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Bewertungen

34 von 96 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich
kununu Score: 3,4Weiterempfehlung: 56%
Score-Details

34 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Zunehmende Belastung durch die aktuellen Rahmenbedingungen

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BEKO TECHNOLOGIES GmbH in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

finde ich gerade nicht so viel.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Verbesserungspotenzial sehe ich aktuell insbesondere im Umgang miteinander. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Entscheidungen und Handlungen sehr häufig gerechtfertigt werden müssen. Ich würde mir einen noch stärkeren Fokus auf Vertrauen, Wertschätzung und einen respektvollen Umgang mit den Mitarbeitenden wünschen. Darüber hinaus erscheint es wichtig, die Arbeitsbelastung realistisch zu bewerten und darauf zu achten, dass Mitarbeitende nicht dauerhaft überlastet werden

Verbesserungsvorschläge

Aus meiner Sicht wäre es wichtig, bestehende Herausforderungen offen und realistisch zu betrachten und gezielt anzugehen. Gleichzeitig könnte eine stärkere Fokussierung auf wenige, klar priorisierte Themen dazu beitragen, Ressourcen effektiver einzusetzen und nachhaltigere Ergebnisse zu erzielen

Arbeitsatmosphäre

In den letzten Jahren habe ich Veränderungen in der Unternehmenskultur und Arbeitsatmosphäre wahrgenommen. Im Vergleich zu vor drei Jahren empfinde ich das Arbeitsumfeld heute als weniger positiv und sehe hier Verbesserungsbedarf.

Work-Life-Balance

nicht mehr vorhanden, da nur deadlines zählen

Kollegenzusammenhalt

Auch das Kollegium hat sich in den vergangenen Jahren aus meiner Sicht deutlich verändert. Viele langjährige und geschätzte Kolleginnen und Kollegen haben das Unternehmen verlassen oder stehen aktuell vor einem Wechsel. Gleichzeitig fällt auf, dass sich neue Mitarbeitende teilweise nur schwer in die bestehenden Strukturen integrieren. Zudem habe ich den Eindruck, dass sich einige Kolleginnen und Kollegen zunehmend zurückziehen und sich weniger aktiv einbringen. In manchen Fällen entsteht dabei der Eindruck, dass Unsicherheit oder Sorge eine Rolle spielen könnten

Vorgesetztenverhalten

darüber kann ich gerade nichts positives sagen

Kommunikation

Analog zur Arbeitsatmosphäre empfinde ich die Zusammenarbeit teilweise als angespannt und wenig konstruktiv.
Teilweise nehme ich einen wenig wertschätzenden Umgang miteinander wahr.

Gleichberechtigung

Zudem stellt sich für mich die Frage, nach welchen Kriterien die Regelungen zum mobilen Arbeiten beziehungsweise Homeoffice angewendet werden. Aus meiner Wahrnehmung gelten für einzelne Bereiche unterschiedliche Rahmenbedingungen, was nicht immer nachvollziehbar erscheint.
Darüber hinaus fällt auf, dass einige Teams personell weiter ausgebaut werden, während in anderen Bereichen Stellen reduziert oder nicht nachbesetzt werden. Die zugrunde liegenden Prioritäten und Entscheidungen sind für Mitarbeitende nicht immer transparent, was zu Unsicherheit und Fragen hinsichtlich der Gleichbehandlung führen kann


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Romy WarmoHR Business Partnerin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Wahrnehmung mit uns zu teilen.

Ihre Bewertung macht deutlich, dass Sie die aktuelle Situation im Unternehmen als belastend erleben. Insbesondere Ihre Hinweise zu Arbeitsatmosphäre, Kommunikation, Arbeitsbelastung und Transparenz bei Entscheidungen nehmen wir ernst. Gerade in wirtschaftlich und organisatorisch herausfordernden Zeiten ist es wichtig, dass Veränderungen nachvollziehbar sind und Mitarbeitende Orientierung erhalten.

Positiv sehen wir, dass Sie konkrete Verbesserungsvorschläge benennen. Der Wunsch nach einer klareren Priorisierung von Themen, einem offenen Umgang mit Herausforderungen sowie einem respektvollen und wertschätzenden Miteinander sind wichtige Impulse. Dies sind Themen, mit denen wir uns kontinuierlich beschäftigen und an denen wir weiterarbeiten. Es sind aber auch Themen, die in einem Unternehmen nur gelingen können, wenn jede und jeder selbst Verantwortung übernimmt und in seinem eigenen Einflussbereich versucht, positiv darauf einzuwirken. Hier können und müssen wir uns gegenseitig als Vorbilder dienen.

Auch Ihre Anmerkungen zum mobilen Arbeiten und zur Gleichbehandlung möchten wir aufgreifen. Entgegen Ihrer Wahrnehmung gelten bei uns grundsätzlich einheitliche Regelungen für mobiles Arbeiten. Individuelle Abweichungen sind nur in begründeten persönlichen Ausnahmefällen vorgesehen. Dass dennoch ein Eindruck von Ungleichbehandlung entstehen kann, ist uns bewusst. Dieser entsteht aus unserer Sicht jedoch weniger durch unterschiedliche Vorgaben als vielmehr dort, wo bestehende Regelungen nicht überall mit der gleichen Konsequenz umgesetzt werden. Gerade deshalb arbeiten wir daran, Erwartungen, Verantwortlichkeiten und die Einhaltung gemeinsam vereinbarter Regeln noch transparenter zu gestalten.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und den konstruktiven persönlichen Austausch.

Ihr HRM-Team
BEKO TECHNOLOGIES

Gutes Team und spannende Aufgaben, aber deutlicher Verbesserungsbedarf bei Kommunikation und Work-Life-Balance

3,2
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BEKO TECHNOLOGIES GmbH in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Sehr starker Kollegenzusammenhalt mit unterstützenden Teamleitungen, der auch unter hoher Belastung gute Ergebnisse ermöglicht. Die Aufgaben sind fachlich anspruchsvoll und abwechslungsreich. Zudem überzeugen die guten Produkte sowie der Anspruch, eine marktführende Position einzunehmen. Auch im Bereich Umwelt- und Sozialverantwortung gibt es sinnvolle Initiativen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation ist häufig ineffizient und durch lange, mehrstufige Entscheidungswege geprägt. Informationen gehen teilweise verloren oder werden verzögert weitergegeben, wodurch Entscheidungen schwer nachvollziehbar sind und nicht immer die operative Realität widerspiegeln. Zudem fehlt es stellenweise an Offenheit für kritische Themen und unterschiedliche Perspektiven.
Die Work-Life-Balance wird ebenfalls als schwierig wahrgenommen. Trotz nachweislich funktionierender mobiler Arbeit wird wieder verstärkt Präsenz eingefordert, was insbesondere für Mitarbeitende mit längeren Anfahrtswegen zu einer erheblichen Belastung führt. Die klare Haltung, dass es für hiervon betroffene Mitarbeitende keine langfristige Perspektive gibt, verstärkt den Druck zusätzlich.

Verbesserungsvorschläge

Die größten Entwicklungsmöglichkeiten liegen in der Verbesserung von Kommunikation und Entscheidungswegen. Kürzere Abstimmungsprozesse, direkterer Austausch mit den operativen Ebenen und mehr Transparenz würden die Effizienz und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen deutlich erhöhen.
Zudem besteht Handlungsbedarf bei der Personalplanung und Arbeitsbelastung. Eine bedarfsgerechtere Besetzung sowie realistischere Zielsetzungen könnten den anhaltend hohen Druck reduzieren und die Arbeitsqualität verbessern.
Auch im Bereich Führung und Unternehmenskultur gibt es Potenzial: Eine offenere Diskussionskultur, mehr Raum für Feedback sowie eine stärkere Wertschätzung individueller Leistungen würden Motivation und Identifikation nachhaltig stärken.
Darüber hinaus sollten flexible Arbeitsmodelle stärker berücksichtigt werden, um unterschiedlichen Lebenssituationen gerecht zu werden und Mitarbeitende langfristig zu binden.
Im Bereich Vergütung und Entwicklungsmöglichkeiten wäre eine transparentere, leistungsorientiertere Gestaltung wünschenswert, die auch wirtschaftliche Rahmenbedingungen wie Inflation angemessen berücksichtigt.
Nicht zuletzt sollte Weiterbildung stärker priorisiert und aktiv ermöglicht werden – insbesondere durch die Schaffung zeitlicher Freiräume im Arbeitsalltag.
Insgesamt würde eine stärkere Orientierung an der operativen Realität sowie eine konsequente Einbindung der Mitarbeitenden dazu beitragen, die bestehenden Stärken langfristig zu sichern und weiter auszubauen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsauslastung ist durchgehend sehr hoch, was langfristig zu einer spürbaren Belastung im Team führt. Notwendige und gut begründete Personalbedarfe werden wenn überhaupt nur sehr zögerlich adressiert, wodurch bestehende Ressourcen dauerhaft überstrapaziert werden.
Positiv hervorzuheben ist, dass verstärkt auf Ausbildung gesetzt wurde. Allerdings fehlt es dabei an einer strukturierten Einarbeitung und einem geschützten Lernumfeld. Neue Kolleginnen und Kollegen werden teilweise sehr früh mit komplexen Auugaben betraut, ohne ausreichend Zeit zu erhalten, sich sicher einzuarbeiten und Erfahrungen aufzubauen.
Insgesamt entsteht der Eindruck, dass operative Anforderungen häufig Vorrang vor nachhaltiger Personalentwicklung haben.

Image

Das Unternehmen verfügt grundsätzlich über ein positives Image, insbesondere durch den Anspruch, qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln und eine führende Marktposition einzunehmen. Auch Initiativen im Bereich Umwelt- und Sozialverantwortung tragen zu einer guten Außenwahrnehmung bei.
Intern zeigt sich jedoch ein differenzierteres Bild. Themen wie hohe Arbeitsbelastung, eingeschränkte Entwicklungsmöglichkeiten, Kommunikationsdefizite sowie veränderte strategische Prioritäten wirken sich zunehmend auf die Wahrnehmung der Mitarbeitenden aus. Dadurch entsteht teilweise eine Diskrepanz zwischen dem externen Anspruch und der internen Realität.
Eine stärkere Ausrichtung an den Bedürfnissen der Mitarbeitenden sowie mehr Transparenz und Einbindung könnten dazu beitragen, das Image auch intern nachhaltig zu stärken.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance wird von vielen Mitarbeitenden als herausfordernd wahrgenommen. Während der Corona-Zeit wurde vollständig auf mobiles Arbeiten umgestellt, was sich im Alltag als gut funktionierend erwiesen hat.
In dieser Phase wurden auch neue Kolleginnen und Kollegen mit teilweise deutlich längeren Anfahrtswegen eingestellt. Die inzwischen geltende Vorgabe, wieder 50 % der Arbeitszeit vor Ort zu erbringen, stellt daher für einen Teil der Belegschaft eine erhebliche Belastung dar.
Besonders kritisch ist, dass seitens der Geschäftsführung klar kommuniziert wurde, dass Mitarbeitende, für die dieses Modell nicht umsetzbar ist, perspektivisch keine Zukunft im Unternehmen haben. Dies erzeugt zusätzlichen Druck und sorgt für Verunsicherung innerhalb der Belegschaft.
Eine flexiblere und stärker individuell ausgerichtete Regelung könnte dazu beitragen, sowohl die Zufriedenheit als auch die langfristige Bindung der Mitarbeitenden zu verbessern.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsangebote sind derzeit nur eingeschränkt verfügbar, was insbesondere mit der angespannten wirtschaftlichen Situation begründet wird. Externe Maßnahmen werden entsprechend selten genehmigt.
Zwar existieren interne Weiterbildungsangebote, diese können jedoch aufgrund der hohen Arbeitsbelastung und des anhaltenden Drucks im Arbeitsalltag oft nicht wahrgenommen werden. Dadurch bleiben vorhandene Entwicklungsmöglichkeiten in der Praxis häufig ungenutzt.
Eine stärkere Priorisierung von Weiterbildung sowie die Schaffung entsprechender zeitlicher Freiräume könnten dazu beitragen, die fachliche Entwicklung der Mitarbeitenden langfristig sicherzustellen und die Motivation zu stärken.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsniveau bewegt sich aktuell im branchenüblichen Mittelfeld, bietet jedoch nur begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten. Individuelle Leistungen werden dabei zunehmend weniger differenziert berücksichtigt.
Früher vorhandene Formate, in denen individuelle Beiträge gezielt bewertet und honoriert wurden, finden inzwischen nicht mehr in vergleichbarer Form statt. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass Gehaltsanpassungen eher pauschal erfolgen, wodurch individuelle Leistung und Engagement weniger sichtbar gewürdigt werden.
Zudem hat die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre dazu geführt, dass Gehaltssteigerungen vielfach nicht mit der Inflation Schritt halten. Dies wird von vielen Mitarbeitenden als demotivierend wahrgenommen und führt entsprechend zu wachsendem Unmut.
Eine stärkere Leistungsorientierung sowie transparentere Entwicklungsperspektiven könnten dazu beitragen, die Zufriedenheit und Motivation nachhaltig zu verbessern.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen setzt sich aktiv mit Themen rund um Umwelt- und Sozialverantwortung auseinander. Es gibt eine zuständige Funktion, die entsprechende Initiativen vorantreibt, Standards definiert und deren Umsetzung begleitet.
Maßnahmen wie ein stärkerer Fokus auf ökologischen Einkauf, die Nutzung von Solarenergie sowie der Ausbau von Ladeinfrastruktur für Mitarbeitende zeigen, dass das Thema ernst genommen wird und bereits konkrete Fortschritte erzielt wurden.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt im Team ist sehr stark ausgeprägt. Insbesondere die Teamleitungen tragen maßgeblich dazu bei, dass ein vertrauensvolles und unterstützendes Umfeld entsteht. Das Team agiert sehr geschlossen, man achtet aufeinander und unterstützt sich gegenseitig. Dieses ausgeprägte Gemeinschaftsdenken ermöglicht es, trotz der hohen Arbeitsbelastung weiterhin sehr gute Ergebnisse zu erzielen.
Gleichzeitig wird dieses Engagement jedoch nicht immer ausreichend wahrgenommen oder wertgeschätzt. In Kombination mit den bestehenden Herausforderungen in der Kommunikation auf höheren Ebenen führt dies zunehmend zu Frustration. In der Folge ist zu beobachten, dass sich bei einigen Mitarbeitenden die Motivation reduziert und vermehrt „Dienst nach Vorschrift“ geleistet wird. Auch ein gestiegener Krankenstand deutet darauf hin, dass die aktuelle Situation langfristig belastend wirkt.
Eine stärkere Wertschätzung sowie eine verbesserte Kommunikation könnten dazu beitragen, die vorhandene Motivation und den starken Teamzusammenhalt nachhaltig zu erhalten.

Vorgesetztenverhalten

Die direkten Vorgesetzten stehen unter einem hohen Druck, der sich aus den übergeordneten Ebenen ergibt und teilweise an die Teams weitergegeben wird. Dies führt zu einer insgesamt angespannten Arbeitsatmosphäre.
Die Ursachen für diesen Druck scheinen jedoch weniger im operativen Bereich zu liegen, sondern vielmehr in einer eingeschränkten Wahrnehmung auf höheren Führungsebenen. Es entsteht der Eindruck, dass ein ausreichendes Verständnis für die tatsächlichen Herausforderungen im Tagesgeschäft fehlt. Wichtige Faktoren wie konkrete Pain Points, realistische Leistungsindikatoren oder auch Störungsbilder werden nicht immer ausreichend berücksichtigt.
In der Folge können Erwartungen entstehen, die nicht vollständig mit der operativen Realität übereinstimmen. Eine stärkere Nähe zum Tagesgeschäft sowie ein besseres Verständnis der tatsächlichen Belastungssituation würden helfen, den Druck zielgerichteter zu steuern und die Zusammenarbeit insgesamt zu verbessern.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt durch eine hohe Arbeitslast und zunehmenden Druck geprägt. Die vorhandenen personellen Ressourcen stehen häufig nicht im Verhältnis zu den Anforderungen, was sich nachhaltig auf die tägliche Arbeitssituation auswirkt.
Gleichzeitig bestehen strukturelle Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Entscheidungswege, Kommunikation und die Abstimmung zwischen den Hierarchieebenen. Dies führt teilweise zu ineffizienten Abläufen und erschwert ein fokussiertes Arbeiten.
Positiv hervorzuheben ist der starke Zusammenhalt im Team, der viele dieser Herausforderungen im Alltag abfedert. Dennoch ersetzt dieser nicht die Notwendigkeit klarer Strukturen, realistischer Planung und einer ausgewogenen Ressourcenverteilung.

Kommunikation

Der Umgang mit kritischen Themen und unterschiedlichen Perspektiven ist ausbaufähig. Es entsteht teilweise der Eindruck, dass bestimmte Themen ungern adressiert werden und abweichende Meinungen oder gut begründete Argumente nicht immer ausreichend Gehör finden. Dadurch wird der offene Austausch eingeschränkt und wichtige Impulse aus den Teams bleiben teilweise ungenutzt.
Gerade in der aktuell angespannten Situation sind jedoch Zusammenhalt und eine starke Identifikation mit dem Arbeitgeber entscheidend, um Herausforderungen gemeinsam erfolgreich zu bewältigen. Dieses Potenzial wird aktuell nicht vollständig ausgeschöpft.
Eine offenere Diskussionskultur, mehr Transparenz sowie eine stärkere Einbindung der Mitarbeitenden könnten dazu beitragen, sowohl die Entscheidungsqualität zu verbessern als auch das Wir-Gefühl nachhaltig zu stärken.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind vielfältig, anspruchsvoll und bieten grundsätzlich ein sehr spannendes Arbeitsumfeld. Es macht Freude, sich mit den Themen auseinanderzusetzen, insbesondere durch den hohen Qualitätsanspruch und das Ziel, ein marktführendes Produkt zu entwickeln.
Dieser Anspruch hat in der Vergangenheit zusätzlich motiviert und zur Identifikation mit den Aufgaben beigetragen. Inzwischen entsteht jedoch zunehmend der Eindruck, dass der Fokus stärker auf der reinen Erfüllung gesetzlicher Anforderungen liegt, anstatt auf Innovation und dem Streben nach Marktführerschaft.
Eine stärkere Rückbesinnung auf den ursprünglichen Qualitäts- und Innovationsanspruch könnte die Motivation und Identifikation der Mitarbeitenden wieder deutlich steigern.


Umgang mit älteren Kollegen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Romy WarmoHR Business Partnerin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre ausführliche und differenzierte Bewertung. Wir wissen es zu schätzen, wenn sich Mitarbeitende die Zeit nehmen, ihre Erfahrungen so reflektiert darzustellen. Gerade Rückmeldungen, die sowohl Stärken als auch Verbesserungspotenziale benennen, helfen uns bei der Weiterentwicklung unseres Unternehmens.

Besonders freut uns, dass Sie den starken Kollegenzusammenhalt, die unterstützende Zusammenarbeit mit den Teamleitungen, die interessanten Aufgaben sowie unser Engagement im Bereich Umwelt- und Sozialverantwortung positiv hervorheben. Dass Sie zudem die Qualität unserer Produkte und unseren Anspruch, eine führende Marktposition einzunehmen, anerkennen, zeigt uns, dass wichtige Stärken unseres Unternehmens wahrgenommen werden.

Ihre Hinweise zu Kommunikation, Transparenz und Entscheidungswegen nehmen wir sehr ernst. Gerade in einem Unternehmen, das in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist und sich gleichzeitig in einem anspruchsvollen Marktumfeld bewegt, stehen wir immer wieder vor der Herausforderung, Entscheidungen nicht nur zu treffen, sondern auch nachvollziehbar zu kommunizieren. Dass dies aus Ihrer Sicht nicht immer ausreichend gelingt, ist uns bewusst und arbeiten wir täglich daran, dies besser zu gestalten.

Auch die Themen Arbeitsbelastung, Personalentwicklung und Weiterbildung beschäftigen uns intensiv. Der Anspruch, operative Anforderungen mit nachhaltiger Entwicklung von Mitarbeitenden in Einklang zu bringen, ist nicht immer einfach umzusetzen. Auch dies haben wir im Blick.

Beim Thema mobiles Arbeiten sehen wir, dass unterschiedliche Tätigkeiten und persönliche Lebenssituationen zu unterschiedlichen Erwartungen führen. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass Flexibilität und persönliche Zusammenarbeit keine Gegensätze sein müssen, sondern beides wichtige Bestandteile einer erfolgreichen Unternehmenskultur sind.

Ihre Anmerkungen zu Vergütung und Entwicklungsperspektiven nehmen wir ebenfalls ernst. Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass sich unsere Vergütung grundsätzlich am Markt orientiert und wir regelmäßig überprüfen, wie wir auch unter wirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen wettbewerbsfähig bleiben können. Darüber hinaus bieten wir Leistungen an, die keineswegs selbstverständlich sind, wie beispielsweise das vollständig kostenfreie Mittagessen sowie zusätzliche freie Urlaubstage an Weihnachten und Neujahr.

Vielen Dank für Ihre offene und sachliche Rückmeldung. Sie zeigt deutlich, welche Themen unsere Mitarbeitenden bewegen. Genau solche Impulse helfen uns dabei, unsere Stärken zu erhalten und an den Punkten zu arbeiten, an denen wir noch besser werden können.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und insbesondere auf den persönlichen Austausch im Unternehmen. Denn nur mit diesem gelingt es uns, gemeinsam die nötigen Veränderungen im Unternehmen zu gestalten und umzusetzen.

Ihr HRM-Team
BEKO TECHNOLOGIES

Inkompetente und Unfähige Führung in der internen Logistik!

1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei BEKO TECHNOLOGIES GmbH in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv hervorzuheben ist das familiäre Miteinander im Unternehmen, das insbesondere unter Kolleginnen und Kollegen für ein gutes Gemeinschaftsgefühl sorgt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In der internen Logistik zeigte sich ein Führungsstil, der durch mangelnde Verantwortungsübernahme geprägt war. Erfolge wurden oft für sich selbst beansprucht, während Fehler oder Misserfolge anderen Mitarbeitenden zugeschrieben wurden. Dies führte im Team zu Frustration und dem Eindruck fehlender Fairness.

Während der Corona-Pandemie war der Umgang mit Mitarbeitenden, die eine andere persönliche Entscheidung in Bezug auf die Impfung trafen, leider respektlos und spaltend. Statt auf Verständnis und offene Kommunikation zu setzen, wurde teils mit erheblichem Druck und unausgesprochenen Konsequenzen gearbeitet. Dies führte zu einem Klima der Angst und des Misstrauens. Zudem mussten Mitarbeitende, die in dieser Zeit zwangsweise weniger arbeiten konnten, erhebliche Minusstunden anhäufen, die später nachgearbeitet werden mussten. Eine wertschätzendere, gleichbehandelnde und empathische Herangehensweise hätte hier viel Vertrauen erhalten können!

Verbesserungsvorschläge

Eine offene Feedbackkultur wäre wünschenswert. Statt kritische Stimmen zu unterdrücken, sollte konstruktive Kritik als Chance genutzt werden, interne Abläufe und Führung zu verbessern. Nur durch Transparenz und den offenen Austausch mit allen Mitarbeitenden lassen sich nachhaltige Verbesserungen erreichen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre litt unter fehlender Führung und einer spürbar angespannten Stimmung im Team. Viele Mitarbeitende fühlten sich von den Vorgesetzten allein gelassen und nicht verstanden. Entscheidungen wurden häufig aus einer Distanz heraus getroffen, ohne die Realität der Prozesse und die Bedürfnisse der Mitarbeitenden ausreichend einzubeziehen.

Image

Die BEKO entwickelt, fertigt und vertreibt Komponenten und Systeme für die Aufbereitung und das Management von Druckluft und Druckgas!

Work-Life-Balance

Während einige Führungskräfte ihre private Work-Life-Balance sehr flexibel gestalten konnten, blieb diese Möglichkeit den Mitarbeitenden weitgehend verwehrt. Eine gerechtere Verteilung von Arbeitslast und eine klare Trennung zwischen Arbeits- und Privatem wären wünschenswert, um auch auf Mitarbeiterebene ein ausgewogenes Verhältnis zu ermöglichen.

Karriere/Weiterbildung

Karriere und Weiterbildungsmöglichkeiten wurden vonseiten der direkten Vorgesetzten nur wenig unterstützt. Mitarbeitende hatten oft den Eindruck, dass Weiterentwicklungswünsche nicht gefördert, sondern eher gebremst wurden. Wer beruflich vorankommen möchte, sollte daher aktiv externe Optionen in Betracht ziehen.

Gehalt/Benefits

Das Gehaltsniveau und die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich Vergütung waren sehr unbefriedigend. Über einen langen Zeitraum hinweg gab es kaum Gehaltserhöhungen, was sich negativ auf Motivation und Wertschätzung auswirkte. Zudem spielte das persönliche Verhältnis zur nächsthöheren Führungsebene offenbar eine Rolle, was den Eindruck von Ungleichbehandlung verstärkte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das soziale Miteinander litt unter fehlender Empathie und mangelnder Rücksichtnahme seitens einzelner Führungskräfte. Anstatt Verständnis für die Perspektiven und Anliegen der Mitarbeitenden zu zeigen, wirkten private Probleme oder Eigeninteressen häufig störend in den Arbeitsalltag hinein. Eine stärkere Ausrichtung auf Teamgeist, Fairness und soziale Verantwortung wäre hier dringend notwendig.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt im Team war schwach ausgeprägt. Häufige Konflikte und Spannungen führten zu einer angespannten Atmosphäre und einer erhöhten Krankheitsquote. Statt gemeinsamer Zusammenarbeit herrschte oft ein Gefühl von Konkurrenzdenken, was die Produktivität und das Arbeitsklima belastete.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen war respektlos und wenig wertschätzend. Statt ihre Erfahrung aktiv einzubinden, wurden sie häufig abfällig behandelt. Hier wäre ein stärkerer Fokus auf Respekt und Integration notwendig.

Vorgesetztenverhalten

Der Führungsstil war von mangelnder Kompetenz, fehlender Motivation und geringer Mitarbeiterorientierung geprägt. Dies führte bei vielen langjährigen Mitarbeitenden, einschließlich mir selbst, zu Unzufriedenheit und Demotivation. Probleme wurden selten proaktiv gelöst, sondern häufig ausgesessen, bis sie eskalierten. Letztlich habe ich mich nach über 20 Jahren entschieden, das Unternehmen freiwillig zu verlassen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen waren durch ein belastendes Umfeld geprägt. Übermäßiger Stress, mangelnde Unterstützung und ein ungesundes Konkurrenzverhalten führten zu einem Klima, das von Konflikten und Unsicherheit bestimmt war. Unklare Kommunikation und der Eindruck unfairer Behandlung verstärkten die negative Atmosphäre zusätzlich.

Kommunikation

Die Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeitenden war kaum vorhanden. Informationen wurden unregelmäßig weitergegeben, und es fehlte an klaren Abstimmungen. Gespräche fanden selten statt und waren häufig unstrukturiert. Eine transparente und kontinuierliche Kommunikation wäre dringend erforderlich, um Missverständnisse und Frust im Team zu vermeiden.

Gleichberechtigung

Die Unternehmenskultur ist stark von traditionellen Strukturen geprägt. Gleichberechtigung und moderne Führungsansätze könnten deutlich stärker gefördert werden, um Mitarbeitenden unabhängig von ihrer Position oder Zugehörigkeit dieselben Chancen zu bieten.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben im Bereich Logistik waren grundsätzlich vielfältig, jedoch fehlte es an klaren Zielsetzungen und professioneller Arbeitsorganisation. Private Angelegenheiten einzelner Führungskräfte nahmen teilweise Vorrang gegenüber betrieblichen Abläufen ein, was sich negativ auf die Motivation und Produktivität auswirkte. Eine stärkere Fokussierung auf operative Themen und eine klare Trennung zwischen Beruflichem und Privatem wären hier sinnvoll.

6Hilfreichfinden das hilfreich9Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

wir schätzen offenes Feedback. Wird dieses konstruktiv gegeben und zeigt Möglichkeiten der Verbesserung auf, trifft es bei uns auf fruchtbaren Boden und stellen wir uns gerne dem Dialog. Immer mit dem Blick darauf, dass wir gemeinsam besser werden und unsere Arbeit und unser Unternehmen nach vorne bringen. So wird unser Unternehmen immer mehr zu einem „Great place to work“.

Was wir nicht tolerieren, sind Schmähkritik und Beleidigungen. Aussagen ohne beruflichen Kontext und ohne objektive Grundlage. Aussagen, die nur auf die Herabwürdigung einzelner Personen abzielen. Das waren Ihre früheren Wortmeldungen auf dieser Plattform und ist es die aktuelle noch immer. Daher sahen wir uns gezwungen ihre Bewertung zweimal (!) bei kununu zu melden.

Wir stellen uns hier ganz klar vor unsere Führungskraft, über die Sie schreiben, wie wir uns auch vor jeden Mitarbeitenden stellen, der auf dieser Plattform diffamiert wird.

Ihr HRM-Team
BEKO TECHNOLOGIES

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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Neu für dich: Puls,
dein Stimmungs-Check

Teile anonym, wie deine Arbeitswoche läuft und finde heraus, ob Kolleg:innen sie ähnlich erleben.

Mehr Schein als Sein

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei BEKO TECHNOLOGIES GmbH in Neuss gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Personalabteilung
Ticketsystem
Hunde die auf produzierenden Flächen laufen und ständig bellen.

Verbesserungsvorschläge

Mehr auf die Erfahrung und Ideen der Mitarbeiter die sich unten an der „Nahrungskette“ befinden hören.
Manche Dinge praktisch angehen und nicht monatelang studieren.

Arbeitsatmosphäre

Jede Abteilung arbeitet gegeneinander.

Image

Es gab mal bessere Tage

Work-Life-Balance

Montags sowie Freitags sind die Mitarbeiter denen Home-Office gestattet ist, selbstverständlich zu Hause.
Ebenso sind diese sehr schwer bis gar nicht erreichbar.
Für die Mitarbeiter denen es nicht gestattet ist ergibt sich dadurch ein komischen Beigeschmack.

Karriere/Weiterbildung

Keine nennenswerten Weiterbildungsmaßnahmen

Gehalt/Benefits

Gehalt kommt pünktlich.
Etwas unter dem bundesweiten Durchschnitt

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Greenwashing
Nach außen verkauft man seine Umweltpolitik, innen produziert man Müll.

Kollegenzusammenhalt

Abteilungsintern nichts zu meckern

Vorgesetztenverhalten

Auf Teamleiter-Ebene nichts zu meckern.
Auf Bereichsleiter-Ebene füllt man sich schon fast als Fremdkörper

Arbeitsbedingungen

Sehr veraltete Technik

Kommunikation

Viel heiße Luft
Meetings und Excel-Tabellen die keinen Inhalt haben.

Gleichberechtigung

Jeder hat seine Lieblinge


Umgang mit älteren Kollegen

Interessante Aufgaben

3Hilfreichfinden das hilfreich3Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Romy WarmoHR Business Partnerin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung und dafür, dass Sie Ihre Sicht offen mit uns teilen. Auch kritische Bewertungen geben uns wertvolle Hinweise darauf, wie unterschiedliche Bereiche und Veränderungen im Unternehmen wahrgenommen werden.

Es freut uns, dass Sie den Zusammenhalt innerhalb Ihrer Abteilung sowie das Verhalten Ihrer Teamleitung positiv hervorheben. Ein verlässliches Miteinander im direkten Arbeitsumfeld ist für uns ein wichtiger Bestandteil guter Zusammenarbeit.

Gleichzeitig nehmen wir Ihre Kritikpunkte ernst, auch wenn wir nicht jeden davon nachvollziehen können. Die Hinweise zur Zusammenarbeit zwischen Abteilungen, zur Erreichbarkeit einzelner Bereiche sowie zum Einbezug operativer Mitarbeitender in Veränderungsprozesse geben uns deutliche Impulse. Genau diese Rückmeldungen helfen uns, dort nachzuschärfen, wo Wahrnehmungen auseinandergehen und wo Prozesse noch verbindlicher oder praxisnäher gestaltet werden müssen.

Die Themen Kommunikation und Strukturveränderungen sind für uns Teil eines laufenden Entwicklungsprozesses – gerade in einem Unternehmen, das in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Veränderungen greifen nicht überall gleich schnell und manche Erwartungen sind unterschiedlich ausgeprägt. Dennoch ist es uns wichtig, Verbesserungen schrittweise, nachvollziehbar und nachhaltig umzusetzen.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und insbesondere auf den persönlichen Austausch im Unternehmen. Denn nur mit diesem gelingt es uns, gemeinsam die nötigen Veränderungen im Unternehmen zu gestalten und umzusetzen.

Ihr HRM-Team
BEKO TECHNOLOGIES

Das Unternehmen tut alles dafür in den aktuellen allgemein schwierigen Zeiten zu bestehen.

3,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei BEKO TECHNOLOGIES GmbH in Neuss gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es wird leider an vielen Stellen zu viel gemeckert und nicht gesehen wofür wir uns glücklich schätzen können. Manchmal braucht es etwas mehr davon selbst anzupacken und die Dinge positiv zu beeinflussen.

Work-Life-Balance

Es gibt viel Arbeit. Aber es ist dennoch möglich mal früher frei zu nehmen weil ein Arzttermin ansteht oder so. Da hat jeder Verständnis für Man kann sich die Arbeitszeit einteilen wie man es braucht.

Gehalt/Benefits

Gehaltserhöhungen warten zuletzt nicht so hoch wie vielleicht bei Tarifabschlüssen. Das Unternehmen achtet sehr stark darauf dass wir aus eigenen finanziellen Mitteln bestehen können und unabhängig bleiben. Am Markt können die Gehälter aber durchaus bestehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Unsere Produkte liefern hierzu einen großen Beitrag. Und es wird sich viel dafür getan, dass unsere Arbeit selbst hier einen Beitrag leistet.

Kollegenzusammenhalt

Bei mir im Team können wir uns jederzeit aufeinander verlassen und unterstützen uns. Das habe ich so vorher noch nicht erlebt.

Kommunikation

Leider gelingt es oft nicht die auf oberer Führungsebene getroffenen Entscheidungen klar und transparent zu kommunizieren und deren Umsetzung einzufordern. Das führt zu Verunsicherung.

Interessante Aufgaben

Es gibt immer wieder neue spannende Aufgaben und kann ich dadurch viel Lernen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Gleichberechtigung

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Arbeitgeber-Kommentar

Romy WarmoHR Business Partnerin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die positive wie differenzierte Einschätzung. Es freut uns sehr, dass Sie den Zusammenhalt in Ihrem Team, die Flexibilität in der Work‑Life‑Balance sowie die Lernmöglichkeiten durch vielfältige Aufgaben so positiv erleben. Gerade in herausfordernden Zeiten ist ein unterstützendes Umfeld ein zentraler Faktor.

Ihre Hinweise zu Kommunikation und Entscheidungsumsetzung nehmen wir ernst. Wir wissen, dass strategische Entscheidungen nur dann Orientierung geben können, wenn sie klar erklärt, nachvollziehbar begründet und konsequent umgesetzt werden. Daran arbeiten wir – insbesondere vor dem Hintergrund eines anspruchsvollen Marktumfelds und notwendiger organisatorischer Anpassungen.

Auch Ihre Beobachtung, dass Veränderungen nicht allein von einzelnen Bereichen getragen werden können, sondern Engagement auf allen Ebenen brauchen, ist für uns ein wichtiger Punkt. Nur wenn wir gemeinsam Verantwortung übernehmen, können wir Entwicklungen positiv beeinflussen.

Vielen Dank, dass Sie sowohl die Herausforderungen als auch die Stärken benennen. Ihre Rückmeldung hilft uns, klarer zu verstehen, wo wir bereits Stabilität schaffen und wo wir weiter an Transparenz und Verlässlichkeit arbeiten müssen.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Ihr HRM‑Team
BEKO TECHNOLOGIES

Unternehmen schwächelt in der letzten Zeit !

2,4
Nicht empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BEKO TECHNOLOGIES GmbH in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kostenloses Essen. Das hat sich wesentlich verbessert !!!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ignoranz der Verbesserungsvorschläge !
Nicht erklärliche kürzel der Abteilungen... Niemand hat da noch einen Durchblick..!!! aus FAM wird GIS was soll der MISS.

Verbesserungsvorschläge

Verbesserungsvorschläge der Arbeitnehmer ernster nehmen und wesentlich zeitnäher umsetzen !


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

2Hilfreichfinden das hilfreich2Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Romy WarmoHR Business Partnerin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die offenen Worte.

Es freut uns, dass Sie die Weiterentwicklung unseres Kantinenangebots positiv wahrnehmen. Mit der kostenfreien Verpflegung investieren wir bewusst und dauerhaft in ein Angebot, das über gesetzliche oder marktübliche Standards hinausgeht. Für uns ist dies Ausdruck von Wertschätzung – auch wenn diese Leistungen zunehmend als gegeben wahrgenommen werden. Schön zu lesen, dass Sie dies zu schätzen wissen.

Gleichzeitig nehmen wir Ihre Kritik an der Umsetzung von Verbesserungsvorschlägen ernst. Der Wunsch nach schnellerer Rückmeldung und sichtbarer Wirkung ist nachvollziehbar. Unser Unternehmen ist in den letzten Jahren stark gewachsen; Veränderungen benötigen deshalb mitunter Zeit, um nachhaltig und für alle Bereiche passend umgesetzt zu werden.

Mit dem Wachstum unseres Unternehmens gehen auch ganz natürlich nötige Organisationsveränderungen einher, die auch mal neue Abteilungsbezeichnungen mit sich bringen. Neu heißt das Team übrigens FAM. ;-) Wie gut, dass es da das richtige Abteilungskürzel nicht braucht, wo interne Ansprechpartner und Teams präsent sind und sich den Aufgaben aktiv annehmen.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Ihr HRM-Team
BEKO TECHNOLOGIES

Mehrfachbewertung

Familienunternehmen mit eigenen Regeln

2,2
Nicht empfohlen
Mehrfachbewertung
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BEKO TECHNOLOGIES GmbH in Neuss gearbeitet und diesen Arbeitgeber mehrfach bewertet. (Mitarbeiter:innen dürfen ihren Arbeitgeber einmal im Jahr bewerten.)

Gut am Arbeitgeber finde ich

Soziales Engagement

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Top bottom Hierarchie mit wenig Spielraum für eine eigene Meinung.

Verbesserungsvorschläge

Offen und ehrlich kommunizieren
Gerechtes Verhalten den Mitarbeitern gegenüber unabhängig von irgendwelchen Beziehungen die man intern hat

Arbeitsatmosphäre

In meinem Bereich könnte diese um einiges besser sein . Geschuldet durch viel Misstrauen und sehr viel Egoismus

Image

Ich hoffe das wir es schaffen werden uns weiterhin auf dem Markt zu etablieren und made by beko Ausdruck zu verleihen

Work-Life-Balance

Existiert in meinem Bereich leider nicht wenn ich mal Kopfschmerzen habe, habe ich nicht den Luxus wie viele andere Beschäftigte ins home Office zu wechseln um den Tag "ruhiger" angehen zu lassen .

Karriere/Weiterbildung

Nicht gegeben in meinem Bereich . Angeforderte Schulungen werden strikt abgelehnt weil diese zu teuer sind und nicht benötigt werden .

Gehalt/Benefits

Branchenübergreifend für meine Tätigkeit und Position weit unter dem Durchschnitt ..

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Sozialbewusstsein gebe ich 4 sterne hier muss man betonen das es nicht selbstverständlich ist das Essen kostenlos anzubieten . für das Umweltbewusstsein 2. Hier kann ich aus meinem Bereich sagen das wir jede Menge Verschwendungen haben und es nach mehrmaligen kundtun keinen interessiert . Schade auch

Kollegenzusammenhalt

Könnte immer besser sein aber wir machen bei den Gegebenheiten das beste draus

Vorgesetztenverhalten

Ja er ist da, was er macht weiss ich nicht da er sein eigenes Team auf Distanz hält . Vorbildfunktion ist in allen Belangen nicht gegeben

Arbeitsbedingungen

Für ein überdurchschnittlich modernes Unternehmen wurde wohl mein Bereich vergessen zu modernisieren

Kommunikation

Seid eh und je ein Problem. unter den Kollegen klappt es eigentlich ganz gut . Vom Vorgesetzen von dem man es eigentlich erwarten würde kommt rein gar nichts . Man fühlt sich ganz oft alleine und im Stich gelassen . Es werden wichtige Themen ignoriert . Erst nach mehrmaligen hinterher fragen bekommt man vielleicht eine Antwort

Gleichberechtigung

Wäre schön wenn wir irgendwann mal an den Punkt kommen ...

Interessante Aufgaben

Eine gewisse Abwechslung herrscht in meinem Tätigkeitsfeld. Das macht alles noch ein wenig erträglich


Umgang mit älteren Kollegen

4Hilfreichfinden das hilfreich6Zustimmenstimmen zuMeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Romy WarmoHR Business Partnerin

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung und dafür, dass Sie sich wiederholt die Zeit für eine Bewertung genommen haben. Das zeigt, dass Ihnen Ihre Arbeit und die Entwicklung unseres Unternehmens wichtig sind.

Wir freuen uns, dass Sie unser soziales Engagement, den Kollegenzusammenhalt sowie den respektvollen Umgang im Team positiv hervorheben. Diese Aspekte sind für uns als Familienunternehmen zentrale Werte.

Gleichzeitig nehmen wir Ihre Kritik ernst. Die angesprochenen Punkte zu Hierarchie, Kommunikation, Führungsverhalten, fehlender Mitsprache sowie zu Unterschieden bei Work-Life-Balance und Entwicklungsmöglichkeiten sind klare Hinweise darauf, dass unser Anspruch an Zusammenarbeit und Führung nicht in allen Bereichen gleichermaßen erlebbar ist. Auch Ihre Anmerkungen zu Weiterbildung, Fairness und Ressourcennutzung geben uns wichtige Impulse für unsere weitere Arbeit.

Ihr Wunsch nach offener, ehrlicher Kommunikation und einem gerechten Umgang ist für uns nachvollziehbar und berechtigt. Genau daran arbeiten wir kontinuierlich – damit unsere Werte nicht nur formuliert, sondern im Alltag spürbar werden.

Vielen Dank für Ihr offenes Feedback. Rückmeldungen wie Ihre helfen uns, wahrzunehmen, wo wir besser werden müssen.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Ihr HRM-Team
BEKO TECHNOLOGIES

Toller Arbeitsgeber :)!

4,9
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei BEKO TECHNOLOGIES GmbH in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Wirklich alles :)!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

/

Verbesserungsvorschläge

Bin rundum zufrieden!


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre Bewertung. Sie ist kurz und auf den Punkt. Und mit ganz vielen Sternen versehen. Hierüber freuen wir uns ganz besonders.

Schön zu sehen, dass Sie zufrieden sind, mit der Arbeitsatmosphäre, den Arbeitsbedingungen, den interessanten Aufgaben und dem Kollegenzusammenhalt und allen weiteren Themen, die wichtig sind, um jeden Tag gerne zur Arbeit zu kommen.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die weitere Zusammenarbeit und dass Sie weiterhin rundum zufrieden mit uns sind.

Ihr HRM-Team
BEKO TECHNOLOGIES

Bewertung meiner Zufriedenheit über Beko

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei BEKO TECHNOLOGIES GMBH in Netphen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das er immer ein essen für uns bereit stellt was in der heutigen Zeit nicht mehr sein müsste.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das er Industriemechaniker als Produktionsmitarbeiter einstellt und auch so bezahlt.

Karriere/Weiterbildung

Ich hätte mich auch gerne weiter gebildete

Gehalt/Benefits

Passt nicht in der heutigen Zeit zum Industriemechaniker


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

HilfreichHilfreich?ZustimmenZustimmen?MeldenTeilen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre Bewertung und die offenen Worte zu Ihren Erfahrungen bei BEKO TECHNOLOGIES.

Es freut uns sehr, dass Sie die Arbeitsatmosphäre, den Kollegenzusammenhalt und die Arbeitsbedingungen so positiv wahrnehmen. Auch die Erwähnung unseres kostenfreien Mittagessens zeigt uns, dass wir mit unseren Angeboten einen Beitrag zum Wohlbefinden leisten können – gerade in Zeiten, in denen solche Leistungen nicht selbstverständlich sind.

Gleichzeitig nehmen wir Ihre Hinweise zu Vergütung und Weiterbildungsmöglichkeiten ernst. Wir wissen, dass die Anforderungen an Fachkräfte wie Industriemechaniker hoch sind und möchten sicherstellen, dass sich unsere Mitarbeitenden sowohl fachlich als auch persönlich weiterentwickeln können.

Ihre Rückmeldung ist für uns wertvoll, weil sie uns zeigt, wo wir bereits auf einem guten Weg sind und wo wir noch besser werden können. Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Ihre Einschätzung mit uns zu teilen.

Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen!

Ihr HRM-Team
BEKO TECHNOLOGIES

Miefiges Familienunternehmen und ein Grab für Ambitionen

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BEKO TECHNOLOGIES GmbH in Neuss gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team und weite Teile der Kollegenschaft waren nett und können auch nichts für den Zustand. In meiner Abteilung war es sehr extrem, anderswo gab es aber durchaus Lichtblicke. Außerdem werde ich die hervorragende IT-Abteilung dort vermissen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Vorgesetzten, die realitätsferne Vision der Geschäftsführung, das Totschweigen von Problemen und das Kantinenessen.

PS:
Die im Kommentar des Unternehmens beschriebene Möglichkeit zur Mitgestaltung habe ich persönlich nie erlebt. Der erwähnte Workshop war nach meiner Wahrnehmung weder mit einem Betriebs- noch mit einem Sozialrat vergleichbar und hat aus meiner Sicht zu keiner Zeit etwas bewirkt.

PPS:
Trotz Aufforderung habe ich bis heute kein Arbeitszeugnis erhalten. Zum Glück gibt es heutzutage Stellen die einem hier helfen, aber das ich mich evtl. mal mit einem beglaubigten Arbeitszeugnis bewerben muss, sollte dem Unternehmen peinlich sein. Für mich wirkt das so, als würde das Unternehmen das Arbeitszeugnis instrumentalisieren, um Mitarbeiter die gekündigt haben zu drangsalieren.

PPPS:
Für mich zeigt sich die fragwürdige Kritikfähigkeit des Unternehmens darin, dass nach meiner ersten Kununu-Kritik das gesamte Team im Beisein von HR und der Bereichsleitung zusammengerufen und zu dieser Bewertung befragt wurde. Bei all den Problemen, die ich dort erlebt habe, scheint die Grenze ausgerechnet beim verletzten Ego eines Vorgesetzten gezogen zu werden – eines Vorgesetzten, der selbst nicht zögerte, Mitarbeitende, in Ihrer Abwesenheit zu diffamieren, wie mir zu meiner Zeit des Öfteren zu Ohren kam.

Verbesserungsvorschläge

Meiner Meinung nach sollten sämtliche Führungskräfte, die seit zehn Jahren oder länger im Unternehmen sind, ersetzt werden. Ich habe dort niemanden erlebt, auf den das zutrifft und der noch einen Mehrwert geboten hätte.

Dem Rest sollte man nach meiner Einschätzung beibringen, was Kennzahlen sind, und anschließend die Arbeit daran ausrichten. Operative Mitarbeitende sollten außerdem genauso behandelt werden wie strategische.

Home Office sollte meiner Meinung nach auf ein absolutes Minimum begrenzt werden. Wer alles tut, um es sich so bequem wie möglich zu machen, strengt sich nach meinem Eindruck nicht ausreichend für seinen Arbeitgeber an.

Arbeitsatmosphäre

Nach meinem Eindruck wird im Unternehmen konsequent nach unten getreten. Kranke Kolleg:innen werden meiner Wahrnehmung nach schnell abgeschrieben, und hinter dem Rücken wird häufig gelästert. Verantwortung übernimmt aus meiner Sicht kaum jemand – und insbesondere die Vorgesetzten drücken sich vor jedem Konflikt.

Work-Life-Balance

Mein Eindruck war, dass man es „geschafft“ hatte, wenn man Sachbearbeiter mit Home-Office-Option war, keine Ambitionen auf eine Beförderung zeigte und mit dem Gehalt zufrieden war – dann musste man sich kaum noch anstrengen. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft Termine abgesagt oder Verträge nicht unterschrieben wurden, weil XY an diesem Tag „Home Office“ geplant hatte.

Leistungskontrolle empfand ich als nicht vorhanden. Wenig überraschend waren für mich Freitage, Brückentage oder Tage vor dem Urlaub besonders beliebte Home-Office-Tage.

Für operativ Arbeitende hatte ich den Eindruck, dass Stempelzeiten akribisch überwacht wurden – und ausgerechnet von jenen, die sich selbst im Home Office unbeaufsichtigt einstempeln durften. Ein klassisches Messen mit zweierlei Maß.

Karriere/Weiterbildung

Karriere macht dort nach meinem Eindruck vor allem, wer lange im Unternehmen ist – Eignung spielt dabei kaum eine Rolle. Die Folgen dieser Personalpolitik sind bis heute spürbar. Die angebotenen Weiterbildungen beschränkten sich jedoch überwiegend auf Themen wie „Konfliktlösung“ oder „Stressabbau“; eine substanzielle fachliche Weiterentwicklung konnte ich nicht erkennen. Ein Studium kann man sich zwar mitfinanzieren lassen, muss sich dafür aber langfristig verpflichten.

Gehalt/Benefits

Im Durchschnitt gab es meiner Wahrnehmung nach etwa 1,5 % Gehaltserhöhung pro Jahr. 2025 führte die Erhöhung des KV-Beitrags jedoch dazu, dass ich trotz „Gehaltserhöhung“ zum ersten Mal in meinem Berufsleben netto weniger verdiente als im Vorjahr.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird durchaus etwas getan, und gemessen an der Unternehmensgröße bewegt man sich aus meiner Sicht in einem soliden Bereich. So wurde zuletzt in Photovoltaik investiert, und es gibt regelmäßig Aktionen zum Umweltschutz. Kritisch sehe ich jedoch die Dienstwagenflotte für überwiegend lokal ansässige Führungskräfte: Dass ein Firmenwagen für Abteilungsleiter noch immer zum Standard gehört, wirkt auf mich wie Verschwendung und ist nicht mehr zeitgemäß.

Kollegenzusammenhalt

Während meiner Zeit dort hatte ich den Eindruck, dass es mehrere schwerwiegende Konflikt- und Übergrifffälle gab, die aus meiner Sicht nicht angemessen aufgearbeitet wurden. In einem Fall hatte ich das Gefühl, dass persönliche Nähe zwischen Beteiligten und meinem Vorgesetzten eine Rolle spielte; in einem anderen Fall wurde eine erkrankte Kollegin nach meiner Wahrnehmung nicht ausreichend geschützt und war teils harten Anfeindungen ausgesetzt.

Besonders kritisch empfand ich den Umgang mit Belästigungsfällen von denen ich hörte. In einem Fall meldete sich eine Zeitarbeiterin, doch aus meiner Sicht folgten kaum Konsequenzen für den betroffenen Mitarbeiter. In einem anderen Vorfall im Rahmen eines Ferienjobs hatte ich den Eindruck, dass unangemessene Kontaktaufnahmen heruntergespielt wurden – wohl auch deshalb, weil eine private Beziehung einer Führungskraft involviert war.
Für mich war das ein deutliches Zeichen, dass mit zweierlei Maß gemessen wurde.

Positiv war, dass es auch Abteilungen mit starkem Zusammenhalt gab – oft gerade deshalb, weil die Defizite des Vorgesetzten von den Teams gemeinsam aufgefangen wurden.

Umgang mit älteren Kollegen

Hier habe ich keinen Grund zur Beschwerde. Innerhalb meiner Abteilung wurde zwar häufig über altersbedingte Krankheitsausfälle geschimpft, doch das Unternehmen selbst begegnet seinen „Silberrücken“ meiner Wahrnehmung nach mit spürbarer Wertschätzung und ehrt sie regelmäßig mit aufrichtiger Dankbarkeit.

Vorgesetztenverhalten

Konfliktscheu, abgehoben und stark auf sich selbst fokussiert: Mein Vorgesetzter konnte mir weder Sachverhalte verständlich erklären, noch Konflikte lösen oder echte Unterstützung bieten. Den Großteil des Tages verbrachte er in seinem Büro. Wenn er nicht im Büro war, hatte ich den Eindruck, dass er das Verhalten von Mitarbeitenden beobachtete. Mit Kritik wandte er sich nicht an die Betroffenen, sondern direkt an mich, um sich über deren Verhalten zu beschweren. Dieses Vorgehen empfand ich als wenig professionell und für das Teamklima äußerst belastend.
Besonders irritierend fand ich, dass nach meiner Wahrnehmung auch private Beziehungen in Arbeitsbelange einbezogen wurden. So hatte ich das Gefühl, von der Ehefrau meines Vorgesetzten beobachtet zu werden und dass über diesen Weg vermeintliches Fehlverhalten an ihn herangetragen wurde. Unverständlich war für mich, warum eine private Konstellation dieser Art im Job überhaupt akzeptiert wurde. Bereiche, in denen Arbeitssicherheitsschuhe vorgeschrieben waren, betrat er meiner Wahrnehmung nach regelmäßig mit strahlend weißen Sneakern. Vorbildfunktion: null. Führungsverständnis: irgendwo in den 80ern stehengeblieben.

Kommunikation

Besprechungen wirkten für mich weitgehend mechanisch abgespult, Termine wurden bei Bedarf bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben. Häufig erlebte ich Meetings mit zehn bis fünfzehn Personen, in denen sich letztlich nur zwei aktiv austauschten. Verbindlichkeit empfand ich als praktisch nicht vorhanden. Vor allem die täglichen Meetings dienten meiner Wahrnehmung nach eher der Datenpflege, damit der Vorgesetzte nicht vor Ort sein musste.

Gleichberechtigung

Von einer 50/50-Verteilung zwischen Frauen und Männern ist man nach meinem Eindruck noch weit entfernt. Noch problematischer empfand ich den Umgang mit ausländischen Kolleg:innen: Abfällige Bemerkungen wurden als „Spaß“ abgetan, und im direkten Kollegenkreis wurde meiner Wahrnehmung nach offen über Sprachbarrieren geschimpft.

Die Führungsriege ist – bis auf wenige Ausnahmen – weiterhin männlich und weiß.

Interessante Aufgaben

Ein kleiner, erlesener Kreis mit maximaler Distanz zur Praxis durfte sich nach meinem Eindruck als Projektteam inszenieren. Für alle anderen bedeutete SAP vor allem: Zahlen füttern. Dienst nach Vorschrift eben – Verbesserungsvorschläge wurden meiner Wahrnehmung nach konsequent ausgebremst.


Image

Arbeitsbedingungen

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für Ihre ausführliche Bewertung.

Wir nehmen Rückmeldungen grundsätzlich sehr ernst – insbesondere dann, wenn sie konstruktiv formuliert sind und zur Weiterentwicklung unseres Unternehmens beitragen können. So freuen wir uns über Ihre positiven Worte zur Kollegialität in Teilen des Unternehmens sowie zur Arbeit unserer IT-Abteilung. Auch Ihre Wahrnehmung, dass unser HRM-Team in den letzten Jahren wichtige Impulse gesetzt hat, nehmen wir als Bestätigung für unseren eingeschlagenen Weg dankbar auf.

Gleichzeitig möchten wir deutlich machen, dass wir persönliche Angriffe, pauschale Herabwürdigungen und unsachliche Unterstellungen gegenüber einzelnen Mitarbeitenden oder Führungskräften nicht tolerieren. Eine öffentliche Plattform sollte nicht dazu genutzt werden, Einzelpersonen zu diffamieren oder komplexe Zusammenhänge verkürzt darzustellen. Der respektvolle Umgang miteinander – auch im Feedback – ist für uns ein zentraler Wert.

Wir möchten zudem daran erinnern, dass Sie selbst in einer Position tätig waren, in der Sie aktiv zur Veränderung und Verbesserung hätten beitragen können. Veränderung entsteht nicht nur durch Kritik, sondern durch konstruktives Mitgestalten – im Dialog, im Team und mit Verantwortung.

Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Unternehmenskultur weiterzuentwickeln – mit Offenheit, Respekt und dem gemeinsamen Ziel, ein „Great Place to Work“ zu sein. Dafür braucht es ehrliches Feedback, aber auch Fairness und Augenmaß.

Ihr HRM-Team
BEKO TECHNOLOGIES

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.

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