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AirITSystems 
GmbH
Bewertung

Starker Arbeitgeber in der Region mit einigen Schwächen

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei AirITSystems GmbH gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Weniger Meetings, mehr Umsetzen

Die Rufbereitschaft umgestalten. (Angemessene Vergütung, Angemessene Lern-und Ruhephasen und vielleicht auch mal ein Dankeschön)

Angemessene und gute Ausstattung für alle Mitarbeiter. Eine Abteilung hat große Schreibtische und moderne Ausstattung, während die anderen noch mit kleinen 1080p Bildschirmen arbeiten?

Büroräume im Altbau moderner und attraktiver gestalten. Einheitliche und ordentliche Büroarbeitsplätze in den Großraumbüros. Mehr Lagerfläche außerhalb der Büroräume.

Mitarbeiter transparent und detailliert Informieren und technologienahe Entscheidungen treffen. (Weniger Business-Sprech, mehr mit den Nutzern der Systeme umsetzen)

Arbeitsatmosphäre

Im gesamten Betrachtet ist das Betriebsklima eigentlich gut. Es gibt im Unternehmen zwei größere Bereiche, welche unter einem Dach sitzen, aber irgendwie gar nicht angenehm miteinander arbeiten. Außerdem erscheinen mir einige Entscheidungen willkürlich und nicht offen kommuniziert, was das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört hat.

Work-Life-Balance

Der Arbeitgeber setzt sich sehr für die Mitarbeiterinnen ein. Es ist möglich Urlaub auch mal kurzfristig zu nehmen und es wird generell sehr darauf geachtet, dass es der Belegschaft gut geht.

Karriere/Weiterbildung

Wenn man will bekommt man viele Schulungen, Zertifikate und Co. Das Budget für die Mitarbeiter ist ordentlich und man kann sich mit etwas Fleiß bei der AirIT gut entwickeln!

Kollegenzusammenhalt

In meinem Team zählt zu Kollegenzusammenhalt das generelle Meckern über alles und jeden. Sogar Beleidigungen gegen andere Mitarbeiterinnen muss man sich anhören.
Wer nicht daran teilnimmt, oder für eine entspannte Arbeitsatmosphäre sorgen möchte wird wie ein Außenseiter behandelt. Außerdem ist das gesamte Team zu 95% im Homeoffice und das sorgt für eine unangenehme Distanz und kaum Zusammenhalt.

Bei der Kommunikation mit anderen internen Abteilungen ist mir aufgefallen, dass es überall sonst im Unternehmen sehr gut funktioniert und das Zusammenarbeiten auch Spaß machen kann!

Vorgesetztenverhalten

Als es um Gespräche zu unserer Rufbereitschaft ging wurde es sehr ungemütlich und schon fast dreißt. Der Aufbau und die Vergütung der Rufbereitschaft sind unterirdisch. Anstatt aber mit den Mitarbeiterinnen gemeinsam darüber zu sprechen und angemessene Lösungen vorzuschlagen nimmt man eine höhere Fluktuation in Kauf. Es wurde zwar eine positive Entscheidung zur Vergütung getroffen, aber dafür, dass man eine Woche lang an sein Notebook, Handy und Firmenwagen gekettet ist, sind das nur Peanuts.
Auch wird erwartet, dass man für sämtliche Technologien ein gutes Verständnis hat und so an der Rufbereitschaft schnell nach Einstellung teilnehmen kann. Da es aber einfach zu viele Kunden und zu viele Bereiche/ Technologien sind, sitzt man dann nach einem langen Arbeitstag gerne morgens um 3 aufrecht vor dem Laptop und versucht wie ein Irrer das Problem zu lösen. Laut Arbeitsvertrag ist die Rufbereitschaft ja maßgeblich für unseren Arbeitsalltag, aber in der Praxis sieht das anders aus.

Ziele für die persönliche Entwicklung werden nicht oder nicht rechtzeitig besprochen und einigen Führungskräften fehlt es an Empathie und Durchsetzungsvermögen.

Arbeitsbedingungen

Mir wurden einige Anfragen auf Arbeitsmaterialien verwehrt, oder in Business Sprech ausgeredet. Ich bin frustriert davon, dass einige meiner Kollegen eine deutlich bessere Ausstattung als ich bekommen haben und ich im Homeoffice weiterhin nur mit einem Bildschirm arbeiten kann, weil mein Notebook nicht mehr leistet. Welcher Systemadministrator arbeitet denn mit nur einem Bildschirm?

Die Ausstattung im Büro hingegen ist in einem Teil des Gebäudes sehr gut und wirklich angenehm. Mein Büro war im Gegenteil dazu sehr einfach eingerichtet. Eine Klimaanlage ist vorhanden, die Beleuchtung und Möbel sind in Ordnung. Anstrengend ist, dass die Büros ständig als Abstellraum benutzt werden und häufig Peripherie und Kabel vom Schreibtisch fehlen. Man ist dann morgens gerne mal damit beschäftigt sich irgendwie Maus und Tastatur zu besorgen. Die Großraumbüros sind eher nicht einladend ausgestattet und auch dort muss man sich erstmal den Platz einrichten, weil wieder irgendetwas fehlt. Diverse Initiativen unseren Arbeitsplatz schöner zu gestalten sind irgendwo verloren gegangen. Sehr schade.

Kommunikation

Die Kommunikation lässt leider sehr zu wünschen übrig. Über viele arbeitsrelevante Themen wird man schwammig oder viel zu spät informiert und vieles bekommt man nur durch den "Flurfunk" mit. Es ist nicht selten vorgekommen, dass ich als Mitarbeiter in meinem Team nicht einmal wusste was für Projekte wir umsetzen, oder welche Termine geplant sind. Man kommt morgens zur Arbeit und erfährt, dass das halbe Team auf dem Weg zum Kunden ist und man seine Pläne für den Tag streichen muss, um die Kunden und Technologien der Kollegen für den Tag zu betreuen.
Viele Arbeiten in ihrer Bubble und sprechen kaum miteinander. Das hat in der Vergangenheit für unzählige Konflikte und Misstrauen gesorgt.

Gehalt/Benefits

Man muss für sein Gehalt wie auf einem Basar pfeilschen und sich jedes Jahr aufs neue durch die gesamte "Behörde" quatschen, dass man angemessen bezahlt werden möchte. Mit TVÖD oder einer angemessenen Vergütung hat das wenig zutun. Die Vergütung der Rufbereitschaft ist ziemlich amüsant im Arbeitsvertrag geregelt. Durch diesen einfachen Satz werden einfach alle Gehaltsverhandlungen rund um die Rufbereitschaft unterbunden und man fühlt sich völlig im Stich gelassen. Auch werden manche Verhandlungen/ Anfragen mit dem Satz beendet "Wenn du X möchtest, dann will ja jeder sowas haben und das können wir nicht machen“.

Interessante Aufgaben

Man muss schon ein starkes Maß an Eigeninitiative mitbringen, dann bekommt man aber auch super abwechslungsreiche und schöne Aufgaben. Wer aber nur seine Kunden betreut und nicht viel Expertise mit bringt wird dagegen eher mehr im täglichen Support eingesetzt und auf Dauer ist das unerträglich zäh. Ich habe versucht einige Projekte anzustoßen, um Teile der täglichen Arbeit zu automatisieren, aber aufgrund der Schwächen in der Kommunikation wurde vieles einfach liegen gelassen, oder gar einem anderen Kollegen in die Hand gedrückt.


Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

AirITSystems Personalteam (Daniela)
AirITSystems Personalteam (Daniela)

Zu Allererst: Danke für deine detaillierte Bewertung. Und danke für die Zeit, die du dir für dieses umfangreiche und sehr menschlich formulierte Feedback genommen hast! Wir möchten uns nicht nur persönlich, sondern auch als Arbeitgeber jedem Feedback stellen. Dazu gehört natürlich auch eine Auseinandersetzung mit kritischen Einschätzungen – wie bei dir im Bereich Kommunikation, dem Verhalten von Vorgesetzten oder deiner Arbeitsausstattung.
Uns liegt es menschlich wie auch beruflich sehr am Herzen, eine wertschätzende und offene Kultur der Zusammenarbeit auf Augenhöhe zu schaffen – du zwar unabhängig von der jeweiligen Abteilung und über alle Standorte hinweg. Mit transparenter Kritik und konkreten Verbesserungsvorschlägen wie deinen (Dankeschön dafür) entwickeln wir uns alle auch persönlich weiter.
Wir freuen uns aber auch sehr, dass du Punkte wie die Work-Life-Balance und der Möglichkeit, die Arbeit an private Umstände anzupassen oder auch die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten bei AirITSystems so positiv bewertest. Wir danken dir herzlich für deine Unterstützung im Team von AirITSystems und wünschen dir für deine weitere Zukunft beruflich wie privat alles Gute!

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Puls

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.