Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Januar 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 11.11.2025
Bei ALDI DX herrscht eine angespannte Stimmung, die sich besonders in der Kommunikation und Arbeitsatmosphäre widerspiegelt. Mitarbeiter:innen kritisieren die intransparente, kurzfristige Top-down-Kommunikation, bei der unangenehme Nachrichten oft über Führungskräfte der mittleren Ebene vermittelt werden. Die Arbeitsatmosphäre hat sich durch zunehmenden Druck und umstrittene Entscheidungen verschlechtert, insbesondere durch die Einführung einer 40%-Büropräsenzpflicht und Überstundenbegrenzungen. Diese Maßnahmen haben die Work-Life-Balance vieler Kolleg:innen beeinträchtigt, besonders jener, die unter anderen Bedingungen eingestellt wurden oder längere Pendelzeiten haben. Während die Vergütung als weitgehend angemessen bewertet wird, gibt es Bedenken hinsichtlich Karriereentwicklung, Infrastruktur und Führungsverha...
Zusammenfassung nach Kategorie
Bei ALDI DX zeigt sich im Bereich Kommunikation ein durchweg negatives Bild. Mitarbeiter:innen kritisieren vor allem den ineffektiven Informationsfluss und gravierende Mängel in der Managementkommunikation. Die Kommunikation wird als intransparent und von oben nach unten gerichtet beschrieben, wobei wichtige Informationen oft kurzfristig, unüberlegt und ohne Einbeziehung der Mitarbeiter:innen mitgeteilt werden. Besonders problematisch erscheint, dass unangenehme Nachrichten wie Änderungen der Überstundenregelungen oder die Einführung einer 40%-Büropräsenzpflicht häufig nicht direkt von der oberen Führungsebene kommuniziert werden, sondern an mittleres Management delegiert werden, was zu Verwirrung und unterschiedlichen Interpretationen führt.
Ein wiederkehrendes Muster ist die Diskrepanz zwischen früheren Zusagen und tatsächlichen Veränderungen, was das Vertrauen der Mitarbeiter:innen in die Führung untergräbt. Während positive Nachrichten umgehend von der Geschäftsleitung verbreitet werden, erfahren Mitarbeiter:innen von negativen Entwicklungen oft erst durch externe Medien oder über den "Flurfunk". Es gibt zwar vereinzelte Bemühungen zur Verbesserung der Kommunikation bei Richtlinienänderungen, diese werden jedoch von der überwältigenden Mehrheit der Rückmeldungen, die die Kommunikation als katastrophal, einseitig und respektlos beschreiben, in den Schatten gestellt.
Bei ALDI DX hat sich die Arbeitsatmosphäre deutlich verschlechtert, wie aus zahlreichen Bewertungen hervorgeht. Mitarbeiter:innen berichten von zunehmendem Druck, Mikromanagement und einer Kultur der Angst, die durch Sparmaßnahmen und Outsourcing-Pläne verstärkt wird. Besonders die Einführung einer 40%-Anwesenheitspflicht im Büro und die Begrenzung von Überstunden haben für Unmut gesorgt, da diese Maßnahmen frühere Versprechen bezüglich flexiblen Arbeitens konterkarieren. Viele Beschäftigte fühlen sich durch die von der Führungsebene diktierten Veränderungen und die intransparente Kommunikation nicht wertgeschätzt und berichten von einer angespannten, teilweise sogar feindseligen Atmosphäre.
Während der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen oft noch als positiver Aspekt genannt wird, kritisieren die Mitarbeiter:innen die hierarchische Führungskultur und die häufigen, oft unverständlichen Umstrukturierungen. Die ehemals als modern und vertrauensvoll wahrgenommene Arbeitsumgebung hat sich laut vielen Bewertungen zu einem Klima der Unsicherheit und Kontrolle entwickelt, was zu sinkender Motivation und zahlreichen Kündigungen geführt hat.
Die Work-Life-Balance bei ALDI DX wird überwiegend negativ bewertet, besonders seit der Einführung einer verpflichtenden 40-Prozent-Büropräsenz. Diese neue Regelung hat die Flexibilität erheblich eingeschränkt und wird als rückschrittlich empfunden, da sie besonders Mitarbeiter:innen mit langen Anfahrtswegen oder familiären Verpflichtungen stark belastet. Trotz früher versprochener Homeoffice-Möglichkeiten müssen Beschäftigte nun mit Parkplatzproblemen, längeren Pendelzeiten und schwierigerer Kinderbetreuung kämpfen. Parallel dazu verschlechtert sich die Situation durch eine hohe Arbeitsbelastung bei gleichzeitiger Begrenzung von Überstunden, was in vielen Abteilungen zu Stress führt. Während einige wenige Bereiche noch eine akzeptable Balance bieten, berichten viele Mitarbeiter:innen von zunehmendem Druck, unrealistischen Fristen und einer Arbeitskultur, die trotz offizieller Regelungen implizit Mehrarbeit erwartet.
Das Vorgesetztenverhalten bei ALDI DX wird überwiegend negativ bewertet. Insbesondere die direkte Führungsebene wird häufig als inkompetent, mikromanagend und unter Druck stehend beschrieben, wobei dieser Druck oft an die Mitarbeiter:innen weitergegeben wird. Viele Nutzer:innen berichten von einem hierarchischen Führungsstil, bei dem Kritik unerwünscht ist und Entscheidungen ohne Einbeziehung der Mitarbeiter:innen getroffen werden. Das obere Management wird als intransparent und distanziert wahrgenommen, während die mittlere Führungsebene oft als Sprachrohr für unpopuläre Entscheidungen von oben fungiert.
Die Qualität der Führung variiert allerdings stark je nach Abteilung und individueller Führungskraft. Während einige direkte Vorgesetzte als unterstützend und verständnisvoll beschrieben werden, berichten andere Nutzer:innen von respektlosem Verhalten, fehlender Empathie und einer Kultur der Angst. Beförderungen werden häufig als nicht leistungsbezogen, sondern auf Basis von Konformität oder persönlichen Beziehungen wahrgenommen. Besonders problematisch erscheint die Kluft zwischen der unteren Führungsebene, die teilweise positiv bewertet wird, und dem höheren Management, dessen Entscheidungen oft als realitätsfern und mitarbeiterfeindlich empfunden werden.
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