Toxische Angstkultur, Kontrolle und fehlende Grundstandards
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Produkt und die neue CI
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Kombination aus Angstkultur, permanenter Kontrolle, unrealistischen Erwartungen, fehlender Wertschätzung und einer Führung, die aus meiner Sicht Loyalität höher bewertet als Kompetenz. Ich habe erlebt, wie engagierte Kolleginnen und Kollegen innerhalb kurzer Zeit erschöpft, demotiviert oder psychisch stark belastet waren. Es ist für mich die schlechteste Firma, die ich jeh gesehen habe.
Verbesserungsvorschläge
Zuhören, lernen was Wertschätzung ist (Und nicht dafür Chat gpt fragen), Vertrauen statt Kontrolle fördern,
ehrliche und transparente Kommunikation etablieren,
arbeitsrechtliche Standards bei Arbeitszeiten, Krankheit und Urlaub konsequent einhalten,
arbeitsbelastung auf mehr Schultern verteilen und Personal realistisch planen,
Führungskräfte nach Kompetenz und Führungsqualität auswählen, nicht nach uneingeschränkter Zustimmung, Benefits und Arbeitsbedingungen verbessern,
die Unternehmenskultur an den Werten ausrichten, die nach außen kommuniziert werden.
Arbeitsatmosphäre
Von Unsicherheit, Anspannung und dauerhaftem Druck geprägt. Viele Mitarbeitende wirken erschöpft, demotiviert oder haben Angst, offen ihre Meinung zu äußern.
Image
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen modern, innovativ und mitarbeiterorientiert. Meine persönlichen Erfahrungen entsprechen diesem Bild jedoch nicht. Ich erlebe eine deutliche Diskrepanz zwischen Außendarstellung und tatsächlicher Unternehmenskultur.
Work-Life-Balance
Eine ausgewogene Work-Life-Balance erlebe ich nicht. Hohe Arbeitsbelastung, regelmäßige Überstunden (Ärger wenn man zu viele hat) und die Erwartung, auch während Krankheit oder Urlaub zu arbeiten, führen dazu, dass Erholung unmöglich ist.
Karriere/Weiterbildung
Nach meiner Wahrnehmung haben insbesondere Mitarbeitende Vorteile, die Entscheidungen der Geschäftsführung nicht hinterfragen. Strukturierte Weiterentwicklung oder gezielte Förderung sehe ich nicht.
Gehalt/Benefits
Es wird regelmäßig kommuniziert, dass für Gehaltserhöhungen oder Benefits kein Budget vorhanden sei. Gleichzeitig werden nach meiner Wahrnehmung in anderen Bereichen erhebliche Investitionen getätigt. So gut wie alle Benefits wurden zudem gestrichen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ein glaubwürdiges soziales Verantwortungsbewusstsein gegenüber den eigenen Mitarbeitenden habe ich persönlich nicht wahrgenommen. Die Fürsorge für die Beschäftigten steht aus meiner Sicht hinter wirtschaftlichen Interessen zurück, genauso wie ein Umweltbewusstseins.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen war einer der wenigen positiven Aspekte. Viele unterstützten sich gegenseitig, weil sie mit denselben Herausforderungen und der hohen Belastung konfrontiert waren. Mittleweile traut man sich nicht mehr miteinander zu sprechen.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich habe den Eindruck, dass ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Mitarbeitende nicht ausreichend unterstützt werden und ihre Erfahrung nicht den Stellenwert erhält, den sie verdient hätte. Sie werden eher als Last angesehen.
Vorgesetztenverhalten
Nach meiner Erfahrung überwiegen Kontrolle, Mikromanagement und kurzfristige, willkürliche Entscheidungen. Wertschätzung und konstruktives Feedback habe ich nicht erlebt. Fachliche Kompetenz scheint bei Personalentscheidungen hinter Loyalität gegenüber der Geschäftsführung zu stehen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsumgebung ist für mich durch Kontrolle und Anspannung geprägt. Nach meiner Wahrnehmung entsteht durch die allgemeine Überwachungskultur bei vielen Mitarbeitenden das Gefühl, ständig beobachtet zu werden. Hohe Arbeitsbelastung, Personalmangel, fehlende oder gestrichene Benefits sowie teilweise mangelhafte Arbeitsmittel erschweren den Arbeitsalltag zusätzlich.
Kommunikation
Die Kommunikation empfinde ich als intransparent und widersprüchlich. Entscheidungen werden teilweise kurzfristig geändert oder unterschiedlich begründet. Nachfragen werden aus meiner Sicht nicht konstruktiv aufgenommen. Zwischen der Kommunikation nach außen und den tatsächlichen Abläufen im Unternehmen nehme ich einen deutlichen Unterschied wahr.
Gleichberechtigung
Nach meiner Wahrnehmung werden einzelne Bereiche und Mitarbeitende unterschiedlich behandelt. Entscheidungen wirken nicht immer nachvollziehbar oder einheitlich.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben sind grundsätzlich abwechslungsreich. Aufgrund der dauerhaften Überlastung bleibt jedoch häufig keine Zeit, diese sorgfältig oder nachhaltig zu bearbeiten. Außerdem müssen Mitarbeitende regelmäßig Tätigkeiten außerhalb ihres eigentlichen Aufgabenbereichs übernehmen.
