Macht euer Ego-Machtspiel-Problem nicht zu unserem. Wir schämen uns mittlerweile fremd.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich fühle mich nur in meiner Abteilung wohl. Andere Abteilungen vermeide ich. Ich mache meine Aufgaben und gehe nach Hause.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Einiges, aber passt schon.
Verbesserungsvorschläge
Fokus auf das Kerngeschäft: Die Konzentration sollte wieder voll auf dem Vertrieb und der Marktausschöpfung liegen.
Optimierung der Kapazitätsplanung: Es bedarf einer realistischeren Kalkulation beim Einkauf von Flugkontingenten. Überkapazitäten, die am Markt nicht abgesetzt werden können, belasten das Ergebnis unnötig und gefährden die wirtschaftliche Stabilität.
Strategische Weitsicht: Die Einkaufsstrategie sollte enger mit den tatsächlichen Verkaufszahlen verzahnt werden, um hohe Leerstandskosten und wirtschaftliche Fehlsteuerungen zu vermeiden.
Transparente Kommunikation: Eine offenere Kommunikation über die wirtschaftlichen Ziele und die Strategie hinter dem Kapazitäteneinkauf würde das Vertrauen der Belegschaft in die Firmenführung stärken.
Arbeitsatmosphäre
Leider hat sich die Atmosphäre im Vergleich zu meinem Beginn massiv verschlechtert. Was als herzliche Aufnahme begann, ist heute von einem Gefühl der Manipulation und Intransparenz geprägt.
Informationsveranstaltungen der Geschäftsführung wirken oft wie inszenierte Vorführungen, die eher der Kontrolle als dem echten Austausch dienen. Dass Home-Office-Mitarbeiter teils von wichtigen Terminen ausgeschlossen werden, verstärkt den Eindruck, dass Informationen gezielt zurückgehalten werden sollen. Besonders besorgniserregend empfinde ich den Umgang mit kritischen Stimmen oder dem Wunsch nach Mitarbeitervertretung. Es ist auffällig, dass langjährige, loyale Kollegen, die sich für mehr Gleichberechtigung einsetzen wollten, das Unternehmen plötzlich verlassen mussten und ihr Ruf im Nachgang beschädigt wurde. Diese Form der internen Kommunikation und strategischen Verunsicherung empfinde ich als höchst unprofessionell und belastend.
Image
Kein gutes Image. Es wird viel negatives gemunkelt.
Work-Life-Balance
Sometimes. Ansichtssache.
Karriere/Weiterbildung
Ich hatte bisher in den letzten 5 Jahren keine Weiterbildungs- oder keine Aufstiegschange.Nicht vorhanden.
Gehalt/Benefits
Mein Gehalt ist nicht ausreichend. Bei den steigenden Lebensmittel- und Spritpreisen reicht es vorne und hinten nicht. Das Einkommen in unserem Zwei-Verdiener-Haushalt reicht trotzdem nicht aus. Die letzte Gehaltserhöhung von 2% war ein Witz.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sozialbewusstsein haben wenige der Mitarbeiter. Müll wird getrennt.
Kollegenzusammenhalt
Ein echter Zusammenhalt ist kaum spürbar, da das Betriebsklima durch eine deutliche Bevorzugung bestimmter Personenkreise belastet wird. Es herrscht ein Zwei-Klassen-System, das die Motivation der restlichen Belegschaft untergräbt.
Große Hoffnung setze ich in die Etablierung einer Mitarbeitervertretung, um endlich einheitliche Standards und echte Gleichberechtigung im Unternehmen zu schaffen. Besonders belastend empfinde ich den Umgang mit ausscheidenden Kollegen: Es ist besorgniserregend zu beobachten, wie Personen, die das Unternehmen verlassen, im Nachgang teils massiv diskreditiert werden. Diese Kultur erzeugt ein Klima der Angst vor der eigenen Kündigung und möglicher Rufschädigung.
Das aktuelle Verhalten der Personalverantwortlichen wirkt auf mich eher verzweifelt als souverän und spiegelt eine schleichende Atmosphäre der Resignation wider. Ich kann mich mit dieser Form der Unternehmensführung nicht mehr identifizieren und empfinde die aktuelle Außendarstellung (auch in öffentlichen Reaktionen) als wenig professionell.des Schweigens und der inneren Kündigung.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier wartet man eindeutig auf den Abschied. Bedenken werden systematisch ignoriert. Was für starke emotionale Belastung bei älteren Kollegen sorgt. Geprägt von Verlustangst, Streit und Konfrontation.
Vorgesetztenverhalten
Der aktuelle Führungsstil ist leider stark von persönlicher Selbstdarstellung und einer mangelnden Kritikfähigkeit geprägt. Anstatt konstruktives Feedback anzunehmen, wird nach meiner Wahrnehmung oft defensiv oder mit realitätsfernen Narrativen reagiert, was die Glaubwürdigkeit der Geschäftsführung massiv untergräbt.
Ich empfinde das Verhalten als wenig professionell und strategisch unklar. Es werden erhebliche Ressourcen für interne Konflikte und die Verbreitung fragwürdiger Informationen aufgewendet, anstatt sich den drängenden wirtschaftlichen Herausforderungen des Unternehmens zu widmen. Die Belegschaft wünscht sich echte Vorbilder und eine sachliche, zielorientierte Führung statt einer künstlich inszenierten Kommunikation. Die Prioritäten sollten dringend wieder auf eine professionelle Unternehmenssteuerung und den effizienten Einsatz der vorhandenen Kapazitäten gesetzt werden.
Arbeitsbedingungen
Es drehst sich alles nur noch um die beiden hochgefürchteten Mitarbeiter, die die Klagen gegen Anex bei Gericht gewonnen haben und bald wieder ins Büro arbeiten kommen. Können wir uns bitte auch mal wieder um das Wesentliche, um unsere Arbeit kümmern? Die Umsatzzahlen sehen gar nicht gut aus! Die Staffelprovisionen wurden noch immer nicht bezahlt. Sind wir etwa nicht liquide? Die Reisebüros sprechen schlecht über uns.
Kommunikation
Der IT Kollege lief mit seinem unverständlichen Deutsch im Auftrag der Geschäftsführung wild durch die Gegend und versuchte uns
Die interne Kommunikation ist von einem extremen Misstrauen und einer starken Polarisierung geprägt. Nach dem Versuch, eine Mitarbeitervertretung zu gründen, wurde nach meiner Wahrnehmung eine gezielte Kampagne geführt, um die Integrität der beteiligten Personen infrage zu stellen und die Belegschaft zu spalten.
Es herrscht eine Atmosphäre der gegenseitigen Beobachtung, die den freien Informationsfluss massiv behindert. Anstatt Transparenz zu schaffen, wird der Zugang zu externen Informationsquellen und Bewertungsportalen im Firmennetzwerk eingeschränkt, was den Eindruck einer einseitigen Informationskontrolle verstärkt. Die Führungskultur wirkt hier sehr zentralistisch und lässt wenig Raum für eine objektive Auseinandersetzung mit der Realität. Dieses Klima führt dazu, dass die Loyalität der Mitarbeiter schwindet und eine Kultur des Misstrauens den Arbeitsalltag bestimmt.
Gleichberechtigung
Genau aus diesem Grund haben aktuell wieder weitere langjährige gute loyale 4 Mitarbeiter gekündigt. Die Marketing- , Vertrieb- und die Kundenserviceabteilung bröckeln und sind unterbesetzt.
Interessante Aufgaben
Interessante Aufgaben gibt es immer wieder. Jetzt aus aktuellem Anlass (Türkei Iran), sind die Türkeibuchungen sehr schlecht. Wir arbeiten als Team an einem Krisenplan und versuchen neue Zielgebiete hinzuzufügen. Griechische Inseln sind hinzugekommen.