3 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Der Bewerbungsprozess ist vollkommen intransparent und respektlos gegenüber Bewerber*innen.
2,4
Absage
Bewerber/inHat sich 2025 bei Amnesty Service gGmbH in Düsseldorf als Fundraiser beworben und eine Absage erhalten.
Verbesserungsvorschläge
• Vorab wird zugesichert, dass praktisch alle übernommen werden, solange man sich nicht extrem danebenbenimmt. Das weckt falsche Sicherheit und führt dazu, dass viele ihre Zeit und sogar wichtige Termine für diese Schulungen freihalten. • Zwei volle Tage Schulung (jeweils ca. 6 Stunden) mit auswendig lernen, Präsentationen vorbereiten und massenweise Informationen – alles unter der Prämisse, man sei bereits „so gut wie drin“. • Am Ende erfolgt die Absage: nicht wie angekündigt per E-Mail am Abend, sondern direkt in der Feedbackrunde – ohne transparente Kriterien, ohne ernsthafte Begründung.
Fazit: Bewerber*innen investieren viel Zeit und Energie, werden mit falschen Hoffnungen hingehalten und am Ende eiskalt aussortiert. Dieses Verfahren ist weder fair noch professionell – und für eine Organisation, die sich auf Menschenrechte und Werte beruft, schlicht untragbar.
Für mich persönlich war es eine extrem enttäuschende und frustrierende Erfahrung, und ich möchte andere ausdrücklich davor warnen, sich das anzutun. Man sollte den Bewerbungsprozess transparent und fair gestalten.
Erklärung der weiteren Schritte
Professionalität des Gesprächs
Zufriedenstellende Reaktion
Wertschätzende Behandlung
Vollständigkeit der Infos
Erwartbarkeit des Prozesses
Zufriedenstellende Antworten
Zeitgerechte Zu- oder Absage
Angenehme Atmosphäre
Schnelle Antwort
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Die Erfahrungen, die ich mit Amnesty als Bewerber gemacht habe, sind leider äußerst ernüchternd gewesen
1,8
Absage
Bewerber/inHat sich 2022 bei Amnesty International Servicegesellschaft in Düsseldorf als Dialoger beworben und eine Absage erhalten.
Verbesserungsvorschläge
- Mehr als 3 Minuten Zeit nehmen, um den Bewerber überhaupt erstmal kennen zu lernen - nicht bei dem kleinsten Bisschen gleich umkippen, sondern gemeinsame Potentiale ausloten - Wirklich mit dem Bewerber in Kontakt bleiben, wenn es jetzt nicht passt aber vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt
Bewerbungsfragen
Der Kontakt über Amnesty kam zustande, nachdem ich die Dialoger in Hamburg getroffen hatte und mein Interesse an dem Job bekundete. Man nahm gern meine Kontaktdaten auf und legte "ein gutes Wort" für mich ein. Bis hierhin war alles ok. Der Bewerbungsprozess war etwas nebulös. Ich wurde zwar ziemlich schnell von HR kontaktiert, allerdings per Überraschungsanruf. Den hätte ich also auch leicht verpassen können. Spricht nicht für die Organisation von HR. Aber anscheinend haben sie genug Bewerber. Im Gespräch wurde ganz ganz grob abgeklopft, welche Vorerfahrungen man hat und wie die irgendwie zu dem Job passen könnten. Im Grunde konnte ich hier mit politischen Erfahrungen punkten. Mir wurde versprochen, dass man sich zügig wegen Zu/Absage und den Details melden wollen würde. Abgesagten Bewerbern würde man aber gern eine 2. Chance geben wollen. Ich wollte noch kurz anbringen, dass ich zurzeit gesundheitlich angeschlagen war und gern weniger Stunden als vorgehsehen arbeiten wollte. Daraufhin merkte ich, dass das Interesse auf null sank und es wurde zügig der Gesprächsabbruch gesucht. Am nächsten Tag, unmittelbar um 09:00 Uhr hatte ich dann auch eine Absage im Postfach, die mit dem....
... Wort "leider" begann, da würde jeder Kommunikationstrainer graue Haare bekommen. Auch ein halbes Jahr später meldete sich niemand von Amnesty wegen der versprochenen 2. Chance. Ich rief mehrmals an, um ihnen wenigstens die Speicherung der Daten über die 6-Monats-Frist zu erlauben. Endlich erreichte ich jemanden. Ja, das fand man gut, aber man suche auf absehbare Zeit nur Leute, die bundesweit einsetzbar waren. Ich bat um einen Tag Bedenkzeit. Der wurde gewährt. Danach meldete ich mich nochmal, wieder waren die Leutz sehr schwer zu erreichen und wies wieder auf die gesundheitlichen Probleme hin. In der Zwischenzeit hatte ich eine Email mit der Bitte um unbegrenzte Speicherung meiner Daten gesendet. Der Recruiter wurde nun ungeduldig und entschied recht emotional, dass er auf mich in Zukunft verzichten möchte und dass er trotz Einwilligung meine Daten löschen wird. Ich war wie vor den Kopf gestoßen. Sorry, aber wenn die Deutsche Bank oder McKinsey sich so verhält, ok, aber bei Amnesty hatte ich gehofft, hier würden Werte wie Mitmenschlichkeit eine Rolle spielen und dass ich wegen gesundheitlicher Probleme komplett aus dem Prozess geworfen wurde, war eine Ohrfeige sondergleichen.
Ich bot Amnesty auch an, ehrenamtlich für null € (!) zu arbeiten, wenn auf die gesundheitlichen Probleme Rücksicht genommen werden würde, auch das wurde einfach so abgelehnt. Sorry, diese Recruiter haben wahrscheinlich den Auftrag, im Akkord Dialogerstellen zu besetzen und sind nicht bereit, 1mm nach rechts und links zu gucken. Dadurch ist die Qualität der HR-Arbeit armselig. Da andere NPOs wie Brot für die Welt, Greenpeace usw. auch nicht besser sind, habe ich das Thema abgehakt. Ich werde auch ohne Ehrenamt glücklich. Vielleicht liest ja jemand von Amnesty diesen Beitrag und macht sich mal ernsthafte Gedanken, ob das die Außendarstellung ist, die man sich gewünscht hatte. Für mich ist das schlicht erbärmlich.
Erklärung der weiteren Schritte
Professionalität des Gesprächs
Zufriedenstellende Reaktion
Wertschätzende Behandlung
Vollständigkeit der Infos
Erwartbarkeit des Prozesses
Zufriedenstellende Antworten
Zeitgerechte Zu- oder Absage
Angenehme Atmosphäre
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