Wer eine gesunde Work-Life-Balance, faire Bezahlung und echte Führungskräfte sucht, ist hier definitiv falsch.
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Mobile Work
- pünktliches Gehalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Vergütung
- Kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld
- Arbeitsatmosphäre
- Vorgesetztenverhalten
- Überstunden oder Arbeiten am Wochenende
- Kein Betriebsrat
- Wöchentliche Meetings werden zum Schein gehalten - wirkliche Probleme werden meist ignoriert
- Kaum weibliche Führungspositionen
- Ungepflasterte Parkplätze (da sind bereits Mitarbeiter hingefallen)
- Hygiene
Verbesserungsvorschläge
Die negativen Bewertungen auf dieser Plattform ernst nehmen und entsprechende Maßnahmen ergreifen, anstatt ausschließlich positive Bewertungen von Azubis zu fördern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist stark teamabhängig.
Im Büro herrscht in Anwesenheit des Abteilungsleiters eine unangenehme Stimmung.
Es besteht ein Mangel an Zusammenhalt, da viele Mitarbeitende eher auf sich selbst fokussiert sind.
Zudem werden Mitarbeitende nach ihrem Weggang häufig negativ beurteilt.
Image
Viele positive Bewertungen stammen meist von den Azubis. Die Arbeitsräume im Hauptgebäude sind schlicht, das Foyer wirkt kalt. Nur das kleinere Gebäude mit dem Konferenzraum (primär für Besucher) hebt sich optisch positiv ab.
Ein Betriebsrat ist nicht vorhanden, was die Mitarbeitervertretung einschränkt. Auch hygienische Mängel, vor allem in den Küchen, sowie ungepflasterte Parkplätze tragen nicht zu einem professionellen Gesamtbild bei.
Work-Life-Balance
Es gibt Gleitzeit, dennoch müssen viele aufgrund externer Kommunikation in den meisten Abteilungen schon sehr früh anfangen.
Wer eine gesunde Work-Life-Balance, faire Bezahlung und echte Führungskräfte sucht, ist hier definitiv falsch. Fehlende Wertschätzung, schlechte Organisation und ungerechte Arbeitsbedingungen machen den Job auf Dauer sehr unattraktiv.
Karriere/Weiterbildung
Karrierechancen sind ungleich verteilt: Führungspositionen werden fast ausschließlich mit Männern besetzt, wobei Leistung oft zweitrangig gegenüber persönlichen Beziehungen zur Führungsebene erscheint. Weiterbildungsmöglichkeiten sind begrenzt. Auch die Ausbildung leidet:
Azubis werden häufig nicht sinnvoll eingebunden, da in den Abteilungen Zeit oder geeignete Aufgaben fehlen.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt ist abteilungsintern ungerecht verteilt. Wer wenig arbeitet, verdient teilweise mehr als die, die aufgrund der fehlenden Kapazitäten Überstunden legen müssen.
Es gibt kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld.
Die „Benefits“ bestehen aus Obst und Wasser: Obst gibt es schon lange nicht mehr und Wasser wird nur für wenige Monate bestellt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
„Assmann goes green“…
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team ist ausbaufähig. Während einige sich kollegial verhalten, agieren viele überwiegend eigennützig und zeigen wenig Teamfähigkeit. Dies wird insbesondere bei der Home-Office-Verteilung sowie der Urlaubsvertretung deutlich: Bestimmte Mitarbeitende weichen regelmäßig auf Home-Office Tage wie Freitag aus, was zu einer ungleichen Präsenzverteilung führt. Gleichzeitig müssen einzelne Kolleg:innen mehrfach vertreten, ohne dass andere Unterstützung anbieten.
Umgang mit älteren Kollegen
Bei Neueinstellungen scheint der Fokus verstärkt auf jüngeren Mitarbeitenden zu liegen.
In der eigenen Abteilung setzt sich das Team größtenteils aus jüngeren Mitarbeitenden zusammen.
Vorgesetztenverhalten
Bei einigen Führungskräften fehlt es spürbar an Führungs- und Fachkompetenz. Fehler werden mitunter an Mitarbeitende weitergegeben, statt Verantwortung zu übernehmen. In einer Abteilung sorgt der Führungsstil für eine angespannte Arbeitsatmosphäre: Der Umgang ist häufig wenig lösungsorientiert, der Druck der oberen Ebene wird ungefiltert weitergegeben. Unterstützung bei Aufgabenverteilung oder ein souveräner Umgang mit stressigen Situationen bleiben oft aus. Gehaltsgespräche finden in der Regel nur auf Initiative der Mitarbeitenden statt, und manche Kommentare wirken unangebracht, was zusätzlich für Unruhe sorgt.
Arbeitsbedingungen
Kein fester Arbeitsplatz: Wenn das Büro zu voll ist, müssen einzelne Kolleg:innen in anderen Abteilungen sitzen, aber dürfen an diesen Tagen kein Homeoffice machen.
Unfaire Arbeitsverteilung: Manche Kolleg:innen haben tageweise kaum etwas zu tun, während andere Überstunden machen müssen.
Kommunikation
Abteilungsintern werden keine Mitarbeitergespräche geführt, was den Austausch und die Feedback-Kultur erschwert.
Es gibt keinen Betriebsrat, wodurch die Mitarbeitenden keine direkte Stimme haben.
Die Kommunikation erfolgt indirekt, da der Vorgesetzte sich bei einem Angestellten über einen anderen beschwert, sodass Informationen nur auf Umwegen an die Mitarbeitenden gelangen.
Insgesamt fehlt es an transparenter und offener Kommunikation.
Gleichberechtigung
Führungspositionen sind überwiegend mit Männern besetzt.
Chancengleichheit scheint nicht konsequent gefördert zu werden, insbesondere im Hinblick auf Frauen in leitenden Rollen.