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Bewertung

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Mehrfachbewertung

Viele Versprechen, wenig Substanz – enttäuschende Gesamterfahrung

1,9
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2026 im Bereich IT in Nürnberg gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben sind aus meiner Sicht einzelne Maßnahmen zur Teambildung, wie beispielsweise die Office Week oder gelegentliche Teamevents. Diese haben zeitweise für Abwechslung im Arbeitsalltag gesorgt.

Darüber hinaus sind mir persönlich nur wenige Aspekte aufgefallen, die ich als nachhaltig positiv bewerten würde.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation im Zusammenhang mit Kurzarbeit und den darauffolgenden personellen Maßnahmen habe ich als sehr unzureichend empfunden. Wichtige Informationen wurden aus meiner Sicht nicht klar und transparent vermittelt, zudem kam es zu widersprüchlichen Aussagen.

Im weiteren Verlauf kam es zu umfangreichen personellen Maßnahmen, die für mich überraschend waren. Darüber hinaus hatte ich den Eindruck, dass während der Kurzarbeit Erwartungen an Tätigkeiten bestanden, die aus meiner Sicht nicht eindeutig mit den Regelungen vereinbar waren.

Verbesserungsvorschläge

Informationen und Absprachen sollten vorab strukturiert und klar aufbereitet werden, um eine einheitliche und transparente Kommunikation sicherzustellen.
Geschäftsprozesse sollten nachvollziehbar, regelkonform und transparent gestaltet werden, um Vertrauen bei Mitarbeitenden und Kunden zu stärken.
Eine einheitlichere Behandlung der Mitarbeitenden, insbesondere bei Regelungen wie der Büropräsenz, wäre aus meiner Sicht wünschenswert.
Es sollten klare und strukturierte Lern- und Entwicklungspfade für Mitarbeitende geschaffen werden, um eine gezielte fachliche Weiterentwicklung zu ermöglichen.
Beim Einsatz von KI sollte berücksichtigt werden, dass diese nicht fehlerfrei arbeitet und nicht jede Tätigkeit vollständig ersetzen kann. Eine realistische Einschätzung sowie geeignete Kontrollmechanismen wären aus meiner Sicht wichtig.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre empfand ich insgesamt als eher angespannt. Wertschätzung wurde aus meiner Sicht selten vermittelt, Lob oder positives Feedback habe ich persönlich kaum erlebt. Zudem hatte ich den Eindruck, dass nicht alle Mitarbeiter gleich behandelt wurden. Einzelne Personen schienen mehr Freiheiten zu haben, beispielsweise das fernbleiben an verpflichtenden Terminen. Darüber hinaus entstand bei mir das Gefühl, dass Informationen teilweise nicht transparent kommuniziert, sondern indirekt hinter dem Rücken weitergegeben wurden.

Image

Das Außenbild des Unternehmens habe ich als problematisch wahrgenommen. Nach meiner Erfahrung entsprach die Darstellung gegenüber Kunden nicht immer den tatsächlichen Gegebenheiten, wodurch bei mir Zweifel an der Transparenz und Verlässlichkeit entstanden sind.

Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass nicht in allen Situationen im Sinne einer offenen und ehrlichen Kommunikation gehandelt wurde, was sich aus meiner Sicht negativ auf das Vertrauen in das Unternehmen ausgewirkt hat.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance habe ich insgesamt als belastend empfunden. Nach meiner Wahrnehmung wurde von mir erwartet, parallel an mehreren Projekten zu arbeiten, deren zeitlicher Gesamtumfang über die reguläre Arbeitszeit hinausging. Dies wurde mit dem Hinweis begründet, dass eine solche Mehrbelastung zeitweise nötig sei.

Karriere/Weiterbildung

Als Junior habe ich keinen klaren Entwicklungspfad wahrgenommen. Strukturierte Förderung oder eine nachvollziehbare Karriereplanung waren aus meiner Sicht nicht erkennbar.

Schulungen wurden zwar angeboten, wirkten jedoch auf mich wenig zielgerichtet und standen häufig eher im Zusammenhang mit möglichen Ausschreibungen als mit einer individuellen Weiterentwicklung. Ein roter Faden in der Qualifizierung war für mich nicht erkennbar.

Gehalt/Benefits

Nach meiner Wahrnehmung bestanden im Unternehmen teils deutliche Gehaltsunterschiede. Insbesondere bei Junior-Mitarbeitenden hatte ich den Eindruck, dass diese im Verhältnis eher niedrig vergütet wurden.
Das Vergütungsmodell setzte sich aus einem festen Anteil sowie teilweise variablen Bestandteilen zusammen, die an bestimmte Bedingungen geknüpft waren. Diese Voraussetzungen waren aus meiner Sicht nicht immer klar definiert, wodurch die Nachvollziehbarkeit eingeschränkt war. Zudem habe ich die Handhabung des variablen Gehalts als uneinheitlich wahrgenommen. In vergleichbaren Situationen wurden Leistungen unterschiedlich bewertet, sodass Sonderzahlungen nicht immer konsistent jedem gewährt wurden.
Darüber hinaus hatte ich den Eindruck, dass innerhalb des Unternehmens unterschiedliche Vertragsmodelle existierten, bei denen variable Bestandteile teils keine Rolle spielten.
Zudem erfolgten Gehaltszahlungen nach meiner Erfahrung wiederholt verspätet oder nicht zum vereinbarten Zeitpunkt, was ich als unzuverlässig empfunden habe.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein im Unternehmen habe ich insgesamt als durchschnittlich wahrgenommen. Positiv oder negativ besonders hervorgehoben hat sich für mich wenig.

Ein Punkt, der mir aufgefallen ist, war die Nutzung von Kaffeekapseln im Büro, was aus meiner Sicht nicht besonders nachhaltig ist. Darüber hinaus sind mir keine besonderen Maßnahmen oder Initiativen im Bereich Umwelt- oder Sozialbewusstsein aufgefallen.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich insgesamt als eher schwach empfunden. Nach meiner Wahrnehmung gab es einzelne Mitarbeiter, die ein besonders enges Verhältnis zur Führung hatten und dadurch mehr Freiheiten genossen, beispielsweise hinsichtlich Arbeitsort oder der Teilnahme an Team- und Pflichtveranstaltungen.

Zudem hatte ich den Eindruck, dass die Zusammenarbeit im Team nur eingeschränkt stattfand. Viele arbeiteten überwiegend isoliert an ihren eigenen Projekten, ohne größeren Austausch oder Einblick in die Tätigkeiten der Kollegen. Ein echter Teamgedanke kam für mich daher nur begrenzt zustande.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kollegen im Unternehmen habe ich nicht durchgehend als gut empfunden. Nach meiner Wahrnehmung hatten Mitarbeitende mit längerer Betriebszugehörigkeit teilweise mehr Freiheiten, etwa hinsichtlich Arbeitsort (Malta) oder nicht verpflichtende Bürowoche.
Zudem hatte ich den Eindruck, dass zwischen langjährigen Mitarbeitenden und der Geschäftsführung ein engeres Verhältnis bestand. Für neue Mitarbeitende wirkte es dadurch schwieriger, eigene Ideen einzubringen. Neue Impulse wurden aus meiner Sicht nicht immer ausreichend berücksichtigt.
Ältere Kollegen wussten besser über Projekte bescheid und wurden vorgezogen vermittelt.
Ältere Kollegen hatten nicht den gleichen Standard Vertrag und somit kein Variables Gehalt.
Insgesamt entstand für mich der Eindruck, dass nicht alle Mitarbeitenden unter den gleichen Voraussetzungen agieren konnten.

Vorgesetztenverhalten

Wenn es moeglich waere wuerde ich hier keinen Stern vergeben. In einem direkten Gespraech konnte man zwar grundsaetzlich mit dem Geschaeftsfuehrer sprechen darueber hinaus habe ich das Vorgesetztenverhalten jedoch als sehr problematisch empfunden. Insbesondere bei Themen wie Informationsweitergabe Unterstuetzung Entwicklungsmoeglichkeiten und Projektorganisation war mein Eindruck negativ.

In Meetings wurde aus meiner Sicht haeufig nicht klar und zielgerichtet kommuniziert zudem kam es teilweise zu widerspruechlichen Aussagen. Informationen insbesondere im Zusammenhang mit Kurzarbeit wurden nach meiner Wahrnehmung oft nur vage vermittelt ohne konkrete Einordnung.

Darueber hinaus hatte ich den Eindruck dass Entscheidungen nicht immer transparent oder nachvollziehbar getroffen wurden. Es fehlte aus meiner Sicht haeufig an Klarheit Verlaesslichkeit und einer konsistenten Linie in fachlichen sowie organisatorischen Frageellt wurden. Insgesamt habe ich das Vorgesetztenverhalten dan.

Auch wenn die Fuehrungskraft im persoenlichen Umgang oft freundlich wirkte entstand bei kritischen Themen bei mir der Eindruck dass Sachverhalte nicht immer offen und eindeutig dargesther als sehr enttaeus

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen habe ich insgesamt als passabel empfunden. Die technische Ausstattung war aus meiner Sicht durchschnittlich und erfüllte die grundlegenden Anforderungen.

Im Büro gab es jedoch Verbesserungspotenzial. Die Stühle wirkten teilweise veraltet und auch die Verkabelung war nicht optimal organisiert. Zudem war während der Bürowoche nach meiner Wahrnehmung nicht immer ausreichend Platz für alle anwesenden Mitarbeitenden vorhanden.

Kommunikation

Die Kommunikation im Unternehmen habe ich als unzureichend empfunden. Wichtige Termine im Zusammenhang mit Kurzarbeit wurden nach meiner Wahrnehmung teilweise sehr kurzfristig (z. B. mit etwa 24 Stunden Vorlauf) angekündigt. Informationen zur wirtschaftlichen Lage wurden aus meiner Sicht nicht transparent dargestellt, sodass ein realistisches Gesamtbild schwer erkennbar war, somit kam es für mich überraschend zu personellen Maßnahmen, darunter die kurzfristige Trennung von mehreren Mitarbeitern.
Die Erreichbarkeit der Führungsebene war aus meiner Sicht eingeschränkt, was insbesondere bei Fragen oder während der Einarbeitung problematisch war.

Auch bezüglich Projekteinsätzen fehlte mir häufig die notwendige Klarheit über Einsatzorte und aktuellen Stand. Darüber hinaus hatte ich den Eindruck, dass selbst innerhalb der Führungsebene keine einheitliche Kommunikation sichergestellt war, da unterschiedliche Aussagen zu gleichen Themen getroffen wurden.

Gleichberechtigung

Die Gleichberechtigung im Unternehmen habe ich insgesamt als gegeben wahrgenommen. Der Umgang miteinander wirkte aus meiner Sicht respektvoll und unabhängig von persönlichen Merkmalen. Eine Benachteiligung einzelner Gruppen habe ich nicht festgestellt.

Interessante Aufgaben

Als Junior-Mitarbeiter habe ich die Aufgabenlage insgesamt als unzureichend empfunden. Aus meiner Sicht gab es nur wenige fachlich relevante Tätigkeiten, wodurch sich kaum eine Lernkurve ergeben hat.

Neue Projekte kamen nach meiner Wahrnehmung selten hinzu, während bestehende Projekte schrittweise beendet wurden, teilweise auch durch die Auftraggeber selbst. Zwar wurde wiederholt kommuniziert, dass sich Projekte in Vorbereitung befinden oder Ausschreibungen laufen, bei mir ist davon jedoch nichts angekommen.

Auch interne Aufgaben waren nur vereinzelt vorhanden. Wenn es Aufgaben gab, hatte ich häufig den Eindruck, dass diese keinen nachhaltigen fachlichen Mehrwert geboten haben. (Demos und Showcases)

Ein wiederkehrender Bestandteil meiner Tätigkeit bestand darin, in regelmäßigen Abständen meinen Lebenslauf zu aktualisieren. Zudem wurde ich bei potenziellen Projekteinsätzen teilweise für Themen vorgeschlagen, in denen ich nach eigener Einschätzung noch nicht ausreichend Erfahrung hatte, verbunden mit der Erwartung, mir die notwendigen Kenntnisse kurzfristig anzueignen.

Insgesamt habe ich die Aufgabenverteilung daher als wenig sinnvoll und enttäuschend empfunden.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.