21 von 92 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
21 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.


kununu Prüfprozess
21 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Fairness, Loyalität, Familiär
Nichts
Keine, da er perfekt ist!
Komplett neu renoviertes Office mit top Lage
Stark aber neutral
9-5.
Viele interne Trainings, Coachings
Sehr fair und überdurchschnittlich bzgl Arbeitsmarkt. Tolle benefits
Sehr großgeschrieben! Reisen bevorzugt mit Zug anstatt Flieger, Mülltrennung, Stromsparen durch bewegungsmelder, Grossbestellungen anstatt vieler kleinere
Eingespieltes Team, Kollegen die einen Supporten bei egal was, wie eine Familie.
Sehr Respektvoll
Sehr fair! Familiär
Sehr angenehmes Klima
Fair und immer in Point. Man weiß stets woran man ist
Es werden keine Unterschiede gemacht und jeder wird gleich behandelt, was ich sehr stark finde in einem so großen Unternehmen
Immer abwechslungsreich und spannend
- Hohes Interaktionslevel mit Partner:innen durch die überschaubare Größe
- Keine ausgeprägte Up-or-out-Kultur wie bei MBB-Beratungen; im Schnitt dadurch etwas weniger konstantes Druckgefühl
- Globale Beratung mit zumindest theoretischen Möglichkeiten für internationale Projekteinsätze (faktisch jedoch leider eher nur eine ca. 10%ige Chance)
- Flexible Wahl des Arbeitsortes, sofern keine Kundentermine oder projektbezogene Präsenz notwendig sind
- Theoretisch unbegrenzte Urlaubstage, solange zusammenhängender Urlaub einen Monat nicht überschreitet (bei unverändertem Grundgehalt, jedoch mit Reduktion des Bonus)
- Europäische Trainings im Schnitt alle 1 bis 1,5 Jahre (bis vor Kurzem waren diese Trainings noch global, wurden aufgrund des Sparfokus jedoch auf Cluster-Ebene reduziert)
- Durchführung von Offsite-Events (wenn auch 2026 nicht in allen Practices)
- Gesponsertes Thirsty-Thursday-Event für Juniors, i.d.R. ein Restaurantbesuch pro Monat auf Unternehmenskosten
- Aus meiner Sicht besteht grundsätzlich das Bestreben, Entlassungen auch in herausfordernden Zeiten möglichst zu vermeiden
- Hohe Arbeitsbelastung mit häufig sehr langen Arbeitszeiten (Ø bis ca. 22 Uhr) sowie aus meiner Sicht zu geringe Priorisierung von Mitarbeitendenwohl, insbesondere in bestimmten Practices
- Hoher Anteil an Energieprojekten bei gleichzeitig geringer Projektwahlfreiheit, wodurch man häufig – unabhängig von den eigenen Interessen – auf entsprechende Projekte gestafft wird
- Hierarchien wirken im Alltag zunächst vergleichsweise flach, auch wenn es weiterhin klare hierarchische Strukturen gibt
- Wenig ausgeprägte Unternehmenskultur durch den hohen Anteil remote arbeitender Mitarbeitender:innen
- In der Praxis nur begrenzte Möglichkeiten, in internationalen Teams zu arbeiten (ca. 10%ige Chance)
- Im Frankfurter Office gibt es nach meiner Wahrnehmung kaum ausgeprägte Office-Kultur, da nur sehr wenige Berater:innen regelmäßig vor Ort sind, sofern sich nicht ausnahmsweise ein Team bewusst co-locatet
- Auch im Münchner Office hat die Office-Kultur aus meiner Sicht deutlich abgenommen. Im Schnitt sind nach meiner Wahrnehmung nur etwa 10 bis 12 Personen pro Tag vor Ort. Partner:innen sind – mit wenigen Ausnahmen – nur selten im Office sichtbar
- Kein systematisches Budget zum Co-Locaten in der Projektkalkulation vorhanden (bzw. gar Vermeidung von Co-Locating zwecks höherer Case-Marge)
Mein Hauptkritikpunkt ist, dass wirtschaftliche Ziele aus meiner Wahrnehmung stärker gewichtet werden als das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Besonders kritisch habe ich dabei die Practices Energy & Utilities sowie teilweise Performance erlebt. Einen Einstieg würde ich dort nur bei hohem fachlichen Interesse und der Bereitschaft zu einer sehr hohen Arbeitsbelastung empfehlen.
Insbes. in Projekten der Energy & Utilities Practice habe ich wiederholt eine belastende Führungskultur wahrgenommen, geprägt von hohem Druck, teils passiv-aggressiver Kommunikation und sehr langen Arbeitszeiten bis nach Mitternacht. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei nicht nur um Einzelfälle, sondern um ein wiederkehrendes Muster in bestimmten Projektumfeldern.
Initiativen wie Feedback4Difference oder das Ombudsteam haben bislang wenig sichtbare Wirkung entfaltet. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass Partner:innen mit hohem Umsatzbeitrag intern sehr viel Gewicht haben, was Veränderungen erschwert.
Positiv hervorheben möchte ich jedoch, dass sich die Arbeitskultur zwischen den Practices spürbar unterscheidet und es auch Bereiche gibt, in denen die Arbeitsatmosphäre deutlich positiver erlebt wird.
- Hohe Arbeitsbelastung mit aus meiner Erfahrung durchschnittlichen Arbeitszeiten bis etwa 22 Uhr
- Arbeitszeiten sind maßgeblich von Projektleitung und Projektumfeld abhängig
- Hoher Arbeitsdruck betrifft aus meiner Sicht besonders die Practices Energy & Utilities sowie Performance, wobei sich aufgrund des hohen Anteils an Energieprojekten ein Staffing in diesen Bereichen nach meinem Eindruck für viele Berater:innen kaum vermeiden lässt: Begrüßt wird man bei einem Principal im ersten Call z.B. direkt mit: „Also Kernarbeitszeiten sind für mich von 9 bis 22 Uhr“ - ein Arbeitsumfeld, das ich langfristig als wenig nachhaltig empfinde
- Wettbewerbsfähiges Gehalt im Vergleich zu anderen Top-Beratungen auf Einstiegslevel, insbesondere von BA1/BA2 bis C1 (auf die Stunde sollte man das Gehalt besser trotzdem nicht umrechnen) – danach fällt die Vergütung im Marktvergleich aus meiner Sicht eher ab
- Der Bonus fällt aus meiner Erfahrung niedriger aus, als es die kommunizierten Zielwerte zunächst vermuten lassen, und hängt auf Junior-Level stark von Faktoren ab, die man selbst nur begrenzt beeinflussen kann (u.a. Utilization). Durch Adjustments wie den Company Factor sollte man sich als Business Analyst oder Consultant eher auf etwa ein halbes bis zwei Drittel eines Netto-Monatsgehalts einstellen
- Mobilitätsbudget von 300 EUR/Monat
- EGYM Wellpass gegen geringe Eigenzuzahlung von 19,90 EUR/Monat
- Sehr niedrige Frauenquote – obwohl seit mehreren Jahren betont wird, dass man diese verbessern möchte, ist aus meiner Sicht bisher nur wenig Fortschritt erkennbar: Weiblichen Geschlechts sind nur 21% der Business Analysts, 25% der Consultants, 30% der Manager, 12% der Principals und gar nur eine Partnerin (Stand: Mai 2026)
- Hoher Anteil an Energieprojekten und daraus resultierend häufiges Staffing in diesem Bereich
- Kaum echte Möglichkeit zur Wahl von Projekten: In der Regel muss man das Projekt annehmen, das einem angeboten wird (somit häufig ein Energie- oder Performance-nahes Projekt)
(ADL beschäftigt in D und CH knapp 100 Berater:innen (Stand: Mai 2026). Das Unternehmen ist in Practices organisiert: Es gibt 3 funktionale Practices (Growth, Innovation und Performance) sowie 5 industrielle Practices (Automotive, Energy & Utilities, Healthcare & Life Sciences, Telecommunications sowie Travel & Transportation). Eine dedizierte Consumer Goods Practice gibt es nicht; diese Industrie wird im Rahmen eines Competence Centers innerhalb der Growth Practice abgedeckt. Auch eine eigenständige Sustainability Practice gibt es nicht.
Die drei größten Practices sind Performance, Energy & Utilities sowie Growth mit knapp 60 % der Berater:innen.)
Feedbackgespräche durch Mentor:innen auch für WS, konstruktive Verbesserungsvorschläge und sehr offene & lockere Kultur innerhalb des Teams
Flexible Arbeitszeiten in Absprache mit dem Team möglich, lässt sich super mit dem Uni-Alltag kombinieren, Home-Office Möglichkeiten, Team-Tage vor Ort
Schulungen für MA, Weiterbildungsmöglichkeiten für Festangestellte und Übernahmechancen für Interns
Sehr junges, hilfsbereites und diverses Team
Sehr modernes, gut ausgestattetes Büro
Für Werkstudent:innen wirklich sehr faire Bezahlung und sehr transparent
Mehrere Initiativen für Frauen in der Beratung
immer wieder auch coole, abwechslungsreiche Projekte, aber natürlich auch die klassischen admin. Aufgaben :-) passt soweit!
Einige Leute waren durchaus persönlich voll in Ordnung.
Nicht Strategieberatung versprechen und dann als Projektaufgabe einen das Tagesgeschäft von einem Sachbearbeiter übernehmen lassen wollen. Niemand macht Strategieberatung, um ein operatives Excel/Reporting Chaos aufzuräumen und zu betreiben(!). Das grenzt schon arg an Outsourcing.
Nichts versprechen, was dann nicht gehalten wird. Wenn ihr Strategieberatung versprecht, müsst ihr das auch liefern. Und nicht das komplette Gegenteil.
Vorgesetzte gehen nicht auf einen ein und werfen einem regelmäßig Dinge vor, für die man nichts kann
Geht so. In Deutschland schon noch ausbaufähig hinsichtlich Bekanntheit.
Beratungsüblich
Manager machen hier den Job, den anderswo SCs machen würden (Workstreamleitung bzw. kleine Projekte leiten). Entsprechend waren alle darunter auf dem Projekt letztlich nur überbezahlte Praktikanten, wenn man die Aufgaben betrachtet. Nicht unbedingt gut, um sich weiterzuentwickeln.
Das Gehalt war schon in Ordnung.
Es wird verstärkt Bahnfahren gepushed. Nur leider ist das nicht immer ganz so effizient.
Ein paar Leute waren schon wirklich in Ordnung
Das sind in der Regel die Partner
In Teilen durchaus in Ordnung, aber letztlich wirst Du hier nur benutzt um Geld zu verdienen. Das mag in Ordnung klingen, der Arbeitsalltag war zugleich extrem unangenehm und entsprach in keinster Weise dem was versprochen wurde (Strategieberatung).
Laptop und iPhone sind modern und sehr gut, aber was nützt das, wenn die Arbeit nicht dem entspricht, was versprochen wurde?
Von oben nach unten
Ja
Meine Hauptaufgabe auf dem Projekt sollte darin bestehen für einen Sachbearbeiter des Kunden sein Excel Chaos aufzuräumen und den operativen Betrieb seines Reportings zu übernehmen.
Moment ... wurde mir nicht im Vorstellungsgespräch erklärt, das hier sei die älteste Strategieberatung der Welt?
Kultur & Menschen, Projekte, Events
IT Equipment
Praktikanten werden gewisse Dinge wie Trainings, Wellpass oder Arbeitshandys vorenthalten, was sicherlich coole Benefits bzw. sinnvolle Ergänzungen im Arbeitsalltag wären
Super Stimmung im Office, hoher Zusammenhalt
Sehr gut
Im Kontext Beratung gut. Natürlich abhängig von Projekt & Projektphase, mit etwas Kommunikation im voraus liegen aber schnelle private Termine oder Sport unter der Woche meistens drin.
Mentoring & Förderung sehr gut, es gibt jedoch keine wirklichen Trainings für Praktikanten
Für München sowie die üblichen Consulting Arbeitszeiten maximal durchschnittlich
Auch hier in der Intension gut, in der Umsetzung gemischt
Ausnahmslos kollegial
Nichts negatives erlebt
Immer Top
IT-Equipment schwach, rest gut
Unspektakulät aber solide
In der Intension gut, Umsetzung bisher nicht wirklich wirkungsvoll
Meistens Top, teilweise repititive Praktikanten-Aufgaben, was sicherlich normal ist
Es wird sehr stark auf Nachhaltigkeit geschaut und versucht Verpackungsmüll zu vermeiden. Weiterhin werden regelmäßig im Jahr soziale Projekte aktiv unterstützt.
Man unterstützt sich wo es geht. Keine Ellbogenmentalität.
Das Office in Frankfurt bietet alles was man braucht. Verschiedene Getränke und Essensangebote werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.
Diversity Quote noch ausbaubar, aber jedem und jeder wird auf Augenhöhe begegnet.
Ich habe die richtigen Rahmenbedingungen, um erfolgreich sein zu können
hoher Fokus auf Teamwork
erste Unternehmensberatung der Welt, dynamisch stark wachsend, Technologie-affin und Menschen orientiert
für mich voll ok, da die Arbeit und die Themen viel Spaß machen
breites Trainingsprogramm, für jeden etwas dabei, internationale Trainings an tollen Locations (Singapore, Barcelona, Boston, ...)
all you need to live
Unternehmen ist zu Scienced-based targets Umwelttargets verpflichtet mit Massnahmen zur Zielerreichung
man hilft sich, Fragen werden Hierarchie-übergreifend schnell beantwortet
no issues at all
in meinem Bereich in jedem Fall top, offene Türen, man kümmert sich um Lösungen
all you need
viele Plattformen und Communities zum Austausch und für Feedback existieren
ist ein Top-Thema, Geschlechterdiversität auch im Fokus, Awareness dass noch ein Weg zu gehen ist
für mich sehr spannende Themen, jedes Projekt bringt Neues, man hat viel Verantwortung
- Kultur (“Man kennt sich”)
- Mangelnde Supportfunktionen für Berater (Research, funktionierender Slide-Support, etc.)
- Sporadische Projekt-Akquise ohne Langzeitplanung
- Langes festhalten an Seniors (z.B. Partner ohne Sales)
- Starke Abhängigkeit vom globalen Leadership, daher langsame Prozess/ Umsetzung von Maßnahmen
Dringende Empfehlung sich “nach oben” zu orientieren bei dem Aufbau der internen Organisation und entsprechender Supportprozesse; stärkere Performance Evaluierung, gerade bei Seniors; klare Trennung Zuständigkeiten Global vs. Lokal
Grundsätzlich gute Kultur, von Ausnahmen abgesehen
Seit Rebranding verbessert, aber immer noch weitestgehend unbekannt
Klassische Beratungsarbeitszeiten
Teilweise schnelle Beförderung, entsprechende inhaltliche Qualifikation/ Weiterbildung fraglich
Orientiert sich am Strategieberatungs-Durchschnitt (unter MBB)
Kein hervorstechender Einsatz in Richtung mehr Umwelt-/ Sozialbewusstsein
Starkes Miteinander, gerade auf Junior-Ebene
Es wird eher zu lange an alten Kollegen festgehalten/ (ausschließlich) auf Meinungen älterer Kollegen gehört
Wenige Vorbilder/ Role-model
Büros/ Büroausstattung unterdurchschnittlich, Arbeitsgeräte/ -equipment überdurchschnittlich
Wenig Transparenz “nach unten”
Keine negativen Erfahrungen
Stark abhängig von der jeweiligen Practice, Tendenz absteigend
Kurze und manchmal interessante Projekte bei teils spannenden Kund:innen, Firmenwagen
Gehalt, Kultur, Arbeitsatmosphäre und das Arbeitsmodell
Hört bitte auf die junioreren Kolleg:innen
Die Atmosphäre ist schon sehr kühl sogar unter den junioreren Kolleg:innen
Die Brand ist leider relativ unbekannt obwohl sich dies mit dem Rebranding ändern könnte
Eine Work-Life Balance gibt es nicht. Ich würde eher von einer Work-Work Balance sprechen
Es gibt leider nur ein schlechtes Weiterbildungsprogramm für die Mitarbeiter:innen und auf die Corona Pandemie hat man in dieser Hinsicht leider nicht so gut reagiert
Im Vergleich zur Konkurrenz eher unterdurchschnittlich
Es gibt leider zu wenige Vorgesetze, die sich für ihre Mitarbeiter:innen einsetzen
Bereits vor Corona konnte man viel remote arbeiten
Die Kommunikation ist sehr hierarchisch
In der Führungsebene sind es zu 90% weiße Männer
Es gibt interessante Projekte, aber leider hat man als Mitarbeiter:in wenig Einfluss darauf, auf welches Projekt man gestafft wird
Lässt sich nicht generalisieren, da die Arbeitsatmosphäre in starker Abhängigkeit zum Projekt, den Vorgesetzten, dem Kunden als auch dem Team vor Ort steht. Die Kultur im Büro im THE SQUAIRE am Flughafen Frankfurt ist allerdings eine recht entspannte.
Mies. Sowohl im Vergleich zu anderen Tier-1-Beratungen als auch zur Präsenz an Universität und DAX-Unternehmen. Über Social-Media-Strategien und Content-Creation wurde immer lang und breit philosophiert aber umgesetzt wurde davon nur sehr wenig.
Man siehe sich dazu nur den LinkedIn-Content an: Sehr generisch und flach. Da geht definitiv mehr.
Bewerber sollten sich darüber bewusst sein, dass Beratungen sich nicht sonderlich durch eine ausbalancierte W-L-B hervorheben.
Aber: Auch hier gilt, dass die eigene Situation in kompletter Teil-Abhängigkeit zu den eigenen Erwartungshaltungen als auch zum Vorgesetzten steht. Grundsätzlich ist es aber so, dass Wochenendarbeit, eine telefonisch ständige Erreichbarkeit und Input bis spät in die Nacht stillschweigend vorausgesetzt werden. Leider sind auch solche Fälle aufgetreten, wo Kollegen auch in familiär schwierigen Zeiten (Kinder krank, etc.) bewusst sehr stark involviert wurden (hoher Reiseaufwand, Telefonate nach 23 Uhr, etc.), statt diesen die Ruhe zu gönnen, die vorausgesetzt werden darf - Rücksichtnahme und Empathie sieht dann doch wirklich anders aus.
Karriere nimmt bei ADL erst dann Gestalt an, wenn die Möglichkeit zur Generierung von Umsatz besteht. Dies ist selbstredend in starker Abhängigkeit zu den Projekten auf denen Mitarbeiter gestaffed werden und der Möglichkeit inhaltlich auch in der Lage zu sein, sich wertschöpfend gegenüber potenziellen Kunden einzubringen.
Unter MBB Gehältern - und in Summe schlicht Standard.
Standard. Sustainability wird zwar pausenlos hervorgehoben, fristet jedoch ein Nischendasein.
Je stärker der vertriebliche Aspekt in der eigenen Rolle verankert ist, umso weiter werden die Ellenbogen ausgefahren. Sitzen Mitarbeiter im selben Boot (bspw. Juniors) ist der Zusammenhalt idR sehr gut.
Das ist stark abhängig vom jeweiligen Vorgesetzten und dem entsprechenden Segment.
Sehr häufig wird man jedoch den Typus antreffen, der Freunde am exzessiven Micro-Management hat (Associates sollen Logbuch führen - als wäre nicht so schon genug Arbeit vorhanden) und wo keinerlei Rücksicht auf W-L-B genommen wird.
Trotz der Tatsache, dass die Kommunikation top-down gestaltet wurde, war die Weitergabe von Informationen an Mitarbeiter in Summe transparent und zügig. Leider gilt dies nicht für die Feedbackkultur, denn diese war immer eine sehr unpersönliche.
Es wird durchaus Fokus auf Diversität gelegt, jedoch ist Beratung nach wie vor eine eher von Männern dominierte Branche. Da ist auch ADL keine Ausnahme.
Steht und fällt mit dem Projekt. Wer Glueck hat, kann
sich fachlich austoben und dabei glaenzen und dabei zu strategisch wertvollen Learnings und Insights gelangen. Andererseits sind auch platte PowerPoint-Marathons dabei, als auch administrativ total stumpfsinnige Research- und Facetime-Aktivitäten.
ADL ist stolz auf die verkaufte Kompetenz in Digitalisierung und Innovation entlang einiger Schlüsselsegmente. Die Wahrheit ist allerdings schlicht jene, dass andere Strategieberatungen diese "Innovation" gefühlt schon vor Jahren aufgegriffen haben und ADL damit einen Schritt voraus ist.
So verdient kununu Geld.