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Bayerische 
Versorgungskammer
Bewertung

Noch einmal würde ich mich dort nicht bewerben, v.a. nicht für einen Sachbearbeiter-Job!!

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Viele unzufriedene Kollegen, die die Kollegen auch untereinander und vor den Vorgesetzte ausspielen. Außerdem versucht sich jeder vor der kleinsten zusätzlichen Aufgabe zu drücken.

Kommunikation

Keine wirkliche Kommunikation unter den Kollegen und auch innerhalb des gesamten Teams wie auch zu den Vorgesetzten ist keine konstruktive Kommunikation möglich bzw. nicht gewünscht.

Kollegenzusammenhalt

Kollegen schwärzen sich untereinander vor den Vorgesetzten an; reden hinter dem Rücken anderer Kollegen schlecht. Man kann dort niemandem trauen.

Work-Life-Balance

Ausbaufähig. Es heißt, es gibt Homeoffice. De facto steht das Homeoffice aber nur bestimmten Personen zur Verfügung, wie Eltern, um die Kinderbetreuung zu gewährleisten, oder Mitarbeitern, die pflegebedürftige Angehörige haben. Wer jedoch einmal im Genuss des Homeoffices war, dem wird es nicht so leicht wieder entzogen, auch wenn die Kinder schon zu Erwachsenen wurden. Ohne besonderen Grund ist bis dato kein Homeoffice möglich.
Seit Ende 2017 befindet sich der homeoffice-artige Flexitag, an dem man an bestimmten Tagen von zu Hause aus arbeiten können soll, in der Testphase. Da dieser aber vom Vorstand nicht wirklich gewünscht ist, ist die Testphase bis dato immer noch nicht abgeschlossen und die Mitarbeiter werden weiterhin hingehalten.
Laut Tarifvertrag TV-L gibt es Gleitzeit, allerdings mit einer strikt einzuhaltenden Kernzeit von 6,5 h.

Vorgesetztenverhalten

Kontrollfreak, Mobbing, demonstriert gerne seine "Macht", keine Begegnung auf Augenhöhe möglich

Interessante Aufgaben

relativ langweilig und eintönige Fließbandarbeit, z.T. auch etwas sinnlos

Gleichberechtigung

Die Lieblinge werden gefördert und erhalten Leistungszulagen. Die anderen machen die gleiche Arbeit ohne Lob und Anerkennung

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen haben mehr Rechte, insbesondere dienstältere Kollegen. Sitzen alle in ihren riesigen Einzelbüros und würden auf die Barrikaden gehen, wenn man ihnen die Einzelbüros wieder wegnehmen würde. Denn so sind sie relativ uneingesehen in ihren Tätigkeiten...

Arbeitsbedingungen

sehr veraltert und verstaubte Arbeitsweisen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es werden jeden Tag tonnenweise Papierbriefe erzeugt, die mit z.T. äußerst unnötigen Informationen an die Mitglieder/Kunden versandt werden müssen. So werden Unmengen an Druckerpapier und Druckerpatrone benötigt. Zudem steigt die Feinstaubbelastung durch die sehr beanspruchten Drucker im Büro. Des Weiteren muss jedes Schreiben in einen Umschlag gesteckt und frankiert versandt werden.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt fällt sehr mager aus in den Sachbearbeiterjobs. Erst wenn man viele Jahre (20-30 Jahre) dabei ist, wird das Gehalt ganz passabel, da man so in den Stufen aufsteigt.

Karriere/Weiterbildung

Karriere nur möglich, wenn man zu den Lieblingen zählt. Dann erhält man auf offiziell ausgeschriebene Stellen einen Anruf von "oben", man solle sich bewerben. Die restlichen internen und externen Bewerbungen werden in diesen Fällen nicht weiter beachtet. Die Ausschreibung war also nur pro forma.


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Arbeitgeber-Kommentar

Eda StrengLeiterin Personalentwicklung & -marketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,
vielen Dank für Ihre ausführliche Bewertung.
Zuallererst möchten wir auf Ihre persönliche Situation in der Abteilung eingehen und bedauern, dass bisher für Sie keine passende Lösung gefunden wurde. Wir nehmen gezielt Ihre kritischen Äußerungen sehr ernst – können Sie jedoch nur unterstützen, wenn Sie aktiv werden und sich mit mir oder dem Personalrat in Verbindung setzen.

Sie sprechen unsere Homeofficeregelung an und dass diese nur wenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stehe. Wir bitten Sie die Informationen der letzten Wochen im Intranet zu sichten – es hat sich einiges getan: Seit 01.04.2020 ist die neue Dienstvereinbarung zum Flexiblen Arbeiten in Kraft. Dadurch ist es allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren Aufgaben es zulassen, möglich den Arbeitsort frei zu wählen und zwar für mindestens 25% der Arbeitszeit. Aufgrund der Corona-Krise sind aktuell von uns sogar rund 70% der Belegschaft im Homeoffice. Dadurch, dass wir mehr und mehr Dokumente, Akten und Verfahren digitalisieren, wird zum einen immer mehr Homeoffice möglich. Zum anderen reduzieren wir auch Ausdrucke und passen die Druckerinfrastruktur nach und nach an. So bedingt eines das andere und wir setzen unseren Grundsatz der Nachhaltigkeit immer weiter in die Tat um.

Des Weiteren haben Sie den Eindruck, dass eine Weiterentwicklung nur bedingt möglich und nur wenigen vorbehalten sei. Kommen Sie dazu bitte auf die Personalentwicklung zu. Hier ist eine individuelle Besprechung Ihrer persönlichen Qualifikation jederzeit möglich. Unsere Weiter- und Fortbildungen bieten wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichermaßen an, um eine passende und individuelle Entwicklung zu offerieren. Dafür nehmen wir uns gerne ausreichend Zeit und erörtern mit Ihnen Ihre Möglichkeiten.

Mit freundlichen Grüßen
Eda Streng