Basierend auf von Mitarbeiter:innen seit November 2025. Alle Informationen findest du hier.
Zuletzt aktualisiert am 31.10.2026
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erhält eine negative Gesamtbewertung. Besonders das Vorgesetztenverhalten zieht die Bewertung nach unten: Viele Rezensionen beschreiben Führungskräfte als abweisend und passiv, die mit einer „Wir können nichts machen"-Haltung reagieren. Gleichzeitig loben einige Bewertungen einzelne Vorgesetzte als fachlich kompetent und unterstützend – die Erfahrungen fallen je nach Abteilung stark auseinander. Ähnlich gespalten zeigt sich das Bild beim Kollegenzusammenhalt: Während manche Kolleg:innen als Stütze im Arbeitsalltag erlebt werden, berichten andere von Eigennutz und mangelndem Vertrauen im Team.
Die interne Kommunikation gilt als strukturell defizitär – abteilungsübergreifende Abstimmung scheitert häufig, relevante Informationen erreichen Betroffene oft zu spät oder gar nich...
Zusammenfassung nach Kategorie
Das Vorgesetztenverhalten beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird von Mitarbeiter:innen überwiegend kritisch bewertet. Besonders häufig beklagen Bewertungen, dass Führungskräfte kaum ansprechbar sind, Probleme ignorieren und eine passive Haltung nach dem Motto „Wir können nichts machen" verbreiten. Einige Rezensionen beschreiben fehlende Kommunikation sowie mangelndes Interesse an befristet Beschäftigten, während wenige Stimmen den Führungsstil als freundlich oder vorbildlich einschätzen.
Darüber hinaus zeigen sich deutliche Unterschiede je nach Abteilung und Person: Während einige Vorgesetzte fachlich und organisatorisch unterstützen, fehlt es anderen an Feedback und Präsenz. Diese Inkonsistenz zieht sich durch viele Bewertungen, da frühere Führungskräfte teils als deutlich problematischer erlebt wurden als aktuelle. Insgesamt überwiegt jedoch der Eindruck, dass Vorgesetzte zu wenig Einfluss ausüben oder ausüben wollen, um die Arbeitsbedingungen ihrer Teams spürbar zu verbessern.
Die Kommunikation beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird von Mitarbeiter:innen kritisch bewertet. Besonders der abteilungsübergreifende Informationsfluss gilt als mangelhaft: Wichtige Informationen kommen zu spät oder gar nicht an, und betroffene Personen erfahren relevante Entscheidungen häufig als Letzte. Einige Bewertungen beschreiben zudem fehlende Transparenz seitens der Personalabteilung und desinteressierte Vorgesetzte, die Mitarbeiter:innen im Unklaren lassen. Außerdem bemängeln einige Rezensent:innen, dass Informationen als Machtinstrument eingesetzt werden und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit an strukturellen Defiziten scheitert, was zu Doppelarbeit und vermeidbaren Verzögerungen führt. Auf Teamebene fällt die Einschätzung dagegen etwas positiver aus, und wenige Bewertungen beschreiben die Kommunikationsqualität als gut oder reibungslos. Diese positiven Stimmen bleiben jedoch in der Minderheit gegenüber der deutlich kritischeren Mehrheitsmeinung.
Die Bewertungen zum Kollegenzusammenhalt beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zeichnen ein gemischtes Bild. Einige Nutzer:innen beschreiben das Verhältnis zu ihren Kolleg:innen als familiär, verlässlich und motivierend – für manche war das Team sogar der Hauptgrund, den Job nicht vorzeitig aufzugeben. Innerhalb einzelner Organisationseinheiten empfinden Nutzer:innen den Zusammenhalt als stark, wenngleich dieser eher aus geteilten Schwierigkeiten entstehe als aus aktiver Förderung.
Dem gegenüber stehen deutlich kritischere Stimmen: Einige Bewertungen berichten von Konkurrenzdenken, Rivalitäten und einem ausgeprägten Machtstreben unter Kolleg:innen. Besonders negativ fällt auf, dass gegenseitiges Vertrauen fehle – Fragen würden als persönliche Angriffe gewertet, Verantwortung werde bei Problemen abgewälzt und ehrliche Kolleg:innen seien kaum zu finden. Zudem bemängeln wenige Nutzer:innen, dass der Zusammenhalt von oben nicht aktiv gefördert werde und damit weitgehend dem Zufall überlassen bleibe.
Die Arbeitsatmosphäre beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wird von vielen Nutzer:innen kritisch bewertet. Besonders die ausgeprägte Hierarchie sticht hervor: Einige Bewertungen beschreiben eine Struktur, in der Entscheidungen von oben nach unten durchgereicht werden, ohne Raum für Eigeninitiative oder Veränderungsbereitschaft. Zudem empfinden einige Mitarbeiter:innen das Arbeitsumfeld als wenig kollegial und beklagen ein Klima, in dem Vorgesetzte Günstlinge bevorzugen.
Der Einfluss der Führungskräfte auf das Betriebsklima wird ebenfalls negativ wahrgenommen. Einige Bewertungen kritisieren, dass Führungskräfte fachliche Kompetenz vermissen lassen und primär auf Gehorsam setzen. Gleichzeitig berichten wenige Nutzer:innen von Klatsch und gedrückter Stimmung. Zwar gibt es einzelne positive Stimmen, die die Atmosphäre auf Abteilungsebene als angenehm bezeichnen, doch wird dieses Empfinden laut einiger Bewertungen durch übergeordnete Strukturen des Amtes regelmäßig getrübt.
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