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Bewertungen

268 Bewertungen von Mitarbeiter:innen

kununu Score: 2,5Weiterempfehlung: 21%
Score-Details

268 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein Unternehmen schafft sich ab.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Wo sol man da Anfangen?

Arbeitsatmosphäre

Unsicherheit, Chaos, Micromanagement seit Verkünden der LayOffs

Image

Im freien Fall

Work-Life-Balance

37,5 Stunden Woche

Umwelt-/Sozialbewusstsein

2X pro Woche ins Office für den „Zusammenhalt“

Kollegenzusammenhalt

Das einzig Gute

Vorgesetztenverhalten

Unsicherheit resultiert im Micromanagement

Arbeitsbedingungen

Laptops gehen in die Knie vor lauter Sicherheitssoftware

Kommunikation

1200 Menschen verlieren ihren Job und das Führungsteam übernimmt keine Verantwortung.


Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen
Mehrfachbewertung

Von Top zu Flop. Dank schlechten Leadership.

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Mülheim (Ruhr) gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gehalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Senior Leadership, C-Level Wechsel. Die Entscheidungen ruinierten das Unternehmen.

Verbesserungsvorschläge

Senior Leadership, C-Level Wechsel. Die Entscheidungen ruinierten das Unternehmen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

4Hilfreichfinden das hilfreich13Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Toxic, Unfair, Unethical Employer

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

The team Spirit, Although everyone is broke apart, are supporting each other in this difficult times

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Almost everything, no value for the employees who have delivered consistently

Verbesserungsvorschläge

Everything needs improvement. It was one of the best employer to work in the past. But now with all wrong management decisions it has fallen apart. No motivation left, you take the VLP or not. What remains is bunch of people who are demotivated, want to leave as soon as possible if they get good opportunity outside. Cant expect loyalty. Suggestion is Take care of your employees, you cannot grow without their support.

Arbeitsatmosphäre

Toxic

Work-Life-Balance

Always tensed what will happen next

Gehalt/Benefits

That is the only thing that is descent, so they taking advantage of us

Kollegenzusammenhalt

Is falling to zero on daily basis

Vorgesetztenverhalten

Toxic

Arbeitsbedingungen

Depressing and toxic

Kommunikation

No Transparency


Image

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

6Hilfreichfinden das hilfreich17Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Gute Kollegen, schwaches Management

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die meisten Teams bestehen aus jungen, motivierten Menschen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Transparenz. Falsche Entscheidungen. Geheimniskrämerei. Entscheidungen über Nacht.

Verbesserungsvorschläge

Transparent gegenüber den Mitarbeitern sein und die eigenen Fehler eingestehen.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist nicht schlecht, aber auch nicht gut – das wäre gelogen. Wenn das Arbeitsumfeld von Unklarheiten geprägt ist, kann man schlecht von einer guten Atmosphäre sprechen. Unter Kollegen läuft es je nach Konstellation ganz okay, aber zwischen dem oberen Management und den Mitarbeitern ist das definitiv ein Streitpunkt. Insgesamt ist die Atmosphäre nicht gut.

Image

Man arbeitet für ein Unternehmen, das mit einer falschen Strategie entweder dreimal so groß werden will – oder über Nacht auf ein Drittel schrumpft, und das alles auf Kosten seines Images. Welches Image eigentlich?!

Work-Life-Balance

Wenn man ständig mit einem Übermaß an Unklarheiten und unvollständigen Informationen konfrontiert wird, lässt sich kaum sagen, ob eine Work-Life-Balance überhaupt existiert.

Karriere/Weiterbildung

Keine. Absolut nichts.

Gehalt/Benefits

Gemessen am Arbeitsvolumen und meiner Qualifikation ist das Gehalt niedrig. Dazu kommt eine unklare berufliche Zukunft – und was am schlimmsten ist: keinerlei erkennbare Karriereperspektive.

Vorgesetztenverhalten

Den Vorgesetzten ist kaum zu vertrauen – angefangen von der Art zu reden über Mimik und Tonfall bis hin zu Entscheidungen, die schwerwiegend falsch sind und die Arbeit und Zukunft tausender Menschen beeinflussen.

Arbeitsbedingungen

Eines Tages wurde die Büropflicht von einem auf zwei Tage erhöht – eine Entscheidung über Nacht. Doch weder gab es genug Schreibtische noch ausreichend Parkplätze. Es ist wirklich schwer zu toppen: den Arbeitstag morgens mit einer halbstündigen Parkplatzsuche zu beginnen und ihn abends mit einem Strafzettel zu beenden.

Kommunikation

Kommunikation ist reichlich vorhanden – allerdings hauptsächlich dann, wenn es schlechte Nachrichten zu überbringen gibt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

6Hilfreichfinden das hilfreich15Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

ALDI DX ist nicht zu empfehlen, mehr Schein als Sein und viel Wahllosigkeit

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung für dieses Unternehmen in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Gebäude (außer Parkplätze)
- Zwischenmenschliches
- Work-Life-Balance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Kommunikation
- Schlechtes Management und Führungskräfte
- Mehr Schein als Sein
- Wahllose Entscheidungen
- Hardware
- Kein Zielbild
- Keine Perspektive (besonders für junge Menschen)

Verbesserungsvorschläge

Wenn das Management und die 5000 Manager nichts entscheiden können und dabei jede Maßnahme vom Business gegeben wird, dann schmeißt das Management raus und gliedert die IT ins Business ein. Rationale Entscheidungen müssen getroffen werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war vor 2 Jahren noch wirklich toll. Viele motivierte Mitarbeiter haben dazu geführt, dass man dachte man ist Teil von etwas Großem. Mittlerweile ist es seit knapp einem Jahr komplett gekippt. Mit jeder Townhall kommen neue (schlechte) Neuigkeiten für Mitarbeiter. Angefangen dabei dass die Präsenzzeit angehoben wurde zu 2 mal die Woche im Büro (wobei ein Haufen Leute eingestellt wurden, welche 300+ KM zum Standort haben), über Streichung von Überstunden (welche im Bewerbungsgespräch als Teil des Gehalts angesehen wurden) zu Streichung von 1000+ Stellen.

Die Stimmung ist gedrückt und man kriegt den Eindruck, dass keiner mehr hier arbeiten möchte.

Image

OK, nun rückläufig.

Work-Life-Balance

Das muss man ALDI (noch) lassen: Hier ist die Arbeitszeit äußerst flexibel und Familie bzw. Privatleben wird respektiert. Ändert nichts daran, dass manche deutlich zu viel Freizeit haben, da hier auch zu lockere Hand gelassen wird. Dadurch mogeln sich unglaublich viele Leute durch, begehen härteste Form von Arbeitszeitbetrug und es fällt den "IT-Managern" noch nicht mal auf.

Karriere/Weiterbildung

Ein absolutes Würfeln wer bei ALDI DX eine Beförderung erhält. Weiterbildungen sind Massenware und es gibt dabei nicht mal genug Teilnahmeplätze. Wenn man hier vor 10 Jahren angefangen hat, hat man Karriere gemacht (weil man da war, nicht weil man gut ist).

Gehalt/Benefits

Gehalt ist okay, aber nichts außergewöhnliches. Schlimm ist viel mehr, dass jeder Dritte hier eher Überbezahlt ist: fake it, till you make it!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Referenz.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war meines Eindrucks nach super und ist es auch bis jetzt.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Referenz.

Vorgesetztenverhalten

In meinem Fall wirklich toll, sobald man allerdings nach links und recht schaut, ist es grauenvoll. Vorgesetzte werden hier nach Nase ausgesucht. Führung kann hier fast keiner.

Arbeitsbedingungen

Die Hardware ist das was dich am Morgen an deinen Nervenkostüm zweifeln lässt. Wartezeiten von 30 Minuten (z.T. täglich!!) sind normal, da ein Update nach dem anderen folgen muss. Große Softwareprodukte werden hier implementiert wie löchrige Socken, sodass man denken könne keiner hätte Ahnung von dem was er hier macht und wie man Tools nutzten kann. Die Arbeitsplätze vor Ort sind allerdings ok und die Gebäude auch.

Kommunikation

Die Kommunikation ist grauenhaft. Jeder Information landet bei den Richtigen zu spät, politische Kämpfe führen zu Verzögerungen und am Ende gibt es unglaubliche viele Führungskräfte ("IT-Manager"), welche nicht managen und damit nicht kommunizieren können. Es galt: wer lang genug dabei ist, wird Manager. Kommunikation wurde z.T. nicht schriftlich gegeben, sondern nur mündlich von Abteilungsleitern in Präsenz mitgeteilt.

Gleichberechtigung

Das ist schon ganz ordentlich hier.

Interessante Aufgaben

Es ist und bleibt eine Showeinlage. Jeder ist hier so unglaublich brutal überbeschäftigt und hat so unglaublich viel Druck. Der Fakt ist, dass sich hier viele ausruhen können, da die Aufgaben nicht im Ansatz so viele Leute gebraucht haben wie vermutet und kalkuliert. Das führt nun genau zu diesem Szenario, dass es zu Massenentlastungen kommt. Aufgaben welche ein senior super expert hat, werden von Junior-Kollegen in kurzer Zeit erledigt. Eine Wichtigtuerei ohne Ende zwischen den Mitarbeitern. Und die Überstunden (Leute haben z.T. 40+ Stunden, weil diese ausgezahlt werden) häufen sich, weil vorgegeben wird, dass so viel zu tun sei.
Es gilt auch hier: einige Wenige haben es für viele kaputt gemacht und suchen nun die Schuld lediglich beim Management. Dass Millionen verbrannt wurden in Projekten, welche keinerlei Outcome hatten - das bleibt gerne vergessen in der Wut hier.
Daher nein: die Aufgaben sind nicht wirklich interessant.

2Hilfreichfinden das hilfreich10Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

so schnell wie möglich das sinkende Schiff verlassen

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

aktuell sehr toxische Arbeitsklima

Image

einfach mal Aldi DX in den News googlen

Work-Life-Balance

3 Tage HO und 2 Tage Büro

Karriere/Weiterbildung

Aktuell Beförderungsstop

Gehalt/Benefits

Gehalt ist leicht über den Durchschnitt

Kollegenzusammenhalt

In den kleinen Teams herrscht nocht zusammenhalt, aber am Ende des Tages kämpft jede Abteilung gegen die andere, aus Angst.

Vorgesetztenverhalten

Hängt stark vom Team/Abteilung ab, aber aktuell tendenz sinkend

Kommunikation

nicht vorhanden

Interessante Aufgaben

Vieles wird geoutsourced


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

5Hilfreichfinden das hilfreich11Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Flexibilität und Gehalt gut, der Rest leider nicht mehr - enttäuschende Unternehmenskultur

3,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt, die flexiblen Arbeitszeiten und die meisten Kollegen im Team

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Meine Erfahrung bei ALDI DX war am Ende leider äußerst enttäuschend. Besonders negativ hervorzuheben ist der Umgang mit Mitarbeitenden im Trennungsprozess. Mir wurde kurzfristig und ohne nachvollziehbare Grundlage ein Aufhebungsvertrag mit einem völlig unangemessenen Angebot vorgelegt. Erst durch anwaltliche Unterstützung konnte eine akzeptable Lösung erreicht werden. Die angeführte Begründung wirkte dabei fadenscheinig und in keiner Weise transparent oder fair kommuniziert.

Besonders erschreckend war für mich jedoch das Verhalten meines direkten Vorgesetzten. Er wusste über den gesamten Prozess Bescheid und wusste auch, dass ich extra ins Büro bestellt wurde, um den Aufhebungsvertrag vom Director entgegenzunehmen. Trotzdem hat er es an diesem Tag nicht einmal geschafft, mir guten Morgen zu sagen oder ein persönliches Gespräch zu suchen. Wochen später kam dann lediglich eine WhatsApp-Nachricht mit einer halbherzigen Entschuldigung. Als ich schließlich vor Ort war, um meine Hardware zurückzugeben, verlief auch dieses Gespräch genauso unprofessionell und unangenehm, wie ich ihn leider kennengelernt habe: ein unsicheres Herumdrucksen und ein lapidares „Ich habe dir ja schon geschrieben, es tut mir leid.“ Mehr kam nicht. Kein ehrliches Gespräch, keine Verantwortung, keine menschliche Größe.

Rückblickend entstand für mich der Eindruck, dass dies Teil einer größeren personellen Umstrukturierung bzw. Kündigungswelle war, über die inzwischen auch öffentlich berichtet wurde. Umso enttäuschender war der fehlende respektvolle und wertschätzende Umgang mit Mitarbeitenden.

Positiv hervorheben kann ich lediglich das Gehalt sowie die Flexibilität durch Homeoffice und freie Zeiteinteilung. Diese Rahmenbedingungen waren attraktiv und haben den Arbeitsalltag erleichtert.

Leider hat sich die Unternehmenskultur im Laufe der Zeit stark zum Negativen verändert. Das Arbeitsumfeld hatte am Ende nur noch wenig mit dem Arbeitgeber gemeinsam, bei dem ich ursprünglich gerne angefangen habe. Vertrauen, Transparenz und Fairness blieben aus meiner Sicht zunehmend auf der Strecke.

Insgesamt kann ich ALDI DX daher heute nicht mehr empfehlen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

1Hilfreichfindet das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

First Come, First Served – oder: Das teuerste Experiment der deutschen IT-Geschichte

2,8
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Kollegen und die IT Teams

Verbesserungsvorschläge

Es gibt Dinge die man nicht erfinden kann. Was gerade passiert ist so ein Moment. Man möchte lachen. Man möchte weinen. Und man fragt sich ernsthaft ob die Verantwortlichen jemals in ihrem Leben mit einem echten IT-Mitarbeiter gesprochen haben. Eine IT Organisation geführt von BWL Experten.

Der Konzern wollte Stellen abbauen. Nicht aus wirtschaftlicher Not – das wurde explizit betont. Sondern weil die Marge noch etwas optimierbarer wäre. Man engagierte eines der teuersten Beratungshäuser der Welt. Das Honorar geht in Regionen die normale Menschen sich nicht vorstellen können. Die Präsentationen waren sicher beeindruckend.

Der Plan hingegen war simpel. Fast schon elegant. First Come, First Served.
Das ist er. Das ist der Plan. Das ist das Ergebnis von wochenlangen Workshops, Hunderten von Beraterstunden und einem Honorar das man lieber nicht laut ausspricht. Wer zuerst eine E-Mail schickt bekommt Geld. Wer zu spät kommt schaut in die Röhre.

Was das Beratungshaus dabei möglicherweise nicht ausreichend bedacht hat: Die Zielgruppe sind IT-Mitarbeiter.

Menschen die täglich Prozesse automatisieren. Die Skripte schreiben. Die verstehen was ein Timestamp bedeutet. Die begreifen was First Come First Served im digitalen Zeitalter heißt.

Das Ergebnis war so vorhersehbar dass man weinen möchte. Ganze Teams koordinierten sich. Automatische Senderegeln. Abgestimmte Zeitpunkte. Innerhalb der ersten Minuten war ein erheblicher Teil der Plätze vergeben – nicht an die Menschen die man loswerden wollte, sondern an koordinierte Gruppen die schnell begriffen hatten dass dies ein Rennen war.

Kritische Funktionseinheiten: weg.
Teams die man behalten wollte: Weg oder auf der Warteliste.
Teams die man abbauen wollte: ebenfalls auf der Warteliste, weil zu langsam.

Das Programm hatte rollenbasierte Schwellenwerte. Klingt professionell. Ist es auch – wenn man rollenbasierte Arbeit hat. In einer modernen IT-Organisation ist Wissen aber nicht rollengebunden sondern teamgebunden, personengebunden, in informellen Netzwerken verankert die auf keiner Orgchart sichtbar sind. Ein OpsExpert ist nicht austauschbar mit einem anderen OpsExpert aus einer völlig anderen Abteilung – auch wenn beide denselben Titel tragen und der Threshold beide gleich behandelt. Mit anderen Worten: Man hat Äpfel gezählt ohne zu merken dass manche Äpfel Orangen waren – und jetzt wundert man sich warum der Obstsalat nicht schmeckt.

Das Programm hatte in seiner Selektionswirkung nicht die gewünschten Bereiche getroffen. Es hatte die Schnellen getroffen. Und in einer IT-Belegschaft sind die Schnellen nicht zwingend die Entbehrlichen.

Bravo.

Jetzt wird über Lösungen nachgedacht. Zum Beispiel Umschulung oder Outsourcing. Wissen das Jahre braucht um zu wachsen soll in Monaten transferiert werden. Das ist ungefähr so realistisch wie die Hoffnung einen Herzchirurgen dadurch zu gewinnen dass man einem engagierten Buchhalter ein Intensivprogramm in Anatomie anbietet.

Das externe Beratungshaus ist natürlich längst beim nächsten Kunden. Mit neuen Slides. Mit denselben Frameworks. Mit derselben Confidence. Und irgendwo in einer Keynote beim nächsten Branchenkongress wird dieses Programm vielleicht sogar als Best Practice erwähnt. Ohne die Fußnote die erklären würde was tatsächlich passiert ist.

Für alle zukünftigen Geschäftsführungen eine kurze Checkliste. Kostenlos:
-Frag jemanden der versteht wie IT-Mitarbeiter denken bevor du ein digitales First-Come-First-Served-Programm für IT-Mitarbeiter designst.
-Institutionelles Wissen ist nicht fungibel. Das steht in jedem Lehrbuch. Lies das Lehrbuch.
-Und beim nächsten Mal: Einfach die Mitarbeiter fragen was sie brauchen um zu bleiben. Revolutionär. Ich weiß. Aber deutlich billiger.

Wir werden sehen wie IT Systeme ausfallen, Projekte werden 3 mal so lange dauern, Experten werden auch ohne Abfindung das Handtuch schmeißen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

17Hilfreichfinden das hilfreich24Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

ALDI DX - Keine gute Entscheidung

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nichts, es gibt nichtmal Parküplätze

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

:D

Verbesserungsvorschläge

Während CLR sollte jeder überdenken für diesen Arbeitgeber arbeiten zu wollen. Ansonsten macht es nicht viel Sinn hier was zu schreiben, weil es sowieso nicht angenommen wird

Arbeitsatmosphäre

Erdrückend durch Kostenersparnis. Outsourcing (ALDI India) und kaum positives zu berichten.

Image

War mal gut, heute aus interner Sicht: "Ich gehe frewillig"

Work-Life-Balance

Gut. Du kannst innerhalb der Arbeitszeit Termine wahrnehmen und Arbeit aufteilen. Wobei das ja auch eher zeitgemäß ist und keine besonders tolle Leistung von ALDI selbst.

Karriere/Weiterbildung

Keine. Machen oder gehen. Keine Trainings, keine Versprechen, keine Boni, keine Entwicklung, keine individuelle Verbesserung

Gehalt/Benefits

Gehalt brachenüblich, für Manager aber eher hoch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Keine Sozialleistungen außer die gesetzlichen. Benefits sind eher ein Witz

Kollegenzusammenhalt

Schlecht, wobei je nach Bereich unterschiedlich. Besonders im Development-Bereich aber eher jeder für sich.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind idR. die Vorgesetzten, daher kann diese Frage nicht ernsthaft beantwortet werden

Vorgesetztenverhalten

In Ordnung. Jeder guckt halt auf sich. People Prozess obsolet, da gute Leistung sowieso nicht honoriert wird, außer du bist der beste Freund vom Personalvorgesetzten.

Arbeitsbedingungen

Grausam, wenns möglich werde von gesetzeswegen, würde ALDI nur das nötigste tun. Durch 37,5h/Woche Arbeitsmentalität (wird übrigens als Ausrede für fasr alles genommen) verspricht der Arbeitgeber angenehme Bedingungen. Laptops (Standardeqimpment) ist schrott. Da brauch man keine Angst zu haben, dass innerhalb des Unternehmens KI Einsatz zu Kostenersparnissen führen wird. Entwicklungen und Fortschritt wird weder honoriert noch gewertschätzt. Hauptsache machen und am besten billig.

Kommunikation

Top-down, also das was oben bechlossen wird, wird einfach nur FYI weiter gegeben, kaum Mitwirkung

Gleichberechtigung

Nicht besonders hervorzuheben. Standard.

Interessante Aufgaben

War mal gut, wurde durch Kosten-spar-Mentalität aber wieder über board geworfen. Es gilt eher: billiger = besser.

6Hilfreichfinden das hilfreich18Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

ALDI DX - Entwicklung in die falsche Richtung. Achtung vor falschen Versprechungen in Stellenanzeigen!

1,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Mülheim (Ruhr) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Gehalt
- Abwechslungsreiche Aufgabben und Einblicke in verschiedene Bereiche

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Kommunikation und Entscheidungen der Führunsebene
- Hybrides Arbeitsmodell (2 Tage/Woche Büro) wo zuvor die Möglichkeit zu deutlich mehr remote-Work bestand
- Kein Betriebsrat

Verbesserungsvorschläge

40% Office-Regelung bedenken, insbesondere im Hinblick darauf, dass man zuvor in ganz Deutschland Mitarbeitende eingestellt hat. Die Attraktivität von ALDI DX hat aufgrund mehrerer unvorteilhafter Entscheidungen sehr gelitten und es wird sicher nicht einfach sein, so attraktive Bewerber*innen zu finden.

Andere Unternehmen zeigen, wie es deutlich besser geht und das Unternehmen sollte sich überlegen, ob es sich in einem so kompetitiven Marktumfeld so etwas erlauben kann.

Arbeitsatmosphäre

Seit dem Rebranding zu ALDI DX hat sich die Arbeitsatmosphäre aufgrund fragwürdiger und rückschrittlicher Entscheidungen (40% office Regelung -> 2 Tage/Woche office, Überstunden werden nicht mehr bezahlt bzw. sind nicht mehr erlaubt) deutlich verschlechtert.

Eine angemessene Infrastruktur für regelmäßiges Arbeiten im Büro ist nicht gegeben. So gibt es nicht genügend Parkplätze und bestimmte Büroorte verfügen über keine Klimaanlage, was zu hohen Temperaturen im Büro im Sommer führt.

Update:
Die Atmosphäre ist nach Massenentlassungen und unklarer Richtung des Unternehmens durch die Führungsebene mittlerweile komplett im Keller angelangt.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance für ein Digitalunternehmen ist seit der Einführung der 40% office-Regulierung nicht mehr zeitgemäß, da man 2 Tage/Woche im Büro erscheinen muss, obwohl die Arbeit genau so gut oder besser von zu Hause erledigt werden kann.

In Stellenanzeigen wird von "Partial mobile working within Germany". Nicht davon täuschen lassen, da man 2 Tage/Woche ins Büro muss und daher praktisch in der Nähe wohnen muss (oder weit anreisen muss jede Woche).

Kommunikation

Die Kommunikation des Unternehmens und der Führungsebene ist leider mieserabel. Entscheidungen werden ohne große Vorwarnung top-down gemacht, ohne die Mitarbeitenden zu berücksichtigen.Teamleader selbst wissen vorher nicht Bescheid und müssen dann die negative Stimmung ausbaden.

Gesprächsangebote wirken wie eine "Schadensbegrenzung" der Führungsebene, um die negative Stimmung der Mitarbeitenden zu regulieren, ohne tatsächlich etwas am Kurs ändern zu wollen (auch wenn nur die Führungsebene dahinter steht).


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

26Hilfreichfinden das hilfreich44Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

ALDI DX HR‑TeamHR-Team

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

herzlichen Dank für deine offene und ausführliche Bewertung. Es freut uns, dass du die abwechslungsreichen Aufgaben und den Kollegenzusammenhalt positiv hervorhebst – beides ist uns als Unternehmen sehr wichtig und wir wollen diese Stärken weiter fördern.

Deine Anmerkungen zur Kommunikationskultur, zu Entscheidungsprozessen sowie zum hybriden Arbeitsmodell nehmen wir sehr ernst. Uns ist bewusst, dass Veränderungen an unserem hybriden Modell (zwei Tage Büro, drei Tage remote) Fragen und auch Herausforderungen mit sich bringen. Ziel dieser Regelung ist es, eine Balance zwischen Flexibilität und persönlicher Zusammenarbeit im Team zu schaffen. Dabei ist uns wichtig, dass individuelle Situationen berücksichtigt werden – insbesondere für Mitarbeitende, die weiter entfernt wohnen oder in Teilzeit arbeiten. Deshalb sprechen wir mittlerweile nicht mehr von einer "40%-Regel", sondern von zwei Tagen Büro in der Woche und sagen klar: ein Tag ist ein Tag. Egal ob dieser eine, acht oder zehn Stunden hat. Diese Formulierung finden auch alle Bewerber:innen auf unserer Karriereseite. Für Rückfragen, Anregungen oder auch individuelle Anliegen steht unser Postfach employer.branding.aldi-dx@aldi-sued.com jederzeit zur Verfügung.

Auch das Thema Wertschätzung von Mitarbeitertreue und Sozialleistungen nehmen wir als wertvollen Impuls auf. Gleichzeitig arbeiten wir kontinuierlich daran, die IT-Infrastruktur und die Arbeitsbedingungen vor Ort weiter zu verbessern. Wir sind überzeugt, dass ein konstruktiver Austausch – sei es im Team oder über neue Formate – uns hilft, gemeinsam besser zu werden. Über geplante Verbesserungen und neue Austauschmöglichkeiten werden wir weiterhin transparent informieren.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit für dein Feedback genommen hast und uns so unterstützt, als Arbeitgeber weiter zu wachsen.

Viele Grüße
Jana aus dem Talent Attraction Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

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