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Appsfactory 
GmbH
Bewertung

Wenn ihr Studenten seit- RENNT

1,5
Nicht empfohlen
Hat bis 2026 bei Appsfactory in Leipzig gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Du wirst ständig beobachtet. Du bekommst kaum Feedback zu deiner Arbeit, außer wenn etwas nicht stimmt. Und selbst wenn du deine Arbeit gut machst, gibt es NIEMALS Lob.

Kommunikation

Ich bin Studentin und hatte noch keine Berufserfahrung, da ich erst vor Kurzem mit dem Studium angefangen habe. Ich bekam eine kurze Einführung, den Rest musste ich mir selbst beibringen. Man muss immer sehr konkret nachfragen, damit einem etwas erklärt wird.

Kollegenzusammenhalt

Sehr schlecht. Die Kollegen in meinem Team waren zwar sehr nett zu mir, haben mich aber hinter meinem Rücken gegenüber dem Chef kritisiert. NIE hat man mir persönlich Verbesserungspunnte vorgeschlagen. Immer wenn ich mal eine Frage zu einem Verfahren/Fall bezüglich meines Kunden hatte wurden die Hände gehoben- es seien ja nicht ihre Kunden und deshalb könne man mir nicht helfen. Mind you, dass ich erst frisch im Studium bim und natürlich noch nicht alles aus eigener Erfahrung lösen kann.

Work-Life-Balance

Geht so. Es wird die maximale Stundenanzahl (20h/W) erwartet. In der Klausurenphase wollten sie, dass ich normal weiterarbeite (!?). Überstunden darf man nicht machen um diese dann abfeiern zu können. Als Werkstudentin wurde auch erwartet, dass ich eine ganze Business Unit übernehme. Nix also mit erstmal lernen und dann Hilfsarbeiten machen. Wenn man mit einer Aufgabe fertig war, bekam man einfach mehr. Wertschätzung gab es auch kaum - die Leistung wurde nur mit einem "Hmh" bestätigt.

Vorgesetztenverhalten

War zwar nett aber die Erwartungen, wie gesagt, viel zu hoch für Leute, die vollzeit eigentlich studieren. Es wurde die Leistung einer Vollzeit Fachkraft erwartet. Feedback-Talk nach einem Monat war auch lächerlich: Positives kurz erwähnt, danach nur so aus der Nase gezogene Kritikpunkte genannt (z.B. Emails genauer lesen)- diese wurden dann aber als normal abgestempelt, da ich ja frisch aus der Schule komme. Fun fact: einen Monat später war genau dieser Feedback Talk Kündigungsgrund. Was GENAU ich falsch gemacht habe, konnte mir nicht gesagt werden. Meine Arbeit an sich war ja obviously gut genug - denn sonat hätte ich von anderen Projektleitern nicht so viel positives feedback bekommen.

Interessante Aufgaben

Geht so. Wer Exceltabellen und stumpfes Eintippen mag fühlt sich hier wohl.

Gleichberechtigung

Joa waren sowohl viele Frauen, als auch Männer da. In Führungspositionen doch eher Männer.

Umgang mit älteren Kollegen

Waren alle im mittleren Alter. Gab halt nicht so viele gemeinsame Gesprächsthemen.

Arbeitsbedingungen

2mal die woche gibts einen Obstkorb (yay). Büro ist auch hübsch. Die Arbeit an sich ist halt... überschaubar

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Führungskräfte fliegen oft. Müll wird aber getrennt.

Gehalt/Benefits

Wenig über Mindestlohn. Schlecht für die Leistung, die erwartet wird.

Image

Hat glaube ein gutes image unter IT-Kennern. Sonst kennt das Unternehmen kaum jemand.

Karriere/Weiterbildung

Nada

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Arbeitgeber-Kommentar

Isabel Divivier, Director People & Culture
Isabel DivivierDirector People & Culture

Lieber Feedback-Geber,

vielen Dank, dass du dir die Zeit für eine so ausführliche Rückmeldung genommen hast. Wir schätzen Feedback als wesentlichen Teil unserer Kultur, da es uns hilft, uns stetig zu reflektieren.

Es freut uns sehr, dass du die Arbeitsbedingungen in unseren Büros und die Zusammenarbeit mit unserer Projektleitung positiv hervorhebst. Dass du den Teamzusammenhalt und die Kommunikation anders wahrgenommen hast, bedauern wir hingegen sehr, da ein transparenter Austausch für uns das Fundament unserer Arbeit ist.

Zu deinem Punkt bezüglich der Flexibilität: Unsere Regelung, Überstunden bei Werkstudierenden strikt zu vermeiden, ist als Schutz für dein Studium gedacht. Dass dies in deinem Fall zu Unstimmigkeiten führte, nehmen wir als Impuls mit, unsere internen Prozesse noch klarer zu kommunizieren.

Wir haben den Anspruch, unseren Werkstudierenden durch verantwortungsvolle Aufgaben eine steile Lernkurve zu ermöglichen. Dass dieser Weg der Förderung funktioniert, sehen wir täglich an den vielen Kolleg:innen, die sich bei uns von der Werkstudierenden-Tätigkeit bis in Lead-Rollen entwickelt haben. Dennoch wissen wir, dass eine langfristige Zusammenarbeit nur dann Früchte trägt, wenn die Erwartungen an die Arbeitsweise und die persönliche Weiterentwicklung auf beiden Seiten vollständig matchen.

Wir danken dir für deinen Einsatz bei uns und wünschen dir für deinen weiteren Studienweg sowie deine berufliche Zukunft persönlich alles Gute und viel Erfolg.

Beste Grüße,
Isabel

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