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Bewertung

Top Arbeitsatmosphäre, moderne Ausrichtung und viele Entwicklungsmöglichkeiten

4,5
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich IT bei ATOSS Software SE in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Besonders positiv hervorzuheben sind die sehr gute Arbeitsatmosphäre und der starke Kollegenzusammenhalt. Die Zusammenarbeit war überwiegend kollegial, hilfsbereit und von einem echten Teamgedanken geprägt.

Auch die technische Entwicklung und Dynamik des Unternehmens sind positiv zu bewerten. Der Wandel hin zu Cloud, Internationalisierung und neuen Standorten hat für viele interessante Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten gesorgt.

Zudem waren Führungskräfte in der Regel sehr nahbar, unterstützend und haben aktiv mitgearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Kritisch sehe ich vor allem die Vergütungssystematik, die aus meiner Sicht stark verhandlungsgetrieben war und nicht immer transparent nachvollziehbar wirkte, insbesondere durch einen hohen Anteil variabler Bestandteile.

Teilweise gab es zudem Verbesserungspotenzial bei ergonomischer Büroausstattung und einheitlichen Standards an den Arbeitsplätzen.

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen könnte aus meiner Sicht insbesondere bei der Gehaltsstruktur noch transparenter und einheitlicher werden, um Unterschiede zwischen einzelnen Rollen und Verhandlungssituationen besser nachvollziehbar zu machen und die interne Vergleichbarkeit zu stärken.

Im Bereich Arbeitsausstattung sehe ich zudem Potenzial bei ergonomischen Standards, beispielsweise durch einheitlichere Ausstattung der Arbeitsplätze (z. B. höhenverstellbare Schreibtische).

Zusätzlich könnte die Nutzung der eigenen, vertriebenen Tools und Systeme in einzelnen Bereichen noch stärker forciert werden, um Prozesse weiter zu vereinheitlichen und Transparenz zu erhöhen. Auch Modelle wie Zeitkonten könnten in bestimmten Bereichen sinnvoll sein, um mehr Flexibilität im Umgang mit Arbeitszeiten zu schaffen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war sehr kollegial und hat sich oft wie gemeinsames Arbeiten unter Freunden angefühlt. Der Umgang – auch abteilungsübergreifend – war von Hilfsbereitschaft und gegenseitiger Unterstützung geprägt.

Meine Führungskraft hat aktiv mitgearbeitet, war jederzeit ansprechbar und hat sich um die Anliegen der Mitarbeitenden gekümmert. Die Kommunikation war offen und transparent.

Der Arbeitsdruck war teilweise hoch, vor allem im IT-Support, mit dem Anspruch, Probleme schnell zu lösen. Gleichzeitig gab es aber auch ruhigere Phasen und Flexibilität bei privaten Terminen.

Besonders positiv: Die IT hat extrem schnell und lösungsorientiert auf Probleme reagiert – so habe ich es in keinem anderen Unternehmen erlebt.

Kommunikation

Die Kommunikation war sehr transparent – wichtige Informationen wurden regelmäßig über Updates, Townhalls und All-Hands-Meetings geteilt.

Kollegen und Führungskräfte waren gut erreichbar, und im Team wurde ein kontinuierlicher Austausch aktiv gelebt. Feedback wurde offen, ehrlich und auch direkt gegeben, was die Zusammenarbeit deutlich verbessert hat.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war insgesamt gut, variierte aber je nach Persönlichkeiten. Grundsätzlich war die Hilfsbereitschaft im Unternehmen sehr hoch und Kollegen haben sich gegenseitig unterstützt.

Auch in stressigen oder schwierigen Situationen wurde meist sachlich und lösungsorientiert gehandelt. Der Fokus lag klar darauf, Probleme gemeinsam zu lösen, statt Schuldfragen zu diskutieren.

Work-Life-Balance

Es gab ein gutes Homeoffice-Modell im 50/50-Split, was für eine hohe Flexibilität im Alltag gesorgt hat. Für private Termine bestand jederzeit Verständnis, sodass sich Beruf und Privatleben gut vereinbaren ließen.

Überstunden konnten zwar nicht immer ausgeglichen werden, insgesamt war die Arbeitsbelastung aber gut steuerbar. Nach der Arbeit konnte man in der Regel gut abschalten.

Im IT-Support gab es feste Servicezeiten, wodurch klare Strukturen vorhanden waren. Insgesamt war die Work-Life-Balance sehr gut. Ideal wäre die Möglichkeit eines Zeitkontos

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte waren sehr hands-on und haben bei Bedarf aktiv mitgearbeitet. Der Umgang war stets respektvoll und wertschätzend.

Entscheidungen wurden soweit möglich transparent kommuniziert, und es gab regelmäßiges Feedback sowie Austausch zur persönlichen Entwicklung. Konflikte wurden offen angesprochen und konstruktiv gelöst.

Interessante Aufgaben

Während meiner Zeit im Unternehmen (seit 2019) gab es kontinuierliche technische Weiterentwicklungen – von On-Premises hin zu Cloud, internationaler Ausrichtung und dem Aufbau neuer Standorte. Dadurch ergaben sich laufend neue Themen und Herausforderungen.

Technisch gab es immer abwechslungsreiche Aufgaben, und man konnte sich aktiv einbringen sowie neue Themen vorantreiben. Dabei war es grundsätzlich möglich, viele Entwicklungen mitzugestalten, auch wenn nicht alle Ansätze immer vollständig umgesetzt wurden.

Gleichberechtigung

Das Unternehmen war klar international geprägt, und Diversität wurde sichtbar und aktiv gelebt. Insgesamt herrschte ein inklusives Umfeld, in dem unterschiedliche Hintergründe selbstverständlich waren.

Gleichberechtigung wurde offiziell großgeschrieben und das Thema auch aktiv adressiert, unter anderem durch entsprechende Ansprechpersonen und Initiativen. Wie stark dies im Detail in allen Bereichen tatsächlich gelebt wurde, kann ich nur eingeschränkt beurteilen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang zwischen jüngeren und älteren Kollegen war durchweg respektvoll und auf Augenhöhe. Die Zusammenarbeit funktionierte gut, und Erfahrung wurde grundsätzlich wertgeschätzt.

Da ich selbst relativ jung direkt nach der Ausbildung ins Unternehmen eingestiegen bin, kann ich die langfristige Dynamik zwischen Altersgruppen nur bedingt vollständig beurteilen. Insgesamt wirkte das Miteinander jedoch sehr gut integriert.

Arbeitsbedingungen

Die Bürostandorte waren je nach Location unterschiedlich, insgesamt jedoch mit einem klaren Fokus auf Modernisierung dort, wo es wirtschaftlich sinnvoll war. Der Standort in München war modern und zentral im Werksviertel gelegen, mit guter Ausstattung und eigenem Barista. Gleichzeitig wirkte das Büro sehr steril, unter anderem durch das Fehlen von Pflanzen sowie nicht vorhandene höhenverstellbare Schreibtische – trotz des relativ neuen Einzugs ein klarer Schwachpunkt.

Die Arbeitsbedingungen und IT-Ausstattung waren grundsätzlich gut, insbesondere aus IT-Perspektive. Mitarbeitende waren in der Regel gut ausgestattet und es wurde viel Wert auf funktionierende Systeme gelegt. Einzelne Beschaffungsprozesse, etwa bei ergonomischer Ausstattung, waren jedoch unnötig kompliziert.

Die Toollandschaft war sehr umfangreich und führte stellenweise zu einer hohen Komplexität in Prozessen und Verantwortlichkeiten. Ein wesentlicher Treiber war dabei die kontinuierliche Einführung neuer Tools aus verschiedenen Bereichen, wodurch es aus IT-Sicht regelmäßig herausfordernd war, eine konsistente und wartbare Systemlandschaft sicherzustellen. Dadurch entstand teilweise ein Spannungsfeld zwischen opera

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen zeigte grundsätzlich ein Bewusstsein für soziale Themen und engagierte sich auch in entsprechenden Initiativen. Insgesamt wirkte das Engagement vorhanden und nicht rein symbolisch, auch wenn der Fokus im Alltag klar stärker auf operativen und technischen Themen lag. Zum Beispiel wurde das durch Impact Days gelebt

Gehalt/Benefits

Das Gehalt habe ich persönlich als eher unter dem Marktwert empfunden. Zudem war die Gehaltsentwicklung aus meiner Sicht stark von individuellen Verhandlungen abhängig, wodurch ich für mich den Eindruck hatte, dass man sich regelmäßig aktiv um Anpassungen bemühen musste.

Ein großer Teil der Vergütung war in variable Bestandteile bzw. Boni integriert, wodurch die Grundvergütung nur begrenzt stetig anstieg.

Gleichzeitig bietet das Unternehmen eine Reihe von Benefits wie z. B. MVV-Zuschuss, Wellpass, Essensschecks und weitere Zusatzleistungen. Insgesamt würde ich die Vergütung jedoch als uneinheitlich bewerten, da sie intern je nach Rolle und Verhandlung sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Image

ATOSS hat nach außen ein sehr positives Image, insbesondere durch das Wachstum, den Börsen-Trackrecord sowie die moderne und sehr exponierte Unternehmenspräsenz am Werksviertel.

Dieses Image wirkt professionell, modern und stark positioniert im Markt. Insgesamt passt die externe Wahrnehmung auch grundsätzlich zur Realität im Unternehmen. Ich habe meine Zeit dort sehr geschätzt, auch wenn für mich persönlich irgendwann der richtige Zeitpunkt für eine Veränderung gekommen war.

Karriere/Weiterbildung

Es gab grundsätzlich gute und strukturierte Karrieremodelle mit klar definierten Stufen, wodurch Entwicklungsmöglichkeiten nachvollziehbar gestaltet waren.

Weiterbildung wurde aktiv unterstützt und es wurde grundsätzlich nicht an entsprechenden Maßnahmen gespart, sodass ausreichend Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung vorhanden waren.

In der Praxis wurde Leistung jedoch nicht immer konsequent wahrgenommen oder gefördert; häufig mussten sehr herausragende Leistungen erbracht werden, um entsprechende Anerkennung zu erhalten. Insgesamt war die Karriereplanung jedoch gut strukturiert, auch wenn die individuelle Entwicklung stark von der eigenen Initiative abhängig war.

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