Inkompetente und Unfähige Führung in der internen Logistik!
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist das familiäre Miteinander im Unternehmen, das insbesondere unter Kolleginnen und Kollegen für ein gutes Gemeinschaftsgefühl sorgt.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
In der internen Logistik zeigte sich ein Führungsstil, der durch mangelnde Verantwortungsübernahme geprägt war. Erfolge wurden oft für sich selbst beansprucht, während Fehler oder Misserfolge anderen Mitarbeitenden zugeschrieben wurden. Dies führte im Team zu Frustration und dem Eindruck fehlender Fairness.
Während der Corona-Pandemie war der Umgang mit Mitarbeitenden, die eine andere persönliche Entscheidung in Bezug auf die Impfung trafen, leider respektlos und spaltend. Statt auf Verständnis und offene Kommunikation zu setzen, wurde teils mit erheblichem Druck und unausgesprochenen Konsequenzen gearbeitet. Dies führte zu einem Klima der Angst und des Misstrauens. Zudem mussten Mitarbeitende, die in dieser Zeit zwangsweise weniger arbeiten konnten, erhebliche Minusstunden anhäufen, die später nachgearbeitet werden mussten. Eine wertschätzendere, gleichbehandelnde und empathische Herangehensweise hätte hier viel Vertrauen erhalten können!
Verbesserungsvorschläge
Eine offene Feedbackkultur wäre wünschenswert. Statt kritische Stimmen zu unterdrücken, sollte konstruktive Kritik als Chance genutzt werden, interne Abläufe und Führung zu verbessern. Nur durch Transparenz und den offenen Austausch mit allen Mitarbeitenden lassen sich nachhaltige Verbesserungen erreichen.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre litt unter fehlender Führung und einer spürbar angespannten Stimmung im Team. Viele Mitarbeitende fühlten sich von den Vorgesetzten allein gelassen und nicht verstanden. Entscheidungen wurden häufig aus einer Distanz heraus getroffen, ohne die Realität der Prozesse und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden ausreichend einzubeziehen.
Kommunikation
Die Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden war kaum vorhanden. Informationen wurden unregelmäßig weitergegeben, und es fehlte an klaren Abstimmungen. Gespräche fanden selten statt und waren häufig unstrukturiert. Eine transparente und kontinuierliche Kommunikation wäre dringend erforderlich, um Missverständnisse und Frust im Team zu vermeiden.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt im Team war schwach ausgeprägt. Häufige Konflikte und Spannungen führten zu einer angespannten Atmosphäre und einer erhöhten Krankheitsquote. Statt gemeinsamer Zusammenarbeit herrschte oft ein Gefühl von Konkurrenzdenken, was die Produktivität und das Arbeitsklima belastete.
Work-Life-Balance
Während einige Führungskräfte ihre private Work-Life-Balance sehr flexibel gestalten konnten, blieb diese Möglichkeit den Mitarbeitenden weitgehend verwehrt. Eine gerechtere Verteilung von Arbeitslast und eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Privatem wären wünschenswert, um auch auf Mitarbeiterebene ein ausgewogenes Verhältnis zu ermöglichen.
Vorgesetztenverhalten
Der Führungsstil war von mangelnder Kompetenz, fehlender Motivation und geringer Mitarbeiterorientierung geprägt. Dies führte bei vielen langjährigen Mitarbeitenden, einschließlich mir selbst, zu Unzufriedenheit und Demotivation. Probleme wurden selten proaktiv gelöst, sondern häufig ausgesessen, bis sie eskalierten. Letztlich habe ich mich nach über 20 Jahren entschieden, das Unternehmen freiwillig zu verlassen.
Interessante Aufgaben
Die Aufgaben im Bereich Logistik waren grundsätzlich vielfältig, jedoch fehlte es an klaren Zielsetzungen und professioneller Arbeitsorganisation. Private Angelegenheiten einzelner Führungskräfte nahmen teilweise Vorrang gegenüber betrieblichen Abläufen ein, was sich negativ auf die Motivation und Produktivität auswirkte. Eine stärkere Fokussierung auf operative Themen und eine klare Trennung zwischen Beruflichem und Privatem wären hier sinnvoll.
Gleichberechtigung
Die Unternehmenskultur ist stark von traditionellen Strukturen geprägt. Gleichberechtigung und moderne Führungsansätze könnten deutlich stärker gefördert werden, um Mitarbeitenden unabhängig von ihrer Position oder Zugehörigkeit dieselben Chancen zu bieten.
Umgang mit älteren Kollegen
Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war respektlos und wenig wertschätzend. Statt ihre Erfahrung aktiv einzubinden, wurden sie häufig abfällig behandelt. Hier wäre ein stärkerer Fokus auf Respekt und Integration notwendig.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbedingungen waren durch ein belastendes Umfeld geprägt. Übermäßiger Stress, mangelnde Unterstützung und ein ungesundes Konkurrenzverhalten führten zu einem Klima, das von Konflikten und Unsicherheit bestimmt war. Unklare Kommunikation und der Eindruck unfairer Behandlung verstärkten die negative Atmosphäre zusätzlich.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das soziale Miteinander litt unter fehlender Empathie und mangelnder Rücksichtnahme seitens einzelner Führungskräfte. Anstatt Verständnis für die Perspektiven und Anliegen der Mitarbeitenden zu zeigen, wirkten private Probleme oder Eigeninteressen häufig störend in den Arbeitsalltag hinein. Eine stärkere Ausrichtung auf Teamgeist, Fairness und soziale Verantwortung wäre hier dringend notwendig.
Gehalt/Benefits
Das Gehaltsniveau und die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Vergütung waren sehr unbefriedigend. Über einen langen Zeitraum hinweg gab es kaum Gehaltserhöhungen, was sich negativ auf Motivation und Wertschätzung auswirkte. Zudem spielte das persönliche Verhältnis zur nächsthöheren Führungsebene offenbar eine Rolle, was den Eindruck von Ungleichbehandlung verstärkte.
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Karriere/Weiterbildung
Karriere und Weiterbildungsmöglichkeiten wurden vonseiten der direkten Vorgesetzten nur wenig unterstützt. Mitarbeitende hatten oft den Eindruck, dass Weiterentwicklungswünsche nicht gefördert, sondern eher gebremst wurden. Wer beruflich vorankommen möchte, sollte daher aktiv externe Optionen in Betracht ziehen.

