Seit Betriebsübergang auf BAWAG nur noch Horror für die Mitarbeiter - Sozialplan, Entlassungen, Einsparungen, Geiz
Gut am Arbeitgeber finde ich
Modernes Büro und gute Hardware, Sauber, schöne Küchen, Bistro im Gebäude, nett und freundliches miteinander, kleine aber rein betrieblich bezahlte Altersvorsorge
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Antwort des AG:
Informations und Austauschformate nennen Sie es aber letztendlich ist es das was ich beschrieben habe. Von ganz oben beschlossene Änderungen werden eiskalt mitgeteilt und das wars. Ein Austauschformat sollte im besten Fall vorher stattfinden und Gedanken und Einwände der Mitarbeiter mitnehmen das passiert aber überhaupt nicht sondern siehe Punkt Kommunikation.
Gemeinsame Gespräche nennen Sie es aber letztendlich bedeutet es nur Abfindungsangebot und wenn die Mitarbeiter dies nicht annehmen Kündigungen und das innerhalb der ersten Monate nach Betriebsübergang... wohlgemerkt nach dem Versprechen das alle Mitarbeiter eine Aufgabe und Arbeit haben werden. Das Vertrauen ist leider komplett weg, daher verlassen auch viele Mitarbeiter das Boot freiwillig und für den Agent Bereich sucht man händeringend, es werden jetzt sogar große Mitarbeiter werben Mitarbeiter Programme gefahren mit einem hohen Bonus für den werbenden Mitarbeiter, aber ich persönlich könnte absolut keinem Bekannten oder Freund diesen Arbeitgeber oder die Arbeit hier empfehlen und ein reines Gewissen haben sondern im Gegenteil, eher würde ich empfehlen einen großen Bogen zu machen.
Vorschlag bzgl Gehalt mitgenommen: als Rückmeldung kommt dann "wende dich an deine Führungskraft" damit diese dann die Forderung letztendlich mit Gründen des neuen Eigners und vielen Änderungen ablehnt soviel dazu.
Wenn ihr meine Anregungen zum Gehalt ernst genommen habt dann erhöht die Agent Gehälter allgemein um eine zweistellige % Zahl da die individuellen Anpassungen weggefallen sind und die auch noch vieles gestrichen habt, wie die Tickets, die auch einen Wert von über knapp 2000 € im Jahr haben.
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Kein richtiges Gehaltsystem, zu wenig Gehalt für niedrige Positionen, unsichere Zukunft, mehr und mehr Belastung, Kommunikation ungenügend bzgl Unternehmen und weitere Pläne.
Benefits fallen nach und nach weg z.b die acht Tickets für die Barclays Arena, die man in der Saison hatte, sollten Minimum bis 2027 weitergehen. Aber sind jetzt von heute auf morgen im Dezember 25 eingestellt worden.
Von oben herab beschlossene Entscheidungen und man steht jedes Mal vor den Tatsachen ohne etwas mitreden zu können oder vorher gefragt zu werden. Toxische, Umgebung und miteinander haben sich leider entwickelt.
Verbesserungsvorschläge
Offenere Kommunikation, mitteilen Wie es wirklich weitergeht. Die Mitarbeiter beteiligen und auch involvieren in Entscheidungsfindungen.
Mehr Respekt für Schwerbehinderte. Individuelle gehaltsanpassungen nachholen. Seit zwei Jahren bekommen die Mitarbeiter keine gehaltserhöhung mehr, auch nach den ganzen neuen Aufgaben nicht was eigentlich selbstverständlich ist. Die us Mentalität bitte weglassen.
Wenn der Bonus und Tickets wegfällt, komplett ausgleichen und nicht mit irgendwelchen billigen aktienprogrammen die der Firma nutzen ersetzen. Die Mitarbeiter nicht alle immer im Unwissen lassen. Seit dem Betriebsübergang läuft es wirklich nur in dieser Tour weiter.
Arbeitsatmosphäre
Ab 2026 gibt es nur noch zweieinhalb Homeoffice Tage pro Woche anstatt 4 wie 2025. Also muss man 10 mal im Monat ins Büro kommen. Diese Entscheidung wurde aus Österreich getroffen, es hieß laut BR wohl entweder macht ihr mit oder wir streichen homeoffice komplett. So ist die neue Kultur, die jetzt in Hamburg eingezogen ist.
Es wird gespart wo man nur kann. Die Mitarbeiterbenefits mit den 8 Barclays Arena Tickets pro Saison sollten bis 2027 mindestens weitergehen. Allerdings wurde von heute auf morgen gesagt, dass im Dezember der letzte Monat ist und danach Schluss. Es fand kein Ausgleich statt
Ein paar Wochen nach Übergang 02/25 versprach man das jeder einen Job haben wird nur auf Änderungen eingestellt werden muss und dann von einen Tag auf den anderen gibt es einen Sozialplan und es werden viele Mitarbeiter gehen. Das schlimme hierbei es ist noch nicht Mal klar wer gehen muss und das soll auch in Wellen erfolgen sodass nun 1-2 Jahre Unsicherheit und Unklarheit herrschen wird. Eine miserable Arbeitsatmosphäre die dort herrscht. Und das noch schlimmere ist, wenn man keine Lust auf solch eine Kultur hat kann man nicht freiwillig dem Sozialplan sich anschließen. Horror Pur!
Image
Laut Internetrezensionen seitens Kunden extrem schlecht. Auch wirkt der Wechsel zur neuen Marke easybank extrem billig. Barclays hatte einen großen Namen und ein standing. Die BAWAG ist einfach nur als Heuschrecke bekannt welche Firmen aufkauft und sie extrem ausdünnt sozialpläne erstellt und Mitarbeiter gehen müssen. Sie sind extrem kostenorientiert und effektiv, in allem aber nicht in der menschlichen Führung das merken die Kunden sowie auch die Mitarbeiter.
Work-Life-Balance
Mit viel Home Office Möglichkeiten zurzeit gut aber ab dem neuen Jahr soll man 10 Tage im Monat rein anstatt vorher nur 4. Leider auch keine Gleitzeitmöglichkeit für die Agents, es müssen Pläne lange vorher abgegeben werden. Urlaub kann man nicht so spontan nehmen bzw wird es immer als unmöglich abgewiesen. Es wurde auch viel Urlaub gestrichen den man eingereicht hatte für das Gesamtjahr zb Brückentage bekommt man fast nie.
Karriere/Weiterbildung
Nichts angeboten bekommen und gesehen das es da nicht viel gibt. Als Agent kann man sich kaum bei hochwertigen Stellen bewerben da die Anforderungen immer ellenlang sind. Es wird nach meinem Gefühl zwischen Agents und den anderen Jobs eine klare Trennlinie gezogen.... Das höchste was man dann gefühlt erreichen kann ist der Teamleiter eines Agent Teams zu werden.... Es wirkt so als wären diese Bereiche strikt getrennt und man kommt sich vor wie in einem Dienstleister für die eigentliche Firma.
Da jetzt Entlassungen folgen heisst es gibt einen Riesenumbau. Keinerlei Mitarbeiter werden gesucht. Vieles wird nach Wien übertragen. Jede Woche sieht man Mitarbeiter nicht mehr in die man jahrelang gesehen hat, weil sie gegangen sind oder mussten. Und das alles stiller und heimlich. Wer sich hier einen Karriere oder große Weiterbildung erhofft. Der ist leider auch falsch.
Kollegenzusammenhalt
In Hamburg war es immer ganz gut und respektvoll untereinander. Wir helfen einander. Aber mittlerweile weht ein anderer Wind von oben. Auch da ist es unsicher, manche kommen nicht gut damit klar. Und man arbeitet nun mehr gegeneinander.
Umgang mit älteren Kollegen
Hier herrscht eine Gleichbehandlung, traurigerweise sind viele ältere Kollegen die lange dabei waren eiskalt gegangen worden. Keine Wertschätzung. Bei älteren Kollegen die Schwerbehinderungen haben hieß es übrigens auch eiskalt kommt jetzt auch 2,5 Tage ins Büro ohne Rücksicht auf irgendetwas.
Vorgesetztenverhalten
Sind leider auch nur Nachrichtenweiterleiter ohne wirkliche Entscheidungsbefugnis. Nett respektvoll dennoch nicht wirklich hilfreich. Übrigens ist das nett und respektvoll nach dem Übergang nicht mehr so präsent. Leider.
Die Teamleiter sind auch auf ihre eigenen Vorteile bedacht und werden seit Übergang auch mit vielen neuen Aufgaben belastet und überlastet. Leider bekommt man das als Mitarbeiter auch zu spüren.
Arbeitsbedingungen
Haben eine Gute Ausstattung und schöne neue Büros und Küchen vorhanden. Leider.
Aber leider extrem laute Großraumbüros, mit sehr moderner Ausstattung. Jeder hat seinen eigenen Laptop und es sind riesen curved Displays und moderne Meeting Räume vorhanden. Dennoch sind die Räume viel zu laut. Und auch sehr wuselig für Menschen mit auditiven oder visuellen Problemen kann das eine extreme Belastung werden da man auch keine einzelbüros bekommt auch wenn man Schwerbehinderung hat wird das abgelehnt. Laut BR meeting hieß es das schwerbehinderte das Problem des Staates wären nicht der Firma und dass dieser sich um diese kümmern wollt. Diese Kultur ist dort eingezogen leider diese Kultur ist dort eingezogen. Leider
Kommunikation
Absolute Katastrophe, keine geradlinige Kommunikation an die Mitarbeiter, keine Strategiemitteilung, keine wirkliche Aussicht auf Zukunftspläne, Viele Mitarbeiter in mittleren Positionen haben Angst um Ihre Stelle, in Agent Positionen weiß man auch nicht wie es weitergehen soll. Der Verkauf wurde sehr sehr spät mitgeteilt alle Kollegen waren schockiert über soviel Geheimniskrämerei. Man muss es sich vorstellen als würden Politiker mit einem kommunizieren, nach Rückfragen ist man genauso schlau wie vorher und 2 Wochen später gibt es dann die schlechten Nachrichten für alle.
Und genau wie oben beschrieben ist es gekommen. Alles super alles gut jeder wird Arbeit haben und dann morgens alle ins Meeting und Verkündung von Sozialplan und Entlassungen aber nicht genau wer was wann. Die Kommunikation ist halt so wie wenn eine Heuschrecke eine Firma kauft die Menschen dort als Zahlen betrachtet und dann mit diesen Zahlen rumspielt.
Gehalt/Benefits
Als Agent für Hamburg zu wenig. Leider gab es das letzte Jahr auch keine individuellen Anpassungen oder Erhöhungen beim Gehalt trotz der massiven Inflation und den Lebenshaltungskosten in Hamburg. Für einen Agent reicht es gerade so zum überleben aus aber große Sprünge sind nicht drin. Einmal im Jahr gab es bislang einen netten Bonus welcher ca 12-25% des Jahresgehaltes betragen kann und für viele Agents sehr wichtig ist dieser wird anhand der jahresbewertung ausgezahlt. Dieses Jahr gibt es anscheinend viele schlechte Bewertungen und dementsprechend Beschwerden dagegen. Genau ein Jahr nach Übergang wurde nun mitgeteilt, dass viele incentives, vor allem der Bonus wegfallen der Bonus die Tickets. Dann die Sonderzahlungen, die man erhalten hat sollen alle weg und durch irgendwelche Aktien programme, die man sich mit der Rente auszahlen lassen kann, ausgetauscht werden. Typisch amerikanische Kultur, keine wertschätzung, sondern den Mitarbeiter abhängig machen von der Firma. Auch dieses Jahr vom gehaltserhöhung gibt es kein Wort, obwohl so viele neue Aufgaben hinzugekommen sind.
Gleichberechtigung
Soweit sehe ich nichts falsches aber aus meiner Sicht sehe ich wahrscheinlich auch nur 10% des Eisbergs
Interessante Aufgaben
Aufgaben die man hat als Agent sind sehr monoton und oftmals wird man dann für das gleiche eingesetzt was man halt kann. Am telefon hat man die meiste Abwechslung wenn man mit den Kunden spricht. Es kommen nur ständig neue Aufgaben hinzu. Man soll nun komplett andere Bereiche mit bearbeiten von einem Tag auf den anderen nach einem kurzen Training und ist anstatt Kundenservice auch noch Sicherheitsmitarbeiter danach Mitarbeiter für das Mahnwesen etc. Man soll am besten alles können aber vom Gehalt ändert sich nichts. Gehaltliche Anpassung oder Erhöhung ist Fehlanzeige das berichten auch viele andere Kollegen welche aufgrund der Reorganisation neue Aufgaben übernehmen aber beim Gehalt gibt es nichts außer Stiller. Mittlerweile überwiegend Telefonie und sehr sprunghaft stressig und belastend durch ständige Neuerungen und Mehraufgaben die einen nebensächlich mitgeteilt werden.
Entwickelt sich in eine Richtung Callcenter wo die Mitarbeiter alle Aufgaben machen sollen und 8 Std mit dem Headset rumsitzen werden und keine freie Minute haben. Von entspannter Büroatmosphäre zum Leistungsdruck Callcenter innerhalb von 3-4 Monaten. Neue Kollegen hängen auch 8 Std am Telefon.