Viel Potential, was aber nicht genutzt wird.
Gut am Arbeitgeber finde ich
positiv ist vor allem die Größe und die Vielfalt. Durch die vielen unterschiedlichen Bereich und Gesellschaften ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten zur fachlichen Weiterentwicklung und Weiterbildung.
Die angebotenen Benefits sind ein Mehrwert. Die technische Ausstattung und Arbeitsmittel ermöglichen ein modernes Arbeiten.
Der Zusammenhalt innerhalb des Teams ist eigentlich ganz positiv. Als Kollegen unterstützt man sich gegenseitig und hilft einander, auch wenn das Klima eine Herausforderung darstellt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
die Führungskultur und interne Kommunikation.
Fehlende Wertschätzung und Anerkennung für geleistete Arbeit. Die Gleichberechtigung.
Verbesserungsvorschläge
Der wichtigste Punkt ist die Führungskultur Führungskräfte sollten stärker nach Kriterien wie Kommunikationsfähigkeit, Wertschätzung, Konfliktfähigkeit und Mitarbeiterführung ausgewählt und regelmäßig weiter entwickelt werden. Ne gute Führung ist sehr entscheidend, dafür motivierte Mitarbeiter auch langfristig halten zu können.
Zudem sollte die interne Kommunikation verbessert werden. Entscheidungen sollten transparenter getroffen, nachvollziehbar, erklärt und mitarbeitende stärker einbezogen werden.
im Bereich Arbeitsorganisation sollte die hohe Belastung viele Teams berücksichtigt werden. Bei personelle Veränderung sollte nicht dauerhaft versucht werden, fehlende Kapazitäten durch mehr Belastung bestehen, damit Mitarbeiter auszugleichen, sondern frühzeitig für Entlastung gesorgt werden.
Darüber hinaus wäre eine transparente Gehaltsstruktur, wünschenswert Leistung, Verantwortung, Erfahrung sollten nachvollziehbar in der Vergütung berücksichtigt werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist angespannt und wenig wertschätzend. Positives Feedback oder Anerkennung durch Vorgesetzte erfolgt selten, der Fokus liegt eher auf Kontrolle. Der Pracht Arbeit wird nicht ausreichend gewürdigt. Fernes und Gleichbehandlung wird nicht gewährleistet. Entscheidungen und Umgangsweise sind uneinheitlich. Auch das Vertrauen ist seeeeehr ausbaufähig.
Kommunikation
die Kommunikation ist definitiv ausbaufähig. Rückmeldungen seitens der Führungskräfte erfolgen, zeitverzögert oder bleiben ganz aus (selbst bei arbeitsrelevanten Anliegen, Erfolge, Misserfolge, Krankheitsmeldungen, etc.)
Oft finden regelmäßige Meetings statt. Dieses sind jedoch oft wenig zielführend und liefern nur begrenzt relevante Informationen.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt mit den Kollegen ist eigentlich ganz in Ordnung. Man unterstützt sich und ist für einander da. Auf persönliche Ebene ist dies positiv.
Gleichzeitig wirkt sich jedoch das angespannte Betriebsklima spürbar auf den Umgang untereinander aus. Unsicherheit und Zurückhaltung sind spürbar, was sich auf die Zusammenarbeit auswirkt. Vereinzelt werden (irrelevante, persönliche) Informationen hinter dem Rücken an die FK weitergegeben. Das Vertrauen unter den Kollegen ist demnach auch sehr beeinträchtigt.
Work-Life-Balance
die Work Life Balance ist so gut wie nicht vorhanden. Es wird zwar mit flexible Arbeitszeiten geworben, in der Realität besteht doch eine klare Erwartung an feste Anwesenheitszeiten, wodurch der Gestaltungsspielraum massiv eingeschränkt ist.
dazu kommt, dass die Möglichkeiten für Home-Office zunehmend reduziert werden und der Wunsch einer 5-Tage Woche im Büro sehr spürbar ist. dabei werden jedoch auch von Gesellschaft zur Gesellschaft extreme Unterschiede gemacht. Aus eigener Erfahrung kann man sagen, dass die Bechtle direct GmbH strengste und kontrollierteste Regelung hat. dies wirkt sich auf die Vereinbarkeit von Berufs und Privatleben aus und schränkt die individuelle Flexibilität einfach ein. Ganz abgesehen davon entsteht der Eindruck, dass die Anwesenheit im Büro selten mit einem tatsächlichen Mehrwert Zusammenarbeit oder Austausch einhergeht. Gefühlt dient das nur der Kontrolle der FK.
Vorgesetztenverhalten
Das Verhalten der Führungskräfte ist eher kritisch. Entscheidungen werden nicht transparent, kommuniziert oder nachvollziehbar, begründet. Mitarbeitende werden nur selten in relevante Dinge einbezogen. Auch die Zielsetzung wirkt teils unklar und wenig realistisch. In Konfliktsituation führt es an einer sachlichen und lösungsorientierten Herangehensweise. Stattdessen wird die Kommunikation als unangemessen und wenig professionell wahrgenommen, sehr auf persönlicher Ebene. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass das Führungsverhalten maßgeblich zu Unzufriedenheit beiträgt und sich allgemein negativ auf die Mitarbeiterbindung auswirkt.
Interessante Aufgaben
die Aufgabenverteilung ist wenig abwechslungsreich. Entwicklungsmöglichkeiten oder die Übernahme anderer beziehungsweise anspruchsvoller Aufgaben hängen stark davon ab, wie eng die persönliche Bindung zu der FK ist. Für die meisten besteht der Arbeitsalltag aus wiederkehrenden Aufgaben. Die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, neue Projekte oder zusätzlicher Verantwortung ist sehr begrenzt. zusätzlich führt die aktuelle Personalsituation zu einer erhöhten Belastung innerhalb der Teams. Durch mehrere Abgänge wurden Aufgaben häufig auf bestehende mitarbeitenden verteilt, ohne dass ein personelle Ausgleich geschaffen wurde. Dadurch steigt die Arbeitsbelastung erheblich, während aber gleichzeitig der Eindruckentsteht, dass die zusätzliche Leistung nicht ausreichend wahrgenommen oder wertgeschätzt wird.
Gleichberechtigung
Gleichbehandlung ist eher kritisch Entscheidungen werden oft nicht einheitlich oder nachvollziehbar getroffen, sondern sind sehr abhängig von der persönlichen Beziehung zur jeweiligen FK. Das zeigt sich bei der Vergabe von Aufgabenprojekten oder auch Genehmigung bestimmte Anliegen. Es entsteht der Eindruck, dass persönliche Sympathie und individuelle Beziehungen einen größeren Einfluss haben als objektive Kriterien. Eine transparente und einheitliche Behandlung wäre ein wichtiger Faktor, um Vertrauen und Fairness zu stärken.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang zwischen jüngeren älteren Mitarbeitenden ist grundsätzlich ganz gut. Vereinzelt gibt es mal Herausforderungen wegen unterschiedlicher Vorstellungen. Als jüngere Mitarbeiter entsteht teils der Eindruck des Erfahrung und Betriebszugehörigkeit stärker gewichtet werden. Vereinzelt kommt es vor, dass jüngere Kollegen aufgrund des Alters weniger Anerkennung oder Vertrauen entgegengebracht wird.
Arbeitsbedingungen
die allgemeine Ausstattung der Arbeitsplätze, vor allem in den Büroräumen ist gut und ermöglicht effizientes Arbeiten.
Durch die Großraumbüros und die hohe Anzahl an MA‘s In den Büros kann der Geräusche Pegel zeitweise sehr hoch sein. Die erschwert konzentriertes Arbeiten oder wichtige Kundengespräche. Zwar besteht die Möglichkeit, Besprechung oder Telefonräume zu nutzen, dies wird von den Vorgesetzten jedoch eher negativ bewertet und ungern gesehen.
Auch bei der technischen Ausstattung wird auf eine möglichst lange Nutzungsdauer geachtet. Während dies aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar ist, werden Arbeitsgeräte teils sehr lange eingesetzt, so dass ein Austausch erst erfolgt, wenn deutliche Einschränkungen oder sicherheitsrelevante Themen auftreten.
Die Rahmenbedingungen sind grundsätzlich vorhanden, jedoch könnte die Gestaltung der Arbeitsumgebung der Umgang mit konzentrierten Arbeiten und Ausstattung etwas verbessert werden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
grundsätzlich gutes Bewusstsein für Umwelt und soziale Themen. Es werden entsprechende Maßnahmen umgesetzt und Informationen dazu transparent, sowohl intern als auch externen kommuniziert. Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung werden berücksichtigt.
Gehalt/Benefits
die Benefits sind eigentlich ganz super. Es gibt verschiedene Angebote, die definitiv eine Mehrwert für uns darstellen und grundsätzlich auch attraktiv sind.
Beim Thema Gehalt besteht Verbesserungsbedarf. Trotz zunehmender Anforderungen an Transparenz bei Vergütung ist der Eindruck da. , dass das Gehalt und Entwicklungsmöglichkeiten nicht ausreichend transparent sind. auch bei mitarbeitenden mit vergleichbaren Voraussetzungen. Erfahrungen und Tätigkeitsbereichen werden Unterschiede wahrgenommen.
Zudem entsteht der Eindruck, dass das Gehalt nicht in meinem Verhältnis zu den tatsächlichen Aufgaben der Verantwortung und der erbrachten Leistung steht. auch bei zusätzlichen Arbeitsmitteln oder Leistungen, die für bestimmte Positionen üblich oder sinnvoll wären, stehen häufig wirtschaftliche Aspekte im Vordergrund.
Image
Das Image ist eigentlich stark davon abhängig ob man es als extern oder intern betrachtet. Nach außen besteht ein positives Bild, was durch die Bekanntheit und die Größe unterstützt wird. Viele externe nehmen uns als ein Unternehmen „Bechtle“ war, ohne die unterschiedlichen Gesellschaften oder Strukturen zu kennen.
Intern entsteht jedoch deutlich ein anderes Bild. Zwischen der externen Darstellung der tatsächlichen Wahrnehmung besteht eine große Differenz,werte und Versprechen, die nach außen kommuniziert werden, spiegeln sich aus interner Sicht nicht wieder.
Karriere/Weiterbildung
durch die Größe und die Vielzahl unterschiedlicher Gesellschaften und Fachbereichen bestehen viele Möglichkeiten zur persönlichen, fachlichen Weiterentwicklung. Man hat die Möglichkeit, sich intern in verschiedene Richtungen weiterzubilden, von A-Z gibt es fast alles.
grundsätzlich ist das sehr positiv hervorzuheben.
Die Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des eigenen Bereichs sind dabei jedoch nur begrenzt.


