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Bewertung

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17k € Miete für ein Geisterbüro: Wenn Inkompetenz und Geldverschwendung zum System werden

1,2
Nicht empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Recht / Steuern bei Anex Tour GmbH in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die leidensfähigen Mitarbeiter in den Fachabteilungen, die den Laden trotz des Management-Versagens am Leben halten.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die unfassbare Geldverbrennung (17k Miete für Leerstand), ein unsichtbarer Geschäftsführer auf Luxus-Trip und eine IT-Landschaft aus dem letzten Jahrzehnt.

Verbesserungsvorschläge

Finanzstopp für Unsinn: Sofortige Nutzung oder Kündigung des Hamburger Büros (17.000 €/Monat Ersparnis!).

Präsenzpflicht für den CEO: Führung findet im Büro statt, nicht in Luxus-Resorts.

IT-Taskforce: Nach 5 Jahren müssen Reservierungssysteme (Namensänderungen!) und Berechnungssoftware endlich fehlerfrei laufen.

Fachkompetenz statt Show: In Sales und Flugmanagement werden Profis gebraucht, keine Animateure.

Kulturelle Öffnung: Firmen-Events für alle Mitarbeiter, nicht nur für eine Teilgruppe.

Arbeitsatmosphäre

Geprägt von tiefer Frustration. Während an allen Ecken gespart wird und die IT-Systeme veralten, sieht die Belegschaft fassungslos dabei zu, wie Firmengelder für Prestige-Objekte ohne Nutzen verpulvert werden. Fairness und Vertrauen existieren nicht, nur Cliquenwirtschaft.

Image

Das Image in der Branche ist am Boden. Partner nehmen das Unternehmen nicht mehr ernst, wenn sie sehen, wie Geld für Geisterbüros verschwendet wird, während die ITB-Auftritte peinlich verlaufen.

Work-Life-Balance

Die Fachkräfte in den Abteilungen und die fleißigen Zuarbeiter tragen die Hauptlast. Da die Führungskräfte dort eher als „Animateure“ auftreten und fachlich kaum unterstützen können, müssen die operativen Mitarbeiter alles auffangen. Das Management sonnt sich derweil in Luxus-Hotels.

Karriere/Weiterbildung

Perspektiven gibt es nur für den „inneren Kreis“. Echte Qualifikation wird eher als Bedrohung wahrgenommen.

Gehalt/Benefits

Willkürliche Gehaltsdynamik. Lohnerhöhungen werden nach dem Nasenfaktor verteilt, während die operative Basis für sehr weniger verkauft wird.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ressourcenverschwendung pur. Wer ein Büro in Bestlage teuer anmietet, es leerstehen lässt und gleichzeitig Luxus-Reisen auf Firmenkosten unternimmt, hat jedes Recht verloren, über Sozialbewusstsein zu sprechen.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt wird durch das erzwungene Dauer-Homeoffice (wegen des fehlenden Büros in Hamburg) erschwert. Es bilden sich isolierte Gruppen; ein echtes „Wir-Gefühl“ wird durch das Management aktiv untergraben.

Umgang mit älteren Kollegen

Langjährige Erfahrung zählt wenig, wenn sie den egozentrischen Plänen der Führung im Weg steht.

Vorgesetztenverhalten

Der Geschäftsführer glänzt durch Abwesenheit und einen exzessiven Lifestyle auf Firmenkosten (Luxus-Hotels), während er die deutschen Prozesse seit Ende 2023 nicht im Griff hat. Der Gipfel der Unfähigkeit: Seit Mitte 2023 zahlt die Firma monatlich 17k € Miete für ein leerstehendes Lokal in bester Hamburger Lage (neben dem Apple Store). Trotz dieser enormen Kosten sitzen die 20 Hamburger Mitarbeiter seit zwei Jahren im Homeoffice, weil das Büro nicht nutzbar ist. Dass nun ein Operations Manager gesucht wird, um dieses Chaos zu ordnen, spricht Bände.

Arbeitsbedingungen

Ein technisches Trümmerfeld. Seit 4–5 Jahren wird an der Flugsoftware, dem Vertragsmanagement und Analyse-Tools erfolglos herumgedoktert. Die Berechnungssoftware liefert falsche Zahlen – ein brandgefährliches Risiko fürs Geschäft. Dass man gleichzeitig 17k €/Monat für ein leeres Büro verbrennt, während die Technik verrottet, ist an Zynismus kaum zu überbieten.

Kommunikation

Ein einziges Desaster. Die ITB war ein Sinnbild für den Niedergang: Ein Stand ohne Neuheiten und ein Abend-Event, das so unattraktiv war, dass die Partner lieber zur Konkurrenz gingen. Die Kommunikation intern ist genauso ziellos wie die gesamte Strategie.

Gleichberechtigung

Völliges Desinteresse an einer inklusiven Kultur. Das Weihnachtsfest war eine reine türkische Folklore-Veranstaltung, bei der sich der Großteil der Belegschaft ausgegrenzt fühlte. Eine moderne Firmenkultur sieht anders aus.

Interessante Aufgaben

Man ist hauptsächlich damit beschäftigt, die Fehler einer unfähigen Sales-Abteilung und einer dysfunktionalen IT auszubügeln. Strategisches Arbeiten ist unmöglich, wenn die Werkzeuge (Software) versagen.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.