15 von 52 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
15 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Kollegenzusammenhalt: Ein starkes Team und ein faires, unterstützendes Miteinander im Alltag.
Pünktliche Zahlung: Zuverlässige und pünktliche Gehaltsabrechnung.
Prozesse: Teilweise starre oder veraltete Abläufe, die den Arbeitsfluss im Alltag bremsen.
Entwicklungschancen: Begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten
Work-Life-Balance: Phasenweise sehr hohe Arbeitsbelastung ohne flexiblen Ausgleich.
Werte mit Leben füllen: Die eigenen Leitlinien nicht nur dekorativ aufhängen, sondern als echtes Fundament für Führung und Zusammenarbeit nutzen. Kultur muss von oben vorgelebt werden.
Prozesse modernisieren: Arbeitsabläufe digitalisieren und unnötige Bürokratie abbauen, um effizienter arbeiten zu können.
Weiterbildung fördern: Gezielte Budgets und Zeiträume für individuelle Coachings oder Schulungen bereitstellen.
Die generelle Stimmung im Unternehmen ist neutral und unauffällig. Im Arbeitsalltag gibt es weder gravierende Störfaktoren noch herausragende Motivationsschübe. Insgesamt ein solider, aber eher unaufgeregter Durchschnitt.
Nach außen hin genießt das Unternehmen noch einen relativ soliden Ruf. Intern hat sich das Bild in den letzten Monaten jedoch stark gewandelt. Viele Entscheidungen und Aktionen der Geschäftsführung sind für die Belegschaft nicht nachvollziehbar, wodurch sehr viel Vertrauen und Kredit bei den Mitarbeitenden verspielt wurde.
Die Flexibilität variiert stark je nach Abteilung. In den operativen Bereichen, die feste Service- und Präsenzzeiten abdecken müssen, ist die Arbeitszeitgestaltung mittlerweile extrem starr. Durch schrumpfende Teamgrößen wird es zunehmend zu einer Belastung, die geforderte Erreichbarkeit sicherzustellen. Die vollständige Streichung der Homeoffice-Möglichkeiten zum Jahreswechsel stellte einen massiven Rückschritt in Sachen Flexibilität dar und hat spürbar zu einer erhöhten Fluktuation beigetragen.
Entwicklungsperspektiven sind faktisch nicht vorhanden. Es gibt kaum realistische Aufstiegschancen und strukturierte Weiterbildungsangebote fehlen komplett. Selbst wenn es theoretische Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung gäbe, würde das chronisch hohe Arbeitspensum im Alltag schlichtweg keine Zeit dafür lassen.
Das Gehaltsniveau ist im regionalen Vergleich eher unterdurchschnittlich, was zweifellos ein Hauptgrund für die hohe Personalfluktuation darstellt. Die angebotenen Benefits entsprechen dem üblichen Standard: Es gibt ausreichend Parkplätze, Mitarbeiterrabatte auf eigene Produkte, den klassischen Obstkorb und einen Tischkicker (der jedoch kaum genutzt wird). Spezifischere Zuschüsse (wie z. B. Erstausstattungen) sind zwar nett, aber stark von der individuellen Lebenssituation abhängig und somit nicht für die breite Belegschaft attraktiv.
Das Unternehmen achtet bei seinen Produkten auf Nachhaltigkeit. Zudem ist das relativ neue Firmengebäude mit modernen Energiekonzepten (wie z. B. Solaranlagen) ausgestattet.
Ein klarer Pluspunkt ist der starke Zusammenhalt innerhalb der einzelnen Teams. Auch die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit funktioniert sehr gut und ist erfreulicherweise kaum von internen Reibereien, Konkurrenzkampf oder Silodenken geprägt.
Es mangelt spürbar an Personal mit langer Betriebszugehörigkeit. Aufgrund einer enormen Fluktuation geht kontinuierlich wertvolles Know-how verloren. Anstatt erfahrene Fachkräfte zu binden, wird scheinbar aus Kostengründen eher auf ständige Neueinstellungen gesetzt. Dabei werden die versteckten Kosten für dauerhaftes Recruiting, langwierige Einarbeitungsphasen und anfängliche Fehlerquoten offenbar massiv unterschätzt. Diese Personalpolitik bindet in den Teams enorme Ressourcen, die für Prozessoptimierungen oder Projektarbeit fehlen. Mittlerweile reagieren selbst externe Partner und Kunden teils irritiert auf die ständigen Ansprechpartnerwechsel und den damit verbundenen Verlust an Expertise.
Das mittlere Management ist spürbar bemüht und fungiert oft als aufreibender Puffer zwischen der Belegschaft und der Geschäftsführung. Der Wille, das Team zu unterstützen, scheitert in der Praxis jedoch an zwei massiven Hürden: Zum einen lässt das stark kontrollierende obere Management (Mikromanagement) der mittleren Ebene kaum eigenen Gestaltungs- oder Entscheidungsspielraum. Zum anderen blockieren starre globale Unternehmensstrukturen und extrem langsame externe Schnittstellen (wie etwa die zentrale IT) schnelle Lösungswege, sodass sich selbst kleine Anliegen über Monate hinziehen.
Die Hardware wurde kürzlich durch neue Laptops aktualisiert, jedoch entspricht die restliche Peripherie lediglich dem absoluten Standard. Technisch gibt es immer wieder Performance-Probleme bei der genutzten Software, manuelle Excel-Lösungen dominieren den Alltag und Herausforderungen mit Berechtigungskonzepten (fehlende oder plötzlich entzogene Systemzugänge) kosten unnötig Zeit. Im operativen Bereich stellt das Großraumbüro ein wesentliches Problem dar: Es herrscht ein hoher Lärmpegel, und bislang wurden keine effektiven Maßnahmen oder Raumkonzepte umgesetzt, um konzentriertes Arbeiten in diesem Umfeld zu ermöglichen.
Es gibt regelmäßige Townhall-Meetings mit anschließenden Q&A-Runden, die jedoch stark auf reine Kennzahlen fokussiert sind. Die Präsentationen wirken meist als klassische Top-down-Kommunikation. Leider fehlt es an tiefergehenden und greifbaren Informationen darüber, wie die aktuellen Entwicklungen am lokalen Standort aussehen oder welche strategischen Ziele im übergeordneten Konzernumfeld verfolgt werden.
Hier gibt es keine besonderen Auffälligkeiten – weder im positiven noch im negativen Sinne. Das Thema wird im Arbeitsalltag neutral und unproblematisch gelebt.
Die Branche und das Produktportfolio sind spannend und zukunftsorientiert. Die grundsätzlichen Tätigkeiten und inhaltlichen Aufgabenbereiche sind durchaus reizvoll und bieten Potenzial für einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag.
Die Arbeitsatmosphäre wird stark von Kontrolle und Misstrauen geprägt. Arbeitszeiten sowie Pausenzeiten werden engmaschig überwacht, was ein Klima erzeugt, in dem Eigenverantwortung kaum Raum findet. Sätze wie 'pressure is a privilege' werden im Führungsalltag verwendet und von vielen Mitarbeitenden eher als Druckmittel denn als motivierender Leitspruch wahrgenommen.
Innerhalb der Branche genießt das Unternehmen einen guten Ruf, etwa bei Geschäftspartnern und Kund:innen. Auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich jedoch ein deutlich anderes Bild: Hier ist eine spürbar negative Resonanz wahrzunehmen, die auf die tatsächlichen Arbeitsbedingungen und den internen Umgang mit Mitarbeitenden zurückzuführen sein dürfte.
Dieser Widerspruch zwischen dem Außenbild in der Branche und der Wahrnehmung als Arbeitgeber deckt sich mit meinen eigenen Erfahrungen: Während das Unternehmen fachlich und wirtschaftlich solide dasteht, entspricht die intern gelebte Kultur nicht dem positiven Bild, das nach außen kommuniziert wird.
Die Work-Life-Balance war deutlich eingeschränkt. Überstunden waren nicht die Ausnahme, sondern in einem bestimmten Umfang fest im Arbeitsvertrag verankert (unbezahlt) – man musste also von vornherein mit regelmäßiger Mehrarbeit rechnen, unabhängig von der tatsächlichen Auslastung. Homeoffice wurde vollständig abgeschafft, als Ausgleich gab es lediglich einen Tankgutschein, was angesichts steigender Pendelkosten und fehlender Flexibilität kein wirklicher Ersatz war.
Auch bei der Mobilität gab es keine Unterstützung in Richtung nachhaltiger oder flexibler Lösungen: Eine Förderung von ÖPNV-Tickets existierte nicht, und das Jobrad wurde nur widerwillig und eher als Marketing-Benefit angeboten statt als echtes Zeichen von Wertschätzung. In Kombination mit der engmaschigen Kontrolle von Arbeits- und Pausenzeiten entstand so ein Arbeitsumfeld, in dem Erholung und Privatleben strukturell wenig Platz hatten.
Weiterbildungsmöglichkeiten wurden im Unternehmen nicht angeboten. Es gab keine strukturierten Angebote wie Schulungen, Seminare oder Unterstützung bei externen Fortbildungen, sodass die fachliche und persönliche Weiterentwicklung ausschließlich in Eigenregie erfolgen musste.
Auch klare Karrierepfade oder Aufstiegsperspektiven waren nicht erkennbar kommuniziert. In Kombination mit dem hohen Erwartungsdruck im Tagesgeschäft blieb dadurch kaum Raum, sich gezielt weiterzuentwickeln oder langfristige berufliche Perspektiven im Unternehmen aufzubauen.
Das Gehaltsniveau lag spürbar unter dem branchenüblichen Durchschnitt, was angesichts der hohen Erwartungen an Verfügbarkeit und Überstunden in einem deutlichen Missverhältnis stand. Gehaltsanpassungen erfolgten nicht nach nachvollziehbaren, transparenten Kriterien, sondern individuell und intransparent, sodass für Mitarbeitende kaum erkennbar war, wonach sich Erhöhungen richteten.
Umwelt- und Sozialbewusstsein wurden im Unternehmen eher symbolisch als strukturell gelebt. Solarpaneele auf dem Dach vermittelten nach außen den Eindruck eines nachhaltig handelnden Betriebs, wirkten in der Praxis jedoch eher wie ein plakatives Statement als Ausdruck einer tatsächlich gelebten ökologischen Überzeugung.
Ein systematisches Monitoring von Umweltdaten, etwa zu Energieverbrauch, CO2-Bilanz oder Ressourceneinsatz, gab es nicht, sodass sich der reale ökologische Fortschritt kaum nachvollziehen ließ. Auch darüber hinaus war kein erkennbares strategisches Engagement für Nachhaltigkeit oder soziale Verantwortung spürbar, das über sichtbare Symbolmaßnahmen hinausging.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen und des angespannten Klimas im Unternehmen war der Zusammenhalt unter den Kolleg:innen bemerkenswert gut. Man hat sich gegenseitig unterstützt, Wissen geteilt und in stressigen Phasen füreinander eingestanden – dieser Rückhalt im Team hat vieles kompensiert, was von Führungsseite an Vertrauen und Wertschätzung fehlte.
Gerade weil der Druck von oben spürbar war, ist auf Kollegenebene eine Art Zusammengehörigkeitsgefühl entstanden, das ich als eine der wenigen echten Stärken des Unternehmens wahrgenommen habe. Es war klar, dass dieser Zusammenhalt eher trotz als wegen der Unternehmenskultur entstanden ist.
Eine gezielte Wertschätzung langjähriger Erfahrung oder spezielle Angebote für ältere Kolleg:innen, etwa flexiblere Arbeitszeitmodelle oder Mentoring-Rollen, waren mir nicht bekannt beziehungsweise wurden nicht aktiv kommuniziert.
Statt Vertrauen in die Belegschaft zu setzen, wurde auf engmaschige Kontrolle gesetzt: Arbeits- und Pausenzeiten wurden überwacht, Homeoffice ersatzlos gestrichen. Wertschätzung oder echtes Interesse an den Anliegen der Mitarbeitenden habe ich im Umgang der Geschäftsführung kaum erlebt, stattdessen stand meist die Durchsetzung der eigenen Vorstellungen im Vordergrund.
Die Arbeitsbedingungen waren stark durch das Großraumbüro geprägt, was konzentriertes Arbeiten deutlich erschwerte. Ein hoher Geräuschpegel durch permanente Telefonate, spontane Meetings direkt am Arbeitsplatz sowie allgemeine Unterhaltungen war Dauerzustand, ohne dass es räumliche Rückzugsmöglichkeiten oder Ruhezonen gab.
Schallabsorbierende Maßnahmen wie Trennwände, Akustikpaneele oder abgetrennte Bereiche für Telefonate und Besprechungen fehlten vollständig. In Kombination mit den hohen Erwartungen an Leistung und Verfügbarkeit führte diese Lärmbelastung zu einer zusätzlichen Belastung im Arbeitsalltag, da fokussiertes Arbeiten kaum möglich war.
Auffällig ist der Widerspruch zwischen der nach außen gelebten Du-Kultur, die Nähe und Offenheit suggerieren soll, und der tatsächlichen Gesprächsebene: Entscheidungen wie die Abschaffung von Homeoffice oder der Verzicht auf ÖPNV-Zuschüsse wurden ohne echten Dialog kommuniziert. Rückmeldungen zu Arbeitsbelastung oder Überstunden wurden selten ernst genommen, stattdessen stand spürbares Misstrauen im Vordergrund, etwa durch die Kontrolle von Arbeits- und Pausenzeiten.
Die Vereinbarkeit von Beruf und familiären Verpflichtungen, insbesondere Kinderbetreuung, war in der gelebten Praxis kaum gegeben. Es wurde implizit erwartet, dass Mitarbeitende jederzeit verfügbar sind und das private Umfeld sämtliche Betreuungslücken auffängt – flexible Lösungen für Eltern, etwa bei kurzfristigem Betreuungsbedarf, waren nicht vorgesehen.
Besonders für Alleinerziehende entstand dadurch eine schwierige Situation: Wer aufgrund eines kranken Kindes oder ähnlicher Verpflichtungen kurzfristig ausfiel, geriet schnell in eine Rechtfertigungsposition. Auch bei eigenen Krankmeldungen war ein spürbares Grundmisstrauen zu beobachten, teilweise wurde offen angezweifelt, ob eine Erkrankung tatsächlich vorlag. Insgesamt fehlte es an Verständnis und strukturellen Angeboten für Mitarbeitende mit familiären Zusatzbelastungen, was besonders Alleinerziehende benachteiligte.
Inhaltlich waren die Aufgaben durchaus interessant, da das Produktportfolio im abwechslungsreich und die Produkte selbst ansprechend sind. Die Tätigkeit an sich hat mir grundsätzlich Freude bereitet und bot fachlich genug Substanz, um sich engagiert einzubringen.
Stets angespannt und kontrollierend.
extern wohl gut, intern sehr schlecht.
Mehrarbeit wird erwartet um das große Arbeitspensum abzufangen
Bisher keine Möglichkeiten dazu erhalten.
Unter den Kollegen ziemlich different.
Es gibt Solar und Erdwärme. Die Produkt sind größtenteils aus Plastik.
Unter den Kollegen in der Abteilung versteht man sich gut...
Gibt es kaum, da auf junge Kollegen gesetzt wird.
War schon mal besser.
Bürogebäude ist top, jedoch mit Großraumbüros, welches seine Eigenarten hat.
Ziemlich schlecht und intuitiv/auf Nachfrage
Tagesgeschäft halt.
Events waren nett
Generell befristet auf 2 Jahre eingestellt werden ist ein weiterer negativer Punkt. Der wird zwar bei Einstellung etwas gemindert durch „wird automatisch nach 1/1,5 Jahren entfristet“ - stimmt aber nicht. Die meisten müssen für Ihre Entfristung fast kämpfen oder bekommen es als Gehaltserhöhung verkauft.
Homeoffice wurde im Januar 2026 abgeschafft
-Auf erfahrene Mitarbeiter hören, solange diese noch da sind
- Home Office wieder einführen
- Gehälter dringend anpassen
- Equipment erneuern
- 2 Jahre Befristung abschaffen
Ständiger Druck von oben. Die Arbeitslast ist viel zu hoch. Verkauft wird es als Berg der zu erklimmen ist, nur wird es hinter diesem auch nicht viel besser. Es fehlt an Grundstruktur vorne und hinten.
Außen Hui, innen…müsste viel getan werden.
Vertrauensarbeitszeit - heißt schlicht: es wird nichts erfasst, was vielleicht auch bezahlt/abgefeiert werden müsste.
Gab keine
Kollegen im Team sind der Grund, warum ich solang dort ausgehalten habe.
Wenn es denn überhaupt welche gibt
Führungswechsel inbegriffen
Lautes Großraumbüro, Ringschaltung in der man ständig hängt, macht konzentriertes Arbeiten nicht einfacher. Steht man auf „rot“ um kurz den Platz zu verlassen oder vielleicht doch mal konzentriert arbeiten zu können, wird hier mit Adleraugen drauf geschaut.
Der Buschfunk läuft gut
Mehr schlecht als Recht. Gehaltserhöhungen gibt es hier auch mal im 20€ Rahmen oder halt nichts.
Kann ich nichts negatives berichtigen
Wenn ein großes Projekt in der Pipeline war, wurde es von Vorgesetzten „verplant“. Sinnvoll wäre hier das erfahrene Team mit ins Boot zu holen und als TEAM zu fungieren.
Den Obsteller
Das Unternehmen sieht von außen aus wie ein moderner, attraktiver Arbeitgeber – doch sobald man dort arbeitet, erlebt man das komplette Gegenteil. Die toxische Führungskultur erstickt jegliche Motivation und Innovation im Keim. Wer eine gesunde Arbeitsatmosphäre, Entwicklungsmöglichkeiten und echte Wertschätzung sucht, sollte sich dringend woanders umsehen.
Kurz gesagt: Der Fisch stinkt vom Kopf – und das Unternehmen ist leider nicht zu empfehlen. Wer kann der renne! Weit weg von diesem Unternehmen.
1. Führungskräfte austauschen oder schulen – solange sich an der Spitze nichts ändert, bleibt das Unternehmen toxisch.
2. Transparente Kommunikation etablieren – Mitarbeitende haben ein Recht darauf, informiert und einbezogen zu werden.
3. Mitarbeitenden mehr Vertrauen schenken – Mikromanagement muss aufhören, und Eigenverantwortung sollte gefördert werden.
4. Work-Life-Balance ernst nehmen – Überstunden dürfen nicht stillschweigend vorausgesetzt werden.
5. Eine echte Feedback-Kultur etablieren – Kritik sollte nicht als Angriff, sondern als Chance zur Verbesserung gesehen werden.
Die Atmosphäre ist von Misstrauen und Druck geprägt. Mitarbeitende trauen sich nicht, offen zu sprechen, da Kritik sofort sanktioniert wird. Anstatt eine Kultur des Miteinanders zu fördern, wird mit Kontrolle und Drohungen gearbeitet. Es gibt keine Wertschätzung – stattdessen wird erwartet, dass man „funktioniert“. Fehler werden nicht als Lernmöglichkeit gesehen, sondern als Angriff auf die Autorität der Führungsebene.
Auf den ersten Blick wirkt das Unternehmen professionell, innovativ und wie ein Top-Arbeitgeber. Nach außen hin wird ein positives Image gepflegt, doch wer einmal hinter die Kulissen blickt, merkt schnell: Hier regiert ein Klima der Angst, Kontrolle und Respektlosigkeit. Die größte Schwachstelle? Eine katastrophale Führungskultur, die alles bestimmt – und ruiniert.
Mehr Schein als Sein!
Nach außen hin genießt das Unternehmen einen guten Ruf – intern sieht die Realität jedoch völlig anders aus. Viele neue Mitarbeitende kommen mit hohen Erwartungen und gehen enttäuscht oder frustriert. Wer sich in der Branche umhört, wird schnell feststellen, dass der schöne Schein trügt.
Definitiv keine Unternehmenskultur, der es sich lohnt anzugehören. Schon allein, weil bei der Größe der Mitarbeiter der Betriebsrat fehlt.
Es gab mal einen Yoga Raum, aber der ist nun ein Büro. Das sagt alles.
Work-Life-Balance ist Ein Fremdwort in diesem Unternehmen. Überstunden sind die Norm, werden aber nicht offiziell anerkannt. Wer sich an seine vertraglichen Arbeitszeiten hält, gilt als unmotiviert. Flexible Arbeitsmodelle gibt es nur auf dem Papier – in der Praxis wird erwartet, dass man immer erreichbar ist. Urlaub zu nehmen fühlt sich an wie ein Kampf, und wer krank ist, wird trotzdem subtil unter Druck gesetzt, weiterzuarbeiten.
Weiterentwicklung? Fehlanzeige. Es gibt keine klaren Karrierepfade, und wer auf eine Beförderung hofft, sollte besser persönliche Beziehungen zur Führungsebene pflegen als auf Leistung zu setzen. Fortbildungen werden nicht aktiv gefördert, und Eigeninitiative wird eher belächelt als unterstützt. Viele talentierte Mitarbeitende gehen, weil sie merken, dass sie hier nicht vorankommen.
Das Gehalt ist in Ordnung, aber keinesfalls konkurrenzfähig. Wer auf eine faire Bezahlung oder regelmäßige Gehaltserhöhungen hofft, wird enttäuscht. Es gibt kaum Zusatzleistungen, und Benefits dienen eher als Aushängeschild für das Außenimage als echter Mehrwert für die Mitarbeitenden.
Das Unternehmen gibt sich nach außen hin modern und nachhaltig – aber das ist reine Fassade. In Wirklichkeit gibt es weder ernsthafte soziale Verantwortung noch nachhaltige Initiativen. Hier geht es ausschließlich um kurzfristige Gewinne und Selbstdarstellung.
Passt man nicht ins System: darf man gehen.
Man merkt eben doch, dass dieses Unternehmen zu einem asiatischen Konzern gehört.
Es gibt viele engagierte Kolleg:innen, die wirklich etwas bewegen wollen – doch leider wird ihnen das systematisch erschwert. Da die Fluktuation extrem hoch ist, bleibt kaum Zeit, um ein stabiles Team aufzubauen. Viele haben innerlich bereits gekündigt und halten sich nur so lange, bis sie etwas Besseres gefunden haben. Einige versuchen sich gegenseitig zu unterstützen, aber letztendlich kämpft hier jeder für sich alleine und muss sehen, wo er bleibt. Hier ist jeder ersetzbar und das geht manchmal schneller als man denkt.
Gibt ja keine wegen der hohe Fluktuation.
Man holt sich das junge Gemüse: die machen noch was man sagt, sind günstig und noch grün hinter den Ohren.
Der mit Abstand größte Schwachpunkt des Unternehmens. Die Führung agiert autoritär, unberechenbar und von oben herab. Entscheidungen werden im Alleingang getroffen, oft ohne jeglichen Sinn oder Strategie. Mikromanagement ist an der Tagesordnung – jede Kleinigkeit muss abgesegnet werden, Eigenverantwortung wird nicht zugelassen. Statt konstruktivem Feedback gibt es Demütigungen, und wer nicht blind gehorcht, wird schnell aussortiert.
Wer hier zu viele Fehltage wegen Krankheit hat, bekommt Ärger und wird unter Druck gesetzt.
Das neue Gebäude ist toll.
Katastrophal. Es gibt keine klare Strategie, und Informationen werden entweder zurückgehalten oder kurzfristig über den Haufen geworfen. Wichtige Änderungen werden oft erst in letzter Sekunde kommuniziert, was zu unnötigem Stress und Chaos führt. Gleichzeitig wird von den Mitarbeitenden erwartet, hellsehen zu können, was die Führung sich als nächstes ausgedacht hat.
Kritik oder Verbesserungsvorschläge? Zwecklos. Wer es wagt, den Status quo in Frage zu stellen, wird öffentlich zurechtgewiesen oder ignoriert.
Probleme werden gekonnt ignoriert und die offene Diskussion nicht zugelassen. Die Geschäftsleitung möchte auch um alles in der Welt keinen Betriebsrat. Das sagt schon alles!
Die gibt es tatsächlich!
Die Aufgaben könnten eigentlich spannend sein – wenn man denn die Möglichkeit hätte, kreativ und eigenständig zu arbeiten. Stattdessen werden innovative Ideen meist nicht umgesetzt.
Team, Teamspirit, Spaß an der Arbeit
Nichts, was ich als wirklich schlecht empfinde. Verbesserungen bzw. besser geht immer. Die teils schlechteren Kommentare hier bei Kununu kann ich nicht nachvollziehen... empfinde sie auch als polemisch und ziemlich einseitig. Den für alle über alle Aspekte hinweg perfekten Arbeitgeber gibt es wohl nicht.
Neue Themen als Projekte planen und mit entsprechender Projektorganisation angehen.
Eigenverantwortung wird gewünscht und auch gefördert.
Firma ist mit Firmenname noch wenig bekannt. Find ich gut, dass hier aber nun deutlich mehr gemacht wird. Die Produktmarken sind gut etabliert und bekannt
Es wird nie langweilig :-) Vertrauensarbeitszeit ist sehr hilfreich und find ich deutlich besser als "Stempeln"
Es gibt keine festgelegten "Karrierepfade", wie man sie vielleicht aus anderen Unternehmen kennt. Dafür ist die Länderorganisation auch noch zu klein mit ca. 80 Personen. Einige MA haben sich intern weiterentwickelt und/oder auch die Abteilung gewechselt. Optionen für internationale Wechsel im Konzern sind sicherlich da, habe ich aber noch nicht in der Umsetzung mitbekommen.
Finde ich für mich gut, liegt in anderen Branchen wie Chemie oder IT höher.
Insgesamt sehr gut, auch im Marketing. Variiert aber natürlich wie immer über die verschiedenen Abteilungen hinweg
Ist ein guter Mix aus langjährigen Mitarbeitern und Neueinsteigern
Finde ich sehr gut, kann ich aber nicht für alle Teams hinweg gleich gut einschätzen
Tolles Arbeitsumfeld und Gebäude, offen und großzügig gestaltet.
Ist gut und regelmäßig. Hat sich dieses Jahr klar verbessert.
Top. Gerade auch, weil ich eigene Ideen mit einbringen kann.
Der Rasen Roboter ist kompetent und zuverlässig. Die Wiese ist immer Top gepflegt
duldet keine Veränderung
Austausch der kompletten Führungsebene. Anschließend ein Kulturwechsel mit Führungspersonal aus Überzeugung
Keine Kraft in der Führung ehr eigensinnig und ziemlich bedeckt in der Verantwortung. Aber ist bemüht fachliche und soziale Kompetenz anzubieten
die meisten sind nicht gut auf das Unternehmen zu sprechen
10% Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten. Das erfährt man nach der Gehaltsverhandlung.
Sackgasse
Schlecht
Die angebotenen Produkte sind keinesfalls nachhaltig, sondern überwiegend aus Kunststoff und es gibt auch keine Projekte um dies zu ändern
manche nehmen sich viel zu viel raus, und werden auch noch von verunsicherten Vorgesetzten unterstützt. Die Kollegen/in, die darunter leiden halten zusammen.
99% schlecht. 1% OK. Deshalb die Hohe Fluktuation
Unerfahren, schwach und gleichgültig. Umgangston /-sprache ist einfach ein NO GO. Manchmal hat man das Gefühl, man befindet sich in einem völlig anderem Milieu.
Im Sommer fällt die Klimaanlage aus, im Winter die Heizung, oder das Licht. Das schockierende ist ja, dass das Gebäude ziemlich neu ist. Und die Ausfälle dauern nicht nur für eine kurze Zeit, sondern man muss schon leidensfähig sein.
technische Kommunikationsmittel unterirdisch. Telefonanlage funktioniert im ganzen Haus nach dem Zufallsprinzip. Menschlich Kommunikation absolut chaotisch und völlig überflüssige Meetings.
das hängt von der Perspektive ab. Die meisten werden mit weniger Rechte stillgehalten
ganz einfache Arbeitsabläufe werden in Relativitätstheorien umgewandelt
Gute und schöne Firmenfeste und Feiern. Das alleine reicht aber nicht aus, wenn der Arbeitsalltag verkrampft und mit schlechter Laune abläuft.
Vorgesetzte, die schalten und walten können, ohne für ihr teilweise inkompetentes Verhalten zur Verantwortung gezogen zu werden.
Nicht tragbare Vorgesetzte austauschen und den Mitarbeitern wieder mehr Vertrauen schenken, damit die Mitarbeiter ihre Arbeit auch wieder gerne erledigen.
Die Arbeitsatmosphäre unter den Kollegen ist an sich ok, wie immer gibt es hier aber leider auch Ausnahmen.
Was die Atmosphäre jedoch gänzlich vermiest sind Vorgesetzte, die ohne Plan und Struktur den Mitarbeitern vermitteln wollen, sie hätten Ahnung von dem was sie tun und hinten herum bei einem Mitarbeiter über einen anderen herziehen.
Leider nur sehr eingeschränkt bis gar nicht möglich bzw. vorhanden.
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist in der Regel gut. Jedoch gibt es leider auch hier Kollegen, die lieber für sich alleine arbeiten und Wissen für sich behalten bzw. Arbeiten gerne auf andere abschieben wollen. Und auch Kollegen, die sich für etwas Besseres halten und anderen vorschreiben wollen, wie sie sich zu verhalten und zu arbeiten haben.
Kommt drauf an, was man als „älter“ bezeichnet. Wenn ich mal Ü50 nehme, gab es nicht allzu viele Mitarbeiter, die dem entsprachen. Der Umgang war mal ok, mal weniger ok
Tja, die lieben Vorgesetzten. Wenn Vorgesetzte zwar eine offene Kommunikation im „Team“ propagieren, letztendlich dies aber nur als Alibifunktion nutzen, um dann doch nur die eigene Meinung gelten zu lassen, dann ist dies schon arm. Und dann hintenherum bei einem Mitarbeiter über einen anderen Mitarbeiter teils übel herziehen, geht gar nicht!
Kritisches Hinterfragen von Entscheidungen und Handlungen gilt als Majestätsbeleidigung und ist absolut unerwünscht.
Heutzutage sollte man seinen Mitarbeitern Vertrauen schenken und Handlungsspielräume geben. Hier jedoch wird Micro-Management in Reinkultur gelebt. Effizientes und strukturiertes Arbeiten ist leider nicht möglich.
Der Geschäftsführer macht eigentlich einen vernünftigen und kompetenten Eindruck. Die Frage stellt sich, ob er von all dem nichts mitbekommt, da die Personalfluktuation sehr hoch ist. Und wenn er doch davon Kenntnis hat, wie lange steht er noch hinter diesen Vorgesetzten.
Die allgemeinen Arbeitsbedingungen (abgesehen von den Vorgesetzten) war gut. Ein modernes klimatisiertes Gebäude, direkter kostenloser Parkplatz direkt beim Gebäude, höhenverstellbare Schreibtische und PC-Ausstattung auf Höhe der Zeit.
Den Parkplatz & die Kollegen
Die Firma duldete diese Art, mit Menschen umzugehen. Wundert sich über die extreme Fluktuation, zieht aber nicht die richtigen Konsequenzen und versucht stattdessen krampfhaft das Image des lässigen und lockeren Arbeitgebers zu erzwingen.
Endlich Kritik ernst zu nehmen! Die Belange der Belegschaft zu hören! Zu handeln! Vor allem: seinen Mitarbeitern auch mal den Rücken stärken und hinter ihnen stehen.
Einer vergiftet den Brunnen und das ganze Dorf stirbt. Anstatt zu drohen und zu kontrollieren sollte man endlich mal personelle Konsequenzen ziehen und seiner Belegschaft vertrauen.
Man wird entweder direkt oder mindestens subtil permanent kontrolliert. Ist man krank, wird man angerufen, um nachzuhaken, ob man wenigsten Mails lesen könne. Verneint man, wird man 2 Tage später wieder angerufen. Natürlich unter dem Deckmantel der Fürsorge. Vor allem Eltern haben einen ganz schlechten Stand. Einer Kollegin wurde nahegelegt, sich um einen externen Babysitter zu kümmern, um auch außerhalb ihrer Arbeitszeit mal zur Verfügung stehen zu können. Einer anderen Mutter wurde gesagt, sie würde aufgrund ihrer fehlenden Flexibilität keine Gehaltsforderungen stellen können. Es zählt also nicht, was man leistet. Es wird verlangt, der Firma Zeit zu schenken, denn ein Ausgleich ist so gut wie nicht möglich.
Einer weiteren Kollegin wurde (natürlich subtil) gedroht, dass sie nicht davon ausgehen könne, den Urlaub in den Ferien genehmigt zu bekommen, auch wenn sie keine Betreuung habe. Wer in ihren Augen zu häufig krank ist, auch kindkrank, landet auf einer Beobachtungsliste. Angemessene Zeugnisse müssen vor Gericht erstritten werden. Aktuell läuft wieder ein Prozess gegen die Firma: eine Mutter, die auf die schäbigste Art nach der Elternzeit rausgeekelt wurde.
Sie versuchen verzweifelt ihr Image aufzupolieren. Dazu nutzen sie Kanäle, wie LinkedIn. Die meisten Beiträge sind geschönt von vorne bis hinten. Sicherlich trifft manches zu, aber man präsentiert sich, wie man NICHT ist. Sie sind so verzweifelt, dass von leitenden Personen auch versucht wird, auf diesem Bewertungsportal regelmäßig Beiträge löschen zu lassen. Gelingt das nicht, werden Neulinge aufgefordert zu schreiben, wie toll sie es hier finden (natürlich ganz ohne Druck), damit die negativen Kommentare weiter nach unten rutschen. Und genau das steht der Firma gut: lieber Probleme vertuschen und unter den Teppich kehren, an der Unternehmenskultur aber nichts ändern.
Man durfte Home Office machen. Gern gesehen war es nicht. Es wurde auch gecheckt, wer sich an die vorgegebene Anzahl der Tage hält. War man auf Messeeinsatz mit Übernachtung, wurde davon ausgegangen dass der Samstag gar nicht ausgeglichen wird. Die übrigen Stunden solle man abbauen, was beinahe unmöglich, da dieser Laden chronisch unterbesetzt ist. Und wenn man doch mal ankündigt hat früher zu gehen, dann erntete man missbilligende Blicke.
Keine Weiterbildung möglich oder so gut wie keine. Einer Kollegin wurde ein bereits genehmigter Kurs von der/dem Vorgesetzten wieder gestrichen, weil dieser vermutet hatte, dass sie schwanger ist. Nachdem Motto: wir haben es zwar genehmigt, aber investieren doch in niemanden, der uns bald nicht mehr uneingeschränkt Überstunden schenken kann.
Wie gesagt: schwanger sein und Kinder kriegen ist dort nicht gerne gesehen. Es gibt so gut wie keine Aufstiegschancen, denn das wäre mit mehr Gehalt verbunden.
Der Zusammenhalt war gut, er musste auch gut sein sonst würde man es dort nicht aushalten. Es werden Strichlisten geführt, wer schon alles gegangen ist. Man muss also irgendwie zusammenhalten damit es erträglich ist. Die guten haben längst den Weg zu einem anderen Arbeitgeber geschafft. Andere sind aus verschiedenen Gründen gefangen oder einfach noch grün hinter den Ohren, was ihre Berufserfahrung anbelangt.
Welche älteren Kollegen? Sie müssen nehmen, was sie bekommen. Und da sie einfach unterdurchschnittlich zahlen, sind es meistens die eher unerfahrenen und jüngeren Bewerber, die sich dann breitschlagen lassen bzw. den Vertrag unterzeichnen. Erfahrene Arbeitnehmer, wissen was sie wert sind, und lassen das nicht mit sich machen.
Es gibt wirklich katastrophale Vorgesetzte. Vorgesetzte, die ihre Launen und Stress ungefiltert an die Belegschaft weitergeben. Darunter auch eine/n Vorgesetzte/n, der/die eifrig mit Abmahnungen um sich schmeißt, passt ihm/ihr was nicht. Es werden Kontrolllisten geführt, öffentlich Krankentage angeprangert und diskreditierende Sätze von Vorgesetzten geäußert wie „die hat ja auch alle Krankheiten, die man haben kann“. Die Kündigung einer Kollegin, die sie wieder zurückziehen musste, wurde von leitenden Personen breit getreten und interne Infos einfach ausgeplaudert. Vermutlich wieder als subtile Drohung nach dem Motto „seht ihr, macht das besser nicht“.
Ein modernes Gebäude, eine große Küche, in der man zusammen mit Kollegen sein Essen warm machen konnte. Größtenteils Großraumbüros, was ich super fand.
Unterschiedlich in den verschiedenen Abteilungen. Die Kommunikationswege sind lang. Der eine Vorgesetzte sagt etwas, der andere weiß davon nichts. Es gibt auch Vorgesetzte, die sich unfassbar im Ton vergreifen, Stress weitergeben, patzig werden. In der Summe ist sie unter Kollegen gut, denke ich.
Zu wenig. ALLEN Bewerbern wird ihr Gehaltsvorschlag erstmal um ein Monatsgehalt gekürzt. Mit der Begründung, man bekomme doch so etwas wie eine Erfolgsbeteiligung in exakt dieser Höhe, sodass man doch auf den geforderten Betrag kommt. Allerdings ist diese freiwillig! Wird sie nicht ausgezahlt, hat man Pech. Die Gehaltserhöhungen bewegen sich meistens zwischen 60 und maximal 125€ Brutto und das ist schon viel. Das verhandelt man nicht, sondern hat es irgendwann auf dem Tisch liegen.
Kann ich wenig zu sagen. Alle verdienen zu wenig. Also ist das Niveau wohl gleich schlecht. Bei allen, außer bei den Kontrolleuren (Vorgesetzten) der einzelnen Abteilungen. Die dürften ganz gut abkassieren.
Akkordarbeit in jeder Hinsicht. Die Produkte sind super und auch die Events rund um die Produkte waren eine willkommene Abwechslung.
Den Parkplatz & die Kollegen.
Die Firma duldete diese Art, mit Menschen umzugehen. Wundert sich über die extreme Fluktuation, zieht aber nicht die richtigen Konsequenzen und versucht stattdessen krampfhaft das Image des lässigen und lockeren Arbeitgebers zu erzwingen.
Endlich Kritik ernst zu nehmen! Die Belange der Belegschaft zu hören! Zu handeln!
Auch mal hinter den Angestellten stehen und ihnen den Rücken stärken.
Einer vergiftet den Brunnen und das ganze Dorf stirbt. Anstatt zu drohen und zu kontrollieren sollte man endlich mal personelle Konsequenzen ziehen und seiner Belegschaft vertrauen.
Man wird entweder direkt oder mindestens subtil permanent kontrolliert. Ist man krank, wird man angerufen, um nachzuhaken, ob man wenigsten Mails lesen könne. Verneint man, wird man 2 Tage später wieder angerufen. Natürlich unter dem Deckmantel der Fürsorge. Vor allem Eltern haben einen ganz schlechten Stand. Einer Kollegin wurde nahegelegt, sich um einen externen Babysitter zu kümmern, um auch außerhalb ihrer Arbeitszeit mal zur Verfügung stehen zu können. Einer anderen Mutter wurde gesagt, sie würde aufgrund ihrer fehlenden Flexibilität keine Gehaltsforderungen stellen können. Es zählt also nicht, was man leistet. Es wird verlangt, der Firma Zeit zu schenken, denn ein Ausgleich ist so gut wie nicht möglich.
Einer weiteren Kollegin wurde (natürlich subtil) gedroht, dass sie nicht davon ausgehen könne, den Urlaub in den Ferien genehmigt zu bekommen, auch wenn sie keine Betreuung habe. Wer in ihren Augen zu häufig krank ist, auch kindkrank, landet auf einer Beobachtungsliste. Angemessene Zeugnisse müssen vor Gericht erstritten werden. Aktuell läuft wieder ein Prozess gegen die Firma: eine Mutter, die auf die schäbigste Art nach der Elternzeit rausgeekelt wurde.
Sie versuchen verzweifelt ihr Image aufzupolieren. Dazu nutzen sie Kanäle, wie LinkedIn. Die meisten Beiträge sind geschönt von vorne bis hinten. Sicherlich trifft manches zu, aber man präsentiert sich, wie man NICHT ist. Sie sind so verzweifelt, dass von leitenden Personen auch versucht wird, auf diesem Bewertungsportal regelmäßig Beiträge löschen zu lassen. Gelingt das nicht, werden Neulinge aufgefordert zu schreiben, wie toll sie es hier finden (natürlich ganz ohne Druck), damit die negativen Kommentare weiter nach unten rutschen. Und genau das steht der Firma gut: lieber Probleme vertuschen und unter den Teppich kehren, an der Unternehmenskultur aber nichts ändern.
Man darf Home Office machen. Gern gesehen war es nicht. Es wurde auch gecheckt, wer sich an die vorgegebene Anzahl der Tage hält. Ist man auf Messeeinsatz mit Übernachtung, wird davon ausgegangen dass der Samstag gar nicht ausgeglichen wird. Die übrigen Stunden solle man abbauen, was beinahe unmöglich, da dieser Laden chronisch unterbesetzt ist. Und wenn man doch mal ankündigt früher zu gehen, dann erntete man missbilligende Blicke.
Keine Weiterbildung möglich oder so gut wie keine. Einer Kollegin wurde ein bereits genehmigter Kurs von der/dem Vorgesetzten wieder gestrichen, weil dieser vermutet hatte, dass sie schwanger ist. Nachdem Motto: wir haben es zwar genehmigt, aber investieren doch in niemanden, der uns bald nicht mehr uneingeschränkt Überstunden schenken kann.
Wie gesagt: schwanger sein und Kinder kriegen ist dort nicht gerne gesehen. Es gibt so gut wie keine Aufstiegschancen, denn das wäre mit mehr Gehalt verbunden.
Der Zusammenhalt ist gut, er muss auch gut sein sonst würde man es dort nicht aushalten. Es werden Strichlisten geführt, wer schon alles gegangen ist. Man muss also irgendwie zusammenhalten damit es erträglich ist. Die guten haben längst den Weg zu einem anderen Arbeitgeber geschafft. Andere sind aus verschiedenen Gründen gefangen oder einfach noch grün hinter den Ohren, was ihre Berufserfahrung anbelangt.
Welche älteren Kollegen? Sie müssen nehmen, was sie bekommen. Und da sie einfach unterdurchschnittlich zahlen, sind es meistens die eher unerfahrenen und jüngeren Bewerber, die sich dann breitschlagen lassen bzw. den Vertrag unterzeichnen. Erfahrene Arbeitnehmer, wissen was sie wert sind, und lassen das nicht mit sich machen.
Es gibt wirklich katastrophale Vorgesetzte. Vorgesetzte, die ihre Launen und Stress ungefiltert an die Belegschaft weitergeben. Darunter auch eine/n Vorgesetzte/n, der/die eifrig mit Abmahnungen um sich schmeißt, passt ihm/ihr was nicht. Es werden Kontrolllisten geführt, öffentlich Krankentage angeprangert und diskreditierende Sätze von Vorgesetzten geäußert wie „die hat ja auch alle Krankheiten, die man haben kann“. Die Kündigung einer Kollegin, die sie wieder zurückziehen musste, wurde von leitenden Personen breit getreten und interne Infos einfach ausgeplaudert. Vermutlich wieder als subtile Drohung nach dem Motto „seht ihr, macht das besser nicht“.
Ein modernes Gebäude, eine große Küche, in der man zusammen mit Kollegen sein Essen warm machen konnte. Größtenteils Großraumbüros, was ich super fand.
Unterschiedlich in den verschiedenen Abteilungen. Die Kommunikationswege sind lang. Der eine Vorgesetzte sagt etwas, der andere weiß davon nichts. Es gibt auch Vorgesetzte, die sich unfassbar im Ton vergreifen, Stress weitergeben, patzig werden. In der Summe ist sie unter Kollegen gut, denke ich.
Zu wenig. ALLEN Bewerbern wird ihr Gehaltsvorschlag erstmal um ein Monatsgehalt gekürzt. Mit der Begründung, man bekomme doch so etwas wie eine Erfolgsbeteiligung in exakt dieser Höhe, sodass man doch auf den geforderten Betrag kommt. Allerdings ist diese freiwillig! Wird sie nicht ausgezahlt, hat man Pech. Die Gehaltserhöhungen gibt es gar nicht oder sie bewegen sich zwischen 60 und maximal 125€ Brutto und das ist schon viel. Übrigens wird dort nicht verhandelt. Man hat es als Brief irgendwann auf dem Tisch
Kann ich wenig zu sagen. Alle verdienen zu wenig. Also ist das Niveau wohl gleich schlecht. Bei allen, außer bei den Kontrolleuren (Vorgesetzten) der einzelnen Abteilungen. Die dürften ganz gut abkassieren.
Akkordarbeit in jeder Hinsicht. Die Produkte sind super und auch die Events rund um die Produkte waren eine willkommene Abwechslung.
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