ich dann weiterhin das Folgeprojekt abgelehnt habe, was der Kunde mit mir machen wollte, war das kein Problem. Der Kunde wollte zwar keinen anderen Fachspezialisten als Ersatz haben von agap2 (also wurde das Projekt damit verloren), agap2 hat mich aber dennoch nicht "gezwungen" das Projekt durchzuführen, sondern hat Verständnis gezeigt und ohne "Überzeugungsversuche" oder ähnliches mich das Projekt ablehnen lassen.
Das Gehalt ist durchschnittlich. Es gibt durchaus gerade große Unternehmen die mehr Gehalt zahlen, aber ich habe es selbst erfahren, dass auch Kollegen beim Kunden weniger verdienen, die die entsprechende Position vor Ort inne hatten. => daher 3 Sterne
Der Frauen : Männeranteil beträgt 50 : 50
Das ist einer der größten Pluspunkte von agap2. Ich kann Projekte aus unterschiedlichen Themengebieten und von verschiedenen Unternehmen bearbeiten und kann auch in kurzer Zeit viel Erfahrung sammeln.
Junges dynamisches Unternehmen mit jungem dynamischem Team.
Kommunikation hat sich deutlich gebessert, aber immer noch Luft nach oben.
Tolles, offenes Klima.
Man lernt in den Projekten in sehr kurzer Zeit sehr viel neues. Interne Schulungen werden angeboten.
Beide den Sozialleistungen wurde zum 1.1.2018 nachgelegt. Das ist jetzt ordentlich.
Obwohl die Kollegen über Kunden verstreut agieren sehr guter Zusammenhalt.
Werden genua so behandelt wie junge.
Sehr flache Hirarchien. Vorschläge werden aufgegriffen und wenn möglich schnell umgesetzt.
Als externer Fachspezialist kann man sich wirklich auf sein Projekt konzentrieren.
Die Kommunikation hat sich verbessert. Es wurde extra eine Position geschaffen um den Punkt zu forcieren.
Kein Unterschied zwischen Mann und Frau, alt und jung usw..
Tolle Projekte, bei deren Auswahl man involviert wird. Man kann sehr schnell sehr viel lernen.
Hervorragende, menschliche Kollegen.
agap2 tut wenig konkretes um Mitarbeiter zu halten, dafür wird bei jeder Gelegenheit die Firma gelobt und die Werte der Firma betont; eine Dauerwerbesendung die nach einiger Zeit sehr schal wird.
Lebt eure Werte. Vertraut euren Mitarbeitern. Seid nicht 'persönlich enttäuscht' wenn jemand gehen möchte.
Die Stimmung unter den Fachspezialisten ist eher schlecht - mangelnde Wertschätzung, wenig Mitsprache bei der Auswahl der Projekte und wenig Übereinstimmung mit den selbst proklamierten Werten (Offenheit, Fairness, Start-up spirit, etc.) sind nicht hilfreich für die Motivation.
Vorsicht mit der Durchschnittsbewertung: geht man ins erste Projekt und ist noch frohen Mutes wird man um Abgabe einer kununu-Bewertung gebeten. Ich wurde zwei mal gefragt ob ich schon bewertet hätte. Eine unabhängige, faire Bewertung ist so zumindest in Frage gestellt.
Ich mag meine Kollegen sehr, da beweist agap wirklich ein Händchen.
Auch wenn Offenheit immer behauptet wird: ich fühle mich sehr schlecht informiert wie es dem Standort geht. Gut informiert würde ich mich fühlen wenn nicht nur Erfolge sondern auch Misserfolge kommuniziert würden. So fühle ich mich hinters Licht geführt.
Da ein überwiegender Teil der Leitungsfunktionen von Frauen besetzt wird, und sowohl bei weiblichen wie männlichen Mitarbeitern viel Rücksicht auf familiäre Verpflichtungen (auch bei der geographischen Auswahl der Projekte) genommen wird kann ich hier guten Gewissens fünf Sterne geben. Sechs sind leider nicht möglich. ;)
Wenn man Glück hat. Wenn man Pech hat landet man in einem todlangweiligen Projekt. Wirkliches Mitspracherecht oder Rücksicht auf die eigenen Interessen gibt es da nicht - speziell beim ersten Projekt.
Kollegenzusammenhalt
Bezahlung, Wertschätzung, Weiterentwicklung, Mitsprache bei Projekten
Marktübliche Bezahlung (andere Dienstleister schaffen das auch), Respekt und Wertschätzung gegenüber dem Arbeitnehmer, gepredigte Dogmen leben, kritikfähig werden, Technical Business Manager sollten mehr Industrie-relevante Berufserfahrung haben
Nach außen hin wird auf Wert auf den motivierten und zufriedenen Mitarbeiter gelegt, dies ist aber oft nur Schein. In der Onborading Phase wird es nicht gerne gesehen, wenn man Projekte ablehnt, auch wenn sie nicht im angegeben Pendelbereich sind. Generell wird alles dem Umsatz untergeordnet, wodurch persönliche Belange der Mitarbeiter keine Rolle spielen. Mündliche Absprachen über den möglichen Einsatzort, die während der Einstellung oder den Feedbackgesprächen vereinbart wurden, werden nur eingehalten wenn es sich zufällig ergibt. Es gibt mangelnde Wertschätzung hinsichtlich der Person und der Qualifikation (auch bei Berufserfahrenen) wenig Mitsprache bei der Auswahl und die Dauer der Projekte und wenig Übereinstimmung mit den selbst proklamierten Werten. Ist man im Projekt unzufrieden wird es schnell ungemütlich und unprofessionell, sobald man den Wunsch hegt, das Projekt nicht weiter zu verlängern. Mitarbeiterwünsche, Wertschätzung, Weiterentwicklung und Wohlbefinden werden ignoriert. Hier ist der Mitarbeiter nur eine geldbringende Ressource und muss funktionieren, solange der Kunde es wünscht. Leider wird hier der Wunsch nach einem Wechsel mit persönlichem Versagen verknüpft.
Es wird viel Versprochen, aber wenig gehalten. Agap2 tut wenig konkretes um Mitarbeiter zu halten bzw. langfristig mit ihnen zusammen zu arbeiten. Es ist fraglich, ob die gepredigte niedrige Fluktuationsrate der Wahrheit entspricht. Ich denke eher nicht. Im Schnitt verlässt der Agapianer (Fachspezialist) nach einem Jahr bzw. nach einem Projekt die Firma.
In der Onboarding Phase gibt es keine Work-Life Balance. Beim Kunden hängt es stark von Projekt ab, ob es Gleitzeit gibt und wieviele Überstunden anfallen.
Die Weiterbildung in den Projekten hängt natürlich stark vom jeweiligen Kunden ab. Im Büro gibt es Weiterbildungen nur intern von Kollegen aus den Projekten. Die Führungsetage arbeitet daran, dass das interne Schulungskonzept besser wird. Dazu kommt ein unangemessener Fortbildungsvertrag. Richtig fachliche Weiterbildungen (TÜV etc.) bekommt man nur im absoluten ausnahmefall. Eine Karriere mit und bei Agap2 gibt es nicht. Aufstiegschancen fachlicher und finanzieller Natur sind rar.
Das Gehalt ist leider ganz und gar nicht branchenüblich (Life Science Bereich). Und selbst im Vergleich mit anderen Life Science Dienstleistern liegt Agap2 im Schnitt mind. 10-15 % darunter. (Das Konzept, welches immer propagiert wird, ist absolut nicht unique.) Eine Einarbeitung im Office (Onboarding Phase) machen die meisten Life-Science Personaldienstleister als Standard. Es gibt auch keine Zuschüsse für Bahn oder etc., d.h. die Tagespendelstrecke von bis zu 100 km einfach kommen als Kosten für den Mitarbeiter hinzu.
Die Kollegen im Team sind absolut toll. Auch wenn man bei verschiedenen Kunden verstreut arbeitet ist der Zusammenhalt super.
Das ist leider sehr abhängig vom Technical Business Manager. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Manche gehen ihren Aufgaben als Ansprechperson und Interessenvertreter sehr gut nach andere leider absolut nicht. Die Belange und Wünsche des Mitarbeiters sollten auch Ernst genommen werden, besonders im Hinblick auf die Weiterentwicklung. Man ist halt nur eine Ressource.
Die Kommunikation könnte besser sein. Flache Hierachien muss man auch Leben! Es wird an einem regelmäßigem Newsletter gearbeitet, der aber auch die ehrliche und offene Kommunikation nicht ersetzt. Kritik an Agap2 wird ungern gehört, besonders von der Führungsebene. Die Kommunikation unter den Fachspezialisten ist toll. Die Kommunikation zu den Business Managern hängt stark von den einzelnen Managern ab. Oft fühlt man sich nicht ernstgenommen, akzeptiert und alleine gelassen, besonders bei schwierigen Kunden.
Hier gibt es kein Unterschied zwischen Männern und Frauen.
Die Aufgaben hängen sehr stark vom Projekt und auch vom Kunden ab.
Das Konzept wirklich umsetzen.
Das Konzept bezüglich der Fachspezialisten hört sich sehr gut an. Die für den Fachspezialisten positiven Aspekte werden nur leider nicht mal ansatzweise in die Realität umgesetzt. Angepriesen wird es dafür um so mehr. Ernsthaft anzweifeln sollte man dies nicht: Lächeln und winken ist die bessere Strategie.
Im Büro feste Arbeitszeiten, die es unmöglich machen dem Pendelverkehr auch nur ansatzweise auszuweichen, was zu sehr wenig Freizeit und viel unnötigem Stress führt.
Im Projekt natürlich abhängig vom Kunden. Bei den allermeisten aber so wie heutzutage üblich: flexibel, HomeOffice etc.
Wirklich sinnvolle nur im Rahmen der Projekte, aber natürlich stark abhängig vom Projekt. Im Büro mit völlig unangemessenem Fortbildungsvertrag (viel teurer im Vergleich zu namhaften Fortbildungsinstituten, sehr lange Laufzeit).
Die Kollegen sind alle Naturwissenschaftler und Ingenieure, die in der Industrie arbeiten wollen und dementsprechend praktisch veranlagt und offen sind. Kontakte werden daher schnell geknüpft und auch gute Bekanntschaften bis hin zu Freundschaften entwickeln sich. Außerdem haben die Allermeisten nach wenigen Tagen begriffen, wie der Hase läuft. Da alle im gleichen Boot sitzen, führt das zu einem top Zusammenhalt und einem regen Austausch.
Es gibt nur verschwindend wenige. Sie werden im Büro besser gestellt, was die Tätigkeiten angeht.
Mitarbeiter werden von manchen Managern ehrlicherweise als Ressource bezeichnet und so wird man auch behandelt: Vorne rum freundlich, aber eigentlich geht es nur darum, möglichst viel – vor allem Flexibilität – aus dem Mitarbeiter rauszuholen. Dankbarkeit für kleinste Dinge - üblicherweise bei Dienstleistern als selbstverständliche Lappalien angesehen - wird erwartet, wenn man sie überhaupt erhält. Ehrliche, wirkliche Wertschätzung, Vertrauen und Respekt, was sich normalerweise in einem professionellen Umgang widerspiegelt, erfährt man nicht.
Die Führung ist auch in Deutschland französisch, was sich im Umgang mit den Mitarbeitern voll widerspiegelt (Kontrolle, kein Vertrauen). Nur ist das völlig unpassend für Naturwissenschaftler und Ingenieure, die in Deutschland ein Studium zügig durchgezogen und sehr gut abgeschlossen haben.
Es wird versucht möglichst viel zu möglichst wenig Kosten aus dem Mitarbeiter rauszuholen. Das bedeutet im Office z.B. Hühner auf der Stange, zu wenig richtige Bürostühle und Büromaterial. Die für die Projekte notwendige Flexibilität und Spontanität des Mitarbeiters wird nicht unterstützt: Wenn der Projektort zu weit weg ist, um jeden Tag zu pendeln, gibt es keine Reisekostenerstattung, d.h. keine Spesen, keine Übernachtungskosten, keine Anreisekosten oder sonstige Unterstützung wie einen Dienstwagen. Bei Umzug ist die Unterstützung vernachlässigbar gering. Und das Gehalt ist im unteren Bereich des Marktüblichen, sodass man Glück mit dem Projektort haben muss, um ähnlich zu verdienen wie bei anderen Dienstleistern.
Nach oben wird totale Offenheit erwartet. Die sollte man auch zeigen, um sich nicht ins Abseits zu stellen. Allerdings sollte man nicht erwarten, dass die genannten Kritikpunkte umgesetzt werden.
Nach unten wird nur das gesagt, was nötig ist. Das Kollegennetzwerk bringt da viel mehr.
Prinzipiell da. Aber Kollegen mit Kindern machen die festen Arbeitszeiten und die erwartete spontane Flexibilität hinsichtlich des Einsatzortes zu schaffen.
Die Bürotätigkeiten sind Bürotätigkeiten. Die Vorstellungsgespräche sind der interessante Teil, aber wenn man den Alltag miterlebt, fällt es schwer, die Vorteile anzupreisen.
Nur bei sehr wenigen Projekten wird wirklich das Know-How und/oder die Soft Skills eines (promovierten) Naturwissenschaftlers oder Ingenieurs benötigt.
So verdient kununu Geld.