Der Fisch stinkt vom Kopf – außen glänzend, innen toxisch
Gut am Arbeitgeber finde ich
Den Obsteller
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das Unternehmen sieht von außen aus wie ein moderner, attraktiver Arbeitgeber – doch sobald man dort arbeitet, erlebt man das komplette Gegenteil. Die toxische Führungskultur erstickt jegliche Motivation und Innovation im Keim. Wer eine gesunde Arbeitsatmosphäre, Entwicklungsmöglichkeiten und echte Wertschätzung sucht, sollte sich dringend woanders umsehen.
Kurz gesagt: Der Fisch stinkt vom Kopf – und das Unternehmen ist leider nicht zu empfehlen. Wer kann der renne! Weit weg von diesem Unternehmen.
Verbesserungsvorschläge
1. Führungskräfte austauschen oder schulen – solange sich an der Spitze nichts ändert, bleibt das Unternehmen toxisch.
2. Transparente Kommunikation etablieren – Mitarbeitende haben ein Recht darauf, informiert und einbezogen zu werden.
3. Mitarbeitenden mehr Vertrauen schenken – Mikromanagement muss aufhören, und Eigenverantwortung sollte gefördert werden.
4. Work-Life-Balance ernst nehmen – Überstunden dürfen nicht stillschweigend vorausgesetzt werden.
5. Eine echte Feedback-Kultur etablieren – Kritik sollte nicht als Angriff, sondern als Chance zur Verbesserung gesehen werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist von Misstrauen und Druck geprägt. Mitarbeitende trauen sich nicht, offen zu sprechen, da Kritik sofort sanktioniert wird. Anstatt eine Kultur des Miteinanders zu fördern, wird mit Kontrolle und Drohungen gearbeitet. Es gibt keine Wertschätzung – stattdessen wird erwartet, dass man „funktioniert“. Fehler werden nicht als Lernmöglichkeit gesehen, sondern als Angriff auf die Autorität der Führungsebene.
Auf den ersten Blick wirkt das Unternehmen professionell, innovativ und wie ein Top-Arbeitgeber. Nach außen hin wird ein positives Image gepflegt, doch wer einmal hinter die Kulissen blickt, merkt schnell: Hier regiert ein Klima der Angst, Kontrolle und Respektlosigkeit. Die größte Schwachstelle? Eine katastrophale Führungskultur, die alles bestimmt – und ruiniert.
Kommunikation
Katastrophal. Es gibt keine klare Strategie, und Informationen werden entweder zurückgehalten oder kurzfristig über den Haufen geworfen. Wichtige Änderungen werden oft erst in letzter Sekunde kommuniziert, was zu unnötigem Stress und Chaos führt. Gleichzeitig wird von den Mitarbeitenden erwartet, hellsehen zu können, was die Führung sich als nächstes ausgedacht hat.
Kritik oder Verbesserungsvorschläge? Zwecklos. Wer es wagt, den Status quo in Frage zu stellen, wird öffentlich zurechtgewiesen oder ignoriert.
Probleme werden gekonnt ignoriert und die offene Diskussion nicht zugelassen. Die Geschäftsleitung möchte auch um alles in der Welt keinen Betriebsrat. Das sagt schon alles!
Kollegenzusammenhalt
Es gibt viele engagierte Kolleg:innen, die wirklich etwas bewegen wollen – doch leider wird ihnen das systematisch erschwert. Da die Fluktuation extrem hoch ist, bleibt kaum Zeit, um ein stabiles Team aufzubauen. Viele haben innerlich bereits gekündigt und halten sich nur so lange, bis sie etwas Besseres gefunden haben. Einige versuchen sich gegenseitig zu unterstützen, aber letztendlich kämpft hier jeder für sich alleine und muss sehen, wo er bleibt. Hier ist jeder ersetzbar und das geht manchmal schneller als man denkt.
Work-Life-Balance
Es gab mal einen Yoga Raum, aber der ist nun ein Büro. Das sagt alles.
Work-Life-Balance ist Ein Fremdwort in diesem Unternehmen. Überstunden sind die Norm, werden aber nicht offiziell anerkannt. Wer sich an seine vertraglichen Arbeitszeiten hält, gilt als unmotiviert. Flexible Arbeitsmodelle gibt es nur auf dem Papier – in der Praxis wird erwartet, dass man immer erreichbar ist. Urlaub zu nehmen fühlt sich an wie ein Kampf, und wer krank ist, wird trotzdem subtil unter Druck gesetzt, weiterzuarbeiten.
Vorgesetztenverhalten
Der mit Abstand größte Schwachpunkt des Unternehmens. Die Führung agiert autoritär, unberechenbar und von oben herab. Entscheidungen werden im Alleingang getroffen, oft ohne jeglichen Sinn oder Strategie. Mikromanagement ist an der Tagesordnung – jede Kleinigkeit muss abgesegnet werden, Eigenverantwortung wird nicht zugelassen. Statt konstruktivem Feedback gibt es Demütigungen, und wer nicht blind gehorcht, wird schnell aussortiert.
Wer hier zu viele Fehltage wegen Krankheit hat, bekommt Ärger und wird unter Druck gesetzt.
Interessante Aufgaben
Die gibt es tatsächlich!
Die Aufgaben könnten eigentlich spannend sein – wenn man denn die Möglichkeit hätte, kreativ und eigenständig zu arbeiten. Stattdessen werden innovative Ideen meist nicht umgesetzt.
Umgang mit älteren Kollegen
Gibt ja keine wegen der hohe Fluktuation.
Man holt sich das junge Gemüse: die machen noch was man sagt, sind günstig und noch grün hinter den Ohren.
Arbeitsbedingungen
Das neue Gebäude ist toll.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Unternehmen gibt sich nach außen hin modern und nachhaltig – aber das ist reine Fassade. In Wirklichkeit gibt es weder ernsthafte soziale Verantwortung noch nachhaltige Initiativen. Hier geht es ausschließlich um kurzfristige Gewinne und Selbstdarstellung.
Passt man nicht ins System: darf man gehen.
Man merkt eben doch, dass dieses Unternehmen zu einem asiatischen Konzern gehört.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist in Ordnung, aber keinesfalls konkurrenzfähig. Wer auf eine faire Bezahlung oder regelmäßige Gehaltserhöhungen hofft, wird enttäuscht. Es gibt kaum Zusatzleistungen, und Benefits dienen eher als Aushängeschild für das Außenimage als echter Mehrwert für die Mitarbeitenden.
Image
Mehr Schein als Sein!
Nach außen hin genießt das Unternehmen einen guten Ruf – intern sieht die Realität jedoch völlig anders aus. Viele neue Mitarbeitende kommen mit hohen Erwartungen und gehen enttäuscht oder frustriert. Wer sich in der Branche umhört, wird schnell feststellen, dass der schöne Schein trügt.
Definitiv keine Unternehmenskultur, der es sich lohnt anzugehören. Schon allein, weil bei der Größe der Mitarbeiter der Betriebsrat fehlt.
Karriere/Weiterbildung
Weiterentwicklung? Fehlanzeige. Es gibt keine klaren Karrierepfade, und wer auf eine Beförderung hofft, sollte besser persönliche Beziehungen zur Führungsebene pflegen als auf Leistung zu setzen. Fortbildungen werden nicht aktiv gefördert, und Eigeninitiative wird eher belächelt als unterstützt. Viele talentierte Mitarbeitende gehen, weil sie merken, dass sie hier nicht vorankommen.