Engagement und Verantwortung wurden geschätzt – bis es schwierig wurde“
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Arbeit mit den Klientinnen und Klienten, die abwechslungsreichen Aufgaben, die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen sowie den starken Zusammenhalt, der in den ersten Jahren im Team gelebt wurde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Fehlende Wertschätzung langjähriger Mitarbeitender, unzureichende Kommunikation in Konfliktsituationen und der aus meiner Sicht mangelnde Umgang mit Problemen innerhalb des Teams. Zusätzliche Verantwortung wurde nicht angemessen anerkannt.
Verbesserungsvorschläge
Mehr Offenheit und Neutralität bei Konflikten innerhalb von Teams. Langjährige Mitarbeitende sollten mit ihren Sorgen und Erfahrungen ernst genommen werden und es sollten beide Seiten am Tisch sitzen- und nicht nur der noch länger dort arbeitenden Mitarbeiterin geglaubt werden. Zudem wünsche ich mir mehr Wertschätzung für zusätzlich übernommene Verantwortung sowie eine direkte und respektvolle Kommunikation auch in schwierigen Situationen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war in den ersten Jahren sehr gut. Es gab Zusammenhalt, gemeinsame Aktivitäten und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Leider hat sich dies im Laufe der Zeit deutlich verändert, sodass ich mich zuletzt nicht mehr wertgeschätzt fühlte.
Kommunikation
ch hätte mir eine offenere und direktere Kommunikation gewünscht. Wichtige Themen wurden aus meiner Sicht nicht ausreichend besprochen, und Entscheidungen, die mich persönlich betrafen, wurden später nicht direkt mit mir kommuniziert, Kollegin wurde beauftragt.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war zu Beginn meiner Beschäftigung außergewöhnlich gut. Umso enttäuschender war es für mich, dass sich dies in den letzten Monat verändert hat und ich mich zunehmend ausgegrenzt fühlte.
Work-Life-Balance
Dienstplanung und Arbeitszeiten waren insgesamt gut vereinbar. Die Belastung entstand für mich weniger durch die Arbeitszeit als durch die zwischenmenschlichen Entwicklungen der letzten Monate vor meinen ausscheiden.
Vorgesetztenverhalten
Im Abschlussgespräch konnte ich meine Sichtweise schildern, hatte jedoch nicht den Eindruck, dass meine Erfahrungen ausreichend berücksichtigt wurden. Es wurde der anderen Person geglaubt- war ja auch schon länger da.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit mit den Klientinnen und Klienten sowie die organisatorischen Aufgaben haben mir viel Freude bereitet. Besonders die Tätigkeit als stellvertretende Pflegedienstleitung war abwechslungsreich und verantwortungsvoll. Diese Aufgaben habe ich sehr gerne, auch unbezahlt, übernommen- weil es Freude machte dort zu arbeiten.
Gleichberechtigung
Persönlich habe ich keine Benachteiligung aufgrund von Geschlecht oder Herkunft erlebt.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Mitarbeitende wurden grundsätzlich respektvoll behandelt. In diesem Bereich habe ich überwiegend positive Erfahrungen gemacht.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren insgesamt in Ordnung. Die eigentliche Arbeit hat mir stets Freude bereitet.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Der soziale Auftrag des Unternehmens stand im Mittelpunkt der Arbeit. Das Engagement für die Klientinnen und Klienten habe ich als positiv wahrgenommen.
Gehalt/Benefits
Über 6 Jahre habe ich zusätzliche Verantwortung als stellvertretende Pflegedienstleitung übernommen, ohne dass sich dies in meiner Vergütung widerspiegelte. Die Aufgaben habe ich gerne ausgeführt, dennoch hätte ich mir mehr Anerkennung und eine angemessenere Vergütung gewünscht.
Image
Nach außen präsentierte sich das Unternehmen als sozialer und engagierter Arbeitgeber. Die positiven Erfahrungen der ersten Jahre haben diesen Eindruck für mich bestätigt. Die Entwicklungen der letzten Monate bis zu meiner „Flucht“ haben mein persönliches Bild jedoch verändert.
Karriere/Weiterbildung
Ich konnte zusätzliche Verantwortung übernehmen und wertvolle Erfahrungen sammeln. Dadurch habe ich mich fachlich und persönlich weiterentwickeln