101 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
101 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
101 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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Ich wünsche mir mehr Rückendeckung für Vorgesetzte, damit diese sich verlässlich für die Interessen ihres Teams einsetzen können. Eine offenere Kommunikationskultur würde dazu beitragen, dass sich alle Beschäftigten eingebunden fühlen. Zudem sollte die Anzahl der Besprechungen kritisch hinterfragt werden, um mehr Fokus auf das operative Geschäft zu ermöglichen.
Nach meiner Wahrnehmung findet die Kommunikation überwiegend einseitig von oben nach unten statt. Ein offener Dialog sowie eine aktive Interessenvertretung der Beschäftigten fehlen mir im Arbeitsalltag.
Aus meiner Sicht wird das Thema Work-Life-Balance nicht für alle Abteilungen gleichermaßen angegangen. Während manche Bereiche von flexiblen Modellen wie mobilen Arbeitstagen profitieren, empfinde ich die Regelungen für andere Unternehmensbereiche als deutlich eingeschränkter.
Als Mittelständler im Automobilsektor steht das Unternehmen unter wirtschaftlichem Druck. Soziale Aspekte und das Eingehen auf die Belegschaft kommen dabei aus meiner Perspektive derzeit zu kurz.
Es existiert zwar grundsätzlich ein Angebot an Inhouse-Schulungen, allerdings ist für mich nicht transparent, nach welchen Kriterien die Plätze vergeben werden. Trotz gezeigtem Interesse an angebotenen Formaten gab es in der Praxis teils keinerlei Rückmeldungen mehr. Ich habe daher den persönlichen Eindruck, dass der Zugang zu Weiterbildungen stark eingeschränkt ist.
Wir haben wirklich gute Leute im Team. Allerdings entsteht durch den aktuellen Führungsstil spürbar 'Schlupf' bzw. ein hoher Reibungsverlust: Viele Kolleginnen und Kollegen nutzen ihr Potenzial nicht voll aus und die Motivation leidet unter den Rahmenbedingungen.
Subjektiv habe ich den Eindruck, dass trotz sinkender Auftragszahlen die Führungsebenen weiter ausgebaut werden, was aus Mitarbeiterperspektive schwer nachvollziehbar wirkt.
Beim Thema Arbeitssicherheit sehe ich deutlichen Nachholbedarf. Die Regelungen wirken unübersichtlich und unklar kommuniziert. Aus meiner Sicht beschränkt man sich im Wesentlichen auf das gesetzlich geforderte Minimum.
Die Kommunikation wirkt insgesamt recht distanziert und unkonkret. Es gibt zwar vierteljährliche Info-Veranstaltungen, in denen Zahlen und Grafiken präsentiert werden, allerdings fehlt mir hier meist der Bezug zum aktuellen Betriebsalltag und zur tatsächlichen Lage der Beschäftigten. Ein echter Austausch oder ein eingehenderer Dialog findet im Rahmen dieser Termine nach meiner Wahrnehmung nicht statt.
Positiv hervorheben möchte ich auf jeden Fall die vorhandenen Benefit-Programme. Dazu gehören beispielsweise JobRad, verschiedene Angebote über ValueNet sowie die Möglichkeit, je nach Tätigkeit ein Geschäftshandy zu erhalten.
Ebenfalls positiv sehe ich die Möglichkeit, freiwillig auf eine 35-Stunden-Woche zu reduzieren. Auch wenn diese Reduzierung mit entsprechenden Gehaltseinbußen verbunden ist, schafft sie zumindest mehr Flexibilität und kann die persönliche Work-Life-Balance verbessern.
Ein weiterer sinnvoller Schritt ist aus meiner Sicht der Versuch, die Vielzahl verschiedener Programme und Systeme wie PMS, PRM, EPP usw. zu reduzieren und diese durch eine zentralere Lösung wie AP+ zu ersetzen. Wenn das sauber umgesetzt wird, kann das langfristig Prozesse vereinfachen, Doppelarbeit vermeiden und den Arbeitsalltag übersichtlicher gestalten.
Auch wenn es aktuell viele Kritikpunkte gibt, sind das für mich Bereiche, in denen das Unternehmen grundsätzlich in die richtige Richtung geht.
Mittlerweile gibt es aus meiner Sicht leider zu viele negative Punkte, um wirklich alle einzeln aufzuzählen. Die wichtigsten wären für mich jedoch folgende:
Die interne Kommunikation ist teilweise sehr schlecht. Informationen kommen zu spät, unvollständig oder gar nicht bei den Mitarbeitern an. Gleichzeitig fehlt es bei vielen wichtigen Themen an klaren Aussagen und nachvollziehbaren Entscheidungen.
Auch bei den Führungskräften sehe ich teilweise deutliche Fehlbesetzungen. Gerade in technischen Bereichen sollte aus meiner Sicht stärker darauf geachtet werden, dass neben Führungskompetenz auch ein gewisses fachliches Verständnis vorhanden ist.
Das Gehaltsniveau ist ebenfalls stark ausbaufähig. Besonders in Verbindung mit fehlenden bzw. nur sehr geringen Gehaltsanpassungen entsteht zunehmend das Gefühl, dass Erfahrung, Leistung und Verantwortung finanziell nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Die Arbeitsbedingungen sind in manchen Bereichen ebenfalls deutlich verbesserungswürdig. Teilweise fehlt es an einer vernünftigen Planung, klaren Strukturen und einer konsequenten Umsetzung von Arbeitssicherheitsmaßnahmen.
Ein weiteres Beispiel ist AP+. Die grundsätzliche Idee, verschiedene Programme in einem System zusammenzuführen, finde ich sinnvoll. Die Umsetzung und insbesondere die Schulung dazu könnten jedoch deutlich praxisnäher gestaltet werden. Für häufig benötigte Funktionen wie Transportaufträge oder Stundeneintragungen wären kurze, einzelne Videos wesentlich hilfreicher als ein 1,5-stündiges Gesamtvideo, nach dem man teilweise weniger Überblick hat als vorher.
Zusammengefasst fehlt es aktuell vor allem an klarer Kommunikation, nachvollziehbaren Strukturen, fachlich passenden Führungskräften, besseren Arbeitsbedingungen und einer angemessenen Wertschätzung der Mitarbeiter – sowohl menschlich als auch finanziell.
Mein größter Verbesserungsvorschlag wäre, dass die Geschäftsführung aktiv daran arbeitet, das verloren gegangene Vertrauen der Belegschaft wieder aufzubauen. Dafür braucht es aus meiner Sicht nachvollziehbare Entscheidungen, mehr Transparenz und vor allem das Gefühl, dass die Mitarbeiter und ihre tägliche Arbeit wieder einen höheren Stellenwert bekommen.
Auch die Führungsstruktur sollte meiner Meinung nach deutlich entschlackt und klarer aufgebaut werden. Teilweise wirkt es so, als gäbe es zu viele Führungsebenen und gleichzeitig zu wenig eindeutige Zuständigkeiten. Führungskräfte sollten dabei nicht danach ausgewählt werden, wer Entscheidungen möglichst widerspruchslos mitträgt, sondern nach Erfahrung, Leistung, Fachkompetenz und der Fähigkeit, auch unbequeme Wahrheiten anzusprechen.
Gerade in technischen Bereichen ist es frustrierend, wenn Mitarbeiter bei fachlich schwierigeren Fragen das Gefühl haben, selbst mehr Erfahrung in der Materie zu besitzen als die ihnen vorgesetzte Person. Eine Führungskraft muss sicherlich nicht jedes Detail besser wissen als ihre Mitarbeiter, sollte aber fachlich und organisatorisch in der Lage sein, Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen und dem Team Orientierung zu geben.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Motivation der Mitarbeiter. Es sollte wieder ein Ziel sein, dass Menschen gerne zur Arbeit kommen und das Gefühl haben, dass gute Leistung wahrgenommen und wertgeschätzt wird. Dazu gehört auch, nicht immer nur auf Kennzahlen, Kosten und Fehler zu schauen, sondern gerade den Mitarbeitern an der Basis regelmäßig Anerkennung zu geben.
Dringenden Handlungsbedarf sehe ich außerdem bei den Gehaltsstrukturen. Niemand erwartet unrealistische Gehaltssprünge von 1.000 Euro im Monat. Es sollte aber erkennbar sein, dass Erfahrung, Leistung und zusätzliche Verantwortung auch finanziell berücksichtigt werden. Wenn gute und erfahrene Fachkräfte dauerhaft keine Perspektive sehen, wird immer mehr Kernkompetenz verloren gehen. Langfristig kann das zu einem Punkt führen, an dem die vorhandene Qualität auch gegenüber Kunden immer schwieriger zu vertreten ist.
Zuletzt sollte auch das Arbeitssicherheitskonzept grundlegend überprüft werden. Gefahren und Hinweise aus der Belegschaft sollten frühzeitig ernst genommen und präventiv bearbeitet werden, statt erst dann zu reagieren, wenn bereits etwas passiert ist.
Unterm Strich wünsche ich mir weniger Hierarchie und Bürokratie, dafür mehr Fachkompetenz, Wertschätzung, Transparenz und ein stärkeres Bewusstsein dafür, dass ein Unternehmen am Ende von den Menschen lebt, die die eigentliche Arbeit ausführen.
Die Arbeitsatmosphäre ist aktuell leider von einer eher schlechten Grundstimmung geprägt. Die Motivation vieler Mitarbeiter ist spürbar gesunken, was unter anderem an den allgegenwärtigen Sparmaßnahmen und teilweise unklaren Unternehmensstrukturen liegt.
Besonders negativ fällt auf, dass man teilweise das Gefühl bekommt, dass nicht alle Mitarbeiter gleichwertig behandelt werden. Gerade Beschäftigte in „grünen Hosen“ werden aus meiner Sicht häufig eher wie Mitarbeiter zweiter Klasse wahrgenommen bzw. behandelt. Das wirkt sich zusätzlich negativ auf Motivation, Zusammenhalt und die allgemeine Arbeitsatmosphäre aus.
Das Image des Unternehmens hat sich aus meiner Sicht in den letzten Jahren zunehmend verschlechtert und befindet sich aktuell weiterhin in einem deutlichen Abwärtstrend.
Eine wirkliche Verbesserung ist für mich derzeit nicht erkennbar. Gerade die zuletzt durchgeführten personellen Sparmaßnahmen tragen eher dazu bei, diesen Eindruck weiter zu verstärken.
Wenn qualifizierte Mitarbeiter gehen, Stellen nicht oder nur eingeschränkt nachbesetzt werden und gleichzeitig die Belastung für die verbleibenden Beschäftigten steigt, wirkt sich das langfristig nicht nur intern auf die Stimmung aus, sondern meiner Meinung nach auch auf die Wahrnehmung des Unternehmens nach außen.
Hier wäre ein klarer Kurswechsel notwendig, um wieder mehr Vertrauen bei den Mitarbeitern aufzubauen und das Image nachhaltig zu verbessern.
Die Work-Life-Balance hat sich aus meiner Sicht durch die aktuellen Sparmaßnahmen deutlich verschlechtert. Früher bestand zumindest teilweise die Möglichkeit, Überstunden aufzubauen und diese später für längere Erholungsphasen zu nutzen. Da dies inzwischen kaum noch gewünscht bzw. ermöglicht wird, bleibt im Grunde nur noch der reguläre Jahresurlaub von 31 Tagen.
Hinzu kommt, dass eine wirklich flexible Work-Life-Balance hauptsächlich für Mitarbeiter mit Gleitzeit möglich ist. In anderen Arbeitszeitmodellen muss zusätzliche Arbeitszeit sehr genau begründet und teilweise gesondert beantragt werden. Gerade weil Mehrarbeit aktuell eher ungern gesehen wird, fehlt hier aus meiner Sicht die nötige Flexibilität.
Dadurch entsteht leider der Eindruck, dass betriebliche Sparmaßnahmen inzwischen stärker gewichtet werden als eine flexible und mitarbeiterfreundliche Arbeitszeitgestaltung.
Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten sind aus meiner Sicht nur bedingt vorhanden. Zwar wird grundsätzlich vermittelt, dass man sich auch außerhalb des Unternehmens weiterentwickeln kann, eine wirkliche Unterstützung dabei bleibt jedoch häufig aus.
Auch die klassischen Karrieremöglichkeiten innerhalb der APL empfinde ich als eher begrenzt. Für viele Mitarbeiter wirkt das Unternehmen daher eher wie eine Station, um Berufserfahrung zu sammeln und sich fachlich weiterzuentwickeln.
Sobald ein gewisser Erfahrungsstand erreicht ist, schauen sich viele entsprechend nach anderen Möglichkeiten um, da intern oftmals eine klare Perspektive für den nächsten Schritt fehlt. Gerade bei guten und motivierten Mitarbeitern wäre es aus meiner Sicht sinnvoll, stärker in Weiterbildung und langfristige Entwicklungsmöglichkeiten zu investieren, um diese auch im Unternehmen zu halten.
Bei den Benefits gibt es durchaus einige positive Punkte. Vermögenswirksame Leistungen, JobRad sowie weitere Angebote über das ValueNet-Portal sind vorhanden. Auch ein Betriebsarzt steht zur Verfügung.
Beim eigentlichen Gehalt sehe ich allerdings deutliches Verbesserungspotenzial. Eine wirklich transparente und nachvollziehbare Gehaltsstruktur ist für mich aktuell nicht erkennbar. Dadurch entsteht der Eindruck, dass teilweise vor allem diejenigen finanziell besser dastehen, die bei ihrer Einstellung entsprechend gut verhandelt haben – unabhängig davon, wie sich Verantwortung, Erfahrung und Leistung anschließend entwickelt haben.
Für eine 35-Stunden-Woche würde ich das aktuelle Gehalt insgesamt als „okay“ bezeichnen, allerdings weiterhin mit viel Luft nach oben. Besonders negativ fällt auf, dass es in den vergangenen zwei Jahren keine nennenswerten Gehaltsanpassungen gab.
Natürlich befindet sich das Unternehmen aktuell in einer Phase mit starken Sparmaßnahmen. Trotzdem sollte langfristig berücksichtigt werden, dass auch qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter entsprechend bezahlt und gehalten werden müssen. Wenn sich für gute Fachkräfte bei einem anderen Arbeitgeber deutlich bess
Beim Umwelt- und Sozialbewusstsein kann ich persönlich nichts Negatives feststellen. In diesem Bereich sind mir bisher keine größeren Kritikpunkte aufgefallen, weshalb ich diesen Punkt insgesamt positiv bewerten würde.
Innerhalb meiner eigenen Abteilung ist der Kollegenzusammenhalt sehr gut. Wir organisieren teilweise unsere eigenen Events und treffen uns auch außerhalb der Arbeitszeit. Dadurch ist innerhalb des Teams ein gutes Miteinander entstanden, auf das man sich im Arbeitsalltag verlassen kann.
Wie der Zusammenhalt innerhalb anderer Abteilungen aussieht, kann ich nicht aus eigener Erfahrung beurteilen und möchte mich deshalb nicht auf Hörensagen verlassen.
Abteilungsübergreifend sieht es aus meiner Sicht allerdings deutlich schlechter aus. Hier entsteht leider häufig der Eindruck, dass eher gegeneinander als miteinander gearbeitet wird. Teilweise versucht jeder, Fehler oder Probleme bei anderen Abteilungen zu suchen, um selbst besser dazustehen. Ein stärkeres gemeinsames Verständnis und mehr Zusammenarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg würden dem Unternehmen meiner Meinung nach sehr guttun.
Den Umgang mit älteren Kollegen empfinde ich grundsätzlich als in Ordnung. Zumindest aus meiner persönlichen Wahrnehmung sind mir bisher keine größeren negativen Punkte oder Probleme aufgefallen.
Da ich hier allerdings nur meine eigenen Eindrücke wiedergeben kann und mir auch von Kollegen nichts Gegenteiliges bekannt ist, würde ich diesen Bereich insgesamt positiv bewerten.
Beim Vorgesetztenverhalten kann ich zumindest für meine direkte Abteilung überwiegend Positives berichten. Mein direkter Vorgesetzter macht aus meiner Sicht einen sehr guten Job. Er steht hinter seinen Mitarbeitern, gibt relevante Informationen schnell an das Team weiter und auch das persönliche Verhältnis ist sehr angenehm. Einen solchen direkten Vorgesetzten kann man sich definitiv wünschen.
Eine Ebene darüber, beim Teamleiter, war das Verhältnis anfangs eher schwierig. Hier hat sich das Verhalten in letzter Zeit allerdings deutlich zum Positiven entwickelt, was ich auch ausdrücklich anerkennen möchte. Ich hoffe sehr, dass diese Entwicklung so bleibt.
Gerade wenn nicht jeder einzelne Schritt oder Handgriff kontrolliert wird und den Mitarbeitern mehr Vertrauen entgegengebracht wird, macht die Arbeit spürbar mehr Spaß und man kann deutlich selbstständiger arbeiten.
Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht teilweise deutlich verbesserungswürdig. Gerade bei einzelnen Projekten entsteht der Eindruck, dass diese bereits in der Planung nicht ausreichend auf die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort abgestimmt wurden.
Teilweise werden Projekte in Prüfständen umgesetzt, die für den vorhandenen Platz schlicht zu groß dimensioniert wirken. Das kann sich nicht nur negativ auf die tägliche Arbeit, sondern aus meiner Sicht auch auf die Arbeitssicherheit auswirken – beispielsweise dann, wenn Flucht- und Bewegungswege unnötig eingeschränkt werden und eine schnelle Evakuierung im Ernstfall erschwert werden könnte.
Hier wäre eine bessere Abstimmung mit den Mitarbeitern sinnvoll, die später tatsächlich täglich in diesen Prüfständen arbeiten. Viele praktische Probleme lassen sich vom Schreibtisch aus nur schwer einschätzen und würden vermutlich frühzeitig auffallen, wenn die betroffenen Mitarbeiter stärker in die Planung einbezogen würden.
Auch beim Thema Arbeitssicherheit sehe ich Verbesserungsbedarf. Zwar wird viel darüber gesprochen, in der praktischen Umsetzung entsteht jedoch teilweise der Eindruck, dass Maßnahmen erst dann konsequent umgesetzt werde
Die Kommunikation im Unternehmen empfinde ich leider als deutlich verbesserungswürdig. Die regelmäßigen Quartalsgespräche dauern teilweise rund 1,5 Stunden, liefern aus meiner Sicht aber nur wenig wirklichen Mehrwert. Häufig drehen sich die Inhalte hauptsächlich um Umsatz, Sparmaßnahmen und allgemeine Aussagen, ohne dass für die Mitarbeiter wirklich relevante Fragen konkret beantwortet werden.
Dadurch entsteht teilweise eher eine negative bzw. angespannte Grundstimmung, anstatt Orientierung und Sicherheit zu vermitteln. Gerade bei wichtigen Themen wie beispielsweise der angekündigten Einführung oder Umsetzung von Gehaltsgruppen fehlt eine klare und transparente Kommunikation zum aktuellen Stand.
Auch die Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen funktioniert häufig nur unzureichend. Informationen gehen verloren, werden verspätet weitergegeben oder erreichen die betroffenen Mitarbeiter teilweise gar nicht. Hier wären klarere Zuständigkeiten, kürzere Kommunikationswege und vor allem mehr Transparenz wünschenswert.
Von echter Gleichberechtigung kann aus meiner persönlichen Sicht leider keine Rede sein. Besonders Mitarbeiter in den sogenannten „grünen Hosen“, also die gewerblichen bzw. handwerklich tätigen Beschäftigten, werden häufig anders behandelt. Dabei sind gerade diese Mitarbeiter ein wesentlicher Bestandteil des operativen Betriebs.
Wenn Einsparungen vorgenommen werden, entsteht für mich häufig der Eindruck, dass diese besonders stark den gewerblichen Bereich treffen – sei es beim Personal, beim Material oder bei den Arbeitszeitmodellen. Dadurch entsteht zwangsläufig das Gefühl, dass innerhalb des Unternehmens mit unterschiedlichen Maßstäben gearbeitet wird.
Besonders kritisch empfinde ich Aussagen wie „Du bist ersetzbar“. Natürlich ist grundsätzlich jeder Mitarbeiter ersetzbar, allerdings sollte man dabei nicht unterschätzen, wie schwierig es mittlerweile ist, qualifizierte und erfahrene Fachkräfte im handwerklichen Bereich zu finden. Ein geringerer akademischer Abschluss bedeutet keinesfalls, dass die Arbeit weniger anspruchsvoll oder weniger wertvoll ist.
Aus meiner Sicht wäre hier deutlich mehr gegenseitiger Respekt zwischen gewerblichen Mitarbeitern, Führungskräften und adminis
Die Aufgaben sind aktuell leider eher wenig abwechslungsreich. Durch die derzeitige Situation fallen überwiegend Standardaufgaben an, die sich regelmäßig wiederholen. Auf Dauer kann das ziemlich ermüdend sein und sorgt nicht unbedingt dafür, dass die Motivation steigt.
Positiv sind die gelegentlichen Projekte, bei denen man wieder etwas mehr gefordert wird und sich gerade beim Aufbau oder bei der Umsetzung selbst einbringen kann. Solche Aufgaben machen deutlich mehr Spaß und zeigen, dass durchaus interessantes Potenzial vorhanden ist – leider kommen diese Projekte aktuell eher zu selten vor.
Geht Probleme bitte endlich konsequent gemeinsam mit den Mitarbeitern im Dialog an. Wo liegen die Wünsche, wo Herausforderungen und wie können die Themen gemeinsam gelöst werden? Ermöglicht den Mitarbeitern die Flexibilität, die von gleichzeitig von ihnen gefordert wird und erarbeitet klare Regeln und Rahmenbedingungen die das ermöglichen.
Schult eure Führungskräfte darauf die Mitarbeiter individuell zu fördern und zu fordern statt mit Gieskannenlösungen alle für jedes Problem in Sippenhaft zu nehmen.
Die schlechte Stimmung in der Automobilindustrie zieht sich durch die ganze Firma. Seitens Geschäftsleitung gibt es nicht eine einzige Positivschlagzeile die auf der Betriebsversammlung direkt von einer Negativschlagzeile kassiert wird.
Im Sinne der allgemeinen Stimmung könnte man ein Lob einfach mal stehenlassen ohne direkt im Anschluss jeden Keim der guten Laune wieder mit der drohenden Marktlage zu kassieren.
Eine transparente Darstellung der Marktlage ist das Eine, die Würdigung der geleisteten und guten Arbeit das Andere. Hier fehlt mir persönlich das zwischenmenschliche Gespür bei der Geschäftsleitung.
Work-Life-Balance wird nur dann gefördert, wenn die Balance Richtung Work gehen soll. Errungenschaften wie Home-Office werden von der völligen Unfähigkeit einiger Führungskräfte, den eigenen Mitarbeitern gute und klare Rahmenbedingungen für das mobile Arbeiten zu setzen, kassiert.
Ein Tag pro Woche ist nicht zeitgemäß, passt aber in den Zeitgeist der strauchelnden OEMs die in den Mitarbeitern ihre Schuldigen gefunden haben.
Gesundheitlich angeschlagen aus dem Home-Office zu arbeiten wird hingegen gerne gesehen. Für internationale Kunden rund um die Uhr auch zuhause erreichbar zu sein um dynamische Projekte zu bearbeiten, ebenfalls gerne gesehen.
Den Mitarbeitern die Eigenverantwortung zur Wahl der Arbeitsorts zu übertragen und seitens Vorgesetzten klare Rahmenbedingungen zu Erreichbarkeit und Arbeitsergebnis zu setzen, scheint für die Firma zu kreativ zu sein.
Kein ordentliches Schulungskonzept. Aus den jährlichen Entwicklungsgesprächen bei denen Schulungsbedarfe und Entwicklungspotenziale erfasst werden, folgt in der Regel nichts.
In der Krise steht die Belegschaft füreinander ein.
Grundsätzlich sehr vorbildlich, allerdings seitens Geschäftsleitung mit deutlich zu wenig Entscheidungskompetenzen ausgestattet. Wenn Vorgesetzte keine Entscheidungen treffen dürfen und nur die Eintragung von Urlaubs- und Krankheitstagen im Zeitmanagementsystem übernehmen, braucht es die Hierarchie schlicht nicht.
Positiv sind die hellen klimatisierten Büros sowie die kostenlose Bereitstellung von Kaffee und ausreichend Mitarbeiterparkplätzen.
Bei den Arbeitsmitteln wird jedoch gespart: veraltete IT Ausrüstung, höhenverstellbare Schreibtische nur nach Vorlage ärztlicher Atteste.
Vielleicht würde sich die allgemeine Erreichbarkeit im Homeoffice durch Einführung stabiler und zuverlässiger VPN-Verbindungen verbessern. Der Status quo wird seit 6 Jahren als "APL halt.." hingenommen.
Ich kann mich nur bedingt den vorhergehenden Bewertungen anschließen. Grundsätzlich findet Kommunikation statt und die anstehenden Herausforderungen werden immer klar herausgestellt. Die gewählten Kommunikationsinhalte erachte ich aber als teils irrelevant für den Großteil der Belegschaft.
Auf die Themen die die tägliche Arbeit und die Mitarbeiter selbst betreffen, wird dann wiederum kaum eingegangen. Zum Thema Gehaltsstruktur werden seit Monaten keine relevanten Informationen verteilt, gleichzeitig aber tarifnahe Erhöhungen totgeschwiegen und Kostenprogramme ausgerollt.
Seit 2 Jahren keine Erhöhungen mehr, völliger Wildwuchs bei den Gehältern und versprochene Gehaltsstruktur/Haustarif der ewig auf sich warten lässt.
Hängt stark von der Tätigkeit ab.
Ie r
Gespräche in den oberen Etagen werden mit ja beantwortet bis man den Raum verlassen hat dann interessiert es niemand mehr
Top
Sehr gut
Teamsport alle sind gleich
Gibt sein bestes aber es wird an anderer Stelle immer abgewehrt
Heute so morgen so heute mach ich alles morgen nicht
So lala zuviel Abteilungen keiner weiß wer für was zuständig ist
Sympathie gibt's nur auf der oberen Plätzen
Umstrukturierung Kunde bleibt auf der Strecke da es wichtiger ist die Firma auf den Kopf zu Stellen
Verbesserungswürdig aus meiner Sicht
Beim Thema Lohntransparenzgesetz wurde im Vorfeld viel angekündigt. Auf der letzten Betriebsversammlung gab es dazu jedoch keinerlei Informationen oder konkrete Ergebnisse. Das hinterlässt den Eindruck, dass Ankündigungen gemacht werden, ohne anschließend transparent über den Stand der Dinge zu informieren.
Ähnlich verhält es sich mit dem angekündigten „internen Tarifvertrag". Auch hierzu wurde viel in Aussicht gestellt, seitdem herrscht jedoch Funkstille. Es wäre wünschenswert, wenn Beschäftigte regelmäßig und offen über den aktuellen Stand informiert würden, selbst dann, wenn sich Prozesse verzögern.
Mehr Transparenz, eine verlässliche Kommunikation und das Einhalten angekündigter Maßnahmen würden das Vertrauen der Mitarbeitenden deutlich stärken.
Ein weiterer Punkt ist das Thema Einsparungen. Die Mitarbeitenden werden regelmäßig dazu angehalten, Kosten zu reduzieren – sei es bei Arbeitszeiten, Personal oder anderen Ausgaben. Gleichzeitig werden Poolfahrzeuge, die für die tägliche Arbeit benötigt werden, aus Spargründen abgeschafft oder reduziert.
Aus meiner Sicht entsteht dabei ein Ungleichgewicht: Während an den Arbeitsmitteln der Beschäftigten an der Basis gespart wird, scheint bei den Dienstwagen der Führungskräfte kaum Einsparpotenzial genutzt zu werden. Dadurch entsteht der Eindruck, dass die Sparmaßnahmen in erster Linie die Mitarbeitenden treffen, die die tägliche Arbeit leisten, während in anderen Bereichen deutlich höhere Kosten bestehen bleiben.
Ein transparenteres und für die gesamte Belegschaft nachvollziehbares Vorgehen würde das Verständnis für notwendige Sparmaßnahmen deutlich erhöhen. Einsparungen sollten fair und ausgewogen erfolgen und nicht überwiegend zulasten der Beschäftigten an der Basis gehen. Nur so entsteht der Eindruck, dass alle ihren Beitrag leisten und mit gutem Beispiel vorangehen.
Es gab Zeiten, in denen das ohnehin magere Gehalt bereits vor dem Wochenende auf dem Konto war, wenn der 25. auf einen Samstag oder Sonntag fiel. So konnte man seine laufenden Kosten verlässlich planen und musste sich keine Sorgen machen, ob das Geld rechtzeitig eingeht.
Heute scheint diese Planungssicherheit nicht mehr gegeben zu sein. Gerade bei einem ohnehin knappen Einkommen ist es wichtig, dass das Gehalt pünktlich verfügbar ist. Verspätete Zahlungseingänge können schnell zu finanziellen Engpässen führen und erschweren eine zuverlässige Planung der monatlichen Ausgaben erheblich.
Mit dieser Erfahrung stehe ich nicht allein. Auch viele Kolleginnen und Kollegen berichten, dass sie die verspätete Gehaltsgutschrift belastet. Eine verlässliche und pünktliche Gehaltszahlung sollte selbstverständlich sein und darf nicht vom Wochentag abhängen, auf den der Zahltag fällt.
Interessante, diverse Aufgaben in verschiedensten Bereichen.
Langsam wird sich endlich der faulen Eier in allen Ebenen angenommen.
Gehalt
Arbeitsatmosphäre selbst ist in Ordnung, die generelle Situation in der Branche trübt das Ganze aber
Grundsätzlich gutes Image. Fähige Mitarbeiter, die gemeinsam einiges erreichen können. Die aktuelle Situation trübt das Bild.
Work-Life-Balance ist gut
Aufgrund der aktuellen Situation eher mau.
Gehalt wird pünktlich gezahlt. Das ohnehin magere Gehalt wird real aber zusätzlich immer weniger.
Gut
Kollegenzusammenhalt in meinen Augen gut
Es gab und gibt einige ältere Kollegen, die - vorsichtig formuliert - einen nicht allzu hohen Wirkungsgrad aufweisen. Und dabei aber mindestens gleich bezahlt werden wie andere, die deutlich mehr Gas geben. Mittlerweile wurde hier aber glücklicherweise schon in Teilen gegengesteuert.
Vorgesetzte hauen zu selten auf den Tisch, teilweise fehlen klare Anweisungen und Verteilungen
Gut
Durch die breite Aufstellung gibt es einige interessante Aufgaben
Nicht vorhanden
Pünktlich Lohn zu bekommen.
Zu viel Führungskräfte
Flexible Arbeitszeiten Einführen
Gutes Gehalt
Im Bereich EE: Interessante Projekte, moderner Führungsstil, Bodenständige Führungskräfte, Entwicklungspotential für motivierte Mitarbeiter.
Reaktionszeit zu Themen ist sehr träge. Schlechte Gehaltsstruktur und Transparenz. Personalentwicklungsthemen werden weitestgehend von der GF entschieden. Leider gibt es immer wieder Flächenlösungen, für Einzelfälle. Individuelle Lösungen für Probleme.
Individuelle Lösungen für individuelle Probleme: Keine flächendeckenden Lösungsansätze weil in bestimmten Bereichen oder Fachabteilungen Probleme auftreten. Leistungen von High-Performern wertschätzen, fördern und entsprechend vergüten. Offenere Kommunikation durch die GF zur wirtschaftlichen Lage und Zukunft des Unternehmens. Mehr Entscheidungsgewalt für die Bereichsleitung: aktuell geht fast alles über den Tisch der GF.
Grundsätzlich gut. Es gibt unzufriedene Mitarbeiter, die ihre Kollegen runterziehen. Leider einige Personen, die grundsätzlich wegen allem meckern.
In meinem Bereich und meiner Position, durch die mittlerweile individuell mögliche Gestaltung des mobilen Arbeiten, sehr gut. Als Projektingenieur durchaus kritisch, da oft ein Ansprechpartner nach Feierabend oder am Wochenende benötigt wird. Die Lage und Häufigkeit des mobilen Arbeiten ist unbedingt individuell zu bewerten und von der direkten Führungskraft zu kontrollieren und zu beurteilen. Gerade im Bereich der Projektleitung und des Projektmanagements fällt oft Mehrarbeit an, was sich durch mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeiten viel leichter mit dem privaten Alltag verbinden lässt. Die vorangegangenen Bewertungen zum mobilen Arbeiten sind für mich nicht nachvollziehbar. Man kann durchaus erfolgreich Projekte leiten und erreichbar sein, unabhängig vom Arbeitsort. Die direkte Führungskraft ist für die Umsetzung des mobilen Arbeitens verantwortlich! Es werden keine flächendeckenden Lösungsansätze hierzu benötigt!
Motivierte Mitarbeiter haben in Gewissen Bereichen bzw. Projekten sehr gute Karrieremöglichkeiten.
Unter dem Tatif. Niedrige Einstiegsgehälter. Keine Gehaltsstruktur und keine Transparenz. Prozentuale Anpassung analog zum Tarifabschluss wurde in den letzten Jahren immer gemacht, steht für 2025 noch aus. Überfällige Gehaltsanpassung bleiben wegen der Projektlage öfter aus. Mehr individuelle Förderung von High-Performern! Einzelne hochmotivierte Kollegen tragen maßgeblich zum Erfolg von Projekten bei. Haustarif mit Erfahrungsstufen und Kompetenzleveln würde Abhilfe schaffen.
Vieles digital. Möglichkeiten der Mülltrennung sind ausbaufähig.
Im Bereich EE vorbildlich. Vorgesetzte sind bereit, Verantwortung an qualifizierte und motivierte Mitarbeiter abzugeben. Private Themen werden berücksichtigt und Konflikte werden gemeinsam gelöst. Der Bereich ist in den meisten Abteilungen durch einen modernen Führungsstil geprägt. Absolut lobenswert und sollte global in der Firma vertreten werden.
Kostenloser Kaffee; im Engineering Gleitzeit, was jedoch durch Frührunden beeinträchtigt wird. Ausreichend Parkplätze, Arbeitsbeginn beim betreten des Betriebsgeländes.
Lange Kommunikationswege, da Infos hauptsächlich über Vorgesetzte gestreut werden. Neue Prozesse werden durch Veröffentlichung von Dokumenten öfter ohne Kommentar oder Erklärung eingeführt.
Sehr spannende Projekte in vielen verschiedenen Bereichen der Automobilindustrie.
1. Möglichkeit zur Weiterbildung und Karriereentwicklung:
Positiv: Es ist gut, dass Mitarbeiter durch das Unternehmen die Möglichkeit erhalten, sich weiterzubilden, und dass Weiterbildungen teilweise finanziert werden. Auch die Möglichkeit, sich für Führungspositionen zu qualifizieren, wird unterstützt.
Vorschlag: Eine noch systematischere Förderung von Weiterbildungsprogrammen und eine transparente Kommunikation über verfügbare Programme würde den Mitarbeitern helfen, ihre beruflichen Ziele noch gezielter zu verfolgen. Ein klarer Karriereplan könnte Mitarbeiter motivieren, langfristig im Unternehmen zu bleiben.
2. Umstellung auf erneuerbare Energien:
Positiv: Die Investition in Photovoltaik und die Einführung eines Blockheizkraftwerks zur Ablösung der alten Heizölheizungen sind sehr positive Schritte in Richtung Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Diese Initiativen zeigen, dass das Unternehmen zukunftsorientiert denkt und auf eine umweltfreundliche Energieversorgung setzt.
Vorschlag: Das Unternehmen könnte diese nachhaltigen Maßnahmen noch stärker kommunizieren und gegebenenfalls noch weiter ausbauen, um als umweltbewusster Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Weitere Initiativen im Bereich der Nachhaltigkeit könnten das Image des Unternehmens als verantwortungsbewusster Arbeitgeber weiter stärken.
1. Unzureichende Bezahlung und fehlende Tarifbindung:
Negativ: Die Bezahlung ist im Vergleich zu den Erwartungen und der Branche unzureichend, vor allem für das „arbeitende Volk“. Langjährige Mitarbeiter werden in dieser Hinsicht nicht ausreichend wertgeschätzt, und es gibt keine Bezahlung nach Tarif. Teilweise wurden neue Mitarbeiter mit deutlich höheren Gehältern eingestellt.
Vorschlag: Das Unternehmen sollte dringend eine transparente und faire Gehaltsstruktur einführen, die an Tarifverträge und die branchenüblichen Standards angepasst ist. Langjährige Mitarbeiter sollten für ihre Treue und Erfahrung angemessen honoriert werden. Eine regelmäßige Überprüfung der Gehälter und eine klare, nachvollziehbare Gehaltserhöhungspolitik würden das Vertrauen und die Motivation stärken.
2. Intransparente und unfaire Kommunikation bei Gehalts- und Bonusentscheidungen:
Negativ: Die jährliche Gehaltsanpassung nach Tarif wurde dieses Jahr wieder ausgesetzt. Gleichzeitig wurde ein großes Sommerfest angekündigt, was bei den Mitarbeitern Unverständnis und Frustration hervorrief.
Vorschlag: Das Unternehmen sollte die Kommunikation über finanzielle Entscheidungen und geplante Ausgaben transparenter gestalten. Wenn beispielsweise keine Gehaltserhöhung möglich ist, sollten den Mitarbeitern die Gründe klar und offen erläutert werden. Eine regelmäßige, offene Kommunikation über Unternehmensressourcen und Prioritäten könnte Missverständnisse und Unzufriedenheit vermeiden.
3. Fehlende Unterstützung und Probleme beim Homeoffice und mobilen Arbeiten:
Negativ: Das mobile Arbeiten bzw. Homeoffice funktioniert nicht reibungslos, insbesondere in Bezug auf die Erreichbarkeit und Kommunikation mit Kollegen und Vorgesetzten. Bei Fragen oder Problemen wird man oft im Stich gelassen, da niemand erreichbar ist oder die Kollegen nicht im Haus sind.
Vorschlag: Das Unternehmen sollte klare Regeln und Systeme für die Kommunikation im Homeoffice und beim mobilen Arbeiten einführen. Eine strukturierte Erreichbarkeit der Kollegen, regelmäßige virtuelle Meetings oder klare Kommunikationskanäle wären hilfreich, um sicherzustellen, dass Mitarbeiter auch im Homeoffice unterstützt werden und nicht auf Probleme stoßen.
4. Fehlende Wertschätzung langjähriger Mitarbeiter:
Negativ: Langjährige Mitarbeiter, die sich gut im Unternehmen auskennen und „wissen, wie der Hase läuft“, werden hinsichtlich ihrer Leistungen und Erfahrung nicht ausreichend gewürdigt. Es fehlt an Anerkennung und Wertschätzung.
Vorschlag: Das Unternehmen sollte eine Kultur der Wertschätzung und Anerkennung etablieren. Langjährige Mitarbeiter könnten durch regelmäßige Feedbackgespräche, kleine Anerkennungen oder durch spezielle Programme (z.B. Jubiläumsfeiern) für ihre Arbeit und ihren Beitrag zum Unternehmen wertgeschätzt werden. Auch die Möglichkeit, sich beruflich weiterzuentwickeln, sollte stärker in den Fokus gerückt werden.
5. Fehlende Transparenz bei der Besetzung von Führungspositionen:
Negativ: Es kommt vor, dass Führungskräfte und Teamleiter alles daran setzen, qualifizierte Mitarbeiter von Beförderungen oder Wechseln abzuhalten, was zu Frustration und Unzufriedenheit führt.
Vorschlag: Der Besetzungsprozess von Führungspositionen sollte transparenter und fairer gestaltet werden. Qualifizierte Mitarbeiter sollten klare Informationen darüber erhalten, welche Voraussetzungen für eine Beförderung notwendig sind und wie der Auswahlprozess abläuft. Zudem sollte sichergestellt werden, dass keine Bevorzugung oder Beeinflussung von Entscheidungen durch bestehende Führungskräfte erfolgt.
6. Unzureichende Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben:
Negativ: Es scheint wenig Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung zu geben. Während es Möglichkeiten für Weiterbildungen gibt, fehlen möglicherweise flexiblere Arbeitszeitmodelle oder die Option, verstärkt im Homeoffice zu arbeiten.
Vorschlag: Das Unternehmen könnte flexiblere Arbeitszeitmodelle einführen, die es den Mitarbeitern ermöglichen, Beruf und Privatleben besser miteinander zu vereinbaren. Optionen wie Gleitzeit, Homeoffice oder die Möglichkeit, regelmäßig von zu Hause aus zu arbeiten, würden die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter steigern und das Unternehmen als familienfreundlicher Arbeitgeber positionieren.
1. Verbesserung der Mülltrennung und Abfallwirtschaft:
Vorschlag: Es sollte ein klareres und konsequenteres Mülltrennungssystem eingeführt werden, bei dem Plastik vom Restmüll getrennt wird. Dadurch könnten Entsorgungskosten gesenkt und gleichzeitig die Umwelt nachhaltig geschont werden. Ein systematisches Trennsystem könnte durch entsprechende Schulungen oder Informationsmaterialien unterstützt werden.
2. Wertschätzung und Bezahlung der Mitarbeiter:
Vorschlag: Die Bezahlung sollte dringend an den Tarif angepasst werden, um eine faire und gerechte Entlohnung für alle Mitarbeiter zu gewährleisten, insbesondere für langjährige Angestellte. Eine transparente Gehaltsstruktur, die auf Leistung und Erfahrung basiert, könnte das Vertrauen und die Motivation der Mitarbeiter stärken.
Zusätzlich: Es wäre sinnvoll, eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Gehälter nach Tarifvereinbarungen sicherzustellen, um Ungerechtigkeiten, wie sie in der Vergangenheit bei Neueinstellungen festgestellt wurden, zu vermeiden.
3. Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Homeoffice und mobilen Arbeiten:
Vorschlag: Die Organisation des mobilen Arbeitens und Homeoffices sollte verbessert werden, damit Mitarbeiter bei Bedarf schnell die Unterstützung und Informationen bekommen, die sie benötigen. Ein besserer Kommunikationsfluss, insbesondere in Bezug auf Projektstatus und Verfügbarkeit von Kollegen, könnte helfen, Frustration und Verzögerungen zu vermeiden.
In meinem Team oder in meinem "Bau" ganz ok.
Man hört intern fast nur Negatives
An sich ist es ganz okay, aber was mich persönlich stört, ist die Regel, dass der Jahresurlaub bis auf 2-3 Tage bis zu einem bestimmten Datum beantragt werden muss. In einem kleinen Team lässt sich das aus planungstechnischer Sicht aber nicht wirklich anders handhaben.
Es kommt vor, dass Führungspositionen frei werden und qualifizierte Mitarbeiter sich darauf bewerben können. Ich selbst habe einige Weiterbildungen bezahlt bekommen – wenn man die nötigen Voraussetzungen mitbringt und motiviert ist, steht dem nichts im Weg. Auch eine Freistellung für eine Technikerausbildung oder einen Meistertitel ist mittlerweile, glaube ich, möglich.
Die Bezahlung ist absolut unzureichend, besonders für das 'arbeitende Volk'. Es gibt keine Tarifbindung, und langjährige Mitarbeiter, die wissen, "wie der Hase läuft", werden in dieser Hinsicht nicht wertgeschätzt. Teilweise wurden neue Kollegen sogar mit deutlich höherem Gehalt eingestellt, was einfach nicht in Ordnung ist. Das beschäftigt mich schon seit längerem, trotz meiner über 10 Jahre bei APL, und ich schaue mich aktuell aktiv nach einer Alternative um. Zusätzlich kam dieses Jahr wieder keine Gehaltsanpassung angelehnt an den Tarif, und nur zwei Wochen später kündigte die Geschäftsführung ein großes Sommerfest an… Ein echter Witz.
Bei der Mülltrennung wird so gut wie alles, was nicht Papier ist, einfach 'in einen Sack' geworfen. Würde man Plastik vom Restmüll trennen, wäre die Entsorgung wahrscheinlich deutlich günstiger. Ansonsten: Ja, es gibt Photovoltaik, und ein Blockheizkraftwerk hat vor einigen Jahren die alten Heizölheizungen ersetzt.
In meiner Abteilung sehr gut.
In der Vergangenheit wurden auch ältere Arbeitnehmer eingestellt. Was ich persönlich mitbekommen habe: Ein älterer Herr hatte sich auf eine frei gewordene Stelle beworben, doch der Teamleiter hat alles daran gesetzt, dass dieser Herr nicht wechseln konnte. Ich möchte darauf nicht weiter eingehen, da es schon etwas länger her ist.
Hat sich sehr gebessert
Es ist wirklich schwierig, vor allem mit diesem Homeoffice beziehungsweise dem sogenannten 'mobilen Arbeiten'. In vielen Abteilungen funktioniert das einfach nicht richtig. Man wird morgens eingeteilt, geht zum Prüfstand, und wenn Fragen auftauchen, erreicht man niemanden am Telefon. Oder man bekommt von den Kollegen zu hören: 'Ah, der Herr XYZ ist noch nicht im Haus oder noch nicht verfügbar, und ich kann dir zu dem Projekt leider nichts sagen.' So kann es nicht weitergehen. Ich habe es schon oft erlebt, dass deshalb Arbeiten länger liegen bleiben, und man sich dann in Richtung Feierabend stressen muss, weil der zuständige Projekt-Ingenieur plötzlich ausgeschlafen hat.
In meiner Abteilung hingegen ist die Kommunikation sehr gut.
Es geht, immer das gleiche bzw. immer ähnliche aufgaben.
So verdient kununu Geld.