70 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
55 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.
Mehrfachbewertung
Schlechter Arbeitgeber
1,4
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Auto Müller GmbH & Co. KG in Neustadt an der Orla gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei Auto Müller GmbH & Co. KG in Hof gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nichts :)
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Das man nicht wertgeschätzt wird für das was man leistet.
Verbesserungsvorschläge
Neue Führungspositionen, die nicht darauf aus sind, ihre Mitarbeiter auszubeuten und sich dafür schön das Geld in die Taschen zu stecken.
Arbeitsatmosphäre
Um ehrlich zu sein, bin ich eher mit Bauchschmerzen in die Arbeit gegangen als gerne.
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Work-Life-Balance
Gibt es quasi nicht. Man kommt Frühs und bleibt bis abends. Danach ist man so ausgelaugt, dass man nichts mehr vom Tag hat.
Karriere/Weiterbildung
Man bekommt keine Chancen, egal wie sehr man sich bemüht.
Gehalt/Sozialleistungen
Ist unterdurchschnittlich schlecht für das was man in dieser Firma leistet, man ist am Ende des Monats auf jeden Cent angewiesen. Auf Gehaltsverhandlungen wird nicht eingegangen, Weihnachtsgeld wird einfach so gestrichen.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
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Kollegenzusammenhalt
Könnte besser sein, aber ist okay. Man kann miteinander reden, aber mehr auch nicht.
Umgang mit älteren Kollegen
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Vorgesetztenverhalten
Schade, dass ich nicht null Sterne oder Minussterne vergeben kann. Die Vorgesetzten leben nach dem Motto „Hauptsache mir geht es gut“: was mit den Angestellten und ihrem Wohlbefinden ist, ist völlig egal solange man mit den Taschen voll mit Geld nach Hause gehen kann.
Arbeitsbedingungen
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Kommunikation
Findet nicht wirklich statt oder hinter dem Rücken des anderen. Entscheidungen werden ohne Absprachen getroffen ohne einbezogen zu werden.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Auto Müller GmbH & Co. KG in Hof gearbeitet.
Arbeitsatmosphäre
Wenn jemandem dein Gesicht nicht passt,hast du schon verloren.
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Nach Außen Wow,doch hinter der Fassade siehts deutlich anders aus
Gehalt/Sozialleistungen
Bezahlung könnte besser sein
Kollegenzusammenhalt
Kommt auf die Abteilung an
Vorgesetztenverhalten
Ich habe für einen Job in diesem Unternehmen eine langjährige Anstellung sogar in einer Führungspositionen aufgegeben und habe vor Einstellung deutlich gemacht, dass ich eine sichere Anstellung brauche,da ich eine kleine Tochter zu versorgen habe. Wurde zwar mündlich zugesichert,aber nach nicht mal 2 Monaten wird man dann entlassen und bekommt nicht mal die Chance sich einzuarbeiten...schönen Dank für nichts!
Ich fühle mich wohl, an der internen Kommunikation scheitert es allerdings
3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Auto Müller GmbH & Co. KG in Hof gearbeitet.
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Hier auch wieder; es kommt auf die Abteilung an. Manche sind sehr negativ gestimmt, andere sind sehr glücklich. Ich kann mich nicht beschweren und bin stolz darauf hier arbeiten zu dürfen!
Work-Life-Balance
Ich kann mich nicht beschweren. Urlaub kann ich eigentlich immer so legen wie mir es passt. Falls die Vertretung in diesem Zeitraum nicht kann, findet sich meist eine alternative Lösung. Früher Feierabend machen falls ich einen Termin habe ist in 99% der Fälle auch ohne große Diskussionen möglich. Homeoffice 1x die Woche ist auch möglich. Hier wird dem Arbeitnehmer großes Vertrauen entgegengebracht. Super!
Gehalt/Sozialleistungen
Gehaltsverhandlungen sind immer ein Kampf und besonders große Sprünge sind dann auch nicht zu erwarten.
Kollegenzusammenhalt
Kommt stark auf die Abteilung an. Bei einigen hat man das Gefühl, dass man gegeneinander statt miteinander arbeitet. Hier wären regelmäßig Besprechungen zwischen den Abteilungen (mit 1-2 Führungskräften) notwendig in denen Probleme offen angesprochen werden und nicht erst „wenn‘s brennt“. Ist irgendwann frustrierend wenn die eine Abteilung sich wirklich große Mühe gibt und dann aber die andere Abteilung diese dann wieder einreist.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen haben sehr viel Erfahrung und das wird meiner Meinung nach hier auch sehr geschätzt. Bei Austritt aus dem Unternehmen aufgrund Renteneintritt bekommen die Kollegen weiterhin entsprechende Rabatte.
Vorgesetztenverhalten
Ich kann für meine Abteilung sagen: Man kann bei Problemen / Fragen / Sorgen alles ansprechen und wird ernst genommen.
Arbeitsbedingungen
Im Sommer wäre in manchen Bereichen bei sehr hohen Temperaturen eine entsprechende Klimatisierung wirklich notwendig. Ich kann mich bezüglich meines Arbeitsplatzes nicht beschweren bezüglich des gestellten Materials, allerdings gibt es, im Vergleich mit anderen Abteilungen / Kollegen deutliche Unterschiede. Das sorgt oft für Neid und Unruhe unter den Kollegen.
Kommunikation
Viele interne Probleme würden sich meiner Meinung nach durch mehr Kommunikation und Transparenz lösen lassen. Sowohl von der Geschäftsleitung als auch unter den Kollegen. Da kommts dann irgendwann zu Gerüchten und das sorgt für Unruhe im Unternehmen. Nicht übereinander sondern miteinander reden.
Gleichberechtigung
In der Werkstatt und im Lager sind Männer natürlich mehr vertreten, das ist aber in der Branche üblich. Wenn Frauen sich aber in diesen Bereichen versuchen möchten ist das gerne gesehen und mit den Jahren werden es auch definitiv mehr. Das nehme ich sehr positiv war.
Interessante Aufgaben
Mit den Jahren steigt auch meist die Aufgabenvielfalt und Verantwortung. Es wird einem definitiv nicht langweilig und man hat die Möglichkeit Ideen zur Prozessoptimierung zu teilen und anzuwenden.
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Auto Müller GmbH & Co. KG in Saalfeld/Saale gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Gehalt kommt pünktlich, kostenlose Fahrzeugäsche, Weihnachtsgeld, Urlaubseld, Erfolgsbeteiliung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Personalmanagemant, Bezahlung der Belegschaft, Verhalten einzelner Vorgesetzter und Mitarbeiter, das Nichts-tun der Geschäftsführung trotz der offensichtlichen Probelme
Verbesserungsvorschläge
Sich zurück zu alten Werten besinnen. Gute Leistung der Mitarbeiter auch mal würdigen und die Leute ordentlich bezahlen. Die Räumlichkeiten und Werkstätten moderniesieren und Strukturen überdenken und sich eventuell von untragbaren Mitarbeitern trennen.
Arbeitsatmosphäre
War mal gut und wird gefühlt täglich schlechter. Das liegt unter anderem daran, dass immer mit zweierlei Maß gemessen wird. Sobald der normale Mitarbeiter einen Fehler macht, muss er sich mehrmals dafür rechtfertigen und bekommt die Sache noch Jahre später zu hören. Wenn es aber um die Abteilungsleiter geht, sieht die Sache meist etwas anders aus. Diese können gefühlt machen was sie wollen, ohne jede Art der Konsequenzen fürchten zu müssen. Oftmals ist deren Umgang untereinander, wie auch mit den anderen Kollegen recht grenzwertig und respektlos. Man schreit oft erst, bevor man den Kopf einschaltet. Wenn aber diese Führungskräfte mal etwas brauchen oder wollen, sind es wiederum die nettesten Menschen. Sowohl dieser Umgang, wie auch die Tatsachen das gerne private Tätigkeiten auf Arbeit durchgeführt werden, oder Kollegen diese durchführen müssen, wird von der Geschäftsführung tolleriert, akzeptiert, oder man hat keine Lust auf unangenehme Gespräche. Die daraus resultierende Anspannung legt sie auf die ganze Belegschaft und wird auch oftmals von den Kunden wahrgenommen, da gelegentliche Streiterein auch vor Diesen ausgetragen werden.
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Hat stark nachgelassen. Die Geschäftsführung klammert sich immernoch an den Gedanken, dass sie ein "Premiumunternehmen" führen und jeder froh sein muss, dort Arbeiten zu dürfen. Aber die Zeiten sind lange vorbei. Was man auch an der Qualität von Neuanstellungen sehen kann. Man nimmt was man kriegt. Wenn man in der Öffentlichkeit Bekannte nach Ihren Erfahrungen mit dem Autohaus fragt, lassen viele kein gutes Haar mehr dran.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance wir nicht besonders groß geschrieben. Man nimmt gerne die Tatsache, das man im Dienstleistungsgewerbe angesiedelt ist, als Grund um Dinge zu rechtfertigen. Es wird groß mit Gleitzeit geworben, allerdings geht diese nur in die Richtung des Unternehmens. Überstunden werden Vorrausgesetzt, und verlangt, obwohl es in vielen Fällen dafür keinen sinnvollen Grund gibt. Überstunden jenseits der einhundert sind keine Seltenheit. Möglichkeiten diese Stunden frei zu machen ergeben sich sehr selten.
Die Urlaubsplanung funktioniert relativ reibungslos. Diese benötigt nur eine kurze Absbrache und einen Blick in den Kalender. Allerdings wären Brückentage zwischen Weihnacht und Silvester meiner Meinung recht zeitgemäß.
Karriere/Weiterbildung
Es wird einem oftmals das blaue vom Himmel versprochen. Das man ja sonst was werden kann. Allerdings verfliegt das ganze recht schnell wieder. Wenn man nicht selbst dahinter bleibt, passiert im Grunde nichts bzw geht es in eine Richtung die man selber nicht möchte.
Gehalt/Sozialleistungen
Man spart wo man kann.
Die Gehalts- und Lohnstukturen sind völlig veraltet. Die Individuelle Leistung wird nicht gewertet. Lieber hält man an Lohnstufen von vor 30 Jahren fest, die absolut nicht mehr zeitgemäß sind. Es wird mit Leistungslohn geworben welcher aber oftmals an nicht erreichbare Ziele gekoppelt ist und somit selten ausgezahlt wird.
Gehaltsverhandlungen sind im Grunde Zeitverschwenung weil einem nur gesagt wird, warum man eben nicht mehr bekommen kann, unabhängig der gebrachte Leistung. Wenn man allerings über den Abgang vom Unternehmen spricht, ist immer doch noch was möglich. Anstatt die Leistung von vorn herein zu wertschätzen versucht man immer, die Leute mit dem niedrigst möglichen zu halten.
Eine weitere Unart ist es, die Inflationsprämie an die Krankheitstage der Mitarbeiter zu koppeln. Die Prämie wird anteilig jeden Monat ausgezahlt und ist man im Monat maximal 2 Tage krank, ist die Zahlung dahin. Es ist traurig, eine Zahlung die den Mitarbeitern in turbolenten Zeiten helfen soll, so minimieren zu wollen.
Im großen und ganzen muss man sagen, dass die Bezahlung nicht das wiederspiegelt wofür man sich hält. Für ein Mercedes Autohaus absolut unangemessen.
Kollegenzusammenhalt
In den Abteilungen selber meist gut. Man bekommt die Hilfe die man braucht. Auch gelegentliche gemeinsame Cafepause tragen dazu bei.
Abteilungsübergreifend sieht die Sache etwas anders aus. Jeder versucht sein eigenes zu machen und Hilfe unter den Abteilungen wird meist mit fragwürdigen Begründungen abgelehnt.
Umgang mit älteren Kollegen
Kommt auf die Kollegen an. Diejenigen die schon ewig da sind, haben Ihren gefestigten Stand. Mit denen gehen die meißten auch gut und respektvoll um. Wenn es aber um die "Renter" geht, die auf 450 Euro Basis arbeiten, sieht die Sache schon wieder anders aus. Diese werden teilweise ohne Respekt behandelt, angeschriehen und oftmals wird auch keine Rücksicht vor dem Alter genommen. Sie werden für völlig falsche Aufgaben eingesetzt die sie alterbedingt nicht so schnell wie die jüngeren Kollegen erfüllen können, was oftmals zu Reibereien führt.
Vorgesetztenverhalten
In vielen Fällen recht fragwürdig.
Viele haben Ihre Kunden und "Kumpels" welche immer priorisiert behandelt werden müssen, komme was da wolle. Fehler werden ständig bei anderen, statt bei sich selbst gesucht. Geht mal was schief, was relativ häufig vorkommt (ob Planung Werkstatt, Lager, Wäsche , usw), wird man erstmal laut anstatt an einer sinnvollen Lösung des Problems zu arbeiten. Außerdem lässt bei einigen die Fachliche Kompetenz recht zu wünschen übrig. Man könnte es mit maximaler Selbsicherheit, bei absoluter Ahnungslosigkeit, beschreiben.
Wiederum sind ander absolut in Ordnung und haben es fachlich auch verdient, eine Führungskraft zu sein. Sie packen auch mal selbst mit an, wenn es notwendig ist, oder man einen komplizierten Fall hat und sind gerne berreit, Ihr Wissen weiter zu geben.
Arbeitsbedingungen
Man macht sich oft das Leben selber schwer aber man bekommt es torzdem immer irgendwie hin. Was mittlereile aber sehr stark auffält, ist der Personalmangel. Schuld ist eine schlechte Gehaltspolitik und die Denkweise, dass man immer wen besseres findet. Nur passiert das nie und die Arbeit wird auch nicht weniger.
Teilweise wichtige Arbeitsmaterialien fehlen und diese zu beschaffen ist gern mit vielen Diskussionen verbunden. Die IT ist unnötig kompliziert und auch kleine Änderunge dauern oft Wochen, bis diese durchgeführt werden.
Kommunikation
Es hat oft den Eindurck von stiller Post. Der Kunde sagt was, der Annehmer schreibt nur die Hälfte auf und merkt sich den Rest. Am Ende hat der Mitarbeiter in der Werkstatt nur ein Bruchteil von Infos die er braucht, um seine Arbeit zügig und ordentlich durchführen zu können und alle wundern sich warum die Arbeiten unnötig lange dauern. Viele Sachen müssen mehrfach angegangen werden weil Informationen oft nur Bröckchenweise weiter gegeben werden. Oftmals auch bewusst.
Auch die Planung ist oft grenzwertig. Scheinbar geht man bei den Terminvergaben davon aus, 10 Leute mehr in der Werkstätten zu haben, als man eigentlich hat.
Desweiteren scheut man sich sehr davor, den Kunden unangenehme Wahrheiten mitzuteilen. Es werden lieber unmgögliche Termine gemacht, oder dem Kunden Dinge versprochen die entweder garnicht oder nur mit sehr großen Aufwand möglich sind, nur um zu gefallen. Auch Kundenwünsche die schlichtweg nicht erlaubt sind und auch zu einer Gefärdung andere führen können, werden lieber erfüllt, als mal Nein zu sagen. Frei nach dem Motto "wird schon nichts passieren".
Gleichberechtigung
Recht unterschiedlich. Die Vorgesetzten haben ihre Lieblinge und behandeln diese auch gut. Die anderen werden regeläßig wegen Kleinigkeiten zurrecht gewiesen und sind beim kleinsten Fehltritt gefühlt der Abmahnung nahe. Getreu nach dem Motto "Die einen sind gleich, die anderen sind gleicher".
Interessante Aufgaben
Jenachdem wenn man offen für neues ist, gibt es diese durchaus. Kommt aber auch darauf an, wie die Führungkraft einen findet.
Danke für diese Bewertung. Hilfreich wäre mit Sicherheit ein frühzeitiges Gespräch über die Personalabteilung, den Betriebsleiter oder Alexander Müller persönlich gewesen. Wir sind der Meinung, dass wirklich konstruktive Kritik und der Wille zur Veränderung der persönlichen Situation mit oben genannten Personen besprochen hätte werden können. Leider können wir die Zeit nun nicht zurück drehen, möchten uns für die geleistete Arbeit bedanken und wünschen alles Gute für die Zukunft.
Sollte es auch im Nachhinein noch einmal Gesprächsbedarf geben, stehe unsere Türen gern offen.
Auf dem absteigenden Ast
2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Auto Müller GmbH & Co. KG in Saalfeld/Saale gearbeitet.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Pünktliche Lohnzahlung.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Ist bereits alles genannt worden.
Verbesserungsvorschläge
Führungsriege und grundlegende Strukturen überdenken oder von einem externen Audit langfristig prüfen lassen und entsprechende Konsequenzen ziehen. Ein "weiter wie bisher" wird nicht mehr lange funktionieren.
Arbeitsatmosphäre
Mittel bis schlecht, Tendenz fallend. Es wurde seit Jahren bzw. Jahrzehnten alles den Abteilungsleitern überlassen, ohne wirkliche Kontrolle von oben. Daher haben die Abteilungsleiter lange ihre Schäfchen im Trockenen, wiegen sich in ihrer Position in Sicherheit und können auch während der Arbeitszeit Tätigkeiten nachgehen, welche wahrscheinlich besser in deren eigene Freizeit passen würden. Da es aber keine Kontrolle gibt oder aktiv weggeschaut wird, wird sich daran nichts ändern. Währenddessen ist es ebenso an der Tagesordnung, dass Personen mit leitender Position nicht mit, sondern gegeneinander arbeiten. Teils abteilungsintern, teils abteilungsübergreifend. Das daraus folgende Chaos, den Stress und den Ärger dürfen die anderen ausbaden. Selbst die Kundschaft bekommt dies mittlerweile mit, was in der ein oder anderen Rezension nachzulesen ist.
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Es bröckelt.
Work-Life-Balance
Work-Life-Was?
Wie es einmal so schön verkündet wurde, wir befinden uns in der Dienstleistungsbranche und müssen da sein, wenn der Kunde zu uns kommen will. Punkt. Fertig. Ende. Dass die Kunden sich anderswo auch umgewöhnen/erziehen lassen, was Erreichbarkeit und Öffnungszeiten angeht, davon will man wenig bis nichts wissen. Brückentage? Nein. Sowas gabs noch nie. Betriebsferien zwischen Weihnachten und Silvester? Nein, es könnte ja jemand spontan vorbeikommen. Überstunden? Gern. Relativ spontan freibekommen aufgrund von Terminen oder Ereignissen? Schwierig bis unmöglich. Urlaubsplanung? Je nach Abteilung ein Drama unerwarteter Ausmaße, mit ewigen Gesprächen und Konfrontationen.
Karriere/Weiterbildung
Werden bedingt angeboten. Meist aber ausschließlich auf Herstellervorgabe und ohne finanziellen Anreiz.
Kollegenzusammenhalt
Innerhalb der Abteilungen noch relativ gut, sieht es übergreifend doch eher mager aus.
Jeder kocht sein Süppchen, will sich bloß nicht zu viel aufhalsen lassen und sieht, wie er den Tag herumbekommt. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Anwesenheitszahlen auf Firmenfeiern bzw. der Weihnachtsfeier.
Umgang mit älteren Kollegen
Sind vorhanden, werden behandelt wie jeder andere auch.
Vorgesetztenverhalten
Schwankt je nach Abteilung zwischen in Ordnung und absolut unhaltbar.
Wie man aber sieht, ist seit Jahren dort personell nichts passiert, obwohl die Geschäftsführung davon Wind bekommen muss. Es wird also offensichtlich geduldet, so gewollt oder man verschließt lieber die Augen.
Man hat sowieso das Gefühl, dass jeder gegen den anderen etwas in der Hinterhand hat und sich trotzdem oder gerade deswegen nichts bewegt.
Arbeitsbedingungen
Überhastet, überarbeitet und gestresst.
Zu wenig Platz, veraltete oder defekte Arbeits- und Betriebsmittel, die seit langem ersetzt gehören, aber "so lang es noch geht" ändert sich nichts. Da dies im Ermessen der Abteilungsleiter liegt und diese selten bis nie damit arbeiten müssen, stagniert die Modernisierung seit Jahren. "Das Beste oder nichts" rutscht somit kontinuierlich immer weiter in Richtung "nichts".
Alles auf die letzte Sekunde lösen wollen, unhaltbare Termine vereinbaren und sich dann wundern, dass schlechte Stimmung herrscht. Sowohl vom Kunden als auch von den Mitarbeitern.
Kommunikation
Ausreichend bis mangelhaft. Es ist schon erstaunlich, wie man innerhalb eines Betriebes dieser Größe so schlecht miteinander kommunizieren kann. Da spielt auch die bereits angesprochene Lage mit den Abteilungsleitern eine große Rolle.
Die Kommunikation zwischen den Standorten ist teilweise unterirdisch. (Thema: Bei der Hauspost verschollen gegangen)
Das Zusammenspiel von Terminplanung, Annahme, Werkstatt, Lager, Aufbereitung, Wäsche und Verwaltung funktioniert an guten Tagen schleppend, an schlechten Tagen gar nicht. Am Ende müssen die Mitarbeiter, die krampfhaft versuchen, den Laden am Laufen zu halten, viele Dinge 3x anfassen, da es immer irgendwo klemmt. Das ist äußerst belastend, wird aber weder honoriert noch will es gesehen werden.
Zusammenkünfte "am Kaffeeautomaten", welche von Zeit zu Zeit stattfinden, um Neuigkeiten "von oben" zu verkünden, werden im ausschließlich kurz vorher angekündigt. Langfristige Planbarkeit? Fehlanzeige.
Gehalt/Sozialleistungen
Hier wurde ebenso der Sprung in die aktuelle Zeit verpasst. Wenn man früher aus Aushängeschild und best bezahlendes Autohaus galt, ist man heute im Mittelfeld. Ja es gibt Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld. Ebenso eine jährliche Prämie.
Man will sich immer an den Tariflohn anlehnen und hält an veralteten, nicht individuellen Lohngruppen fest. In der aktuellen Arbeitswelt ist man mit übertariflicher Bezahlung attraktiv! Mit 13. Monatsgehalt und Ähnlichem.
Den Inflationsausgleich an die Krankheitstage der Mitarbeiter zu koppeln, zählt nicht dazu.
Ebenso den in den Werkstätten geltenden "Leistungslohn", welcher sich an teilweise unerreichbare und unverschämte Vorgaben der Hersteller gliedert.
Die Mitarbeiter merken nun auch Stück für Stück dass es außerhalb des Kosmos Automüller Firmen gibt welche deutlich besser zahlen. Ja auch in Thüringen.
Gleichberechtigung
"Alle sind gleich, aber manche sind gleicher." Der eine kann sich gefühlt alles herausnehmen, der andere wird bei jeder Kleinigkeit an den Pranger gestellt. Welches System oder welche Sympathien da wirken, sind sehr unterschiedlich.
Interessante Aufgaben
Gibt es sicherlich. Allerdings hat man ständig mit Dingen zu kämpfen, welche nicht zur eigentlichen Tätigkeit gehören. In den meisten Fällen hausgemachte Probleme, welche sich vermeiden ließen, wenn alle ihre Arbeit machen würden.
Danke für diese Bewertung. Hilfreich wäre mit Sicherheit ein frühzeitiges Gespräch über die Personalabteilung, den Betriebsleiter oder Alexander Müller persönlich gewesen. Wir sind der Meinung, dass wirklich konstruktive Kritik und der Wille zur Veränderung der persönlichen Situation mit oben genannten Personen besprochen hätte werden können. Leider können wir die Zeit nun nicht zurück drehen, möchten uns für die geleistete Arbeit bedanken und wünschen alles Gute für die Zukunft.
Sollte es auch im Nachhinein noch einmal Gesprächsbedarf geben, stehe unsere Türen gern offen.
Mehrfachbewertung
Für mich ein super Arbeitgeber!
4,5
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Auto Müller GmbH & Co. KG in Saalfeld/Saale gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Vielen Dank für deine gute Bewertung. Deinen Kritikpunkt nehmen wir auf, wenn du uns konkrete Beispiele nennen kannst, wäre das noch hilfreicher. Dann können wir veruchen, hier etwas zu verbessern.
Mehrfachbewertung
Gute Bezahlung, immer ein offenes Ohr für Probleme
4,9
Empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Auto Müller GmbH & Co.KG in Dörfles gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)
Basierend auf 71 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Mitarbeiter:innen wird Auto Müller durchschnittlich mit 3,9 von 5 Punkten bewertet. Dieser Wert liegt über dem Durchschnitt der Branche Sonstige Branchen (3,5 Punkte). 59% der Bewertenden würden Auto Müller als Arbeitgeber weiterempfehlen.
Ausgehend von 71 Bewertungen gefallen die Faktoren Interessante Aufgaben, Umgang mit älteren Kollegen und Gleichberechtigung den Mitarbeiter:innen am besten an dem Unternehmen.
Neben positivem Feedback haben Mitarbeiter:innen auch Verbesserungsvorschläge für den Arbeitgeber. Ausgehend von 71 Bewertungen sind Mitarbeiter:innen der Meinung, dass sich Auto Müller als Arbeitgeber vor allem im Bereich Gehalt/Sozialleistungen noch verbessern kann.