59 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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59 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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59 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Kollegen waren nett.
Besonders negativ empfand ich das Führungsverhalten in der Filiale. Kritik und vermeintliche Fehler wurden aus meiner Sicht häufig nicht sachlich und direkt angesprochen, sondern persönlich oder über Umwege weitergetragen. Teilweise hatte ich das Gefühl, unter besonderer Beobachtung zu stehen und mich ständig rechtfertigen zu müssen.
Hinzu kamen eine schwache Kommunikation, kaum Anerkennung für zusätzliche Einsatzbereitschaft und eine aus meiner Sicht sehr einseitige Fehlerkultur. Positives Feedback gab es kaum, kleine Fehler wurden dagegen schnell thematisiert.
Auch die Dienstplanung empfand ich als wenig mitarbeiterfreundlich. Kurzfristiges Einspringen wurde häufig erwartet, teilweise auch an Tagen, an denen bereits gearbeitet worden war. Gleichzeitig hatte ich nicht den Eindruck, dass diese zusätzliche Bereitschaft besonders wertgeschätzt wurde.
Besonders problematisch fand ich außerdem den teilweise respektlosen Umgang mit Mitarbeitern, einschließlich abwertender Bemerkungen über ältere Kollegen. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass das Arbeitsklima stark von der jeweiligen Beziehung zur Filialleitung abhing und Kritik innerhalb der Filiale nur schwer offen angesprochen werden konnte.
Der Arbeitgeber sollte Beschwerden über die Führung dieser Filiale endlich ernst nehmen und das Verhalten der Filialleiterin konsequent überprüfen. Nach meiner Erfahrung belastet ihr Umgangston das Arbeitsklima erheblich. Kritik von Mitarbeitern sollte nicht ignoriert werden, nur weil sie unbequem ist. Wenn sich die Situation trotz wiederholter Beschwerden nicht verbessert, sollten auch personelle Konsequenzen nicht ausgeschlossen werden.
Die Arbeitsatmosphäre hing stark davon ab, mit wem man zusammenarbeitete. Nachmittags arbeitete ich häufig allein, morgens entweder mit der Filialleiterin oder dem stellvertretenden Filialleiter.
Mit dem stellvertretenden Filialleiter konnte ich grundsätzlich gut zusammenarbeiten, und der Umgang mit ihm war freundlich. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Filialleiterin einen sehr starken Einfluss auf ihn und die Abläufe in der Filiale hatte.
Insgesamt empfand ich das Verhältnis innerhalb der Führungsebene teilweise als unangenehm und wenig professionell. Beispielsweise kam es vor, dass sich die Filialleiterin während der Arbeitszeit im Gang vom stellvertretenden Filialleiter die Schultern massieren ließ, was ich persönlich als unpassend empfand.
Dadurch entstand für mich teilweise eine unangenehme Arbeitsatmosphäre. Besonders bei der Zusammenarbeit mit der Filialleitung fehlte mir ein professioneller und respektvoller Umgang auf Augenhöhe.
Das Image des Arbeitgebers habe ich intern deutlich schlechter wahrgenommen, als es nach außen vermittelt wird. In Gesprächen mit Kollegen entstand bei mir der Eindruck, dass Unzufriedenheit mit der Führung und bestimmten Entscheidungen weit verbreitet ist. Gleichzeitig schien für viele der gute persönliche Zusammenhalt mit den Kollegen ein wichtiger Grund zu sein, trotzdem im Unternehmen zu bleiben. Auch aus Gesprächen über andere Filialen habe ich mitgenommen, dass ähnliche Kritikpunkte dort ebenfalls vorkommen sollen.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance habe ich dort nicht erlebt. Nachdem das Verhältnis zur Filialleitung belastet war, wurde ich über längere Zeit überwiegend für Spätschichten eingeteilt, wodurch ein großer Teil des Tages praktisch gebunden war. Das zog sich über mehrere Monate hinweg.
Zusätzlich wurde man bei krankheitsbedingten oder sonstigen Ausfällen von Kollegen teilweise mehrfach von der Filialleitung oder der Zentrale kontaktiert und gefragt, ob man kurzfristig einspringen könne. Das kam auch an Tagen vor, an denen man bereits eine Frühschicht gearbeitet hatte und anschließend noch eine Spätschicht übernehmen sollte.
Besonders negativ empfand ich, dass zusätzliche Einsatzbereitschaft kaum Anerkennung fand. Auch nach kurzfristigem Einspringen hatte ich nicht das Gefühl, dass dies wertgeschätzt wurde. Insgesamt entstand für mich dadurch der Eindruck, dass die privaten Belange der Mitarbeiter gegenüber der Personalplanung nur eine geringe Rolle spielten.
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein habe ich zumindest in dieser Filiale als widersprüchlich erlebt. Abgeschriebene Produkte durften teilweise von Mitarbeitern mitgenommen werden, allerdings wurden übrig gebliebene Waren, für die sich niemand fand, anschließend entsorgt. Eine Weitergabe oder Spende habe ich in solchen Fällen nicht erlebt.
Außerdem wurde aus meiner Sicht unnötig viel Plastik verwendet, beispielsweise zum Verpacken älterer Brote. Auch diese wurden nach einigen Tagen entsorgt, wenn sie niemand mitnahm.
Gerade bei einem Biomarkt hätte ich in diesem Bereich einen konsequenteren und nachhaltigeren Umgang mit Lebensmitteln und Verpackungsmaterial erwartet.
Die meisten Mitarbeiter waren im persönlichen Umgang sehr nett und untereinander grundsätzlich hilfsbereit. Der Zusammenhalt hatte allerdings Grenzen, sobald es Konflikte mit der Filialleitung gab. In solchen Situationen hatte ich den Eindruck, dass sich viele lieber zurückhielten und niemand offen Partei ergreifen wollte. Dadurch fühlte man sich bei Problemen mit der Filialleitung teilweise auf sich allein gestellt.
Zusätzlich habe ich erfahren, dass die Filialleiterin sich gegenüber Kollegen wiederholt negativ über mich geäußert haben soll, ohne die betreffenden Punkte zuvor direkt mit mir zu besprechen. Das hat mein Vertrauen in den Umgang innerhalb des Teams zusätzlich beeinträchtigt.
Über die ältere Mitarbeiterin wurde von der Filialleiterin wiederholt sehr abwertend gesprochen, auch in meiner Gegenwart. Aussagen wie, sie solle „endlich in Rente gehen“ oder sei „zu alt für diesen Job“, fielen mehrfach. Darüber hinaus wurden auch persönliche Beleidigungen geäußert. Den Umgang mit ihr empfand ich als respektlos und unangemessen.
Das Verhalten der Filialleiterin empfand ich über weite Strecken als belastend und unprofessionell. Zu Beginn war der Umgang noch freundlich, nach einigen Monaten änderte sich das jedoch deutlich.
Mir wurde unter anderem vorgeworfen, während meiner alleinigen Spätschichten zu wenig zu arbeiten und Kunden warten zu lassen. Nachdem ich mich deswegen an die übergeordnete Leitung gewandt hatte, wurde ich anschließend etwa zwei Wochen lang von der Filialleiterin weitgehend ignoriert.
Besonders schwerwiegend war für mich ein späterer Vorfall: Der Chef konfrontierte mich eines Abends mit dem Verdacht, ich hätte Trinkgeld aus der Kasse genommen. Die Trinkgeldannahme wurde vor Kurzem von der Geschäftsführung verboten. Die Filialleiterin hatte diesen Verdacht zuvor offenbar an ihn herangetragen, ohne das Thema vorher mit mir zu besprechen. Das betreffende Geld war zuvor im Beisein mehrerer Personen in die Kasse gelegt worden. Ich hatte nichts daraus entnommen.
Solche Vorwürfe und der Umgang damit haben mein Vertrauen in die Filialleitung stark beschädigt. Kritik wurde aus meiner Sicht häufig nicht sachlich und direkt geklärt, sondern entwickelte sich schnell zu einer persönlichen Belastung.
Die Arbeitsbedingungen empfand ich als unangenehm. Der Laden war dauerhaft sehr kalt, selbst bei laufender Heizung. Ursache waren unter anderem die offenen Kühlregale, die in dem vergleichsweise kleinen Verkaufsraum stark zur niedrigen Raumtemperatur beitrugen. Gerade bei längeren Schichten war das auf Dauer belastend.
Wenn man sich deshalb zwischendurch im Büro aufwärmen wollte und dort die Heizung höher stellte, wurde man dafür teilweise noch kritisiert. Dadurch gab es praktisch keinen wirklich warmen Rückzugsort während der Schicht. Gerade im Winter war es am schlimmsten.
Eine wirkliche Kommunikation findet kaum statt. Positives Feedback oder Lob habe ich praktisch nicht erlebt. Stattdessen wurden vor allem Fehler angesprochen, teilweise auch sehr kleine Dinge. Informationen wurden meiner Erfahrung nach nicht immer klar oder rechtzeitig weitergegeben, sodass man teilweise selbst herausfinden musste, was erwartet wurde.
Zu wenig, um davon in der heutigen Zeit leben zu können.
Jeden Tag dasselbe, Abwechslung gab es keine.
Die Möglichkeit ein JobRad zu finanzieren sowie ein vergünstigtes Deutschland Ticket
Siehe ausführliche Bewertung oben
Leider hat sich das Arbeitsumfeld in letzter Zeit aus meiner Sicht deutlich zum Negativen entwickelt. Besonders enttäuschend ist, dass selbst die wenigen kleinen Vorteile, die das geringe Gehalt zumindest teilweise aufgewertet haben, nach und nach gestrichen werden.
Bis vor Kurzem durften Mitarbeitende aussortiertes Obst und Gemüse sowie abgelaufene Trockenwaren und Molkereiprodukte kostenlos mitnehmen. Gerade bei der niedrigen Vergütung war das zumindest ein kleiner zusätzlicher Vorteil. Inzwischen ist auch das nicht mehr möglich.
Auch Kaffee, der während der Arbeit bisher kostenlos getrunken werden konnte, kostet mittlerweile einen Euro pro Tasse. Selbst Trinkgeld darf nicht angenommen werden. Möchte ein Kunde trotzdem etwas geben und lässt sich davon nicht abbringen, landet das Geld in der Kasse und wird am Ende des Tages abgerechnet bzw. gespendet. Bei den Mitarbeitenden, für die das Trinkgeld eigentlich gedacht war, kommt davon nichts an.
Besonders problematisch empfinde ich jedoch die Personalsituation. Bei Urlaub oder Krankheit wird so gut wie nie für Ersatz gesorgt. Die Folge ist, dass die verbleibenden Mitarbeitenden regelmäßig unterbesetzt arbeiten und die zusätzliche Belastung auffangen müssen. Dass dies häufig auf dem Rücken der vorhandenen Belegschaft ausgetragen wird, scheint selbstverständlich zu sein. Eine entsprechende Anerkennung oder Wertschätzung für diese Mehrbelastung ist jedenfalls kaum zu spüren.
Dem gegenüber steht eine sehr geringe Vergütung. Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gibt es ebenfalls nicht.
Insgesamt entsteht für mich zunehmend der Eindruck, dass bei den Mitarbeitenden an jeder möglichen Stelle gespart wird. Selbst kleine Benefits verschwinden, während niedrige Bezahlung, Unterbesetzung und zusätzliche Belastungen bestehen bleiben.
Wer von seinen Mitarbeitenden dauerhaft Flexibilität und Einsatz erwartet, sollte meiner Meinung nach auch bereit sein, ihnen etwas zurückzugeben. Genau daran fehlt es hier leider zunehmend.
Unternehmensführung und Wertschätzung
Während ich mit der direkten Führung durch meinen Marktleiter sehr zufrieden bin, sehe ich die Entscheidungen der übergeordneten Geschäftsführung zunehmend kritisch. Vor Ort herrscht ein respektvoller, kooperativer Umgang auf Augenhöhe, und der Marktleiter arbeitet selbst aktiv im Tagesgeschäft mit. Meine Kritik richtet sich daher ausdrücklich nicht gegen die Marktleitung, sondern gegen die von der Geschäftsführung vorgegebenen Rahmenbedingungen.
In den vergangenen Jahren wurden mehrere Leistungen bzw. Vergünstigungen für die Mitarbeitenden gestrichen. Kaffee, der früher während der Arbeitszeit kostenlos zur Verfügung stand, muss inzwischen selbst bezahlt werden. Seit September dürfen auch abgeschriebene Lebensmittel – darunter aussortiertes Obst und Gemüse sowie nicht mehr verkaufsfähige Produkte – nicht mehr von den Mitarbeitenden mitgenommen werden. Stattdessen werden noch verwendbare Waren anderweitig verwertet bzw. gespendet.
Gerade bei einer vergleichsweise niedrigen Bezahlung war die Mitnahme dieser Lebensmittel für viele Mitarbeitende ein geschätzter und teilweise finanziell durchaus relevanter Zusatz. Hinzu kommt, dass weder Weihnachts- noch Urlaubsgeld gezahlt wird. Auch Trinkgelder, die Kunden den Mitarbeitenden geben, verbleiben nicht beim Personal, sondern müssen nach betrieblicher Vorgabe gespendet werden.
Jede dieser Entscheidungen mag für sich genommen begründbar sein. In ihrer Summe vermitteln sie jedoch den Eindruck, dass die Wertschätzung der Mitarbeitenden auf Unternehmensebene zunehmend zu kurz kommt. Gerade kleinere Vergünstigungen können bei Beschäftigten mit eher niedrigem Einkommen einen großen Unterschied machen und erheblich zur Motivation und Mitarbeiterbindung beitragen.
Für ein Unternehmen, das nach außen für Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung steht, würde ich mir wünschen, dass sich dieser Anspruch stärker auch im Umgang mit den eigenen Mitarbeitenden widerspiegelt.
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Endlich mal hinschauen was in den Filialen tatsächlich passiert anstatt sich nur um Umsatzzahlen zu kümmern. Hier arbeiten Menschen. Keine Führungskraft ist aufgrund ihrer Position allen anderen gegenüber erhaben. Fangt an den Mitarbeitern zuzuhören mit warem Interesse und hört auf Unangenehme Dinge unter den Teppich zu kehren.
Die Arbeitsatmosphäre schwankt von Filiale zu Filiale. Es gibt Filialen in der die Atmosphäre locker ist und die Mitarbeiter respektvoll miteinander umgehen und es gibt die Filialen wo du am Ende des Tages froh bist raus zu sein, weil die ganze Stimmung total toxisch ist und jeder gegen jeden ist. Das ist was ich bisher so wahrnehmen konnte.
Die meisten Mitarbeiter reden schlecht über das Unternehmen. Viele verlassen das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder. Diejenigen die dort seid Jahren arbeiten, sind dem Unternehmen gegenüber sehr negativ. Man hört sehr oft das permanente Mitarbeiter Wechsel frustriert. Die zentrale überfordert ist und die Geschäftsführung nichts ändert.
Man kann Freiwünsche angeben die auch zu 99% der Fälle berücksichtigt werden, aber viel einspringen und personelle Lücken stopfen ist an der Tagesordnung. Solange du das mitmachst gilst du als guter Mitarbeiter. Sagst du nein, kann es ungemütlich werden.
Gehalt gibt es etwas über Mindestlohn. Keinerlei Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld oder Urlaubsgeld.
Du bist solange gut, wie du alle anfallenden Arbeiten erledigen kannst. Kannst du dies nicht mehr und bist nur noch für 1 oder 2 Aufgaben einsetzbar, bist du in den Augen der Kollegen unbrauchbar. Hier gibt es keinen Respekt vor dem Alter.
Die meisten Vorgesezten leben sich voll aus. Auf Kosten der Mitarbeiter. Machst du da nicht mit, beginnt für dich ein Alptraum aus Mobbing. Und das solltest du niemals kunt tun. Es macht alles schlimmer und auf Unterstützung der Geschäftsführung braucht man nicht zu hoffen. Entweder wird deine Beschwerde abgetan oder dir wird klar gemacht das du ersetzbar bist. Denn über die Filialleitungen wird das Schwert der unantastbarkeit geschwungen.
Die meisten Filialen haben ihre beste Zeit hinter sich. Zusammengewürfelte Ausstattung im Laden, den Büros und Pausenräume. Oft Mangel an den kleinsten Arbeitsmaterialien. Defektes oder fehlendes Arbeitsmaterial oder Einrichtungsgegenstände zu ersetzen kann schonmal Wochen bis Monate dauern.
Kommunikation ist nicht vorhanden. Ganz nach dem Mott ,,never change a running System. Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Dann wird alles gut.
Ständig falsche Abrechnungen, Überstunden und Krankentage müssen immer überprüft werden, auch hier findet keine gewissenhafte Eintragung statt. Generell sehr undurchsichtiges Konzept zur Stundenerfassung.
Angespannt. Schlechte, veraltete Arbeitsabläufe. Änderungen nicht gewünscht. Grundsätzlich viel Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und die Teamleiter haben oft nur im Büro gesessen und Anweisungen gegeben, statt zu arbeiten. Umgangston von Vorgesetzten gegenüber Angestellten häufig eine Katastrophe: Respektlos, von oben herab undicht kritikfähig. Wer seinen Mund aufmacht gilt als Störenfried und wird beseitigt.
Auch vor Kund*innen werden Angestellte häufig von Vorgesetzen angeschrien und klein gemacht. Fällt schon auf. Mehrere Kunden haben uns auch angesprochen. Ansonsten halt den Ruf eines gut ausgestatteten Bioladens, der seit Jahrzehnten nicht modernisiert oder zumindest in Stand gehalten wurde.
Freiwünsche zwar meistens eingehalten, trotzdem wird man ständig während der freien Tage angerufen, ob man nicht in anderen Filialen aushelfen kann. Wertschätzung hierfür keine und wer nicht einspringt am freien Tag gilt als unkollegial.
Mindestlohn
Gelästert wurde über alle
Unterschiedlich. Aber größtenteils katastrophal. Flache Hierarchien wurde hier noch nicht erklärt.
Alles sehr veraltet, keine richtige Sicherheitseinweisung oder Einarbeitung. Fahrstuhl beispielsweise ständig kaputt und mitarbeiter*innen bleiben drin stecken. Der Fahrstuhlbauer sagte, dieser dürfe so eigentlich nicht im Betrieb sein, ist dem Unternehemn aber egal. Hauptsache sparen wo es geht
Geredet wird grundsätzlich nur übereinander und nicht miteinander
Im Laden arbeiten ist recht abwechslungsreich. Jedoch wird immer drum gestritten wer an die Kasse muss. Hier sind die unbequemsten Bürostühle aus 1980, auf welchen Rückenschmerzen für jeden vorprogrammiert sind. Manche Kollegen tauschen während der Schicht, andere nicht.
Meine jetzige Chefin / Fillialleitung und einige liebe Kolleg:innen...
Die Geschäftsführung und deren (meiner Meinung nach) totales Desinteresse an den Angestellten (die ja aber unter anderem für diese das Geld erwirtschaften!)...
Realisiert doch, dass hier Menschen arbeiten!
Die Arbeitsatmosphäre und Stimmung ist recht gechillt.
Allein schon vom Plastikverbrauch her empfinde ich dies ist in keinster Weise als nachhaltiges Unternehmen! Nach außen hin wird aber meiner Meinung nach so getan. Auch der Umgang mit den Angestellten passt nach meinem Empfinden nicht zum Image eines nachhaltigen Unternehmens...
Ich arbeite nur Teilzeit, von daher geht es. Ansonsten, also für Vollzeitabeitende, empfinde ich es als katastrophal. Man wird meiner Meinung nach sehr oft gefragt, ob man einspringen kann, auch in anderen Filialen. Es wirkt für mich so, als ob alle Filialen unterbesetzt seien und krankheitsbedingte Ausfälle nicht aufgefangen werden könnten.
Ich finde es ist zu geringer Lohn und zu wenig Anerkennung seitens der Geschäftsführung, kein Urlaubsgeld, kein Weihnachtsgeld.
Ich empfinde dies als sehr schlecht, es scheint mir alles vorgespielt, viel zu viel Plastik. Seit ich hier arbeite, habe ich es aufgegeben, zuhause an Plastik zu sparen...weil ich sehe, dass es nichts bringt, solange anderswo (hier bei ALECO!) nach meinem Empfinden mit Plastik nur so um sich geworfen wird. Das finde ich sehr traurig...
Teilweise sehr toll... Jedoch empfinde ich es so, dass unbeliebte Kolleg:innen teilweise heftigst gemobbt werden, und das geht meiner Meinung nach gar nicht.
In meiner jetzigen Filiale sehr sehr gut und fair! Ich habe eine wundervolle Chefin!
In meiner vorherigen Filiale empfand ich es als katastrophal und als totalen Machtmissbrauch. So wie ich es wahrgenommen habe, lässt die Filialleitung Kolleg:innen, die sie mag, quasi tun und lassen, was sie wollen. Zumindest wirkt es für mich so, als hätten diese gewaltige Vorteile. Hingegen habe ich den Eindruck, dass bei der Filialleitung unbeliebte Kolleg:innen gemobbt werden, und sogar versucht wird, das Team gegen diese aufzubringen. Dabei wird meiner Meinung nach auch vor Lügen und falschen Anschuldigungen nicht zurückgescheut. Es wirkt für mich so, als sei der Geschäftsführung ist dies völlig egal, und es wird (meinem Empfinden nach) ausschließlich die Filialleitung unterstützt. Meine Erfahrung ist, dass Mitarbeiter:innen, die sich oben beschweren wollten, seitens der Geschäftsführung zunächst ignoriert wurden, oder sogar (im Anschluss an Gespräche) selber mit "Vergehen" beschuldigt wurden. Ich finde das unfassbar...!
Innerhalb der Filiale gut, mit der Geschäftsführung empfinde ich es als katastrophal. Die kümmert sich meiner Meinung nach gar nicht um Probleme. Es entsteht für mich der Eindruck: "Hauptsache, der Rubel rollt..."
Immer das gleiche...
Angestellte werden unterdrückt, systematisch ausgegrenzt und fertig gemacht.
Aleco stellt sich als Rettung der Umwelt dar, aber interessiert sich weder für die Angestellten noch für die Umwelt.
In der Woche wechselnde Schichten, für die Führung ist man nur von Interesse wenn man ein "Ja-Sager/in" ist. Falls man das nicht mehr tut, interessiert sich niemand von der Führung mehr für dich.
Knapp übern Mindestlohn, keine Bonuszahlung und lächerliche Vergütung bei einem langfristigen Arbeitsverhältnis, die nicht mal sicher ist.
Es wird genau so viel Plastik und anderen Müll produziert wie sonst auch. In der Obst und Gemüseabteilung stimmen meistens die Herkunftsschilder nicht, weil die Faulheit der Mitarbeiter und Verantwortlichen zu Wünschen übrig lässt. Weist man diese Person darauf hin, bekommt man zu hören "Ach das brauchen wir heute nicht machen, da habe ich keine Lust zu"
Die Kollegen in meiner ehemaligen Filiale haben über jeden hergezogen, der/die in greifbarer Nähe war. Teambildendemaßnahmen finden nicht statt. Angestellte werden gegeneinander ausgespielt und es wird ein vermeintlich vertrauensvolles Umfeld geschaffen, nur um dann auf den Boden der Tatsachen geholt zu werden. Private Dinge werden weiter erzählt und sich darüber lustig gemacht.
Die dienen zur bespaßung hinter den Kulissen, ältere Menschen werden nicht ernst genommen sondern eher gemobbt.
Anfragen an die Führung werden ignoriert, haben extrem lange bearbeitungszeiten und wie schon erwähnt, ernst genommen wird man sowieso nicht.
Altes Equipment und extrem veraltete Software. Vieles dauert aufgrund des technischen Rückstands unnötig lange oder muss mehrfach gemacht werden, wie z.b. Bestellvorgänge.
Den Arbeitsplan gibt es immer nur eine Woche im voraus. Die Kommunikation mit der Leitung verläuft schleppend, Geduld ist zwar eine Tugend, aber Arbeitnehmer ziehen hier den kürzeren. Selbst wenn man eine "Audienz" mit den Führungskräften bekommt, wird man nicht Ernst genommen und es wird noch gegen einen selbst verwendet.
Ich durfte jahrelang miterleben wie Menschen gegeneinander ausgespielt wurden, Kolleginnen bevorzugt wurden die gut mit der Filialleitung klar kamen und Minderheiten ausgenutzt wurden.
Klassischer Einzelhandel, mit dem falschen Image des einsetzens für die Umwelt. Das Umweltbewusstsein wird mindestens so klein geschrieben wie Arbeitnehmerfreundlichkeit.
Das Menschen in verschiedenen Lebenslagen die Chance bekommen zu arbeiten und Gehalt zu verdienen.
Das die Fassade überhaupt nicht dem entspricht, was sich dahinter verbirgt.
Zahlung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld.
Zahlung besserer Löhne.
Förderung von Teambuilding-Maßnahmen.
Modernisierung der Ladenstruktur, Kassensysteme, Büroaustattung und Personalräume.
Trocken, leidenschaftslos, alle sind froh, wenn sie wieder nach Hause können.
Die Bio-Branche stellt sich als eine Form der Rettung der Menschheit dar. Doch hinter der so sozial und ökologisch befürtwortenden Fassade verbirgt sich Profitgier der Unternehmer.
Oft wurden MitarbeiterInnen angefragt in verschiedenen Filialen auszuhelfen.
Es wurde keine Rücksicht darauf genommen ob Personen bereits am Abend gearbeitet haben und am nächsten Tag direkt in die Frühschicht gehen sollten.
Wer nicht nein sagen kann, der wird penetrant ausgenutzt.
Es wurden Menschen vereinzelt auch in ihrem aktiven Urlaub angefragt, ob Sie arbeiten können.
Es gibt den Dienstplan immer erst eine Woche im vorhinein, dadurch ist das Privatleben schwer zu planen.
Persönliche Wünsche zu Arbeitszeiten werden teilweise bewilligt, doch auch in diesen Fällen gibt es wenig Verständnis für die Lebensumstände der Angestellten.
Wechsel von Früh- und Spätschichten innerhalb einer Woche lassen keine stabile Tagesroutine zu.
Aufstiegsmöglichkeiten werden bei guter Leistung und Willen zur Übernahme von mehr Verantwortung früher, oder später geboten. Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es meiner Erfahrung nach nicht.
Es gibt keine Extrazahlungen (Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld fallen weg). Jobradleasing und die Mitnahme von aussortiertem Gemüse und Obst und abgeschrieben Lebensmitteln sind die realistischen Benefits.
In einigen Filialen wird viel Energie verschwendet. Aussortierte und abgeschriebene Lebensmittel werden auf unterschiedliche Art und Weise weitergereicht.
Neue Kolleginnen und Kollegen haben es schwer sich Respekt zu verdienen.
Den Filialleitungen wird bis zu einem gewissen Grad "geschmeichelt", doch insgesamt gibt es keinen echten Zusammenhalt unter den Kolleginnen und Kollegen.
Auch Menschen in fortgeschrittenem Lebensalter bekommen eine Chance zu arbeiten.
Die Vorgesetzten sind in den meisten Filialen unprofessionel und verhalten sich ihren Positionen entsprechend ungenügend geeignet. Sowohl gegenüber Mitarbeitern, als auch Kunden.
Die Läden sind oft verschmutzt und es wird mit einfachsten Mitteln gearbeitet.
Durch modernere Geräte und Systeme würde die Arbeit leichter und effektiver auszuführen sein.
Das nötigste an Informationen (Arbeitsplan, Tätigkeit für den Tag, grobe Schilderung von Arbeitsabläufen) wird mitgeteilt, es wird viel hinter dem Rücken gelästert.
Es wird klar nach der Nase entschieden.
Wer sich persönlich für den Bereich Lebensmittel mit biologischer Herkunft interessiert kann einiges Lernen.
Ansonsten sind die Aufgaben eher schlicht und einfach gehalten.
Das man aussortiertes Essen kostenlos mitnehmen darf.
Das man oft Überstunden leisten muss.
Urlaubs -u. Weihnachtsgeld zahlen
So verdient kununu Geld.