75 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
75 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
75 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Angespannt, gereizt, überhastet, unkoordiniert
Ein Eindruck lässt sich auf Bewertungsportalen erahnen.
Hier hat sich gefühlt noch nie etwas getan. Keine Brückentage, kein Frei zwischen Weihnachten und Silvester, es wird so viel gearbeitet wie nur geht. Ob es die Auslastung hergibt oder nicht, Anwesenheit wird gefordert. Immerhin ist der längst unrentable Samstag für die PKW abgeschafft worden.
Es gibt Unternehmen da bekommt man Beispielsweise zum Geburtstag frei oder man kann Freitag nach dem Mittag gehen und sein Wochenende genießen, solche neumodischen Konzepte sind absolut fremd.
Aber auch wenn immer wieder Leute das Unternehmen verlassen, da der Umgang, die Anforderungen, die Arbeitszeiten und das Gehalt nicht zueinander passen scheint sich hier nichts zu verändern.
Handwerk ist nicht immer attraktiv aber es kann eben auch anders laufen.
Arbeiter andere Gewerke haben teilweise fragend und mitleidig geschaut als man erzählte nach welchen Systemen und Arbeitszeiten die „Leistung mit Leidenschaft“ hier erbracht wird. Oft ist der kurze Freitag da der Standard.
Lehrgänge werden ermöglicht wenn die Hersteller den Bildungsgrad vorschreiben.
Man fährt mit dem Auto dort hin und zurück? Eine Strecke gilt als Arbeitszeit, die andere dient scheinbar nur zum Vergnügen.
Gibt es für mehr Qualifikation und mehr Verantwortung auch mehr Gehalt?
Von selbst passiert da meist nichts und selbst wenn man es anspricht fragt man sich oft hinter wieso man dies eigentlich tat.
Wir sind nicht am untersten Ende aber mal ganz Ehrlich, mit dem gebotenen holen wir niemand aus der Industrie ab oder ziehen erfahrene Fachkräfte an.
So hält man ja kaum die Eigenen.
Das Personalkarussell dreht sich immer schneller.
Entweder interessiert dass nicht oder man nimmt es gern hin, spart ja Lohnkosten.
Erst wenn der letzte langjährige Arbeiter resigniert gegangen ist, fällt vielleicht auf dass man mit Quereinsteigern und Junggesellen den Laden nicht qualitativ aufrecht erhalten kann.
Ost/West Unterschied scheinbar immer noch vorhanden, was nur mit Kopfschütteln anzusehen ist.
Dass der Obstkorb im Sommer Hitzefrei bekommt aber nicht die Mitarbeiter ist fast schon amüsant.
Ebenso interessant, monatliche Getränkepauschale wurde erhöht, Anzahl der Kaffeeautomaten halbiert, Kaltgetränke kosten nun Extra.
Ob der dazugekommene Wasserspender diese Aktion fair werden lässt, darüber lässt sich streiten.
Man hat eine Haustankstelle mit Diesel, warum gewährt man den Mitarbeitern dort nicht in Kriesenzeiten Tanken zum Haustarif? Vielen Arbeiten um zu tanken und tanken um auf Arbeit zu fahren.
Man ist stets bemüht.
Hat sich tatsächlich in den letzten 2 Jahren gefühlt etwas gebessert. Wenn das Team immer kleiner wird, geht es auch kaum anders.
Passt
Nachdem eine Stelle (wenn auch gefühlt Jahre zu spät) neu besetzt wurde, hat sich in einem Produktivbereich vieles verbessert. Hätte man da früher eingegriffen, denn die Zeichen waren seit langem zu erkennen, wäre der interne Fachkräftemangel heute deutlich geringer.
Allgemein gesehen fühlt man sich als Schrauber trotzdem immer noch als jemand der den Mund zu halten und auszuführen hat. Da werden fragwürdige Strukturen und Prozesse in klimatisierten Büros erstellt oder von Drittfirmen eingekauft und jegliche Kritik „von unten“ verhallt scheinbar schnell im Nirgendwo. So lange den Leuten etwas auferlegt wird und man nicht gemeinsam an Wegen arbeitet bleibt die Stimmung wohl wie sie ist.
Aufgezwungene halbfertige digitale Auftragsabwicklung, welche doppelt so viel Zeit in Anspruch nimmt wie früher bringt Frust. Viel davon.
Dazu längere Wartezeiten und Bearbeitungszeiten, keine oder mangelnde Vernetzung der Systeme.
Wehe dem ein unvorhergesehenes Update startet, fröhlich dreht sich der Kreis doch sonst geht plötzlich nichts mehr.
Papier war geduldig, wer schrieb der blieb, per Brechstange digital zu werden machte vieles nicht besser.
Digitalisierung? Ja! Wenn alle Systeme miteinander kommunizieren und zwar in alle Richtungen. Alles andere war ein schnellschuss.
Im Sommer heiß, im Winter kalt.
Man könnte meinen seit 10 Jahren ist der Dampfstrahler mehr in der Reparatur als einsatzbereit.
Die „neue“ Waschanlage wäre eigentlich wieder zu erneuern.
Frei gewordene Stellen an Info und Lager welche nicht nachbesetzt werden machen alles andere als „fit for Future“ ganz im Gegenteil. Die Kollegen die dort noch gegen den Strom ankämpfen schaffen den Arbeitsdruck auch nicht auf Dauer.
Hier ist eins der größten Probleme. Es wird nicht miteinander kommuniziert. Man steht von heute auf morgen vor vollendeten Tatsachen und niemand weiß Bescheid.
Dass fängt bei Kleinigkeiten an und geht bis zu essenziellen Strukturen welche alle betreffen.
Es ist fraglich ob man den Angestellten schlichtweg nichts über anstehende Dinge sagen will oder ob es einfach als nicht wichtig angesehen wird.
So gibt es immer Gerüchte und Getuschel während sich alle einfach nur Klarheit wünschen.
Es gibt schwarze Bretter und Mail Konten für Mitarbeiter, da müsste Tagesaktuell informiert werden.
Aber noch viel besser:
Was wäre so schwer daran eine monatliche Ansprache zu Organisieren? Was ist letzten Monat passiert, was steht im kommenden an, simple Dinge damit endlich mal alle auf dem gleichen Stand sind.
Auf dem Papier sind alle gleich, in der Realität… nunja
Sind sicherlich vorhanden, doch kämpft man oft mehr mit den äußeren Umständen als mit den Aufgaben selbst.
Pünktliche Lohnzahlung inklusive Prämien wie Corporate Benefits, Fahrrad-Leasing, Altersvorsorge und Steuerfreie Sachbezüge.
Mitarbeiter die mit Ihren Händen das Geld verdiene mehr würdigen und nicht noch den kostenfeien Kaffee und Kaltgetränke für die Motivation jedes einzelnen Mitarbeiter entziehen!
Der Auto Müller Slogan lautet eigentlich „Leistung mit Leidenschaft“
Leider muss dieses mittlerweile umbenannt werden in „Leistung anstatt Leidenschaft“
Es muss immer mehr geleistet werden, es kommen neue Aufgaben hinzu welche weder toleriert noch honoriert werden.
Andere wieder rum bekommen weder neue Aufgaben noch Leistungslohn, sodass überhaupt nicht darauf geschaut wird, was ein Arbeitnehmer für die Firma wirklich leistet.
Somit schwindet einfach die Leidenschaft am Beruf und natürlich am Arbeitgeber, denn „Spaß bei der Arbeit“ hat fast keiner mehr.
Leider hat dieses ganz schön nachgelassen, welches per Mundpropaganda und auch über die Google Rezensionen verkündet wird.
Selbst die vielen Stellenausschreibungen lassen verkünden, dass keiner mehr am Eingang steht und putzt den silbernen Stern.
Sicherlich findet man hier negative Aspekt punkte.
Wenn ich einen Tag frei benötigt habe, hat dieses Problemlos funktioniert.
Mittlerweile sollte man das eingefahrene Schichtmodell Freitag Spät und Samstag Früh überdenken, Ruhezeiten lt. Arbeitszeitgesetz werden ignoriert!
Es gibt Pflichtlehrgänge welche einfach absolviert werden müssen, da diese von MB gefordert werden.
Lehrgänge welche der Auto Müller bezahlen musst gibt´s selten. Wo da nun der Fehler liegt, ist für mich nicht nachvollziehbar gewesen.
Mittlerweile bekommt man 1. Fahrstrecke zum Lehrgangsort als Überstunden bezahlt, die 2. Fahrstrecke nicht, da man den Lehrgang ja auch für sich macht und nicht nur für den Auto Müller.
Das man sich Fortbildet um den Kunden bei Problemen zufrieden zu stellen und dieses für die Firma macht, sieht der Auto Müller leider noch nicht so.
Spesen gibt’s auch, leider reichen diese nicht mal für einen Döner in Stuttgart.
Ost-West Lohn auch 36 Jahre nach der Wende in derselben Firma!
Warum ist das Anfangsgehalt von einem Meister aus dem Westen höher wie ein Meister aus dem Osten welcher schon 10 Jahre angestellt ist?
Gehaltsverhandlungen sind meistens nicht zielführend, erst bei Kündigung wird noch etwas oben drauf gepackt!
In der jeweiligen Abteilung selbst ok, Stunk gibt es überall einmal.
Unter den Abteilungen leider katastrophal, wofür einfach die Alpha-Männchen verantwortlich sind.
Rentner welche Ihre Rente etwas aufbessern möchten, sind beim Auto Müller gern gesehen.
Diese müssen aber auch einen dicken Pelz haben, ansonsten halten diese es nicht lange aus.
Auf Vollzeitbeschäftige wird Rücksicht genommen, wenn diese 2-4 Jahre vor der Rente stehen.
Ansonsten müssen diese genau so mit durchziehen wie andere.
Die Meister haben natürlich Ihre „Kunden“, welche Sie mir Vorliebe und natürlich auch mit Vorzügen behandeln.
Dieses machen natürlich alle Meister, somit gibt´s da „Beef“ zwischen den Meistern und natürlich den Monteuren, da die eigentliche Arbeit liegen bleibt.
Durch den erhöhten Druck von oben wo festgelegt wird wie viele Arbeitswerte im Monat verkauft werden müssen, erhört sich natürlich auch der Druck auf die Monteure.
Jeder Meister versucht ja so viel AW´s wie möglich zu verkaufen, schließlich hängt da ja seine Prämie dran.
Ob nun genug Monteure da sind oder nicht, interessiert doch den Meister nicht und somit wird Arbeite angenommen, welche gar nicht schaffbar ist.
Leider sind da zu viele Zwischenschritte, welche sicherlich nötig sind, aber gerade dort gehen unheimlich viel Informationen verloren.
Der Monteur muss dann an verschiedenen Stellen Nachfrage um etwas Licht ins Dunkle zu bringen.
Sicherlich alles kein Problem, wenn ein Monteur nicht auf Leistungslohn arbeiten würde.
Unter dem Personal gibt es kaum Probleme, man muss aber auch sagen, das man hier in einer reinen Männerdomäne ist und die Samthandschuhe sollte man einfach zu Hause hängen lassen.
„Wenn zwei das Gleiche tun, ist das noch lange nicht dasselbe.“
Dieser Spruch trifft beim Auto Müller leider zu 100% zu und verschlechtert somit zunehmend die Arbeitsatmosphäre im Team.
Ich kann mich darüber nicht beschweren, meine Aufgaben waren sehr abwechslungsreich und es war nicht immer dasselbe.
Natürlich gibt es auch Aufgaben, welche vielleicht nicht so schön sind, müssen aber trotzdem gemacht werden und so ist es auch bei anderen Arbeitgebern.
Finde nichts gut
Schlechte Bezahlung, schlechter Empfang, genervte Mitarbeiter
Gibt keine Verbesserungsvorschläge
Nichts :)
Das man nicht wertgeschätzt wird für das was man leistet.
Neue Führungspositionen, die nicht darauf aus sind, ihre Mitarbeiter auszubeuten und sich dafür schön das Geld in die Taschen zu stecken.
Um ehrlich zu sein, bin ich eher mit Bauchschmerzen in die Arbeit gegangen als gerne.
-
Gibt es quasi nicht. Man kommt Frühs und bleibt bis abends. Danach ist man so ausgelaugt, dass man nichts mehr vom Tag hat.
Man bekommt keine Chancen, egal wie sehr man sich bemüht.
Ist unterdurchschnittlich schlecht für das was man in dieser Firma leistet, man ist am Ende des Monats auf jeden Cent angewiesen. Auf Gehaltsverhandlungen wird nicht eingegangen, Weihnachtsgeld wird einfach so gestrichen.
-
Könnte besser sein, aber ist okay. Man kann miteinander reden, aber mehr auch nicht.
-
Schade, dass ich nicht null Sterne oder Minussterne vergeben kann. Die Vorgesetzten leben nach dem Motto „Hauptsache mir geht es gut“: was mit den Angestellten und ihrem Wohlbefinden ist, ist völlig egal solange man mit den Taschen voll mit Geld nach Hause gehen kann.
-
Findet nicht wirklich statt oder hinter dem Rücken des anderen. Entscheidungen werden ohne Absprachen getroffen ohne einbezogen zu werden.
-
-
Wenn jemandem dein Gesicht nicht passt,hast du schon verloren.
Nach Außen Wow,doch hinter der Fassade siehts deutlich anders aus
Bezahlung könnte besser sein
Kommt auf die Abteilung an
Ich habe für einen Job in diesem Unternehmen eine langjährige Anstellung sogar in einer Führungspositionen aufgegeben und habe vor Einstellung deutlich gemacht, dass ich eine sichere Anstellung brauche,da ich eine kleine Tochter zu versorgen habe. Wurde zwar mündlich zugesichert,aber nach nicht mal 2 Monaten wird man dann entlassen und bekommt nicht mal die Chance sich einzuarbeiten...schönen Dank für nichts!
Es gibt Lieblinge und Normalos
Hier auch wieder; es kommt auf die Abteilung an.
Manche sind sehr negativ gestimmt, andere sind sehr glücklich.
Ich kann mich nicht beschweren und bin stolz darauf hier arbeiten zu dürfen!
Ich kann mich nicht beschweren. Urlaub kann ich eigentlich immer so legen wie mir es passt. Falls die Vertretung in diesem Zeitraum nicht kann, findet sich meist eine alternative Lösung.
Früher Feierabend machen falls ich einen Termin habe ist in 99% der Fälle auch ohne große Diskussionen möglich.
Homeoffice 1x die Woche ist auch möglich. Hier wird dem Arbeitnehmer großes Vertrauen entgegengebracht. Super!
Gehaltsverhandlungen sind immer ein Kampf und besonders große Sprünge sind dann auch nicht zu erwarten.
Kommt stark auf die Abteilung an.
Bei einigen hat man das Gefühl, dass man gegeneinander statt miteinander arbeitet.
Hier wären regelmäßig Besprechungen zwischen den Abteilungen (mit 1-2 Führungskräften) notwendig in denen Probleme offen angesprochen werden und nicht erst „wenn‘s brennt“.
Ist irgendwann frustrierend wenn die eine Abteilung sich wirklich große Mühe gibt und dann aber die andere Abteilung diese dann wieder einreist.
Ältere Kollegen haben sehr viel Erfahrung und das wird meiner Meinung nach hier auch sehr geschätzt.
Bei Austritt aus dem Unternehmen aufgrund Renteneintritt bekommen die Kollegen weiterhin entsprechende Rabatte.
Ich kann für meine Abteilung sagen: Man kann bei Problemen / Fragen / Sorgen alles ansprechen und wird ernst genommen.
Im Sommer wäre in manchen Bereichen bei sehr hohen Temperaturen eine entsprechende Klimatisierung wirklich notwendig.
Ich kann mich bezüglich meines Arbeitsplatzes nicht beschweren bezüglich des gestellten Materials, allerdings gibt es, im Vergleich mit anderen Abteilungen / Kollegen deutliche Unterschiede. Das sorgt oft für Neid und Unruhe unter den Kollegen.
Viele interne Probleme würden sich meiner Meinung nach durch mehr Kommunikation und Transparenz lösen lassen. Sowohl von der Geschäftsleitung als auch unter den Kollegen. Da kommts dann irgendwann zu Gerüchten und das sorgt für Unruhe im Unternehmen.
Nicht übereinander sondern miteinander reden.
In der Werkstatt und im Lager sind Männer natürlich mehr vertreten, das ist aber in der Branche üblich.
Wenn Frauen sich aber in diesen Bereichen versuchen möchten ist das gerne gesehen und mit den Jahren werden es auch definitiv mehr.
Das nehme ich sehr positiv war.
Mit den Jahren steigt auch meist die Aufgabenvielfalt und Verantwortung.
Es wird einem definitiv nicht langweilig und man hat die Möglichkeit Ideen zur Prozessoptimierung zu teilen und anzuwenden.
Viele Möglichkeiten, sich nach der Ausbildung stetig weiter zu bilden
kA
Vorgesetzt
Mitarbeiter
Sauberer
Gehalt kommt pünktlich, kostenlose Fahrzeugäsche, Weihnachtsgeld, Urlaubseld, Erfolgsbeteiliung
Personalmanagemant, Bezahlung der Belegschaft, Verhalten einzelner Vorgesetzter und Mitarbeiter, das Nichts-tun der Geschäftsführung trotz der offensichtlichen Probelme
Sich zurück zu alten Werten besinnen. Gute Leistung der Mitarbeiter auch mal würdigen und die Leute ordentlich bezahlen.
Die Räumlichkeiten und Werkstätten moderniesieren und Strukturen überdenken und sich eventuell von untragbaren Mitarbeitern trennen.
War mal gut und wird gefühlt täglich schlechter. Das liegt unter anderem daran, dass immer mit zweierlei Maß gemessen wird. Sobald der normale Mitarbeiter einen Fehler macht, muss er sich mehrmals dafür rechtfertigen und bekommt die Sache noch Jahre später zu hören.
Wenn es aber um die Abteilungsleiter geht, sieht die Sache meist etwas anders aus. Diese können gefühlt machen was sie wollen, ohne jede Art der Konsequenzen fürchten zu müssen. Oftmals ist deren Umgang untereinander, wie auch mit den anderen Kollegen recht grenzwertig und respektlos. Man schreit oft erst, bevor man den Kopf einschaltet. Wenn aber diese Führungskräfte mal etwas brauchen oder wollen, sind es wiederum die nettesten Menschen.
Sowohl dieser Umgang, wie auch die Tatsachen das gerne private Tätigkeiten auf Arbeit durchgeführt werden, oder Kollegen diese durchführen müssen, wird von der Geschäftsführung tolleriert, akzeptiert, oder man hat keine Lust auf unangenehme Gespräche.
Die daraus resultierende Anspannung legt sie auf die ganze Belegschaft und wird auch oftmals von den Kunden wahrgenommen, da gelegentliche Streiterein auch vor Diesen ausgetragen werden.
Hat stark nachgelassen. Die Geschäftsführung klammert sich immernoch an den Gedanken, dass sie ein "Premiumunternehmen" führen und jeder froh sein muss, dort Arbeiten zu dürfen. Aber die Zeiten sind lange vorbei. Was man auch an der Qualität von Neuanstellungen sehen kann. Man nimmt was man kriegt.
Wenn man in der Öffentlichkeit Bekannte nach Ihren Erfahrungen mit dem Autohaus fragt, lassen viele kein gutes Haar mehr dran.
Work-Life-Balance wir nicht besonders groß geschrieben.
Man nimmt gerne die Tatsache, das man im Dienstleistungsgewerbe angesiedelt ist, als Grund um Dinge zu rechtfertigen.
Es wird groß mit Gleitzeit geworben, allerdings geht diese nur in die Richtung des Unternehmens. Überstunden werden Vorrausgesetzt, und verlangt, obwohl es in vielen Fällen dafür keinen sinnvollen Grund gibt. Überstunden jenseits der einhundert sind keine Seltenheit.
Möglichkeiten diese Stunden frei zu machen ergeben sich sehr selten.
Die Urlaubsplanung funktioniert relativ reibungslos. Diese benötigt nur eine kurze Absbrache und einen Blick in den Kalender.
Allerdings wären Brückentage zwischen Weihnacht und Silvester meiner Meinung recht zeitgemäß.
Es wird einem oftmals das blaue vom Himmel versprochen. Das man ja sonst was werden kann. Allerdings verfliegt das ganze recht schnell wieder. Wenn man nicht selbst dahinter bleibt, passiert im Grunde nichts bzw geht es in eine Richtung die man selber nicht möchte.
Man spart wo man kann.
Die Gehalts- und Lohnstukturen sind völlig veraltet. Die Individuelle Leistung wird nicht gewertet. Lieber hält man an Lohnstufen von vor 30 Jahren fest, die absolut nicht mehr zeitgemäß sind.
Es wird mit Leistungslohn geworben welcher aber oftmals an nicht erreichbare Ziele gekoppelt ist und somit selten ausgezahlt wird.
Gehaltsverhandlungen sind im Grunde Zeitverschwenung weil einem nur gesagt wird, warum man eben nicht mehr bekommen kann, unabhängig der gebrachte Leistung. Wenn man allerings über den Abgang vom Unternehmen spricht, ist immer doch noch was möglich. Anstatt die Leistung von vorn herein zu wertschätzen versucht man immer, die Leute mit dem niedrigst möglichen zu halten.
Eine weitere Unart ist es, die Inflationsprämie an die Krankheitstage der Mitarbeiter zu koppeln. Die Prämie wird anteilig jeden Monat ausgezahlt und ist man im Monat maximal 2 Tage krank, ist die Zahlung dahin. Es ist traurig, eine Zahlung die den Mitarbeitern in turbolenten Zeiten helfen soll, so minimieren zu wollen.
Im großen und ganzen muss man sagen, dass die Bezahlung nicht das wiederspiegelt wofür man sich hält. Für ein Mercedes Autohaus absolut unangemessen.
In den Abteilungen selber meist gut. Man bekommt die Hilfe die man braucht. Auch gelegentliche gemeinsame Cafepause tragen dazu bei.
Abteilungsübergreifend sieht die Sache etwas anders aus. Jeder versucht sein eigenes zu machen und Hilfe unter den Abteilungen wird meist mit fragwürdigen Begründungen abgelehnt.
Kommt auf die Kollegen an. Diejenigen die schon ewig da sind, haben Ihren gefestigten Stand. Mit denen gehen die meißten auch gut und respektvoll um.
Wenn es aber um die "Renter" geht, die auf 450 Euro Basis arbeiten, sieht die Sache schon wieder anders aus. Diese werden teilweise ohne Respekt behandelt, angeschriehen und oftmals wird auch keine Rücksicht vor dem Alter genommen. Sie werden für völlig falsche Aufgaben eingesetzt die sie alterbedingt nicht so schnell wie die jüngeren Kollegen erfüllen können, was oftmals zu Reibereien führt.
In vielen Fällen recht fragwürdig.
Viele haben Ihre Kunden und "Kumpels" welche immer priorisiert behandelt werden müssen, komme was da wolle.
Fehler werden ständig bei anderen, statt bei sich selbst gesucht. Geht mal was schief, was relativ häufig vorkommt (ob Planung Werkstatt, Lager, Wäsche , usw), wird man erstmal laut anstatt an einer sinnvollen Lösung des Problems zu arbeiten.
Außerdem lässt bei einigen die Fachliche Kompetenz recht zu wünschen übrig. Man könnte es mit maximaler Selbsicherheit, bei absoluter Ahnungslosigkeit, beschreiben.
Wiederum sind ander absolut in Ordnung und haben es fachlich auch verdient, eine Führungskraft zu sein. Sie packen auch mal selbst mit an, wenn es notwendig ist, oder man einen komplizierten Fall hat und sind gerne berreit, Ihr Wissen weiter zu geben.
Man macht sich oft das Leben selber schwer aber man bekommt es torzdem immer irgendwie hin.
Was mittlereile aber sehr stark auffält, ist der Personalmangel. Schuld ist eine schlechte Gehaltspolitik und die Denkweise, dass man immer wen besseres findet. Nur passiert das nie und die Arbeit wird auch nicht weniger.
Teilweise wichtige Arbeitsmaterialien fehlen und diese zu beschaffen ist gern mit vielen Diskussionen verbunden.
Die IT ist unnötig kompliziert und auch kleine Änderunge dauern oft Wochen, bis diese durchgeführt werden.
Es hat oft den Eindurck von stiller Post. Der Kunde sagt was, der Annehmer schreibt nur die Hälfte auf und merkt sich den Rest. Am Ende hat der Mitarbeiter in der Werkstatt nur ein Bruchteil von Infos die er braucht, um seine Arbeit zügig und ordentlich durchführen zu können und alle wundern sich warum die Arbeiten unnötig lange dauern. Viele Sachen müssen mehrfach angegangen werden weil Informationen oft nur Bröckchenweise weiter gegeben werden. Oftmals auch bewusst.
Auch die Planung ist oft grenzwertig. Scheinbar geht man bei den Terminvergaben davon aus, 10 Leute mehr in der Werkstätten zu haben, als man eigentlich hat.
Desweiteren scheut man sich sehr davor, den Kunden unangenehme Wahrheiten mitzuteilen. Es werden lieber unmgögliche Termine gemacht, oder dem Kunden Dinge versprochen die entweder garnicht oder nur mit sehr großen Aufwand möglich sind, nur um zu gefallen. Auch Kundenwünsche die schlichtweg nicht erlaubt sind und auch zu einer Gefärdung andere führen können, werden lieber erfüllt, als mal Nein zu sagen. Frei nach dem Motto "wird schon nichts passieren".
Recht unterschiedlich. Die Vorgesetzten haben ihre Lieblinge und behandeln diese auch gut. Die anderen werden regeläßig wegen Kleinigkeiten zurrecht gewiesen und sind beim kleinsten Fehltritt gefühlt der Abmahnung nahe.
Getreu nach dem Motto "Die einen sind gleich, die anderen sind gleicher".
Jenachdem wenn man offen für neues ist, gibt es diese durchaus. Kommt aber auch darauf an, wie die Führungkraft einen findet.
Pünktliche Lohnzahlung.
Ist bereits alles genannt worden.
Führungsriege und grundlegende Strukturen überdenken oder von einem externen Audit langfristig prüfen lassen und entsprechende Konsequenzen ziehen.
Ein "weiter wie bisher" wird nicht mehr lange funktionieren.
Mittel bis schlecht, Tendenz fallend. Es wurde seit Jahren bzw. Jahrzehnten alles den Abteilungsleitern überlassen, ohne wirkliche Kontrolle von oben.
Daher haben die Abteilungsleiter lange ihre Schäfchen im Trockenen, wiegen sich in ihrer Position in Sicherheit und können auch während der Arbeitszeit Tätigkeiten nachgehen, welche wahrscheinlich besser in deren eigene Freizeit passen würden.
Da es aber keine Kontrolle gibt oder aktiv weggeschaut wird, wird sich daran nichts ändern.
Währenddessen ist es ebenso an der Tagesordnung, dass Personen mit leitender Position nicht mit, sondern gegeneinander arbeiten. Teils abteilungsintern, teils abteilungsübergreifend.
Das daraus folgende Chaos, den Stress und den Ärger dürfen die anderen ausbaden.
Selbst die Kundschaft bekommt dies mittlerweile mit, was in der ein oder anderen Rezension nachzulesen ist.
Es bröckelt.
Work-Life-Was?
Wie es einmal so schön verkündet wurde, wir befinden uns in der Dienstleistungsbranche und müssen da sein, wenn der Kunde zu uns kommen will.
Punkt. Fertig. Ende.
Dass die Kunden sich anderswo auch umgewöhnen/erziehen lassen, was Erreichbarkeit und Öffnungszeiten angeht, davon will man wenig bis nichts wissen.
Brückentage? Nein. Sowas gabs noch nie.
Betriebsferien zwischen Weihnachten und Silvester? Nein, es könnte ja jemand spontan vorbeikommen.
Überstunden? Gern.
Relativ spontan freibekommen aufgrund von Terminen oder Ereignissen? Schwierig bis unmöglich.
Urlaubsplanung? Je nach Abteilung ein Drama unerwarteter Ausmaße, mit ewigen Gesprächen und Konfrontationen.
Werden bedingt angeboten.
Meist aber ausschließlich auf Herstellervorgabe und ohne finanziellen Anreiz.
Innerhalb der Abteilungen noch relativ gut, sieht es übergreifend doch eher mager aus.
Jeder kocht sein Süppchen, will sich bloß nicht zu viel aufhalsen lassen und sieht, wie er den Tag herumbekommt.
Ein gutes Beispiel hierfür ist die Anwesenheitszahlen auf Firmenfeiern bzw. der Weihnachtsfeier.
Sind vorhanden, werden behandelt wie jeder andere auch.
Schwankt je nach Abteilung zwischen in Ordnung und absolut unhaltbar.
Wie man aber sieht, ist seit Jahren dort personell nichts passiert, obwohl die Geschäftsführung davon Wind bekommen muss.
Es wird also offensichtlich geduldet, so gewollt oder man verschließt lieber die Augen.
Man hat sowieso das Gefühl, dass jeder gegen den anderen etwas in der Hinterhand hat und sich trotzdem oder gerade deswegen nichts bewegt.
Überhastet, überarbeitet und gestresst.
Zu wenig Platz, veraltete oder defekte Arbeits- und Betriebsmittel, die seit langem ersetzt gehören, aber "so lang es noch geht" ändert sich nichts.
Da dies im Ermessen der Abteilungsleiter liegt und diese selten bis nie damit arbeiten müssen, stagniert die Modernisierung seit Jahren.
"Das Beste oder nichts" rutscht somit kontinuierlich immer weiter in Richtung "nichts".
Alles auf die letzte Sekunde lösen wollen, unhaltbare Termine vereinbaren und sich dann wundern, dass schlechte Stimmung herrscht. Sowohl vom Kunden als auch von den Mitarbeitern.
Ausreichend bis mangelhaft.
Es ist schon erstaunlich, wie man innerhalb eines Betriebes dieser Größe so schlecht miteinander kommunizieren kann. Da spielt auch die bereits angesprochene Lage mit den Abteilungsleitern eine große Rolle.
Die Kommunikation zwischen den Standorten ist teilweise unterirdisch. (Thema: Bei der Hauspost verschollen gegangen)
Das Zusammenspiel von Terminplanung, Annahme, Werkstatt, Lager, Aufbereitung, Wäsche und Verwaltung funktioniert an guten Tagen schleppend, an schlechten Tagen gar nicht.
Am Ende müssen die Mitarbeiter, die krampfhaft versuchen, den Laden am Laufen zu halten, viele Dinge 3x anfassen, da es immer irgendwo klemmt. Das ist äußerst belastend, wird aber weder honoriert noch will es gesehen werden.
Zusammenkünfte "am Kaffeeautomaten", welche von Zeit zu Zeit stattfinden, um Neuigkeiten "von oben" zu verkünden, werden im ausschließlich kurz vorher angekündigt. Langfristige Planbarkeit? Fehlanzeige.
Hier wurde ebenso der Sprung in die aktuelle Zeit verpasst.
Wenn man früher aus Aushängeschild und best bezahlendes Autohaus galt, ist man heute im Mittelfeld.
Ja es gibt Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld. Ebenso eine jährliche Prämie.
Man will sich immer an den Tariflohn anlehnen und hält an veralteten, nicht individuellen Lohngruppen fest.
In der aktuellen Arbeitswelt ist man mit übertariflicher Bezahlung attraktiv! Mit 13. Monatsgehalt und Ähnlichem.
Den Inflationsausgleich an die Krankheitstage der Mitarbeiter zu koppeln, zählt nicht dazu.
Ebenso den in den Werkstätten geltenden "Leistungslohn", welcher sich an teilweise unerreichbare und unverschämte Vorgaben der Hersteller gliedert.
Die Mitarbeiter merken nun auch Stück für Stück dass es außerhalb des Kosmos Automüller Firmen gibt welche deutlich besser zahlen. Ja auch in Thüringen.
"Alle sind gleich, aber manche sind gleicher."
Der eine kann sich gefühlt alles herausnehmen, der andere wird bei jeder Kleinigkeit an den Pranger gestellt.
Welches System oder welche Sympathien da wirken, sind sehr unterschiedlich.
Gibt es sicherlich.
Allerdings hat man ständig mit Dingen zu kämpfen, welche nicht zur eigentlichen Tätigkeit gehören.
In den meisten Fällen hausgemachte Probleme, welche sich vermeiden ließen, wenn alle ihre Arbeit machen würden.
So verdient kununu Geld.