27 von 71 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
27 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ein "junges" internationales Unternehmen mit tollen Zielen (es geht sehr viel um Menschen und Menschlichkeit).
Ich werde fair behandelt und zwar von der Geschäftsleitung bis zu meinem direkten Vorgesetzten.
Ich stehe voll hinter dem Unternehmen und hinter meiner Arbeit ohnehin. Man kann Inkasso nämlich auch toll und fair machen.
Die Arbeitsbelastung ist zwar schon manchmal hoch, aber es wird auch für Ausgleich gesorgt. Man wird nicht zu Überstunden gezwungen und das Arbeitszeitmodell lässt mich auch mein Privates erledigen.
Ich habe noch nicht so viele Weiterbildungen gemacht, aber das ist eher meine Entscheidung. Wir haben eine interne Academy, die viel internes Wissen anbietet, aber auch externe Weiterbildungen werden durchgeführt.
Für die Branche bekomme ich eigentlich ein sehr ordentliches Gehalt. Klar, mehr geht immer ;-)
Das kann ich nicht wirklich beurteilen, höre aber von laufenden Projekten.
Ich fühle mich sehr wohl mit meinen Kollegen.
Es gibt keine Diskrimierung.
Auch zu meinen Vorgesetzten habe ich ein vertrauensvolles Verhältnis. Ich werde gehört und man kümmert sich um mich und meine Anliegen.
Wir haben bald ein tolles neues Büro.
Klar geht im Eifer des Gefechts mal das eine oder andere unter, aber alle sind bemüht, Informationen schnell und umfassend all uns weiter zu geben.
Alles schick :-)
Wir haben klare Vorgaben und dennoch bleibt viel Spielraum für eigene Ideen. Wir werden immer wieder nach unserer Meinung gefragt und die Akten können wir mit viel Freiheit bearbeiten.
Würde ich auspacken was ich wirklich denke hätte keiner mehr was zu lachen.
Obere Ebene dringend austauschen inklusive deren Handlanger.
Jeder kann als nächstes gekündigt werden! Die obere Ebene besteht leider nur noch aus Vitamin B ohne Erfahrung und dazu oftmals frech und unfreundlich. Vertrauen somit absolut gar nicht mehr vorhanden. Kündigungen werden fröhlich verteilt und dazu wird immer versprochen das das ja jetzt die letzten sind... Von wegen, die nächsten sind schon in Vorbereitung! Leute mit Wissen und Erfahrung müssen gehen, klar wirkt sich das dann auch auf die Erfolge aus.
Inkasso halt.
Verbesserte Kernarbeitszeiten und Angebot von Home Office während Corona.
Versprochen wird viel, sogar eine Academy gibt es inzwischen aber die meisten betteln verzweifelt und bekommen nichts. Einige wenige beliebte Mitarbeiter haben definitiv Vorrang.
Es geht, in der Abteilung untereinander vorhanden.
Respektvoller Umgang ist ein Fremdwort. Direkte Vorgesetzte in der Abteilung oftmals gut aber die oberen Ränge gehen gar nicht. Entweder Cholerisch, unverschämt oder unwissend, Erfahrung mit Personal absolute Fehlanzeige.
Hätte man ein gescheites System wäre das sehr hilfreich.
Wichtige Infos werden zurückgehalten und man wird im Regen stehen gelassen. Um was in Erfahrung zu bringen muss man kämpfen.
HAHA
Die Mitarbeiter erfahren viel Wertschätzung und werden gehört. Der Umgang mit der Pandemie durch das Management ist einfach großartig! Da können sich viele was von abgucken!
Manchmal echt viel Arbeit.
Frische, freundliche Atmosphäre, Vorgesetzte, die sich wirklich um jedes Teammitglied kümmern und motivieren
Wer findet Inkasso schon sexy? - Schulden nicht bezahlen ist aber halt auch nicht in Ordnung, besonders nicht für den, der sein Geld nicht bekommt.
Hat eigene Academy, man kann immer fragen und wenn es für den Job gebraucht wird, bekommt man in der Regel auch gute Fortbildungen. Nix zu meckern.
Branchenübliches Gehalt. Toll: Berücksichtigung individueller Wünsche und Notwendigkeiten. Das kann man gar nicht mit Geld bezahlen!
Wir bekommen bald ein neues Gebäude. Was bis jetzt zu sehen ist - kein Vergleich zum jetzigen alten Kasten. Wir freuen uns alle drauf!
Im Vergleich zu allem, was ich sonst kenne - toll! Auch remote wird gut kommuniziert, ich fühle mich gut informiert
Es ist immer alles im Wandel, eine Änderung jagt die nächste; manchmal kann man da kaum mithalten.
Die Branche an sich hat kein gutes Image, wie kann es da ein Unternehmen haben.
Gerade in Zeiten der Pandemie hat sich gezeigt, wie flexible Axactor ist; um seiner selbst willen selbstverständlich - aber auch an jedem Tag in den letzten 12 Monaten um den Mitarbeitern die schwierige Zeit mit HomeOffice und/oder HomeSchooling zu vereinfachen. Ein großes Lob!
Man muss sich selbst drum kümmern und aktiv werden - dann geht Axactor so Einiges mit.
Das Gehalt könnte (wie immer) besser sein - aber ehrlich: Wer behauptet das nicht von sich bei einem Blick auf den monatlichen Kontoauszug ;-)
Es gibt nix zu meckern.
Wie immer kommt es auf die einzelnen Vorgesetzen an und wie immer gibt es Licht und Schatten.
Ich persönlich stehe gerade in vollstem Sonnenlicht.
Das Gebäude ist in die Jahre gekommen, die Einrichtung auch. Für mich ist jedoch der Standort ideal.
Wir werden dieses Jahr umziehen und ich bin gespannt auf die die Kombination "Altes Gebäude - Neue Nutzung".
Die Kommunikation ist besser geworden, die Türen zu den Vorgesetzen sind offen. Es wird nicht mehr nur ein Bereich informiert sondern das gesamte Unternehmen gleichwertig und stetig.
Mehr Frauen als Männer - das sagt schon alles.
Ich werde als Mitarbeiter gehört und ernst genommen. Die Türen aller Führungskräfte sind offen.
Manchmal etwas viel Wechsel - diese hohe Geschwindigkeit muss man schon abkönnen.
Durch den kulturellen Wandel hat sich seit Sommer 2019 so viel getan, wie ich es bei noch keiner anderen Firma erlebt habe. Axactor heute ist geprägt von einer offenen, fröhlichen und fairen Arbeitsatmosphäre. Ich komme jeden Tag gern zur Arbeit. Ich habe tolle Kollegen und Mitarbeiter.
Branchenüblich schlecht (wer mag schon Inkasso?), was das Unternehmen aber echt nicht verdient.
Oftmals Überstunden, weil viele Veränderungen in kurzer Zeit stattfinden müssen. Aber die Arbeit macht Spaß und dann ist das erträglich.
Es gibt eine Axactor Academy. Es werden interne und externe Weiterbildungen angeboten. Was man dann tatsächlich bekommt, hängt vom Einzelfall ab. Insgesamt aber völlig ok.
Branchenüblich
Umweltbewusstsein so lala. Sozialbewusstsein okay. Spendenaktionen der Mitarbeiter wurden schon mal von der Geschäftsführung verdoppelt und wir Mitarbeiter wurden gefragt, welches Projekt wir unterstützen wollen. Die Mehrzahl der Stimmen ging dann an ein Kinderhospiz in Heidelberg.
Auf Teamwork wird viel Wert gelegt. Dass es immer wieder Kollegen gibt, die das anders sehen, das ist halt so. Von der Kultur her stimmt es auf jeden Fall und Ausreißer gibt es überall. Insgesamt gut. Ich fühle mich wohl.
Kein Thema dort - man schätzt den Menschen, das Alter ist eigentlich egal.
Die Vorgesetzten bemühen sich eigentlich alle die Mitarbeiter fair zu behandeln. Vielleicht bin ich nicht immer mit jeder Entscheidung einverstanden, aber die Richtung stimmt absolut. Die meisten Vorgesetzten sind echt nett und hilfsbereit und gehen auf die Mitarbeiter einm wenn es Probleme gibt. Bei Problemen hilft auch die Personalabteilung. Das passt so zur ganzen Kultur bei Axactor.
Derzeit noch ein hässliches altes Gebäude, aber der Umzug in ein neues Gebäude steht noch 2021 an. Darauf freue ich mich. Es gibt kostenfreien Bio-Kaffee und Sprudelautomaten, wo sich jeder kostenfrei bedienen kann. Wasserkocher für Teetrinker, Kühlschränke und Mikro, wenn man sich was mitgebracht hat. Kantine derzeit leider wegen Corona zu. Das gemeinsame Essen auf der Sonnenterrasse war immer schön. Ab und an gab es (vor Corona) After-Work-Parties mit DJ, etwas zu essen und zu trinken. Das war cool und soll wieder kommen.
Die obere Führungsetage informiert endlich auch die Mitarbeiter. Natürlich wünscht man sich ab und zu noch mehr Infos, aber es ist wirklich ok.
Gibt's nix zu meckern.
Viel Projektarbeit durch die vielen Umstellungen. Das ist anstrengend, macht aber auch Spaß. Toll, wenn man mitgestalten kann.
Viel Gängelung durch eine eingebaute Zwischenebene. Kontrolle vor Wachstum? Man hat zwar noch nichts erreicht, aber das zumindest regelmässig dokumentiert.
Die Eigenwahrnehmung ist gut. Die Geschäftspartner waren auch zufrieden. Ansonsten Inkasso, da gibt es immer Abzüge in der B - Note
Wurscht egal, ........Da gibt es auch gerne noch einmal ein überflüssiges Stelldichein wenn danach noch längere Reisetätigkeit ansteht. Der Dumme bist ja Du ....!!
Hängt leider viel von der Präsenz vor Ort ab. Da werden dann auch schon mal Leute befördert, die noch Entwicklungszeit benötigt hätten
Da gibt es sicherlich Luft nach oben
nicht wirklich
Mal so........mal so. Es gibt auch vernüftige Leute, die den Laden am laufen halten.
Das Team um das Management der vorherigen Firmenleitung versteht bzw. verstand das Geschäft und auch die unliebsamen Notwendigkeiten. Die Führungsebene "Vertrieb" bestand aus Selbstdarstellern ohne zielführenden Auftrag! Aber mit hoher "Wicht"igkeit ...
Nunja, die Räumlichkeiten strahlen wenig Charme aus. Die Geschäftsführerin war mit Engagement und Einsatz dabei. Eiswagen im Sommer war immer klasse
Wenn man zu den Bevorzugten gehört.
Ist halt Inkasso ............
Es kommt immer auf die Menschen um einen herum an. Negativ gestimmte Mitarbeiter verstärken das Negative und umgekehrt. Bei Axactor ist nicht alles immer grün, aber die Mitarbeiter halten zusammen, helfen und sind kollegial zueinander. Es kommt darauf an, was jeder aus dem macht, was sie/er vorfindet!
Wen man von Inkasso redet, sind damit immer negative Assoziationen verbunden. Wie kann das Image einer Firma, die Forderungen eintreibt (Dienstleistung) zu einer herstellenden Firma (z.B. Daimler und schicke Autos) verglichen werden? Die Frage beantwortet sich damit von selbst und dafür kann keiner etwas.
Es gibt Kernarbeitszeit für Angestellte, die so geregelt ist, dass sowohl Langschläfer und Frühaufsteher auf ihre Kosten kommen. Für Führungskräfte gilt wie üblich Vertrauensarbeitszeit. Hat man Überstunden aufgebaut, ist es kein Problm sich mal einen halben Tag nach kurzer Rücksprache frei zu nehmen.
Fortbildungen müssen beantragt werden. Die Mitarbeiter müssen proaktiv sein. Ein generelles Fortbildungsangebot für alle gibt es nicht, dafür aber ein spezifisches. Beantragter Bedarf wurde bisher nie abgelehnt.
Vergleiche müssen immer in der eigenen Peer Group erfolgen. In der Inkassobranche gehört Axactor zu den Unternehmen, die durchschnittlich bis überdurchschnittlich bezahlen.
Der passt. Siehe auch meine Anmerkungen zur Arbeitsatmosphäre. Die beiden Hausmeister sind top und helfen wo sie können. Die Personalabteilung ist immer für einen da und tut, was sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten kann.
Nichts zu bemängeln. Im Gegenteil, die Älteren zeigen, dass in diesem Unternehmen auch positive Punkte vorhanden sind, sonst wären sie wohl nicht so lange im Unternehmen verblieben.
In Bezug auf meinen Vorgesetzten so wie es sein soll. Klare, kurze und präzise Kommunikation nach Vorlage der Fakten bzw. Eruierung der Lage. Keiner braucht ein langes Gerede, wo man am Schluss nicht weiß, was man genau machen soll.
Saubere Büros, sehr gute Kühldecke im Sommer mit individueller Einstellungsoption, Kaffeeküche auf jedem Stockwerk. Das Gebäude ist aus den 80er Jahren, aber gut in Schuss.
Gut, auch wenn es leichtes Verbesserungspotential gibt. Ich habe aber schon ganz andere Unternehmen erlebt, wo die Kommunikation des Management nach unten ganz anders verlief. Daher Note 2+
Mehr Frauen als Männer, aber keinerlei geschlechterspezifische Bevorzugung
Die Arbeitsthemen verändern sich automatisch, da es ein Konzern ist, wo neue Themen aufkommen und andere in zunehmend in den Hintergrund treten
Positiv: wir durften alle recht früh ins Home-Office, die IT wurde von Axactor innerhalb ein/zwei Wochen hochgezogen und funktioniert tadellos. Es wird flexibel gehandhabt, wann wir zurückkommen wollen. Je nach persönliche Situation und Umfeld zu Hause.
Vertrauen ins höhere Management nicht vorhanden. Konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge wurden lange nicht gehört. Teilweise hat man den Eindruck fachlich haben Führungskräfte von der Produktion bzw. der Arbeit ihrer "Untertanen" keine Ahnung. Es wird irgendetwas entschieden ohne tieferes Hintergrundwissen. Probleme, z.B. IT, Betriebsmittel, wurden langezeit totgeschwiegen, verbastelt und nicht beachtet. Wünsche von Mitarbeitern (z.B. seit langem fällige Teppichreinigung, Lärmschutz) wurden nicht ernst genommen, trotz zahlreicher Allergiker.
Obwohl man positiv betonen muss, dass seit dem neuem GF alles etwas besser läuft.
Inkasso halt... aber wohl besser als die Konkurrenz...
Hat sich in letzter Zeit wirklich verbessert, Gleitzeit, Kernarbeitszeit wurde runtergesetzt. Flexibilität beim Arbeitgeber auf jeden Fall vorhanden für private Termine. Leider sind einige Kollegen hoffnungslos überlastet während andere wochenlang Däumchen drehen. Ungleiche Verteilung der Arbeit.
Quasi nicht vorhanden. Lehrgänge der hauseigenen Akademy enden meist im lächerlichen Fragen stellen. Letztendlich auch keine fachliche Weiterbildung, sondern es wird lediglich erzählt wie ein bestimmer Workflow arbeitet bzw. Weitergabe hausinternen Wissens.
In höhere Positionen aufsteigen so nicht möglich, es wird von außen besetzt ohne Ausschreibung bzw. Bekanntgabe einer freien Position. Schon ewig dazugehörende Kollegen mit Potential werden nicht berücksichtigt bzw. gefördert.
Wer sich gut verkaufen kann, verdient auch gut (~3500 € brutto in der Produktion). Keine Entlohnung von Mehrarbeit, Engagement oder Projekten. Jedoch leider viele Kollegen in gleicher Abteilung die lediglich überleben können mit ihrem Gehalt und Nebenjobs ausüben müssen.
Bonus einmal jährlich abhängig von EBITDA und persönlichen Zielen, welche aber für alle in der Abteilung gelten.
Auf Wunsch nach Gehaltsverhandlung wird nicht oder nur nach ständigem Erinnern eingegangen, aber quasi keine Gehaltsentwicklung vorhanden. Man krebst ewig auf seinem Einstiegsgehalt rum. Kein Inflationsausgleich.
Nicht vorhanden, Aktionsschreiben werden im fünfstelligen Bereich an einem Tag versandt. Fraglich, ob sich das Porto lohnt. Erste Anfänge mit den Schuldnern per E-Mail zu kommunizieren.
Es ist Grüppchenbildung zu beobachten. Trotz allem ist der Zusammenhalt ok. Aber man hat als Neue/r oft das Gefühl man wäre Konkurrenz, was dann wieder in mangelnder Kommunikation und Information endet.
Es werden auch ältere Personen angestellt. Kollegen, die schon lange dabei sind, werden geschätzt. Altersteilzeit wird angeboten.
Es kommen kaum Infos von oben. Meist verspätet oder auf Nachfrage. Um wichtige arbeitsspezifische Anliegen seitens der Angestellten wird sich selten sofort gekümmert. Besprechungstermine werden versprochen und dann unter den Tisch fallen gelassen. Mitarbeiter werden in Entscheidungen selten mit eingezogen.
ist ok, Klimaanlage ist vorhanden, kostenloses Wasser, Kaffe, Fenster lassen sich im Sommer abdunkeln. Bildschirme könnten entsprechend unserer Arbeit größer sein. Großraumbüro mit entsprechendem Lärmpegel an 2/4er-Tischen.
Kommuniziert wird das wenigste, vieles auch unklar bzw undeutlich. Vieles bekommt man nicht mit, wenn man nicht aktiv hinter Informationen her ist. Im Team werden teilweise von einigen Mitarbeitern wichtige Infos zur Bearbeitung auch nur auf Nachfragen und Bohren preisgegeben.
Ist man ein stillerer Kollege hat man so das nachsehen, da man natürlich nicht stündlich bei den "wichtigen" Kaffemeetings dabei ist.
Mehr Frauen in guten Positionen. Vlt. liegts an der Branche... keine Diskriminierungsfälle bekannt.
Inkasso halt... Bearbeitung nach Vorgaben ohne viel selbst denken zu müssen bzw. auf Einzelfälle Rücksicht zu nehmen.
Man arbeitet in einer Atmosphäre der Angst
Call-Center + Inkasso = sehr, sehr schlechtes Image
Man kann auch sagen: Geldeintreiber am Telefon
Im internen Call-Center heißt es maximale Flexibilität. Gemischte Arbeitszeiten von Mo bis Fr 8 bis 21 Uhr. Sa 9 bis 18 Uhr.
Kaum bis keine Möglichkeit aus dem Call-Center raus zu kommen in die reine Sachbearbeitung
Im Call-Center das geringste Gehalt
Im Sommer werden Fenster für Stunden aufgemacht, nachdem man den Raum über Stunden abgekühlt hat.
Cliquenbildung, viel Missgunst
Öffentliche Demütigungen, man wird behandelt wie ein Kind, kein Vertrauen in die Kollegen, usw.
Klimaanlage oft defekt
Frauen werden bevorzugt
Schuldner anrufen und zum Zahlen bewegen.
Schlecht! Vertrauen ins höhere Management ist nahezu flächendeckend nicht vorhanden. Entscheidungen kommen von oben herab und sind nahezu ausnahmslos realitätsfremd (hinsichtlich der tatsächlichen Bearbeitunsproblematiken). Es erwies sich nicht nur einmal, dass diese Managementebene nicht die geringste Ahnung hat, welche Probleme in der Produktion/im Unternehmen allgemein vorliegen. Wünsche einfachster Art (wie eine seit Jahren überfällige Teppichreinigung) werden ignoriert und "ausgesessen". IT und Betriebsmittel bieten keine zeitgemäße Bearbeitungsmöglichkeiten. "Vertrauen" als Leitlinie der inneren Kultur zu den Mitarbeitern ist nur eine Farce, an Vereinbarungen kann man sich immer mal wieder nicht erinnern; Mitarbeiter werden durch höhere Manager*innen z.T. diskriminiert und vor anderen Vorgesetzten vorgeführt; high potenzial wird verloren .... wer nicht von der Firma gekündigt wurde, verlässt mittlerweile fluchtartig selbst das Unternehmen; wer selbst kündigt hat ein ganz schweres Los gezogen, denn einige Manager nehmen das höchstpersönlich und kreieren fast schon ein Feindbild gegen diese Personen (gemäß eines Verräters an der Kollegialität)
Inkasso halt .... wobei die Firma als Teil des Axactor-Konzerns ein deutlich besseres Image als der Branchendurchschnitt genießt.
Mittel. Es gibt gute und schlechte Phasen. Im Mittel versucht man durch Firmenfeiern für überbelastende Zeiten einen Ausgleich zu schaffen. Wünschenswert wäre jedoch wenn man mit dem Wunsch auf Entlastung auf Vorgesetze zukommt (weil man bereits vier Kollegen vertritt) ernst genommen wird und nicht noch weitere Projekte zugeteilt bekommt.
Karriere inexistent. Führenungskräfte werden meist extern eingekauft, eine Karriere von "unten nach oben" existiert nicht. Es scheint, als wechseln Führungskräfte ausschließlich innerhalb der Branche. Weiterbildungen finden oft intern statt und bieten leidern nur den internen Wissenstand wieder, der selbstredend hierdurch stagniert und nicht wachsen kann.
Nach interner Umstrukturierung sind zudem noch weniger Karrieremöglichkeiten gegeben. Zur Besetzung ausstehender Posten wurde keine Möglichkeit für die "Basis" eingeräumt, sich auf diese Posten zu bewerben.
Vereinbarungen werden vergessen; auf Gehaltsbesprechungswünsche wartet man monatelang, auf eine Antwort dann nochmal; Gehalt entwickelt sich nicht mit der Inflation und stagniert jahrelang. Können, Engagement, Aufopferung werden nicht honoriert, vielmehr wird gut bezahlt, wer sich gut verkaufen kann. Sozialleistungen ausbaufähig, wenn auch das Unternehmen dieses Manko erkannt hat und hieran arbeitet!
Grottig! Es werden unmengen Sonderschreiben versandt, deren wirtschaftlichen Erfolgschancen fragwürdig sind. Es sollte dringend die digitale Bestandsbearbeitung ausgebaut werden.
Zwar mag das jeder unterschiedlich beurteilen, doch im Groben und Ganzen fand ich den Zusammenhalt sehr gut. Dies hatte allem voran zwingend notwendige Gründe, da Wissen nicht flächendeckend gleich vermittelt wird, Informationen nur spärlich gesäht werden und oftmals relvante Informationen nur bei weinigen Kollegen gelandet sind. Ohne Vernetzung sahen sich viele Kollegen schlicht aufgeschmissen.
Ältere Kollegen werden geschätzt und sind wie eingangs erwähnt gerade für die jüngeren Kollegen sehr wichtiger Bestandteil. Auf Altersteilzeitwünsche wird eingegangen, auch lange/ofte Krankheitszeiten führten soweit ich das mitbekam nicht zu einer raschen Kündigung!
Sehr negativ. Die Führungsebene lässt stark zu wünschen übrig, und sollte statt Lippenbekenntnissen klare Worte finden.
Jedoch möchte ich über alle Maßen das untere Management lobend erwähnen! Diese Menschen interessierten sich für ihre Mitarbeiter wirklich, waren jederzeit ansprechbar für Lob und Kritik und haben zum Teil alles gegeben um das Management mehr und besser mit den Mitarbeitenden zu verbinden. Es bestätigte sich oft der Eindruck, dass gerade diese Personen die negative Stimmung im Kollegium begegnen konnten.
Siehe oben.
Grundsätzlich hinnehmbar. Problematisch war und ist die vielfach erwähnte Facebooklösung zur Kommunikation teils relevanter Daten. Diese Applikation frisst nicht nur unnötig Zeit oder erschwert das Finden wichtiger Informationen durch Missbrauch für private Bilder /Posts. Auch die teils alten Hierarchiegefällte sorgen für viel Informationsverlust bis zur Basis. Auf Teamebene funktioniert dies jedoch um Längen besser. Allgemein wird jedoch im Unternehmen viel Raum für unnötige Kommunikation oder Lippenbekenntnisse verschwendet, anstatt klare Kommunikation zu betreiben. Negative Aspekte werden scheinweise positiviert oder "ignoriert", anstatt dazu zu stehen und in klaren Worten zu kommunizieren.
Mir sind keine Diskrimminierungsfälle bekannt.
Wie es immer im Arbeitsleben ist, mal spannendere, mal weniger spannende Aufgaben.
So verdient kununu Geld.