21 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
21 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
21 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die mir übermittelte Ablehnung stellt nach objektiver Würdigung keine sachlich begründete Entscheidung, sondern den begründeten Verdacht einer diskriminierenden und nicht leistungsbezogenen Behandlung im Bewerbungsverfahren dar.
Die Entscheidung wurde bereits wenige Tage nach Eingang der Bewerbung getroffen. Eine derart kurze Bearbeitungszeit lässt nach allgemeiner Lebenserfahrung nicht auf eine sorgfältige, individuelle und qualifikationsbezogene Prüfung der Bewerbungsunterlagen schließen. Vielmehr spricht sie gegen eine ernsthafte inhaltliche Auseinandersetzung mit den vorgelegten fachlichen und beruflichen Qualifikationen.
Zur Begründung der Ablehnung wurde lediglich ein pauschaler, formelhafter Standardtext übermittelt, wonach die Auswahl angeblich „nicht leicht gefallen“ sei und bei einer Vielzahl qualifizierter Bewerbender lediglich nicht näher benannte „Details“ den Ausschlag gegeben hätten. Diese Aussage ist inhaltlich leer, nicht überprüfbar und lässt keinerlei Rückschluss auf konkrete Auswahlkriterien oder eine individuelle Bewertung meiner Bewerbung zu.
Derartige Textbausteine sind allgemein bekannt und werden regelmäßig verwendet, um fehlende, sachfremde oder rechtlich problematische Entscheidungsgründe zu verdecken, ohne eine transparente oder nachvollziehbare Begründung liefern zu müssen. Insbesondere im Zusammenhang mit der äußerst kurzen Entscheidungsdauer verstärkt dies den Eindruck, dass nicht Qualifikation, Eignung oder Leistung, sondern andere, außerfachliche Erwägungen maßgeblich waren.
Ergänzend ist darauf hinzuweisen, dass sich aus öffentlich zugänglichen Darstellungen in sozialen Medien der Eindruck einer fehlenden erkennbaren fachlichen Eignung der für das Bewerbungsverfahren zuständigen HR-Person ergibt. Dieser Umstand ist zwar für sich genommen nicht entscheidend, verstärkt jedoch die Zweifel an der fachgerechten Durchführung und Bewertung des Auswahlverfahrens.
Damit besteht ein hinreichender Verdacht eines Verstoßes gegen die Grundsätze eines fairen, transparenten und diskriminierungsfreien Auswahlverfahrens, wie sie insbesondere aus dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) folgen. Die bloße Berufung auf angebliche „Details“ genügt diesen rechtlichen Anforderungen ausdrücklich nicht.
Darüber hinaus wirft der Vorgang erhebliche Zweifel an der ordnungsgemäßen Organisation, Qualifikation und Kontrollstruktur der Personalabteilung des Unternehmens auf. Unabhängig von der individuellen Qualifikation einzelner HR-Mitarbeitender bleibt das Unternehmen verpflichtet, sicherzustellen, dass Auswahlentscheidungen fachlich fundiert, dokumentierbar und rechtlich einwandfrei getroffen werden.
Das Unternehmen hat daher seine internen HR-Prozesse sowie die tatsächliche Entscheidungsfindung kritisch zu überprüfen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um willkürliche, intransparente oder diskriminierende Auswahlpraktiken auszuschließen.
In der Gesamtschau entsteht der Eindruck, dass das Bewerbungsverfahren lediglich formalen Charakter hatte und eine echte Chancengleichheit faktisch nicht gewährleistet war. Dies führt zu einer systematischen Entwertung von Bewerbungen und untergräbt das Vertrauen in die Fairness von Auswahlverfahren.
Der Bewerbungsprozess war insgesamt freundlich und die Gespräche wirkten gut vorbereitet. Positiv war auch die schnelle Organisation der Termine und eine respektvolle Kommunikation.
Für mich problematisch war, dass erst spät im Prozess deutlich wurde, dass die Stelle befristet ist. Zusätzlich kamen als Rahmenbedingungen Telefonschichtdienst sowie das Streichen bzw. Nicht-Weiterverfolgen der ursprünglich erwarteten Homeoffice-Regelung hinzu. Diese Punkte sind für die Entscheidungsfindung zentral und hätten aus meiner Sicht frühzeitig (idealerweise bereits in der Stellenanzeige oder im Erstkontakt) klar kommuniziert werden sollen.
Verbesserungsvorschlag: Vertragsart (befristet/unbefristet), Schichtmodell und Homeoffice-Möglichkeiten bitte von Anfang an transparent benennen, damit Erwartungen passen und beide Seiten Zeit sparen.
Leute nicht unnötig zu einem persönlichen Gespräch einladen und dann wegen fehlender Kenntnisse absagen obwohl im online Gespräch darauf hingewiesen wurde. Und zwar deutlich. Reine Zeitverschwendung für den Beweber.
-
Respekt zeigen, dann muss man nicht permanent Mitarbeiter suchen, von wegen Fachkräftemangel....
Im Bewerbungsprozess lief alles sehr organisiert und sympathisch. Die Gesprächsatmosphäre war sehr angenehm und entspannt. Klar wurde über fachliche Qualifikationen gesprochen, aber der Schwerpunkt lag darauf herauszufinden, ob man als Persönlichkeit ins Team und in die Firma passt bzw. welche social skills man mitbringt. Es war ein Gespräch auf Augenhöhe und ich habe mich nie unter Druck gesetzt oder provoziert gefühlt (was mir bei anderen Firmen leider schon passiert ist). Das einzige Manko war die Frage nach meinem letzten Gehalt. Das habe ich als unangebracht empfunden, hat aber den sonst durchweg positiven Eindruck nicht getrübt.
Bewerber (w/m/d) persönlich zu den Gesprächen einladen und nicht „nur“ per Email. Das finde ich persönlicher und eine angenehmere Kommunikation.
Mobiles Arbeiten anbieten; höhere Gehälter zahlen
Sehr gute Gesprächsatmosphäre, ehrliches Interesse am Bewerber und seiner Person. Es gab die Möglichkeit, einen potenziellen Kollegen persönlich kennenzulernen. Unternehmen hat sich Zeit genommen und Absage im persönlichen Gespräch erklärt, dennoch blieb der Beigeschmack, dass etwas nicht ausgesprochen oder unterschlagen wurde. Man hatte sich nämlich angeblich für einen anderen Bewerber entschieden - soweit ja okay und legitim - aber Monate später ist die Stelle immer noch ausgeschrieben.
So verdient kununu Geld.