Führungskultur im freien Fall – Potenziale werden verspielt
Gut am Arbeitgeber finde ich
Einzelne Benefits wie Belonio oder Fahrradleasing sind sinnvoll und zeitgemäß. Der Kollegenzusammenhalt innerhalb einiger Teams ist stark – ohne diese zwischenmenschliche Unterstützung wäre der Arbeitsalltag in manchen Bereichen kaum auszuhalten.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die größten Herausforderungen liegen eindeutig im Führungsverhalten. Teile der Führung agieren nicht nur unprofessionell, sondern teils auch respektlos, unbeteiligt oder überheblich. Verantwortung wird häufig delegiert, ohne selbst Lösungen vorzuleben oder sich im Tagesgeschäft überhaupt auszukennen.
Statt echter Führung erlebt man häufig Abwesenheit – physisch wie mental. Einige Personen in Leitungsfunktionen sind während der Arbeitszeit schwer auffindbar, verbringen ihre Zeit außerhalb des Betriebs oder widmen sich in Meetings privaten Interessen – ohne jegliche Konsequenzen. Gleichzeitig wird von den Mitarbeitenden volle Einsatzbereitschaft verlangt. Dieses Ungleichgewicht ist nicht nur demotivierend, sondern inzwischen auch allgemein bekannt.
Ein weiteres ernstzunehmendes Problem ist die mangelnde Integrität: Es gibt Hinweise auf fragwürdiges Verhalten, das trotz interner Kenntnis offenbar folgenlos bleibt. Mitarbeitende müssen sich an Regeln halten, während auf Führungsebene mit zweierlei Maß gemessen wird.
Verbesserungsvorschläge
Das Unternehmen hätte Potenzial, aber nur, wenn sich die Führungsstruktur grundlegend verändert. Es braucht Menschen in Leitungsfunktionen, die Verantwortung leben, Ansprechbarkeit zeigen und Mitarbeitende nicht als störende Ressource betrachten. Solange diese Kultur des Wegsehens und Durchwinkens besteht, werden weiterhin engagierte Fachkräfte das Unternehmen verlassen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre hat sich über die Jahre deutlich verschlechtert. Statt Zusammenarbeit herrscht in einigen Bereichen ein Klima des Misstrauens.
Image
Das Image des Unternehmens befindet sich im freien Fall – intern wie extern. Was früher einmal für Qualität, Zusammenhalt und Verlässlichkeit stand, ist heute nur noch schwer wiederzuerkennen. Viele langjährige Mitarbeitende distanzieren sich spürbar, und auch nach außen dringen zunehmend negative Eindrücke. Vertrauen, das über Jahre aufgebaut wurde, wird aktuell leichtfertig verspielt.
Karriere/Weiterbildung
Trotz mehrfacher Anfragen fehlt es an echten Weiterbildungsmöglichkeiten. Auch die Gehaltsentwicklung ist kaum planbar.
Erhöhungen erfolgen nur in großen Zeitabständen und ohne klare Kriterien.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt deutlich unter dem branchenüblichen Niveau und entwickelt sich nur sehr langsam weiter. Anpassungen erfolgen in großen Abständen und ohne nachvollziehbare Kriterien. Sozialleistungen sind vorhanden, aber insgesamt nicht ausreichend, um die schwache Gehaltsstruktur auszugleichen. Leistungsorientierung oder individuelle Entwicklung spielen in der Vergütung kaum eine Rolle.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Kollegenkreis ist stark abhängig vom jeweiligen Team. In einigen Bereichen gibt es einen wirklich guten Austausch und gegenseitige Unterstützung. In anderen Abteilungen hingegen herrscht eher Zurückhaltung oder sogar gezieltes Ausgrenzen. Insgesamt fehlt es an einer unternehmensweiten Teamkultur, die aktiv gefördert wird.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Mitarbeitenden wirkt zunehmend respektlos und wenig wertschätzend. Erfahrung und langjährige Betriebszugehörigkeit werden selten anerkannt oder aktiv einbezogen. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass ältere Kolleg:innen eher als Belastung denn als Ressource gesehen werden. Wertschätzung zeigt sich weder im Verhalten noch in Entscheidungen der Führungsebene.
Vorgesetztenverhalten
Die größten Herausforderungen liegen eindeutig im Führungsverhalten. Teile der Führung agieren nicht nur unprofessionell, sondern teils auch respektlos, unbeteiligt oder überheblich. Verantwortung wird häufig delegiert, ohne selbst Lösungen vorzuleben oder sich im Tagesgeschäft überhaupt auszukennen.
Statt echter Führung erlebt man häufig Abwesenheit – physisch wie mental. Einige Personen in Leitungsfunktionen sind während der Arbeitszeit schwer auffindbar, verbringen ihre Zeit außerhalb des Betriebs oder widmen sich in Meetings privaten Interessen – ohne jegliche Konsequenzen. Gleichzeitig wird von den Mitarbeitenden volle Einsatzbereitschaft verlangt. Dieses Ungleichgewicht ist nicht nur demotivierend, sondern inzwischen auch allgemein bekannt.
Ein weiteres ernstzunehmendes Problem ist die mangelnde Integrität: Es gibt Hinweise auf fragwürdiges Verhalten, das trotz interner Kenntnis offenbar folgenlos bleibt. Mitarbeitende müssen sich an Regeln halten, während auf Führungsebene mit zweierlei Maß gemessen wird.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen wirken in vielen Bereichen veraltet. Technische Ausstattung, Prozesse und Arbeitsumfeld entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard. Statt zukunftsorientierter Investitionen wird häufig nur das Nötigste getan – mit dem Ergebnis, dass Effizienz, Motivation und Qualität leiden. Verbesserungsvorschläge werden zwar gehört, aber selten konsequent umgesetzt.
Kommunikation
Offene Kommunikation findet kaum statt – stattdessen werden Informationen selektiv weitergegeben oder komplett zurückgehalten. Feedback wird selten ernst genommen und Kritik eher als Angriff denn als Chance verstanden.
