81 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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81 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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81 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Nix. Die letzten 5 Jahre waren die deprimierenste Zeit meines Arbeitslebens.
Dafür ist es wirklich zu spät. Vielleicht hätte man das letzte Jahrzehnt mal besser auf die Angestellten hören sollen und nicht auf den COO...
Diese Firma steht seit Jahren immer mal wieder kurz vor der Pleite. Dazwischen gab es auch immer mal wieder Entlassungswellen - einmal sogar zwei innerhalb eines Vierteljahres. Dazu ist das hier quasi eine Belegschaft in der Diaspora - die meisten arbeiten im Homeoffice, weil es in Schandelah nicht mal Essen zu kaufen gibt und Auerswald seit Corona auch keine Kantine mehr anbietet. Dementsprechend die Atmosphäre das letzte halbe Jahrzehnt: Auf einer Skala von nicht existent bis düster.
Auerswald? Haben die nicht in dem 90ern mal ISDN-Telefonanlagen gemacht? Die gibt es noch?
Da man von zuhause und zu flexiblen Zeiten arbeiten kann, ist das der einzige Benefit dieser Firma.
Von spürbaren Gehaltserhöhungen habe ich nur von den Kollegen gehört, die schon etwas länger dabei waren und die von der guten alten Zeit erzählten. Benefits wie die Edenred-Karte hielten auch nicht lange.
Die Gehälter waren zu meiner Zeit schlechter als beim Öffentlichen Dienst - das muss man auch erstmal hinkriegen.
Horizontal okay.
Ich empfand es eher manipulativ und geprägt von Respekt- und Distanzlosigkeit (z.B. verniedlichende Spitznamen). Zu mir wurde eine trügerische Nähe geschaffen, damit ich mich z.B. bei Gehaltsverhandlungen mit nichts bis wenig zufrieden gebe. Die insolvenzbedingte Kündigung als Gruppenvideomeeting mit der Ansage "Ihr wisst warum ihr alle hier seid." war eine der respektlosesten Aktionen, die ich in meinem Leben erlebt habe.
Sind so, wie man es sich Homeoffice einrichtet. Gestellt werden einem nur Notebook und Docking-Station. Will man vorort arbeiten, gibt es das Minimum an Ergonomie bei den Büromöbeln.
Clever Communications heißt hier: Alles sagen, um die verbliebenen Arbeitnehmer zu halten. z.B. Frühjahr 2025: Wir haben das tiefste Tal überwunden. Juli 2025 kam dann die Insolvenz.
September 2025: Wir werden die Insolvenz ohne Entlassungen durchstehen - November 2025: 1/3 der Belegschaft muss gehen - darunter war übrigens meines Wissens nach keiner aus dem Führungsteam.
Nach der Insolvenz hat man sich vieler homosexueller und trans-Kolleginnen/en entledigt. Den angeblich existierenden "Sozialplan", nach dem entlassen wurde, durfte ich auch nach Nachfrage nicht einsehen. Hier lebt die deutsche, provinzielle Heteronormativität. Oder wie das interne Firmenmotto lautet: We are family!
Dadurch, dass man bei Auerswald nicht in der Lage ist, Feedback von Kunden an die Entwickler durchzureichen, dürfen die dann viele Dinge entwickeln, die kein Mensch braucht oder will. Spass macht das weniger.
Wie immer in kleineren Firmen: Gut, wenn man mit Chef/Vorgesetzten auskommt - sonst kann das schnell kippen.
Es ist in dem Bereich schon etwas schwierig aus dem Dunstkreis ISDN-Anlagen für Elektroinstallateure rauszukommen - auch wenn man eigentlich schon sehr moderne Sachen macht.
Eigenverantwortung
Auch eine Folge der Firmengröße: Hier können nicht die Gehälter gezahlt werden wie in großen Aktiengesellschaften.
Dafür ist es jetzt zu spät.
Die Arbeitsatmosphäre wurde durch viele Maßnahmen der GL teilweise gegen die Wand gefahren
Viele ältere Kollegen wurden seit einigen Jahren ausgetauscht.
Innerhalb der Kollegen i.O. . Vertikal sehr verhalten, teilweise mit Wunschdenken der vermischt. „Tolle Erfolgsaussichten auf dem europäischen Markt“, „Wir sind deutschlandweit das führende Unternehmen im Bereich TK/IT
Mit dem Neustart nach der Insolvenz hätte die Führung neu besetzt werden sollen. Mit Kapitänen, die jahrelang erfolgreich auf eine Insolvenz hin gearbeitet und Geld verbrannt haben, gewinnt man keine zweite Regatta.
Der Großteil der Belegschaft ist eindeutig negativ gegenüber dem COO eingestellt. Es wurde viel Geld verbrannt bei Versuchen das Geschäft zu internationalisieren. Das blieb ohne Konsequenzen.
Horizontal gut bis sehr gut.
Vertikal sehr schlecht. Verspätete Gehaltszahlungen, unangekündigtes Ausbleiben der Urlaubsgeldzahlungen, die nicht freiwillig sondern Vertragsbestandteil waren.
Es gab viele persönlichen Probleme zwischen den AbtL
Es wurde viel Werbung gemacht, es steckten aber keine wirklichen Fakten dahinter.
Wenig Informationen sind kommuniziert worden
Man ist keine Kostenstelle oder Nummer, der Chef kennt Dich und weiß Dich zu schätzen.
Kein "von oben herab" und Kommunikation auf Augenhöhe seitens der Geschäftsführung.
Kurzum: man wird ernstgenommen und mit Respekt behandelt
die Abteilungsleiter sollten ihre Teams mehr schätzen, so wie es der Chef vormacht.
Abteilungsdenken muss aufhören
Keine Kantine mehr. Wegfall von freiwilligen Leistungen.
Die Qualität darf nicht noch mehr leiden
Umfangreiches mobiles arbeiten und flexible Arbeitszeiten
keine Weiterbildungsangebote, wenig Aufstiegschancen
Viele nette Kollegen
weder ehrlich noch rechtzeitig
Die Vorgesetzten haben nicht den Mut für eine Offene Kommunikation
Leider arbeiten hier viele Abteilungen gegen statt miteinander
Wieder dahin wo das Unternehmen erfolgreich war, Dinge einfach besser und cleverer zu machen.
Telefonie ist nicht der einzige Weg.
Das man aktiv am Firmenleben teilhaben kann und sich auch einbringen kann.
Mehr Nähe zu den Mitarbeitern suchen.
So verdient kununu Geld.