Tolles Team – aber der Umgang nach Vertragsende war respektlos und intransparent
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das Team, mit dem ich zusammengearbeitet habe, war fachlich kompetent, herzlich und wertschätzend. Ich wurde vollständig integriert, erhielt während meiner gesamten Tätigkeit durchgehend sehr positives Feedback und fühlte mich menschlich wie fachlich gut aufgehoben. Besonders positiv empfand ich, dass mir während meiner Beschäftigung sogar signalisiert wurde, dass man sich eine weitere Zusammenarbeit nach meinem Masterabschluss sehr gut vorstellen könne.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Der Umgang nach Vertragsende hat leider ein völlig anderes Bild vermittelt. Der gesamte Prozess rund um mein Arbeitszeugnis war intransparent und unprofessionell: Antworten dauerten mehrfach mehrere Wochen, auf keine meiner inhaltlichen Rückfragen wurde eingegangen, sämtliche Gesprächsangebote (online, telefonisch, vor Ort) wurden ignoriert, und ich erhielt ausschließlich pauschale Ablehnungen, ohne jegliche sachliche Auseinandersetzung.
Zudem entstand der Eindruck, bewusst „abgeblockt“ zu werden – bis hin zur Aufforderung, nur noch mit einer einzigen Person zu kommunizieren. Diese Diskrepanz zwischen der sehr positiven Arbeitserfahrung und dem späteren Verhalten wirkt auf mich enttäuschend und nicht kollegial.
Verbesserungsvorschläge
Ein respektvoller, transparenter und lösungsorientierter Umgang mit ehemaligen Mitarbeitenden sollte selbstverständlich sein – besonders, wenn diese zuvor über Monate hinweg durchweg positives Feedback erhalten haben und sogar aktiv zu einer späteren Rückkehr eingeladen wurden.
Eine zeitnahe, inhaltliche Kommunikation, das Eingehen auf konkrete Fragen sowie die Bereitschaft, einfache Korrekturen (die nur wenige Minuten erfordern würden) tatsächlich zu prüfen, würden viel dazu beitragen, Vertrauen und Glaubwürdigkeit zu stärken.
Insgesamt wäre eine konsistent wertschätzende Behandlung – auch nach Vertragsende – wünschenswert.

