Der Ruf nach außen ist das Wichtigste, wie es innen abgeht, interessiert keinen.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Auch wenn es teuer ist, das Essen in der Kantine ist wirklich gut.
Verbesserungsvorschläge
Kümmert euch endlich um eure Leute – sie sind diejenigen, die den Laden am Laufen halten! Fangt an, Fairness wirklich großzuschreiben, denn bisher passiert das auf keinen Fall. Nicht nur ein Yoga-Kurs, den man auch noch selbst bezahlen muss, zeigt echte Wertschätzung, bisher fehlt die.
Arbeitsatmosphäre
Sehr viel Lästerei. Sobald man mal eine andere Meinung hat, wird man schnell ausgeschlossen oder benachteiligt – und leider machen auch die Vorgesetzten dabei mit. Das sorgt für ein richtig schlechtes Klima, sodass man irgendwann gar nicht mehr gerne zur Arbeit kommt.
Kommunikation
Wichtige Informationen kommen oft in letzter Minute, sodass Deadlines kaum einzuhalten sind und man sich nicht richtig vorbereiten kann.
Kollegenzusammenhalt
Kommt echt drauf an, in welcher Abteilung du landest. Wenn du mit den Leuten cool bist, passt es meistens. Aber sobald dich jemand nicht mag, bist du quasi raus – dann wird hinter deinem Rücken gelästert, dir werden Steine in den Weg gelegt und auf einmal trägst du die Schuld für Dinge, mit denen du überhaupt nichts zu tun hattest. Selbst von den Vorgesetzten kommt dann keine faire Unterstützung, sondern eher noch Druck.
Work-Life-Balance
Nach außen wird mit richtig vielen Benefits geprahlt – aber mal ehrlich: eine Gartenfläche oder eine Kaffeemaschine sind für mich kein Benefit, das ist das absolute Minimum. Kinderbetreuung ist super für die, die Kinder haben, aber was ist mit allen anderen? Rückenschule, Yoga oder andere Kurse klingen erstmal toll, aber fast alles kostet trotzdem extra. Dazu kommt, dass die Gehälter unfair verteilt und generell viel zu niedrig sind – da fühlt sich das Ganze einfach nicht mehr nach einem echten Benefit an. Und weil die Plätze auch noch stark begrenzt sind, hat man bei so einem großen Unternehmen oft nicht mal die Chance, überhaupt teilzunehmen.
Vorgesetztenverhalten
Wie schon erwähnt: Wenn dich jemand aus persönlichen Gründen nicht mag, bist du direkt unten durch. Dann wird nicht nur hinter deinem Rücken geredet, sondern das Ganze zieht sich auch hoch bis in die Führungsebene – und da kriegst du das richtig zu spüren. Die Vorgesetzten schätzen ihre Mitarbeitenden kaum – außer man ist der Liebling, dann darf man scheinbar alles. Nach einiger Zeit im Unternehmen ist es erschreckend zu sehen, wie sich manche in der Führungsebene verändern. Fehler anderer Abteilungen werden einem selbst zugeschoben, man soll sie dann wieder ausbaden. Wenn man dann hört, dass geschätzte, langjährige Kollegen das Unternehmen verlassen, weil sie so enttäuscht und empört sind, merkt man erst richtig, wie schlecht die Wertschätzung wirklich ist.
Interessante Aufgaben
Kommt auf die Abteilung an
Gleichberechtigung
Gleich null – vor allem, wenn’s um Gehalt und Stellen geht. Da heißt es bei manchen, sie seien „noch nicht lange genug“ im Unternehmen und bekommen deshalb keine Chance, während andere mit deutlich kürzerer Zeit im Haus plötzlich eine Stelle bekommen – und obendrauf auch noch mehr Gehalt als viele andere. Das wirkt einfach unfair und alles andere als gleichberechtigt.
Arbeitsbedingungen
Geht so – man darf kaum ins Homeoffice, obwohl es technisch ohne Probleme möglich wäre.
Gehalt/Sozialleistungen
Gott, wo soll man da anfangen… Für identische Stellen und Aufgaben gibt es völlig unterschiedliche Bezahlungen. Untereinander darüber zu sprechen darf gesetzlich gar nicht verboten werden – wird es trotzdem – und sobald man es doch tut, spürt man richtig, dass man abgeschrieben ist. Für die Verantwortung und Tätigkeiten, die man übernimmt, ist die Vergütung alles andere als fair – viel zu wenig und geizig. Wer sich mal anderweitig umschaut, merkt erst richtig, wie wenig gezahlt wird. Dazu kommt, dass Bonuszahlungen oder Sondervergütungen oft undurchsichtig verteilt werden, Leistung kaum anerkannt wird und langjährige Mitarbeitende trotzdem hinter den Neuzugängen zurückbleiben. Karriereentwicklungen sind langsam und unklar, und wer auf Transparenz oder Gleichberechtigung hofft, wird leider schnell enttäuscht.
Image
In Bewertungen auf Kununu wird oft gerechtfertigt oder behauptet, dass Kritik nicht stimmt – obwohl das zutrifft. Wirklich professionell wirkt das nicht. Nach außen soll immer alles super aussehen, egal wie die Realität tatsächlich ist. Azubis wird versprochen, dass sie sicher übernommen werden – in den letzten Jahren wurden aber einige nicht genommen und mit unglaublichen Floskeln abgespeist, dass sie woanders besser passen würden. Das habe ich persönlich mitbekommen.
Karriere/Weiterbildung
Ich kann nur von dem berichten, was ich selbst erlebt oder mitbekommen habe. Bisher gab es nur kleine interne Workshops – danach hat man allerdings nichts Konkretes davon, weil es keine Zertifikate oder anerkannten Nachweise dafür gibt.


