Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit Juli 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 1.7.2026
Die Bewertungen zur Appsfactory GmbH fallen negativ aus. Besonders kritisch sehen Mitarbeiter:innen die Gehaltsstruktur: Die Vergütung liegt nach Angaben vieler Rezensionen unter dem Marktdurchschnitt, Gehaltserhöhungen sind kaum durchsetzbar, und Beförderungen bringen mehr Verantwortung ohne entsprechende Bezahlung. Eng damit verknüpft ist die Kritik an Gleichberechtigung: Führungspositionen sind fast ausschließlich mit Männern besetzt, nicht-deutsche Kolleg:innen verdienen weniger, und Aufstiegschancen hängen laut Bewertungen von persönlicher Nähe zum Management ab. Die Kommunikation beschreiben Rezensent:innen als intransparent und einseitig – Entscheidungen fallen ohne offene Diskussion, und das Management stellt die Lage besser dar als sie ist. Das Vorgesetztenverhalten wird ähnlich bewertet: Führungskräfte a...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Umwelt- und Sozialbewusstsein bei Appsfactory GmbH wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Zwar erwähnen einige die vorhandene Mülltrennung und Zertifizierungen wie ISO 14001, doch sehen viele darin keine substanziellen Maßnahmen – Zertifikate stünden ohne konkrete Handlungen dahinter. Besonders häufig kritisieren Bewertende die hohe Reisetätigkeit per Flugzeug als umweltschädlich.
Darüber hinaus äußern sich einige Nutzer:innen negativ gegenüber der Kundenauswahl des Unternehmens, da es auch Projekte für nicht-nachhaltige Auftraggeber und den Militärbereich annehme. Auch soziale Aspekte werden kritisch gesehen: Wenige Bewertende empfinden den Umgang mit ausländischen Mitarbeiter:innen als problematisch. Lediglich die Vermeidung von Verschwendung im Alltag wird gelegentlich positiv erwähnt, was jedoch den negativen Gesamteindruck kaum abmildert.
Das Gehalt bei Appsfactory GmbH wird von den Nutzer:innen als deutlich zu niedrig bewertet. Viele berichten, dass die Vergütung unter dem Marktdurchschnitt liegt und in keinem angemessenen Verhältnis zur geforderten Leistung steht. Gehaltserhöhungen sind laut den Bewertungen kaum bis gar nicht möglich – teils aufgrund fehlerhafter interner Statistiken, teils weil Günstlingswirtschaft die Gehaltsgespräche beeinflusst. Höhere Positionen brächten zwar mehr Verantwortung, jedoch keine entsprechende Vergütung.
Auch die Sozialleistungen schneiden schlecht ab: Benefits wurden reduziert, eine Gewinnbeteiligung existiert nicht, und die wenigen Zusatzleistungen beschränken sich auf Sportabonnements und Fahrrad-Leasing. Einige Nutzer:innen merken an, dass ein gutes Gehalt nur durch geschicktes Verhandeln beim Einstieg erreichbar sei. Neue interne Rollen vermitteln laut den Bewertungen den Eindruck von Aufstieg, ohne dass dies finanziell honoriert wird.
Die Kommunikation bei Appsfactory GmbH wird von den Nutzer:innen mehrheitlich kritisch bewertet. Besonders die Transparenz auf Führungsebene steht im Fokus: Einige Nutzer:innen bemängeln, dass Entscheidungen getroffen werden, bevor offene Gespräche stattfinden können, und dass Informationen selektiv oder beschönigend weitergegeben werden. Auch die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeiter:innen gilt vielen als einseitig – Rückmeldungen sollen trotz wiederholten Feedbacks kaum Wirkung gezeigt haben.
Ein wiederkehrendes Muster zeigt sich im Kontrast zwischen den Ebenen: Während die Kommunikation innerhalb der Projektteams und unter Kolleg:innen positiver wahrgenommen wird, nehmen die Nutzer:innen die Kommunikation auf höheren Hierarchieebenen als intransparent und schwer zugänglich wahr. Wenige Bewertungen heben regelmäßige Updates hervor, doch überwiegt insgesamt die Kritik an fehlender Offenheit und unzureichender Information seitens des Managements.
Die Bewertungen zur Gleichberechtigung bei Appsfactory GmbH fallen negativ aus. Mehrere Nutzer:innen kritisieren, dass Führungspositionen fast ausschließlich von Männern besetzt sind – bei einem Unternehmen mit über 400 Mitarbeiter:innen halten laut einigen Bewertungen nur sehr wenige oder gar eine einzige Frau eine leitende Funktion. Auch die Repräsentation von People of Color und LGBTQ-Personen in Führungsrollen wird als unzureichend beschrieben.
Darüber hinaus bemängeln die Nutzer:innen Gehaltsungleichheiten: Nicht-deutschsprachige Kolleg:innen sollen weniger verdienen, und weibliche Führungskräfte seien finanziell benachteiligt worden, was laut einigen Bewertungen zu Kündigungen geführt habe. Zudem wird kritisiert, dass Behandlung und Aufstiegschancen von Hautfarbe, Deutschkenntnissen und der persönlichen Nähe zum Management abhingen. Lediglich wenige Stimmen heben eine grundsätzlich ausgeglichene Geschlechterverteilung im Unternehmen hervor, schränken dies jedoch durch die fehlende Repräsentation in Leitungspositionen ein.
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