62 von 194 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


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62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Vielleicht sollte sich das Unternehmen auch selbst mal fragen, ob man etwas an sich ändern sollte. Vielleicht liegt das Problem nicht nur bei den Mitarbeitern.
Die Arbeitsatmosphäre hängt stark davon ab, ob man mit den Kollegen eine gemeinsame Sprache findet, um unnötigen Druck zu vermeiden.
Am Anfang sieht in den meisten Fällen immer alles perfekt aus.
Überstunden gelten als selbstverständlich, auch am Wochenende. Eine gute Work-Life-Balance zu haben, ist hier eher die Ausnahme.
Ein sehr hoher Prozent besteht die Probezeit nicht aus unklaren Gründen, auch wenn ihnen etwas ganz anderes versprochen wurde.
Es gibt Kollegen, die diesen Ort angenehm machen, aber solche muss man erst finden.
"Interessante" Aufgaben muss man sich in den meisten Fällen selbst suchen.
Aktuell keine!
Ich komme sehr gerne ins Büro und arbeite mit tollen KollegInnen zusammen.
Guter Arbeitgeber. Führung auf Augenhöhe, wertschätzender Umgang!
Perfekt mit Familie zu vereinbaren.
Viele tolle Möglichkeiten, sich weiterzubilden und Entwicklung entlang von Karrierepfaden!
Ich bin zufrieden mit meinen Gehalt.
Kann ich nicht beurteilen!
Es gibt immer ein offenes Ohr und wir unterstützen uns gegenseitig.
Wertschätzender Umgang mit älteren KollegInnen.
Ehrlich und sehr wertschätzend. Immer ein offenes Ohr und Zeit, wenn erforderlich.
Ich bin zufrieden, mein Büro ist gemütlich und ich kann für Gespräche und Termin auf verschiedene Räume ausweichen.
Ich fühle mich bestens informiert und bekomme immer eine Antwort auf meine Fragen.
Zu gleichen Teilen.
Ich darf meine Ideen einbringen und meine Expertise und kann mich dabei auch noch weiterentwickeln!
Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Firma bisher wirklich sehr gut finde. Für mich ist es einer der besten Arbeitgeber, die ich bis jetzt hatte.
Es ist sehr familiär und man fühlt sich nicht einfach nur wie irgendeine Nummer. Natürlich wird auch viel erwartet, gerade in der Einarbeitung und in der Probezeit, aber dafür bekommt man auch viel zurück.
Was ich besonders gut finde,man wird wirklich eingearbeitet. Es gibt ein eigenes Lab, man kann Dinge testen üben und sich sauber einarbeiten. Das kenne ich von anderen Arbeitgebern so nicht. Da musste man oft eher schauen wie man irgendwie selbst klarkommt.
Auch Schulungen gibt es regelmäßig egal ob neue Technologien neue Hersteller oder andere Themen. Wenn man etwas braucht oder sich weiterentwickeln möchte, kann man einfach nachfragen und bekommt Unterstützung. Das ist meiner Meinung nach nicht selbstverständlich.
Alles in allem bin ich bisher wirklich begeistert und hoffe, dass ich noch viele Jahre hier bleiben kann.
keine
keine
Alters-unabhängiger humorvolles Team ohne Ausgrenzungsgefühl. Freundliche, hilfsbereite Kollegen. Starke Benefits und faire Bezahlung. Lerntechnisch wird einem die Hand gereicht.
Proaktiver gegenseitig Feedback geben während der Einarbeitung und in den ersten paar Monaten.
Respektvoll
Personen zu denen man meist aufsehen kann, Wissensschatz und Arbeits-Ethik technisch.
Kommunikation im Bewerbungsprozess 5/5, Feedback Loop in der Einarbeitung/Probezeit 3/5, Kommunikation über Pläne/neues 5/5.
Freies und eigenständiges Arbeiten, solange die Arbeit vernünftig erledigt wird
Von oben nach unten wird etwas gefordert wo dann auch mit persönlichen GF Gesprächen Druck aufgebaut wird, zu Themen die vorher lange lagen und dann plötzlich halbherzig nach unten umgesetzt wurden.
Von unten nach oben, muss man bei manchen Dingen immer und immer wieder nachhaken und man hat das Gefühl das viele Dinge versucht werden ausgesessen zu werden.
Mehr Struktur und Verschriftlichung für eine bessere und transparente Fairnes und das Unternehmen nicht mehr so wie ein 50 Personen Betrieb führen, für manchen Entscheidungen gibt es nur ein grob formuliertes Schriftstück, welches dann pro Person anders ausgelegt wird.
Generell mehr Transparenz in internen Entscheidungen.
Vor Jahren wurde eine Überarbeitung der Gehaltsstruktur/angeknüpfte Titel angekündigt, jedoch gab es zu dem Thema bisher keine Rückmeldung/Plan der GF, außerdem wird weiterhin die Politik für nicht transparente Gehälter gefahren, wo die Kollegen nicht wissen sollen was die anderen verdienen.
Die flachen Hierarchien, die Nähe und das offene Ohr der Führungskräfte. Man fühlt sich als wertgeschätzter Mensch und nicht als Batterie. Die offene Duz-Kultur schafft ein familiäres Wohlfühlklima und für die Mitarbeiter wird wirklich viel gemacht. Man hat auch das Gefühl, dass die Firma insgesamt auf einem sehr guten und vorausschauenden Kurs ist, die Geschäftsleitung immer einen Plan B hat, und für die Wünsche der Kunden und den Trend der Zeit gut vorbereitet ist. Planvolles Handeln statt blinder Aktionismus. Klasse! :)
Ehrlich gesagt....absolut NICHTS! :)
Die Räumlichkeiten sind nicht ganz optimal aufgeteilt. Techniker haben nun einmal ein anderes Lärmempfinden als Bürokräfte. Das ist aber auch schon der einzige "Motz-Anlass". ;)
Die Räumlichkeiten sind für meinen Geschmack noch etwas zu laut, aber immerhin gibt es 2er Büros. Momentan ist ablauftechnisch und systemseitig vieles im Umbruch und dadurch noch nicht optimal, aber es wird stetig besser.
Die Firma ist bei Kunden und Lieferanten hoch angesehen.
Sehr gut. Viel Flexibilität durch Vertrauensarbeitszeit und mobiles Arbeiten.
Verschiedenste Weiterbildungsmöglichkeiten.
Man verdient kein Vermögen, aber die Gehälter sind fair und es gibt reichlich Benefits.
Soweit ich beurteilen kann, recht gut.
Weitestgehend gut.
Tadellos.
Sehr menschlich, kompetent und angenehm, immer auf Augenhöhe. In dieser Hinsicht die bisher beste Firma in meinem Lebenslauf.
Schon fordernd, aber man bewältigt Herausforderungen im Team. Viel persönliche Freiheit und Mitgestaltungsmöglichkeit.
Wie in fast jedem Unternehmen noch Luft nach oben. Es verbessert sich jedoch gerade.
Absolut.
Ergeben sich immer wieder mal. Es wird nie langweilig.
Weniger Meetings, mehr Umsetzen
Die Rufbereitschaft umgestalten. (Angemessene Vergütung, Angemessene Lern-und Ruhephasen und vielleicht auch mal ein Dankeschön)
Angemessene und gute Ausstattung für alle Mitarbeiter. Eine Abteilung hat große Schreibtische und moderne Ausstattung, während die anderen noch mit kleinen 1080p Bildschirmen arbeiten?
Büroräume im Altbau moderner und attraktiver gestalten. Einheitliche und ordentliche Büroarbeitsplätze in den Großraumbüros. Mehr Lagerfläche außerhalb der Büroräume.
Mitarbeiter transparent und detailliert Informieren und technologienahe Entscheidungen treffen. (Weniger Business-Sprech, mehr mit den Nutzern der Systeme umsetzen)
Im gesamten Betrachtet ist das Betriebsklima eigentlich gut. Es gibt im Unternehmen zwei größere Bereiche, welche unter einem Dach sitzen, aber irgendwie gar nicht angenehm miteinander arbeiten. Außerdem erscheinen mir einige Entscheidungen willkürlich und nicht offen kommuniziert, was das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört hat.
Der Arbeitgeber setzt sich sehr für die Mitarbeiterinnen ein. Es ist möglich Urlaub auch mal kurzfristig zu nehmen und es wird generell sehr darauf geachtet, dass es der Belegschaft gut geht.
Wenn man will bekommt man viele Schulungen, Zertifikate und Co. Das Budget für die Mitarbeiter ist ordentlich und man kann sich mit etwas Fleiß bei der AirIT gut entwickeln!
In meinem Team zählt zu Kollegenzusammenhalt das generelle Meckern über alles und jeden. Sogar Beleidigungen gegen andere Mitarbeiterinnen muss man sich anhören.
Wer nicht daran teilnimmt, oder für eine entspannte Arbeitsatmosphäre sorgen möchte wird wie ein Außenseiter behandelt. Außerdem ist das gesamte Team zu 95% im Homeoffice und das sorgt für eine unangenehme Distanz und kaum Zusammenhalt.
Bei der Kommunikation mit anderen internen Abteilungen ist mir aufgefallen, dass es überall sonst im Unternehmen sehr gut funktioniert und das Zusammenarbeiten auch Spaß machen kann!
Als es um Gespräche zu unserer Rufbereitschaft ging wurde es sehr ungemütlich und schon fast dreißt. Der Aufbau und die Vergütung der Rufbereitschaft sind unterirdisch. Anstatt aber mit den Mitarbeiterinnen gemeinsam darüber zu sprechen und angemessene Lösungen vorzuschlagen nimmt man eine höhere Fluktuation in Kauf. Es wurde zwar eine positive Entscheidung zur Vergütung getroffen, aber dafür, dass man eine Woche lang an sein Notebook, Handy und Firmenwagen gekettet ist, sind das nur Peanuts.
Auch wird erwartet, dass man für sämtliche Technologien ein gutes Verständnis hat und so an der Rufbereitschaft schnell nach Einstellung teilnehmen kann. Da es aber einfach zu viele Kunden und zu viele Bereiche/ Technologien sind, sitzt man dann nach einem langen Arbeitstag gerne morgens um 3 aufrecht vor dem Laptop und versucht wie ein Irrer das Problem zu lösen. Laut Arbeitsvertrag ist die Rufbereitschaft ja maßgeblich für unseren Arbeitsalltag, aber in der Praxis sieht das anders aus.
Ziele für die persönliche Entwicklung werden nicht oder nicht rechtzeitig besprochen und einigen Führungskräften fehlt es an Empathie und Durchsetzungsvermögen.
Mir wurden einige Anfragen auf Arbeitsmaterialien verwehrt, oder in Business Sprech ausgeredet. Ich bin frustriert davon, dass einige meiner Kollegen eine deutlich bessere Ausstattung als ich bekommen haben und ich im Homeoffice weiterhin nur mit einem Bildschirm arbeiten kann, weil mein Notebook nicht mehr leistet. Welcher Systemadministrator arbeitet denn mit nur einem Bildschirm?
Die Ausstattung im Büro hingegen ist in einem Teil des Gebäudes sehr gut und wirklich angenehm. Mein Büro war im Gegenteil dazu sehr einfach eingerichtet. Eine Klimaanlage ist vorhanden, die Beleuchtung und Möbel sind in Ordnung. Anstrengend ist, dass die Büros ständig als Abstellraum benutzt werden und häufig Peripherie und Kabel vom Schreibtisch fehlen. Man ist dann morgens gerne mal damit beschäftigt sich irgendwie Maus und Tastatur zu besorgen. Die Großraumbüros sind eher nicht einladend ausgestattet und auch dort muss man sich erstmal den Platz einrichten, weil wieder irgendetwas fehlt. Diverse Initiativen unseren Arbeitsplatz schöner zu gestalten sind irgendwo verloren gegangen. Sehr schade.
Die Kommunikation lässt leider sehr zu wünschen übrig. Über viele arbeitsrelevante Themen wird man schwammig oder viel zu spät informiert und vieles bekommt man nur durch den "Flurfunk" mit. Es ist nicht selten vorgekommen, dass ich als Mitarbeiter in meinem Team nicht einmal wusste was für Projekte wir umsetzen, oder welche Termine geplant sind. Man kommt morgens zur Arbeit und erfährt, dass das halbe Team auf dem Weg zum Kunden ist und man seine Pläne für den Tag streichen muss, um die Kunden und Technologien der Kollegen für den Tag zu betreuen.
Viele Arbeiten in ihrer Bubble und sprechen kaum miteinander. Das hat in der Vergangenheit für unzählige Konflikte und Misstrauen gesorgt.
Man muss für sein Gehalt wie auf einem Basar pfeilschen und sich jedes Jahr aufs neue durch die gesamte "Behörde" quatschen, dass man angemessen bezahlt werden möchte. Mit TVÖD oder einer angemessenen Vergütung hat das wenig zutun. Die Vergütung der Rufbereitschaft ist ziemlich amüsant im Arbeitsvertrag geregelt. Durch diesen einfachen Satz werden einfach alle Gehaltsverhandlungen rund um die Rufbereitschaft unterbunden und man fühlt sich völlig im Stich gelassen. Auch werden manche Verhandlungen/ Anfragen mit dem Satz beendet "Wenn du X möchtest, dann will ja jeder sowas haben und das können wir nicht machen“.
Man muss schon ein starkes Maß an Eigeninitiative mitbringen, dann bekommt man aber auch super abwechslungsreiche und schöne Aufgaben. Wer aber nur seine Kunden betreut und nicht viel Expertise mit bringt wird dagegen eher mehr im täglichen Support eingesetzt und auf Dauer ist das unerträglich zäh. Ich habe versucht einige Projekte anzustoßen, um Teile der täglichen Arbeit zu automatisieren, aber aufgrund der Schwächen in der Kommunikation wurde vieles einfach liegen gelassen, oder gar einem anderen Kollegen in die Hand gedrückt.
- Auf Feedback auch intern wird bis auf wenige Ausnahmen gehört und auch spürbar was gemacht
- ein gewisses "wir" spürt man - auch ein kurzer Austausch mit der GF an der Kaffeemaschine ist nicht unüblich und fühlt sich menschlich an
- "Kompetenz" aus dem Markenspruch wird wirklich ernstgenommen und gefördert
- Es ist viel Veränderung drin, Stillstand gibt es eigentlich nicht (muss man aber auch mögen)
- Interne Karriere (auch über Bereiche hinweg) ist durchaus möglich
- Shared Desk Plätze überall im Haus oder zumindest in den Abteilungen gleich ausstatten
- Gehaltsthema mal wie eigentlich angekündigt ganzheitlich angehen statt Kleckerlösungen zu finden / es aufzuschieben bzw. das ganze zumindest offen kommunzieren, denn wo bei anderen Themen hunderte Artikel im Intranet kommen (Stichwort Overload), wird hier gar nichts gesagt
Hinsichtlich der Stimmung bei der Arbeit insgesamt nur positive Erfahrungen gemacht.
Man hört viel gutes durch die Kunden und auch Neukunden die auf uns aufmerksam geworden sind durch positive Mundpropaganda
Kurfristig frei bekommen ist möglich, auch in stressigen Zeiten wenn man es wirklich braucht. Manchmal ist es durchaus viel auf einmal, aber es wird auf Ausgleich geachtet und Bedenken dazu werden meiner Auffassung nach ernst genommen. Den Stern mehr gäbe es bei einem passenden Mental-Health Programm, wo Bedenken gesammelt und potenzielle Gefährdungen so identifiziert werden würden.
Hier ist sehr viel möglich, sei es in house als auch extern - da ist bei Schulungen eigentlich fast keine Grenze gesetzt.
Hier ist am ehesten Luft nach oben. Gehaltsbänder im Intranet sind Uralt, wirklich viel tut sich wohl nicht in dem Bereich, bekannte schlechte Bewertung des Themas durch die Kollegen wird gefühlt totgeschwiegen. Ich bin nicht unzufrieden, weil mehr als dieses Thema zählt - dennoch bekommt man bei der Konkurrenz oder auch (entspannterer) interner IT (teils deutlich) mehr.
Man hilft untereinander, tauscht Wissen aus. Finde ich soweit top.
viele junge Teams, aber auch im Umgang unterschiedlicher Generationen miteinander noch nichts schlechtes erlebt.
Noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Klare Hierarchie gibt es, aber seltenst wird von oben herab etwas durchgedrückt und wenn dem so ist wird es meiner Erfahrung nach immer begründet.
Büroräume haben je nach Abteilung definitiv schonmal bessere Zeiten gesehen. Neubau und EG/1.OG im Altbau sind gut, im 2. OG würde ich nicht so gern täglich sitzen durch Dachschrägen und spürbar altes Gebäude. Laptop und Firmenhandy immer vom neusten Stand, Monitore je nach Platz mal älter / mal neuer.
Manchmal versucht man über alle Kanäle so viel wie es geht zu kommunizieren, das ist dann etwas overload. Für interne Projekte würde ich eher schauen Mitarbeiter auch als Multiplikatoren zu nutzen, statt immer über die Führungslinie, Intranet etc zu gehen.
Man kann bei den Aufgaben immer mal wieder gut mitbestimmen, bekommt nicht nur Dinge aufgedrückt und kann sich gut einteilen was man wann macht. Das hält es interessant.
Es gibt viel Potenzial - in anderen Abteilungen gibt es nicht so massive Probleme. Die Aufgaben sind grundsätzlich interessant und die Umgebung spannend.
Rein vom Umfeld her habe ich sehr gerne dort gearbeitet.
Es gibt leider kaum etwas, was ich "gut" finde.
Ich wollte schon früher eine Bewertung schreiben, wollte aber erst auf mein Zeugnis warten. Jetzt nach fast 9 Monaten ist es endlich da, wenn auch unvollständig und fehlerbehaftet.
Was ich hier schreiben würde wäre nur eine Wiederholung der vorherigen Punkte.
Ich möchte hier jetzt keinen Roman schreiben, daher nur ein paar Stichpunkte:
- unbedingt Führungskompetenzen aufbessern
- Vetternwirtschaft beenden oder strikter trennen
- Zuhören und Lösungen finden, statt immer nur mit dem Holzhammer den eigenen Willen durchsetzen
- etwas modernere Arbeitsplätze schaffen
- Gehaltsniveau überarbeiten
- versuchen die Mitarbeiter zu halten, auch wenn sie nach der eigenen Auffassung "keine Leistungsträger" sind. (Leistungsträger sind die Mitarbeiter, die 10-14 Stunden täglich arbeiten ohne sich zu beschweren)
- Die Bewertungen hier nicht innerhalb des Unternehmens pushen (es ist Methode, dass gerade neue Mitarbeiter dazu aufgefordert werden, hier gute Bewertungen zu hinterlassen - bei Führungskräften wird dies besonders gerne gefordert)
- Den zahnlosen Betriebsrat stärker machen
- Angeforderte Arbeitszeugnisse nicht erst nach mehrfachen Erinnerungen und einer gesamten Wartezeit von 9 Monaten ausstellen
- Zwischenzeugnisse ausstellen, wenn diese gefordert sind. Soweit ich weiß hat keiner aus meiner alten Abteilung jemals ein Zwischenzeugnis erhalten, wenn er es angefordert hat
- Arbeitszeiten reduzieren
- Unbedingt das Thema Work-Life-Balance angehen
- direkt in die Abteilungen schauen. In manchen Bereichen ist ja vielleicht auch alles gut. Aber in einigen Bereichen herrschen unmenschliche Arbeitsbedingungen
Mein altes Team hat sich nun nahezu komplett aufgelöst. Dies ist ein Resultat aus den von mir angebrachten Punkten. Ich wünsche dem neuen Team viel Erfolg und hoffe, dass sich mit dem frischen Wind nun auch einiges ändert. Vielleicht ist man jetzt endlich einmal aufgewacht und stellt fest, dass es eine Ursache für den Weggang der vielen Mitarbeiter geben muss.
Es kommt immer darauf an, welchen Stand man zur Führungsetage hat. Wenn man bereit ist, täglich 10 Stunden und mehr zu arbeiten, dies ohne Gegenwehr hinnimmt und auch sonst nie Kritik ausübt - ja, dann könnte man hier vielleicht sogar einen zweiten oder gar dritten Stern vergeben
Am Anfang wird sehr positiv berichtet. Es dauert ein bisschen, bis man all meine aufgeführten Punkte dann selbst bemerkt. Spätestens dann ändert sich sicherlich das Meinungsbild.
Wie bereits unter "Arbeitsatmosphäre" geschrieben: Täglich mindestens 10 Stunden sind keine Ausnahme. Hinzu kommen Rufbereitschaften, die einen die komplette Nacht rauben können. Völlig zerstört beginnt man dann pünktlich um 8 Uhr wieder seinen Dienst. Wenn man Glück hat, dann darf man auch nach einer "zerstörerischen Nacht" erst etwas später anfangen.
Freie Tage und Urlaub müssen erkämpft und schon fast erbettelt werden, weil man ja immer chronisch unterbesetzt ist und jeden Mitarbeiter braucht. Wenn die eigenen Kinder krank sind, dann gibts auch mal von der Seite Sprüche, weshalb denn die Kinder wohl ständig krank sind.
Hier wird wirklich viel geboten. Schulungen und Zertifizierungen sind wirklich möglich. Einen Stern Abzug gibt es dafür, weil diese teilweise schon erzwungen werden.
Eher unterdurchschnittlich. Gehaltsverhandlungen sind nahezu unmöglich - es sein denn, man ist ein auserwählter (siehe Arbeitsatmosphäre).
Mir ist es in der gesamten Zeit die ich dort war nicht gelungen, etwas an der Schraube zu drehen. Es wurde mehrmals zugesagt und dann doch wieder nicht gemacht.
Weihnachtsgeld/Urlaubsgeld gibt es hier ebenfalls nicht. Während meiner Zeit in dem Unternehmen wurde nicht einmal die Rufbereitschaft vergütet, sondern man hat sie quasi mit dem ohnehin unterdurchschnittliche Gehalt abgedeckt.
Einmal im Jahr gibt es eine kleine Prämie. Nicht verhältnismäßig wenn man Arbeitszeit, Rufbereitschaft und co dagegen setzt - aber besser als nichts und es ist nur fair, es hier zu erwähnen.
Man bemüht sich hier wirklich. Ein bisschen geht da aber noch.
Es kommt natürlich immer darauf an, in welcher Abteilung man arbeitet. Weitestgehend kann man sich auf die Kollegen aber verlassen.
Auch hier habe ich nichts negatives mitbekommen
Wenn man hier auch 0 Sterne vergeben könnte, so wäre das hier angemessen. Die Teamleiter sind im Grunde auch nur unter Druck der Bereichsleitung. In meinem Bereich hat es kein Teamleiter lange ausgehalten und ist entweder entlassen worden oder mit Burn-Out aus dem Unternehmen gegangen. Selbst ein Teamleiter mit 25 Jahren Betriebszugehörigkeit hat das Unternehmen verlassen, weil ihm der Druck inzwischen zu hoch wurde. Oberhalb der Teamleiter ist meiner Meinung nach das Problem zu finden - dort ist man wortgewandt, schlagkräftig und auch offensiv genug um alle möglichen Probleme anzugehen. Jedoch hat man nach meiner Auffassung leider absolut keine Kompetenz im Bereich der Personalführung.
Den Mund öffnen und etwas sagen: Das trauen sich nur wenige, denn dann wird einem das Leben dort, im wahrsten Sinne des Wortes, zur Hölle gemacht - bis man dann eigenständig das Unternehmen verlässt. Im Schutze der Geschäftsführung. Typisches Verhalten in einer Vetternwirtschaft.
Der Arbeitsplatz ist in einem älteren Gebäude. Der untere Bereich und das 1. OG sind recht modern gestaltet. Logisch, denn hier findet auch Kundenverkehr statt und die Flotte rund um die Geschäftsführung ist dort.
Im 2. OG sieht es dann schon anders aus. Flure dunkel, Teppichboden vermutlich aus den 90er (in einem entsprechenden Zustand). Wenig Licht, defekte Heizkörper und alte und teilweise nicht funktionierende WC-Bereiche. Ein paar traurige Trennwände die fast schon willkürlich irgendwo stehen, sollen dafür sorgen, dass man in den großen Büros ein bisschen ungestörter arbeiten kann. Kabel liegen quer rum, Kabelkanäle haben schon bessere Zeiten gesehen und die Fenster pfeifen bei Wind ein bisschen. Aber es gibt eine Klimaanlage (wenn sie denn ausnahmsweise mal funktioniert) - ansonsten kann man es dort auch nicht aushalten, da sich die zweite Etage direkt unter dem Dach befindet.
Man kann allerdings von zuhause aus arbeiten - dann muss man das dort nicht ertragen.
Bezüglich Ergebnisse und Gewinne gibt es tatsächlich eine beeindruckende Transparenz. Weitere Kommunikation ist okay mit Luft nach oben.
Hier gibt es wirklich nichts zu beanstanden
Die Technologien sind ganz interessant und die Aufgaben auch. Leider sehr monoton und wenig abwechslungsreich. Im Grunde ist der Arbeitsablauf immer der gleiche. Ein bisschen wie am Fließband in einer Fabrik.
Ich finde wirklich gut, dass wir uns nicht ausruhen und in Ruhe ganz schrecklich toll finden wollen! Wir wollen gut sein, wollen menschlich sein, in Teams zusammenarbeiten, auch mit Führungskräften Teams bilden, wir wollen fair miteinander umgehen, kooperative Führung soll unser Alltag sein, wir wollen transparent sein und verlässlich untereinander, unser Umgang mit Fehlern macht uns einen leichten Umgang mit Verfehlungen - diese ganze Kultur zu schaffen und zu fördern ist viel und macht einen ordentlichen Teil des Großen und Ganzen in diesem Unternehmen aus!
Jammern auf ganz hohem Niveau und auch das erledige ich im direkten Gespräch mit meinem Vorgesetzten.... ich möchte ja etwas adressieren und wenn möglich bewirken!
Ganz üblich: Mit solchen Dingen wende ich mich an meinen Vorgesetzten.
wir sind vielfältig in den Charakteren und das empfinde ich als positiv, weil es vielfältige Sichtweisen ermöglicht
Das Unternehmen fördert diese Balance
Entwicklung ist ausdrücklich erwünscht und gefördert, bewegliche Gehirne sind herzlich willkommen!
wirklich gut und ich wähle nicht alle Sterne, weil wir alle nur fehlbare Menschen sind.
Auch hier habe ich nichts Negatives erlebt.
Keiner von uns ist perfekt! Das Wissen darum und zielführende Kritik untereinander sind Alltag, ebenso die echte Zusammenarbeit mit Vorgesetzten - und das macht das Vorgesetztenverhalten für mich so erwähnenswert gut!
Durchweg positiv und auch hier möchte ich aussprechen, dass nicht immer alles nur toll ist, JEDOCH begenet mir nicht Ignoranz oder Taubheit, demnach kann es hilfreich sein, den Finger in die Wunde zu legen!
wie überall auf der Welt nicht perfekt, das Ziel einer wirklich guten Kommunikation wird jedoch stringent verfolgt und ist ein präsentes Dauerthema.
Ich habe noch nichts Gegenteiliges mitbekommen, insbesondere seit dem Wechsel der Geschäftsführung
oh ja und ich lerne Dinge, deren Bezeichnung ich zuvor nicht mal schreiben konnte. "Innovation ist keine Pflicht, ÜBERLEBEN aber auch nicht" ....also doch Innovation und interessante Aufgaben
So verdient kununu Geld.