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Arnulf 
Betzold 
GmbH
Bewertung

Mehrfachbewertung

Der Ruf nach außen ist das Wichtigste, wie es innen abgeht, interessiert keinen.

1,1
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Arnulf Betzold GmbH in Berlin gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Auch wenn es teuer ist, das Essen in der Kantine ist wirklich gut.

Verbesserungsvorschläge

Kümmert euch endlich um eure Leute – sie sind diejenigen, die den Laden am Laufen halten! Fangt an, Fairness wirklich großzuschreiben, denn bisher passiert das auf keinen Fall. Nicht nur ein Yoga-Kurs, den man auch noch selbst bezahlen muss, zeigt echte Wertschätzung, bisher fehlt die.

Arbeitsatmosphäre

Sehr viel Lästerei. Sobald man mal eine andere Meinung hat, wird man schnell ausgeschlossen oder benachteiligt – und leider machen auch die Vorgesetzten dabei mit. Das sorgt für ein richtig schlechtes Klima, sodass man irgendwann gar nicht mehr gerne zur Arbeit kommt.

Kommunikation

Wichtige Informationen kommen oft in letzter Minute, sodass Deadlines kaum einzuhalten sind und man sich nicht richtig vorbereiten kann.

Kollegenzusammenhalt

Kommt echt drauf an, in welcher Abteilung du landest. Wenn du mit den Leuten cool bist, passt es meistens. Aber sobald dich jemand nicht mag, bist du quasi raus – dann wird hinter deinem Rücken gelästert, dir werden Steine in den Weg gelegt und auf einmal trägst du die Schuld für Dinge, mit denen du überhaupt nichts zu tun hattest. Selbst von den Vorgesetzten kommt dann keine faire Unterstützung, sondern eher noch Druck.

Work-Life-Balance

Nach außen wird mit richtig vielen Benefits geprahlt – aber mal ehrlich: eine Gartenfläche oder eine Kaffeemaschine sind für mich kein Benefit, das ist das absolute Minimum. Kinderbetreuung ist super für die, die Kinder haben, aber was ist mit allen anderen? Rückenschule, Yoga oder andere Kurse klingen erstmal toll, aber fast alles kostet trotzdem extra. Dazu kommt, dass die Gehälter unfair verteilt und generell viel zu niedrig sind – da fühlt sich das Ganze einfach nicht mehr nach einem echten Benefit an. Und weil die Plätze auch noch stark begrenzt sind, hat man bei so einem großen Unternehmen oft nicht mal die Chance, überhaupt teilzunehmen.

Vorgesetztenverhalten

Wie schon erwähnt: Wenn dich jemand aus persönlichen Gründen nicht mag, bist du direkt unten durch. Dann wird nicht nur hinter deinem Rücken geredet, sondern das Ganze zieht sich auch hoch bis in die Führungsebene – und da kriegst du das richtig zu spüren. Die Vorgesetzten schätzen ihre Mitarbeitenden kaum – außer man ist der Liebling, dann darf man scheinbar alles. Nach einiger Zeit im Unternehmen ist es erschreckend zu sehen, wie sich manche in der Führungsebene verändern. Fehler anderer Abteilungen werden einem selbst zugeschoben, man soll sie dann wieder ausbaden. Wenn man dann hört, dass geschätzte, langjährige Kollegen das Unternehmen verlassen, weil sie so enttäuscht und empört sind, merkt man erst richtig, wie schlecht die Wertschätzung wirklich ist.

Interessante Aufgaben

Kommt auf die Abteilung an

Gleichberechtigung

Gleich null – vor allem, wenn’s um Gehalt und Stellen geht. Da heißt es bei manchen, sie seien „noch nicht lange genug“ im Unternehmen und bekommen deshalb keine Chance, während andere mit deutlich kürzerer Zeit im Haus plötzlich eine Stelle bekommen – und obendrauf auch noch mehr Gehalt als viele andere. Das wirkt einfach unfair und alles andere als gleichberechtigt.

Arbeitsbedingungen

Geht so – man darf kaum ins Homeoffice, obwohl es technisch ohne Probleme möglich wäre.

Gehalt/Sozialleistungen

Gott, wo soll man da anfangen… Für identische Stellen und Aufgaben gibt es völlig unterschiedliche Bezahlungen. Untereinander darüber zu sprechen darf gesetzlich gar nicht verboten werden – wird es trotzdem – und sobald man es doch tut, spürt man richtig, dass man abgeschrieben ist. Für die Verantwortung und Tätigkeiten, die man übernimmt, ist die Vergütung alles andere als fair – viel zu wenig und geizig. Wer sich mal anderweitig umschaut, merkt erst richtig, wie wenig gezahlt wird. Dazu kommt, dass Bonuszahlungen oder Sondervergütungen oft undurchsichtig verteilt werden, Leistung kaum anerkannt wird und langjährige Mitarbeitende trotzdem hinter den Neuzugängen zurückbleiben. Karriereentwicklungen sind langsam und unklar, und wer auf Transparenz oder Gleichberechtigung hofft, wird leider schnell enttäuscht.

Image

In Bewertungen auf Kununu wird oft gerechtfertigt oder behauptet, dass Kritik nicht stimmt – obwohl das zutrifft. Wirklich professionell wirkt das nicht. Nach außen soll immer alles super aussehen, egal wie die Realität tatsächlich ist. Azubis wird versprochen, dass sie sicher übernommen werden – in den letzten Jahren wurden aber einige nicht genommen und mit unglaublichen Floskeln abgespeist, dass sie woanders besser passen würden. Das habe ich persönlich mitbekommen.

Karriere/Weiterbildung

Ich kann nur von dem berichten, was ich selbst erlebt oder mitbekommen habe. Bisher gab es nur kleine interne Workshops – danach hat man allerdings nichts Konkretes davon, weil es keine Zertifikate oder anerkannten Nachweise dafür gibt.

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Arbeitgeber-Kommentar

Michaela Kelm, Teamleitung Personal
Michaela KelmTeamleitung Personal

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für deine ausführliche Bewertung und die offenen Worte.

Wir nehmen deine Kritikpunkte ernst – insbesondere in Bezug auf die Arbeitsatmosphäre und den Umgang miteinander. Ein respektvolles und faires Miteinander ist uns sehr wichtig. Umso mehr bedauern wir, dass du dies in deiner Zeit bei uns anders erlebt hast.

Zum Thema Übernahme nach der Ausbildung möchten wir klarstellen: Wir geben keine verbindlichen Versprechen, da wir diese nicht immer einhalten könnten. Unser Ziel ist es jedoch, für den Eigenbedarf auszubilden und in der Regel auch eine Weiterbeschäftigung anzubieten. Gleichzeitig hängt eine Übernahme von der Entscheidung der Auszubildenden selbst sowie von ihrer Leistung und Motivation während der Ausbildung ab.

Bezüglich der Benefits: Es stimmt, dass bei einigen Angeboten ein Eigenanteil anfällt. Dennoch trägt Betzold in diesen Fällen den deutlich größeren Anteil. Der überwiegende Teil der Angebote ist für unsere Mitarbeitenden kostenlos – beispielsweise Rückenschule, After-Work-Events mit Verpflegung, nilo health, Kickerturnier, das Wochenende beim Silpion Kicker Cup in Hamburg, Kartfahren und vieles mehr. Uns ist bewusst, dass nicht jeder Benefit für alle Mitarbeitenden gleichermaßen relevant ist. Deshalb versuchen wir, eine möglichst breite Palette anzubieten, damit für jede und jeden etwas dabei ist. Wer sich also benachteiligt fühlt, weil er den Benefit Kita nicht nutzen kann - ohne Worte.

In Bezug auf Sondervergütungen möchten wir betonen: Zusätzlich zum Gehalt gibt es für alle Mitarbeitenden klar im Arbeitsvertrag geregelte Zahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Zum Schluss freut es uns sehr, dass dir das Essen in unserem Bistro zugesagt hat – dieses Lob geben wir gerne an unser Bistro-Team weiter.

Viele Grüße aus der Personalabteilung
Michaela

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