62 von 220 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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62 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Leider kann ich hier nichts positives mehr finden außer froh zu sein, dass ich es hinter mir habe.
So vieles, dass das Feld hier nicht reichen würde. Allerdings wird nichts umgesetzt werden, weil der Standort über kurz und knapp geschlossen werden wird. Es laufen bereits Gespräche für Alternativverwendungen des Gebäudes.
Die Firma wird lässt man langsam ausbluten - es sind nur noch wenige übrig. Die Stimmung ist getrübt und jeder weiss, dass es zu Ende geht.
Nicht mehr das was es mal war - auf alle Fälle auch kein Made in Germany mehr.
Die "Endzeitstimmung" drückt auf das Gemüht. Schwierig auch, dass vieles in die Abendstunden verlegt wird wegen den Zeitverschiebungen.
Schwierig - für einzelne wenige.
Gehalt und Benefits sind in Ordnung.
Schwer zu sagen - es laufen viele Initiativen aber ist eher Greenwashing und typisch amerikanisch.
Wie früher eine eingeschworene Gemeinschaft.
Kaum noch Vorgesetzte vor Ort. Remote Leadership aus Übersee mit keinem Interesse für die Kollegen*innen am Standort.
Das Gebäude zerfällt nach und nach - niemand kümmert sich darum. Vor Ort ist auch nur selten jemand.
Innerhalb der vor Ort vorhanden Mitarbeiter gut - alles was über den großen Teich geht ist eher unterirdisch und kann man nicht mehr trauen.
Nur noch das Nötigste.
Kollegen
Ständige Wechsel der Unternehmensorientierung, man arbeitet an was und dann heißt es, dass das ganze für die Tonne war und man jetzt an was anderem arbeitet und in ein paar Monaten geht das Spiel von neuem los
Auf die Mitarbeiter hören, wenn Probleme mit dem Vorgesetzten wiederholt aufkommen
Sehr vom Team und Vorgesetzten abhängig, am Anfang hatte ich da Glück, später war es leider eine Vollkatastrophe was den Vorgesetzten anging. Leider hat auch HR nicht getan außer du sagen "red doch mal mit ihm", obwohl mittlerweile das ganze Team bei HR über Probleme mit besagtem Vorgesetzten geklagt hat
Avira war schon sehr lange bekannt für die ganzen Kündigungen
Wer kämpfen mag darum wer auf eine Konferenz gehen kann, der ist hier richtig. Immerhin wurde das wissen im Anschluss innerhalb der Fachbereiche geteilt
Die Kollegen waren das beste an der Firma
Kommt natürlich auf den Vorgesetzten an.. in meinem Fall hat man eigentlich jeden Tag gehofft der Vorgesetzte wird endlich gefeuert
Falsche Versprechungen über mögliche Stellenwechsel, kein Respekt vom Vorgesetzten gegenüber Frauen oder geschweige denn Studenten
Gehälter von Frauen sind schlicht und ergreifend geringer als die der Männer, meinem Vorgesetzten hat es dann auch noch gefehlt an Respekt Frauen gegenüber. Als ich dort war wurde ein System ausgearbeitet um Gehaltsstufen transparenter zu machen, ich hoffe das wurde mittlerweile implementiert
Ein Telefon zu haben war allerdings nett.
Eine Menge Missachtung von Management und HR gegenüber den Angestellten.
Sehr starre Hierarchie.
Stressige Arbeitsumgebung.
All diese Elemente wirken sich auf die allgemeine Atmosphäre des Unternehmens aus.
Meiner Meinung nach kam das Problem von der Führungsspitze. Ich hatte das Gefühl, dass sie sehr arrogant waren und die Mitarbeiter verachteten. Das wirkt sich auf die gesamte Stimmung im Unternehmen aus.
Stressful. Wants to look like a startup but is far from being one!
I started as "Manager - Global Online Media" managing a team of 3.
After 6 month a new manager came in and I was downgraded to "Marketing analyst in charge of tracking (only)" . That tells you all
Some nice colleagues but unfortunately victims of this bad atmosphere
I only put one star so I can write a comment. Superior behavior is probably the worse thing in this company: arrogant, careerist and with great disregard for employees...
Stressful work environment.
If problem arise, always get the advice from a Lawyer because that´s how it works with Avira.
Die Firma befindet sich bedingt durch verschiedene Faktoren seit einiger Zeit in einem Umbruch, aber allen voran durch den Fakt, dass die komplette Antiviren-Branche am wackeln ist. Mit der Übernahme durch den Investor werden vermutlich noch weitere Änderungen folgen, die das Betriebsklima und die Außenwahrnehmung innerhalb oder auch außerhalb der Branche signifikant ändern werden. Dass meine Einstellung überhaupt erfolgte, grenzt in Anbetracht dessen, was meiner Abteilung aufgrund strategischer Ausrichtung widerfahren ist, an einem Wunder. Dennoch bin ich darüber sehr froh und bedanke mich, für das was ich in der knappen Zeit gelernt habe und was zum Ausbau meiner Weitsicht erheblich beigetragen hat.
Es fehlt ein langfristiges Ziel und eine klare, zukunftsweisende Strategie, an der festgehalten wird. Die konstanten und einschneidenden Änderungen und Umstrukturierungen kosten dem Betrieb die nötige Ruhe und wahnsinnig viel Energie und Effizienz. So mancher Unternehmensberater würde sich wohl die Hände über dem Kopf zusammenschlagen...
Wie gegenüber der Personalabteilung bereits geäußert, sollten sie allen voran an der Fluktuationsrate arbeiten und den Mitarbeitern mehr Wertschätzung entgegenbringen, allen voran denen, die mit dem Unternehmen bereits durch dick und dünn gegangen sind. Keine Benefits und kein Boni der Welt können einem "Danke, dass du so treu und loyal bist und immer deinen vollen Einsatz bringst" aufwiegen.
Und sollte es einen trifftigen Grund geben, sich aus betrieblichen Gründen von einem/r Mitarbeiter/in trennen zu müssen, sollen sie es bitte möglichst fair und human gestalten. Zuallerst gilt aber zu prüfen, ob es nicht unter anderen Voraussetzungen eine Möglichkeit gibt, weiterhin zusammenzuarbeiten. Das sollte die oberste Priorität haben, damit auch das Vetrauen der Belegschaft in das Unternehmen und dessen Managern zurückkehren kann.
Da man in sehr modernen Räumlichkeiten mit gutem Equipment arbeitet, ist die Arbeitsatmosphäre grundsätzlich angenehm und entspannt. Jedoch kann je nach Zuständigkeitsbereich der Stresspegel arg nach oben steigen, daher sollte man lernen nicht alles verstehen zu wollen und gewisse Entscheidungen nicht zu hinterfragen und sich nicht zusätzliche Aufgaben und Verantwortungen, welche über den eigenen Wirkungskreis hinausgehen, andrehen zu lassen, um dem entgegen zu wirken.
Das Image ist auf zwei Ebenen zu bewerten, welche als Arbeitgeber und als Anbieter für Antiviren-Software sind. Als Arbeitgeber ist es ein Unternehmen, dass seine Vorzüge aber vor allem auch seine Nachteile aufweist. Das ist den einzelnen Kritierien herauszulesen. Als Anbieter für Antiviren-Software möchte ich das Image aus einer Sichtweise beurteilen, die möglichst objektiv ist und dem Sinn und Zweck der Nutzung durch einen Privatkunden, welche mittlerweile ausschließlich die Zielgruppe darstellen, widerspiegelt: Die Produkte abseits von dem Antivirenprogramm selbst sind "nice-to-have", aber keineswegs den Preis wert. Der Password Manager und das VPN sind die beiden nützlichsten Features davon, welche mit ungefähr derselben Qualität von anderen Hersteller ebenso angeboten werden, und auf den Rest kann man getrost verzichten. Was damit bleibt ist das Antivirus selbst, das durchaus seinen Zweck erfüllt, aber mit der Free Security bereits völlig kostenlos ist. Keine mir bekannte computeraffine Person würde schlecht über Avira sprechen, aber auch nicht dafür bezahlen, zumal Microsoft mit der eigenen Sicherheitssoftware deutlich aufgeholt hat... Vorerst nutze ich es selbst, vorerst...
Durch für so ein modernes IT-Unternehmen äußerst ungewöhnliche Regeln bzgl. der Arbeitszeiteinteilung, oder in anderen Worten gesagt, stumpf festgelegte Arbeitszeiten, die nur in Ausnahmefällen und in Absprache mit dem Vorgesetzten aufgehoben werden können, muss ich dieses Kriterium leider negativ bewerten, wohlwissend, dass diese Regularien nicht für alle Unternehmenseinheiten gelten.
Grundsätzlich können Pause- und Urlaubsansprüche problemlos geltend gemacht werden.
Als ich mich intern auf eine Position in einer anderen Einheit beworben habe, bevorzugte man einen externen Bewerber, was in Anbetracht der Voraussetzungen wohl nachvollziehbar ist. Jedenfalls fällt es mir nicht leicht, anhand meiner eigenen Laufbahn eine eindeutige Bewertung abzugeben, da ich zu kurz im Unternehmen tätig war. Dies trifft aufgrund der hohen Fluktuation auch auf viele andere Mitarbeiter zu, denen, ähnlich wie bei der Fügung eines Teams, in aller Regel zu wenig Zeit eingeräumt wird, um zu wachsen und sich zu entwickeln. Dennoch möchte ich diesen Punkt nicht allzu schlecht bewerten, da ich durchaus auch Beispiele vernommen habe, die einen steilen Karriereweg erklommen haben. Da es aber auf die Minderheit zutrifft, würde ich pauschal sagen, dass es kein Unternehmen ist, in dem man eine lange und erfolgreiche Laufbahn anstreben kann, ohnehin bedingt durch die Schnelllebigkeit. Andererseits, bilden sich dadurch auch immer wieder Chancen einen großen Sprung nach oben zu machen, es bleibt jedoch die Frage, wie beständig das ist.
Die Gehälter befinden sich soweit ich es beurteilen kann und was mir persönlich angeboten wurde in einem fairen und branchentypischen Bereich. Mir wurde zwar von Kollegen/innen mit langer Betriebszugehörigkeit gesagt, dass Gehaltsanpassungen nach oben sehr schwierig oder gar umöglich sind, aber ich vermute das ist im Einzelfall zu bewerten und kann nicht als allgemeines Merkmal bewertet werden.
Zudem darf man nicht übersehen, dass Avira ein kostenloses Fitnessstudio, betreut durch durch extern-beauftrage professionelle Trainer und Kursanbieter, zur Verfügung stellt, und eine Kantine mit für kantineverhältnisse meist sehr gutem Essen anbietet, dessen Kosten subventioniert werden. Zudem konnte man in den Sommermonaten bis letztes Jahr in den Genuss von völlig kostenloser Eiscreme kommen. Durch die coronabedingten Maßnahmen - was zur Folge hat, dass alle Mitarbeiter seit März im eigenen Zuhause arbeiten - sind diese Benefits leider nicht mehr zugänglich, was ich aber fairerweise dennoch in die Beurteilung miteinfließen lassen möchte.
Bis zum Zeitpunkt der Akquisition durch Investcorp, ein in Bahrain ansässiger Investor der das Unternehmen mehrheitlich im Frühjahr 2020 übernommen hat, wurden mit jeder verkauften Lizenz eine Spende an die Auerbach-Stiftung geleistet. Da dieses außerordentliche Engagement von "heute auf morgen" eingestellt wurde und ich von keinem anderen sozialen Engagement Kenntniss genommen habe, bleibt mir nur eine entsprechend negative Bewertung abzugeben.
Der Zusammenhalt kann nur für die jeweiligen Abteilungen bzw. Teams einzeln bewertet werden. Da ich die meiste Zeit ein Teil eines Teams sein durfte, dessen Zusammenhalt - vor allem dadruch geprägt, was diesem Team zuteilgeworden ist - weltklasse war, kann ich diesen Punkt nur positiv bewerten. Dennoch muss ich anbringen, dass die Vermutung nahe liegt, dass es gewiss nicht auf alle Teams zutreffen mag.
Zusammenhalt bei Kollegen aus verschiedenen Teams war ebenfalls gegeben, jedoch war dies nicht überall zutreffend und vor allem nicht bei Teams aus verschiedenen Standorten.
Es gibt nicht viele "ältere Kollegen", aber soweit ich es zu beurteilen vermag, wird mit ihnen angemessen und fair umgegangen. Ob das Alter bei der Einstellung eine Rolle spielt, kann ich nicht beurteilen, aber Fakt ist, dass es sich bei den Neuankömmlinge immer um ziemlich junge Menschen handelt und es insgesamt ein sehr junges Unternehmen ist. Das ist für mich persönlich aber ein Pluspunkt, da sich die Zusammenarbeit und Kommunikation damit einheitlicher gestalten lässt.
Der Wahrheit hier gerecht zu werden, ist wohl das schwierigste aber auch das interessanteste Feedback. Ich möchte hiermit ausdrücklich klarstellen, dass die Bewertung nicht die Präsenz oder das Verhalten des eigenen Vorgesetzten betrifft, sondern viel mehr die Art und Weise, wie das Unternehmen Vorgesetzte erkürt, einsetzt und nach Belieben wechselt. Der Vorgesetzte selbst, kann im Prinzip von fürchterlich/inkompetent bis angenehm/kompetent sein, aber das hängt nicht nur von der subjektiven Wahrnehmung ab, sondern ist in diesem Kontext obendrein irrelevant. Weil Unternehmensstil und -organisation sind zu schnelllebig um den betroffenen Menschen, also Mitarbeiter und deren Vorgesetzte, die Zeit zu gewähren, um in der jeweiligen Konstellation zu reifen und vollends zu funktionieren. Ein eingespieltes Team kann durchaus Mitglieder enthalten, die neu an Bord sind, aber ein Fundament aus erfahrenen und gut platzierten Mitglieder sollte gegeben sein. Allen voran sollte der Teamleiter nicht nur die Strukturen und Ansprüche auf Management- und Teamebene kennen, sondern auch diese jeweils von oben nach unten und von unten nach oben transportieren können... Aber hier Fehlanzeige!
Die Arbeitsbedinungen sind optimal, zumindest am Standort in Tettnang. Bedingt durch die Corona-Pandemie hat Avira schnell und entschlossen reagiert und alle Mitarbeiter in das Homeoffice verfrachtet. Die Arbeit von zuhause ist an dieser Stelle nicht zu bewerten, aber dem Unternehmen muss man zugutehalten, dass zeitnah jeder Mitarbeiter unabhängig von seinem Gehalt oder der Betriebszugehörigkeit pauschal 500 EUR erhalten hat, um sein Homeoffice mit fehlenden Gerätschaften oder Einrichtungen zu ergänzen. Da es auch zweckentfremdet eingesetzt werden durfte, konnt es auch damit im weitesten Sinne dienen, den heimischen Komfort anzuheben.
Hardware und überwiegend Software sind wie für ein typsiches IT-Unternehmen up-to-date und erleichtern den Arbeitsalltag enorm. Einzig und allein anzubringen wäre aber, dass bei der Software manchmal ein bisschen weniger mehr ist.
Die Kommunikation ist prinzipiell gut, es wird viel Aufwand dafür betrieben, dass die Mitarbeiter rechtzeitig und allumfassend über generelle Geschehnisse informiert werden. Dazu dienen in erster Linie die monatlichen Employee Meetings, die allen voran vom CEO abgehalten werden, auch konstant in Zeiten von Homeoffice. Weiteres wird mit dem Intranet, sowie anderen digitalen Plattformen, die Transparenz für interne Daten, Projekte und Prozesse gewährleistet. Das ist ein klarer Pluspunkt, wovon sich meines Erachtens nach einige andere Firmen eine Scheibe abschneiden dürfen.
Ein Negativpunkt ist, dass damit die Kommunikation ganzeinheitlich aber auch innerhalb der Teams gut funktioniert, aber aus mir unergründlichen Gründen zwischen den Teams nicht. Dies würde ich jedoch weniger dem Unternehmen zuschreiben, als den betroffenen Teams selbst bzw. deren leitende Personen.
Das ist das einzige Kriterium, welches ich mit 5/5 bewerten kann, weil ich nichts Gegenteiliges jemals bemerkt hätte. Ganz im Gegenteil, im Vergleich zur vorherigen Tätigkeit in der Metallbranche, arbeiten bei Avira sehr viele Frauen in höhergestellten und leitenden Positionen.
Durchaus durfe ich mich sehr interessanten Aufgaben widmen, die für mich nicht nur völlig neu waren, sondern auch extrem zu meiner beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung beigetragen haben. Ob und welche "Sonderaufgaben" man zugeteilt bekommt bzw. wo genau man sich im Team und damit in dem Gefüge des ganzen Unternehmens positioniert, hängt allerdings sehr mit der Eigeninitiative zusammen. Persönlichkeiten, die von Natur aus introvertiert sind, würden defintiv den Kürzeren ziehen und bei der Entwicklung innerhalb des Unternehmens stagnieren, und sich damit automatisch weniger wertvoll machen als die alles-an-sich-reißenden Kollegen, was im Falle einer Umstrukturierung/Rationalisierung fatal sein könnte.
Die vielen tollen kostenlosen oder kostengünstigen Extras sind top, u. a.:
- Günstige Kantine, günstiges Café, kostenloser Kaffee an mehreren Automaten, kostenloses Fitness-Studio
- Die IT funktioniert hervorragend. Es gibt ein umfangreiches Intranet und gute Ausrüstung (von den Bürostühlen mal abgesehen)
- Es wurde sehr frühzeitig auf das Corona-Virus reagiert und die Firma war bestens vorbereitet alle Mitarbeiter innerhalb weniger Stunden (!) ins Homeoffice zu schicken inklusive vorbereiteter Notebooks.
- Kostenlose Avira Prime Lizenzen
- Die schlimmste Tatsache gleich als erstes: die Stellenbeschreibung hat nicht gut auf den für mich eigentlich gedachten Aufgabenbereich gepasst. Nach einigen Wochen wurde mir mitgeteilt, dass ich eigentlich ja langfristig die Aufgaben X statt Y (Stellenbeschreibung) machen sollte. Davon war zuvor nie die Rede und ich hätte den Job wohl auch nicht angenommen, wenn mir dies zuvor bekannt gewesen wäre. Die Krönung des Ganzen: nachdem es mein Ex-Job war, wurde die Bewerbung wortgleich (!) erneut ausgeschrieben.
- Merke an den aufmerksamen Leser: fragt genau nach, was eure Aufgaben in dem Job sind.
- Derjenige, der mich einlernen sollte hat dies einfach nicht getan (völlig unklar warum) - große Sprachbarriere / Englisch kaum möglich. Dafür gab es als Lückenfüller gänzlich andere Aufgaben. Ich wurde nicht in mein Aufgabengebiet eingearbeitet.
- Am ersten Tag gabs nur eine recht uninformative Begrüßung. Erst in den nächsten Tagen folgten teils wenige Informationen.
- Flache Hierarchien? Ich hatte 6 (!) Personen/Ebenen über mir.
Es gibt u. a. ein firmeneigenes Aufstiegsprogramm. Man kann z. B. im Laufe der Jahre zum "Professional" werden, der Arbeitsplatz oder Posten ändert sich dadurch aber nicht.
Innerhalb eines Teams besteht ein guter Zusammenhalt - außerhalb des eigenen (vielleicht recht kleinen) Teams lernt man u. U. kaum jemanden kennen, noch weiß man teilweise was andere Teams eigentlich so machen.
Nicht-Übernahme nach Probezeit gänzlich ohne Begründung. Wenige Tage zuvor wurde noch mitgeteilt wie toll es wäre, dass man im Team sei und wie es in den nächsten Monaten weiter ginge.
Unternehmensweit: Vorbildliche monatliche Informations-Meetings. Jeder kann dort Fragen stellen.
Innerhalb des Teams: sicherlich jeweils unterschiedlich
Das Gehalt liegt wohl im Durchschnitt, man übersieht aber womöglich die vielen kostenlosen/kostengünstigen Extras.
Avira hat sich sehr früh mit dem Thema beschäftigt, alle Mitarbeiter mit dem notwendigen ausgestattet und dann vorausschauend sehr früh auf HomeOffice umgestellt. Der Umzug ging sehr schnell von statten und hat ohne größere Probleme stattgefunden. Hier kann man nur Danke sagen an alle die das möglich gemacht haben.
Ich wüsste nicht was man hätte besser machen können.
Es gibt nichts was Avira noch besser hätte machen können :)
Die Situation mit der Corona Krise hat alle Teams gefühlt noch enger zusammengeschweißt.
Perfekter Umgang mit der Situation
Ich wüsste nicht, was es noch zu tun gäbe.
Ich wüsste nicht, was es noch geben würde. Wir haben und bekommen alles, was wir brauchen.
Vor allem die aktuelle Situation (Corona) hat alle Teams gefühlt noch enger zusammengeschweißt.
Monatliche Mitarbeiterversammlungen, alle Umsatzzahlen für jeden zur jeder Zeit einsehbar, gute Dokumentation im Intranet ...
Modernes Arbeitsklima, super Kollegen und spannende Aufgaben. Die Firma ist in vielen Belangen transparent bzw. versucht dies zu sein. Die Firma bietet den Mitarbeitern sehr viel (Cafe, Cafeteria, Fitnesscenter im Haus, Dachterrase, kostenlose Getränke, top Arbeitsmittel, Sommerfest, Weihnachtsfeier, Mitarbeiterangebote, Mitnahme des Hundes, uvm).
Der Umgang mit sich selbst. Ich glaube die Firma muss sich fragen, ob die interne Kommunikation noch die richtige ist und ob man weiterhin dieselben Fehler machen möchte, die man in der Vergangenheit gemacht hat. Man sollte sich die Zeiten in Erinnerung rufen, als die Firma noch Inhabergeführt war und was damals besser gewesen ist. Ich denke die Firma könnte noch viel von damals lernen.
Eine Verbesserung der Fehlerkultur im Management wäre ratsam. Wichtig wäre es, sich Fehler selbst einzugestehen und diese nicht salopp als "Learning" abzustempeln, nur um dann so weiterzumachen wie bisher (primär Management-Taktik). Z.T. werden Misserfolge oder Fehler auch gänzlich verdrängt und nicht behandelt. Mitarbeiter verstehen, dass auch im Management nur Menschen sind und Fehler bzw. falsche Entscheidungen vorkommen können, jedoch ist der Umgang mit diesen leider der falsche.
Ähnlich sieht dies z.T. mit den Antworten des HR auf den ein oder anderen Kununu-Beitrag aus. Mal abgesehen davon, dass Mitarbeiter aktiv aufgefordert wurden hier positive Beiträge zu schreiben um die Außendarstellung zu verbessern wird hier oft von Transparenz gesprochen und das man jederzeit die Möglichkeit gehabt hätte mit dem HR zu sprechen. Auch hier fällt auf, dass man nicht einfach mal sagt "Richtig, Sie haben Recht, wir versuchen uns zu bessern". Es wird meist verneint, abgestritten, relativiert. Dieses Vorgehen ist nachvollziehbar, jedoch auch durchschaubar - Schade.
Leider hat man dies noch nicht verstanden, da Mitarbeiter und externe Shareholder durchaus auch hinter den Vorhang blicken.
Die Atmosphäre war überwiegend gut, insbesondere im Team.
Gutes Image, der Schirm als Markenzeichen ist sehr bekannt.
Gute Work-Life-Balance, man hat Arbeitszeit auf Vertrauensbasis und ist damit überwiegend flexibel in seiner Arbeitszeit. Dies gilt natürlich nicht für Kollegen im Sales oder Support, wo i.d.R. fixe Zeiten gelten.
Stets möglich, das HR hat jederzeit ein offenes Ohr und interne Weiterbildungen sind auch möglich. Klar muss man dies meist einfordern, ggfs. auch vehement, aber von nichts kommt nun mal auch nichts.
Ich selbst war sehr zufrieden, jedoch ist dies Positionsabhängig. Insgesamt oft Verhandlungssache, jedoch hat man auch mitbekommen, dass manche recht wenig verdienen. Evtl. kann man hier künftig transparenter mit den Gehaltszahlungen umgehen? Wäre vielleicht auch gut um zu erfahren, ob es einen Unterschied bei der Bezahlung von Männern und Frauen gibt bzw. wie groß dieser ist für gleiche Arbeit.
Auerbach-Stiftung im selben Haus, 5€ je verkaufter Lizenz gehen an diese.
Sehr guter Zusammenhalt, jedoch gibt es Teams in denen das nicht so ist. Aufgrund häufiger Re-Strukturierungen kann ein Team-Spirit oft nicht richtig entstehen bzw. sich entwickeln.
Teils / Teils, es gibt sehr wenige und diese sitzen Ihre Zeit ab, eine Entwicklung findet kaum bis gar nicht statt. Insgesamt war der Umgang jedoch stets einwandfrei.
Je nach Team sehr unterschiedlich. Es gibt viele Vorgesetzte, die ihre Daseinsberechtigung alleinig deshalb haben, weil man mit Person XYZ im Management befreundet ist. Leider fehlt es hier dann an der fachlichen und menschlichen Qualifikation ein Team zu führen. Ich selbst hatte überwiegend gute Vorgesetzte und kam mit diesen auch sehr gut aus. Man kann hier also kein pauschales Urteil fällen, jedoch sind die Vorgesetzten, die eine Entwicklung bei Avira vollzogen haben meiner Erfahrung nach die besseren, da diese auch die Arbeit ihrer Mitarbeiter sehr gut kennen und einzuschätzen wissen.
Tolles Office mit modernen Arbeitsplätzen und guter Ausstattung. Tolle Dachterrasse und kostenfreie Getränke, Bereich zum Zurückziehen. Insgesamt gibt es hier nahezu nichts auszusetzen. Die Qualität der Speisen in der eigenen Cafeteria hat leider nachgelassen und ist nur Mittelmaß.
Die Kommunikation im Team und Abteilungsübergreifend hat i.d.R. sehr gut funktioniert. Hier kommt man dank sympatischer Kollegen schnell weiter und kann sich jederzeit Informationen beschaffen. Auch Probleme konnten offen und direkt angesprochen werden , dies war z.T. sogar erwünscht.
Hinsichtlich der Kommunikation mit dem Management kann man dies leider nicht behaupten. Insbesondere in der Fehler-Kultur hat hier Avira Nachholbedarf. So werden Entscheidungen oft nicht klar genug erklärt, bzw. Aussagen zur strategischen Entwicklung gar nicht getätigt. Gesicht des Managements ist für unangenehme Themen dann oft das HR-Department.
Sehr abwechslungsreich mit vielen Freiheiten, jedoch auch stark abhängig von der Position. Ich selbst war hierüber sehr glücklich.
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Die Atmosphäre hat in den letzten Jahren massiv gelitten. Zu meinen Anfängen war das Betriebsklima so gut dass man es direkt am Eingang gespürt hat. Die letzten Jahre ging immer mehr die Angst in der Firma rum. Es gab zu viele unvorhergesehene Kündigungen mit direkter Freistellung. Zum Teil absolut überraschend, ohne wirklichen persönlichen Grund oder eine vorherige Abmahnung. Sicher konnte man sich nie sein und wenn die Entscheidung gefallen war dann hat man 10 Minuten um die Firma zu verlassen und weiß das man sie nie wieder betretn wird.
Urlaub wurde immer schnell genehmigt, ich konnte ihn immer zuverlässig nehmen, pünktlich Feierabend war definitiv die Regel.
Was auch immer man sich evtl. erarbeitet hat hat keinen Bestand, alles kann einem jederzeit ohne Begründung weggenommen oder geändert werden. Zieht man nicht mit gibt es eine Änderungskündigung.
War auch mal besser, aber das lag eher an meiner Abteilung. Die wurde schlichtweg zerschlagen. Durch viele Downgrades der Aufgaben sind die meisten von selber gegangen.
es gibt nicht so viel ältere Mitarbeiter in der Firma, prozentual gesehen. Viele ältere Kollegen sind in meiner Zeit ausgetauscht worden. Avira ist eher eine Firma junger Menschen.
Die Vorgesetzten halten nicht zum Team bzw. man schaut immer nur nach oben. Einwände, Verbesserungsvorschläge, Ideen oder Kritik seitens des Teams hatten keinerlei Wert oder Auswirkung auf irgendetwas. Versprechungen wurden nicht eingehalten, selbst wenn sie vor dem ganzen Team getätigt wurden. Auch hier -> das war zumindest in meiner Abteilung so.
Die Firma ist wirklich sehr schön, die Büros sind auf dem aktuellsten Stand, man hat einen wunderschönen Arbeitsplatz der auch verstellbar ist, gute Hardware. Es gibt eine Kantine, eine große Dachterasse und eine Selbstkochküche.
Kommunikation ist schwierig. Was man selbst beizutragen hat ist meist unerwünscht oder hat keinerlei Wirkung auf irgendetwas. Im Grund soll man kritiklos seinen Job machen. Es gibt keine wirklichen Entwicklungsgespräche da immer zu viel Arbeit ist, um sich in irgend einer Art weiterzuentwickeln. Daher gibt es auch keine persönlichen Erfolge. Zumindest war das in meiner Abteilung so. Zeit, die einem zum Selflearning zur Verfügung gestellt wurde konnte kaum in Anspruch genommen werden, obwohl es sich nur um 1 -2 Stunden pro Monat gehandelt hat. Der einzelne Mitarbeiter interessiert niemanden, man hat zu funktionieren und Zahlen zu bringen. Fähigkeiten und Stärken werden weder erkannt noch genutzt.
Lohnerhöhungen sind nicht angedahct solange man nicht in der Firma in eine höhere Position aufsteigt. Es kann sein dass man nach 10 Jahren die Firma mit dem Gehalt verlässt, mit dem man angefangen hat. Das hat mir ein Vorgesetzter wörtlich so gesagt. Endlose Diskussionen, egal wie gut man ist oder wie überzeugend man das begründet, das ist ein ganz giftiges Thema in der Firma. Zumindest in den unteren Reihen
Am Anfang war der Job absolut abwechslungsreich und vielfältig. Die letzten Jahre war es jeden Tag die selbe Suppe, tagein tagaus, alles was mal interessant war wurde einem weggenommen, und wenn nicht war man nie sicher weil das immer passieren konnte. Und das war nicht nur bei mir so sondern fast bei meiner ganzen Abteilung. Jederzeit konnte einem alles wieder entzogen und geändert werden ohne Rücksprache oder vorherige Ankündigung wurde so etwas auch mal direkt vor dem ganzen Team das erste Mal verkündet.
So verdient kununu Geld.