Führungskräfte: Macht und keine Verantwortung
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die Vision und die Ziele der Vorstände. Beide haben richtig etwas drauf und ihre Worte decken sich mit meinen Gedanken. DNA2035 ist super spannend und die Sätze der Kampagne sprechen mich sehr an.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
An der Basis ist nicht das drin was im Management drauf steht. Die Führungskräfte haben alle Macht, sich nicht weiter zu entwickeln und nix verändern zu müssen.
Verbesserungsvorschläge
Auch mal die Perspektive der Mitarbeiter*innen anhören, vor allem in der Probezeit. Prozessorientiertes Denken einführen und die Strukturen anpassen, vor allem bei den Netzen.
Arbeitsatmosphäre
Wer seine Aufgaben macht und nicht weiter denkt, ist hier gut aufgehoben und wird akzeptiert.
Work-Life-Balance
Außer der Belastung durch die zwischenmenschlichen Defizite der Führungskräfte, stimmt hier alles.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Umwelt ja, Sozial nein. 10 Punkte fürs Diversity Management.
Kollegenzusammenhalt
Nur die teamübergreifenden Führungskräfte sind ein Team, im eigentlichen Team ist jeder auf sich alleine gestellt.
Vorgesetztenverhalten
Sie setzen Macht ein und übernehmen keine Verantwortung für ihr eigenes Verhalten. Auch die neue geteilte Führung ändert daran nix. Sie verhalten sich wie normale Leitungskräfte, die das Sagen haben und die Mitarbeiter*innen haben ihre Aufgaben auszuführen und sich ansonsten rauß zu halten. Wenn man gute Ideen und Gedanken einbringt, wird einem vorgeworfen, man würde sie bloß stellen und sich für die Einzige halten, die eine Ahnung hat. Erwidert man sachlich, dass man nur seine Gedanken geäußert hat und die Verantwortung für die Gefühle der Führungskräfte nicht übernehmen kann, wird man als nicht kritikfähig beim Betriebsrat gemeldet. Natürlich erfährt man erst auf Nachfrage, auf welcher Grundlage diese Aussage basierte, denn Feedback oder Austausch in oder unmittelbar nach den entsprechenden Situationen findet nicht statt. Die People Lead unterstützte mich als Mitarbeiter*innen nicht, sie nahm das Gesagte auch gar nicht an. Erst als es zu spät war bekam ich das Feedback ich sei überheblich und den o.g. Vorwurf. Zeitgleich war keine der Führungskräfte bereit oder in der Lage sich auf ein zwischenmenschliches Gespräch auf Augenhöhe einzulassen.
Kommunikation
Führungskräfte reden nicht mit einem sondern übern einen. Es wird erwartet, dass man alles richtig macht, ohne zu wissen was von einem erwartet wird. Engagierte und interessierte Beteiligungen an Workshops sowie Austausch- und Kennlerntreffs werden von Führungskräften als überhebliches Verhalten bewertet. Auf die geforderte Offenheit & ehrliche Kommunikation wird nicht eingegangen, es gibt keine Möglichkeit der Ausgrenzung zu entgehen und Beziehung oder Austausch herzustellen. Entspricht man als Neue Mitarbeiterin nicht dem unbekannten "Normal", wird man nicht akzeptiert. Im Gegensatz dazu wird offensichtliches Mobbing im gesamten Team toleriert und der Betroffene wird damit komplett alleine gelassen.
Gleichberechtigung
Führungskräfte stehen über den Mitarbeiter*innen und verhalten sich elitär.
Interessante Aufgaben
Der Job hat Spaß gemacht und war sehr interessant.


