Ihr Unternehmen?

Kein Logo hinterlegt

Avira
Bewertungen

Ihr Unternehmen?

62 von 220 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Kollegenzusammenhalt
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 69%
Score-Details

62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Stark abgebaut (Aufgaben/Personal) seit der Übernahme durch NortonLifeLock/GenDigital

2,2
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2022 im Bereich Produktion bei Avira Operations GmbH & Co KG in Tettnang gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider kann ich hier nichts positives mehr finden außer froh zu sein, dass ich es hinter mir habe.

Verbesserungsvorschläge

So vieles, dass das Feld hier nicht reichen würde. Allerdings wird nichts umgesetzt werden, weil der Standort über kurz und knapp geschlossen werden wird. Es laufen bereits Gespräche für Alternativverwendungen des Gebäudes.

Arbeitsatmosphäre

Die Firma wird lässt man langsam ausbluten - es sind nur noch wenige übrig. Die Stimmung ist getrübt und jeder weiss, dass es zu Ende geht.

Image

Nicht mehr das was es mal war - auf alle Fälle auch kein Made in Germany mehr.

Work-Life-Balance

Die "Endzeitstimmung" drückt auf das Gemüht. Schwierig auch, dass vieles in die Abendstunden verlegt wird wegen den Zeitverschiebungen.

Karriere/Weiterbildung

Schwierig - für einzelne wenige.

Gehalt/Benefits

Gehalt und Benefits sind in Ordnung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Schwer zu sagen - es laufen viele Initiativen aber ist eher Greenwashing und typisch amerikanisch.

Kollegenzusammenhalt

Wie früher eine eingeschworene Gemeinschaft.

Vorgesetztenverhalten

Kaum noch Vorgesetzte vor Ort. Remote Leadership aus Übersee mit keinem Interesse für die Kollegen*innen am Standort.

Arbeitsbedingungen

Das Gebäude zerfällt nach und nach - niemand kümmert sich darum. Vor Ort ist auch nur selten jemand.

Kommunikation

Innerhalb der vor Ort vorhanden Mitarbeiter gut - alles was über den großen Teich geht ist eher unterirdisch und kann man nicht mehr trauen.

Interessante Aufgaben

Nur noch das Nötigste.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Wenn man doch nur auf die Mitarbeiter hören würde..

2,8
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Avira in Tettnang gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ständige Wechsel der Unternehmensorientierung, man arbeitet an was und dann heißt es, dass das ganze für die Tonne war und man jetzt an was anderem arbeitet und in ein paar Monaten geht das Spiel von neuem los

Verbesserungsvorschläge

Auf die Mitarbeiter hören, wenn Probleme mit dem Vorgesetzten wiederholt aufkommen

Arbeitsatmosphäre

Sehr vom Team und Vorgesetzten abhängig, am Anfang hatte ich da Glück, später war es leider eine Vollkatastrophe was den Vorgesetzten anging. Leider hat auch HR nicht getan außer du sagen "red doch mal mit ihm", obwohl mittlerweile das ganze Team bei HR über Probleme mit besagtem Vorgesetzten geklagt hat

Image

Avira war schon sehr lange bekannt für die ganzen Kündigungen

Karriere/Weiterbildung

Wer kämpfen mag darum wer auf eine Konferenz gehen kann, der ist hier richtig. Immerhin wurde das wissen im Anschluss innerhalb der Fachbereiche geteilt

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen waren das beste an der Firma

Vorgesetztenverhalten

Kommt natürlich auf den Vorgesetzten an.. in meinem Fall hat man eigentlich jeden Tag gehofft der Vorgesetzte wird endlich gefeuert

Kommunikation

Falsche Versprechungen über mögliche Stellenwechsel, kein Respekt vom Vorgesetzten gegenüber Frauen oder geschweige denn Studenten

Gleichberechtigung

Gehälter von Frauen sind schlicht und ergreifend geringer als die der Männer, meinem Vorgesetzten hat es dann auch noch gefehlt an Respekt Frauen gegenüber. Als ich dort war wurde ein System ausgearbeitet um Gehaltsstufen transparenter zu machen, ich hoffe das wurde mittlerweile implementiert


Work-Life-Balance

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Benefits

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Schlimmste Erfahrung in meiner Karriere.

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2016 im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Avira GmbH in Tettnang gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein Telefon zu haben war allerdings nett.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eine Menge Missachtung von Management und HR gegenüber den Angestellten.
Sehr starre Hierarchie.
Stressige Arbeitsumgebung.
All diese Elemente wirken sich auf die allgemeine Atmosphäre des Unternehmens aus.

Verbesserungsvorschläge

Meiner Meinung nach kam das Problem von der Führungsspitze. Ich hatte das Gefühl, dass sie sehr arrogant waren und die Mitarbeiter verachteten. Das wirkt sich auf die gesamte Stimmung im Unternehmen aus.

Arbeitsatmosphäre

Stressful. Wants to look like a startup but is far from being one!

Karriere/Weiterbildung

I started as "Manager - Global Online Media" managing a team of 3.
After 6 month a new manager came in and I was downgraded to "Marketing analyst in charge of tracking (only)" . That tells you all

Kollegenzusammenhalt

Some nice colleagues but unfortunately victims of this bad atmosphere

Vorgesetztenverhalten

I only put one star so I can write a comment. Superior behavior is probably the worse thing in this company: arrogant, careerist and with great disregard for employees...

Arbeitsbedingungen

Stressful work environment.

Kommunikation

If problem arise, always get the advice from a Lawyer because that´s how it works with Avira.


Image

Work-Life-Balance

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Mark Dörr, HR Business Partner
Mark DörrHR Business Partner

Dein Kommentar hat uns sehr beschäftigt, zumal er offensichtlich aus der Emotion heraus entstanden ist. Unser Ziel ist, dass alle Kolleginnen und Kollegen richtig gerne zur Arbeit kommen und auch die Ehemaligen gerne an ihre Zeit bei Avira zurück denken. Dies scheint in Deinem Fall nicht gelungen zu sein, was sehr schade ist. Dir wünschen wir alles Gute auf Deinem weiteren beruflichen Weg.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

Modern, aufregend, chaotisch.. Auf dem 1. Blick ein attraktiver Arbeitgeber, aber alt wird man dort für gewöhnlich nicht

3,4
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Avira Operations GmbH & Co. KG in Tettnang gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Firma befindet sich bedingt durch verschiedene Faktoren seit einiger Zeit in einem Umbruch, aber allen voran durch den Fakt, dass die komplette Antiviren-Branche am wackeln ist. Mit der Übernahme durch den Investor werden vermutlich noch weitere Änderungen folgen, die das Betriebsklima und die Außenwahrnehmung innerhalb oder auch außerhalb der Branche signifikant ändern werden. Dass meine Einstellung überhaupt erfolgte, grenzt in Anbetracht dessen, was meiner Abteilung aufgrund strategischer Ausrichtung widerfahren ist, an einem Wunder. Dennoch bin ich darüber sehr froh und bedanke mich, für das was ich in der knappen Zeit gelernt habe und was zum Ausbau meiner Weitsicht erheblich beigetragen hat.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es fehlt ein langfristiges Ziel und eine klare, zukunftsweisende Strategie, an der festgehalten wird. Die konstanten und einschneidenden Änderungen und Umstrukturierungen kosten dem Betrieb die nötige Ruhe und wahnsinnig viel Energie und Effizienz. So mancher Unternehmensberater würde sich wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen...

Verbesserungsvorschläge

Wie gegenüber der Personalabteilung bereits geäußert, sollten sie allen voran an der Fluktuationsrate arbeiten und den Mitarbeitern mehr Wertschätzung entgegenbringen, allen voran denen, die mit dem Unternehmen bereits durch dick und dünn gegangen sind. Keine Benefits und kein Boni der Welt können einem "Danke, dass du so treu und loyal bist und immer deinen vollen Einsatz bringst" aufwiegen.
Und sollte es einen trifftigen Grund geben, sich aus betrieblichen Gründen von einem/r Mitarbeiter/in trennen zu müssen, sollen sie es bitte möglichst fair und human gestalten. Zuallerst gilt aber zu prüfen, ob es nicht unter anderen Voraussetzungen eine Möglichkeit gibt, weiterhin zusammenzuarbeiten. Das sollte die oberste Priorität haben, damit auch das Vetrauen der Belegschaft in das Unternehmen und dessen Managern zurückkehren kann.

Arbeitsatmosphäre

Da man in sehr modernen Räumlichkeiten mit gutem Equipment arbeitet, ist die Arbeitsatmosphäre grundsätzlich angenehm und entspannt. Jedoch kann je nach Zuständigkeitsbereich der Stresspegel arg nach oben steigen, daher sollte man lernen nicht alles verstehen zu wollen und gewisse Entscheidungen nicht zu hinterfragen und sich nicht zusätzliche Aufgaben und Verantwortungen, welche über den eigenen Wirkungskreis hinausgehen, andrehen zu lassen, um dem entgegen zu wirken.

Image

Das Image ist auf zwei Ebenen zu bewerten, welche als Arbeitgeber und als Anbieter für Antiviren-Software sind. Als Arbeitgeber ist es ein Unternehmen, dass seine Vorzüge aber vor allem auch seine Nachteile aufweist. Das ist den einzelnen Kritierien herauszulesen. Als Anbieter für Antiviren-Software möchte ich das Image aus einer Sichtweise beurteilen, die möglichst objektiv ist und dem Sinn und Zweck der Nutzung durch einen Privatkunden, welche mittlerweile ausschließlich die Zielgruppe darstellen, widerspiegelt: Die Produkte abseits von dem Antivirenprogramm selbst sind "nice-to-have", aber keineswegs den Preis wert. Der Password Manager und das VPN sind die beiden nützlichsten Features davon, welche mit ungefähr derselben Qualität von anderen Hersteller ebenso angeboten werden, und auf den Rest kann man getrost verzichten. Was damit bleibt ist das Antivirus selbst, das durchaus seinen Zweck erfüllt, aber mit der Free Security bereits völlig kostenlos ist. Keine mir bekannte computeraffine Person würde schlecht über Avira sprechen, aber auch nicht dafür bezahlen, zumal Microsoft mit der eigenen Sicherheitssoftware deutlich aufgeholt hat... Vorerst nutze ich es selbst, vorerst...

Work-Life-Balance

Durch für so ein modernes IT-Unternehmen äußerst ungewöhnliche Regeln bzgl. der Arbeitszeiteinteilung, oder in anderen Worten gesagt, stumpf festgelegte Arbeitszeiten, die nur in Ausnahmefällen und in Absprache mit dem Vorgesetzten aufgehoben werden können, muss ich dieses Kriterium leider negativ bewerten, wohlwissend, dass diese Regularien nicht für alle Unternehmenseinheiten gelten.
Grundsätzlich können Pause- und Urlaubsansprüche problemlos geltend gemacht werden.

Karriere/Weiterbildung

Als ich mich intern auf eine Position in einer anderen Einheit beworben habe, bevorzugte man einen externen Bewerber, was in Anbetracht der Voraussetzungen wohl nachvollziehbar ist. Jedenfalls fällt es mir nicht leicht, anhand meiner eigenen Laufbahn eine eindeutige Bewertung abzugeben, da ich zu kurz im Unternehmen tätig war. Dies trifft aufgrund der hohen Fluktuation auch auf viele andere Mitarbeiter zu, denen, ähnlich wie bei der Fügung eines Teams, in aller Regel zu wenig Zeit eingeräumt wird, um zu wachsen und sich zu entwickeln. Dennoch möchte ich diesen Punkt nicht allzu schlecht bewerten, da ich durchaus auch Beispiele vernommen habe, die einen steilen Karriereweg erklommen haben. Da es aber auf die Minderheit zutrifft, würde ich pauschal sagen, dass es kein Unternehmen ist, in dem man eine lange und erfolgreiche Laufbahn anstreben kann, ohnehin bedingt durch die Schnelllebigkeit. Andererseits, bilden sich dadurch auch immer wieder Chancen einen großen Sprung nach oben zu machen, es bleibt jedoch die Frage, wie beständig das ist.

Gehalt/Benefits

Die Gehälter befinden sich soweit ich es beurteilen kann und was mir persönlich angeboten wurde in einem fairen und branchentypischen Bereich. Mir wurde zwar von Kollegen/innen mit langer Betriebszugehörigkeit gesagt, dass Gehaltsanpassungen nach oben sehr schwierig oder gar umöglich sind, aber ich vermute das ist im Einzelfall zu bewerten und kann nicht als allgemeines Merkmal bewertet werden.
Zudem darf man nicht übersehen, dass Avira ein kostenloses Fitnessstudio, betreut durch durch extern-beauftrage professionelle Trainer und Kursanbieter, zur Verfügung stellt, und eine Kantine mit für kantineverhältnisse meist sehr gutem Essen anbietet, dessen Kosten subventioniert werden. Zudem konnte man in den Sommermonaten bis letztes Jahr in den Genuss von völlig kostenloser Eiscreme kommen. Durch die coronabedingten Maßnahmen - was zur Folge hat, dass alle Mitarbeiter seit März im eigenen Zuhause arbeiten - sind diese Benefits leider nicht mehr zugänglich, was ich aber fairerweise dennoch in die Beurteilung miteinfließen lassen möchte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bis zum Zeitpunkt der Akquisition durch Investcorp, ein in Bahrain ansässiger Investor der das Unternehmen mehrheitlich im Frühjahr 2020 übernommen hat, wurden mit jeder verkauften Lizenz eine Spende an die Auerbach-Stiftung geleistet. Da dieses außerordentliche Engagement von "heute auf morgen" eingestellt wurde und ich von keinem anderen sozialen Engagement Kenntniss genommen habe, bleibt mir nur eine entsprechend negative Bewertung abzugeben.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt kann nur für die jeweiligen Abteilungen bzw. Teams einzeln bewertet werden. Da ich die meiste Zeit ein Teil eines Teams sein durfte, dessen Zusammenhalt - vor allem dadruch geprägt, was diesem Team zuteilgeworden ist - weltklasse war, kann ich diesen Punkt nur positiv bewerten. Dennoch muss ich anbringen, dass die Vermutung nahe liegt, dass es gewiss nicht auf alle Teams zutreffen mag.
Zusammenhalt bei Kollegen aus verschiedenen Teams war ebenfalls gegeben, jedoch war dies nicht überall zutreffend und vor allem nicht bei Teams aus verschiedenen Standorten.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt nicht viele "ältere Kollegen", aber soweit ich es zu beurteilen vermag, wird mit ihnen angemessen und fair umgegangen. Ob das Alter bei der Einstellung eine Rolle spielt, kann ich nicht beurteilen, aber Fakt ist, dass es sich bei den Neuankömmlinge immer um ziemlich junge Menschen handelt und es insgesamt ein sehr junges Unternehmen ist. Das ist für mich persönlich aber ein Pluspunkt, da sich die Zusammenarbeit und Kommunikation damit einheitlicher gestalten lässt.

Vorgesetztenverhalten

Der Wahrheit hier gerecht zu werden, ist wohl das schwierigste aber auch das interessanteste Feedback. Ich möchte hiermit ausdrücklich klarstellen, dass die Bewertung nicht die Präsenz oder das Verhalten des eigenen Vorgesetzten betrifft, sondern viel mehr die Art und Weise, wie das Unternehmen Vorgesetzte erkürt, einsetzt und nach Belieben wechselt. Der Vorgesetzte selbst, kann im Prinzip von fürchterlich/inkompetent bis angenehm/kompetent sein, aber das hängt nicht nur von der subjektiven Wahrnehmung ab, sondern ist in diesem Kontext obendrein irrelevant. Weil Unternehmensstil und -organisation sind zu schnelllebig um den betroffenen Menschen, also Mitarbeiter und deren Vorgesetzte, die Zeit zu gewähren, um in der jeweiligen Konstellation zu reifen und vollends zu funktionieren. Ein eingespieltes Team kann durchaus Mitglieder enthalten, die neu an Bord sind, aber ein Fundament aus erfahrenen und gut platzierten Mitglieder sollte gegeben sein. Allen voran sollte der Teamleiter nicht nur die Strukturen und Ansprüche auf Management- und Teamebene kennen, sondern auch diese jeweils von oben nach unten und von unten nach oben transportieren können... Aber hier Fehlanzeige!

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedinungen sind optimal, zumindest am Standort in Tettnang. Bedingt durch die Corona-Pandemie hat Avira schnell und entschlossen reagiert und alle Mitarbeiter in das Homeoffice verfrachtet. Die Arbeit von zuhause ist an dieser Stelle nicht zu bewerten, aber dem Unternehmen muss man zugutehalten, dass zeitnah jeder Mitarbeiter unabhängig von seinem Gehalt oder der Betriebszugehörigkeit pauschal 500 EUR erhalten hat, um sein Homeoffice mit fehlenden Gerätschaften oder Einrichtungen zu ergänzen. Da es auch zweckentfremdet eingesetzt werden durfte, konnt es auch damit im weitesten Sinne dienen, den heimischen Komfort anzuheben.
Hardware und überwiegend Software sind wie für ein typsiches IT-Unternehmen up-to-date und erleichtern den Arbeitsalltag enorm. Einzig und allein anzubringen wäre aber, dass bei der Software manchmal ein bisschen weniger mehr ist.

Kommunikation

Die Kommunikation ist prinzipiell gut, es wird viel Aufwand dafür betrieben, dass die Mitarbeiter rechtzeitig und allumfassend über generelle Geschehnisse informiert werden. Dazu dienen in erster Linie die monatlichen Employee Meetings, die allen voran vom CEO abgehalten werden, auch konstant in Zeiten von Homeoffice. Weiteres wird mit dem Intranet, sowie anderen digitalen Plattformen, die Transparenz für interne Daten, Projekte und Prozesse gewährleistet. Das ist ein klarer Pluspunkt, wovon sich meines Erachtens nach einige andere Firmen eine Scheibe abschneiden dürfen.
Ein Negativpunkt ist, dass damit die Kommunikation ganzeinheitlich aber auch innerhalb der Teams gut funktioniert, aber aus mir unergründlichen Gründen zwischen den Teams nicht. Dies würde ich jedoch weniger dem Unternehmen zuschreiben, als den betroffenen Teams selbst bzw. deren leitende Personen.

Gleichberechtigung

Das ist das einzige Kriterium, welches ich mit 5/5 bewerten kann, weil ich nichts Gegenteiliges jemals bemerkt hätte. Ganz im Gegenteil, im Vergleich zur vorherigen Tätigkeit in der Metallbranche, arbeiten bei Avira sehr viele Frauen in höhergestellten und leitenden Positionen.

Interessante Aufgaben

Durchaus durfe ich mich sehr interessanten Aufgaben widmen, die für mich nicht nur völlig neu waren, sondern auch extrem zu meiner beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung beigetragen haben. Ob und welche "Sonderaufgaben" man zugeteilt bekommt bzw. wo genau man sich im Team und damit in dem Gefüge des ganzen Unternehmens positioniert, hängt allerdings sehr mit der Eigeninitiative zusammen. Persönlichkeiten, die von Natur aus introvertiert sind, würden defintiv den Kürzeren ziehen und bei der Entwicklung innerhalb des Unternehmens stagnieren, und sich damit automatisch weniger wertvoll machen als die alles-an-sich-reißenden Kollegen, was im Falle einer Umstrukturierung/Rationalisierung fatal sein könnte.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Hallo,
 
Vielen Dank für dein umfangreiches Feedback. Wir freuen uns immer, wenn sich einer unserer (ehemaligen) Kollegen die Zeit dafür nimmt.
 
Aus Deinen Kommentaren können wir schließen, dass Deine persönliche Erfahrung mit uns eher positiv war, allerdings weist du auch auf die Erfahrungen anderer Kollegen hin. Aus unserer Sicht ist es wichtig, sich an das zu halten, was du persönlich erlebt hast, da du möglicherweise nicht den gesamten Kontext kennst, wenn es sich um andere Situationen handelt.
 
Gerne würden wir auf zwei Aspekte Deiner Kommentare näher eingehen:
 
Wir wissen - egal wie sehr wir uns bemühen - wenn wir uns aus betriebsbedingten Gründen von einem Mitarbeiter trennen müssen, dass es zunächst schmerzlich ist. Zuvor prüfen wir natürlich, ob es für den Stelleninhaber, dessen Stelle entfällt, eine andere offene passende Position gibt. Wenn dem nicht so ist und es bedauerlicherweise auf eine Trennung hinausläuft, tun wir unser Bestes, eine einvernehmliche und für beide Seiten passende Lösung zu finden. Da Trennungen schmerzlich sind, führen wir solche Gespräche in aller Wertschätzung für den betroffenen Menschen.
 
Wie du zweifellos weißt, waren bestimmte Änderungen erforderlich, um unsere Unternehmensstrategie umzusetzen. Die Strategie ist seit mehreren Jahren konsistent, daher wundert es uns und bedauern wir es, dass dies für Dich nicht offensichtlich war.
 
Als ehemaliger Mitarbeiter bist du jederzeit herzlich eingeladen, mit uns in HR zu sprechen. Unsere Tür ist immer offen.

Viele Grüße und bleib gesund,
Lena

Tolles Unternehmen mit Schwächen beim genaueren Blick

4,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT bei Avira in Tettnang gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die vielen tollen kostenlosen oder kostengünstigen Extras sind top, u. a.:
- Günstige Kantine, günstiges Café, kostenloser Kaffee an mehreren Automaten, kostenloses Fitness-Studio
- Die IT funktioniert hervorragend. Es gibt ein umfangreiches Intranet und gute Ausrüstung (von den Bürostühlen mal abgesehen)
- Es wurde sehr frühzeitig auf das Corona-Virus reagiert und die Firma war bestens vorbereitet alle Mitarbeiter innerhalb weniger Stunden (!) ins Homeoffice zu schicken inklusive vorbereiteter Notebooks.
- Kostenlose Avira Prime Lizenzen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Die schlimmste Tatsache gleich als erstes: die Stellenbeschreibung hat nicht gut auf den für mich eigentlich gedachten Aufgabenbereich gepasst. Nach einigen Wochen wurde mir mitgeteilt, dass ich eigentlich ja langfristig die Aufgaben X statt Y (Stellenbeschreibung) machen sollte. Davon war zuvor nie die Rede und ich hätte den Job wohl auch nicht angenommen, wenn mir dies zuvor bekannt gewesen wäre. Die Krönung des Ganzen: nachdem es mein Ex-Job war, wurde die Bewerbung wortgleich (!) erneut ausgeschrieben.
- Merke an den aufmerksamen Leser: fragt genau nach, was eure Aufgaben in dem Job sind.

- Derjenige, der mich einlernen sollte hat dies einfach nicht getan (völlig unklar warum) - große Sprachbarriere / Englisch kaum möglich. Dafür gab es als Lückenfüller gänzlich andere Aufgaben. Ich wurde nicht in mein Aufgabengebiet eingearbeitet.

- Am ersten Tag gabs nur eine recht uninformative Begrüßung. Erst in den nächsten Tagen folgten teils wenige Informationen.

- Flache Hierarchien? Ich hatte 6 (!) Personen/Ebenen über mir.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt u. a. ein firmeneigenes Aufstiegsprogramm. Man kann z. B. im Laufe der Jahre zum "Professional" werden, der Arbeitsplatz oder Posten ändert sich dadurch aber nicht.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb eines Teams besteht ein guter Zusammenhalt - außerhalb des eigenen (vielleicht recht kleinen) Teams lernt man u. U. kaum jemanden kennen, noch weiß man teilweise was andere Teams eigentlich so machen.

Vorgesetztenverhalten

Nicht-Übernahme nach Probezeit gänzlich ohne Begründung. Wenige Tage zuvor wurde noch mitgeteilt wie toll es wäre, dass man im Team sei und wie es in den nächsten Monaten weiter ginge.

Kommunikation

Unternehmensweit: Vorbildliche monatliche Informations-Meetings. Jeder kann dort Fragen stellen.

Innerhalb des Teams: sicherlich jeweils unterschiedlich

Gehalt/Benefits

Das Gehalt liegt wohl im Durchschnitt, man übersieht aber womöglich die vielen kostenlosen/kostengünstigen Extras.


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Hallo,

es tut uns Leid zu hören, was passiert ist. Jeder bei Avira sollte detailliertes Feedback erhalten, sowohl positives, als auch Feedback woraus man lernen und sich verbessern kann. Wir bedauern, dass du nicht das von dir gewünschte detaillierte Feedback von uns bekommen hast und verstehen deine Enttäuschung darüber. Jedoch schätzen wir deine konstruktiven Worte und wünschen dir alles Gute bei deiner neuen Herausforderung!

Viele Grüße und bleib gesund,
Lena

Perfekter Umgang mit der Krise und ein gutes Beispiel wie flexibel ein Arbeitgeber und seine Mitarbeiter sein können

4,5
Empfohlen
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Avira GmbH in Tettnang gearbeitet.

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Avira hat sich sehr früh mit dem Thema beschäftigt, alle Mitarbeiter mit dem notwendigen ausgestattet und dann vorausschauend sehr früh auf HomeOffice umgestellt. Der Umzug ging sehr schnell von statten und hat ohne größere Probleme stattgefunden. Hier kann man nur Danke sagen an alle die das möglich gemacht haben.

Wo siehst du Chancen für deinen Arbeitgeber mit der Corona-Situation besser umzugehen?

Ich wüsste nicht was man hätte besser machen können.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Es gibt nichts was Avira noch besser hätte machen können :)

Kollegenzusammenhalt

Die Situation mit der Corona Krise hat alle Teams gefühlt noch enger zusammengeschweißt.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Hallo,

Danke für deine positive Bewertung! Wir nehmen das Thema sehr ernst, daher freut es uns umso mehr, dass unsere frühzeitigen Maßnahmen auf positive Ressonanz stoßen.

Viele Grüße und bleib gesund!
Lena

Mehrfachbewertung

Perfekter Umgang mit der Situation und ein super Beispiel wie flexibel und super engagiert jeder bei uns ist

4,6
Empfohlen
Mehrfachbewertung
FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Avira Operations GmbH & Co. KG in Tettnang gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Wofür möchtest du deinen Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation loben?

Perfekter Umgang mit der Situation

Wo siehst du Chancen für deinen Arbeitgeber mit der Corona-Situation besser umzugehen?

Ich wüsste nicht, was es noch zu tun gäbe.

Wie kann dich dein Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Situation noch besser unterstützen?

Ich wüsste nicht, was es noch geben würde. Wir haben und bekommen alles, was wir brauchen.

Kollegenzusammenhalt

Vor allem die aktuelle Situation (Corona) hat alle Teams gefühlt noch enger zusammengeschweißt.

Kommunikation

Monatliche Mitarbeiterversammlungen, alle Umsatzzahlen für jeden zur jeder Zeit einsehbar, gute Dokumentation im Intranet ...


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Hallo,

vielen Dank für deine Bewertung! Es freut uns, dass du trotz der neuen Situation, positive Erfahrungen gemacht hast. Der Teamzusammenhalt bei Avira ist wirklich toll!

Viele Grüße und bleib gesund!
Lena

Guter Arbeitgeber, aber es gab schon bessere Zeiten...

4,2
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Avira GmbH in Tettnang gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Modernes Arbeitsklima, super Kollegen und spannende Aufgaben. Die Firma ist in vielen Belangen transparent bzw. versucht dies zu sein. Die Firma bietet den Mitarbeitern sehr viel (Cafe, Cafeteria, Fitnesscenter im Haus, Dachterrase, kostenlose Getränke, top Arbeitsmittel, Sommerfest, Weihnachtsfeier, Mitarbeiterangebote, Mitnahme des Hundes, uvm).

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit sich selbst. Ich glaube die Firma muss sich fragen, ob die interne Kommunikation noch die richtige ist und ob man weiterhin dieselben Fehler machen möchte, die man in der Vergangenheit gemacht hat. Man sollte sich die Zeiten in Erinnerung rufen, als die Firma noch Inhabergeführt war und was damals besser gewesen ist. Ich denke die Firma könnte noch viel von damals lernen.

Verbesserungsvorschläge

Eine Verbesserung der Fehlerkultur im Management wäre ratsam. Wichtig wäre es, sich Fehler selbst einzugestehen und diese nicht salopp als "Learning" abzustempeln, nur um dann so weiterzumachen wie bisher (primär Management-Taktik). Z.T. werden Misserfolge oder Fehler auch gänzlich verdrängt und nicht behandelt. Mitarbeiter verstehen, dass auch im Management nur Menschen sind und Fehler bzw. falsche Entscheidungen vorkommen können, jedoch ist der Umgang mit diesen leider der falsche.
Ähnlich sieht dies z.T. mit den Antworten des HR auf den ein oder anderen Kununu-Beitrag aus. Mal abgesehen davon, dass Mitarbeiter aktiv aufgefordert wurden hier positive Beiträge zu schreiben um die Außendarstellung zu verbessern wird hier oft von Transparenz gesprochen und das man jederzeit die Möglichkeit gehabt hätte mit dem HR zu sprechen. Auch hier fällt auf, dass man nicht einfach mal sagt "Richtig, Sie haben Recht, wir versuchen uns zu bessern". Es wird meist verneint, abgestritten, relativiert. Dieses Vorgehen ist nachvollziehbar, jedoch auch durchschaubar - Schade.

Leider hat man dies noch nicht verstanden, da Mitarbeiter und externe Shareholder durchaus auch hinter den Vorhang blicken.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war überwiegend gut, insbesondere im Team.

Image

Gutes Image, der Schirm als Markenzeichen ist sehr bekannt.

Work-Life-Balance

Gute Work-Life-Balance, man hat Arbeitszeit auf Vertrauensbasis und ist damit überwiegend flexibel in seiner Arbeitszeit. Dies gilt natürlich nicht für Kollegen im Sales oder Support, wo i.d.R. fixe Zeiten gelten.

Karriere/Weiterbildung

Stets möglich, das HR hat jederzeit ein offenes Ohr und interne Weiterbildungen sind auch möglich. Klar muss man dies meist einfordern, ggfs. auch vehement, aber von nichts kommt nun mal auch nichts.

Gehalt/Benefits

Ich selbst war sehr zufrieden, jedoch ist dies Positionsabhängig. Insgesamt oft Verhandlungssache, jedoch hat man auch mitbekommen, dass manche recht wenig verdienen. Evtl. kann man hier künftig transparenter mit den Gehaltszahlungen umgehen? Wäre vielleicht auch gut um zu erfahren, ob es einen Unterschied bei der Bezahlung von Männern und Frauen gibt bzw. wie groß dieser ist für gleiche Arbeit.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auerbach-Stiftung im selben Haus, 5€ je verkaufter Lizenz gehen an diese.

Kollegenzusammenhalt

Sehr guter Zusammenhalt, jedoch gibt es Teams in denen das nicht so ist. Aufgrund häufiger Re-Strukturierungen kann ein Team-Spirit oft nicht richtig entstehen bzw. sich entwickeln.

Umgang mit älteren Kollegen

Teils / Teils, es gibt sehr wenige und diese sitzen Ihre Zeit ab, eine Entwicklung findet kaum bis gar nicht statt. Insgesamt war der Umgang jedoch stets einwandfrei.

Vorgesetztenverhalten

Je nach Team sehr unterschiedlich. Es gibt viele Vorgesetzte, die ihre Daseinsberechtigung alleinig deshalb haben, weil man mit Person XYZ im Management befreundet ist. Leider fehlt es hier dann an der fachlichen und menschlichen Qualifikation ein Team zu führen. Ich selbst hatte überwiegend gute Vorgesetzte und kam mit diesen auch sehr gut aus. Man kann hier also kein pauschales Urteil fällen, jedoch sind die Vorgesetzten, die eine Entwicklung bei Avira vollzogen haben meiner Erfahrung nach die besseren, da diese auch die Arbeit ihrer Mitarbeiter sehr gut kennen und einzuschätzen wissen.

Arbeitsbedingungen

Tolles Office mit modernen Arbeitsplätzen und guter Ausstattung. Tolle Dachterrasse und kostenfreie Getränke, Bereich zum Zurückziehen. Insgesamt gibt es hier nahezu nichts auszusetzen. Die Qualität der Speisen in der eigenen Cafeteria hat leider nachgelassen und ist nur Mittelmaß.

Kommunikation

Die Kommunikation im Team und Abteilungsübergreifend hat i.d.R. sehr gut funktioniert. Hier kommt man dank sympatischer Kollegen schnell weiter und kann sich jederzeit Informationen beschaffen. Auch Probleme konnten offen und direkt angesprochen werden , dies war z.T. sogar erwünscht.
Hinsichtlich der Kommunikation mit dem Management kann man dies leider nicht behaupten. Insbesondere in der Fehler-Kultur hat hier Avira Nachholbedarf. So werden Entscheidungen oft nicht klar genug erklärt, bzw. Aussagen zur strategischen Entwicklung gar nicht getätigt. Gesicht des Managements ist für unangenehme Themen dann oft das HR-Department.

Interessante Aufgaben

Sehr abwechslungsreich mit vielen Freiheiten, jedoch auch stark abhängig von der Position. Ich selbst war hierüber sehr glücklich.


Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Mark Dörr, HR Business Partner
Mark DörrHR Business Partner

Danke für dein differenziertes Feedback. Wir freuen uns, dass du bei Avira im Großen und Ganzen gerne gearbeitet hast. Ich möchte gerne auf deine Ausführungen zum Thema „Umgang mit Fehlern und Beschwerden“ eingehen:

Wir legen großen Wert darauf, dass wir uns als Einzelne wie auch als Firma weiterentwickeln. Deshalb haben konstruktives Feedback und kritische Reflektion einen hohen Stellenwert bei uns. Von Einzelgesprächen über Reflektion in Coachingruppen für Führungskräfte bis hin zu Mitarbeiterbefragungen sind wir sehr daran interessiert, insbesondere kritisches Feedback genau zu verstehen und berechtigte Kritik zu beherzigen. Wir bedauern wirklich sehr, wenn du persönlich dies so nicht oder nicht genügend erlebt hast.

A lot of opportunities to grow as Developer

4,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei Avira GmbH in Tettnang gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Healthy environment. Unit lead and my direct manager established honest and comfortable atmosphere in the team. Management appreciates any constructive feedback regarding working process, products and etc.

Kollegenzusammenhalt

Team feeling all the time. Pair programming. You can get help from your colleagues in any time.

Umgang mit älteren Kollegen

I have a pleasure to work with experienced colleagues.

Arbeitsbedingungen

The best hardware, furniture, office

Interessante Aufgaben

There is a lot of opportunities to find interesting projects. Simply discuss it with you manager and find solution.


Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Gehalt/Benefits

Gleichberechtigung

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Mark Dörr, HR Business Partner
Mark DörrHR Business Partner

Thank you for sharing your experience. Indeed you can grow at Avira taking the opportunities, like the ones you mentioned and also supported by our Specialist Career for all Technical and Marketing Professionals.

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

War mal richtig gut

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr bei Avira GmbH in Tettnang gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre hat in den letzten Jahren massiv gelitten. Zu meinen Anfängen war das Betriebsklima so gut dass man es direkt am Eingang gespürt hat. Die letzten Jahre ging immer mehr die Angst in der Firma rum. Es gab zu viele unvorhergesehene Kündigungen mit direkter Freistellung. Zum Teil absolut überraschend, ohne wirklichen persönlichen Grund oder eine vorherige Abmahnung. Sicher konnte man sich nie sein und wenn die Entscheidung gefallen war dann hat man 10 Minuten um die Firma zu verlassen und weiß das man sie nie wieder betretn wird.

Work-Life-Balance

Urlaub wurde immer schnell genehmigt, ich konnte ihn immer zuverlässig nehmen, pünktlich Feierabend war definitiv die Regel.

Karriere/Weiterbildung

Was auch immer man sich evtl. erarbeitet hat hat keinen Bestand, alles kann einem jederzeit ohne Begründung weggenommen oder geändert werden. Zieht man nicht mit gibt es eine Änderungskündigung.

Kollegenzusammenhalt

War auch mal besser, aber das lag eher an meiner Abteilung. Die wurde schlichtweg zerschlagen. Durch viele Downgrades der Aufgaben sind die meisten von selber gegangen.

Umgang mit älteren Kollegen

es gibt nicht so viel ältere Mitarbeiter in der Firma, prozentual gesehen. Viele ältere Kollegen sind in meiner Zeit ausgetauscht worden. Avira ist eher eine Firma junger Menschen.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten halten nicht zum Team bzw. man schaut immer nur nach oben. Einwände, Verbesserungsvorschläge, Ideen oder Kritik seitens des Teams hatten keinerlei Wert oder Auswirkung auf irgendetwas. Versprechungen wurden nicht eingehalten, selbst wenn sie vor dem ganzen Team getätigt wurden. Auch hier -> das war zumindest in meiner Abteilung so.

Arbeitsbedingungen

Die Firma ist wirklich sehr schön, die Büros sind auf dem aktuellsten Stand, man hat einen wunderschönen Arbeitsplatz der auch verstellbar ist, gute Hardware. Es gibt eine Kantine, eine große Dachterasse und eine Selbstkochküche.

Kommunikation

Kommunikation ist schwierig. Was man selbst beizutragen hat ist meist unerwünscht oder hat keinerlei Wirkung auf irgendetwas. Im Grund soll man kritiklos seinen Job machen. Es gibt keine wirklichen Entwicklungsgespräche da immer zu viel Arbeit ist, um sich in irgend einer Art weiterzuentwickeln. Daher gibt es auch keine persönlichen Erfolge. Zumindest war das in meiner Abteilung so. Zeit, die einem zum Selflearning zur Verfügung gestellt wurde konnte kaum in Anspruch genommen werden, obwohl es sich nur um 1 -2 Stunden pro Monat gehandelt hat. Der einzelne Mitarbeiter interessiert niemanden, man hat zu funktionieren und Zahlen zu bringen. Fähigkeiten und Stärken werden weder erkannt noch genutzt.

Gehalt/Benefits

Lohnerhöhungen sind nicht angedahct solange man nicht in der Firma in eine höhere Position aufsteigt. Es kann sein dass man nach 10 Jahren die Firma mit dem Gehalt verlässt, mit dem man angefangen hat. Das hat mir ein Vorgesetzter wörtlich so gesagt. Endlose Diskussionen, egal wie gut man ist oder wie überzeugend man das begründet, das ist ein ganz giftiges Thema in der Firma. Zumindest in den unteren Reihen

Interessante Aufgaben

Am Anfang war der Job absolut abwechslungsreich und vielfältig. Die letzten Jahre war es jeden Tag die selbe Suppe, tagein tagaus, alles was mal interessant war wurde einem weggenommen, und wenn nicht war man nie sicher weil das immer passieren konnte. Und das war nicht nur bei mir so sondern fast bei meiner ganzen Abteilung. Jederzeit konnte einem alles wieder entzogen und geändert werden ohne Rücksprache oder vorherige Ankündigung wurde so etwas auch mal direkt vor dem ganzen Team das erste Mal verkündet.

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Mark Dörr, HR Business Partner
Mark DörrHR Business Partner

Liebe/r ehemalige/r Kollege oder Kollegin,

zunächst möchte ich mich für dein sehr ausführliches, teilweise differenziertes Feedback bedanken. Wir schätzen bei Avira Feedback sehr. Aus deiner Bewertung kann man deine große persönliche Enttäuschung herauslesen. Aus meiner Sicht spiegeln viele deiner Punkte diese subjektive Wahrnehmung wieder. Daher möchte ich zu manchen Punkten unsere Sicht einbringen, ergänzend zu den sehr vielen positiven Kommentaren hier bei kununu.

Wir agieren in einem hochdynamischen Marktumfeld mit vielen Wettbewerbern für jedes unserer Produkte. Dies erfordert auf der einen Seite Flexibilität und die Bereitschaft jedes Einzelnen Veränderung aktiv mit zu gestalten und mit Eigeninitiative Ideen einzubringen. Auf der anderen Seite kann dies dazu führen, dass sich Prioritäten verschieben und es Umorganisationen geben kann. Deine Aussage der „zerschlagenen“ Abteilung kann ich allerdings nicht nachvollziehen. In den letzten Monaten gab es einige kleinere Umorganisationen, aber keine Auflösung einer Abteilung.

Du schreibst Kommunikation sei schwierig und ein eigener Beitrag unerwünscht. Schade, dass du dir auf den von Avira zur Verfügung gestellten Kanälen scheinbar kein Gehör verschafft hast. Einige der Kanäle die wir anbieten sind: Wir führen halbjährlich eine Mitarbeiterbefragung durch und präsentieren die Ergebnisse auf unserer monatlich stattfindenden Mitarbeiterversammlung und anschließend in den einzelnen Abteilungen. Zusätzlich haben wir in den letzten 2 Jahren mit über 50% unserer Mitarbeiter im Anschluss an die Befragung 4-5 stündige Workshops gemacht um genau zu verstehen was jeden Einzelnen bewegt, sowohl im negativen als auch im Positiven. Zu den Mitarbeiterversammlungen kann jeder Wortmeldungen einbringen oder im Vorfeld über das Intranet Fragen stellen. Entwicklungsgespräche finden mindestens 1x im Jahr oder auf Anfrage des Mitarbeiters statt. Unsere Stellen sind in ein Jobmodel eingebettet, um v.a. für unsere technischen Funktionen klare Karrierepfade aufzuzeigen. Interne Bewerbungen unterstützen und begrüßen wir. Warum du keine Zeit für das von uns genutzte Selflearning Portal Udemy mit freiem Zugriff auf hunderte Kurse hattest, „obwohl es sich nur um 1 -2 Stunden pro Monat gehandelt hat“, erschließt sich mir nicht.

Wir haben tatsächlich keinen besonders hohen Altersdurchschnitt bei Avira, aber das ältere Kollegen ausgetauscht wurden entspricht nicht den Tatsachen. Das Alter spielt bei uns keine Rolle. Über unsere branchenunüblichen langen Betriebszugehörigkeiten von fast 20 % der Mitarbeiter von über 10 Jahren sind wir sogar sehr stolz! Diese bekommen seit diesem Jahr als Anerkennung hierfür sogar 5 Tage jährlichen Sonderurlaub.

Das Lohnerhöhungen nicht angedacht sind, stimmt so absolut nicht. Wir haben tatsächlich keine jährliche Gehaltserhöhungsrunde wie in anderen Firmen üblich. Stattdessen sind wir flexibel und können unsere Gehälter, die wir regelmäßig mit dem Markt benchmarken, anpassen, ohne auf einen bestimmten Termin warten zu müssen. Allein letztes Jahr haben über die Hälfte unserer Mitarbeiter eine Gehaltserhöhung erhalten. Diese wurden von einem Expertengremium u.a. nach Kriterien wie Leistung und Eigeninitiative vergeben. In der Regel spricht man aber natürlich nicht über ein positives Gehalt, sondern beschwert sich untereinander über nicht erfolgte Erhöhungen. So entsteht schnell das Gefühl, dass „Lohnerhöhungen nicht angedacht sind“.

Ich freue mich aber, dass du zumindest die Arbeitsbedingungen, deine Work-Life-Balance und unser schönes Gebäude anerkannt hast. Hierzu kann sich auch jeder die 360°-Tour, die hier auf kununu zugänglich ist anschauen.

Für die Zukunft wünsche ich dir alles Gute. Wenn du mir oder meinen Kollegen aus HR mehr Details zu deinem Feedback geben möchtest, bist du herzlich willkommen.

Viele Grüße
Mark

Wir setzen auf Transparenz

So verdient kununu Geld.